Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1730 (8.12.1923)
- Date
- 1923-12-08
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit. f2 Weit, Dcmrstvst Pelzhaut Gebrüder Bralnin Wien, II.. Glockengasse Nr. 8 Werkstätten i II., Rueppgaise 37 / Tel. 4S-4-33 Gerichtssaal. 8er „Nordbabe" Szabo. Alexander: Szabo, der Führer der wiederholt unrühmlich bebrrmtgswordenen TerrortvuPPe Ostara, die lbei -den verschiedenen politischen Mord- und Skandalaffären ihre Hand im Spiele hatte, hatte gestern wieder im Ge- Dichtssaal zu tun. Diesmal Äs Klager. Daautzerovdentkrch seine Ghrgvfühl des Herrn Szäo empörte sich -nämlich gegen einen im Anschluß an den Vimecker-MmL in der „Roten Fahne" unter der UeLevschrift „Der Mordbube SzaLo" erschienenen Artikel. Angeklagt war der verantwortliche Redakteur des Blattes Josts Grün. Der Angeklagte bekennt sich schuldig. In seiner Verantwortung stgt er, aus Len Prozessen wegen der Ermordung Birneckers und wegen der Störung des Mcolai-Borwages gche vollkommen Dar hervor, daß Szabo der eigentliche Urheber der Gewalttaten der Ostara- Lente gewesen sei. Für die Richtigkeit stiner Behaupttrng bot der angeklagte Redakteur den Wahrheitsbeweis an. Es wurden hieraus aus Verlangen des Verteidigers eine Reihe von Feststellungen aus de« Men des Birnecker- und des Nicolai-Prozesses gemacht. Insbesondere verlangte der Verteidiger die Feststellung, daß der damals verurteilte Groß, der stine Leute zunr Plündern ausforderte, ein Untergebener des ggabo tvar. Birnecker sei mit einer Steyrerpistole erschosst?: worden, die Szabo einem Mitglied der Ostara gegeben hatte. Nach der ausdrücklichen Aussage des Groß hat Szabo auch van der S tu rm u ng d e s Nic o l a i -V o rtrages gewußt. Der Vorsitzende nah in hierauf die beantragten Konstatierungen aus den Akten vor. Das Ergebnis war, daß alle von Grün behaupteten Tatsachen nochmals festgsstellt wurden. Nach Schluß des Beweisversahrens v z t n e i nten die Geschwornen sämtliche SchrÄsragen einstimm t g, worauf der Gerichtshof Grün f r e i s p r a ch. Dam l^abo war die gerichtsordnungsmäßige Feststellur^ stimr wahren CharZtersigen-scha-ften noch nicht genug und er meldete die N i ch t i g k e i t s ö e s ch w c r d e an. Die verbotene Versammlung der Monarchisten. Ter B-rfassurrgSgerichtshofes unter Vorsitz des Plästdentrir Tr. V i r t vteili verkündete gestern die Emscheidnug über die Beschwerde, die der Obmann der Partei der .fchwarz-grlbrn Legllimrsten, Oberst Gustav Wolfs, gegen den Erlaß des Ministeriums des Innern ergriffen harte, mir welcher eine Versammlung aus Anlaß des sechsten Jahrestages der Ermordung d-S Ministerpräsidenten Grafen S'ürgkh verboten tvovdsn üxrr. Ter Berfassungsgerichtshof erkannte, daß durch das Verbot der Versammlung das Recht der Versammlungsfreiheit nicht verletzt worden sei, da für Versammlungen unter freien Himmel eine Genehmigung erforderlich ist. Ter Prozeß Bukobrankovies. Am Dienstag den 1l. d. becfinnl vor dem Schwurgericht der auf fünf Tage anberaum re Pwzeß gegen die ehemalige Bürgerschultchrerin Milica Vukobrankovics wegen Verbrechens des versuchten Meuche lmorde s. Sie ist beschuldigt, versucht zu chcrlftn, die Gatün i-:b> BerlagZbluchhänbiers Stülpnagel und ihre beiden Sshne durch Meiweiß zu vergiften. Den Vorsitz in der am Dienstag beginnenden Verhandlung führt Hofrm Dr. Hacrdtl, die An- Kage vertritt der erste Staatsanwalt Hoftat Tr. Sacher, die Verteidigung der Angeklagten hat Dr. Hermann Kr a szna Wernommen. Gallos verurteilt. sin der Schlußr-erhandlung eines rls ZÄae dauernden Ehr rnbeleidigungsprozesses, den mehrere Funktionäre des Zentralverbandes der .Kriegsinvaliden und der Wirtschaftsgenosstnschaft des Invattdenver-- bandes gegen den Obmann des Verbandes der Schwerinvalstden Heinrich Gallos toegen verschiedener in Versammlungen und Zeitungsartikeln geiaucr beleidigender Aeußerungn angestrengt hatten, wurde Gettos zn 10 0.0 s> 0 Kl tonen Gel b- 'rafe verurteilt. Die Holsteulcn der Arbeiterwehr — keine Waffen. LandeLgerichtsrat Tr. Fuchsik (Strafbezirksgericht 1) hatte sich gestern mit einer gegen den Privatbeointen Fritz St. wegen üeöertretung des Waffenpatentes erhobenen Anklage zn befassen. Der Beschuldigte war vor einiger Zeit, als er zu einer Versammlung sin Prater in der Uniform der Arbeiterwehr gegangen war. von einem Wachmann angehalten worden, weil er die zur Uniform gehörige Hoizkeule trug. Von der Polizei sofort entlassen, wurde ihrn die Holzkeule belassen. weil der Polizeibeamt? in dieser Hostkenle keine Waffe erblickte. Einige Wochen später wurde jedoch durch ein Pvlizciorgan in der Wohnung des Beschuldigten die Kerrie beschlagnahmt und gegen ihn die Anklage tvegen Uebertretung des Wafsenpatentes erhoben. In der gestrigen Bechandlung sprach der Richter den Beschuldigten frei, da diese Holzkeitle - nach drin Waffenpatent nicht als Waffe auzusthen sei. Wiener Morgenzeitung. Bollswirt. Sestkmtzeltr Krone - 0.M887, ftttflmes. NnrzMvng Me» - 0.8080% Senümei. I« Zürich notierte 7./12. 6./12. die Lsterreichische 5krone . . . . . . 0.0080»/« 0.00808/« die österr. gestempelte Krone . . . . 0.0080*/« 0.0080*/« die tschechische Krone . . . . . . . 16.75 16.74 die Mark.pro Milliarde — Holland ....... 4 » 218.50 New-Norl........ 572.50 London......... 25.12 Paris.. 81.15 Mailand.. . 24.95 Belgrad......... 6.47 V, Bukarest ...... T % . . . . 2.95 3.97 Sofia.. 4.85 Budapest.. 0.0805 Warschau -. Sie Reform der SsterreichWe» Banderbahnrn. Sir William M. Aeworths Gutachten. Bon Obcrbaurat Ing. K. Srlitzmann. In einer Stärke von hunderfechzig Druckseiten siegt bas einMhende Gudrchten Sir Acw or ths über die österreichischen Dunbesbahncn an «xu Gvncrattommisfär des Völkerbundes Dr. Zimmcrman vor; es muß vorweg eiitgeräumt werden, daß der Bericht eine äußerst iverwolle und cutregungsreiche Arbeit darstellt. Aber eben, weil er so erschistftud und ins Detail gehend abgrsaßt, kann die Vermuturrz nicht unterdrückt werden, baß Sir Ariwrch trotz der Mitarbeiterschaft des Schweizer Fachmannes Dr. Herold, sich vielleicht dock) in manchem zu sehr auf Mr:terltt>nyen urnd Meldungen als aus selbstgr-machtt Wcrhrnchmung stützt. Es versteht sich ja wm selbst, daß <S nlmrög-I'.ch ist, in so kurzer Zeit eine jo umfangreiche Materft zu überblicken. Der Verfasser macht in loyaler Weist selbst oft genug au.snrerk.serM, daß ihm diese oder jene Angabe gemacht wurde. Aber nicht immer scheint er solche Mitteittmgen gehörig geprüft zu haben; wenn er, um nur einige Beispiele onzuifühnm, vorbrirrgt, daß ein gewisser Wärter nichts anderes zn tun hat, als zwei Signale zu beleuchten, daß eß Stellve^retcr von Anrtsvorständm geben soll, welche durch elf Monate im Jahre müßig gehen, um hu zwölften Mona!, werkt! der Vorstand auf Urlaub geht, ihren Chef zu vertreten; wenn also Sir Acworch fÄch-e ofstnsichtttch UNrichtige Angaben nieder schreibt, kenn Verwunderung und Skepsis nicht verhehlt werden. Ansonsten ober bietet das Buch für den Fachmann eine äußerst fesselnde LÄtürc, aber auch der -Laie findet in dem G-nachten viele anregende Momente und im folgenden wird versucht, herauszuschälen, >trws für .die breite Oefstnilichkeu von Interesse sein mag. Als daß hervorstechrndste und — tun es gleich zu sagen — überraschorkdstr Ergebnis bei Bepbachdungen und Berechnungen des Autors erscheint seine dezidierte Abneigung gegen -jede Jnvestitionstältykeit. Mch die Elektristkrung wird nicht ousZenommen. Unter den gegenwärtigen VerchÄt- «ijsen, und diese werden st die nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte ondauern, hält Sir Aewvrch jede nicht nnumgaug- Uch notwendige wcrtvermehrende Ausgabe (Investition) für «UMläfsrg. Er begründet se-inen Standpunkt mit zlvei Motiven, einerseits der Schwierigkeit der Geldbeschaffung und den hohen Zinsfuß, andererseits der NotwendiÄert und auch Möglichkeit, sich mit den vorhandenen Anlagen zu bcholstn, welche den Anfforderungen des heutigen Verkehrs durchaus entsprechen. Eine Unternehmung, lvelche derart passiv ist wie die Bundesbahnen, darf sich den Luxus van Bauherstellungcn, die an sich sehr wünschenswert und nützlich wären, welche aber ruehr ein Entgegeu-kömmen an das Publikum oder das Personal als eine picht zu umaehende oder ous4U!schiebe.ndL Notwendigkeit bedeuten, nicht leisten. Auch so anerkanntermaßen dringende Bauführu-ngen wie die Fortsetzung des Bahuhofmubaues in Linz cfoer bet Ban des zweiten Geleises Wels—^Passau der Wien—Berliner Verkehr spielt sich wegen der Paßrmd Zollschwierigreiten bei Durchschrettung der Tschech-o-Slowakei aus dieser Linie ab —, auch solche wichtige Bauten finden nicht die Billigung Sir Aeworths. Was die Einführung des elektrischen BeiriÄöes anbelangt, läßt er ihn bei der Arlbevgbahn unbedingt gelten, aber schon der der SalzkanMergut- Nnie, meint er, besser unterbliebsn. Eina. weitere Fortsthung (Touernbahn, Salzburg—Wörgl) hält er für gänzlich inopportun, und rät nur jene Ausgaben .zu machen, tvelche zur Echaltuug der schon bewirkten Gauherstellungen (am Mallnitz- und Stubachtverk) unerläßlich sind. Sir Acworth ist der Ansicht, daß lvir die Kähle noch immer wohlfeiler und sogar billiger in der .Hand haben als unsere südlichen Nachbarn und rechnet aus, daß der Kohlenpreis sich nur noch um em Geringes zu senken braucht, daß damit die ganze Rentabilitätsrechnung der Eicktusizierung über den -Haufen geworfen ist. Diesen Anschauungen, deren Stichhältigkeit nicht verlaunt wird, sind aber wichtige Artzunrente entgegemzusetzen. Sir Acworth hat offenbar außer acht gelassen, daß der Bund große Summen an A r b r t 1 s l o s e n u n t c r st ü tz n n g o n zu zahlen fyrt und daß jeder größere Bau, besonders aber die Mi vorangesührten BAuiherstrllungen und namentlich die Elektrifr-kationsarbeittn, emr wichtige produktive Arbeitslos e n f ü r s o r ge darstellen und dir ganze Jndusttie desrrichtrn. Die ^nöglichste Emanzipation von Auslcmdskohle, letzten Endes der Zweck der Elärrisier-ung, ist jür die Besserung unserer so passiven Handelsbilanz von eminenter Wichtigkeit. Wir können sohin in dieser Angelegenheit dem Autor nicht beipslichten. Er vertritt die Ansicht, daß die Unterirchnrnng „^österreichische Bundesbahnen" kauftnännisch zu Mren ist und daß sie in erster Linie für die Lilgunig ihres Dofi- -its ftt stwLM hat, WaLpoMfche Mchnahm«« feiern Sache . .Utti’V ' 4 _3. Dezenckev ISA _Nr. 1780 des BuiideS, aber nicht eiüeS kommerziellen Betriebes und soziale Pflichten Knm mir ein aktives Unternehmen er- Mllvn. Die Gegnerschaft Sir Acwovchs Mgeit JnvestitionspMik erstreckt sich auch auf Faibrrkation von rollendem Material. Rach seiner Meinung hat Oesterreich einen ausreichend großen Fahr-park und die zcchbenmützigen Vergleiche mit anderen Ländern geben chm recht. Speziell was Lokomotiven anbelangt. gibt er auch zu bedenke», daß durch die Einführung der elektrischen Zugförderung ohnehin eine größere Anzahl von Moschinc« frei werden; schließlich ist eine Herabsetzung >deS Reparatu-rftandes auf die DottiriegSProzente anzustreben und auch zu erwarten. Der GrmtbgeidarÄe Gir Aeworths. der mm. roten Faden gleich das Buch durchzichl, ist Optimismus, der feste Glaube an di« Möglichkeit da Gesusttung der Bundesbchuen. Merdings unter Bedingungen und BvrrruSsetzungm, deren Herbeiführung und Erfüllung nicht mvmer im Machtbereich der VerwaltMg liegt. Die erste und wichtigste dr-oser Bringungen ist. konsequeute Kommerzialisierung, kaufmännischer Betrieb. An mehr ÄS einer Stelle be§ Gutachtens macht Sir Acworch aufmerksam, daß die Unternehmung Oesterreichifche Bundesbcchnen keine Wchlfahrtsmstitutiml ist und daher keine Lasten aujsgcbürdet echalten davf, die ihr nicht zukommen. Wegen chrer Wichtigkeit seien von den . drckm-' hier nur zwÄ hervorgchckbm, gegen die der Derfasstr mit ebensolcher Vehemenz als Verrchtigung cmkämpft. Zunächst die BerkrhrSsteurr: nicht wwiger alt S6H Milliarden, 80 Prozent der DerfehrSeinnchMm. müsien cm da8 Finanzministerium abgefühtt werden, welches st'merseit8 daS Defizit von 1800 Mlliavden (pro 1923) za Lecken hat. Der wirkliche Mgang beträgt sohin weniger Äs die Hälfte, nämlich mrr &40 Milliarden Papievkronen. Jeder vernünftige Kvittker wird nun nur Sir Aüworth fragen, wozu dieses neckische Spiel? Die Verrechnung bereitet in beiden Lagern, Finanz, und DaiMerwattung,. ganz rvrstnEche Kosten ohne den mindesten Effekt; denn mn den Betrag der abgefchrben Steuer erhöht sich der erforderliche Zuschuß; entfiele die Steuer, welche nach des Autors Ausspruch auch das best prosperierende Unternehrmn zugrunde richten muß, so verinindert sich der zu ergänzende AlMug. Es muß angenommen werden, daß man vergessen hat, die aus ftüherer Zeit, da es noch wiMiche Privatbahnen gab, stamnwr.^e Steuer zugunsten der Bahn arrf. zuheben. Heute, da der Bund den Abgang auch der wenustn formell noch in Privatbesitz befindlichen Bohnen zu decken hat, ist diese Steuer, insbesondere den VundeÄwhnen ^eaemrber, nicht nur zwecklos, sondern direkt schädlich. Ferner wendet sich Sir Acworth gegen die viel zu billige, weit unter den Selbstkosten erfolgende Beförderung der Post. Nach dem Posireo-a! ist jede Bahnuuiernehnnnrg zur Bcfördenrng der Post konzesstonsmäßig verpflichtet, aber über das Ausmaß der Vergütung bestehen ywischon beiden Dienst' Mrgen MVinmrgsverschieidricheiten, welche sich zunächst für die Bahn nachterlrg anstvi^m. Man lönntr zwar cinwenden, daß eä sich nur um rechnungsuläßrge Uebertoälzuug handelt, da ja be8>L Nnternchmurrgen staattich sind. Dies ist aber nicht zu» -treffend, denn der heutige -Usus verschlechtert die Bilanz der BrmbeSbcchtren und gibt der Post die Möglichkeit, mit der Bahn evftilgreich zu konkurrieren. Ein Beispiel für die Gründlichkeit Sir Acworchs und auch ein Beweis für die Richtigkeit der Von ihm vertretenen Ansicht ist eine nnrressante Tabelle, in welcher nachgewiesen wird, daß dft Bal)N ein Ö Kilogreunm.Pccket von. Wien naä) Bregenz (der extremste Fall) uni rund 600 Prozent teuerer befördert als die Post; solcher Art entgehen drr Bahn -viele Transporte und Einnahmen und kommen, der Post zugute, die aber reicht einmal die Eisenbahmelbsikosten residiert und keine Verckehrssteuer zu leisten Hot. In diesem ZusanrmerHang -spricht Sir Acworch auch öwt den Fahrbegünst igu nge n, welche in der öffeirt-lichan Diskussion eine so große Rolle .spielen. Er friti}i:ü zunächst daS Recht der Bundesbeanttrn, auf den BundeSbahnlvnien zum halben Preisen fahren zu dürfen, und findet dieses Vorrecht nicht mehr gerechtfertigt, als würde es sieh um Bank- oder Magistratsaugeftell-te handeln. Darin hat Lir Acworth -gewiß nichtunrecht. Aber feine Berechnung eines Em.ncchmeneutgan.-ge8 von 16 Milliarden muß wohl bezweife-lt weiden. Wir glauben vielmichr, daß der Entgang minimal oder Null ist, da der Bundes' beamte unter den heirtiaen Vechältnisftu jede Reise tunlichst vermeidet und sie in 99 von IM Fällen ganz unterließe, weim er volle Fahrt zahlen müßte. Sir Aoworih stellt iserncr fest und dies muß besonders betont werden, daß die Zugeständnisse gegenüber dcrn eigenen Personal und deren Farnttia weniger ftoigebig find als vor dem Kriege und baschrärttwr als jene der Bahnbodienfteten in Gugland und Ar,rerlka. Bozüglich Begünstigungen an sonstige Perorren Hst Sir Tloworth nichts U-ngehöriges gestruden und er fügt noch hinzu, dstr die Oeffenttichk-eit nicht immer die ganze Sachlage kenn!. Als einen ungebührlichen Zwang, von bem ein kaufmännisch geleitetes Institut zu lbefreftn wäre, bezeichnet der Antor die Berpsiichtu-ng der öffentlichen Ausschreibung aller Lieferungen und na,nren-tlich dir Vorschrift, den Bedarf im Inland zu decken. Er pure: Fälle an, wo eine bestimmte Ware im Ausland nrohlfrik-r zu erstehen w-äre und durch, den Ankauf im In laude ein effektiver Verlust eintrat; auch Mlan-geu gewisse Industricn in ein: Art Monopolstellimg der Bahnverwaltnug gegenüber, tvelche ungesund ist. Akit der Grür.d'lichkei:, die einer so wichtigen, einschnei- -djN'.den Maßnachne *;i$iwtH.e, erörtert Sir Aoworih vie Frage des P e r s o n a l a b b a ne &; er fort .irt durch Vergleich der Berkeh'.sdichr-e, der kilor.!.'irischen L-ör>.'e und aller anderen maßgebenden Momente zn bem Resultat, daß in allen Dienst- Kve-igeu eine wefe-rrtliche' ilkestri!,g:.emmg des PerforMs nor- -Wendrg nnd auch möglich isi. Unter armwsätzliü>er Feschattung des Achtstun-denrages empfiehl! der -Verfasser eine Mu-au-er« Difsrrcnzierung zwischen wirklicher Arbeit mW bloßer Arbeit-- berertschaift, ftmer die Unterbrechung der fottaufenden Arbeit-?. . Ühicht bei lättzgeren ZugSpanfen. Er k-ritt für vollständige Nach! -