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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-14 · Heft 1735 (14.12.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1735 (14.12.1923)
Date
1923-12-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1735 Men, fjfreffaß schuf, mit ii)i clüiflci uumetijailiciK* WidcxsviA zu j^in, j „ÄnaMcffcitku und ©cllj'cmf-eiten der Natur abhold". Der! Tl>eobalV MaSke, den Sternhein: irr seinem „bürgerlichen Lustspiel" auf die Beine gestellt hat, er ist jene Larve gewordene Kratur, die der Ausrottung tvert ist. Es m^eu-gt Ilebelkeit, ihn zu sehen, zu hören, seinen Dunstkveis zu spuren. Und sein deutsches Pendant, jener Searron, das im ewigen Orgasmus des lleberschwanges, der aufdringlichen Lehrmanie, der er- ^windelten Nietzfche-J-dcalc. dahinsämmemch unästhetische Aeslhetcuwcsen; daun jener fragwürdige, in Herkunft un-d Existenz nnbestirnmbare Vkandelstam, schließlich der stets mit dein Protest gegen soziale Gemeinschaft auftretende Fremde, sic alle sind in Sternheims schonungsloser, bös-artiger Schilderung der Duräffchnitt jenes deutschen Typus, welcher Gott dazu zwänge, ihn im Ekel zu vernichten, tväre eS möglich. Wäre er nicht ein dauernder. Sternheims Komödie erweckt mehr Grauen als Heiterkeit. Sie hat nichts Befreiendes, liegt wie ein Alp auf dent Menschen, ebenso wie die Wesenheit, die sie schildert, auf der Menschheit. Eö ist ein Zeichen für die ausgezeichnete Dürft ellungskunst eines neuen Mannes, Ralph Artur Robert-, vaß sein Theobald Maske nrenschlicher war als der Stern- Heims. Was Roberts aus dieser Figur machte, tvar bis in8 Detail echt, -aber er lieh diesem Maske Züge, die Behaglich-- feit auftommcu ließen, also das, was Sternheim nicht zulasten will. Hier scheint ein Schauspieler zu sein, der weit mehr bedeutet als den Durchschnitt, und es lockt, ihn vor andere, mcuschlichere Aufgaben zu stellen. Der Schimmer von Menschlichkeit, beti Roberts seinem Maske ans Eigenem gab, er ist in der Frauenschilderung bei Sternheim selbst da und dort zu finden. Kein Wunder also, daß Frau G r üning als alte Iungset! diese« menschlichen Kern oeS Wesens, das sie zu verkörpern hatte, wundervoll herausschälte. Sie hat die Gestalt, die sie zu geben hat, in ihrer Darstellung geradezu mit dichterischen Zügen und Einfällen ausgesiatter. Schon der .Gang dieser Jungfer Deuter Juav eine Ofseubanmg dcs Menschlichsten. Frau Maske kam in der Darstellung durch Käthe H a a ck etwas farblos heraus, Wa3 am ^meisten in dem grotesk boshaften dritten Aktschluß zu spüren war. Unzulänglich Herr Rom borg als Searron. Um das glaubhaft zu macht'», '.ras in dieser Figur steckt, dazu gehört ein Schaulspieler mit der Fähigkeit, Gestalten zu erfasten und aus sich selbst in Bewertung zu setzen. Ein lieber alter Bekannter, Paul Morgan, stellte sich wieder dein Wiener Publikum vor; er gab den Mandelstam. Sein schauspielerisches Wesen ist zu gesund für diese Rolle- Karl Farkas liefert in feiner einzigen Szene als Fremder ein Kabinettstück. Die ganze Ausführung kam behaglicher heraus, als es Stück verlangt, und das nützte ihr. Das Publikum nahm das Stück mit jener verständnisinnigen Heiterkeit auf, mit welcher Wien stets gegen den Anschluß an Deutschland demonstrieren wird. Z\ S. „Belm.“ (-rachtvorstellung in den Kammerspielen.) Ohire Gürtel, ohne Schleier reist die schölte K o st r o .0 a. Sie kam aus Petersburg über Berlin und zeigt iu dem Schauspiel „Leda" -von Auatoli Ktamonsk: mit einer, Freigebigkeit, die in diesem Falle zu lobe,: ist, ihren schönen Körper. Nur, das; leider die blendende Nacktheit.-ihrer Erscheinung mit ihrer mühsanr erzwungenen, sichtlich einstuidi-erten Art, deutsch zu sprechen, in dem ergötzlichsten Gegensatz steht. Man hat mitunter die Sorge, daß sie nicht weiß, was sie in dem ihr frcmben Idiom vussagen muß. So ist die Vorstellung ganz auf den Anblick ihrer hüllenloser! Körperlichkeit eingestellt und der Autor fmitmt zu kurz. Die Heldin dieses Schauspiels will ein weiblicher Don Irian ft in und in der Freude über ihren herrlichen Körper sich von Männern erquicket: lassen, um die sic selbst wirbt. Mit allen Mitteln der B-erführung, die Don .Juan rannte. Ihr Gatte, -ein Fanatiker der geistigen Freiheit, läßt sie gewahren nnd tut gut daran. Sw kehri in seine Arme zurück. Wie gesagt, die Vorstellung war auf die Gürtel-- und Schl-eicrlosigleit der Gästin gestellt und die übrigen Schauspieler taten nur so mit. Herr Romberg und Herr Forest hielten sich mehr an den Souffleur als an den Dichter. 2chr bemerkenswert, -daß die schöne, nackte Frau, die wie ein ‘ivv-:vi sprach, sogar das Nacht-publlkum kühl ließ. A. Am den Matern. C u c nt 11) c n 1 c t. In der heutigen Vorstellung im Operntlicaier ,.T a s iH dein g 0 l d" singt Herr Kammersänger May? die Partie des Fasold, Tr. Richard 3 t r a u s: hat die am Samstag den 15. d. int R c d 011 teuf « a t stattsindende N e u e i u stud i e ru u g der Mozartschen Oper „t! 0 s i fan t. u 11 v" persönlich vorbereitet. V 0 l k s » p e r. Heute „D i c Z a u b e r f l ö r e". Jul Deutschen V 0 l k ö t h e a t c r findet am 21. b ble e r ft c A u s f it h t u u fi von Gerbarl H a u p t m a u n Ä dramatischer Phantasie „Der w e i ß e H e i l a n d" mit Alerandcr M 0 i s s i statt, der der Dichter beiwohnen wird. In: R a i m u n d - T h e a r e r spielt Willy T h a l l e r, der ab 1. Jänner an das B u r g t h e a t e r engagiert ist, beute und morgen in der» BolkSstück „H c i m g's u lt b c u" ' von Anzengruber und verabschiedet sich iu den beiden Abendvorstellungen Sonntag den 16. und Montag den 17. d. als Lüttchen iu dem Schwank „Zwei glückliche Tage." — Diefstag den IS. d. ist die deutsche llranfi'ibrung des Lustspieles von r}. X. Svoboda „D i e Dampf m a s ch i n e" mit Mar Pallenberg angesetzt. , I v h a n u S i v a u s; -Lheate r. Samstag den 22. d. E r st a n f f ü h r u n g von „B a i a z z 0 S A h e n t e n e r", Operette in drei Akten. Musik von Michael K r a u ß. Im L n ft s p i e l r h e a t e r findet heute die 2 0. A « f» f ü h r u n g des Schwankes „Der Held ihre r Träume von Emil und Arnold Golz mit Hanfi Niese in der Hauptrolle statt. Wiener K 0 m ö d i e n h a u S. Sonntag. den 16. b., ty*8 Uhr uachmittflL« .D ** <55 u * * « f *» <fi f * 11" von Wrem« Gerichtssaal. Äperndirettor SchM gegen den „Montag". Dorn Gtx-afbestriksMrichte 1, Hofmt Höstirvatzor, lag geistern ei-n« Preßkl'age zwr Berhandliung vor, iwelchb der Direktor der Staatsoper Dr. Franiz Sch-alk Hepm den Herausgeber u«!d Vevaartwovtlfchm Rckdaftour ider .Zsitischrift „Der Monw'g" Paul Kolisch echüben halte. Der Substrat, Ib-ex durch Doktor Hsr^berg-iFräivA dertrvtvnen- Mage, bivdete ein -am 8. Oktober Mt genauniten Blatte erschienener, mit der Affäre des Divektionsr-ates Ä i 0 n MaimnenilKn-genIdLr Artiöel unter der Aufschrift: ,Der Börsewbtztrrb an -der Staatsoper: Strauß. Schalk, Lion nckd der Mann der Frau Schönt'. In diesem Artikel wird mit Bezug au' Schalk rm. Zni-eimmercha-Ue mit einer Iiwerpellalion des Mbgeordnet>en Leu thner im Nutwnalral und mit der Affäre des DirsktioilLvateS Aon beihaupiet, daß Direktor Schalk «das Auto des Herrn Fland-rak, der mit Frau Lotte Schöne vechetratet O. benützt. In dieser Behauptung wird nn AnsammenhaM mit dem üdoigen Iichalite des Artikels, vani Klä-ger der Vorwurf Eickt> daß er Gofälligkeiten dos Gatten eines MitM-Äes der Oper genieße und dadurch foine Amtspflichi verletze. In der honte strngchckbteu Vevhan.d- 'liung c-vL'-ätte der Verteidiger des nichterW-emmon A-Itgeklagten, daß zur IudMnr über vir vovli-sgende Mage «nicht das B-rzivksflericht, sondern «das Schwurgericht kourpstent fei, fba sein tfMicn't, Herr Kvlijsch, den imkriminierten Artikel nr: «K a n n t ai i S s e «) nes I n halt s Mdm Drucke üfeeförftrert haD-r und für iden- Art-likÄ die volle Verantwortung vor dem Schwurgerichte ^ühernÄ>me. Der Rächte? ,-.Ä bÄannt» daß Kvlisch vor einigen Tagen an das Bezirksgericht eine Giw^-aDü -gevichtot hat, in «tvÄcher or unter AufrechterhÄtMl'g -einer Ve-rantwovtuwg die Kornpeteuvz des- Schwuivgerichtes im vorliegenden Falbe als gegeben betrachtet. Der Verte-idiger stellte den Antrag auf Adtretung das Aktss ans LandLs«- al8 Schwurgericht. Der Richter beschloß diesem Antrag: staL-igug-ed-en. Der ohrfeigende Fußballer. Bor den: BeHirksgerichis Favoriten fand unter Leitung des Strafrichters Laudesgerickitsrat-es Dr. Schandorfer eine V-cvhaM-nng statt, in lvelcher sich ein Fußballspieler tvegen eines besonderen Roheitsakt^s aus den! Sportplatz zu verantworten hatte. Der Angeklagte ist der ISjHrigr Hrlssarbeiter Franz N c -u in a i c r, der einen: gerade, bei ihm stehenden jungen Manne, dem Zviahrigsn Sckjlosscrgehils-en Joses Guns an:, eine derartioe Ohrfeige gab. das;, dieser »ach den: Schlage das Wackeln nnd Gdtockcrisein von fünf Zahnen verspürte. Dieser Vorfall ereiänew sich aus einem Fußöallsportplatz, d«n ..Favoriiner Mfi-eten- Aatz". Josef Guns-an: gab bei seiner Einvernahme Nach' stehendes an: Ich wurde gelegentlich eines Fußballspieles von dein, gegnerischen Tormann Franz N e u m a i c r n a ch d e;it Spiele durch einen Faustschlag verletzt, wobei mir fünf Zähne gelockert wurden. Ich ha>be'->en! Noumaier nichts getan, ihr: nie beleidigt und verlange eine Entschädigung s ü r Behandlung und Zahnersatz. Der Aug-eLlagw gab deangegen-Wer zu seiner Rechtfertigung an: Ich l-ag darnals. den Ball in -den- Händen haltend, vor de-m Tor. Ich' wurde, irotz-- dcm der Schiedsrichter bereits das Pseifen-siqn al gegeben hatte, wie ich glaubte, von dom Anzeiger mit dem: Fuße ans den Kopf durch -einen Tritt, getrosten. Ich war darüber so e n r egt, daß ich den: Joses Guns-a-m eine Ohrse-ige gav. Es war nicht meine.ZWcht. chn. <n Vevleten. -- In: Lause der Untersuchung stellte sich heraus, daß N-rumaier den Fußtritt nicht von Josef G u n s a m, sondern von dem Bruder desselben erhalten hohe, lieber Neurnaier wurde seitens des Sportklubein S p -i e -I v e r d 01 erlaßen und feine A u sfchsteßung veranlaßt. Der Verteidiger. Rechtsanwalt Dr. Max.Fürth, führte aus, der Angeklagte, sin -leisen-- fchaMickter-Fußballer, id vurck das Sp ie-lv erbot genug gestraft und trifft ihn dieses hart. Lanpesg-ericktsra:' Doktor Gchandorfer verurteilte den augeklagteu Franz Non-tnaier -,u einer-Ar reftst rase von 4 8 Stunden. In der Begründung fühote der Richter aus. daß das Bongehert von einer vcsonderen ^Rchei: zeige und auch Folgen für den Mißhandelte!: zeigte. Die sportliche Dtrase durch Verhängt:ng des Spie-l- Verbotes — so schwer sie d-en Ange-klagt:-n auch' treffen mag — :st keine volle Strafe und Sühne für die begangen: Tai. 'Für eine, ge-gen das Straftj-es-rtz verübte Handlung kann nur das Gericht die volle Sülmc, de,zw. Strafe vevhängert. Bolkswirt. Auszvhl«ng Wien 0.008030 Centimes. ^44 t)«ttu44a<««wU i**;i:s /tri In Zürich notierte 16. A 2. 12./12-.. die österreichische Krone 0.00^030 u.tiOSO1 die tschechische Krone . 16.72-/, zg.72>/, die Mark. pro Milliarde — .;— - Holland ....... ...... 218.50 218.50 New-Nork. (>72.50 572. London ....... ...... 23.00 2-5.09 Paris . .. ...... 80.‘I2V, 30.77% Mailand. ...... 24.90 24412 V, Belgrad....... 0.43 6.45 Bukarest. ..... 290 2.80 Soft CI •«»•*»• 4.'— Budapest .. .. 0.0290 0.0295 Warschau ...... Die KMalsarmnt Deutschlands. Keine Besserung der Produktionsverhältnisse. Berlin, 12. Deze-wlber. (Wolfs.) RciichswüytungÄonmtissär Tr. Schacht -erklärte einem Vertreter des fozialdemokraiiischen Pavian:cn-tsdienstes, daß sich der Warenverk-aus nn Inland!: etwas belebe und dadurch die Produktion tviodsr steige. Aber im großen und ganzen sei eine Befferuttg der Produktion nicht ein ge treten -und könne auch nicht emir-et-vn, wem: nicht den Betrieben Kapital in größerem Umfang zug-ssiührt wende. Neuerliche zinsfnßerhShnng in der Tschechoslowakei. Prag, 13. Dezember. Wie das „Prager DaMatt" m-eildet, hüben di: tschecho-slowakisch-en Gwßba-nket: eine neuerliche Erhöhung des ZiriSsnßes für Aus-landZgut-ha'ben beschlossen. Er wird von nun au je nacki Ki'm-di-gunMrnt -1 bis 1,5 Prozent bcrraaeu. X4. Äezelwber 192Z TWe 7 i>, Judenplatz Nr> 6 Telephon 65-4-56 Telephon 65-4*56 Kulanteste Durchführung aU^r bankgeschaftlichen Tfansaktionen sowie Verwaltung von Geldern im Kontokorrent- Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. 57 Weitere Verbesserung der palästiuensischen Handelsbllanz. Aus Jerusalem meldet I. T. A.: Der Außenhandel Palästinas lyctt im Monat September eine Abschwächung erfahren, doch hat sich die Handelsbilanz für die ganzen ersten neun Monate dieses Jahres um 712.000 Pfund verbessert. In der Periode Jänner-September d. I. betrug der Import 3,546.000 Pfund, während er in der gleichen Zeitspanne in: Jahre 1922 4,067.000 Pfund ausmachte, das bedeutet also eine Abnahme von 622.000 Pfund. Der Export betrug 1,056.000 Pfund Men 931.000 Pfund in derselben Zeitspanne im Jahre 1922 (Zunahme: 126.000 Pfund); die Wiederausfichr betrug 197.000 Pfund gegen 182.000 Pfum> im Vorjahre (Zunahme 65.000 Pfund). Die Devisenauslräge bei der Nationalbank. Die Oesterroichifche Nat-ionalban? teil; mir, Idaß die für das Meaving vom ly. d. -und seit Beginn dos StrEZ der Post-, DÄchhon-- amd Deilegraphrn-angcksteUten -ihr Lerm-inM-recht oiiMvvch-neten B-akiLaverl-aNfsnüd Geda:i'sKanmelidun.qeu (letztere, iwsotveät eine Dalnlazuterl-Mg hierauf bewilligt wurde) -i-nr ersten wiodcr stait-L fand ende u Devisen clear.i ng wurchgesührt wevden» iusos-erne nicht eine schrWiche oder telegr-a'pihi-- sche I urückgivtzu ng diese rAnm-eMmg bis 1L Uhr mitr-ldgs Pos bebvüffeMn -Tages bei der Banboibteiliung ^r Ocste-rveichi.- schrn Nation'Mmck eingÄ-amll ist. Mündliche oder t-öbephomsch« S!t 0 <cn -i c x ,tt r,t g sa U's t ä g e tverdetr von der Oestererichischer: Mativn-a-bbalE nicht eutgegengcnvntnre.:. Die -in der: T-agsö« -zeidumen vom 11. ui:d 12. d. vr-lambaron. für dis Dauer des E-ittfallZ des Dövisencl-oari-n.gs igM-gen praorsorischrn Borschvisten für '-deu Wcchfclstubeniverkch-r mit cm-sstinLRchHn Zah- AnWm-i-l-An tuatem -am 'Tage der Abha-ltung des ersten wieder ftattsindendm Devisenclearing QUwm-atisch außer Kvafr. Norrnale Abhaltung des Kassatages <nt der Wiener Börse. Das «Komitee der Wvsekalwmsv hatte sichgestern mittags mit idemk Antrag 'bes-chäst-igt, mutt Rücksicht M Pie Vnt-erbrechrmg des BevtehreZ de-u Kassa tag, Per für nachsbrn Mmrrag anbe< vau-mt wurde, zu vermögen. Di-öfex Antrag ist jedoch < in Hel-- t ig s yfvvt abqe lehnt w-o r!dem Die Miialic-ex drS Berbau-des der Banken werden linnerhalb ihrer Organisation dafür sorgen, daß die Zahl-unoeu pürrktM a-eleistet werden-. Einschränkung des bulgarischen Baluwnhandels. -Ans Sof'ia. 12. d., meldet die Bulg. Tdl.-Age-nwr: Wogen der V-alutQspelttl'ait'ivn und namuMch lve-gru! dsr Pcmi! an der gestrigen Börse ha: der Muistevrat bckschlosftt:, den Valuta- Handel eirMschrättken und die Eiichuhr nicht Zwn täglichen Lvbensbvdakf gchorenbrr Waren gt: vevbirten. Die Prozesse wegen alter KronenverbiMichkejt mit der Tschccho-Slowakci. Das Butwesgosetz'blatt vom 15. Deze-ncher veröffentlicht eine Vewrdnung des BundtslanzlettMües, womit die Güliigseitsd-auer der Verordnung vom 27. April 1021 über die Unterbrechung der Progesse wegen Erfüllung der Geldverbrnd-liichck'rite«' i-n alten Kronen im Verhältnisse zur tschecho-flowatstchen Republik bis lll. Dezember 19Averlängert wird; ferner eil» Berordnung des Bundesmin-ifteriums für Handel und Verkehr, betreffend die Auflösung der „-Staatlichen Industrrewexk-e" sowie eine Verordnung «des BundeRanz'ler-- amies über die V er länger nutz von Berjährungs-' sr i>stL n und über die H ou:mu ng -des Fr-isten>la use s. Artfhebung der Sequestration österreichischen Besitzes in Jugoslawien. Aus Belgrad, .13. d>, meldet das Hchecho-st-owa«! lische Preßbur-eau: Die Skupschtina ha: nach kurzen Verhandlungen die .K0nv-cn t:0n m i t Otstcrraich wegen der gcgcns-eiti-gen Aufhebung d-er Segnest rat :01t des Besitzes u n b e m : i t e T: e t Staotsangehörige-r und der R ü ck- I Zahlung von Privatsch ulden in alten Kronen augeuomm-en. Polnisch-oberschlesische Kohlenproduktion im Monat Oktober. Ans Warschau wird gemeldet: Die gesamte Kohlenproduktiou Polnisch-Oberschlesiens für den Monat Oktober beträgt 2,015.1(hü Mererzentner Kohle. „Mazedonien" keine geeignete Bezeichnung für Poftftücke. Das Gremium der ^Wiener Kaufmannschaft teilt mit. ^aß Briefsendungeu für den südlichen Teil des S. H. S.-Staat-eS vielfach die Aufschrift „Atazedonien" hinzugefügt ist. Ta dieses Gebi-et zwischen Griechenland, Bulgarien und dem Königreich S. H. S. seinerzeit aufgeteili worden ist, erleiden -die Brrefscudüngen dt:rch diesen nur Verwirrung verursachenden Zusatz große Verzögerungen. Auch di-e Beifügung „ehemals Oesterreich" oder „ehemals Ungarn" ist zu dennciden. Es ist daher nach der Angabe des Bestimmungsortes nurder gegenwärtige Natne des Bestimmungsortes onzusühren. Englands Ein- und Ausfuhr im November. Im November erreichte der Wert der Einfuhr 101.584.0M Pfund und ist somit gegen den November des Vorjahres um 0,028.338 Pfund gestiegen. Der Wer: der Ausfuhr betrug 05,768.165 Pfund, also nur 722,629 Pfund Ine ui ihm -st-- im Vorfahre. MenrrBörse. Der noch gckst-ern anhaltende Poststr-eüi hat an der Vorst eine gewisse Nervosität verursacht. Die U-ut-crörechung des Post- Verkehrs hatte den GeWustuß uach Wien gleichzeitig mit dem Ausbleiben der Orders umervundeu und es.wurden Befürchtungen geäußert, daß der Geldsiüwd -eine gewisse Berstoisuug erfahren Vürf-te. Aus diesc-.n --üru-ube sah sich ein Teil der Spekulation: zu Re-alisati-on-en veranlaßt, »chnc daß aber dv' Abgaben einet: größeren Umfang an-gMommen hätten. Trotzdem war die Tendeng ruhig. Rur in vcremMen Gebieten zeigte sich eine etwas lebhaftere Nachjrag-e, speziell ln' eiuzelrr«: Bankenwerten auf Grund höherer Dividen-den-erwartungeu und Nachrichten über Zdapit-alsvemtehrunigel: einzelner Institute, Dem-ufo-lge eröffnet«: KreditÄtien uu: Lü00 K. höher. Wenfo eröffiwt-en Alpine. Staatsbahn und Felten Zu höhere.:: 5ouvfsu. Ungarische Werte wäret: zu Beginn in Uebewinftnnmtttvg mir Bndapester unglinfkigeren Bewertungen niedriger. Im Verlauf des Verkehres trat aber maug-elL jeder Anregn-ng und?luSlleiben von- OrberS tzoüZsmmsne Gsschäftchtille ein. so daß «i«

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