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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-26 · Heft 1718 (26.11.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1718 (26.11.1923)
Date
1923-11-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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"Ilä \ Nr. 1718 Ken. Monkag rÄW8iä*^K^ 2Öicnctf MoegSnzertung. Slavia gegen. Hakoah 4:2 (1:1). . Minute» vot Schluß abgebrochen. — Umfaller Herites', -er Reufeld grundlos - Prächtiges Spiel der Hakoah." (Bon unserem ständigen Prager F. T.-Korrespoudent«tt.) Glavia-Platz. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Herites. Slavia: Planicka: Nytl. Seifert: Hlinak, Kaspar. Plodr; Kuhel, Stapel. Vanik. Capek, Kratochvil. pakpah: Duldig; Scheuer (Grünfeld), Gold: Polka?. Guttmann. Ing. Sludzkh; Neufetd, Schwarz. Häusler, Gvünwald, Katz. ' Es ist bezeichnend für das höbe Ansehen, in dem der Mische Sport in Praa stcht. daß Slavia am Tape ihres dveißiMhrigeu Beftandfestes gerade die Wiener Hakoah zu Gaste hatte. Uober die politische Bedeutung dieses Treffes zu schreiben, wäre wohl, mebr als verlockend, doch glaube ich mich auf sine rein sportliche Würdigung des heutigen Spieles beschränken zu dürfen, lind da soll gleich vovwea konstatiert wer--, den. daß Slavia. die in letzter Zeit eine Verpflichtung Rapid» nach Prag verschmähte, mit -dem Engagement der Hakoah nicht nur keinen Mißgriffs machte, sondern der Prager Fußballaemeinde einen sportlichen Genuß ersten Ranges, verschaffte. Die Leistungen, diin diesem Jahre Amateure, Rapid und Vienna auf Prager Boden vollbrachten, verblassen vollkommen vor dem, was die Hakoah bieten konnte. DaS Spiel, daß vMversPrechewd eingesetzt batte, endete mit einem Mißton. Schiedsrichter Herites. der auf Grund seiner objektiven Amtsführung im Kampfe Sparta—Bienna von der Hakoah angefordert worden war, hat nicht das Zeug, ein Treffen gleichwertiger Gegnch: *u leiten. Wenigstens nicht in Prag oder vor dem Praaer Publikum, dem er in höchstem Grade unsvmpachifch ist. Meine Befürchtungen, die ich.am Tage vor dem Match einem Spieler der Hakoah gegenüber äußerte, bewahrheiteten sich: Herites wurde, als bei einigen seiner Entscheidungen die Zuschauer laut opponierten, von Minute zu Minute unsicherer und benachteiligte nun, wobei ihm die bona fides nicht abzusprechen ist, beide Teams. Hakoah traf er mit absolut grundlosen Ausschluß Neufelds viel härter. Hlinak hatte gegen Katz sin grobes Foul begangen, was der Schiedsrichter durch Diktieren eines Freistoß i- '^gen Slavia ahndet«. Allerdinas nur durch Diktieren, densts bevor es zur Exekution kenn. brach Hlinak, der sich selbst irgendwie lädiert hatte, zusammen. Anstatt nun nach der Herstellung Hlinaks den Freistoß durchführen zu lassen, reverierte Herites. Neufeld l-sgte als SvielMrer der Hakoah berechtigt-evwerse mrd . in gehöriger Form Protest ein, worauf «r kurzerhand ausge-» , schlössen winde. Fünf Minuten vor dem reaularem Ende startete Stapl, wie'üblich, aus klarer Abseitsposition, und dev Schiedsrichter pfiff den Regeln entsprechend ab. Im Publikum' erhob sich lauter Widerspruch und , Herr Herites setzte seiner Nervosität die Krone auf, Lindem 'er ohne Ueberlegung das Sviel abbrach. Nur unter dem Sckmi^ Grünwalds und Baniks gelang es ihm» ohne ernstliche Behelligung in die Kabine zu kommen. Das Spiel wurde ans irregulärem, eisglatten Boden ausgetragen. auf dem aber die ganz bedeutend höher stehende Technik der jüdischen Mannschaft klar zu Tage trat. Hakoch spielte wirklich ganz, hervorragend rnVö sie verlor nur deshalb, weil sie gerade in ihrer besten Zeit des Angriffsinitiators beraubt wurde. Dn.Mg zeigte wiederholt sein Talent, bewies aber, daß ihm noch viel Routine abaehe. So war zum Beispiel das zweit« Tor der Slavia ein grobor taktischer Fehler seinerseits. In der Verteidigung glanzte Gold, der Wer ein phänomenales Tackling verfügt. War er der Zerstörer, so konnte Scheuer durch sein-p reinen Stoß »'fallen. Grünfeld, der nach der Pause gegen Scheuer ausgewechselt wurde, konnte ihn bei , weitem nicht erreichen. Er ist aber das. ivas man gemeiniglich . einen „Arbeiter" nennt. Im Half zeiate Guttmann. daß er mit Kada in «irr« Klasse einzureihen ist Seine Ue'b'vstcht und Ballverteiluna tvaren imponierend. Von den Flügelhalves war Pollak der bedeutend bessere, obwohl er die Wverere Aufgabe zu leisteil hatte. Er behauptete sich gegen das Paar Stapl- Kühl oft und oft mit Erfolg. Ing. Sludzkh verfiel in den FHler, Kratochvrl ungedeckt zu lassen. Die Stürmerreihe hat m ihrer Zusammenstellung -eine Zukunft. Katz. den man schon Über Bord zu w?rfeu gewillt war, befand sich in glänzender Verfassung und düpierte wiederholt Hlinak. Das erste Goal war sein« Erzeugung, das zweite ist seiner Aufbauarbeit zuzu-. schreiben. Der ' kleine Grüiiwald führt« sein riesenhaftes Vis-a-vis Nvtl mit große,n Vergmiaen an der Nase herum, doch rat er des Güten mehrmals zu viel. Häusler kam erst spät in Schwung. da er sich anwucis mit Schwarz durchaus nicht verstehen konnte. D^r Ex-MaKabi-Mann wird sich nach ein paar Spielen gut ins Ensemble fügen, heute schien er noch ein wenia bssangen. Reines wurde von Plodr aut bewacht, doch blieb er in den „leisten Eiu-zckgefechten steareich. Er hatte auch die besten Skorechancen, hatte aber viel Schußpech. Alles in allem machte die Hakoah einen glänzenden Eindruck, und wenn auch der oder jener Spieler schwächer wa-r. so wurde dies durch Extraleistungen seiner.Partner mehr als wettgemacht. Slavia spielte eben so gut, als es ihr Gegner zuließ. Der Ersatzmann Planicka im Goal war über alles Lob erhaben. In der Derteidignug war Svisert der bessere, Nytl der roher«. In: unfairen Spiel tat sich auch Hlinak hervor, der viel zu Mt ausgeschlossen wurde. Kaspar und Plodr sbwie auch die Stürmer boten nur DüvchsHnittsleisttmgen. Slavia spielte zwar fairer, als sie es im Hausgebrauch tut, «M noch immer schärfer als in der Vorwoche die Sparta gegen Vienna. Das Spiel. Slavia gewinnt das Los, Hakoah stößt an. Glieich z-u Be ginn zeigt sich, daß der zu leichte Ball auf dem mit einer Eis kruste bedeckten Boden unberechenbare Fälschungen annehme. In der dritten Minute schafft Schwarz Noufeld sine ideale Chance, die dieser vergibt. Hakoah erzielt eine Ecke, die. von Katz schön getreten, ergebnislos verläuft. Gleich darauf zeigt DuMg eine bravouröse Abwehr, indem er Stapl den Ball von den Füßen wegfischt. In der siebenten Minute wird Grünwald wegen Abseits zurückgerwfen. Er und Schwarz pfeffern unmittelbar später aus weiter Distanz daneben. - In der IS. Minute legt Grünwald gut an Häusler vor, doch diesem kommt der Ball auf den toten linken. Fuß und er vergibt aus nächster Nähe. Slavia kommt nun etwas zu Wort, ewett aber auch um einen Korner, den Duldig unschädlich macht. Sludzky schwimmt, Kratochvil kommt ungchin-devt . durch, doch kann. Scheuer im letzten Augenblick das Aergste abivenden. Hakoch wird wieder überlegen. Schwarz schießt ins Blinde, Neufeld steht abseits. Die 2-1. Minute bringt -der Hakoah die Führung. Neufeld überspielt Vladr. dieLe». ball Äu JäM* -«a. fcf* l 26. Novöinbtt iM Mt 9 "»K. fabriziert eine Ecke. Ne-ufckld schießt fceit Ball zur Mitte, wo er zu Katz kommt, der kaltblütig, aber desto raffinierter das Leder hoch ins Netz fälscht. Seifert fällt in der ZI. Minute so unglücklich, daß er für ein Paar Minuten au scheiden muß. Der Ausgleich kommt ln der 38. Minute durch Capek, der einen unrein von Duldig abgewehrten Ball in die Maschen jagt. Bis zur Pause hat'noch Duldig Gelegenheit, mit Robinsvnaden zu paradieren, während sich Häusler und Schwarz im Vergeben der von Grünwald heransgearbeiteten Situationen üben. Nach der Pause ist vorerst Hakoah überlegen und bleibt es auch bis zum Ausschluß Neufelds. Häusler bringt einen von Katz prächtig vorgeürachten Ball mit langem, flachem Schuß unter, Hakoah führt also, obwohl mit zehn Mann spielend. Slavia erkennt beit Ernst der Situation und setzt Volldampf auf. Ihre Bemühungen werden aber vorerst nur durch die Korrigierung des KovnerstandeS zu ihren Gunsten belohnt. In der 27. Minute bringt eine von Capek geschickt ausgenützte Serienkixerei der Hakoah-Hiutermanuschaft den Ausgleich ein. Vom Anstoß weg kommt Vanik vor, und Duldig, ver sich zu spät warf, hat das Nachsehen. Hakoah beibt merkwürdigoerweis« auch weiterhin überlegen, scharfe Schüsse Guttmanns, Häuslers und Grünwalds gehen knapp daneben. Trotzdem Hakoah ganz evident mehr vom Spiel hat, kommt Slavia nach einem blitzrasch vorgetraoenen Angriff Vaniks und Capeks zu einem viertelt Tor. Bald darauf 'wird Hlinak ausgeschlossen, durch den Abpfiff des Vergehens wird' aber Katz, der dm Ball geblieben war, nur «ine sichere Chance gebracht. Stapl kann noch einmal haushoch überschießen, dann kommt es zu den erwähnten Vorgängen, die den Spielabbruch zur Foge haben. Gparta—Amateure 1:1 (1:0). Aeverlegenes Spiel der Wiener. — Wteser verschießt einen Elfer. Amateur-Platz, 86.000 Zuschauer, Schiedsrichter Koingr. Knapp vor Saisonschluß wurde in Wien noch ein Kampf ausgetragen, der alle Merkmale eines großen Sportereiguisses trug. Die Anteilnahme des VuMküms war trotz des feuchten, kalten Wetters eine überraschend große. Das äußere Bild, die vielen AUtoS, das Gedränge, der dichtgedrängte Platz, entsprach fast dem eines Länderspieles. Die Prager, die mit einer stark, und nicht zu ihrem Vorteil üeänderren Angrisfsreihe erschienen, machten nicht Mi überwältigenden Eindruck, wie bei ihren früheren Spielen. Mich ist sich hingegen ihre nach Wiener Begriffen überscharfe Kampfesweise geblieben, obzwar sie sich sichtlich Mütze gäben, fair zu spielen. In gefährlichen Momenten War es aber, wie auch der Elfer beweist, mit dieser Selbstbeherrschung vorbei. Wahrend des ganzen Spieles Machte ihre Art, mit den Armen uitb Ellbogen zu stoßen, auf das Wiener Publikum, das für derartige. Sachen einen scharfen Blick hat, einen sehr ungünstigen Eindruck und es kam auch zu lärmenden u>nd nach dem Gesagten nicht ungerechtfertigten Kundgebungen gegen die Gäste. Auch Schiedsrichter Komar, der das Spiel im großen und ganzen einwandfrei leitete, bekam den Unwillen der M^rge laut zu hören Der Kampf war reich an spannenden Momenten. Bei den Pragern bewies die festgefügte Hintermannschaft die alte, Klasse. Hochmaun im Tor hielt einige schwere Bälle mit vollendeter Sicherheit. Als Swatosch einmal allein vor das Tor kam, verhinderte er durch sein rechtzeitiges, wagemutiges Eingreifen ein sicheres Tor. Hojer ubertraf seinen. Partner Steiner, der aber auch sehr gut spielte. Beide Verteidiger bedienten sich gewöbnlich der erwähnten unerlaubten Art de8 Rempelns. Die Deckung spielte, wie immer, ganz ausgezeichnet. Der Beste unter diesen drei hervorragenden Leuten war vielleicht Kolmach, der auch durchaus fair spielte, was von Eerveny nicht behauptet werden kann.. Kada war vor der Pause die Seele seiner Mannschaft, ließ dann aber stark nach. Der Angriff hatte dadurch zu leiden, daß die neneingesteUten Leülte Krenek und Knizek sich dem Sparta-System noch nicht angepaßt haben. Die Amateure spielten im Felde sehr gut, konnten aber ihre Ueberlegenheit vor dem Tore infolge des teilweisen Versagens von Schaffer und Hierländer nicht zum Ausdruck bringen. Die drei anderen Stürmer waren sehr gilt. Allch die Deckung befriedigte und hatte in Geier ihren besten Mann. In dgr Vereidigung bot Popovich eine Glanzleistung. Tandler bat technisch no« zu lernen, ist aber hart. Lohrmann war sicher wie immer. Nicht hoch genug ist es der ganzen Mannschaft anzurechnen, daß sie sich durch das in der ersten Minute erhaltene Tor nicht entmutigen ließ. Vom Abstoß weg gelangte der Hall vor das Tor der Amateure und Simonek brachte ihn nach einigen mißMckten Abwehrvetsuchen der Wiener Verteidigung aus nächster. Entsernung iM Netz unter. Die Wiener ließen sich durch diesen unerwarteten Erfolg der Gäste nicht entmutigen lind schon der Gegenstoß führte zu einer gefährlichen Situation vor dem Gehäuse der Prager Konrad feuerte aber den Ball über das Tor. Die Wiener, die im Felde sebr schön svielten. errangen Nun ein leichtes Ucbergewicht. das die ganze Spielzeit hindurch anblelt, doch waren ihre Stürmer im Torbereich viel zu unentschlossen und langsam, so daß die Prager, trotzdem sich der erste^Teil des Kampfes ist ihrer Platzhälste äbwickette, vielleicht mehr reelle Schußchaneen fanden als die Einheimischen. Eisten Flankenball Euttis, der sich seht gut durchgespielt hätte, vergaben seine Kollegen der Reihe nach. Die Wiener praktizierten nun das Eiu-Back-Systcm mit großem Erfolg, da diese Errungenschaft in Prag noch nicht bekannt zu sein scheint. Ein Vorgang Cuttis wurde in: Strafraum in unerlaubter Weise aufgehalten; Komar übersieht aber das Forll, für das ein Elfer zu diktieren gewesen wäre. Bald daraus brannte Swatosch wieder durch und der Ausgleich schierr unvermeidlich. Hochmann stürzte ober im letzten Moment aus dem Tore und begrub im Fallen den scharfgeschossenen Ball unter sich. In der letzten Minute vor der Pause ging Heiny allein durch, Wöhrmann warf sich ihm entgegen und wurde von ihm und vv„. Tandler/der zu seiner Hilfe cherbeieilte, über den Hattfen geraunt. Der Ball rollte . Meu das leere Tor, wurde aber rroch im; letzten Moment von Tandler arretiert. Gleich darauf er. tönte die "Pfeife des Jupartc! ischeu' uitb ' MMälm wurde vom ' ' Platz getragen. Die Befürchtung, er werde nicht umitorspielen können, erwies sich glücklicherwerse als unbegründet, da er nach , l. 0*>lk Wieder «ntvnt Dw jjfr,nto<M fhyeq jfojfriit umgestrllt und Hierländer auf den rechten Flügel während die beiden agilsten Stürmer Cuttk und Wiefßr' Ststr sehr durchschlagskraftige tiitfc Angri fSseite abgaben, Gfltt* placierten Schuß von Heiny ließ Lohrmann Men, det Ball rollte dev Torlinie entlang, kam aber noch in den Besitz des Tormannes. Daun ging Cutti auf eigene Faust vor und wurde im Strafraumu vom Balle gedrängt. Herr Komar gab — vielleicht nicht ganz verdient — einen Elfmetttftoß, der aber von' Wieser neben das Tor geschossen wurde. In der 32. Minute verursachte Hojer durch ein Hands im Strafräume neuerdings einen Elfer. Die Tschechen wollten die Berechtigung dieses Strafstoßes nicht anerkennen, es kam zu verschiwenen unliebsamen Szenen, die auf die sportliche Erziehung der Prager Meisternlünnschast ein recht eigentümliches Licht werfen. Kada und Hojer schießen den schon aufgelegten Ball wegl dann mlkßte die Durchführung wiederholt werden, weil der tvchtttze beim Mstoßen behindert wurde, so daß der Ball daneben ging. Zum zweiten Male schoß Swatosch mit solcher Wucht, daß Hochmann den schon gefaßten Ball nicht halten konnte und das Leder über seinen Kopf ins Netz siiraivg. Wälhvenid der reUichen Spielzeit setzte svdr der boi-dsu Parteien alles, daran, sich den Sieg^ zü sichern, doch Vechiuldevten di« gut arlbr-i-ten^ni DerteidMv stideu woiteren Ersvlg. Die gestrigen Meisterschaftsspiele. Die gestrigen Ergebnisse wurdnr iin üllgemeinen erwartet. So kam der energische Widerstand, -den Slovan den: Meister Rapid leistete, überraschend. Der hohe Sieg der Simmeringer Über Wacker warf ebenfalls alle. Berrch nnngen über den Haufen. Nachstchend die Berichte: Rapid-Ttovan 0:4 (3:1). Effektvolle Tore. — Zwei Mfmeterftötze. Rapid-Platz, 80Y0 Zuschruer, Schiedsrichter Wancura. Ravid: Tiller; Requart. Dittrich; Richter, Braudstätter, Klär; Woudrak, Nridil, Kutban, Bauer, Wesieü„ Slovan: Hlostk: Vlizener. Vojar; Popek, Kuzel, Benda; Sofka, Listovad, Pweek, Hanel, Eckel. Der Kamps >oar nett und mou konn!: mU d.n, Leisiuna?': der be'idevseitia«n Au-miiffsr«ihen zufrieden sein. Welt weilst;«r hskriedigte das PubMim^das aus der Indir-vösitioy des Schichsrichters das Recht Meitete einen unerhört«» Radau zu schlaoen. Herr Wancura ist aber wirklich kein gilter Sch-leldSrichter. Er markiert wohl Nu-he. doch bringt er es „ich: zuwege, die S-itu-ationeu mit der uc>tweudia»n Schnellheit zu erfassen. Er benachteiligte demgemäß beide Parteien so zieinlich tzleichmäßio. J>er Sportklub Slovan war gestern Mit besser als in den vorllergegaugenen Spielen. Jnsbcsor^ere der Angriff vermöchte Verwöhnter« Amvrüch?rr zu gsnüaen. Daß die Wiener Tschechen tr-otzde-m ein« Niederlage in-den Kauf nehmen mußieri, war auf die MvaHe Lüistuua Ihrer Deckung zur-nckzufübren. I-rr Untertremen «Herragte Blizenez seine Partner iwu ein beträchtliches. ' D!« Sstaer hatten gerade in der Länferreihe. iu der sim iusbesondeie Richter mtszei-chuete. t-stren besten Maurrschafrslel:. Auch der Angriff konnte gesallen. Die Vorteidigur'g hing-egeu hatte «inen a-usgesprochenen schwacl>«,^ Tag, Ästopad erzrvlt in der Weiten ' Minute das rrste Goal. M dauert nicht lange bis Ravid durch Bauer chMlsich! (7.-Mmtes. Zehn Minuten später läuft llridil durch, schießt scharf an die Seitenstange, von wo der-Ball ins Tor sprinor. Eckl büßt in Tornabe zu Hanel, dieser schießt leicht in die Ecke, doch Ttller rettet im letzten Augenblick zum Korner. Im Gegeirau griff erzielt Uridil in der 26. Minute auf dieselbe Weise, wir das erstemal, de» dMeu Treffer. Einige ergebnislose Angriffe Slovans beschließen die erste^ Dpielhälfte. Nach der Pause ist Slovan vorerst km Angriff. In der 22. Minute verringert Harrel, der sich durch spiest, den Zwrivrvua Ravids. Aber drei Minuten später wird Wessely im Strafraunr zu.Fall gebracht, beit Elfmeter sendet Regnart ein. Äutllan erreicht Punkt 8. Slovan verringert noch einmal die Tordifferenz, al? Ptacek m der 28. Minute zum erfolgreichen Torschuß kommt. Art der 40. Minute verwandelt Hanel einen Elfrneierball. Rapid greift nun heftig an und zwei Minuten vor Schluß stellt LLest'elv mit einem Prachtschuß das Endresultat her. -- -j Simmering-Wacker: 5:1 (1:1). Pellet (Wacker) und Baumgartner (Simmering) ausgeschlosto«. Stmmeringer-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Kienzl. Simmering: Aigner: Ira, Musti: Ehrlich, Riedl. Baumaartner: Hauswirth, Danis, Horvath, Mrkwitsckka, Gliwitsch. - . . . ' , Wacker: Fetgl: Kohlndorfer, Iellinck.- Klicka, Brzmek, Pellet: Staudmeycr, Machhörndl, Wana, Reindl. Stach. > Der SvorWub Wacker ist nicht mehr der Alte. Seine Adanufcha-fk hat das KämWn verlernt, so haß di« Spieler, als di« Geaner in die Führuu-a flelangteu. den .,Kopf verloren". Pellet ließ sich sogar 'dazu hi-Ureißen, den ScksisdsviHter zu begestalten. Die umnerische Schwächung hatte aber dann den Zusam-menbr-uch der ganzen Alannfch-ait zur- Folge, so daß di« A A . . . . I ...li ..Ia A'f A v . .. ■. . . lltA*: A.. kB . ruL . . auch, ihr« heurigen Erfolge. Diesmal hatten sie in Horvath, dessen Cinze'l'leistunaen die Entscheidun-g hevöeiifiihrteu. ihren besten At-amt. Auch die übri-am Stürmer leisteten er-svrießlich-es. Die Deckung war entschieden schwächer, was ans da» Fdhlett Roschers zurückzu-sühren sein dürfte. Di« Verteidigung befriedigt« restlos. > Der Sportkl-ivb Wacker hatte eine sehr, tüchtige Verieidi» gung. Deckung und Angriff hingegen vermochten nicht zu gefallen. Nach einem Fehler Musils kommt Wackerin der 12. Mnut« durch Rtachhörudl tu die Führitng. Erst wenig'' Minuten vor der Pause gelingt Doms nach einem Freistoß aus einem Zuspiel Horvaths der Ausgleich. Schon in der 4. Minute nach Wiederbeginn erzielt L>orvath, ein, Mißverständnis der gegnerischen Berteidiaung ausnützend, tut Alleingang beit zweiten Treffer. Gleich darauf wtrd Pellet wegen Krittsierens ausgeschlossen. Simmering bleibt nunmehr , fast ständig im Angriff: veteinzülte Vorstöße der Meidlinger werden durch Owe Back-Spiel der Hausherren aufgehalten. Einen Schuß HauswirthS wehrt Fei gl zu schwach ab, den zurücksprmgendew Ball drückt Horvath ins Netz. Ein Zuspiel HauÄmrthswird von den vor dem leeren Tor stehenden Iwwenstürmern AKglich vergeben: doch kürz nachher muß Fergl vor eirttm Bombenschuß Mrvüitschkas kapitulieren. (32. Minute.) Die Sstmirermser geben sich Mit dem Resultat bereits zufriebm^.toü» . tmtt 1 kommt and) SSudcrS Angriff, in dem auch Jellinsk vor^ übergehend anftaucht. zu Worte. Doch außer Mer Ecke und 4 5

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