Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1738 (17.12.1923)
- Date
- 1923-12-17
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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M WÜ» J;*/ Mn, Msrck,- _ «tnett LntMMichett Ptvzeß vöruvsachen, der die von da MHHehöndett Nervenöahtten für die Muskulütur dev Avine und Deine zerstört. DaS typische Krankheitsbild vssteht somit in einer meist vollständigen plötzlich tmfgetvetenen Lähmung der Arme und Beine. Die EMankung, die meist Kinder diS zum fünften SsbenSjuhre befällt, seltene« Jugendliche oder Erwachsene, bildet sich meistens in den nächsten Lagen derart zurück, daß oft nur ein Arm oder ein Bein oder nur einzelne MuMlgmppen gelähmt werden. Die ungünstigsten Fälle betreffen jene, wo beide Beine schlaff und bewegungslos bleiben. Zum Unterschiede von anderen Formen -kommt es fast nie zu Blasen- oder Mastdarmlähmungen. Auch die Empfindlichkeit der Haut bleibt erhalten. Schmerzen treten fast nie auf. In der Folge zeigt sich trotz Zurückbleibens des kranken Kindes im Wachstum der befallenen Gliedmaßen selten ein Intelligenzdefekt. Die gelähmten Glieder, die sich wie Gliederpuppen verhalten, mit denen man machen kann, was man will, verfallen spätechin infolge der mangelnden Aktivität der Abmagerung, indem die Muskulatur durch die Verkleinerung des Gsfäßgeibietes an Umfang abrnmmt. ES stellen sich dann Deformitäten wie Klump- und Hohlifuß, Versteifungen der .Hand und Gchlottergelenke ein, denen aber durch langdauernde Massage, elektrische Behandlung, neueste ns durch sinnreich auSgeführte orchopädifche Operationen ein Grad von GchfWgkeit erhalten oder wieder geschaffen werden kann. Den Typus der infektiösen Erkrankung zeigt die Kinderlähmung im Beginne. dadurch, daß sie meist mit hohem Fieber, Kopfschmerz, Erbrechen oder Krampfzuständen einsetzt. Dieses Vorstvdiuin, daß gar nicht charakteristisch ist, zieht sich stunden- oder tagekmg hin, ohne daß der Arzt ein sichere Diagnose machen kann. Plötzlich stellt sich die Lähmung eines Morgens ein und der Charakter der Erkrankung ist durch diese traurige Tatsache erkannt. Glücklicherweise kann man fast stets, wenn die Epidemie nicht gerade böse Formen angenommen hat, mit einer bedeutenden Besserung der Lähmungsevschemungen rechnen. Die Bewegungen, die in den nächsten Wochen sich nicht von selbst einstellen, kehren später wohl nicht wieder. Bei Auftreten vereinzelter Fälle bleibt daß Wichtigste die Auffindung >deS Krankheitszentmms. Deshalb ist die Kinderlähmung, anzeigepflichtig, und gelten für diese Krankheit die üblichen Isoliemngßvorschristen wie für die übrigen infektiösen Erkrankungen. Die Berbrsitung der so gefährlichen Kinderlähmung geschieht, wie die Erfahrungen der letzten großen Epidemien ergeben haben, sicher von Mensch $it Mensch, aber auch durch gesunde Zwischenträger und wahrscheinlich auch durch unbelebte Gegenstände. Denn nur so ist das Usberspvingen der Krankheit aus weit entfernte Äinder zu verstehen. Sicherlich gibt es auch leichte Formen, die im AnfangSisladmm der Angina, des Darm- oder Bronchial« katarchs stecken geblieben find, denen glücklicherweise dir eigentlichen nervösen Schädigungen nicht gefolgt sind. In lLpidemiezerten wird man daher auch solchen harmlosen Krankheiten eine größere Anfnlerksamkeit schenken und mit Rücksicht ans die Möglichkeit der Weitewevbveitung jedenfalls jeden .Krankheitsfall isolieren. Halsentzündungen und Bwnchialkatarrhe sind ja schließlich auch ansteckende Krankheiten, vor denen mau andere gesunde Kinder behüten soll. Vergiftung durch Wurmmittel. Vs ist viel zu wenig allgeUwin besannt, daß die derschiedenen WurMmiM, wie die Farnkrau-twurzel, die Müde des Granatatpfeilbaurnes oder daß Produkt der Cüvablute, stark wirkende Gifte sind. Diese Mittel werden wiederholt ohne ärztliche Befvagumg, bloß mttf Anraten der Nachbarin oder Kurlpsiuschsvin «nrnpfMen, weil das Kind schlecht auSsieiht, blaß «ist oder an AippetitWAoit leidet. Daran feien wahtscheiMch die Würmer schuMg. Es wird dann irgend ein Wurmmittel wahllos dem Kinde verabreicht, und in vielen Fällen sah man schwere Kraukheitsfolgen, wie Erbrechen, Krämpfe, Evblindung, ja selbst Tod eintveten. Gm Wurmmittel foltte überhaupt, wie Professor Brämug anftmMam inacht, nnr dann Vevcchreilcht werden, wenn es sich hevauAstellt, daß wiMch Würmer die KrankheitKuNsache abgeben, Ivas sich nur durch Untersuchung der Abgänge aus Wurmeier feststellen lasse. Die Abtreibung sollte während einer aniderwaitiMk akuten Ertvankuny nicht durchgeiführ-t werden, übechaupt dürfen andere Medikalmente gllsichzeiitiig nicht gereicht werden. Da die Wirksamkeit oder Giftigkeit des Mttess von dessen Dosierung und AuAprüsung äbihängt, sollten 'derlei Kuren wegen der großen Gefahren unter genauer Kontrolle des Arztes stehen. Aerrtlicher Fragekasten. N. Goldborg. Ailch bei UmnägllWert der r-Mkale-n ^'perätion gibt es noch ein Pallia>t«iipm!it«ell, die An«lcgung eines künstlichen Afters, to0du,rch die dauernde Rstzung des erkrankten DarmstückeS anSgeschaltet und eine Besserulrg des Allge- «lesinbefiudons 'booba-chiet wird. — Gehirnschlag. Die Ursache ist meist die Z-errckißnng ci-n>es größeren Gchirnigefäßes mit Blutmvg in -die GchwMpisel, wodurch Lähnmnyse'r.sche'innngen auftyetsn. — Unklar 50. Es gilbt eine syphilitische Iusektion, olhne das Han.tanrffchlä>M: ober Geschwüre beobachtet wurden. Sie 'können überischen worden sein. Jede Mckenmarkschwirchsucht Hai die syphi!'iti>sche Infektion zur Bor>ailss>chu«ng — so die heutige mediizin'ilsche Anssassu>n>g. — Tbc. Täglich werden angebliche Tuberknloseheilmittel entdeckt. Das wirkliche Heilmittel ist noch «immer nicht ge'fnnden, vorläufig klimatisch» vulbwievenbe B«chan«d«kln«L Wkenee Motstenzettung 17. Dezeinber 'IsiM SM» Die Spiele um den Wiener Cup. Die erstklassigen Vereine, die gestern bereits in die Ereignisse eiugvffsen, gewannen alle ihre Spiele, zum Teile mit zweistelligen Ergebnissen. Den Vogel schossen die Amateure mit nicht weniger als 16 Toren ob. Trotz des stürmischen) kalten Tages kamen alle Spiele bei allerdings schwachen Besuch zur Austragung. Zwei Kämpfe wurden infolge Schneetreibens abgebrochen. Hakoah—Union 21 5 r 1 (2 r 1). Hcrkoah-Platz. 1M> Zuschauer. Schiedsrichter Schönbrunn. Hakoah: Dnldig; Polleck, Gold; Ing. S-luzky, Wort-- mann 1. Molnar; .Heß, Schwarz, Grünwald, Wortmann 2, Katz. Union 21: Orth; Gnau, Andera; Bolzer, Czechmann, Dauschek; Hl-ustik, Kulbica, Kreal, Springschüh, Höchsmann. Froh konntle man über das g-estrige Spiel der Hakoah nicht werden. Sie ließen sede GPielsreudigkeit vermissen, überdies war die Angriffsmet'yode derart ungenügend, so daß man in keinem Moment den Eindruck von einer KlassendiMvenz zwischen den beiden Mannschaften gewann. Um die wenig erbauten Zuschauer «noch nnMriedener zri machen, gab noch Wortmcmn L den Anlaß zu seinem Ausschluß. Dieser sunge Spieler ist aus 'bestem Wege, in der Entwicklung stecken zu bleiben. Bei ihm scheint der alte Grundsatz, daß Lob Talenten schadet, wieder zu Ehren zu kommen. Die Svktionsleitnng möge sich Wortmann 8 gehörig aus'borgen und ihm verständlich machen, daß ein Spieler in erster Linie diszipliniert sein muß. Das Hintertreffen der Krieauer lam nicht ernstlich ins Gefecht. Die Deckung wurde zum Teil ihrer Ausgabe gerecht, doch erwartet man von erstklassigen Spielern entschieden mehr. Im Angriff 'befand sich Schwarz und Katz in 'guter Form. Grünwald verdarb durch seinen Eigensinn alles. Heß und Wortmann 2 sind große Herren geworden. Die Unterlegenen spielten mit großer Aufopferung, und nach der Pause «reichlich derlb. Iin Hn'tlerltvvffeu lMten sie sie ihre besten Leute. Die Hakoah beginnt den Kampf nrit zehn Manu, da Gold nod) nicht zur Stelle ist. Zur allgemeineit Ueberraschung gelangt Union 21 in der zehnten Minute durch Springschütz in die Führung. Nun tritt Gold «ein, trotzdem dauert es ziemlich lauge, bis der Ausgleich «hevgestellt ist. «Schwarz verwandelt in der 82. Minute einen Elfmeterstoß. Bald daraus ist derselbe SlpNer «nouerlich erfolgvodch, so daß sie die Hakoah 2:1 führt. Nach «Seitenwechsel erzielen die Sieger durch Wort mann 2, Grünwald und Schwarz drei weiter^ Treffer. Reserve»! 3:0 für Hakoah. BiLNna--Osturark 4:3 (2:2). Ostmark-Platz, 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Schmiegrr. Bienna: Urban; Blum, Rainer; Seifert/ Chreuka, Kurz; Fischer, Neumann, Fischera, Höß, Seidl. Ostmark: Keil; Weihrauch, Nigrovitsch; Graf, Biber, Jarosch;^ Weißenböck, Schisfnlann, Knyz, Hofbauer, Meißner. Beide Mannschaften traten in ihrer stärksten Aufstellung an. Bei den DMi»»g-ern tauchte, auch wieder Fischer auf, und spielte ebenso lvie der andere Flügel, Seidl, sehr gut. Der beste Angreifer war Mschera. der seine alte Borkriegssorm erreicht hat. Die Hintermannschaft mit dem neuen Tövmauar Urban bot vor ^der Pause eine Durchschnittsieistn»»g mrd ließ nachher stark nach. Die Unterlegeneu spielten überraschend gut. Inr Ane «drehte sich alles mir Ho«fbäuer, die anderen Stürmer icn sich nicht bemerkbar »nachen. Die Deckung und Keil hielten sich sehr gut, etwas schtvächer wareir die Verteidiger. Trotzdem «die^ Bieirrra leicht üebvlegerr ist, schießt Hofbauer den ersten Treffer. Gleich darauf egalisiert Sera. Derselbe Spieler ist es auch, der den '.weiten lg für Bienna erringt. Eiri Elflneter wird voir Hoifbmler verwertet (2:2). Nach Seite,lüvechsel gettngt Fischer,, nach einenc Korrcer. den Seidl gut zur Birttc gibt ein schmres Kopftor. Aus schwieriger 0 ituatioit erhöht Fischera den Vorsprung auf 1:2. Nu»» wird Ostmark für kurze Zeit offensiv, unb ein neuerlicher Elflneter, den »vieder Hofballer eiuschießt, eröffnet den Hausherren sogar Aussickstcn auf den Al,Weich. An dem erziolte-u Stande wivd jedoch bis zum Schlufst nichts mehr geändert. Weitere Spiele der Erstklassigen. Amateure-—Siidstern 16:0 (5:0). Amateure: Roth; Rör,ringer, Hiltl; Antheriet, Je-nö Koilvad, Briza; .Hussak, Geyer, Swatos«ch, Wieser,, Becera. Die Amateure fanden bei ihr-e,l Gegnern fast gar keinen Widerstand. Zn erwähnen wäre nur, daß Geyer ungeheure Durchschlagskraft zeigte. Wieser hatte großes Schußpech und zag' sich in der zweiten Halbzeit in die Deckung zurück. Hier glückte ihm ein Schuß, der den Anratonren den dreizehnten Treffer brachte. Die Drittklasstgen hatten nichts mitzuredeu. In der 10. Minute K Hussak, der Ball geht über dem Tormanne ins Netz. i zwei ist ein Eigerrtreffer (20. Min.). Fünf Minuten später erzielt Swatosch das dritte und in der :!9. Minute das Vierte Tor. Eine Atilmte vor Abpfiff ist Geher erfolgreich. Nach der Pause fallen die Treffer in folgsnder Reihenfolge: Vecera (2. Minute), Jena (18. und 15. Minllte), Geyer (10. und 18. Minute), Vec-era (20. Minute), Swatosth (24. Äliin.), Mieser (26. Minute). Hiltl (31. Minute), Jena (32. Miullle) mrd Hiltl (84. Minute). In der 30. Minllte scheidet Swntosch ans. SchiedSvichter Reichsfeld. Hakoah-Sportplatz Krieau Straßenbahnlinien A, Ak, 11, 5, C bis znm Platze Dienstag, 25. Dezember Mertag), 2 Uhr nachm. HenmrfordenmsrweWiel Vorher Die Reserven. Vorverkauf ab heute: (Amateure) Dom-Cafe, I., Lilieng. 1; (Hakoah) Atlashof, 1., Wiesingerstraße 11 Sportklub—B. d. V. 14:0 (4:0). SpoMuib: Edi; Beer» Teufel; Plank, Medemann. Zankl; Bauer. Hans, Pawolny, Vitu, Giebisch. Die erste halbe Stunde können die Viertklassigen das Spiel offen halten, doch dann fallen ff« ganz zusammen »lud bieten ihren Gvgtrern keinen Widerstand mehr. Sportklub trat mit dem wiedergenesenen Zcmkl und mit den, zurückgekehrten Bitu an, nahm aber das Match von der heiteren Seite; so spielten in der zweiten Halbzeit Edt, Beer und Teufel als Stürmer. In die Toven«elh«n teilten sich: Hans (6), Powolny (.?), Edi (2), Beer, Bauer und Bttu. Schiedsrichter Brückner. . Hertha—L. Amateure 7:0 (3lll). Hert>ha: Se-lneuka: Listopad, SM; Krenn, Loßvenz, Wsolek; Neuhold, Kalisch, Ltstopad 2, Kaöada, Holy. Das Spiel wird wahrscheiMich noch ecn Nachspiel im Verbände haben, da die Amateure m der zweiten Halbzeit unter Protest cmtraten, »veil der Schiedsrichter, der vorerst den Kamps wegen des heftigen Schneefalles abgebrochen hatte, später sich aber dazu verstand, das Spiel fortzusetzeu. Hertha nahm den Kamps von der goncktlichen Seite. Die Favorrtner sÄhotM ihre Gegner spazieren und diese, darüber erbost, begingen einige grobe Foms. und diese, darüber erbost, begingen einrge grobe Fouls». Dabei wurde Neuhold wieder verlebt und konnte in der zweiten Halbzeit mcht mehr antreten. Gut waren bei ben Siegern Kalisch und Kabada, bei den Unterlegenen Rubin 2. In der 15. und 20. Minute ist Listopad erfolgreich. Kurz vor Halbzeit kann Kalisch einen dritten Treffer erzielen. Dann kommt es zu der eingangs erwähnten Unterbrechung. Gleich darauf erzielt Kabada im Alleingang einen weiteren Treffer. Kurz .darauf kann derselbe Spieler aus großer. Entsemung ernsenden. In der 25. Minute läßt Basier einen leicht zurückgespielten Ball eines Verteidigers passieren. In der 30. Minute erzielt Kabada in vollem Lalffe das letzte Dor. Schiedsrichter Halberleitner. Wacker—Helfourt 12:0 (7:0). Die Erstklassigen haben nur in den ersten 1-1 Minute,i mit dem ernsteren Widerstand Helforts zu rechnen. Nachher find sie vollkommen Herren der Situation und erzielen ihre Tore nach Belieben. Die Treffer fallen durch Machbörndl tl. Minute), Brinel (16. Minute), Wana (28.Minute), Machhörndl (31 u. 34. Minute). Staudtmeier (89. Minute) und Machhörndl (44. Minute). Rach der Pause erzielten die Treffer Stach (17. Minute), Müller (32. Minute), Wana (33. Minute), Schachinger (36. ÄNnute). In der 27. Minute verschuldet Helfort überdies ein Eigentor. Wacker spielte in folgender Aufstellimg:. Maresch; Kolndorser, Bauzek: Müller, Brinek, Liebbart; Stach, Schachinger, Wana, Machhörndl und Staudtmeier. Schiedsrichter Maresch. Admira— N. A. C. 4:0 (3:0). Admira: Franst; Vozi, Kingal 1; Schnaubelt, Vollandt, Kingal 2; Siegs, Runge, Klima, Müksch, Fiala. Obwohl Adinira keine sonderlich ante Form zeigte, konnte die Mannschaft doch einen leichten und verdienten Sieg über die Anßdorser feiern.' Die Angriffskette der Zweitklassigen erwies sich als viel zu schwach, um mit Erfolg gegen die Adlnira-Verteidignng auftreten zu können. Selbst die Chance eines Elfmeterballcs blieb nnausgenützi Die Treffer sielen in der 10. unb 20. Minute durch Mnksch sowie in der 27. Milcnte durch Siegl. Aus einem Dnrciibruch Müksch entsprang in der 16. Miliute nach der Pause der vierte Treffer für Admira. Schiedsrichter Fischer. Ä. A. F. — Humanitas 6:3 (3:0). W. A. F.: Ianczik: Menzel. Brotkorb; Straßer, Roi, Kenner; Grundl, Körner, Iann. Klein, Schmidt. Jll der ersten Hälfte erzielte der W. A. F. durch Schmidt, Klein und Jan») drei Treffer. Nach der Pause setzte Hunlanitas zn energischen Gegenangriffen ein, die infolge der schwachen Abwehr der gegnerischen Ersahverteidignng von Erfolg begleitet waren. Der W. A. F. spielte in der zweiten Hälfte infolge Verletzung Körners ,lur mit zehn Mann und erreichte dllrct« Klein, Jan») unv Schmidt weitere drei Tore. Schiedsrichtcr Motznik. Simmering — Stadlau 3 : 0. c i in m c r ing : Aigner: Riedl, Ira; Baumgartner. Atnsil, Ehrlich; Gl iw it sch, Tninia, Horvath, Tanis, Frech. Dieses ' Wettspiel musste vorzeitig abgebrochen werden, da^ ein starker Schnee fall die Leitung des Kampfes unmöglich machte. Tie Erstklassigen boten zwar keine besonderen Leistungen, hatten aber dank ihrer Routine bis zum Spielabbruch einen Borsprnng von drei Treffern erzielt. Die Torschützen waren Horvath (3. Minute', Danis (7. Minute) und Dumser (20. Viinntc). .Die Simmeringer hatten ihre besten Leute in Sligncr,?nra, Howatb und Dmns. Bei den Unterlegenen gefielen Baumeister und Maschka. Schiedsrichter Gärtner. Slovan — Viktoria 5 5:0 (0:0). Star a u : Hloset; Blizenetz, Poiar I: Bopok, Beckiar, Ptacek; Sofska, Listo, Hanel, Ehajopka, Eckes. Bis zur Pause^ erfolgreiche Abwehrarbeit der Unterlegenen. Fu der zweiten Hälfte ist Slovan fünfmal erfolgreich. Die Torschützen lvareu Ehalupka «3. Minute). Hariel (11. Minttte), Hanel (10. Minute), Hanel (30. Mimilei. Ecke« (lo. iOJiimtc). Schiedsrichler Neubaner. Wertere (<rrP-Resultate. Ericketer—Phö-mzia 1:0, Ober St. Beit-Tempsep - Sturm 1014 L:1 (.1:1). Straßenbahn—Wiener Sportfreunde 4:1 (1:1), Wien-West-Rep Star 2:1 istol). Bewogungssvicler —International 3:3. Iedlersdorf—Akademla 2:1 (1:1Gcxst- Hof—Äiag 1:0 (1:0), Vorwärts 10—Wiener Slavia 2:2, 2. S. B.—Thalia 1:0 (0:0). Donaustadt—Kaisermühleu 2:1 (1.11. Hae. Nordstern—Asar 1:<>. Vorwärts 11—Gaswerk 11 4:3. Der J»nnoren-(5uP. Fcdlerüdors - F. A. C. 1:1 (1:0). Dieses Entscheidung, spiel blieb trotz des für stungMirnnschaflen viel zu langen Nach - spieleö von zweimal 15 Minuten unentschieden. Die Iedlcrsdorscr waren technisch besser und flinl-er ,md hätten, einen knat'- Pen Sieg verdieilt. Fhre besten Leute waren Ott, Nebes, Po- Hann und 2lrbes. Ter körperlich überlcge>,e F. A. C. hatte in Friihauf einen anßervrdelltlich tüchtigen Torhüter: außer ihn, wäre noch Edlillgcr lobend z,l erwähnen. Ott erzielt nach etwa ein':,' Biertelstulkde für Die Ievlersdorior die Fiqwimg FWvr-er gleicht in der 17. Minute nach der Pause durch einen »lnhalt. Haren Freistoß eins. Das Nachspiel, in dem Basivek auSaeschlos^ sen wird, vcräuft torlos. Ragplatz, 1000 Zuschauer, Schiedsrichter Werner. Meisterschaft der unteren Klassen. Dritte Klasse West. Bamngarten—Kadmwh 4:0. Dcx Elfmeter gegerr «die Unterlegenen ,vur«den verwauidolt. — Vierte Klasse Südost. Hasmonaa—-Athen 4:3. Torschützen: Köstiler (8), Fuß uild Eiseumai)er. — Vierte Klaffe Nord. Siev. Fortuna— I. A. C. 10:0. Die Unterlegenen hatten mir 8 Mann im Felde. uaafMBPn i- W «äi' WMSOt^TSgBgBBaiiig!