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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-21 · Heft 1713 (21.11.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1713 (21.11.1923)
Date
1923-11-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Ge«, S _Dirn, Mittwoch oft vermißte Kontakt zwischen Zuschauer und Bühne her- , gestellt — zwischen der Welt, in der man sich langweilt und den Brettern, die die Halbwelt bedeuten. Im übrigen aber sieht's traurig im Berliner Theaterleben aus und Otto Brahm würde sich in der Aschenurne umdrehen, wenn er sehen könnte, wie sein Erbe verwaltet wird. Was einst seine Andeutung war, ist heute grober Zmrnpfahlwink geworden — aus Humor wurde Groteskkomik — aus Nuance Spezialitätentrick! — Im deutschen Theater geben erste Künstler Shaws „P y g m a l i o n". Ich gestehe zu, beim Gssellschaftsakt Tränen gelacht zu haben und im Moment war ich vielleicht aufrichtig dankbar. Aber man spielt eben nicht mehr Sbaw, sondern es war Variete mit Literatureinlage, selbst die musikalischen Exzentriks fehlten nicht. Hauptmanns „Biberpelz" gibt man als Berliner Posse, so daß ich an eine Aufführung des Stückes in Budapest denken mußte, die ich vor Jahren erlebte und bei der Amtsdiener Mitteldorf im Mittelpunkt der Ereignisse stand. Es fehlt nur noch, daß man im Großen Schauspielhaus, diesem Tbeaterzirkus, uns die ,.G e s p e n st e r" in einer Aufführung b'etet. deren Höhepunkt der Brand der Kammerhcrr Alvingschen- Stistung bilden wird. — Das Berliner Theawrweien ist unglaublich verrottert. Neben den Gebrüdern Rotier aber können am besten vielleicht die Dio^ku'-en Meinhardt und Bernau er die Konjunktur erfüllen, die ein richtiges Kuriositätentbeater geschaffen haben. Sie haben da beispielsweise mit ihrem „Kapellmeister Kreisler" unter Einsetzung eines ungeheuren technischen Aufwandes letzten Endes beinahe Filmwirkungen erzielt. Es gibt natürlich Ausnabmen — und über diese soll demnächst einmal gesprochen werden. Im jibrigen aber ist der Regisseur ein Hilfsarbeiter des Maschinenmeisters geworden. Er bat besten Falles gefällige Bühnenbilder zu schaffen und szenische Tricks oder verblüffende Nuancen auszuklügeln. Das alles, was einst die Stärke Berliner Regiekunst ausmachte, ist verschwunden, die musikalische Zusammenfassung des Ensembles, die geistige und stimmungsmäßtge Beseelung, die feine und feinste Abtönung aller Kräfte. — Wir haben eine Art neuen Starshstems. Zwei, drei, vier Prominente suchen nebeneinander und nicht miteinander und bisweilen gegeneinander sich zu produzieren und „auf unfern" deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag. Der Star ist bekanntlich ein Wandervogel — und so tauchen denn unsere Prominenten bald auf dieser, bald aus jener Bühne auf. um nach kurzer Zeit wieder bei einer anderen Premiere sich neue Lorbeeren zu erringen, wahrend an der alten Stelle die zweite Besetzung auftaucht und es allabendlich sozusagen „Sonntagnachmittagsvorstellungen" gibt. Im farbigen Zlbglanz haben wir das Leben. Es fehlt nämlich auch außerhalb der Rampe in Berlin und in Deutschland an einem Ensemble und an einem tüchtigen Regisseur. Welch glänzende Spielleiter in der Politik gab es früher. Otto Bismarck verstand sich wunderbar darauf, bald den, bald jenen Chorführer in der richtigen Beleuchtung an der Rampe sein Lied schmettern zu lassen, welch ausgezeichnetes Ensemblespiel zeigte sich auf den sozialdemokratischen Parteitagen, so lange Paul Singer die Regie führte und Kaiser Wilhelm verstand sich jedenfalls auch auf die Inszenierung großer politischer Ausstattungsstücke. Bei alledem stand das Volk in respektvoller Entfernung und murmelte „Rhabarber. Rhabarber". Heute feblen die Regisieure uud die Tenöre und das Gemurmel des Volkes hat sich geändert. Statt des Namens jenes für die Verdauung so förderlichen Gewächses hört man die Ruft „Brot" in Abwechslung mit „Schlagt die Juden t o t". Aber nirgends, weder rechts noch links, ein Spielleiter, der die FädW in der Hand hat und ans Ganze denkt. 1 „Europa spricht davon" ist ein ganz hübscher Titel für ein« Revue, auch für die jetzt hier agierte. Hier, wie in der Komischen Over bildet, die Ramve keine Grenze mehr. Aber wenn die Sterne von der politischen Bühne ins Parkett steigen und sich in greifbarer Nähe all ihre Blößen offenbaren, bekommt man andere Eindrücke und entschieden weniger Anregungen als in der Komischen Oper. Es sind durchaus nicht Politiker, die sich gewaschen haben und es ist noch sehr viel Reinigungsarbeit zu leisten. Gin Erdbeben im Semmeringgebiet? Die seismographischen Apparate der Zentralanstalt für Meteorologie in Wien, 19. Bezirk, verzeichneten Samstag den 17. d. um 13 Uhr 44 Minuten 38 Sekunden ein kleines Nahbeben, besten Herd wahrscheinlich im Semmeringgebiet oder im Mürztal gelegen sein dürste. Der Lohnkampf der FndnstrieangestMsn. Im Konflikt der Industrieangestellten und der Unternehmer wurden gestern durch die Vermittlung und unter Führung der Regierung die Verhandlungen vom neuem ausgenommen. Durch diese Vermittlung der Regierung wurde der für gestern in Aussicht gestellte Streik im letzten Augenblick hinausgeschoben. In den beteiligten Kreisen beurteilt man jedoch die Lage nach wie vö? pessimistisch. Amtlich wird mitgetoilt: Unter Vorsitz des Ministers für soziale Verwaltung Schmitz und im Beisein des' Ministers für Handel und Verkehr Dr. Schürfs fand gestern nachmittags die erste gemeinsame Besprechung der Vertreter der Arbeiter- und Angestelltenorgani-sati-onen und des Wiener Jndustriellenverbandes statt. Die Verhandlungen werden heute vormittags im Jndustrichauft fortgesetzt werden. Wiener Morgenzeitung. 21. November 1923 Nr. 171» Mitteilungen aus l;m Publikum. ^PEIZWAREIL a «Iler Art. für Danton u Herren, in eigener Werkst Jtle feinst ausgcf Uhr’ H 8 SC xu billigen ElnVUhrungsprelsen 1 | A.Teitler,ll.,Schmelzgasse6 | LrtzteNachrichten^ Seiften« Außenpolitik. Ei» Expose Kaspars. Brüssel, 20. November. (Tel. d. „Wiener Mora?'.'.;m '.) I)spar hielt hc"'e vor der Kammer cmläßttch der In erv-lla'bmsde^atte über d-'e Vusimpostt:? der Rest kr''iw eine große! Mit?e">7 ans die Renarai i^nen e^'nr'e bi« belgische Re^ic"'n-'' Ivfa von ' h r ein ac n nnes Re» Parati^nsProarewm trte'V, von dem sie n'e <*V.C, wichen ist. Sie weiß, deß die Reparationen ein« wirsch-fftliche und eine finanzielle Seite nelvn einer Voltes ^en nn-d einer sozialen Sette halben, sie we'ß auch, wie weit Dk"^chland gvoenübe-r Energie an den Tag (rcr-errt werden mutz, :tm es dazu zu «brine>:n, aus seine Crft-'tCMon8-ne'hov'n zu verzi'*i--m. Hinsichteich des Bcschinsses der. Bo' stha'f'.erk-'Tckerenz meinte J-aspar, daß der Wert dersel'brn bes--niders in deren Einstimm:sof?eit lieoe. Deutschland habe von neuem die Einheitsfront der Alliierten wioder hergeisi-ellt. Alle hatten die Gefthr gefühlt und sich enffchlosftn, ihr zu benennen. Was die Militärkontrolle anbelanpe, so werde Belgien m diesem Punkte nicht n a ch g e b e it, und sich durch alle Drohungen nicht einschuchiern lassen. Lrr Streik in den Privatbanken. Im allgemeinen ist die Situation im Bcamteusireik der Privat banken gestern unverändert geblieben. Ei-ne kleine Verschärfung ist nur dadurch eingetreten, daß gestern bei s i e b e n. weiteren Firmen der Ausstand erklärt wurde so daß jetzt-im ganzen bei 32 Privatbankfirmen gestreikt wird. Die Beamten hielten gestern in ihrem Streiklokal in der Rot-Hgasse unter Vorsitz des Präsidenten Epstein eine außerordentlich stark besuchte Versammlung ab. in welcher die Stimmung für ein Ausharren im Streik war. In der Versammlung erschienen auch Betriebsräte der Großbanken und überbrachten den streikenden Beamten Sympathiekundgebungen der von ihnen vertretenen Angestellten der Großbanken. Die Inhaber der Bank- und Kommissionsfirmen hielten gestern mittags im großen Sitzungssaal« eine Vollversammlung ab, die zu den Forderungen der Beamtenschaft neuerlich Stellung nahm. Es wurde beschlossen, es den einzelnen Unternehmern freizuftelltzn, mit ihren Angestellten in Verhandlungen zu treten. Während eine Anzahl von Firmen die Forderungen der Angestellten bewilligte, ist eine Bankfirma mit der Kündigung gegen ihre Beamten vorgegangen. Wahrscheinlich heiteres Wetter. Gestern früh trat auf die gestrigen Niederschläge AuSheiteung mit stärkerer Ausstrahlung ein. Tagsüber war es bei mäßiger Bewölkung vorwiegend heiter und kübl; nur in Wien stieg >ie Temperatur über 5 Grad. Die vorgestern beendete Periohe überrormaler Temperaturen dauerte genau einen Monat. Die gestrige Temperatur war ein wenig mtternormal. Voraussage: Veränderliche Bewölkung, wahrscheinlich ziemlich heiter, etwas unsicheres Wetter, mäßiger - Frost, iagSüber ein wenig wärmer. Ae LebemmMeimSrüe. Rückgang der Fleischpreise. Die schwächere Tendenz des vorgestrigem Rindermarkiesin St. Marx trat im Großhandel in der Gvoßmarkchalle m Erscheinung, indem sich Rindfleisch um 1000 K. pro Kiilvtzvamm Än Preiis-e ermäßigte. Mindere Sorten von SchwttneGciisch ermäßigten sich um 1000 bis 2000 Speck um 1000 ft. pro Kilogramm. Die Meinhandelspveiise blieben gestem noch unveränldert. Die Ankünfte in der Gvohmvrkihalle waren gut ausgefallen, es waren 16 Waggons mit verschiedenen Fleischi gatdüngen angekoinmen, die hauptsächlich Rindlffeisch enHiettsn. Der Verkchr hielt sich in bescheidenen Grenzen. Auf dem Grüuwaremnävkden waren schr große Auftchren zu verzeichnen, es war besonders diel Weißkraut ans der Preßburger Gegend gekommen. Das Kraut stellte sich auf dem Ncvschmavkt auf 600 bis 600 ft. pro Kilogramm. Die Preise' blleiben sonst unverändert, der Devkchr war ziemlich schwach. * Gedenkfeier für Max Schmidt. Am 19. d., dem Kchnten Todestag des aiuis tvaMche Weise verstonbemrn Moses Max Schm i dt. vertsamm-elte sich ein Kreis von Freunden und Mrt-- arbeitevn des BeMichenen an seinem Grobe, um seiner zu gedenken. Als erster sprach Direktor Dr. S. Kren'b erger, der den BeMichenen als guten Irden und verläßlichen Freund würdigte. Nach ihm sprach Redakteur Jakob K r a u sz. der auif kdie großen UmwAzmiigen im Judentum seit dom Tode Schmidts himvies und der U'-berzauMna Ausdruck gab. daß auch dieser junge Bortkämpftr. der damals Zaneftvill Getfolgschcht le-istete, heute in PMsttina das jüdische Territoriivm erblickt und für dasseltbe mit der ihm eigmen Treue und/Hingabe gearbeit't hätte. Das Gl mo-l-e rachamsm wurde von Obcrdantor Margnilies m eiindrucksvollster Weise vorgetragen. * Tod eines jüdischen Schriftstellers. Aus Warschau wird u»»r geschriobbn: Bor e’miioett Lagen ist in GrudnAv^Wollvy Ä (llkvaine) der junge, talentvolle jüdische SchriULeller Iostf Se jczi'k-- Jako bin qestorlben. Der Berstorlbene vevöGemlichte eine Reche wertvoller WriMlungm und Sk'itgen in zahlreichen jüdischen und he>Lväiscken Zeittmigen und Zeiffchrlftou. Sein Sril erinnert oift an Schalom Meich-'M. In dm letzten Jahren schrieb er nameMich Kinderevzählungeu, die auch gesammelt erschienen sind. * Jüdische Kinder aus Deutschland!n Men. Für die Aktion m UinevbrmAuna vaMi d r Mdi'cher Kinder au§ dem Deutschen Reich;ciii siw in allen Kvciscn der Wiener Juden die größte Svmpathie. SSici e Fanriilien bsteilichen sich an dieser owdoiam Aktion der iüdischcn Solidarität. Bedauerlicherweise ist die ZaA der Not-leidenden so gro^. daß miM noch sehr viele 'üdilche Familien find n müßte, die einen Knaben oder ein 'Rädchen ans Da-'^K^and auifzun-'-kim-e-n bereit und. Wer durch leine Famisienv-Ml 'niste verhiirdert ist. ein Kind N sich ,zn -nchmen. muß sich durch einen G überrag l-oSlösan, der die Unlwrbrin>nnn>a eines K'irdeS in elin-cm .^ri>m.e ermöglich". AmimoKdnimi^m van F-a'-ilien. d'e K'nder >n sich nehmen wollen, ode r Geldbeträge inenden, k'-'nnrn auch 'ldttvb>nisch in der Fett von 5 d'S 3 Wir bei der Sn>j-a! e n H i lfsg e m e i n ' ch a f t. "'niMfl M ü-l l e r. 9 B e z.. Beragasse 7 TA. 11-1-86. ewala-en. * Für die n^.'5e'^''nden Juden D'.m " in b I.-h-ldi bat In?,-- R M.n -r -VN.000 ft. Ms Erein r m. * Keren K''-.," -h v s lJ"-' ' teste? tj,»; D , ’T ' 'nim B'nviu >5 K-n n h 2. 'i t * ■*' r te- >'e 'testete' i^r'i'de?:huna h r 9 "'t* ”‘'nt st Hebra'sche ft''i te" en- S' NN r*,'! J» :> 2". d. um <> Uhr 0 i" 'i 5y<5 O'o:'.'te'te-T n Piseoä Poti>! -cc§. 9. B >' Ti'i'i n0 a. WV vo' i'erei! Iden e ell'r '■1 ,'1'n ■fi'it vc A*. nfrl ,11 teuer «IW* h!i>rä'!'ck'N I ',n, * N'st' 'ten ei >-iSer.‘ ''ne Kon tercmq statt. D's H .T'K■'KV; (S — ji‘ »r fr Bevst Vr' vcl’ ver Ta^Kttü. C Ör N.1 h ii m Go d m a n n. Es tt)"7den fliur toi- :-om W-,ie alle ‘ereftem.' 'N i'ir' 'n eresiier! r.' Instl-tu- ÜiO'tien ewira olbcn. Beite irte :re E'N'' -te ItiT N er.0'ch:n nicht. * Geburt n nnd S er fä c u den ^rsteu drei Diertelj wen. ^n der statistischen Abteitema des Magistrats ist der Bericht über die Lebendgeburten und Sterbefälle in Wien in den ersten nenn Monaten des Jabres 19ll3 fertiqgestellt worben. In diesem Zeitraum wurde" 10 963 Knaben und 10.324 Mädchen lebend geboren. Diesen 91 277 Lebendaebornen sieben im gleichen Zeitraum des vergan'men Sabres 23.419 Lebendgeburten gegenüber, so daß sich ein R ü ck g a n " um 2142 Lebendaeborne ergibt. Gestorben sind in Wien den ersten drei Vierteljahren 1923 um 3369 Personen weniger als im gleichen Zeitabschnitt des veraargenen Jahres Während vom 1. Jänner bis 30. September 1923 in Wien 9823 weibliche und 9901 männliche, zusammen also 19.724 Vertonen gestorben sind, starben im selben Zettraum des vergangenen Jahres 11.663 weibliche und 11.720 männliche, »ulammen da'-er 28.983 Personen. Am größten war die Sterblichkeit im Monat Marz und am geringsten im Monat September. * Szabo. der Empfindliche. Der a>ns Mchen Prozessen b-e» kmni-e Grupp.'n-beit-er der m-onorchistttchen Veveimamn>g ,^lstora", Mexanver SnaVo. hat lbeim Lanvesgerichte g yen die koamniunD'Hche Dayes^ttiuna ./Die vo'e Ftthne" die Ghv?nbeis-?itdöaunas>bl<vge üiberve-icht, well Vas Bl>at.t ichn in einem ArtM .Mordvulb" aimld .Mand'it" Mwanm hat. * Das Fest der Sicherh^tSwach«. HemLe äbends findet m Weiig-ls „Drcherpark" Vas Fest Maunsten der Wi'kven -und Waisen der Dicherhsitswoche staitt. Das Protsktovat haä Poiizeipväftd'nt Schaber ülbevnommen. * Eine jüdisch-literarische Stiftuna. Die -mnerikanksche Harvard-Universität hot von den Erben deS iüdischen TabakaronkaukmanneS Jakob Wertheim eine Stiftung von 100.600 Dollar erbalten, deren Zinsen alljährlich derjenigen akademischen oder nichtakademischen Persönlichkeit zufallen sollen, welche die beste Arbeit über das Zusammenwirken von Kavitalund Arbeit liefert. Wertheimer batte sich vom kleinen Zigarrenbnndler zum Leiter der mit 20 Millionen Dollar arbeitenden ^United Cigar Mmufacturers Company" emporgearbeitet. _ Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) Reeller Angebot guter und billiger Ware«. Infolge Vergrößerung der Geschäftsräume gelangen int Kaufhaus Brüder Schiffmann, 2. B e z., T a b erst r a ß e 48, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leiuenwaren, Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englisch» Stoffe für Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Verkauf. 4 Nachstehend einige Beispiele: Prima Webe..pro Meter 11.600 ft 8.506 K „ Chiffon.. „ 12.000 K. 8.800 „ Streifgradl.„ „ 14.000 „ Bettzeuge . .„ „ 12.000 ft 9.800 Bettücher, 140 Zentimeter breit , „ 19.800 „ Matratzen gradl.„ „ 28.000 Blaudruck . . " ....... „ n 9.800 „ Etamine in allen Farben . . . „ „ 7.900 „ Damenbemden. . . . ..26.000 ft 19.800 „ Damengarnituren (dreiteilig).. . . . 9°.opo „ Ceideniumver . 59.^00 Kretonbemden (für Herren) ........... 89.800 u Unterhosen.-. 18.000 „ Covercoats. 39.800 Englische Schafwollstoffe. 45.^0 Regenmäntel .... •. 125.000 * ^anzlnstttut vermonn Brau«, 14. Bez.» Reintzorfpaste 42. * Alle Hausirauen rufen Im Cßor: „Die beste Seife ist Liasor.^ Vereine, BortrSge und Versammlungen. Die Z i o n i st i s ch e A r b e i t s v a r t e i H i t a ch» d u 1 h eröffnet Gratiskurse in Hebräisch (für Anfänger und Fortgeschrittenes in Geschichte, Literatur und Palästina-Geographie wie auch hebräischer Stenographie. Anmeldungen täglich von 7 bis 9 Uhr, Sonntag von 19 bis 12 Uhr. — Verein Erez I s r a e l, 2. Bez., ZirkuSgasse 33. Heute um 8 Uhr Arabischkur» für Anfänger. Anmeldungen werden noch entgegengenommen. -Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute um 8 Uhr abends Diskussion Über das Themar „Wie arbeite ich für Palästina V Caft Ilion, 3. Bez., Löwengaffe SS. — Verein Tikwath Jehuda. Heute um 8 Uhr abends in den Klubräumen, 8. Bez., Bennoplatz 1, GefellschaftSabend. Programm r Viktor E Bordes r Heinrich Heine und

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