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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-17 · Heft 1709 (17.11.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1709 (17.11.1923)
Date
1923-11-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1709 Wien. Samstag Wiener Movglenzeitung. . r' 17. November 1923 E-e'lte V Volkswirt. veftemtzelte Krone ---- 0.00803/* Lentimes. Auszahlung Wien ---- 0.0080°/» Centimes. In Zürich notierte 16./11. 16./11. die österreichische Krone ...... 0.0080»/, 0.0080f/4 die österr. gestempelte Krone .... 0.0080*/* 0.0080'/, die tschechische Krone . i ft * 16.55 16.50 die Mark. pro Milliarde Holland ....... ..... 214.*— 214.- New-?1ork ...... 574.- 572.87 London . ...... 24.89 24.82 Paris. ...... 30.62 30.90 Mailand. 24.30 24.47 Belgrad.. . * ( « « 1 6.56 6.55 Bukarest. v. 3.- 3.- Sofia ...... 4.85 4.75 Budapest . ...... 0.0302 0.0306 Warschau ...... Clearingkarse der Österreichischen Hationalbank vom 16. November 1923. Devise» (Schecks und Aus- 2jns. Zahlungen) . fuß Geld Amsterdam f. 1 holl. Gulden . 4 26375.— Agram I jug. Kronen .... 6 793.— Belsrrnd 1 Dinar ..ß 793.— Berlin* 1 deutsche Reichsmark . 8 17.25 Brüssel t belgische Francs . . 41!, 8244. - Budapest 1 ungarische Krone« . ß 3,<58 Bukarest t Lei., 6 369,— Christianla I norweg. Kronen . 8 10^0.— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 l2oSo,— London 1 Pfund Sterling . . . 3 3C67tWj,— Madrid 1 Pesetas.5«inSO,— Mailand t Lire.C 2984,— N'ew York 1 Dollar .. 4 70935.— Paris 1 Francs ....... 5 3782,— Prag 1 tschecho-slov.-. Kronen . 5 2040,— Sofia 1 Lewa ."V, 588.— Stockholm t scbwedisclieKronor . 4'l, >8370.— Warschau** I polnische Mark . . 6 29.),— Ellrich 1 schweizerische Francs . 3 12325.— Kurs vom 14. Nor, Ware Geld Ware 25475,- 28850.- 802,— 814,- 802.- 814.- 18.25 17.50 3256.— 3394.— 3.78 3.70 371,— 371.- 10120.— 10330,- 12120.- 12080.— 3077OC.-A.S3NO.- 9120.- 9130.- 2996.- 3094.- 71185.- 70935.— 3798,— 3»9S.— 2050.— 2060.- 592.— 568,— 18430.— 18370,— 330. -1) 370.- 12375.- 12445.- 26950.- 818.- 818,— 18.50 34««.- 3.80 373.- 10370. - 12120.- 3iom- 9170.- 3106,— 71185,- 3908,- 2070.— 372.- 18430.- 410.— 12495.- Noten A.merlkan, Noten v. 5 Dollar aulw. „ » kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten nt 1000 Leva . ,5 . „ 100 ■ , . r „ kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten. . .... . » . . „ l<tf , . . „ * kleinere ... Engl, Noten von S LivrcsL autw. , , kleinere ..... FranzSslsche Noten 100 Franc» . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire autvr« * „ kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . .100 * „. » „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten ...... » . kleinere. ... Rumänische Noten zul0O0u.50OLel » „ kleinere . . . Buss. Noten (Roman.) ru 500 Rudel ...» 100 » . , , kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 autw, „ „ kleinere Ungar,Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere. TilSV).- 70960.- 76560.- 70960.- 70160.— 70R60.— 70460.- 70860.- 3200.— 3230.- 3350.- 3380«— 566.— 574.- 546.— 554.— 546.- 354.— 526.- 534.- 11940.- 12020.- U940.- (2020.- 16.50 17.50 16.50 17.50 15.— 16.— 15.— KL— 304900.— 300520.- 307500.— 3f,üi0fl.- 304700,- 3063*10.-' 3735.- 3765.- 26175.- 26375.- - 2950.— 2970.- MI).- 2950.- 789.- 795.- 779'.- 785,r- 9960.— 10040.- 290.— 330.- 270.— 310.- 363.- 367.- 343.- 347.- 18160»— 18260*,- 12210»— 12290.-» 8960,- 9040.- 2017.- 2033.- 2012.— 2028.- 2.05 2.25 2.- 2^20 :«7300,- 308900.- 3815.- 3875.- yö65o,— 26850.— 3P60.— MO.- 3040,— 3060,- 807.- 813.- „797*.- 8.73*.- 10200.— 10280.- 370.— 413.- 350.- 390.- 365.- m- 345»— 349.- 18160.— 18260.- 12330.- 12410.- 9010.- 9090.- 2037— 2053.- 2032.- 2043.- 2.25 2,45 2.20 3,40 * Für 1 Milliarde Mark, ** für 10.000 pvliL Mark, t) Von Auslandsabgaben nichts, von JnlandSabzaben SO*/» Übernommen. :}on:>vvu gegen A n s s ch reit u ngen der Ne k kam«, gegen die Fälle, in denen der Zlveck der Kundenwerbung mit unlauteren Mitteln angesirM wich, die den Absatz der Mit' b einer der zu beeinträchtigen geeignet sind. Das grundlegende TatbestandKniechmal der tva-HrHertSwidritzen Anpreisung bildet die Tatsache, das;, jemand unrichtige Angaben über ge> schästliche Be-chältnisse macht. Die Unrichtigkeit muß sich ans Tatsachen beziehet:. Es genügt nicht eine Aeußerung, die sich nur als Ausdruck der suibjektiiven Meinung darstellt, ohne bestimmte und richtige Tatsachen zn behaupten. Die Mitteilung unrichtiger Tatsachen muß sich ans geschäftliche Verhältnisse beziehen. Es muß eine Mitteilung über geschäftliche VerWtn-iss«, insbesondere über die Beschaffeicheit, den Ursprung, die Herstellungsart oder die Praisbemessung von . Waren oder Leistungen, über die Art des Bezuges oder die Bezugsquelle von Waren, über den Besitz von Auszeichnungen, über den Anlaß oder den Zweck des Verkaufes oder über die Menge der Vorräte sein. Aber n'-cht jede derartige Mitteilung ist eine wahrheitswidrig- Anpreisung irr Sinne des Gesetzes. Zu einer Handlung unla.nl'..en Wettbewerbes wird die Verwendung unrichtiger Angaben bei der Anpreisung des Angebotes jedoch erst dann, wenn sie durch den Einfluß aus die Kundschaft die A bsatzverhältnisse von Mitbewerbern nachteilig zu beeinflussen geeignet ist. Dies ist dann der Fall, wenn die unrichtige Angaibe geeignet ist, den Anschein eines besonderen günstigen Angebot es hervorzur-usen und deshalb die Ansmertsamkeit und das Interesse der Abnehmer in erhöhtem Maße amf das?lngebvt zn lenken. Marktschreierische Übertreibungen, die vom Publikum nicht 'ernst getrommen werden, fallen deshalb nicht unter die wahrheitswidrige Anpreisung im Sinne des Gesetzes. Endlich muß die Angabe in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, enthalten sein. Wenn dieser Tatbestand mit allen seinen angeführten Merkmalen gesetzt ist, kann der Täter ans llnierlassung der unrichtigen Angaben und, wenn er die Unrichtigkeit der AngÄ«n kannte oder kennen mußte, ans Schadenersatz in Anspruch genommen werden. Hatder Täter bei Setzung des Tatbestandes der wahrheitswidrigen Anpreisung wesentlich unwahre und zur Irreführung geeignete Angaben gemacht, so wird er vom Gerichte tvegen Ueberiretmrg mit Arrest von einern bis sechs Monaten oder mrt Geldstrafe von fünfhnndert-tausenid Kronen bis zu zehn Millionen Kronen bestraft. Neben der Fvechertsstrafe kann Geldstvases bis zu zehn Millionen Kronen verhängt werden. Erhöhung ix» Zottaufgeldes in Polen. Mir Gültigkeit vom 12. d. sind die Zollmultiplikatoren in Polen abermals erhöht worden. Der Normalkoesfizient beträgt nunmehr 366.000 (früher. 220.000), die übrigen noch idem gesetzlich festgesetzten prozentuellen Ausmaß 270.000 (160.000), 130.000 (70.000), 72.000 (42.000). 36.000 (21.000) und 7S00 (4200). Deutschland als Grotzaufkauser in Amerika. „New-Nork Times" beschäftigen sich ausführlich mit der Tatsache, daß Deutschland in den ersten acht Monaten dieses Kalenderjahres in den Vereinigten Staaten mehr Baumwolle, Kupfer- und Fleisch.gekauft und bezahlt hat als irgend ein anderes Land. Es wird als sehr überraschend bezeichnet, daß Deutschland, dessen Geld wertlos geworden ist, dennoch in der Lage war, in der genannten Frist in Amerika 649.644 Ballen Baumwolle zu kaufen int Werte von 72 Millionen Dollars, während England in dieser Zeit um 16 Prozent weniger Baumwolle gekauft hat. Dasselbe gilt auch für Kupfer, wovon Deutschland voin Jänner bis September für 17 Millionen Dollars gekauft hat^ Auch dies stellt eine Rekordziffer dar. Ae deutsche Währungsreform. Die Unterbindung der Papiergeldinflation. — Bevorstehende Einziehung der Papiermark. Berlin, 16. November. Wie die Blätter mrtteilen, ist die Notenprefse nunmehr stillgelegt. Reichsschatzwechsel werden von der Reichsbauk ab heute nicht mehr diskontiert. Papiergeld darf nur auf Grundlage von Handelswechseln ' ausgegeben werden. Damit ist die wesentlichste Qtrelle der Papiergeldiuflaliün verstopft. Berlin, 16. November. Wie der „Lokalanzeiger" berichtet, hat die Reichsregierung von ihrem Darlehen in der Höhe von 000 Millionen Rente »mark bereits 50 Millionen abgehoben, >mt die Reichsbank in den Stand zu setzen, bereits in der nächsteu Woche mit der Einziehung der Papiermark zu beginnen. Die Reittenmart ist bisher nur an He Behörden abpc.aebeit worden. Wie die „Bossische Zeitung" meldet, wird voraussichtlich mir Beginn dec nächsten Woche idie Ausgabe von Rentenmark an Private vor sich gehen können. Die Rheinische Goldnotenbank. Wie atts Köln mitgeteilt wird, soll die von der deutschen Regrernug geplante rheinische Gol-dnotenbank sich nicht nur ans die Rhemprovinz, sondern auf ganz Westdeutschland, also anch auf die Provinzen Westfalen, Hessen und die Pfalz erstrecken. Die vorläufige.Regierung der rheinischen Republik teilt mit, daß die Errichtung der von ihr geplanten rheinischen Staatsbank in den nächsten Tagen vollzogen werde, so daß mit der Ausgabe der Scheine^ in wenigen Wochen begonnen werden könne. Die Kölner Blätter weisen auf die Unmöglichkeit zweier nebeneinander laufenden Währungen im Rheinlande hin, ein Instand, der das wirtschaftliche Chaos nur vermehren würde. »er Rellamennfns. Rach dem Gesetze gegen den unlauteren Wettbewerb. Bon Rcchtsanwalt Dr. M. Reiß. Das Vovrvchmlichst-e Mittel des unlauteren Wettbewevbrs ist die wahrheitswidrige Anpreisung (Rektanneunfug). Das Verbot der wahrhcilswidrigen Anpveifting wendet sich nicht gegen die Reklame als solche, die ein unembehrliches Mittel G, m ^efchafWen PeHchx Müde» zu werben, Die ungarische Maschlnenindusttie in Jugoslawien. Berichten aus Budapest zufolge sind die ungarischen Maschinenfabriken bestrebt, ihren Markt auf dem Balkan zu erhalten. Besonders di-e ungarische Waggon- und Maschinensabriks- A.-G. bahnt verschiedene Verbindungen mit Jugoslawien und Bulgarien an. Außer der Erzeugung von modernen Pullmann- Waggons für die ungarischen Staatsbahnen wurde ein Vertrag mit der jugoslawisck)en Eisenbahndireütion bezüglich der Reparatur des jugoslawischen Eisenbahnmaterials geschlossen. Jugoslawien schickt die alten oder schadhaften Wagons nach Rcvab in die ungarische Waggon- und Maschinenfabrik. In Jugoslawien, namentlich Kroatien, wurden Waldbahnen erbaut, deren Material ebenfalls die genannte Aktiengesellschaft lieferte. Cs wurde ferner die Hafenausrüsiung nach Varna in Bulgarien seitens der genannten Fabrik geliefert. Umstellung auf Friedenserzeugung bei der Dynamit- Nobel. In Bratislava wurde eine neue Firma unter dem Wortlaut Vereinigte chemische Werke A.-G. in Bratislava (Spojene chemicke zavody akciova spoleenost) gegründet. Diese Gesellschaft wurde unter Teilnahme dev Bratrslavaer Zweiganstalt der Mährischen Agrar- und Industrie-Bank durch die Firma Dynamit Nobel in Bratislava und Sereder Kunstdüngerfabrik r» Bratislava gegründet, um die Fabriksernrichtuna der Firma „Dynamit-Nobel" anSzunützeu, welche durch die Aufhebung der Sprengstofferzeugung frei wird. Die Fabrik wird sich dem «Ustr. Ozn" zufolge mit der ErFeugüng von Kunstdünger, Chemikalien, namentlich Säuren und deren Ärikaten befassen. Die Gründer rechnen mit sfuhv nach dem Balkan, nach Polen. Rumänien und dem Osten. Das Aktienkapital wurde mit 1 Million tschech. K. festgelegt; dasselbe ist in 6000 Stück Aktien zu 200 tschech. K. Nominale geteilt, welche von dm Gründern übmu’;nmen werden. ' Wiener Mrse. r SustloS Vei teilweise schwächeren Kursen. ' Auch an der geistvigen Börse konnte sich kern gvößeveS Geschäft MtwickeLn^ da sich die BpebuLatwn wogen der noch immer unyMavien Lage DvutschbandS weMtigshende R-rsevve MfeÄlegde. Zur Zu-vückhaWlV trug auch die Kve^itaOge DerkohrSuinterbrechuug vWfach bei. Unbeachtet blickb der Umstand, daß das Gülid zu RepovtKvecken äußerst flüssig war nnid das s Angebot die Nachfrage üb-e^rstieg, so daß größer, GeldmenMn >- unpiaciert blieiben. Die F^stigkvit des^ Budapester Nbark es tt übte keine wesentliche RückviM-ng aiu>f den Wiener Platz, s da die dortige reffe Haltung in erster Reche ans die giMnstlgs i, BM-MwM M WjiGalK der lUiAarischen Krone Ovckcktzöführt wickd. Schon die Anchirgökinrse;e.ia^n einen Rückgang gegenüber den letzten Notierungen, tvobei y,i be-menten ist, daß das Arrgeiöor an>f keinom Gebier stärker zmi Ansbrnck kam. Da der M-arti fast gar keine Ansnäh'rn-Ascchiiglkeir 'bekmisete, genügte schon eine ganz unweMil'iche Menge, um einen Kursdruck ansFU-übrn. In der 5ruslis.se ka>m die stille Hal'.uug des Marktes besonders;n>m Ausdruck. Mir Ausnastme der SÄbbahn, w.ilche ivm 24.000 5k. höher einsetzte, die volle Enhöhung aber nicht zu bchanpien vcvmochle, haben die meisten Efsektengattntrgen lleinove Rückgänge austznweiistn. So bußtm Bankverein 5000 K., Oestevr. Kredit 7000 5k., Ungar. Zkrckdit 88.000 K., Brit.-uugar. Bank 10.000 5k., AnMmük 0000 K-. Länderbank 10.500 K., Unionbaulk 5000 51. ein. Bon e«eu Judustriowerrcn verloren Alpine 6000 5t., Waagner 18.000 K., Ungar. Hosh-err 11.000 K., Kia-vpachen 10.000 5t. Hingegen erholen sich Skoda tun 39.000 5k'., Coburg uu 13.000 K. und Salgo-Köhlen um 65.000 K. Jrn Schr-auiken herrschte fast vollstäEige Gelschäftsstille. wobei die Tendenz getMt war. Auf dem PetrcklWMmarkr büßten Fgnto 70.000 St., Galizier 1,M0.000 K., Scho-duica 30.000 St. ein. Bon den Esieuwerren waren BleckuraE um 12.000 K., Eg Häher um 100.000 K., Pveßbuvger Kabel um 225.000 K. tiefer. Dagegen erhöhten sich Prager Eisen utn 60.W0 K. Auf dem KohlemnaM ermäßigre n sich Brüx er .Kohlen um 66.000 K., We-Möhmen dagegen waren u-m 27.000 K. lMe-r. Bon den Transportvevtrn sieilen Nordbcchsr mn 350.000 K. Br-üugsrLchite: Ungar. .Krckdit 80.000 bis 100.000, Oeft-err. Ikreditmstitut 18.000, Nicberösierr. EsÄ-mPt-e 16.000, Datvnbins GM>, Optisches (Was 500, Sierszaer Momane 90.000, Osers und Bauer Ware. Ungar. Waggon 2000, Jnwg 900. -Aus dam Attlageinartt war das Ainboe in Siilberprioritäten groß, toÄches erhebliche Mchgänge zur Folge hatte. Auch die übrigen Rsut-engattnugen waren billiger echäMich. Von drn Exot-Ln notierten: Eckdöl 99.000 bis 41.000, ■äUfMjmca 168.500 bis 173.000, ^Schirbert n. Cv. 16.000, Univeristele K.000 bis 54.600, Mener WcHeu 20.000 bis 21.0™* Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die große Spannnung, dir seit der Festsetzung des ZwangskuneS ftir Devisen in D e u t s ch l a n d Zwischen den Auslandskursen besteht, brachte eine starke Unsicherheit auf dem Chemikalienmarkte und bewirkte somit große Schwankungen in der Preisbildung. Zu Paviermarkpreifen wurden nur einige Produkte gehandelt, di« besonders Gegenstand der Spekulation geworden sind, wie Borax, SaltcyMure und Metallfarbcn. In dielen Artikeln entwickelte sich vor allem ein lebhaftes Terntingeschäst, das naimgemaß infolge der verschiedenartigsten EinWsie keine einheitliche Linie aufwies. Die Preisbildung auf diesem Gebiete richtete sich fast ausschließlich nach dem WeltmarktkurS. Auf Grund der hohen Bewertung der Auslandsdevisen war der Exportmark etwas lebhafter als in der letzten Zeit. An der gestrigen Warenbörse war mehr Interesse für schwefelsaure Tonerde 17/18, Paraffin und Montanwachs vor- Landen. Das AusgeLot gestaltete sich jedoch äußerst geringfügig, für Minium verlangte man 13.500 St. und für Montanwachs Riebeck 6000 K. ' Exekutiv wurde verkauft: Paraffin 52/54 in Tafeln transparent weiß zu 6700 K. Oele und Fette wiesen mäßiges Geschäft ans hei preishatttnder Tendenz, nur Schweinefett (pure lard) Faßvackmig tendierte fester und war zu 38.10 Dollar transit Wien sowie in Kleinfäffern zu 28.400 K. erhältlich. Kolonialwaren verzeichneten einiges Geschäft in Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzen, Reis und Kondensmilch zu unveränderten Preisen. Zucker war fester, tschechischer ist um 10 Punkte höher, eS notieren: Kristall 9.66 tschech. K., Würfel 3.80 tschech. K. ab Grenze sowie 10.000 K., resvektive 10.700 K. ab Lager Wien. Verkauft wurde Kristall österreichischer Provenienz zu 9800 K. versteuert ftachtftei Waggon Wien. Exekutiv wurde verkauft 30.000 Kilogramm Glacereis Parität ftanlo Waggon Triest ab Lager Wien zu 1.69 Lire. Zum öffentlichen Verkauf gelargten kaut Art. 311 der H.-G.-B. 691 Kilogramm Rotguß zu 13.400 K. pro Kilogramm. Zum öffentlichen Verkauf gelangen am 20. b., */..l Mir, 800 Kisten italienische Kondensmilch. Berliner Börse. Berlin, 16. November. Die GeMnvpp'lM echchr ciuk (Witte« BvoschärAng, . weshÄb mtii denn MÄtAnuorkte 5üMxemm bedäutviide VorikÄuife stEsandtzn,. di« auf allen Um« saMbieten nvchr oder mrndsr stwße Kursrüchgärtge Znr Folpe hatten» Der Umsimn der KteSvMänÄorimgen MtÄLcie sich wie am Mittwoch sehr rünr^mäßiy. Daneben wären auch einige AMessecklmgen M verzeichnen. Die Zinssätze betrugen für einen Dag 28 M 25 ProMck. Die Deviisemkn-rse blieben Men »geistern Mverände-rt. (Alles in Milliarden von Mark.) Dollarschatzmweisungen 2,7l)0.000. ' Schlußkurse: Türkische Lose 35.000, Oesten Staatsbahn 30.000, Nordd. Llohd 11.850, Ver. Elbeschiffahrl 6600, Berliner Handelsgesellschaft 30.000, Kommerz. Privatbank 4260, Darmst. Bank, 6000, Deutsche Bank 9000, Diskonto» Kommandit 18.000, ^Dresdner Bank 3760, Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 795, Oesterr. Länderbank —, ReichSbänk 10.000, Wiener Bankverein 590. Wr. Uniou» bank 910, All«. Elektrizitäts-Gesellschaft 6.800, Bochumer Gußstahl 65.000. Daimler Motoren 2310, Deutsch-Luxetnburger 69.000, Deutsche Maschinen 6200, Dvnamit Nobel 8.600, Fellen u. Guilleaume 86.000, Gelsenkirchener Berg. 66.900, Tb. Goldschmidt 18.000, Harpener Bergbau 77.000, Hirsch Kupfer 56.000, Höchst. Farben 15.000, Hohenlohe-Werke 26.500, Lanrahütte 22.000, Manuesntannröhren 34.000, Phönix Bergbau 39.280, Schuckert u. Eo. 27.250. Siemeutz u. Halste 30.000, Telephon Berliner 6000. Prager Börse. Prag. 18. November. Die Bef-eMuirg «der li.-.i.-ig.?. Börse wurde cher durch technilsche Gvünde hctzbeigesühr:, indem Deck.un!g§!kä>ulse bei etwas ffrößer-.Dt Umfang eine Er- Höhung der NotteunMt zur Fv!>ae hatten. Sämtliche Jm-! dustriewert-e mir Ausnahme vou 5wftee.Mtzal.tien -ogs« im ' LN. NMW»vWhe wrLchvdw «Ma. Pvv LMMovt-

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