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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-07 · Heft 1729 (7.12.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1729 (7.12.1923)
Date
1923-12-07
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Dene 75 •jQstcm, Frermg Mener Morgenzeitung. i Hochseefischerei vielfach gezwungen war, ihre Fänge im Ausland zu verkaufen, da zur Bezahlung der ausländischen Kohle und sonstigen Bedarfsartikel für die Fischdampfet Devisen nur in sehr geringen Mengen zur Verfügung gestellt wurden. Dadurch ging die Belieferung der deutschen Markte zurück und eine erheAiche Preissteigerung war die Folge. eiearltgknrse der Österreichischen Rationalbank vom 6. Dezember 1928, Devisen (Schecks und Aus- ’ Zahlungen) Oeld Ware Amsterdam , holl. Gulden : 29050.- 270*0— ÄJJ*m *!“?.• Kronen .... 8^.- 809.- Beti»rad 1 Diner . , * * U5.- S"S.— SSJ*"’ ' deulache Reichsmark MtfO . 15.30 j”?«,e’ \ I*e^tsche Frenes . * 8284.- 329-..- S H ,"n?n rische Kronen , 3.68 3.78t Bukarest I Lei .... 365.— 367 — Hü?ü!fc",a 1 noTwe** Kronen’ 1038o- 10420— Kooenhaeen 1 dänische Kronor . '«So.- 12*70— uÄ? J BTnnd Sterling . . , 31.50a,_ jmsor-. Madrid 1 Pesetas . * ' ' 9080.— 9120.- Mlfl8ltn 1 f }«« tff 3004 mm 310T mm 70935!- 71185— 3867,- 3883.- 2075,- 2t85.— 523.- 532— .18370.- 184?'— |Bo.— 180.- 12405.- 12455— ftors vom 5. Des, Geld Ware Mailand , Lire . New York 1 Dollar Paris 1 Francs Prae I tschecho-slow. Kronen \ sona i Lewa . Stockholm 1 achwerffscheKronor , Warschau** | polnische Mark . , Zürich l schweizerische Francs 26900,_ 801.- 8 1 — 11.70 3281. - 3.68 Ml — 10280.- 12480— »«0»— 8980.- 3>54— 70935.- 382?.— 2073.- 538.- 18270.- 150.- 12365*— 27000.- 8\5.— 805.- 1530 3296.- 3.78 363.- 10320. 12520— 309500,- 9020.- 3066— 71185— 3838.- 2T83— 541,_ 18330— 170.- 12415— Noten Amerikas. Noten r. 9 Dollar anfw, n., „ » kleinere . , . Botgfsche Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * * Vi 1 * SüÄ* Noten 100 Krön«’*!! Deutsche Noten*. . . , « , * 100 « , «... ■ kleinere* . . , »gl. Noten von 5 Llvrest. aufw. ■ - kleinere. FfanzBslache Noten 100 Franca . Holländische Noten 100 Dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aular, ,? „ kleinere . . , Jngosl. Noten trogest, zu 1000 Dinar ■ » 100 'B » m m kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **.-.. - , . * kleinere** . . . Romanische Noten zu 1000 u. 500 Lei o ■ . » kleinere . . . Rosa. Noten <Roman.) zu 500 Rubel » » » » 100 m _ » .. . kleinere . . Schwedische No'eo 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. .. » , kleinere . Ungar, Noten (neue Eni.) zu lOOOKr, .zu 10.000 Kr. » . . ' . kleinere. * Für 1 Milliarde Mark, f Kleine Orders voll, übernommen. 13.10 12JO 2.08 2!« 75960.- 7p.m- 70950.— 70860.- 70460.— 70850.- 3270.- 3240.- 3270— 514.- 516.- 524— 494!- 49s!— 5«4- 125««.— 12330.- 12410— 14.30 13.70 14.30 13.30 •2.70 1330 SllSKl.- 306700.- Sc 8300.- 3101-'«.- 3065-70.- 308100— 3850.- 3775.- Zwzreaso.- 26700.- 26900— 3080.- 3020.— 3040— 31.60.- 3000,— 3020— 811.- 801.- 807- 801.- 791.- 797— 12330.- 100«».- 10160— 185.- 145.- 175.- 175.- 135.- 165— 358.- 350.- 354— 338.- 333.- 334— —.— —— — 18260.- 18060.— 18160— 12370.- 12250.- 12330- 9040.- 8860.- 8940— 2(68.— 20*).- 2066— 2063.- 2045.-. 2061- 2^8 2,08 2.28 "2^23 i:ol l.*23 von den übrige» Abgaben 69'/, Las Budget Rußlands^ LchoHung der Einnahme». — Einschnaukung der Papiergeldemission. Mosk«, 6. Dezember (Lel.-Komp.) Das russische Staatsbudget 1933—1824 «st, ,>List-EDpreß" zufolge, für den geisamton Sowjebund. mit 1650 Millionten Goldrübel, das sind 80 Prozent des ruffischen Budgets vom Jcchre 1918, aufgestellt wordm. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Erhöhung der Einnahme seit« des Budgets um 80 Prozent errechnet. Di« Steuereingäuge werden mit 500 Millionen GoWrubel, die Verkehrseinnahmen mit 600 Millionen, die Einnahmen aus Kreditoperationen mit 150 Millionett und die Einnahmen nichtsteuerlichen Charakters gleichfalls mit 150 Millionen eingeschätzt. Die Notenemission soll im kommenden Budgetjahr 200 Millionen Gcildrubel betragen, wobei die Herausgabe von Papiergeld in Zusammenhang mit der GmWou von Tscherwo- Ttliphoii 65-4*36 Telephon 63-4*56 k-, Judenplatz N3 6 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen sowie Verwaltung von Geldern im Kontokorrent* I Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuas. #7 netz und der geplanten Prägung von Silbermünzen eingeschränkt werden soll. Di« Ausgabenseite des Budgets sicht umfangreiche Dotat io nen für di« Metall- und Kohlen industrie, für Verkehrs- Wesen, Landwirtschaft, Aektrisizierunig-arbevten usw. vor. Der Landwirtschaft sollen zu MettovationSAvecken 35 MMonen Gbldvubel zugeteilt werden. Oesterreichffche Heilmitttl-Ges. «. b. H. GamStaa den 1. d. fand in den Räumen des Oesterreichischen Kreditinstitutes für öffentliche Unternehmungen die Konstituierung der Oesterreichischen Heilmittel-Ges. m. b. H. statt, welch« von der Oesterreichischen Heilmittelstelle-A.-G., der .,AvAo"-A.-G. für chemische Industrie und dem Oesterreichischen Kreditinstitut für öffentliche Unternehmungen und Arbeiten errichtet wurde. Das Gesellschastskapital wurde vorläufig mit 200,000.000 K. festgesetzt. Zweck.der Gesellschaft ist in erster Linie der Export der von der Oesterreichischen Hvllmi1telstel!e-A.-G. erzeugten Maren, ferner die Anbahnung des Verkehres mit Rußland in Arzneiware» und sonstige» Chemikalien. Der Zusammenbruch des Warenhauses der ZeutrumS. Das Landesgericht in Zivilrechtsfachen, daß den Konkurs über die InhÄ»er des zusammengebrochenen Warenhauses des Zentrums eröffnet bat, hat die Akten an das Handelsgericht als das zuständige Gericht abgetreten. Dag Handelsgericht hat den bisherigen Massederwalter Dr. Josef Schell in seiner Funktion bestätigt und einen provisorischen Glaubigerausschutz aus folgenden MWiedern bestellt: Kreditorenverein von 1870. Schutzgemeinschaft für Handel urk» Industrie, Lohn u. Hellin. proL Firma, und Rudolf Pollak u. Komp., prot. Speditionsfirma. Die erste' Gläubigerversanrmlung wurde für heute Freitag um halb 6 Uhr nachmittags in das Handelsgericht, 1. Be-., Riemergaffe 7, Zimmer Nr. 99, 1. Stock, anbevaumt. Diese Gläubigerversammlung wird unter Leitung des Konkurskommiffärs Hosrates Karl Biber stattfinden; in dieser wird ein endgültiger Gläubigerausschuß gewählt werden. Auf Beschluh des provisorischen Gläubigerausschuffes wurde mit Zustimmung des Konlkurskommissärs der Detailverkauf im Warenhaus des Zentrums mit heutigem Tage wieder ausgenommen. Die Lage der tschecho-slowakischen Glasindustrie. In -er letzten Sitzung des SenatSgüwevbeansschuffes wurde, wie die „Prager Presse" meldet, das Warenursprungsgösetz in Derhandkvnq gezogen und Senator Lisv Äs Referent für -das Plenum mit der Aufgabe betraut, im Plenum über die Der» hältniff.' in der Glasindustrie zu sprechen. Senator Lisy behandelte wt Ausschutz die zerrütteten Berhältniffe in der Glasmdulstrie und verwies daraujf, datz der Han-delsmiuvster dieser bedrohten Industrie die möglichste Mrsovge zuiwende. Diese Mitte Dung wurde zur Kenntnis genommen. Außerdem gelangte ein Antrag zur Annahme, der Handelsminister möge m die nächste AuSschutzsitzung geladen werden, um über di« gegenwärtige Lage der Glasindustrie und über die Dätigkert des Ministeriums in dieser Richtung Bericht zu erstatten. Senator Lisv wurde bsvollmächtigt, mit dem Handelsmimster in Verbindung mit dem AuSschutz zugunsten -der Glasindustrie eine Aktion zu vereinbaren. «len« Börse. Rach anfänglicher Lustlosigkeit schließlich befestigt. Zu Beginn wies die gestrige Börse dieselbe lustlose HÄtirrog wie am Vortag auf. Allerdings äußerte sich diese in erster Reihe in einer auffallenden Geschäftslo sigkeit, welche fast bis knapp vor Schluß andauerte und auch in -er Er- Lv pyright 1924. R«d>vrmk verboten. d.LadiaÄwLoss-Vselag, Reelln. (27. F»rr|etzung.) Snkel Mises. Roman von Schalom Asch. Der Restaurateur war ein kleines, untersetztes, schwarzbraunes Männchen; sein Gesicht, die Hände, >der -Hals, alle Teile des Körpers, die zu sehen waren, -waren nvit dunklen .Haaren bewachsen, wnd aus diesem Haarwuchs glätten Zwei schwarze Aauglein heraus, Äe ausfahen wie zwei kleine schwarze Mäuschen. Er stand völlig unter dem Pamtoffel seiner Frau; sie führte den Lunchroom, wo sie süßen, nach hemiatlichem Rez-spt selbstgebrauten Lemberger Liqueur aussch^ukte. Zum Essen gab es dazu fette Hühmrlebern. Und weil die Frau ein kokettes, lebhaftes Geschöpfe war und ein Paar Liebesgrübchen in den Wangen hatte, die Luftig aus ihrem vollen Gesicht hervorlachten, übte sie auf die älteren Geschäftsleute des Viertels große Anziehungskraft aus. Sie sagten, sie sei so reizend, wie die settzrn Gänse- und Entenhinterteile, die in ihrem Lunchroom zu haben lvaren. . . Die Frau führte das ganze Geschäft, der Mann half aus. Seine Hilfe im Geschäft bestand darin, daß er einigen von den besseren Stammgästen oforebete, sie s-eren an den Kindern, .welche seine Frau hatte, beteiligt. Er zog auch die Alimente ein, welche ihm daraus erwuchsen. Da er aber nicht -mehr als drei Kinder hatte, war die Zahl seiner Klienten naturgemäß beschränkt und die Einkünfte aus diesem Evwerbszweig waren nicht allzu groß. Eigentlich,wußte er selbst nicht genau, wem die drei Kinder, tvslche seine Frau geboren hatte, gehörten, ihm, Qnbel Moses oder einem Kaufmann von der Dillon- Ttre-et. Doch das hinderte ihn nicht daran, den Kindern ein guter Vater' zu seiin und da.für zu sorgen, daß sie «ine religiöse Erziehung erhielten. Er ging mit ihnen zum Gottesdienst; die hebräischen Gebete hatte er sie selbst gelehrt. „Mr. Melnik, was soll das heißen? Wie viel ich will? Sind es denn meine Kinder? Es sind doch Ihre Kinder!" . >mn." der Onkel kitzelte ihn scherzend mit dem '.' . tan auch Teil an ihnen." „Mr. Melnrk, es sind Ihre Kinder," entgegnete der Jude ernst, „übrigens fragen Sie Gitel (so hieß die Frau), fragen Sie sie nur!" „Aber ich weiß nicht, welches von mir ist, welches von dir und welches von dem Kteiderhändler auf der Dillon- Street," erwiderte der Onkel lachend. ,Mr. Melnik, sie war Ihre Frau .weit mehr als die aller anderen Männer, bedewken Sie doch das," versicherte der Manu treuherzig. M das sagte er, um vom Onkel mehr Geld herauszuschlagen. Im Innern seines Herzens aber tvar er überzeugt, daß die Kinder ihm gehörten und daß Onkel Moses und der andere Kauftnanu von seiner Frau an der Nase herumgeführt wurden, die ihnen die Kmder eingeredet hatte, weil das zum Geschäft gehörte ... „Und wenn ich dich nun zum Wministrator der .Hauser in der Essex-Street mache, geht dann die Sache in Ordnung?" Der Mann wäre dem Onkel fast imr den .Hals gefallen imd wollte ihm vor Freude beinahe die Hand küssen, den sein größter Lebensehrgevz war, Häuseradministrator zu werden. Ewig unterdrückt, ständig unter deni Pantoffel seiner Fran, hatte das schwarzbehaarte Männchen nur den einen Traum, einmal zu herrschen und über andere Macht zu haben. Und da sein Ehrgeiz nicht über die Essex-Stveet hinausgmg, in der er wohnte, war es sein schönster Traum, ein Machthaber über die Einwohner der Effex-Street zu werden, in eine Wohnung eintreten zu können und zu rufen: „Miete oder Kündigung!" — ganze Familien zu delogieren, ein so strenger Administrator zu werden, daß die ganze Essex-Street vor ihm zitterte. Doch jetzt fürchtete er so ohne weiteres dem Antrag des Onkels zuzustimrnen, um sich nicht später Vbrwürfe zu machen, daß er mehr hätte erlangen können. Daher sprach er mit verschämter Miene: ' „Und noch hundert Dollar bar" (mehr zu fordern traute er sich nicht). „Gut, und noch einen Hmtidevter", lächelnd willigte der Onkel ein. _7. Dezember 1923 Nr. 1786 Wägung über die bevorstehende zilveitägige Uuteribröchung ihtt Unterstützung fand. As aber knapp vor Schluß Nachrichten aus Budapest einlaugten, daß der ungarische Finanzminffter K a llay sämtliche Gerüchte ü'ber eine eventuelle ZwangSanleihe, welche die ungarische Regierung vochabe, und die bekanntlich die groß« Mißstimmung im gestrigen Bwbaipester Verkehr hervorgerusen hatten, welche aber auch andererseits auf den Wiener BöüsenveÄchr d«S Vortages ungünstig vückgewirkt hatten, -negierte, und als im Anschluß an dies-rS Dementi der ungarische FinvnMinister die CMärung abgab, daß es ganz und gar nicht gerechtfertigt sei, die ungarischen Effekten unter der AngstPsychvse zu niedrigen .Kursen zu verkaufen, wurde sofort in Budapest di« Stimmuivg besser, die sich gegen Ende des gestrigen Verkehrs im Wege der Arbitrage der Wiener Börse nrittellt«. Alildererseits ging aber auch ein« Besserung der Tendenz von den EleLtrizrtätAverteit aus, wo namentlich Siemens und A. E. G. knapp vor Börsenifchluß lcklhafier gefragt wurden, .wobei sich diese Nachfrage aus der Nachlbörs« direSt stürnrisch gesdälte'te. Dies bewirkte, daß sich die gute Stimmung, sämtkichen anderen Effekten an der Nachbar s« mrttcilte und fast einen völligen Umschwung der Tendenz zur Folge hatte. Infolgedessen können auch di« häutigen Schllußkurrse nicht als getreulicheS AVbM des gesamten Geschäftes des Vortages angesehen werden. In der Kulisse befferten sich Siemens um 8000 K>, A. E. G. um 10.000 K., um nachbörslich noch wertere starke Kursavancen um zirka 16.000 K. aufzuweisen Die Banllwerte , blieben im Wesen unverändert. Nur Landevbank waren um 8000 K. höher. ES erholte« sich Po-ldi um 6000 K., Waagner um 24.000 K. Hingegen waren Rima um 5000 K., Nova um 19.000 K., Semperit um 4000 K. niedriger. Im Schranken sind in den meisten Fällen wohl Mckgänge zu verzedchnen, doch muß auch hier betout werden, daß «achbvrslich diese Rückgänge zum größten Teil wieder wettgomacht wurden und in vielen Fällen nur Geld chne Ware vorhanden war. Bon den Petroleumwerten erhöhten sich Fanto um 80.000 K, hingegen waren Galizia um 900.000 K., Nahchcha um 90.000 K., Cchodnica um 20.000 K. niedriger. Don den chemischen Werten verloren Holzverkohlung 160.000 K., Jung* bu-n^lauer 4L0M) K. Bon den Papierwerten senkten sich Brigt um 100.000 K., Heinrichstäler um 25.009 K., Neusiedler um 80.900 K. LeySam befferten sich um 17.000 K. Bon den Bauwerteu waren Perlm<ooser um 85.000 K., Gollöschauer um 20.000 K. niedriger. Bezugsrechte: Böhmische Eskompte 16.900 K., Königshofer 310.000 K., Holziverwevtung IM) K., Daim'ler Motoren 20M bis 2700 K. Aus dem Anlagomarkbe warm die Goldrenten niedriger. Oesterreichische Goldrente büßte 2600 K., ungarische 1000 K. ein. Bon den Exoten notierten: Apollo-Film 30.000 'M8 82.000, Effeff 33.000 bis 36.000, Erdöl 46.000 bis 46.00o. Jr-iag SoOjOOO bis 306.000, Mraznica 179.000 bis 185.000, Tepege 80.000 bis W.000, Wiener Waiffm 30.000 bis A.000. BiehmSrttr in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Ni ndermarkt. Der Austrieb auf dem gestrigen Rindermarkte belief sich auf 175 Stück tnländisckes, 53 Stück ungarisches, — Stück tschecho-slowakischeS, 298 Stück jugoslawisches und 163 Stück rumänisches, zusmnmen 649 Stück Schlachtvieh, worunter sich 525 Stück Mast« und 124 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 414 Ochsen, 88 Stiere, 133 Kühe und 4 Büffel. Preise gegen Montag schwach behauptet. S ch w e in e markt. Aufgetrieben wurden 164 Schweine, danmter 78 Fleisch- und 86 Fettschweine. Verkehr auf Basis der Dienstagnotienmgen. Es notierten: Fettschweine 27.000 bis 29.400 K. und Fleischschweine 25.000 bis 27.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. - Den Manm veödroß es, datz er nicht 290 oder 509 Dollar verlangt hatte. Er dachte eine Weile nach amd -begann dann zögernd: „Und ein Geschenk für mich." ,Mas für ein Geschenk willst du?" ,-Eine g&Übeite Uhr und... und..der Atamr dachte mch, was er verlangen sollte, „und noch 25 Dollar." „Die goldene Uhr bekommst du, di« 25 Dollar nicht, keinen Gent mehr ails 100, mttev'chreiibe das Papier hier, daß die Kinder «dir gehöven und daß du. Mr keine Ansprüche an -mich hast." „Sofort, sofort, lieber Mr. Melnik", das schwarz. behaarte Männlein war sofovt einverstanden, da es fürch-- tete, der Onkel könnte von dem Geschäft Mvücktreten, und zufrieden «war, vom Onikol alles herausg^chlagen zu haben, was nur möglich war, und sich nicht später vovwerfen zu müssen, daß er zu wenig verlangt hatte. Der Onleck aber, welcher den Gedankenyang des Mannes verstand, bereute später, daß cr ihm nicht auch die 25 Dollar Kugestunden hatte, damit -das Männchen stets von dem Gebauten gequält werde, es lhabe noch mehr hemusschlagen könMU. „Gitel, mein Kind", ries der Mann in den Lu-nchroom. „komm' einmal her." Gitel, deren Perlewchrvinge m den Ohren baumelten, nun die das .Haar hin und her schwanikte, trat mit einer koketten Miene ein, welche ihre WaMengMchen noch stärker hervortreten ließ. „Pinchas, mein Leben, du hast mich gerufen", flötete sie, als sie den Onkel sah. „Mr. Melnik -heiratet doch, gvatMeve ihm, Gital, mein Kind", sagte der Maun fröhlich. Gitel, das Kind, wckche über die Vecha>M!n>ttNe-tt zwisckM Melnik und ihrem Manu genau muterrichiet war, tat, als wüßte sie nichts: „Was kümmert es mich, daß Mr. Melnik heiratet?" TfLnlictumß folgt.) WWMMWMASSMMM 5'igÜSaSi I«W>L "saEsasasKT . :tt'. '^'.7 uamJBlS'KSiWlimggnmMi. 54856644

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