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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-03 · Heft 1725 (3.12.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1725 (3.12.1923)
Date
1923-12-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Ifa NM "" Men, MoMg 7 jachen VM Ts gilbt doch dtö&idie, wie etwa, tu den öster- «Wlschm ltrtb sGv«e'lzevffchsn MiPontÄlevn, wo Kropf und AoMtiSmus enidemisch sind. Da hanldÄi es sich ddru.m, vlulbeiutzsnde Maßnöihim-M zzr treffen. Prof. WcWer- Janregg hat nmn seinen vor dreißig Jahrein propagierten Vorschlag, Jod in kleinen Mutzen dein Kochfalz zuzu-- Men, neu aiUfgen'onvmen, und die österreichische Reg-ievuny läßt jetzt in den staatlichen GM-nen Salz Herstellen, da-S in einem Kil«ogvaMm 0,05 Milligramm Jod enWlt. Diese geringe Jodmsnge — wenn man 10 Gramm Kochsalz für den Lay berechnet — ist völlig untschM'ich, aber vollkommen Mugirmd, um den etwa bestehenden Jodiirlantzel zu ersetzen. Gs ergeht nun ein Appell an die Bevölkerung, Volt diefonr jodierten Kochsalz, das nrn.den gleichen Preis wi« das gewöhnliche Kochsalz zu erstehen ist. ausgiebigen Gebrauch zu ntachon. Besonders sollten Familien, in denen ein Kind oder mehrere. eine vergrößerte SchiMrüse auf- Mffon, jodiertes Salz im .Haushalt verwenden. Es Lestcht so die sichere Gewähr nicht allein -er Bortbvuiguntz des Kropfes, sondern auch die größte Wahrscheinlichlpit des Riickganges. einer bereits geschwollenen Dvii'se. Das Bestehen eines Kropfes ist für den Organismus nicht gleichgültig, da eine schlechte Funktion der Drüse ^iwicklnngs- und Nervenstörungen zur Folge hat. «erMcher Fragekaften. Weinberg. Wenn es sich um wenig Haare handelt, ist Entfernung auf elektrolytischem Wege zu empfehlen. — Geiles. Wenn die Operation der bösartigen Geschwulst radikal vorgenommen werden konnte, jn diesem Falle mit Entfernung des Organes, und kein Verdacht des Operateurs auf Keimderschleppnng m die Umgebung vorliegt, dann ist Bestrahlung überflüssig. Entscheiden kann' die8' nur der Operateur. — D. L. 1. Ob ein Herzleiden vorliegt oder um ein nervöser Zustand, das müßte entschieden werden. Davon hängt die Behandlung ab. 3. Wahrscheinlich bandelt es sich um Mastdarmvorfall. — D. €u Bitte, die ärztlichen Rubriken fleißiger »u lesen. Darüber ist schon wiederholt geschrieben worden. — Wirsem >444. Biel Bewegung, Enthaltung von Fett und Zuckersorten ist das wichtigste. Gerichtsfaal. Sie Gattin erwürgt. Heute stcht der 51jährige frühere Beamte Albert Aivton Mautner unter der Anklcvge des Meuchelmordes vor den Gcschworewen. Der Fall hat ün Juni ld. I. Mhafres Absehen erregt. Mautner hat, nach dem er jahrelang mit seiner Fra>n in Unfrieden und Haß gelebt IM, die Gattin vor den All-gen der eigenen Kinder erwürgt. Die Anklageschrift lautet: Albert Anton Mautner hat eine wechselvolle Vergangen-, gangenheit chmter sich, er besuchte sechs Jahve die Realschule, schien begabt zu «fein, war' jedoch von den Eltern nicht mit Erfolg dazu anzuhalten, sich eine höhere Bildung aMreignen. Er suchte im kaufnränn'ischen Leben Beschäftigung, war bei LedeHrnten bcdienstet, fand schließlich bat Gericht als Schreiber Beschäftigung, wurde aber aus Diszilplinargründen aus dem Maatsdienst entlassen. Im Jahve 1903 stach seine erste Gattin an Lungentuberkulose und uoch iin Dezemlber desselben Jahres heiratete er seine zweit« Frau, Reg ine, und wurde, Ml di« Eheschließung 311 ermöglichen, konfessionslos. Seilt Mai 1922 ging er k-einenr Erttverb »lehr nach lmd bezog die Avbeiits- 'lolsenuntevstützung. Als sich infolge seiner UutätiiMt und seines Eigennnutzes die wirtschaftlichen Verhältnisse z>l Hause «immer mehr verschlechterten, machte er seine Gattin Regine Mautner dafür verailtwortlich lind nährt« gegen sie einen Haß, der in einer beispiellos brutalen Be-haudlnnig seiner Gattin und Kinder Ansdriuck fand. Täglich vom frühen Morgen bis zum späten Abend spiel teil sich die wüstesten Szenen ab, und die Bewohner des Hauses Rueppgasse 28 und der Nachbarhäuser hörten es immerzu mit an, wenn er in roher Art schimpft« und in seiner Wut Einritt)t nngsgeg«nstande vernichtete. Regine Mautner strebte eine Trennung von ihrem Mann« an. Frau Regine hatte den Eindruck, daß die Todesdröhungen ihres Mannes zwar nicht leere RvlMsäußernngen seien, daß er aber zuletzt doch zu Arg sein würde, sie zu derwirklichen. Die Angst der Frau, die sich von den Mordplänen ihres Gatten umschlichen tfühlte, wuchs immer mchr. Sie wagte nicht, schlafeir zu gchell, ehe der Mnan selbst nicht in seinem Bette lag und schlief, dem: sie glaubte, daß ihr Mann es daraus abgesehen habe, sie im Schlafe zn töten. Am Morgen des 12. Juni um 3 Uhr erwachte sie nn-d sah den Angeklagten allgezogen vor ihren: Bette stehen. Am Morgen 'des nächsten Tages hat Mant-ner seine Ga-ttin wirklich erwürgt. Um 6 Uhr erschien er auf den: Wachzimmer in der Fugjbachgassc und beschlll'digte sich selbst, seine Frau eüviirgl 511 haben. Er wollte deal 9Cn}cCjcin erwecken, die Tat in unzll« rechnungssählge.m Zustand begangen "zn habet: und behauptete, in furchtbare Auftegung^ geraten z>: fc'iu, weil sie ihm eine Pendeluhr, die er veräußern wollte, versteckt habe. Die Irrenärzte erklären antf das Bestimmteste, daß von einer Geistesstörung keine Rede sein könne nutz daß die behauptete Aufregung nicht den Tatsacheu entspreche. Die sechseinhalbjährige Tochter Marianne, die ebenso wie ihre vierMrige Schwester Jossffne das Bet: mit den Eltern -teilte, schlich während der Tat ruhig. Josefine aber war während des Mordes tvach, konnte dem Borsall nicht die richtige Deutung geben, aber so viel sah das Kind, daß der Angeklagte seine Gattin aus den: Bett warf umd sie mit beiden 'Händen an: Halse würgte. Bor den GerichtSärztell gab der Angeklagte au, er habe feine Frau ehe» im He-nrd aus den: Zimmer des U-utern:ieters fom-nteit gesehen, so daß Eifersucht di« Ursache seiner Aevfvsgustg gewesen wäre. Die Anklage schließt mit den Worten: Der völlige Mängel jeder Veffere,: Regung, die grenzenlose Gsmütsverrohung deS BsschBdiyten wich am besten durch .die Tatsache gekeim- MM.^ er jmstcmhe war, che Mtter in OegeMart ihrer Wiener Morgenzeltttrig. 3. Tezetnbe« 1923 Sette > Die Amateure — Herbftmeister. Die^ gestrigen Ake-isterschaftsspiele brachtet: mit dem Sieg WackerS über Rapid eine Riesenüberraschung. Dadurch gelangten die Amateure an die erste Stelle,-die ihnen int Herbst nicht mehr streitig gemacht werden kan::. Die übriger: Spiele verliefe:: den Erwart-nugen entsprechend Die Hakoah ha! sich bis an die Spitzengruppe nach vorn? geschoben. Nachstehend die Berichte: Hakoah — W. A. F. 3:1 (0 : 0). Neufeld schießt alle drei Tore. Hakoah-Platz. 6060 Itllschaner. Schiedsrichter Stt)ölleck-er. Hakoah: Dnltzig; GrünWd, Polla«k; Wortmann 1, Guttmann, Ing. Sluzkh; Nmifeld, Grünwald. Heß, Wortmann 8, Katz. W. A. F.: Jatresik; Mattauschek, Wind; Roi, Reinalter, Kreutzer; Schmied. Klein, Jcmh, Körner, Gruudl. Es ist mit der Hakoah eine -öigenbümkiche Sache; gegen gute Gegner spielt sie gut. gegen schlechte schlecht. So konnte sie auch gestern die längste Mt der hechvich schwachen W. A. F.- Mannscha'ft nicht beikommen. Erst als nach der Pause Neuseld vom Flügel in «die Mitte wanderte, kgm Durchschlaaskraft in die Stürmerreihe und schließlich wurde ein dem tatsächlich bestandeuen Kräfteverhältnis entsprechendes Ergebnis hergestcllt. Di« Ha-koah war ihrem sehr schwachen Gegner überlegen, ohne über deshalb selbst besonders gut zu spielen. Au: schwächsten war die Deckung. Guttmann mußte für drei arbeiten und kam dieser großen Inanspruchnahme auch nach.Wortmann 1 hat alle Fehler eines Stars, ohne aber einer zu sei-::. Er 'beging <m Gmnvl verschiedene Derdheiten. cchne ihn aber halten zu können, stellte sich gewöhMch schlecht, dribbelte vor den: Tore und sth.te seiner Koplfl-osrgkeit schließlich die Krone auf. als er Guttmm-n über der: lHcmfen rannte. Auch Ing. tSluzky hat schon besser gespielt Ä8 geistern, doch wurde er augenischsinlich durch dm Kopfverletzung, die er bald nach Beginn erlitt, stark behtttdert. In der Bert-eMgung verrichtete Grünlstld unscheinbare, aber zweckmäßige Attbeit. Pollak ist auf dem Posten eines BackZ schon ganz zu Hanse. Dnldig im Tor arbeitete fehlerlos. Im Angriff ragte Nmfekd hervor. Schon in «der ersten Halbfett, M rechter Flügelstürmer, spielte er mrsgazeichnet. übertvüf aber diese Leistungen noch, als er nach der Pause als MrttHMvmer durch drei effektvolle Treffer den Sieg feststellte. Auch^Gvirnwald war in Hochform. Er ^dribbelt jetzt nicht mehr, als für 'den Endzweck vorteilhaft ist, und war nach Neufeld^der^ durchschlagskrästigste Stü^rmer. Wortmann 2 brachte dr:rch sein wohlüberlegtes Zuspiel einige schöl« ÄMviffe ins Rollen. Bor dem Tore machte sich sein geringes Gewicht und die maawelnde Routine fühlbar. Katz war besser als in den letzten Spielen. Heß verdarb nichts. Beim W. A. F. war Janazik der tveitmis best« M<a.m: und vollbrachte -neibist N-suseld die beste- Äsisttüng -be-ider Parteittn. Bchbndsrs vor der Paulse war er einfach nttülbeMindltch. Tr wurde von Wind und MattairlschLl, der mauchmal zu -imettlMibetu MiMmE,.nur mangelhaft ullMbützt. da bci'dr Derttt-diiger zu^ l-anigisam sind. Die Decklmg vollbrachte eine .DurlUchüNsleistMig. Im Augriff tvareu die Flülj?al und -Körner qm 'bestatt. Klein com schkvächsten. Bau: Abjstoß a-n ist der W. A. F. im Augrifs, doch gciht der' Schuß neben das Dar. Die Ripojfte führt zu einem Freistoß, der aber von Pollük über die ÖmeMallge getreten wird. Nun tritt auch Reimlier ein itttlb komplettiert dir bis dahin mit ze!h:: Leuite:: spielende Hüt-te>id-sr!fer Malllistt-M. Nach eiueu: .Kovnler koimmt Körner allein vor vaL Hafach-Tor. doch wehrt Dulkdia sttmen scharfe:: Ball pim Kornar ab. Eine:: gefÄMten Schllß Wortumnus hält JmWif. Wortnrauu 1 wittd m!tt GrmM, trotzdem er vevtschMene Fouls 'begeht, nicht fertig und vre Hütteldorfer bedrängen durch eine Viertelstunde, oh::e aber zu einem Erfolg zrr kommen. Nach und nach befreit sich idre Hakoah. Einen Flankettball vor: Nelifel-d übertrimntt Grün-- feld cuis der Luft, doch holt Jailczik der: Bonvbetlschlrß noch ans der oberen Torecke. Es war eine Angriffs- und Mwehraktion, wie man sie nur selten zu ijiehen bekommt. Nach der Pause tritt die Hakoah mit emer umgestettten Angriffsreihe an. Nenfeld spielt in der Mitte. Katz auf den: rechten umd Hetz «auf dem lmken Flügel. Das Spiel wird mtn weit Lebhafter. Eine Viertelstunde nach Wiederbegini: geht Nenfeld von der Feldmitte ans durch und jagt, obzwar er üon Mattauschek foul allgegangen wird, den Ball mit oinenl flachen Schuß unhalwar zwischen die Pfosten. Zwei Minniell später spielt er Wortmann 2 frei, der den Ball auch im Netz unterbringt. Da aber schm: vorher wegen einer Dcrbhett gegen Neufeld das Spiel unterbrochen worden war, wurde" der Treffer nicht ail-erEannt und ein Elfer airgeordnet. Janczik erwartete den Ball linls^ Neilfeld schoß ihn äber in die rechte Ecke. Zehn Minuten spater holte Körner nach eitler Flattke Schlnisds durch einen wunderschöllen Schuß mten Treffer auf. Nun schied Wind wUer: einer alten Derletzmrg ans. Zehn Mmnten vor Schluß stellte Neufeld das Endergebnis her. Herr Schönecker leitete das ischarfe Spiel sehr g::t und ließ cs niemals Msarten. Wacker — Rapid 4:2 (0 :2). Wackerplatz; 7060 Zuschauer; Schiedsrichter Haberieitller. Wacker: Feigl; Kohlendorfer, J-ellmek; Micka, Resch, Pellet; Standenmaher, Machhörndl, Wann, Reirrdl, Stach. Rapid: Miller; Dittrittj, Regnard; Richter, Brandstetter, Klär; Watldr-ak. Ilridil, Kuchan, Bauer, Messeli). Di« „glorivlls nncertainy" im Fußball hat sich wieder einmal glänzend bewährt. Als die Hütteldorfer zur Halbzeit bereits mit 2:0 in der Führllng lagen, hätte niemand für die Chancen Wackers auch nur mehr eine löcherige Fnßballblase riskiert. Aber es kam wieder einnial anders und die rastlose Arbeit und Allfopferung der Meidlinger Hinterilraunschaft ließ die in den Angriff cingestetttel: Junwren allmählich ihre Befangelrheit ablegen, der Respekt vor dem „Meister" schwatld sehends llnd durch geschickte taktische Marlöver gelang es. bei: in rascher Folge erreichten Vorsprung bis' zum Spielende festzuhalte,:. Verdient daher das Verhalten der WackerrMannschaft volles Lob, so kann das Borgeheil einiger Rafäd-Spieler, die, als sich das Blatt zugunsten der Meidliuger wendete, ihren Ullmirt über das verunglückte Spiel an. bcu Knochen ihrer Gegner Kuszulassen versuchten. Mißbilligung finden. Die letzteil Miniltell des Spieles tvaren gekennzeichnet dilrch cittc nmmtevbrochene Kette von Roheitsaktell der Hütteldorfer; die Krone setzte dem ganzen aber Regnard auf, der, in: Stlirn: spielend, den kleinen Jellmek. ohne auf de:: Ball zu achten, mit voller Wucht in den Mage:: trat, so daß der Wacker-Dpieler bcwußttarnt Platze gelr-aeren werden mußte. Dieses Vorgehen war Krastaitspaiulnng -gelang, das Wohl mit Rechr elllpörte Publkknu: an: Eindringen in de>: Platz zu verhlilderu. Die Verteidigung der Sieger, spielte, tote schon oben erwähnt, ailsgezcichnet. Feigl rettete durch seine imponierende OöLlstesgegenwart einige sichere Tore. Kohlcndorfer und Iellinok tvaren ein stvßgewaltiges Berleidigerpaar. In der .Halvesreibe trat Resch mit einer: Drüsenschwellnng an, er konllte daher dies mal nur in negativem Sinne «airftallen, doch viel sein Versagen nicht so sehr ins Gewicht, da Klicka und Pellet nicht ititv ihr Pensum zur vollsten Zufriedellheit erledigten, sondern auch in der Mitte fleißig anshalfen. Der Allgriff taute erst in der zweiten Hälfte auf und suchte sein Heil im long passing game. Das Innentrio hatte Wohl schon« Momente, ließ aber jegliche Durchschlagskraft vermissen. Wann scheint derzeit nicht in besonderer Verfassung zu sein. Der Angriff der Hütteldorfer zeigte in der erstell halben Stunde mustergültiges Stcttllugsspiel. Rapids Fehler war, daß sich die Mannschaft nach Erzielen der beiden ersten Treffer bereits in Sicherheit wiegt« und dilrch di« dann rasch mifeiuander folgenden Treffer des Gegners in der Hintcrmannschast ziemliche Verwirrung eritstand. Brandstetter verlor die Hebesicht und im Bestreben, überall -auszühelsen. war er nie ans seinem Platze. Klär und Richter hatten bei den schnellfüßiger« Außenstürmern off das Nachsehen. Auch die Verteidignllg, die anfangs mnstergültig arbeitet«, ließ gegen Ss'ielende rnerklich nach. ... ... Jn der ersten Halbzeit ist Rapid anfangs überlegen, besondere Ereignhse gibt es aber erst nach eitler halbe'.: Stund«. Jn der 28. Minute ergibt eilt nicht gang berechtigter Elfmeter den führenden Treffer der Grünen. Zwei Minuten' später stellt Uridill im Alleingang beit Stand auf 2 :0. Die Rapid-Sturmer machen nun ihren Pensione rusprtlch geltend und Wacker kommt etwas auf. Nach Seitenwechscl wird der Kampf recht lebhaft int-b die gefährlichen Situationen vor beiden Toren wechseln sämell. Zuerst wird «ine Bombe Wanas gut geholten, dann hat Feigl bei einem Vorstoße Uridils Gelegenheit, seine Kunst zu zeigen. Gleich darauf n:acht der Wacker-Tormaun auch einen Volleyschuß aus nächster piähe rlnschädlich. Eine Flanke von links „rasiert" Wana, wenige. Schritte vor dem Tore steyettd, er erhascht aber den im tiefen Boden gestopptetl Ball noch ein mal mw sendet geistesgegenwärtig-ein. (17. Minntch Rapid erkennt nun den 'Ernst der Situation mtb führt etliche gefährliche Situation^ vor dem gegnerischen Tore herbei, erreicht aber keine zählbaren Erfolge. Glücklicher ist Wacker, als Reindl nach einfacher aber Zielbewußter Kombiuatioil den Ausgleich erzielen kann. Wenige Minuten spater gibt es einen Strafstoß gegen Rapid mrd Pellet «schießt aus zwanzig Meter Entserunug ein. Wacker führt! Stach wird nun in die Deckung zurückgezogen, aber mit' vier Stürmein: sind die Meidlinger noch huntcr gefährlicher als die jetzt stark drängend-«:: Hütteldorfer. deren Angriffe ulit Fehlischüssen oder bei Feigl enden. Ili der 10. Mi nute begeht Dietrich einen groben Fehler, den Tillcr durch llnzeitgeuläßes Herauslanfen vervollstäildigt. Wackers Rechir-- anßen'ist schneller am Ball inib erzielt den vierten Treffer. Was sich jetzt«rei gn 11-e, i st s chw et zu schil d e i e Ra'pid-Spi«!er gehen wie ans der, Pistole geschossen v 0 m Abstoß weg l 0 s, u n d' b: n n e n «ine r M inute sind z w e i Wack e r-S p i e -l e r 1 a mp.fnnsä>l> ig ge macht. Reindl verläßt den Piatz noch selbst, .I «.! L i u « f a b « r, brr v 0 u Regnar i einen a :: sg:« big« n Tritt in den Unter leid bekommen hat, muß vom Feld« getragen werden. Regnart' sowie Reich, der ihn, nur seinen Kamrttide:: p« rächen, zu in>tllticren versucht, werden ausaeschlosieu. Tie letzten Minuten.brillgen keitrerlei Aendernng des Standes mehr. Wacker kann sich ulit acht Mann erfolgreich behatlpren, mld das berllhigi: auch den jetzt begreifsicherweise recht erregten Anhang der Mannschaft. In der vorletzten Minute hinkt ««och Reindl ins Spielfeld zurück.^ hat aber keine Geleaenheispnehr, seinen Heroismus zu belveiscn, da bald der Schlnßpftss des Schiedsrichters dem -unschönen Schauspiel ein Ende mach:. Amateure — Admira 4 :2 (8; 1 .)♦ Amateur-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Kaut ich. A m a t c n r c: tlohrmann; Tandler. Popovich; HitI, Jenö, Geyer: Bccera, Kalman, Swatosch, Wieser, Cutti. Admira: Franz!; Kingall 2, Boz:: Schnonbclt, Koch, Kingall 1; Siegs, Runge, Klima, Mitsch, Weigl. Die Aldm-ira konnte den Amateuren nie ae-lä'lnttich wer- FranA, Bozi. Sck-nanbelt nnld Klima. Jn der 12. lAiinute übeMlÄ-i W-ieser Boz: und sendet -aus ungefähr 20 Meter Eltt-sermlng -nn-ha-ltibar ein. Ka'lma-u get)t in der 21. Rlinnt« durch und erzielt mit unhaltbarem Schüsse den zweiten Treffer. Zwei Minuten später wiederholt Wieser dasselbe Kunststückchen. Admira rafft sich auf. «s dauert a:«ch nicht larlge nnb Klima vermag nackt einem Fehler Popovichs den Borsprllng etwas zu verringern (25. Minntel. tllach einen: Fehler Tandlers brennt Mitsch durch, schießt aufs Tor, Lohrniam: läßt den Ball fallen, doch verschießt Klima, tvenigc Schritte vor dem Tore stehend. tzwch der Panse tlehmen die Amateure auf kurze Zeit eitle ttmstellung ihrer Stürmerreihe vor. Kalman geht als Rechtsaußen, Cutti Rcchtsverbindung und Bccera Linksaußen, das Spiel ist jetzt offen. Swatosch wird im Strafrann: sonl gerempelt, den Elfer verwatldelt Kalman in der 10. Minute. Hitl wird bei einem Znsmnmenstoß verletzt und scheidet für einige. Minutet: aus. Einet: Freistos; gegen die Amateure schießt Weigl an die Seitenstange. Weigl rennt durch, paßt schön zur Mitte, doch Klima hebt den Ball über die -Querlatte. Das Spiel wird um: von beidet: Seiteu in schärferer Gailgart geführt. So «vird Siegl eine Minute vor Schluß von Popovich knapp vor dem Tore zu Fall gebracht, de» fn vU »1 fl b nr -Hertha — Ostmark 1:1 (0:1)» Zemeuka (Hertha) verschuldet ein Eigentor. Hentza->Pl-ütz. 1 f>00 Zuschauer. SchiedsVlttMr Ge-em-aun. Hertha: Sem-ettta; Soli-l, «tschnMer; .ALostS, weuz, Kreu>»; Hoily. K-Mid«, .Astopad 2, KaWh, LÜsbop O st m ci-r'k: Kail; W«ißeuööck, Wesihvauch; Jarosch; M-eisner, pcHro, Knyz. HoPbmder -L, Das Resultat eM-sprichr im all-geamme:: dem'gWßAm Kräf-teöechM'nis. Di« «Angriffs der. WM m Msährlichereü. 'trotzibeu: «vnve ihr Sieg rckicht.vtzchieM aäoMn. Loik-- 1. Gmf. Biber, SchWNtzllW.

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