Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1710 (18.11.1923)
- Date
- 1923-11-18
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980792--16817-3003765- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 1710 Mm, Ssnnra- Hakoah*Sportplatz - Krieau i neben der Melerd Krieau mrmmmmmu mm ■■■ Heute Sonntag, den 18. November 1923, 2 Uhr Meisterschaft Ma-Hakoal) Vorher: Hertha (Res.)—Hakoah (Res.) Vormittag V*10 bis *fA\l Uhr: AmateiiMungmannaoh&ften gegen Hakorh-Jungmannsohaften Strassenbahnllnton Ak, A, 11, C, 5 bis cum Sportplatz Beschränkungen in der Anwendung deö brasilianischen Mnimalzolltarisö. Der" Präsident von Brasilien hat ein Dekret unterzeichnet, wonach gegenüber denjenigen Staaten, welche brasilianischen Waren nicht die.Meistbegünstigung gewähren, ab 1. Jänner 1024 auch von brasilianischer Seite nicht mehr die Mimmalsätze in Anwendung gelangen werden. Für Staaten, die gegenwärtig mit Brasilien in Handelsvertragsverhandlungen stehen, wird dieser Termin bis;um 1. Februar 1924 erstreckt. Börse für landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener MorgLnzeituim".) Der Wvvlver Markt trägt aiibauerud lustloses Gepräge. Die Kaufstimmung speziell für Brotgetreide ist zurückhaltend, und nur zu gedrückten Preisen fiubcit Weizen und Roggen Ausnahme. Mais verzeichn-ete sehr schwaches Offert, rumänischer und Jugomais erzielte 1,21 tschech. K. 'Wien Wagen gehegt, beziehungsweise 1.20 tschech. M. er Schlepp Wien. Hafer wurde in den lebten Tagelk in ungarischer Ware ziemlich leb hast gehandelt. Trotzdem neigen Preise zugunsten der Käufer, da fortgesetzt ausreichendes Offert im Markte ist. In Gerste besteht nur für beste Brauware Interesse, während andere Sorten kaum Beachtung finden. Slowakische Braugerste erzielte 2760 K. ab Wien. Bohnen fanden Aufnahme für Anslandsrechnung in der Preislage von etwa 7 Dollar Wien. Biktoriaerbsen wurden zu 6700 K. gehandelt, Herr und Stroh hatten Wenigs Geschäft bei schwach behaupteten Preisen. Der Mehlruarkt wird nach wie vor von der zweiten Hand beherrscht, die Mehle aller möglichen Sorten zu gedrückten Preisen offeriert, doch Iaht die Aufltahmsfähigkeit'des Konsums alles zu wünschen übrig. ES notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwarenumsützstkuerü Weizen inländischer 3150 bis 3250 K., jugoslawischer 3425 bis 3 '-75 K., Roggen inländischer 2550 bis 3600 K., tschechv-slowakisckier 3575 bis 2600 K., Gerste inländische 3800 bis 2600 K., tschecho-slowakische 2500 SiS 2800 K., Futtergerste 2100 bis 2200 K., Mais 2850 bis 2650 K., Cinqumrti» 3200 bis 3300 ff., Hafer inländischer 2000 bis 2100 ff., ungarischer 1950 bis 2050 K., ReiS Burma 5300 bis 6500 K.. Bnchweizen inländischer 2500 bis 2800 K., polnisch-russischer 2600 bis 2700 ff., Hirse 2300 bis 2500 §i., Hlrsebrein 5000 bis 5200 K., Kartoffeln inländische 650 bis 1100 K., tschecho-slowakische 600 bis 1050 ff., Preschen österreichisches 1300 biS 1350 K., ab Station, Rotklee 15.000 bis 17.000 K., Luzerne inländische naturell 14.000 bis 15.000 K., Esparsette 4500 bis 5000 K., Weizengrieß inländischer 6100 bis 6200 K., Weizenmehl Ruller inländisches 5600 bis 5700 K., ungattfcheS doppelgriffig 5300 bis 5400 K., griffig 5000 bis 5100 K., Brotmehl 4100 bis 4200 K., Brotmehl Ia 4000 bis 4100 ff., tschecho-slowakisches 70%h 3600 bis 3700 ff., Weizenkleie 1125 bis 1175 K., Roggenkleie 1000 bis 1050 K. Baumwollmarkt. Aew-AodK» 16. November. Baumwollznsuhren in den atlant. snd Golfhäfen 93.000, im Innern 18.000, Ausfuhr nach Großbritannien 61.000, nach dem Kontinent 76.000. Lokalmarkt nnddlina: 34.80 (letzt. Kurs 34.45). Tendenz: Kaum stetig. — Termine: November 34.37, Dezember 84.30, Jänner 33.90, Februar —. März 34.20, April —. Mai 34.27, Juni Juli 33.77, August 31.85, September 29.25, Oktober 28.25. Die Devisenkurse. Berlin, 17. November. (Devisenkurse.) Amsterdam 947.625 (847.625), Belgien 115.710 (115.710), Ebriitiania 363.090 (368.090), Kopenhagen 429.925 (428.925), Stockholm 664.335 (664.335), Italienische 107.780 (107.730), London 10,972.500 (16.972.500). New-Mrk 2,513.700 (2,513.700), Paris 137.655 (187.055), Schweiz 442.890 (142.890), Spanien 327.180 (327.180), Men 35910 (85-910), Prag 73.815 (78.815) Budavest 149.625 (135.060), Sofia 21.945 (21.945), Belgrad 29.925 (29.925). In Millionen von Mark. Berlin, 17. November. (Notenknrse.)*)Noten: Dollar 2,513.700 (2.613.700), Pfund 10,972.500 (10.972.500). Italienische 107.730 (107.730), Polnische 1,120.000 (1,462.000), Tsclieclios lowakische 73.850 (79.850). Oesterr. gestempelte 35'9l0 f35*910). *) in Millionen Mark, ausgenonnnen polnische Mark. Budapest» 17. November. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7430 bis 7870, Bukarest 108.- bis 126.-, Kopenhagen 3400 bi« 3620, Christiania 2920 biS 3140, London 87.300 bis 91.700, Berlin -.-bis —Italien 860.-bis 915.-. Paris 1075.- bis 1141.-, Prag 577.- bis 621.-, Stockholm 5240 bis 5570. Zürich 3440 bis 3660. Wien 0.2810 bis 0.3030, Sofia 168.— bis 179.-, Belgrad 228.— bis 242.-, New-Aork 20.100 bis 21.200, Warschau 1.— bis 1.30-f), Brüssel 910.— bis 915.-. t) für 100 polnische Mark. Waricha«, 17. November. (Devisen.) Berlin —Sou* hon 8,740.000, New-Uork 2,030.000, Prag 58.950, Wien 28.70. NeW-Dvkft» 16. November. (Devisen.) London 430.75, Paris 521.25, Berlin 0.20 für 1 Billion, Mailand 412.75, Zürich 1785.-, Kopenhagen 1688.-, Stockholm 262^- Christicmia 1442.-, Anisterdam 3710.-, Prag 288.50, Wien 0.14hg, Budapest 0.54'/«, Bukarest »2.-, Warschau Madrid 128!'..-, HelsingforsBrüssel 442.50, Kanada Brastli-'i' — —. Argent!n.ien —, Belgrad 115.—. Wiener Morrgenzeltung. 16. November 1923 Seite 13 Sporlprorramm für heute: Fustbnll r Hakoah—Hertha-(M) Hakoch-Platz.2 Uhr. Sportklub—Slovan M) Sportklub-Platz ... 2 Uhr. Ainateure-W. A. F. (M) Amateur-Platz ... 2 Uhr. Ostmark—Simmering (M) Ostmark-Platz ... 2 Uhr. Wacker—Admira (M) Wacker-Platz...... 2 Uhr. Fußball. Eine sportliche Krise bei Hechawer. Ter jii&ifiiic Sportverein Hechawer, der seit seiner Gründung nn Jahre 1918 stets in der Spitzengruppe der vierten Klasse Südvst zu fiuiden war, kann Innrer aibsolut nicht in Schwung kom-m-m. Er kann tvvhl als Entschaolldignng die Tarsachen ansühren, Latz er keinen eigenen Platz besitzt amd demgemäß nicht trainieren ba-mr. daß er weiters sänttliche Meistorschasrsspiele t:: der fremde, vor feindlich gesinntem Publik mir arisl ragen nutfo. Dies sind o'5cr nicht die alleinigen Gründe, tvar-ui». Hechawer derart uu-ürckffsg in der Tabelle placiert ist. Bis vor rnrgefichr Jahr essebesaß der Mrsche Verein ein großes Spiolerrciervoir, ans dem er immer schöpfen kvnnic. Die Spieler, die den Nachwuchs bilden, haben sich nun verlansni und gründeten kleiiwre Brudervereine. Die ailien Spieler, die sich schon das fünftf Jahr tu der Ment-er« scherst der vierten Klasse hcrumschlageu, sind müde geworden, so dass Hrchmoer heuer in die unaitgenohme Lage fmx. keige Vvlllvertige erste Mannscha.fi auf die Beine 'bringen zu können. Der jüdische Sportverein Heckawer weist ans' dem Grunde schlechte Resultate auf. weil er?>u wenig tüchtige Äpieler hat. Jnwressantevwevse wird der gchellfchaftüche Aufschwung des Vereines durch dessen.spovt-liche Mißerfolge nicht in MiÜ-eidenschasr gezogen. Die Mitglieder der Fußballsdktion oribeiten in knilnrellem Sinne sehr brav und lassen sich in den. Bestrebungen. Hechawer ans die frühere sport-üchc Hohe z-n britrgen, nicht erü mutigen. Nun har der Sportverein Hechawer neuerlich einen schweren Schlag erlitten, da in der Tonristcnsektion. die den Stob; des Klubs bildete, eine Krise auSaeLrochen ist. die zur LoÄöistmg eines Teiles der MWrcker Mr-1e. Die Schuld an dem Msge-brochcnen Zwist trägt eine einzige Person, und zwar der Sektionsleiter Sten^l. Dieser Herr hat schon seinerzeit, als er noch Mitglied bei der HaÄiab lvar, Unfrieden gestiftet, und s>z trat erst wieder dann Rühe ein. als er der Hakocch den Rücken kehrte. Nun beglückte er den Sportverein Hechawer. bei dem er eine Tourist-enM-ion ins Leben rief. Dem Herrn Sleirgl sind organisatorische Fähigkeiten nicht ckb-- ,zusprechen, tlnd so verstand er es auch, die neu« Sektion zum Au fb lühen zu bringen. Sein herrisches Wesen und sc me Unverträglichkett. die vorerst »l einent Streit mit den Hakocch- Touristen führt eit, liehen bald Unsti.Mui!g!keiten im eigenen Devcin erstehen. Herr Stengl verstatid es, die ^chcüver-Hütte aus seinen Rainen nmischreiben zu lasten, und einen Teil der Mitglieder zu bewegen, sich vorn Verein cvbzwfvndern. Ein neues Klublokal wurde gelvählt, wo der Einzug mit dein gesamten Material von .Hechawer gestalt au wurde. Di« Vereinsleit'ttng kotrnte nicht mehr ruhig M'fchen. weshcÄü Kr dergarigenen Freitag ins Cafe Lido eine Vollvevsarmnl'nng einbevusen wuvde. m der der am 14. d. gefaßte Beschluß der KlrMeituug, die gcfoante Tou ristenstkticmsleitunq tzu suspen-- dieren, mit Brsrie-diguna zur Kenntnis genommen lvurde. Die sofort vorMw>imn-eneri Neuwahlen ergaben folaendes Re>m>ltat: Herr Fred Beck wurde pm Vovläusigen Leiter der Sektion urtd Herr Jack Salzer ztrm Delegierten in den Jüdischetr Tonristenverband ernannt. Weilers wurden Paul Mußmamr zuin Kassier, Frl. Elise Walter zur Schriftführerin u-nd Frl. Else Ziel zur Material,ve-rwErm getvWt. Herr Stengl, der cmscheinenld von dom Beschluß der KliuAeitnng erfuhr, richtete nun an Hechawer ein Schreiben, worin er die Loslösnng der Sektion vom Stammiver-ein oGiziell anzeigt. Dem Jüdischen Sportverband fällt nun die Ansgab? zu. Herrn StenF in die Schranken zu weisen. Die Tonristensektivn als solche gehört nach wie vor de.nl Jüdischen Sportverein Hechawer an, nur sind MitMeder von ihr ausgetreten. Letztere besitzen aber riicht das Recht, sämtsiche bewoglichen und unbeweglichen Güter der Sekttotr ganz einfach Kr sich in Anspruch zu nohmetl. Die Abtrünnigen mögen sich gesagt sein M«n, daß auch sie des Hexnr Stench, der sich überall als zersetzendes Uenwnt erwies, nicht froh sein werden. Hakoah (Innsbruck) in Wörgl. Der Kapitön, der gleichzeitig Schiedsrichter ist. Mit ähnlichen SchtvieMieiten wie die Hckkocch in Wien hat auch die JlmAbrucker Hakoah zu kämpfen, was folgender Borsall beweist: Am Sonntag der» 11. d. unternahm die Hakoch (Innsbruck) chve erste Fußballveise, und War nach Wörgl» Mt gegen den dortigen Fußballklub em Freundschastsspiek auszutragen. Als die HÄocllMr den Platz, der alles eher als ein SpiAseld genannt werden kam,, betraten, waren ungeiähr hundert Zuschauer anwesend. Die erste Überraschung wurde den Gästen Merl. Äs st« zur Platzwahl schritten. Alts die Frage des Haik-oah-Kapi^äns. wo der gegnerische SpielMrer sei, antwortete der Schiedsrichter, der gleichartig der Obmann des gegnerischen Klübs lvar, im Brustton her Ueber-eugung: „Der bin i!" Nach Spielbeginn war die Hakoah überlegen, trotzdem gelang es den Wövgflern. aus einen: Gckdränge den ersten Treffer zu erzielen. Aber bald danach glich Ehrlich nach einem sä-arf getretenen Freistoß aus. Da die Ue'berlvgenheit der Harsch den Wörglern jede Aussicht, einen Sieg aus reguläre Weise davonzuwagen, zunichte machte, wurden Mittel angewandt, die jeder Beschreibung spotten. Die Wörgler, von seiten des Publikums durch Zurufe, wie ,-Scouiiud", ,/Haut'S z'samm die .Fudenbagage" usw.» ausgehetzt, beavbert-eten die Hakdchner mit Fußtritten und Fouls jeglicher Art, so daß bald zivei Däann der Gäste verletzt wurden. Aus energiiche Intervention deö Kapitäns der Innsbrucker, den ärgsten Rohling vom Platze zu tveisen. wnrde ein Flügelstürmer nach einem rohen Foul ausgeschlossen. Doch nach zwei MiMten trat trotz de8 Protestes der HE>ch alS „Ersatz" sür den ausgeschlossmen Spieler ein neuer ein. Alle Angriffe der Gäste wurden wegen angeblicher Abseits aufgestalten, während dem Gegner ein Goal zugesprochen wurde, obwohl sich der Ball noch einen Meter vor der Torlinie befand. Gleich nach Beginn der zweiten Hälft« wurde ein Wörgler Back infolge eines Zusammenstoßes mit einem gegnerischen Stürmer durch einen Stoß in d!e Mogengegend für kurze Zeit spielnnsähig. Dieser kleine UnglückSsall war dem Pn- Alkunl ein -iwuer Ansporn zu SchmähnMin und Pfittrnsen, und selbst der Kchredsvichtov Machte deu beieichnenden Ausspruch: „Wenn er mir des macht, schlag i chm den Magen ein". Schließlich blieb der Hakoah nich's anderes übrig. alS ab,zutreten. Nach dem Wettspiele begleitete ein Teil der Zuschauer die .Hakoah unter Drobiiugen bis zum Hause der Gastgeber, Herrn und Frau Gottlieb. Nach einer Jause bei den srenndlichen Leuten, wofür die Hakoah an dieser Stelle nochnrals dankt, traten die südischen Sportler die Heimreise an. Die Hakoah, die in folgender Ausstelliing spiellc: Hermann; Maier, Freund; Gottlieb 1, Smetana, Kaldor; Gottlicb 2. Link, Ehrlich, Mark, Löwh, hielt sich sehr tapfer und spielte äußerst aufopseriid. Die Meisterschaft der unteren Klassen. Zweite Klasse Nord. F. A. C.-tDiurM 1007 (10 Uhr. Hertha-Platz); W. A. C.-Iedlersdors (W. A. C.-Plah); Red Star—Dotlaustaidt (Red Star-Platz); Straßenbahn—Gerstlhch (Straßenbahner-Platz); Donau—Stuvm 1914 (DimM-PI-ah); Mcidllirger Sporlsrmndc—N. Ä. (5. (Sturm 1914-Platz). Zweite Klasse Süd. Rudolsshügetl—Vorwärts 1906 (Vorwärts 1906-Platz); S. S. V.-Ericketer (18 Uhr, B. A. S. 11- Platz); Bewegung 20—-Sportsreurtde (Sportswunde-Platz); Germärria—Bowegmigsspieler (Lehrer-Platz); Arüernattonckl— Neubau (Intcrnativnal-Platz); Vorwärts 11-—Phonhsta <B. A. 2. 11-Platzl. - Dritte Klasse West. Eilte unerwartete Niederlage mußte die Kadi'.nah im letzleti Meisterschaftsspiel von Astoria hinilehmcrt. Grund acilng für die Blau-Weißen, heute gegen Wieden um 2 Uhr aus dem Nicholson-Plah energisch auf S'.eg zu spielen^ Ist der jüdische. Verein mit Ernst bei ^der Sache, dann dürfte er auch die;wei wichtigen Ptmkte nach Hause bringen. Schcdsrichtcr Wittek. Weitere Spiele: Einheit— Banmgarten (12 Uhr. St. Beiter Sportfreunde-Platz, Heller), Weiße Elf—Qbcv-St. Veit <10 Uhv, Altmannsdorfer-Platz, Dntba), Fii-rtsbails—Neptiim (2 Uihr, V. A. S.-Platz, Spetzda), Sr. Beiter Sgortsreintde—Astoria (2 Uhr, St. Beiter Sportsreunde-Platz. Schweidler). M. A. K.—Umon (12 Uhr, Nichvlsori-Platz, Weiri^ettl). Vierte Klasse Südost. Der führeiide jüdische Verein Hazcir gelan-gt durch die Suspendierung seines heutigen GcgnerZ Cechie kampflos zu zwei Punkten.' — Vom letzten Platz wegrukomnren, muß die Devise von Hechawer sein. Dev jüdische Verein brachte es in den letzten Spielen nur auf Achtungserfolge. Heute hat er in Republik um 2 Uhr vuf dem Ostbahnhof-Platz einen Gegner, gegen ben er siegreich bleiben könnte, wenn seine Spieler ihr Bestes leisten. Schiedsrichter Kühaß. — Auf einen schwachen Gegner, Iosefstadter Sportfreunde, trifft Hasnionea um 2 Uhr auf Stern Neutral-Platz, doch ist ihr Sieg keme ausgemachte Sache, falls sie das Spiü vpu der leichten Seite nehmen. Schiedsrichter Walto. Weirevv Spiele: Elektra—Prater S. C. (2 Uhr, Elektra-Platz, Schaffer), Vorwärts—Aspangbahn (12 Uhr, Rennwe-ger-Platz. Pech). Vierte Klasse Nord. Mit ungünstigen Aussichten spielt heute '.nn 2 Uhr auf dern Gersthoser-Platz der Jüdische Athletikklub gegen Dornbach. Die jüdischen Spieler erscheinen aber be-- fähigt. eine Ueberraschung bringen zu können. Schiedsrichter Leinweber. Weitere Spiele: Sievering—Viktoria (12 Uhr, Gersthoser-Platz, Prokesch), Unität—Währing (12 Uhr, Helfortplatz, Hauser-Hampel), Neulerchenfeld—Taubstummen (10 Uhr, HÄfovt-Platz, SftH-p'l!), Sparta—Astovia (2 Uhr, Interuationckl- Platz. ScL'.ila), MDMu-nd—Reichsbund (10 Uhr, Union-Wcch, Mandl). Vierte Klasse Nordost. Zwei Vereiue vom Tabellenerwe, Unitas und Leopoldauer Sportklub, bringt dos MeisterschastL-- spiel um 2 Uhr aus dem Leopoldauer-Platz zusammen.^ Ein unentschiedener Allsgang ist wahrscheinlich. Schiedsrichter Bauer. Weitere Spiele: Stammersdorf—Rekord (2 Uhr, Sta-millrerKdoriser-Matz. LtzuWnayer), Leopo-lda-üer S. F.—Zentralverein (10 Uhr, Rag-Platz. Heger), Nordbahn—Industrie (12 Uhr, .Flldustrie-Pkltz, Rosenberger), Sparta—Vorwärts (10 Uhr, Lwpo'lda-uer-PNtz, Kratzer), Mnoivlrve—UNivS (2 Uhr. Union-Platz, Meiner). Fünfte Klasse Nord. An erster Stelle steht in diespv Gruppe der jüdische Verein Bar--Kochba, der heute um 8 Uhr aus dem Nordstern-Platz gegen Menrannia antrrtt. Wir erwarten den Sieg des jüdischen Vereines. Schiedsrichter Rotier. — Auch dem zweiten chdischen Verein dieser Gruppe. Achduth, sollte es gelingell. auf denr Rekord-Platz um 2 Uhr mit Britan- Njba fertig zu werden. Schiedsrichter Schlesinger. WettereA Spiel: Grinn'ina—Äiercedes (10 Uhr, NufKarier-Pllatz, Plzak). Fünfte Klasse Ost. Zwei gleichwertige Gegner bringt das Spiel Carnuntlnn gegen Arkädia, das um 3 Uhr ans dem Viktoria-Plotz stattfindet. Msamnren. Der Ausgang ist unge» wiß. Schiedsrichter Pucher. — Ein unentschiedenoS Resultat sollte popierformgemaß das Spiel Hagibor gegen den Wiener Fußballklub um 12 Uhr auf dein Neutral-Platz bringen. Schiedsrichter Rausch. Weiteres SpiÄ: Arkad'a—Brwgtsteütor (12 Uhr, Columbia-Platz, Fritsch). Schiedsrichter Herites leitet das hnttiM Prcrsser Wetispiet Vienna gegen Sparta. Tragischer Tod zweier englischer Fußballspieler. Anr Samstag kvnilte Aston Billa in Nottingham,^ also auf fremd«! Goden, gegen Notts County 1:0 gewintlen. Sie verdankte diesen Siw( nicht zmn geringen Teil der glänzenden Leistn-wg ihres snngen Mittelläuffers T. E. Ball. Dieser Spieler wurde «u folgenden Somrtag das Opfer eines bisher unaufg'Närtrv Mordes. Er kam mit seiner Frau um 10 Uhr abends nach Hause, ging noch mit seinem Hunde aus den Hof, wo er von fernem ' Nachbarn Stogg. einem früheren Poilizistcn, anqe-- ichossen wurde unfo fürs davauf verschied. — Einige Tage früher starb im Spital der Port Valespieler Butler, welcher vor Wochenfrist beim Spiel einen Armbruch erlitt. Er bekam eine Mver« Mutvergistuirg mid alle Kirnst der Aerzt-e war vergeblich. Ungarns Fußballprogramm 1924. Der FußbollverbanL stellte schon jetu Frühjahrsprogramm zusammen. Bon dett Frichjahrsspielen werden nicht weniger als vier Runden bis ö. Dezember ■auSnctrCfteit, woraus nach achtjähriger Panse die AnÄcmdSrsisen der Vereine, mit dem Termin bis 7. Jänner, duvchgeführt werden können. Vom 8. Jänner bis tz. Februar allgemeines GpiÄverbot. Die FrühsahrSsaison wird anr 10. und 17. Februar durch zwei Uebuugsjprele eingeleiiet, soda-rm wird die Meisterschaft mit dem 6. April beendet. Eine Woche später, am 18. April, gastieren die Italiener in Budapest aus dem U. T. E.-Platz. Di« Osterrt sind freigogeben, dann verbleibt ein Sonntag frei für deti Pokal, mrd das letzte Spiel vor der Parisei' Reise wird der Länderkamps gegen Oesterreich sein. Auf der Reise ttach Paris tritt Ungarn der Schweiz am 17. Mai gegenüber, wahrscheinlich wird auch twch ein Spiel pegen LuMmbnrg abgeschlossen. Sollte Ungarn bald vom slympffche.» Turnier ausscheiden, geht die Reise nach tem Norden, sonst aber wird nur Bolaien nnMiuckt»