Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1707 (15.11.1923)
- Date
- 1923-11-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1707 Wie»!, Donnerstag ttet Diskussion und wurden skeptischer beurteilt. Einzelne i-p.1 kulationselemente schritten zur Lösung ihrer-Positionen, ohne daß dabei das AnSgebot ein drängendes gewesen wärt. Im Verlauf deS Verkehrs -war eine deutliche Besserung zu konstatieren, die vom Budapester Markt ihren Ansgang nahm, wo die Kontermine sich unbedingt zu decken versucht, da die Nachrichten über den Verlauf der ungarischen Anleihe zuversichtlicher lauten und dann eine allgemeine Besserung der Budapester Marktlage erwartet wird. Die Geldderhältnisse waren verhältnismäßig günstig, doch bewirkte die bevorstehende Prolongation eine gewisse Zurückhaltung. Jur großen und ganzen war das Geschäft äußerst gering. In der Kulisse waren die Kursänderungen minimal. Britisch-mng. Bank erholten sich um 5500 K., während Ung. Kredit 21.000 K. einbüßten. Unionbank waren um MO K., Zivrwsteiiska um 9000 K. schwächer. Bon den IndnstriewerLeu War in einzelnen Elektrizitätswertcn ein regeres Geschäft, doch war das Kursniveau gegenüber dem Vortage etwas niedriger. Ts büßten Waagner 6000 K., Siemens 5000 K..und Felten 180.000 K. ein. Alpine waren »m 9000 K. schtvächer. Poldi verloren 40.000 K. und Trifarller 11.000 K., Karpathen büßten 20.000 K. ein. Im Schranken war die-Stimmung geteilt, doch übstwogen Kursrückgänge. Bon den P-etroleumwerten verloren Fanto -10.000 K. und Naphtha 50.000 K., während Galizia um 100.000 K. und Schodnica um 10.000 K. höher waren. Von den Papicrwerten verloren Heinrichstaler 150.000 K.. L-chkam 24.000 K., Neusiedler 75.000 K. Von den Eisenwertcn büßten St. Egydyer 22.000 K., Etizesfelder 7000 K., Frankl 12.500 K. ein, während Schöller Stahl um lDOO K. höher waren. Prager Eisen waren ebenfalls um 150.000 K. schwächer. Auf dem Anlagemarkt war eine neuerliche Nachfrage für einzelne Silber-Prioritäten der Eisenbahnen und für einzelne Goldobligationen zu konstatieren. Maßgebend war hier die Erwartung, daß bei der kommenden Währungsregelung die Prioritätenbesitzer günstiger behandelt werden würden. Dabei kam auch noch in Betracht, daß auch ein großer Teil der österreichischen Gold- und Silbcrobligationen nach den: Ausland abgewandert ist und infolgedessen das vorhandene Material mußeost gering ist. Bezugsrechte: ling. Kredit 05.000 bis 100.000 K., Nie derösterr. Eskompte 16.000 K., Danubius Geld, Optische Glas 12.000 K., Osers n. Bauer 1500 K., Ung. Waggon 2800 K., Jntag 2000 K. Bon den Exoten notierte«: Erdöl 40.000 bis 42.750, Jriag 314.000 bis 322.000, Holzverband 25.000 bis 26.000, Mraznica 172.000 bis 176.000, Tepege 95.000 bis 98.000, Universale 54.000 bis 56.000, Wiener Waffen 20.100 bis 21.000. Sie Warenmärkte. (Eigenbericht der ,Men er Morgens tu,rg".) Lhrmikalieii. In der abgelaufenen Berichtsperlode zeigte sich in einigen Artikeln etwas erhöhtes Interesse. So vor allem für Montanwachs, welches seitens der deutschen Werke eine exorbitante Preisftetgerung erfuhr. Die Notierungen lauten für Transitware auf 7600 K., wodurch sich der hiesige Markt ebenfalls gezwungen sah, in seinen Notierungen hierauf Bedacht zu nehmen. Paraffin ist nach wie vor gefragt und bewegt sich auf ungefähr 7200 Ä. für verzollte Ware ab Wien. Schellack ist anziehend, Hamburg verlangt 310 bis 315 Schilling pro Cwt. Sehr stark ist die Nachfrage diesmal nach russischen Terpentinölen gewesen, im. der hiesige Markt durch den in Polen ausgebrochenen Streik in seinen Zufuhren unterbunden wurde, während andererseits die Lager am hiesigen Platze fast geräumt erscheinen. .Prompte Ware ist daher sehr gesucht. Bessere Terpentinölsorten, wie französisches und Neustädter, waren schwächer gefragt. In Japanwachs und Carnaubawach« ist die Situation unverändert, dasselbe gilt auch von Harzen. Glyzerin. Hier haben sich die Preise in der letzte» ,°teu tzelianotet und 28 Be. chemisch rein notiert 29.000 K. Am deutschen Markte haben sich die Preise gesenkt. Es sind mm auch die Rohglyzerin-Produzenten, die lange auf hohe Preise gehalten haben, mit reichlichem Angebot zu er-, mäßigten Preisen herausgekommen. Die Sorte doppelt destiliert chemisch rein, spez. Gewicht 1,23=280 (D. A. 83. 5) kostet 37 bis 30 Dollar 100 Kilogramm Nettogewicht. In Schellack ist der Markt weiter fest und steigend. Da sich die deutschen Importeure zum Teile tm richtigen Augenblick eingedeckt haben, liegen . die Preise für greifbare und kurz erwartete Ware in Deutschland unter den Londoner Preisen. ES kostet Orangeschellack T. N. greifbar etwa 315 Schilling pro 30 Kilogramm. Leinsaat. Am L o u d o n e r Markt konnten sich infolge einer ziemlichen Nachfrage nach La Plata-Saat neuer Ernte die Preise vorerst etwas verbessern. Da jedoch im weiteren Verlaufe die Oelpreise sich nicht behaupten konnten, und noch niedrigere argentinische^ Optionen dazukamen, neigten die Saatpreise nach der schwächeren Seite hin. Zum Schlüsse wurde e8 wieder fester. Indische Saat hatte wenig Nachfrage und letzte Preise. Die Verschisfungen nach Europa sind als gut anzusprechen, da Indien in die Bresche gesprungen ist und ziemlich abgeladen hat, im Gegensatz zu Argentinien. Der Ertrag pro Acre in der letztjähngen argentinischen Ziffer war 1092 Bushels, was als hoch anzusprechen ist, wenn man den Ertrag der Vereinigten Staaten in Vergleich stellt, der 8,9 Bushels pro Acre war. In dieser Saison werden die betreffenden Schätzungen auf 14,68, bezw. 8,6 Bushels pro Acre angenommen. Dulüth schloß stetig, indessen war der Preis gegen eine Woche vorher doch 4Va E. niedriger. MinneapoliS gleichzeitig stetig. Dezemberpreis 236% ($, Winnipex 1/t C. niedriger gleich 195 C. für Dezember. Argentinische Optionen verzeichnen gegen Vorwoche einen Abschlag von 25 C. pro Februar. In L o n d o n zeigten die Mühlen infolge der geringen argentinischen Verschiffungen zienilich rege? Interesse. Holland meldete imveränderte Marktlage. » Wein. In wen österreichischen Prodnktionsgebieten gestaltet sich der Absatz mäßig. Preise halten sich auf unverändertem Stande. In. Suddeutschland gestalteten sich die Verhältnisse bezüglich der diesjährigen Weinernte verschieden. So hat das Markgräflerlnnd recht günstig abgeschnitten. Es gal» .Mostgewichte von 70 dis WienerMorsenLeAuns. '.m Grad Oechsle. Die Weinbergsbesitzer batten aus » vOt- Len der Sparsamkeit mit Küpfervitrol und Schwefel znm Teil zu sparsam -ewirtschaftet, sonst wäre der Ertrag besser ausgefallen. Auch der Heu- und Sauerwnrm wurde, deshalb vielleicht nicht immer gründlich genug bekämpft. Verlangt wurde für die badische Ohm (150 Liter) 80 bis 100 Goldmark. Die Hybridenreben haben in diesem Jahre infolge der ungünstigen Witterung nicht sehr gut abgeschnitten. Die anf amerikanischer Wurzelgrundlage aufgebcmten Reben dagegen haben sich aut gehalten. Die Forderungen für 1922er stellten sich verschiedentlich auf 150 Milliarden Mark. . In Kitzin gen wurden Lei einer Weinversteigernng für 1922er verbesserte Faßweine und 1921er naturreine Boxbeutelweine 0,55 bis 2,10 Festmark per Liter erlöst. Der Herbstertrag ist verschieden. Die besseren und besten Lagen, besonders der Riesling, bringt keine günstigen Erträge. Oesterreicherreben schneiden besser ab. In W ü r t t e m b e r g hat man die Lese möglichst hinanSgezogen. In manchen Bezirken sind die Trauben recht lange gesund geblieben. 3m allgemeinen ist der Ernteertrag ebenso wie die Güte zufriedenstellend. Es gab Mostgewichte bis 85 Grad Oechsle. Verlangt wurden für den Eimer (900 Liter) 250 bis 260 Goldmark und darüber. .15; November 1923 Seite 7 Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitnug".) Ter Verkehr an der gestrigen Holzbörse bot ein lebhafter Bild und die vorgefallenen Mschlüsse erfolgten zu festen Preisen. So bezahlte man von L a u b h o l z - R u n d h o l z Ulme (Rüste) von 30 Zentimeter aufwärts 630.000 K. ab niederösterreichischer Station. Exekutiv tvurden gedeckt von N adelholz- 5 ch n i t t m a t e r i a l 13 Millimeter-Bretter von 16 Zentimeter aufwärts Durchschnitt 21 zu 630.000 K. ab niederösterreichischer Station, 20/24 und 50 Millimeter ron 13 Zentimeter aufwärts zu 435.000 K.'ab niederösterreichischer Station. Lärche Staffel und Pfosten 51/76 zu 75n.000 K. ansftchrfrei franko Grenze; Ausgeboten wurden Brennholz Buche Scheiter trocken zu 3,500.000 K. 2Bieu und weich Scheiter zu 3,800.000 K. ab Wien (pro Waggon ä 10 Tonnen), von Laublwlz-Schnittmaterial Eschenpfosten zähe von 53 Millimeter aufwärts 9 bis 6 Meter zu 1,300.000 K. ab Wien, bon L a u b h o l z - R u n dh o l z Erle zu 480.000 K. ab niederösterreichischer Station, Esche von 30 Zentimeter arifw"rts mährischer Provenienz zu. 700.000 K. ab Wien, von Nadelholz-Schnittmaterial Kistenware, 13 Millimeter, 8 bis 17 Zentimeter zu 440.000 K., Exportware sägefallend 2" bts 4" zu 215 franz. Franken, 24 Millimeter Breitware Qualität normal zu 185 franz. Frauken cif atlaut. Hafen, Lärche Pfosten 52 Millimeter, 4 Meter. zu 500.000 Ä. ab niederösterreichischer Station, von N adelholz-Rundholz Langholz von 20 Zentimeter aufwärts zu 240.000!st. ab niederösterreichischer Station) Langholz 8 bis 14 Zentimeter, 13 bis 18 Zentimeter Zopf zu 300.000 K. ab niederösterreichischer Station. Der für heute anberaumt gewesene öffentliche Verkauf von 25.000 Kubikmeter Holz wurde auf den 21. d., 12 Uhr verschoben. . Wiener Warenbörse. Zum öffentlichen Verkauf gelangen am' 16. d., 3 Uhr, zirka 15 Tonnen Phosphorbronze. Blehmörkte in St. Mim. (Eigenbericht der .Wiener MorgLriMtung") , . R i nd e r m a r k t. Der Auftrieb auf dem gestrigen Rindermarkte belief sich auf 261 Stück inländisches, 37 Stück - ungarisches, Stück tschecho-slowakische?, 332 Stück jugoslawisches mrd 110 Stück rumänisches, zusammen 740 Stück Schlachtvieh, worunter sich 490 Stück Mast- und 250 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 407 Ochsen, 102 Stiere und 231 Kühe. Bei'vollständiger Stagnation mangels Käufer blieben die vorgestrigen Preise schwach behauptet. Stellenweise ergaben sich Preisrückgänge von 500 K.' pro Kilogramm. Ein Großteil des Auftriebes blieb unverkauft. S ch w e i n e m a r k t. Anfgetriebeu wurden 294 Schweine, darunter 79 Fleisch- und 215 Fettschweine. Auch auf dem Schweinemarkt war die Käuferbeteiligung eine spärliche. Gegen vorgestern sind die Preise um 2000 K. pro Kilogramm rurückaegangeu. Es notierten: Fettschweine 27.000 K. und Fleischschweine 25.000 bis 28.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Stechviehmark t. Tie Gesamtzufuhr belief sich auf 2560 Stück Kälber, 1468 Weidnerschweine, 926 Weidnerschäfe, 27 .Ziegen und 36 Lämmer. Kälber tendierten flauer als in der Vorwoche und haben bei reservierter Kauflust bis 2000 E pro Kilogramm im Preise eingebüßt. Fleischschweine konnten die . vorwöchigen Preise . kaum erhalten, wogegen Fettschweine bis ' zu 1500 K. pro Kilogramm ungezogen haben. Es notierten: Lebende Kälber 22.000 bis 25.500 K., Weidnerkälber 22.000 bis 29.000 K. (30.000 K.), Fleischschweine 25.000 bis 32.000 K., Fettschweine 31.000 bis 32.500 K., Weidnerschäfe 10.000 bis 19.000 K., Ziegen 6000 bis 12.000 K. und Lämmer 15.000 bis 17.000 K. pro Mogramm. Börse für landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitnug".) Die. Stagnation, die gegenwärtig allgemein tm Warenhcmdek zu beobachten ist, erstreckt sich nunmehr auch aus den Getreide- und Mehlverkehr. Es ■ notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der PouschalwareuumsatzsteneO: Weizen inländischer 3200 bis 3250 K., jugoslawischer 3425 bis 3175 K., Roggen inländischer 2675 bis 2625 K.. .Gerste tschecho-slowakische 2500 bis 2800 K., Fnttergerste 2100 bis 2200 Ä., Mais 2550 bis 2650 K., Reis italienischer 6700 bis 6900 K., Burnra 5300 bis 5500. K., Buchweizen 2600 bis 2700 K., Hirsebrei» 5400 bis 5600 K., uugarische Weißbohnen 4600 bis 4600 K., rumänische 4600 bis 4700 K., Linsen inländische oder slowakische 13.200 bis 13.500 Ä>, Kartoffeln inländische 650 bis.1.100 K., tschecho-slowakische 800 bis 1050 K., Jndustriekartoffeln 700 bis 750 K., Preßheu i österreichisches 1300 bis 1350 K., Roggenstroh Bundstroh gepreßt 1050 bis llOO* K. ab Station, Leinsaat 6000 bis 6200 K., Hanfsaat 7000 bis 8000 K., Wicke 2400 bis 2800 K., Rotklee grobseidefrei 15.000 bis 17.000 K., Luzerne inländische naturell 14.000 bis 15.000 K.,.Esparsette 4500 bis 5000 K., Weizengrieß inländischer 6100 bis 6200 K., Weizenmehl Nuller inländisches 5600 bis' 5700 K., ungarisches doppelgriffig 5400 bis 6600 K., (2w5 .„Wiener Morgenzeitnng" ♦ iwea;».), griffig 5100 bis 5200 K. u’.vj ,, lschech. K.), Brolmc'.!! inländisches In 4100 bis 1200 K., Roggeumehl ln 4000 bis 4100 K., Weizenkleie 1125 bis 1175 K., Roggenkleie 1000 bis 1050 K., Berliner Börse. Berlin, 14. Novem-ber. Die Effektenbörse evösjuete. im EinAan^ mit dsr starken Tevssenls1eifleru>log z,n erhöhten Kursen. Die ÄnftnärtSbewesinng entsprach «t keineswegs den Evwar'nngen, da die Tenernng und die vcrLvurrenen Wirtischaistlichen Zustände vielfach , Gcld'beschaffttlvsten ilEveNdig machten und diesem Erfordernis durch den Verkauf von Effekten Genüge getan werden nmßte. Die Niffichecheit bezüglich der Beilegung des Buchdruckerstreiks und die Verworrenheit ^der mnevpolitischelr Lage lähmten zudem die Unterneh^nnngslust, so daß der.Verkehr nnregelnmßig war und di« KurMstältung sehr 'nedeu-tende Ungleichheiten austvi-es. Vereinzelt waren sogar Abschwächungen .festzustellen, wis put Beispiel Ludwig Löwe- und Ber-lin-Karlsrnhe Maschinen-AAien. Trotz der weiteren Stcügrrung der Devisenkurse war im späteren Brrlaufe die Neigung zitr Mschwächung vocherrischend. (Alles in Milliarden von Mark.) Dollarschatzanweisungen —. Sü) lnßkurie: Türkische Lose 35.000, Oesterr« StaatSLabn 40.000, Nordd. Lloyd 13.000, Ver. Elbeschiffahrt 8000, Berliner Handelsgesellschaft «35.000, Kommerz. Privatbank 4600, Tärmst. Bank 7500, Deutsche Bank 9750, Diskonto- Kommandit 17'500, Dresdner Bank 5800, Nationalbmrk ftir Deutschland —Oesterr. Kredit 1040, Oesterr. Länderbank , Reichsbank 6850, Wiener Bankverein 800, Wr. Unionbnnf 1480, Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft 10.100, Bochumer Guß stahl 70.000, Daimler Ntotoren 2400, Deutsch-Luxemburger 75.000, Deutsche Waffen u. Munition —, . Dynamit Nobel 10.500, Felten u. Gnilleaume 41.000, Gelsenkirchenrr Berg. 61.000, Tb. Goldschmidt 21.600, Harpener Bergbau 81.000, Hirsch Kupfer 50.000, Höchst. Farben 15.000, Hohenlohe-Werke 90.000, Laurabütte 26.50, Mannesmannröhren 43.500, Phönix Bergbau 44.500, Schuckert u. Co. 36.000, Siemens u. Halske 39.000, Telephon Berliner 5500. Prager Börse. Prag, 14. Navomber. Da rs an Anregungen fehlte, paßten sich die Kurse der Wiener Parität an. wöbet es zu einer Herabsetzung des M'stri-gen Kursstandes katn.. Banken! poak<br!cn uih gleichmäßig. Bon Transportunternchmen . schtvächteu sich Novdbcchn-Mtietr ausgiebig ab. Ans dem IMdnstriEienmarkie lagen Zucker- Lind Chemische Papiere bchauptot, die übrigen teils äbgeschwacht, teils ohua Interesse. In der Kulisse forn cs bei fast unveränderten Kursen zu keinerlei Geschäft. Auf dent Arrlagmnarkte herrschte 'bei Geschäftslosigkeit Stagnation. Bon Stcmtspapieren schwächten sich einige etwas ab. Die Exoteit waren m großen und ganzen behauptet, das Geschätft 'bewegte sich jedoch in den engsten Grenzen. Der Schluß war schwach. Schlußkurse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Unionbank 442.—, Böhm. Eskomvtebank 435.50, Böhm. Jndustrialbcmk 480.—, Zivnostenska Banka 438.—, Airglobmik 166.—, Oesterr. Kredit 137.—. Wiener Unionbank 142.—, Wiener Bankvereril 86.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A —, Lit. B —, FerdinandS-Nordbahn 9700.—, Prag-Duxer 210.—, Auffig-Teplitzer Eisenbahn —, Nestomitzer Zuckerindnstrie 1700.—, Vereinigte Elektrizität Wien 176.—, Brosche 1605.—, Koliner Sviriürs —, Königshofer Zement 1420.—, Breitfeld-Danek 558.—, Ringhoffer 820.—, Simmeringer 161.—, . Rothkosteletzer Textil 365.—, Alpine Montmr 307.—, Poldihütte 467.—, Prager Eisen 1065.—, Oesterr. Berg n. Hütten 2800.—. Skoda 583—, Inwald 635.—. Budapester Börse. Budapest, 14. Noverwbor. An der helttigen Bors? gestaltete sich der Verkehr recht lebhaft und die Tendenz blieb »n ■ verändert fest. Die günstige Beurteilung der allgemeinen Lage verursachte schon zu Beginn auf allen stärkten Kursgewinne von 5 bis 15 Prozent. Das PrivatpuMum und die' Spefti« lation traten nur als Käufer auif und da auch kt weiteren Ver ivmuui JUUJi Stillstand bringen. Der Schluß (vor fest. Wochengeld betrug 1 bis 1,75 Prozent. Schlußkurse: Üng. Kredit 650.000.—, Oesterr. Kredit 138.000.-, Britisch-Ung. Bank 136.000.-, Salgo Kohlen 390.000, Rimanmranyer 105.000.-, Südbahn 103.000.—, Staatsbahn 388.000.—, Gran-Szaszvarer 410.000, Obenmgarische Berg 830.000.—, Drasche-Ziegel 410.000.—, Ungarische Mg. Kohlen 2,760.000.-, Urikany Kohlen 1,775.000, Adria 515.000.-, Clotilde chem. Fabrik 110.000, Ung. Eisenbahnverkehr 105.000.—, Anglobank —, Verein. Holz 35.000.—, Koburu 65.009 Spodinm 195.000.—. Ble BeviseMrse. Berlin, 14. Oiovember. (Devisenkurse.) Amsterdam 478.800 (319.200), Belgien 59.850 (39.900), Christiania 181.545 (123.690), Kopenhagen 215.460 (143.640/, Stockholm 331.170 (221.445), Italienische 53.865 (35.910), Loirdon 5,486.250 (8,690.750), New-Aork ,1:256.850 (837.900), Paris 69.825 (47.880), Schweiz 219.450 (147.630), Spanien 163.590 (109.425), Wien 14-364 (11970), Prag 35.910 (24.389) Budapest 65.835 (43.890), Sofia 9975 (7182), Belgrad 17.955 (9775). In Millionen von Mark. Berlin. 14. November. (Notenknrie. — Noten: Dollar 1,256.850 (837.900), Pfund 5,486.250 ft),690.750), Italienische 53.865 (35.910), Polnische (-.-), Tscheche slowakische 35.916 (24.339), Oesterr. gestempelte 17 955 (11-970). :i:) in Millionen Mark, ausgenommen polnische Mark. Prag, 14. Novenlber. (Deviseuknrse. Mitgetttlt vvP Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin'") 10.90 (13.90), Zürich 618.75 (616.50), Paris 197.25 (197.25), London 154.- (154.-), Rew-Port 34.60 (34.50), Belgrad 40.55 (40.37), Bukarest (-.-), Wien 4.66 (4.65), LLarschauf-) 21.25 (21VI. Agrain , (—.—), Bndavest 17.627« (17.62), Jugoslawische 40.25 (40.25), Oestcrreichitche gestempelte .Krone 4.67 (4.67), Polnische 1) 20.75 (20.25), Ungarische 12.10 (12.-). *) pro Billion, f) pro Million. Budapest» 14. November. (.Kurse der-.Devisenzeluraic.) — Amsterdam 7485 bis 7925, Bukarest 103.— bis 116.—, Kopenhagen 3390 bis 3610, Christiania 2890 bis 3110, London 87.700 bis 92.100, Berlin —.— bis —Italien 850.— bis 925.—, Paris 1125.— bis 1191.—, Prag 572.— bis 616.—, Stockholm 5180 bis 5510, Zürich 3440 bis 3660. Wien 0.2775 bis 0.2995, Sofia 165.— bis 176.—, Belgrad.220.— bis 243—, New-?)ork Zur Saison! Reiche Auswahl neuester Pelxmodleflie in sÄmil. Pelxarten Parisern. Wien er Geschmack vereinterzeugt nur in eigenen Werkstätten, unter nft Leitung des bestrenosrimtertan Inhabers der Man» rs. ma Pelzhms Wersbem II PfatsrslraOa 9-11 Sk." J-fi ^941