Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1723 (1.12.1923)
- Date
- 1923-12-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. IM - Wien, SamSiag Volkswirt. SMMelte ftnme ----- §.0080°/« Centimes. Auszahlung Wien —■ 0.8086'/« Centime». 8u Zürich notierte 8Ö./11. 89.,11. die Ssterreichische Krone . . - 0.0080*4 0.0080»/, die ösierr. gestempelte Krons . « 0.0080»/* 0.0080*/, die tschechische Krone . . 16.64V, 16.66 die Mark.pro Milliarde Holland.»,»»»»>»-» 4 » » 217.80 217.76 Mew*Nork.»,»,«»** 9 « 672.12 671.87 24.91 84 98 Paris. 80.75 30.82*/, Niailanb 1 24.73 84.75 Belgrad ■ 6.62'/« 6.47*/, Bukarest »,.»,»» t * 8.87 2.87 Sofla .,»»»«»«*» 4 4 4 4.40 4.46 Budapest 4, . . . 0.0802 0.0803 Warschau Sie neuen SilbermLnzen. Schilling. Pfennig und Groschen. Der FinanMSfchuß LvschLftigtc sich gestern mit dem Gesetzentwurf betreffend die Ausprägung von Silbermünzen. Der Referent Dr. Odchnal beantvagits gegenüber der Regierungsvorlage« daß di« Abtzveichun-en im Fein* gchalt und im G.wlchte zehn Tausendstel nicht übersteigen dürfen, während die Regierungsvorlage drei Tausendstel beziehungsweise fünf Tausendstel als guläsiige Grenze angegeben hatte. Ferner solle der Münzgewinn zur Tilgung d«S Darlehensschuld des Bundes bei der Naiiott<tl6anl verwendet werden und überdies seien di« Äilbermünzen von der NatronaWank unbeschränkt und von dn Bundeskassen nach Maßgabe der vorhandenen ädasftnbejtände in Verwechslung zu bringen. Dr. Bauer erklärte sich unbeschadet seiner Einwendungen gegen eine ganze Reche von Desttmmungeu mrt dem Entwurf grundsätzlich einverstanden, Mst «vf die Gefahr^ hm, daß man ihn wieder bezichtige, dir Politik der Regirrang überhaupt zu billigen. Sern« Bevcecken gipfelten in der Ungewißheit, ob diese Münze nicht in ein oder Kvei Jahren überwertig sein vivd. Die Bewegung des Sllbevpvetfts in den nächsten Jahren hänge von Faktoren ob, über die sich niemand ein Urteil bilden kan«. Er müsst davor warnen, auf Grund der gegenwärtigen SilLrrpMs die Ausprägung vorgunchmen, dem» ein Stuck des PrsiSvechAtnifsts der Silber könnte dir Münzen überwertig machen mid sie würden aus der MrkuLation verschwinden. Deswegen habe er gegen den Feingehalt dieser Schewemürtze Bedenken. Mr können die Goldwährung nicht machen, aber wir stochen ihr zu- Wenn man dar zeigen, will, dann hrird man einer Schetzemüuze aus Silber von vormcheoein nicht unbedingte Zahlungskraft geben. Die Negierung schlägt «in« Halbheit vor, denn rtrifc« den Sikbermünzen, die Schilling heißen werden, werden wir Nickel- und BroutzSnrüWen haben, die ach Kronen lauten. Wenn man die Bevölkerung an das Rechnen mit der neuen Einheit gewinnen will, muß man auch dom Bronzegeld eine« Name« geben. Redner schlägt hierfür die yegeichmmg Pfennig und Groschen vor. Man vormbe üibritzvnr auch den Münzgchvinn ganz gut für die lachende Gebavung verwenden. Redner bemängelte schließlich, daß auf den Münzen nur das Wort Oesterreich" stehe und der Ausdruck Mepublik" ängstlich »anmieden worden sei. Finanzmimster Dr. Kierchöck betonte, daß gerade dadurch, daß eine Münze in Umlauf gebracht werde, die geeignet ist, «me künftige Währungseinheit zu repräsentieren, in der zwang, lostskn und auch schmerzlosesten Weise einer künftigen Einheit der Währung der Weg -bereitet werde. In diesem Zusammenhang verwies der Mmister auf die diesbezügliche Bestimmungen des BanLstawteS. Im gegebenen Zeitpunkt wird es vielleicht ,.pveckmaßig sein, eine Bestimmung über die Einschränkung der Annohlneverpsiichtung dieser Münze einzuisichven, jetzt aber tonnen wir sie unbesorgt vernachlässigen. Hinsichtlich dir Werthöhe der Ausprägung können wir ruhig die Verantwortung übernehmen. Wir wollen, ein möglichst werthältigeS Geld schaffen, das P»:r1rauen erweckt. Das Wort „Republik" wich sich gewiß auf den N-ickelmünzen finden, es besteht nicht der germDe Anilatz, eS^zu vermeiden. An der größten Siköermünze soll der föderative Charakter der Republik dadurch ge« wahrt werden, daß dl« Lau der Wappen auf den Mürben erscheinen. Auch die volkstümlichen Typen der österreichischen Volkstrachten sollen zur Verwendung gelangen und, wenn eS ^chnisch möglich ist, werden wir auf dem Schilling eink A -n s i ch t des P a r l a m « n t e 8 bringen. Die Anregung -Dr. Bauers bezüglich, der Bezeichnung der Nickel* und BronMkünzen mit ergonen Namen werde «r vielleicht anf* Peifen. Mg. Zelenka verlangte, daß der Münzgswinn für die Ketriebs- und Vevfonalerforderntsst des Münzamtes Ber* rvendimg «finden möge. Die BerhaMung wurde hierauf abgebrochen. Dve nächste Sitzung wird in schriftlichem Wege einberufen werden. Verminderung de» öftemichWen Aanlaolen- «mlaofer. Nach dem Ausweis der österreichischen Nalionalbank vom November-hat sich der Notenumlauf nm 98,2 Milliarden Kronen verringert. Er beträgt nunmehr 6303,6 Milliarden Kronen. Das WeWlPortefeuille hat ein« Abnahme um 32,4 Milliarden erfahren, wogegen die GiroverbiMichkeiten eine Cchöhuug.um 84,1 MfzuSvevsen hatten. Der Barschatz hat sich i>! o"c Berichtswoche um 73 Milliariden Kronen echöht, » Wiener Morgen zeitnng.__ WAimwelfnuo« mit dm «nslande. , Ueber ztvei Millionen Kronen nur mit Bewilligung der . RGiowÜbanr. Bei Uetzerweisung von Betrögen von mehr alS zwei Millionen Kronen durch Postanwetsimgen nach dem AuSlande ist von dem Angeber bei der Aufgabe eine Bewilligung der öfter« ichischen Nationalbank, Bankabteilung, beizubriiMN.dk er sich bei der Haupt* oder einer Aweiganstatt der Nationalbank zu verschaffen hat. Bei Ueberweisung von Beträgen bis zwei Millionen Kronen bedatzf eS keiner Bewilligung der Nattoiiashank. Clearlngknrue Oer Oeterrelehleehen HatlonalSank November 1028. vom 80. Devisen (Scheck» und Aus- Zahlungen) 'iSa Heid Am*tlerd8m t. i hol». dulden , 4 28<»V»— 4«rsm 1 lup. Kronen , . , , fl 800.«. Reibrad 1 Dinar ...... fl SM. - Berlin* l rfentaeh* F?«feti*marir . er 1X90 «rt1*WM helnUeh« Franc* . ' «», 3*54. nu<t*oe*t 1 «mwtoehe Kronen . fl *.© Bttlcarent t f-*t ....... n 355— Cftrlntlnnf» I nnrwep. Kronen , B löSflo. Konenhaecn 1 dflnlachc Kronor . s tH80— Undnn 1 Ffnnd Sterling ... fl iWn»».-- Madrid 1 Penrfn« ...... 5'/. fiW*,- MaHand 1 Ure fl fl-^74.- N«w Vorir 1 Dollar ...Ile N»«.- JJarla l Franc* ....... fl 3750,- Fran 1 tschfelwslow. Kronen . * 20'0.- Soflji t i.ewfl .7*/, -'N.- S»oeirho1»ti 1 rcliwedl*cheKronor . <*/» tS3vO.—- Wnr-rehnn** t nnlrirsche Merk. . ö «Ülrleh 1 eehwelrerlsche Francs . 2 12490.- Noten Amernkan. Noten *. 5 DoUar autie, „ - « kleinere . . . 6el«t5ehc Noten rao Franc» . , Bntgarlsche Noten tu iffP I.eta . - . » '01 . . , , kletnere. . , DBnftehe Noten!0O Kroner . . Deabiche Noten*. . .... . , .100 ... „ P . , kleinere* . . . Engl. .Noten von 8 Mvrcet. aufm. » a kleinere ..... Praircitatoche Noten 100 Fra »es . Holländische Noten lfW dulden . Italienische Noten v. WO J.Ire aufw. a „ kleinere . . . tag»»». Noten ungest. tu 1000 Diner - * . 2 .'w . . . , kleinere. . NonreRlache Noten 100 Kroner . Polnliche Noten , . kleineres . . . Rumiinleehe Noten tu WOOw, 300Lei kleinere . . . Rosa. Noten (Roman.) tu 300 Rudel , » . kleinere. , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten »00 France. Spanisch« Noten lOOPeaetas . , Tschechovslow. Not. v.lOOOatjlw, . p kleinere . Ungar. Noten (nenn Em.> tu lOOOJCr, » .. tu.ro.000 Kr. . . . . „ . kleinere ..... Kura vem A Kot Ware deld Wart •m* 0, Wt*n. 8at. - flnfl. - «OL - 8"3 »I.ZI 9,50 «66.- 8374. 1.79 fl.70 737.- ttULv.- Wtflo.- Iim~ 17480.- flOMOI'.- fl.OOf»,- qi3%- ivm- 3<W.- 579.- 71IR5.— 3806— 3792.- 2(.7rt.- 296t — 537— 343— »8370— «10— WO— 12480— 1241S.- 2720n. 812. 812. i-\in ‘*386. *.S0 m- 10220. 12W>— 1WOOO— 0120.- 3fl9t— 71 IO1».- 3*m8— 3ft7t— 337— tP43T<— 2W— 13465— 0.70 &30?rw>— s05M— 7<mxrowt— 7(14150— 70R90.— 3249— 32«>— M0— SIS— 311— 319— 499— 4-j— 4»:: 123*0.- 12251— 123». in.50 8.70 9.30 s’m 7J0 308390,- JWJ2U0— 3(885)0.- 30RIW. »7.190. - 3775. 3745— 3775.- 26059— 3H90O— r?M.- y«o— 3*^45.— 3140.« 3023.— flMS.- . 605— 807— .813- 795— . 797— ‘ .813— I03W— lOriSO—, IOÜW.** 215— 175— . 2 ‘-5— 205— 155—. 195— SSV— 348— 352— 33%"* 328— 332— IW— 175.- 181®*— 18160—. 18267- 13285— 121«- 12100— .12380— r’ftn— SSW— 8660— 9040— 2C37— 2055.- 2038— 2054- 3032.- 2048— 2033— 2049- 2.05 L2S 2.05 . 2.28 2— - 2.20 2— . . 2.» * Für 1 Milliarde Mark, - für 10,00V pol». Mark. Vorauszahlnngen auf die polnische BrrmSgenssteuer. Aus Warschau wird den „Polnischen Stimmen" berich et: Die Vertreter der polnischen Navhthaindustrie befchkosfen, eine' große Dorcmszahlnna auf die BermögenZsteuer zu leisten. Die Ich* lnng wird 5 Millionen Franken betragen. Die obvrWchischm Industriellen berichtigen, ein« Vora-uszMung im Betrage von tö Millionen Franken zu erlegen. Im ganzen sollen in bin nächsten Tagen Vorauszahlungen in der Hohe von 11 Millionen Franken erfolgen. Hanfmarkt Bologna. Dex gegen Ende des Hanfschres bemerkbare gute Geschäftsgang ließ vopauAschrn. daß die -neue Ernte unter günstigen Äupfichten auf den Markt gebracht würde. Tatsächlich hatten sowohl inländische Zdonsmnevten Äs auch Exporteur«, durch genügende Mchsrage ermutigt, sich sofort eistng^a» den Handel gemacht um jo mehr. ÄS die Hanfsorten des heurigen Jahres zusrieve^teuend smd und auch.piz Preise im allgemeinen vernünftig waren. Da in ervenierte aber dos HaiDonsottium und riet von VevkSukm ah. mit der. Begründung, daßswegen der Güte des Produktes und des geringen Vorrates, die Preise stark in. die Höhe gehen müßten. Trotzdem stieg das Angebot und es verschwand die Nachfrage, insbesondere jene ans dem Auslande, so daß seit Anfang.Ofocfc« bis vor einigen Tagen eine förmliche GchchastSkrise hernscht«. Die alloomekite Charakteristik sämtlicher italienischer Hanfmärfte karm sohin derzeit mit „schwacher Geschäftsgang bei ermäßigten Pr^sen^ bezeichnet werden. Die Bolognaer HandÄskam-mcr teilt für Bologna folgende HcmspMe mr: Partien: sein von S8Y bis 6vll Lire, aut von 560 bis 5tzy Lire, mittel van 600 bis 500 Lire. gangE von 400 bis 470 Lire. Aushebung der ZollbegilnstigmiM in Polen. Aus Warschau wird den ^olwischpn «timmen" berichte: Das tinanMimsterium bereitet eine GesetzeSvorlage vor. auf rund der«« alle Aollbegünstigungen für Vinsühvungen aufge* boben werden. Es wird mr alle Emftchrwaren die Anwendung brö normalen ZoWoSffizieMeu angeordnet. Angabe des MarKetrages auf de« P-st<mweisu«gen «ach Dentschland. Die Handelskammer gibt bÄann. daß aus Ersuche« der deutschen Postverwaltung aus den »ach Deutism-and bestimmten Postanweisungen such an den für die Zififernsngaibe bestimmten Stellen die Millionen ober Milliarden» werte nicht durch die entsprechende Anzahl von Nullen, sondern durch die Worte Millionen" oder Milliarden" an-u* geben sind. . Verbot de- Warenverfandes in Brirsiendungen «ach der Türkei. Die Handelskammer gibt bekannt, daß nach einer Mitteilung der türkische» Pokwerwaltung BriMudnngen au8 dom AMonde, di« Gegenstände «vir Kaustverr enchailten. an den Aufgabeort znrückgeleitet werde«. Einfuhrsreihest für Bäckereien und Salami im Postpaket- Verkehr «ach Oesterreich avfoehohe«. Mit Wirksamkeit vom 1. Dezember, d. I. wird die Einfuhr von Bäckereien unb Salami (ausgenommen Salami aus Äermra, Mattarrd. Fabriag und Florenz) im Postpaketverkehr — und zwar ohne Rücksicht auf Ke Mertgtenze — nur mehr aus Grund von Einftchr- Bewilligungen der Zentralstelle für Mn*. Ans- und Durchfuhr* bewilligungen, Wien, 8. Be».. Marpergasfs 3. ^gelassen. Auschrlften an die NedaWn sowie «nvaelangt etalaugevöe« Mavuikeip.e« wvtte man stet» RLckporto detiegen» da sonst eine Deantbe-irtznngsweise SliiestfenvRng nicht «rfol-en kann. 1. Dezrucher, 1SS3_^ Seide 7 Wiener Börse. Fest, Vankenwette lebhaft. Der gestrige Berkchr erössnete m ruhiger Haltung, doch trat alsbald eine entschieden feste Tendeng in die Euscheimmy, gestützt aus di« Bei'lagun-g des Lohnkampses' in der Industrie und den andauernd flüssigen Geldsta-nd., Das Hauptinteresse galt den Bankenwerten', die zu steigender» Kursen au» ds» Markte genommen wurden. S.imulierend wirkten nabst der bevorstehenden Auswertung auch noch Gerüchte über günstige Bilanzergebnisse. Namentlich österreichische Kredi'aktien wurden reger umgesetzt, da in diesem Papier größere Käufe für äuUvärtige Rechnung zur AuSiführung gelangten. Hingegen bliebeu die Werte tschechischer und ungarischer Prove-nieiq vor* Nachlassigt, da sowohl vom Prager alS auch vom Budapest« Markte keine Anregung geboten wurde. Don den K »r l i s s e w e r t e n gewannen: Güdbahn- Prioritä'en lv.M K., Bankverein 18.000 österreichlsthe / Kredit 29.000 K., ungarische Kredit 40.000 K., Depositenbank SM K., Anglodank 10.000 K.. Ländevbank 17.000 St,, Untat» bank A.000 K., StaatSbahn 21.000 A.,' Alpine 14.000 K., Timber 10.000 K. Hingegen lagen Karpathen PetvoLeum, Waagner und Semperit schwächer. Im Schranken blieben die Umsätze gegeimbtt denen der Kulisse im Rückstände, doch herrschte dort ebenfalls eine feste Tendenz. Don den P-etvolenmwer'cn erhöhten sich Fanto um 60.000 K., wogegen Galizia 4L0.000. K. und Schoimioa 20.000 K. einbüßten. Nardbahn profitierten M.0V0 K., PÄsner Brau 80.000 K. Auch einzvlue Holzwerte wiesen Besserungen auf. Dagegen verloren Neusiedler 48-000 K., Leyka-m 10.000 K. und Dampffchifs lä.vOl^ K- Bezugs rechte: Britisch-ungarWe Bank 514)00 Lik 56.000, Äfia 1500. Aus dem Anlagemarkte herrschte regere Nachfrage nach den Gold* mÄ> Silberwerten. Von den Exoten no'ierien: Antzeigen-Ges. 170.000, ErdA 46.500 bis 60.000. Jriag 316000 bis 310.000, Hchzvevband 37.060, Mraznica 177.000 bis 210.000,. Universale 61.000 bis 64.000, Wiener Waffen 20.000 bis 20j800. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener MovgenzeitMg^.) Der geschäftliche Verkehr an der gestrigen Warenbärle war A uud Interesse konnte man nur für amerikanisches Han agnesiumoxyd und für Paraffin 60/62 in Tafel» ab polnischer Grenw prompt oder vro Dezember bemerke«. Auch da» AuSgebot in Chemikalien nahm einen nur gMz geringen Umfang an. Aetznatron 128/130 war zu 6680 St. iransit Wie» erhältlich. Sonst stellen sich die Prelle wie folgt: Alan» grießfärmig auf 3600 K., Ameisensäure 8-*/, 14.500 K. transit Wien, Bittersalz 630 K. transit Wien, Essigsäure chem. rein M/,16.Ujy Kronen ab niederästerr. Fabrik, Int, Harz F. G. 4600 K., Soda Bic. D. 8950 K.. int. Terpentinöl 24,000 K. tmb Weinsteinsäure trist, spießig auf 37.000 K. ab Wien. O 0 l 0 u n d F e t t e. Die Tendenz blieb behauptet. AnSaeboten wurden Sefamöl l. Prellung z« 1S.6C0 K., Schweinefett pme kard Faßvackuna. zu 27.800 K. l— 100 A.> in Kleinfäffern zu 28.100 K. (— 300 K.) ab Wien gegen im Wochmlanfe. Kolonialwaren verzeichneten einiges Geschäft zu größtenteils behaupteten Prellen. Veränderungen erfuhren Kaffee Rio VH Johnston auf 34.000 K. (+ 600 ft.), Cchsia lignes auf 46000 ft. (-i- 1000 ft,), Pfeffer Singapore schwarz auf 36.000 Kronen (+ 600 ft.). Z u cker tendierte seit längerer Zeit wieder schwächer, tschechischer Zucker schwächte sich um 16 Punkte ah, eS notieren Kristall 8.70 tschech. ft., Würfel 4 tschech. ft. prompt ab Grenze, sowie 9.80 tschech. ft., respektive 4.10 tschech. ft. pro Jänner-März, Kristall österreichischer Provenienz 10.150 ft. frachtfrei Waggon Wie« sowie 10.600 K. <ck Lager Wien und Würfel 11.400 ft. ab Lager Wien. Befestigt haben sich gezuckerte Kondensmilch pro 14 Unzen-Dofe I. Marke auf 9400 ft. (+ 900\ ««gezuckert pro Dose (16 Unzen» Dose), amerikanische auf 8400 ft. i-f 900 ft.), bosnische Pflaumen 95/100 Sackware 1938 um 400 ft. auf 6800 K. und in Kiste» »m 300 K. auf 6S00 ft. Lebe r. Die Stimmung blieb fest behauptet. ES notiere»: Sohlenleder Vacheleder-Garnituren 49.000 bis 51.000 ft., Bacheleder-CrouponS 73.000 bis 78.000 ft., Hälfe 38.000 bis 40.000 K., «fern 26.000 bis 29.000 ft., Lohterzen 70.000 bi» 72.000 ft., Oberleder Boxcalf schwarz 18.000 bis 21.000 ft. 1 Qualität und 16.000 bis 18.000 ft. Ii. Qualität. Rohhäute blieben gleichfalls fest behauptet. $» notieren : Kalbfelle ohne Kopf 81.000 bis 82.000 ft., RindShänte 16.000 bi» 16.600 ft. pro Kilogramm, Roßhäute 280.000 ft. pro Stück, Schaffelle 88000 ft., Schafblösfen 28.000 ft., Kitzfelle 16.000 ft., Ziegenfelle 43.000 ft., Winter-Hasenfelle 13.000 hi» 14.000 ft., Sommer-Rebftlle 45.000 ft., Gemsenfellv 86.060 K. Zu« öffentlichen Verkauf gelaugt heute, 11 Uhr, Stckhl-! droht. verllnrr Börse. Berft«, 80. November. Nachdem die VntlastungSveEuft drS letzten Börfendaft.-s rm wefeMichrn den Markt von schwachen Elementen aereinifft hatten und im Zusammenhänge bamit auch eine Erleichterung auf dem GeTdneavkte eingetveten ist, eröffnet? die Börse in fester Haltung bei kräftigen Echolurrgen, namentlich in den vorher stark gewichorren Kursen. Essener Eteinkohlen-Aktlen stiegen von 86 aus 140. Rheinische Braun* kohle-Mtien von 48 auf 76 und Rielüeck MontanÄktien von S4 awf 80 Millionen. Auch Kali-, ch:misch« und Glektrowect« hatte» zum Teil ziemlich erbeblich« Aufbesierunge» zu verzeichnen. Die vorherrsche-nide günstige Gtimmurrg erklärte sich ferner mit der Hoffnung auf das bMifte Zuftonderommen eines Kabinetts und mit dom vorteilhaften Eindruck, den die Ausführungen des Reichsbankdwektoviums über die WährungS* frage gemacht haben. GleichpMg Aich aver Zurückhaltmia vorherrschend. netto so konnte es geschchrn, daß nach -BesriedigmiH der ersten Rückkäufe Glattstellungen wieder die Oberhand ge« wcmnen und zu einem langsamen Abbröckeln der Kurse führten. Daftftapapier« unterlagen bei uiweräicherteu'Devisen. Preisen nur iftringsWgen Aenderungen. (Aller in Billionen von Mark.) Lollarschatzanweisungen —. Schlüße« rser Türkische Lose 50, Oester». StaotSbabn 73, Rordd. Llobd 12.6, Ber. Slbeschiffahv 8.8, Berliner Handelsgesellschaft 66, Kommerz. Privatbant 6.6, DarniststSdter Bank 8.36, Deutsche Bank 18.6, Diskonto- Kommandit 21, Dresdner Bank 6.5, Natioualbank sü» Deutschland Oesterr. Kredit 0.S6. Oesterr. LänderSauk > .... ... 18'— Wiener Bankvüreiu 0'0 W:-. Union»