Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1711 (19.11.1923)
- Date
- 1923-11-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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i mvrar men, MmW .- ZUTCliri! anvcgClljniUni« V!L 'r..i '"• IS. RiSenWtt IM Wohl sind übliche Momente von großer BsdentMg — ^tlÄ» diese können gewiß nicht imsiter gam ausge-schaltet werden —, aber gerade die Kinder hysterisch und nervös belasteter Eltern bedürfen besonderer,' vorsichtitzet, ver^ ständnisvoller Erziehung,, um. dys M und für sich ^reizbare Nervensystem des KircheS nicht noch mehr zu schädigen. Das höchste Kontingent für diese Klasse geben die einzigen Kinder ab, die gleichsam ob ihres Seltenheitswertes von den Angehörigen stark verwohnt werden und sich zum Mittelpunkt und Tyrannen der Familie aufzuschwingen verstehen. Diese Kinder bekommen es bald heraus, mit welcher Aufmerksamkeit die Mutter zum Beispiel das Essen beobachtet und daß sie für einer: reichlichen Speisegenuß sich auf jede erdenkliche Weise belohrrer: lassen können. Einen Mangel an Eingehen auf ihre Wünsche beantwovten solche nervöse Kinder proni.pt mit einen: teittveisen oder völligen Nahm^sstreik, dessen Aufgaben sie mit allerlei bestimmten Forderungen erzwingen. An all ^diesen Zuständen ist nur die Umgebung schuld, die dem Kinde allzuviel Aufmerksamkeit widmet. Ganz falsch ist ß, dem Kinde das Essen mit Gewalt aufzuzwirbgen. Das Kind ist schon gesättigt, aber die Mutter Mt es für gut, daß das Kind eine bestimmte vorgeschriebene Menge verzehrt. Das Kind rächt sich, indem es den Bissen lange im Munde behält, ohne ihn zu schlucken, oder es beginnt dann jedesmal das Genossene zu erbrechen. Keineswegs handelt es sich dabei um unterernährte, schwächliche Kinder, sondern zumeist gerade um gut aussehende, deren Wern fast rmnrer angeben, daß die Kinder „nichts" essen. Worunter die Eltern wohl meinen, daß die Kinder das Dargebotene, das sie in Einförmigkeit als Fleisch, Eier oder Milch vorgosetzt erhalten, ablehnen. Reicht man diesen Kindern dann eine gemischte Kost, die gekochtes Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und Mehlspeisen enthält und verbietet Zwischenmahlzeiten in Form von vollen Gläsern. Milch, dann werden die Kinder ta-dellose Esser. Für manche Kinder ist es zu empfehlen, tvenn sie konstant bestimmte, nahrhafte Speisen verweigern, sie ein oder zwei Tage sogar aushungern zu lassen. Sie nehmen dann alles Dargebotene an. Meist rafft sich aber die Dkutter zu derlei Gotvaltmaßvegoln nicht auf, ihr tut das „hungrige", m Wahrheit gut aussehende Kind leid, und so bleibt es beim alten. Das Kind beherrscht die Situation ans mütterlicher Schwäche weiter. Eine andere hysterische Erscheinung stellt das sogenannte Schulerbrechen dar, das an jedem Schultage stattfindet, aber nienrals an freien Tagen. Es spielt hier meist Angst vor der Schule oder einer bestimmten Lehrstunde eine Rolle. Das Kind setzt dabei seinen Wunsch? das Fernbleiben von der Schule .meist durch. Oft handelt es sich um Simulation oder Nachahmung bestimmter Krankheitszustände. Hinkender Gang oder Lähmungen sind häufige Erscheinungsformen der kindlichen Hysterie. Die tüchtigsten Aerzte sind schon durch derlei simulierte Krankheitsbilder sehr getäuscht worden und haben schwere, irreparable, nervöse Störungen angenommen, während es sich nur um rein funktionelle Erscheinungen einer kranken Kindesseele handelte. Nur der scharfe Blick eines bewanderten Seelenarztes vermag dann durch eine einfache Wunderkur (etwa durch Verabreichung von bitteren Tropfen) die sichere Heilung dem Kinde zu suggerieren. .Hierher gehören auch die nervösen Schulepidemien. Ein Schüler wird zum Beispiel von einer Ohnmacht befallen oder er wird von krampfartigen Schüttelkbewegungen ergriffen, sofort breitet sich diese Afsektion ans eine große Zahl der Mitschüler aus. So kommt es. daß manchmal gange Klassen oder selbst gaM Schulen von solchen Neurosen ergriffen werden. Sehr häufig sind nervöse Hustenanfälle bei mehreren Kindern einer Klasse oft nur als NachahmungSkrankheit zu erklären. In ::nfercr Zeit der Blinddarmbefchwerden bilden sich Kinder bisweilen ein, Schmerzen in: Blinddarn: zu haben. Sie Höven ja oft genug aus den Gesprächen der Ertvachsenen von diesem Leiden. Und oft war schon bei solchen eingebildeten Zuständen eine Operation infolge Aengstlichkeit der Eltern ltreb des Arztes in Aussicht genommen, dann aber doch im letzten Augenblick als eingebildetes Leiden erkannt worden. Gegen die bestehenden nervösen Erscheinungen gibt es nicht leicht ein Heilmittel, besser ist es, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Schon beim Säugling beginne die vernünftige Erziehung, die jede überflüssige Reizung des Nervensystems ausschaltet. Schon das übliche Schaukeln und Umhertragen der Säuglinge ist zu vermgAen. Das Kind sei kein Spielzeug für die Verwandten, vor denen es sich produzieren müsse. Es darf nicht mit gruseligen Dingen oder mit dem Doktor geschreckt werden. Man darf den Kindern nicht alles gewähren, um Ruhe zu haben. Bitter rächt sich das Ueberhäufen der Kinder mit Spielzeug, das für sie nur einen Augenblick Reiz hat und sie frühzeitig blasiert macht. Man überbürde auch das Kind nicht allzu früh mit Lernen fremder Sprachen und Musik. Das kindliche Nervensystem bedarf v:A Ruhe und Erholung, sonst beantwortet eS die Uebermüdnng mit Kopfschmerz, Laumnhaftigkert, schlechten Schlaf, Appetitlosigkeit, kürz mit den verschiedensten nervösen und hysterischen Erscheinungen. Amtlicher Fragekaften. Rumäne. 1. Gegen Kopfschuppen abendliches Einreibesi mst Srhwefelsalbew am Morgen spirituöse Lösungen. Aerzt« lich verschreiben lassen. 3. Die Rasenuntersuchung mutz die Ursache für den Schnupfen aufdecken. 3. Unmöglich. Blaue Hände. Hängt rmt der schlechten Vlutverteilung zusammen. Lassen Sie evont. bestehende BkliMvnM »bchanldeff». Abonnent 26. 1. Ein Haarwuchsmittel läßt sich so oype weiteres nicht verordnen. 2. Di« Frage wird demnächst behandelt tverdemG. L. Vermeiden Sie das. Maschen mit Wasser ans einige Leit, verwenden sie alkoholische Lösungen.' ' 0M?aA mmmmm Die Amateure in der Führung. Der gestrige Meisterschaftssonntag verlief ohne sonderliche Aufregung, da die Favorits siegreich blieben. Im allgemeinen wurde mäßiger Sport geboten, was unsere Ansicht, daß unsere Klasse ständig zurückgeht, bestätigt. Die Amateure überholten der: Pausierenden Sportklub Rapid. Sportklub mrd Hakoah verbesserten ihre Stellung in d'er Tabelle. Nachstehend die Berichte: Hakoah—Hertha 4:1 (1:1). Verdienter Erfolg der Hakoah. Hakoah-Platz, 8000 Zuschauer, Schiodsrichter Lchöuecker. Hat o ah: Duldig; Pollak. GrLnfM; Ing. Lluzky, GM« mann, Gold; Kap, Wortmann, Heß. Griinwald, Neufeld. Hertha: Semenka; Solil, Schneider: Krenn, Lobvenz, Bsolek; Listopad 1, Listopad 3, Reiterer, Kalisch. Holy. Die Hakoah erfreute mch längerer Zeit wieder einmal ihre Anhänger durch einen ausgiebigen Sieg. Es soll nun keine Herabsetzung der Leistung bedeuten, wenn festgestellt wird, daß der Erfolg Wohl verdient war, die Tordifferenz aber eine höhere ist, als daß sie den: Verlauf« des Spieles entspräche. Ditz, Krreauer traten mit einer Hintermannschaft an, in der zwer der bewährtesten Stützen ihre Plätze getauscht hatten. Gold spielte als Läufer und Pollak als Verte:diger. Pollak bewährte sich auf seinem n«uen Posten sehr gut und war in der ersten ^lielhalfte der beste Verteidiger auf dem Felde. Gegen Schluß des Spieles ging ihm der Wem aus und er ließ merklich nach. Bei Grünfeld war die Sache umgekehrt. Anfangs konnte er mit Listopad nicht fertig werden und arbeitete sehr unsicher. Je länger das Spiel aber dauerte, desto besser wurde er, und nach der Pause war er kaum mehr zu umgehen. Duldig war sehr sicher. Ing. Dluzktz machte zu Beginn des Spieles den taktischen Fehler, -den gesährliäM .linken Hertha-Flügel zu wenig zu decken, war aber sonst hervorragend. Guttmanns Arbeit war für den Angriff besonders wertvoll. Gold fand sich als Half nicht zurecht; sein Zuspiel ließ viel zu wünschen übrig. In: Angriff bot der Ersatzmann Wortmann eine angenehme Ueberraschuna. Der klerne Mann hat zwar technisch noch manches zu lernen, doch verfügt er schon jetzt über eine be: einem so smmen, wenig routinierten Spwler ganz merkwürdige Uebvrsicht. Sein flaches Zuspiel war auf den Zentimeter genau und oft schuf er durch einen einfachen Zug seinen Nebenleuten freie Bahn. Neufeld war ganz ausgezeichnet und ging mit der größten Leichtigkeit über die gegnerische Hintermannschaft hinweg. Grünwald unterdrückte seinen Hang zu zwecklosen Spielereien und führte mit Neufeld schöne Aktionen durch. Heß wäre ein idealer M:ttelstürmer, wenn er mehr Wucht hätte; allein auch so leistet er durch seine ruhige, zweckmäßige Art, den Sturm zu führen, ftir seine Mannschaft zwar Unscheinbare, aber sehr wertvolle Dienste. Katz war, ohne zu versagen, der schwächste unter den fünf Stürmern. Die Fcworirener halben keine»: einzigen vollwertigen Innenstürmer, sonst müß-Nr: sie iu der Meisterschaft bedeutend besser sichen. Die Hintermannschaft besitzt reelle K-lasie. 'Semenka verschuldet zwar das letzte Tor, hielt aber eine Menge .schwierige Schüsse. Solil war bedeutend schwächer als sonst und wmtde von Schneider über troffen. Die Deckung arbeitete recht gut, »besonders Lokvenz hielt sich sehr brav. Mch der Pause spielte er als Müriner nud schoß en: schönes Tor, konnte sich aber sonst in: Angriffs nicht bemerkbar machen. Im St-urm war Listopad 1 der weitaus beste Mann. Er ist ein ausgezeichneter Techniker und sehr schnell, nur mangelt es ihm an Schußvermögen. Auch Holy, sein Gegenpol ans dem rechten Flügel, 'tot eine schöne Leistung. Hingegen ist das Innentrio, vielleicht mit Ausnahme von Listopad 8, in einer erstklassige!: Mannschaft »mittäglich. Das 'Spiel wurde durch das besser« »Spiel der Hakoaih-Stürmcr entschiede.::, die in der Mellen SpielWlfte zu einer bemerkenswerten Form ansliefen. Das Spie'l beginnt mit einen: Angriff der Gäste, der von Pollak gestoppt wird. Dann bringt Neufeld den Ball vor, doch Somenkka hält den Schutz van Guttmmm. Gleich darauf machte Duldig einen Meierten Ball Holys unschädlich. Eine gefährliche Situation vor den: Hakoah-.Tore wird durch die Abseitstellung eines Hertha-Stürmers geklärt. Das Spiel ist gänzlich ausgeglichen. Md beide Torwächter nMsen öfters eingreifen. In der 83. Minute kommt es vor dem Hertha-Tore zu einer Massenversammlung, und Grümvald schiebt den Ball durch das Gewirr der Beine über die Linie. Sernenka hatte keine dritten Minute den Ball unhaltbar ins Netz. Neüfeld unternimmt einige schnelle Läuse und wird von Krenn uüd Solil wiederholt imfair angegangen. Die Hertha bedrängt zeitweise, einmal verhindert Pollak ein sicheres. Goal, indem er Listopad im iletzten Döoureut vom Ball übdrängt. Eine halbe Stunde vor »Schluß mutz Reiterer nach, einen: Zusammenstoß 'mit Guitmann.ausscheiden, ohne »daß letzteren an der Verletzung des Hertha-Tllannes ein Verschulden trifft. In der 20. Minuie entscheidet Neu'fe'ld einen Wettlaus n:it Syli^ür sich und Wortmam: köpfelt seinen Flankenball unhal» fr ins Netz. Eine Viertelstunde vor Schluß wird Wortmami 'an der Strafrau-ingrenze umgelcgt und Solil, der neben Snnenka im Tor steht, hält den von Gnttmann wNlchtia getretenen Stvasstoß mit der Hand. Den hierfür diktierten „Elser" schießt Neuseld unhaltbar in das Netz. Wenige Minuten vor Schluß lockt Grünwald Semenka aus dem Tor und gibt den ^Ball ai: Guttmann ab, der ihn in das leere Goal schießt. Llmateure—W. A. F. 4:0 (2:V). Schöne Tore. Ainrateinr'iPiliatz, M00 Zuschauer. Schiedsrichter Werner. Am ateure: Lohnmaun; Popovich, Tandler; Britza, Jenö Konrad, Hiltl; Hansl. Wieser, Stvaiölsch, Geher, Na lisch. W. A. F.: Ianazik; ReinMer, Mattauschak;. Beapbak, Roi, Kvoutzer; Eichler, Körner, Janh Klein, Schmied. , Die Arnateiure traten zu dietwn: Spiel ohne Schaffer, Kalima'n Konrad und Gutii an, während Swatoisch nach längerer Pa>use Widder tätig War., Geher spielte iu der rechten Verlblinduaeg. Die AimMme habe:: dieism Mernmätzig hchvn Sieg nur den GinizeUMtungm i»hrer SKniuer-zu veridauken,- -denn der W. A. F. war eff: voll>stäi:dig Ebenbürtiger Gegner- Die- WnigvW der Hüttchdorifer waven- MwÄise' - nachhailt-iUer, „doch konnten sich die Stüvmer, die vor. dom. Tore uuent« Mvffen waren, gegvn die siarike VevteMMva nicht durchsetze»:-. imisw»»* “»t Mcht m bs-'/wingem. Popovich u»nld DarMer spielten schlerjlos, die Deckung bot Mt eine D»:rMchuittSleisiung, wöbet der Neuling Bvitza Me gute gM:r machte. Der Sturm konnte sich nur M«:: zu Mer GMmtMion z»>- samn:enidfin!dc,n, Geher ist ein vor^iMchtt Haff, -onnbe sich über als Stornier »eicht Mechtismlhon. Sein Dar war aber sehenswert. Die W. A. F.-Manulschaßt Mellibe ihr gewohnt ansöpferilde's Spiel. IanicMik wehrte ab, was alWwchm: war. Die Verteidiger PvalktHzierten mit ziaMschöm Erlfolp das Onie-»bÄk-SYsten:. Die Deckung war dev belste Dell. Der Sturm kombiniert« hübtsch, doch vor den: Tor verlfagten so qiwllict» alle. Die NöUe-WtielliWg Cichlers am linken Flügel schein: eine BsristäMM zu werden. Die Amiateiure gveiife»: an, doch wird vorerst aibWvshrt, a>ber in der 6. MiMt« spielt sich Geyer durch und kann au? schwieniger Stellung mit schönem Schluß die Führung erringen. Die W. A. F.-Manüschaift kälmipft nun mit E»:ergie, dock» scheitern alle Bsmühungen an der Verieitdigung. In der 2'G. Minute verschlt ReiuMer den Ball, Geher gibt zur Mitte, Wicser stoppte, überspielt Mcrtauschek und schießt unhaltbar ein. Die letzte BierdÄistunlde gehört fast vollständig dam W. A. F.. doch nur FveiWhe ohne Ersolig sind die M:;e Aiusibmt«. In der 40. Miuuite bricht Swatüsch - durch, doch Ianczik HMt bravonrös den scharfen Schuß. Noch bin Korner gege»: Amateure, den Lohvmvun »:ur durch . Rolbimisonieren abermals zum Kornier retten kann, dann Halibzeit. 9öach der Pause ist das Tempo ziemlich schnell. In der 11. Minute gelingt es Mejxr, hart bedrängt, in die Eck/ zu schießen. Der SB. A. F. ist wM geMagen, a>ber uinlvechvosseu kämpft er weiter. In der 91. Minute kommt Swatosch aber- »»vals durch und sendet an den: sich ihm entgegsnweüftüden Ianczik vorbei zu>m viert-enmal ein. Die AnMeure geben sich nun zusviedcin mnd alle BemühiMgen der W. A. F.-Lmte n»n ein Ghrmtor bll«e'i>ben ersdlgllvs. 'Im der 40. Minute scheide: Schmied aus. Lohvmann nn:tz noch einmal seine gaulze Kunst ausbieten, um einen Angnisf des W. A. F. unIschMich -u machen, dann Schlußpfiff. Sportklub—Slovan 2:0 (0:0). Schlechte Leistungen. -SpovtzkliuibWatz, 6000 Zuischancr, Schiedsrichter Grsinbann:. Sportklub; Edi; Beer, Teufel; Plank, WiedÄnann, Lowak; Bauer, Hans, Pillwein, PBvoiny, GiMsch. Slovan: Hlosek: Blicenec, Benda: Popek, Kuzel, Klepecka; Eckl, Listopad, Ptacek, .Hanel, Janosiewits. Slovan mutzte sich insohge der SchutzunijähigPeft seiner A»:griMveihe die Gelegenheit enWhen lassen, dem Cftpsieger eine»: oder gar be.iido Püükte äbziMWfen. Der SportHib war iu einer schlechte»: Ber'üssnng. Selbst das sonst - so gewaltige VevieMgungstrio konnte die schr mäßig Mlelllen Aiiffovdevnngei: itldiit bewältige::. Te»yfe'l zeigte hie* und da seine geiwbhnte Klasse, aber sein Partner Beer leistete sich dafür einige schwere Versager. Edi war wenig WchMigt..Ei»Me überstüffwe HlffareMickchen PevlWcm M:rilWze Mr N-ngeschicklichkeft der Slovan-Stürmer oh:w Trefferverlnst. In der Haffreihe gesiel Plank weitaus am besten. Er scheint- Mglsail: wiader seine große Farn: erreichen ^»: -wollen. Wiede-nmnn arbeitete mchr mit den Händen. Sein Nachbar Mr Amken spielte mit flVüBent Strä'fre.aujpman*Ct und geringem.EMt. Der Stunii: war relativ der beste MlanaffchiaiftHteil der Dovichachcr. Zwar sind Hans und Ppwollnh nichit n:chr in Form, sie wnr» de»: a»ber von vom begeistert-en Spie»e der anidem: drei m'itgerisser:. Pillwe-ü: ztzi-gte »nchr a!ls letzthin un») die MiMtzimmr spiÄten gleichfalls ihr bekannt gutes Spiel. Slovan hattet die Hia-uptstärLe in der BevteiidiWnlg, Hbchük in: Tor hielt einige Bälle prächtig. Die Tore waren nicht zu vechinideM. PM»'a ist zwar kein geborener BertaMger, doch hat er sich auf picsM Posten schon znrechtgefuinden. Wicemc war der weitaus beste Mau»: im Felde. Er konnte durch seine' gute Pl-aeieruny u-nö seine große Schnelligkei: zeitiveise den ganze»: Sportklr:b-St»:rrn mattsetzen. Die Läuferreihe hatte in Klepetka einer: schwache»: Mann. Kwzel und PiM'k hielten sich m ersten Spicll'tWhniN recht gsft. ware-n aber in der zweite»: Häisfte mit ihrer: Kräs- ±:it zu Ende. Im Stnrn: versuchte Ptiacctk, der bald »rach Beginn mit Hanff Platz tauschte, seine Partner fürs K»»n»bin>a. tionsispwl zu gckv-iMMN. Großen Evsölg hatte er dainit mich:. Typisch für ihn »urd'die anderer: Dlbvian-Stlür-lner ist ihre Ui:- fähig'keit vor döm Tore. Alleridinjgs hatten sie — besonders Hanel — vi.'l Pech. S-pi-e-live-ril-a.»^: Das Spieii bcgin»:: mit Angriffen der Dornbacher. Blincenec rettet mit de»:: Kopf in äußerster Gefahr. Ei»:e „Rasur" Beers bringt Cckl in Fron>. Ei' schließt seinen Laus mit einer falschen Flanke. Den folge»»' den Kopfstoß Ha»:els sängt Edi. Ein unnötiger Ausflrrg Edis - brirrgt feinem Tor eine schwere Gefahr, die von Teufel bereinigt wird. In der 37. Minute „Elser" gegen Slovan. Plank schießt den Ball ins,Netz. Doch Powolny war iu der Aufregung den Strafraum gelaufen und so mutzte die Exekution wiederholt werde»:., wobei Plant pünktlich verschoß. Knapp vor Seitenwechsel i'lbcrschießt Hanel das leere Goal. . Aach Wiederbeginn landet ein Lollschutz desselben Spielers neben dem Göäl. Ein feines Durchspiel Pillweins bringt Bauer vor das Goal, der glatt einsendet. (17. Minute.) Nun g»'eis: Slovan mächtig an, doch vergeben die Stürmer die besten Chance»:, die ihnen größtenteils vor: — Beer vorbereiiet werddu. In der 31. Minute aber landet ein plötzlich, abgege-- bener Fernstoß Plaicks im Tor. Nun gibt sich Slovan geschlagen. Blmccnec aber ist für die Sportklüb-Stürrner ein nicht zu »:eh:nendes Bollwerk und so bleibt es bei dem Resultat. Simmeving—Ostmark 1:0 (0:0). Dir Unterlegenen sind i,n Felde überlegen. Qstmavk-Pkatz, 4000 Zuschauer, Schiedsrichter Wagner. Ostmark: Keil: Weißenbvck, Weyrauch; Graf, Biber, Iarosch, Fürst, Linsmayer, Kurz, Hofbauer 1, Meißner.' Siinmering: Aigiwr; 3iicdl, M»:sil; Ehrlich, Ira, Baumgartner; Satierina, Dauis, Horvath, Mrkwitschko, Gliwitsch. Wieder nlußte Ostn:avk als bessere Alaniffchaft beide Punkte abgegeben ur:d dabei kam: gär »licht von Pech geiiprocheu werden. Wenn die Hausherre,: keu:e,: Erfolg buchen konnte»:, so ist dies fast das alleiinge Verdienst Musils u»w Rredlff welche .teu gegnerischen Sturm immer, noch im letzten Mon'.enr a»n Schieße»: hirlterten. Das fluche KombiMtivüLsPicl res Ostniark-MugriffeS ergab oft eine leichte Uebevlegelcheff i»: Mde. Ira hielt sich in der Deckung a,n 'besten, wogegc»: die Seite»chÄves nicht besonders gefallen!iw*»'eit. Der 'Angriff m