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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-05 · Heft 1698 (5.11.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1698 (5.11.1923)
Date
1923-11-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ftt. 1698 Men, MonlaH Wiener Morgenzeitung. 5. November 1923 Seite 8 M Die gestrigen Meisterschaftsspiele. Auf -er Hohen Warte wurde der Kampf Hakoah— Sportklub frühzeitig abgebrochen. Rapid und Amateure erfochten Siege, alle übrigen Treffen endeten unentschieden. Sdachstehrnd die Berichte: Hakoah-Sportklub 1:1 (1:0). ftn der 28. Minute nach der Pause wird der Kampf vom Schiedsrichter mutwillig abgebrochen. — Eine unerhörte Vergewaltigung der Hakoah-Mannfchaft. Hohe Wawtze, 16.000 Zillschaner, Schliicldsrichlter Waignor. Hakoah: Haspern: Gbünifellid, GoLd; Sluidsky, Gulltmann, Polläk; Nvulfeld, Häusler, Heß, Grünilwlälid, Katz. Sportklub: Mi; Beer, Teufel: Dwo-vschak. Za.nkl, LoiwaL; Bauer, DhiiMleir. Hans, Povolaty, Giclbisch. IÄden, der es mit vom Fltßballfport ehrlich meint, ntuft eS t'MWitg sKmmön, daß Zuschauer, Spieler. Schilds- und ÄMtüMichtar emtivächtia Mammeniwirkiön, um diese schöne Sipovtart in MWaldi-t zn bringen und zriMwulde m rich-wn. Wlas sich Mstsrn auf der Hohen Warte Mspielte, war fkla>njda>l>ös, und Miede-r ^imnÄ war Wie -ails Ga.nizes acwertc.te Häkoab- ManiEchafit die Lüiidlragcinlde eines in der Geschichte des Fußballsportes einM dastchenlde.lt schicldsvich'terl'lchen WiMiiirlaillile's. Wir geben im folHestden die Bovfälls, die zp>m Abbruch des SlpliÄes Uhrten, wieder, wolbei wir unlsere eigene Beolbachbunlg durch die Aussagen des Schiedsrichters, der LinielMichter und der WeWgten Gpie'Üer ergäben. Der rechte HafoahMtüigel hallte «men Vorstoß unternommen. Der Btall w'U'bde zsUm weit ousigerückten Guttmainn zuirückgM"'Iben. Beer ging nun mit großer Wucht den wagnerischen Mlitteilkäuser an und M&ribeifre den Ball m'it kräsllilgem Stoß i>n die GpieVhälifle der Haikoah. Der Schicdsvichter lies in die Rlichtinng, den das Leder genommen stakste. Plötzlich Hörle er Beier brüllen, wovaius 'der Unharie'iiische abpfilff und n>m den Grund der wilden Ruse fragte. Beer klagte nun Gusttnronlr w eigen eines an ihm begangeinen FoUls an. Herr Waignler zog den Linienrichter Leutiner-Brückl Kn Rate, der nach einigem Mgern d«e Angaibe Beers bestätige. Dar ans hin schloß der Schiedsrichter, ohne, wie er seftblst zugab, das Geringste von der NegelNerletzuiivg gesehen zu haben, Gnttmann ans. Ter Hcckoahner vbhbb, wie es im Wiener FußlbMpostt schon oft vorgekommen ist, gegen dichg Entischbidung Eiulspvuch, wdbdr er von Häusler unterstützt wurde. Der Linienrichter bewies nun eine Datloaft, wie man sie ans Wilmer Sportplätzen noch nicht gesehen lmt. Er bömühbe sich, in der temperamentvollsten Weise Herrn Wagner dahmgchend zn beelilnflusfen, daß er die Maßrogchunla Guttmanns Nicht Mrüchzielhe. Daraus warf der überaus ervtzgtle Häuslar denn Linienrichter den Ball an dem Kopf. Herr Wagner PM darauf das WetWpiell ab und verließ das Cpiellf?Bb. -Zu dieser Folge der Geschehnisse ist folgendes <*u bemerke-n. Drei Minuten vor dieser bedauerlichen Auseinandersetzung hatte Herr Wagner obit Spvrlklub-tLäuser Lowak wegen eines keineswegs s ch w e r w i e g e n d e n Vergehens ausgeschlossen und zog sich dadurch den Unwillen eines Teiles des Publikums zu. Als Rechtfertigung kann der Schiedsrichter Wohl ansühren daß Lowak an dem ihm an Schnelligkeit weit überlegenen Neufeld mehrere grobe Fouls begangen hatte. Die Tatsache bleibt aber feststehend, daß dm Anlaß zum Ausschluß ein geviMügiges Vergehen war. Ein Großteil des Publikums tobte und verlangte nun einen Heckoahner zum Opfer. Diesem Terror erlag Herr Wagner anscheinend, anders kann inan sich nämlich die Maßregelung Gnttmanns nicht erklären. Der Hakoahner, der während des ga n z nt Treffens j ch a r f aber n i ch ,t u n s a i r gdspielr hatte, beging tatsächlich an Beer ein Fönt, das aber absolut nicht als Roheit bezeichnet werden kann. Es war eben ein Foul, wie es in der Hitze des Gefechtes ostdorkommt. Beer „hackte" aber, obwohl der Ball schon lange fort war, na6). Beide Vergehen hatte Herr Wagner nicht gesehen, trotzdem wies er Guttmann vom Platz. Wir bezeichnen diese'En tsche id u ug als voreilig, s ie beweist überdies die mangelnde Routine des Unparteiischen. Ganz ungehörig war die Ansführung des Linienxich t er s, dess en O b j e k t i v i -> tat wir in Zweifel zieh en, da ei u c rf ci t s das Foul Guttntann S k 11 n c s o schwere Strafe der die nt h a t >t e u nd a nd e r se i t s d t r An s's ch l tt ß Beers viel eher gerechtfertigt geweseit Ware. Wir finden es auch begreiflich, daß Gutt>mann daitach trachtete, zu seinem Rechte zu koimueu. Die Haudlinigsiveise Häuslers hingegen ist vom sportlichen Staudhuult aus dasschärfste zu verurteilen, doch m u ß d a b e i i n R e ch n n n g g e z o g e n werden, daß das Vorgehen des Linienrichters z u m i n d e st e b e lt s o u n s p o r t l i ch w >a r. Das schwerste Vergehen, daß sich Schieidsrichter Wagtrer zuschulden hat komme»! lassen, bestand darin, daß er das Spiel albbrach. Die Ereignisse hatteit sich mit Blitzesschnelle -abgespielt und vom Foul Guttntanns bis pu»t Abpfiff waren kaum zwei Minuten verflossen. Der Spielführer Nauseld konnte während dieser Ausciiuandersetznngen, an denett sich Schivds- und Linicnrtchter, loeiters Spieler beider Parteien beteiligten, nicht zu Worte kommen. Es wäre nun die verdammte Pflicht und S ch ul bi gleit des Herrn Wagner gewesen, d e u Kapitän N e u f e l d z u s i ch z u b e r n f'e n und i h m folgendes m i t z u t e i l e n: „Wenn G u t t ui a u n und Häusler den Platz nicht verlassen, dann pferse ick das Spiel ab." Hätten die beiden Hakoahner nun dem Befehl nicht Folge geleistet, dann wäre der Grund zum Abbruch des Spieles gegeben gewesen. Diese dem sportlichen Empfinden gerecht werdende Erklärung unterließ aber Herr Wagner, ja, er machte sogar nicht aus dem Grunde Schluß, well sich ein Hakoahner widersetzto, dem Ausschluß zu gehorchen, sondern deshalb, weil Häusler denr Linienrichter den Ball cm beit Kopf warf.. Diese Begründung machte Herr Wagner unjemn Berichterstatter in Gegenwart mehrerer Pressedaß war MannsWt^für die Regelwidrigkeit Zeines Spielers zu m< regeln. Von welchem Gesichtspunkt man es also immer be- .. ~ bftS kurz » MersterschastEtressen nmßte mrs Verschulden der Hakoah 19 Mittnten vor dem regulären Ende abgebrochen tverden". Wir ft c 11 c n aber f e ft, b a ß u u r Herr Wagner s e l b st, durch die gänzlich falsche Handhabung der Regeln, den Abbruch des Spiel-es verschuldete. Herr Wagner hat in der heurigen Saison die Hakoah zum zweitenmal auf das empfindlichste geschädigt. Beim Meisterschaftstreffen Admira gegen Hakoah brachte er letztere unt einen bereits zugesprochenen Elfmeterstoß und gestern schaffte er eine Situation durch die die Krieauer im Unrecht erscheinen. Interessanterweise hatte Herr Wagner gestern vor dem Publikum weit weniger Angst als seinerzeit in Foridsdorf. Damals wagte er es nicht, das Spiel abzubrechen, wodurch der Hakoah ein Unrecht widerfrchr, gestern wagte er die Fällung dieser Entscheidung, wodurch die Hakoah neuerlich rechtswidrig behandelt wurde. Ueber das Spiel selbst wäre zu berichten, daß der Sportklub von allem dlnfang an hart, derb und roh spielte. Er hat es nämlich schon längst erkannt, daß uiait der Hakoah dadurch am leichtesten beikonuuert kann, wenn man ihre jungeu Spieler durch Derbheiten ernschüchtert. Einige iverrige Krieauer können Wohl bei dieser Spielweise mithalten,' die Mannschaft als Ganzes ist aber zu weich, um bei einer solchen Gangart reussierelt zu können. Darauf ist e§ auch znrüäznführen, das; der jüdische Verein gegen die Dorltbacher nie anfkvntmen konnte. Trotz dieser körperlichen Spielweise war die Hakoah vor der Pause glatt überlegen. Die rührende Energielosigkeit der Stürmer vor dem gegnerischen Tor ließ es aber nur zu einem Treffer kommeit. Im Verlauf des Kantpfes wurden Thimler und Holpern verletzt. Beide spielten weiter. Die Aufopferung Halperns war wohl im eigenen als auch im Interesse des Klubs unangebracht. Er war ein invalider Mann, wodurch die Dornbacher zu einem billigen Ausgleich gelangten. Jeder gesunde Spieler hätte den Ball unbedingt äbgew'ehrt. Die Verteidigung der Hakoah wurde ihrer Aufgabe gerecht, wobei Grünse'ld eine ausgLglichenere Leistung bot als sein Partner. Die Deckung der Blauen war irr ihrer Gesamtheit sehr gut.^ Der Angriss hatte in Heß und Neuseid seine besten Leute. Ein ausgesprochen schwacher Punkt war m den Reihen der Kric-auer nicht zu bemerken. Ihre Stürmer bes-itzen aber viel zu wenig Durchschlags- und Schußkrast. Diese Män-gel sind die Ursache, daß die Hakoah fast nie ein Resultat erzielt, das den SpieWerl-aus richtig zum Ausdruck bringen würde. Der Svortklub, der shstem- und kopflos spielte, „lebte" von seiner eisernen Verteidigung. Deckung und Angriff waren wild. Ihr Erfolg bostaud darin, daß sie' die Hakoiahncr über den Hausen rannten. Der von inancher Seite lovgen seiner „Schneid" so verherrlichte Gi-öbisch verdient auf mehrere Monate disqualifiiziert zu werden. Die Hakoah erzwingt zwei Eckstöße, die Guttmann unschädlich tznacht. In der Io. Minute spielt Häusler seinen Partner Grünwalid frei und letzterer erzielt das erste Tor. Nun wird Thimler verletzt und bezicht als Statist den reckten Flügelstüvmerposten. Gleich daraus (27. Minute) erleidet Holpern etne Verletzung und muß ausischeideu. Neuseld geht ins Tor, wodurch der SportklüB zeitweise mehr int Angriff ist. Holpern kommt in der 40. Minute wieder zurück und nun gibt es vor dem Dörnbach er Tor wieder grsährliche Situationen. Nach Seitenwechsel lassen die Hakolahner zahlreiche günstige Chancen aus. Lowak wird in der 21. Minute ausgeschlossen. In der 25. Minute stellt Bauer den Ausgleich her und drei Minuten später pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab. Eckenverhältnts 6:1 für Hakoah. Napid—Ostmark 3 : y (S: 0). Ostmark-Platz. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünbaum. Rapid: Tiller: Regnart Schlosser; Richter, Brandstätter, Klär; Wondrak, llridil, Kuthan, Bauer. Wesselly. Ostmark: Kail; Nigrowitsch. Weihrauch; Gras. Biber, Jarosch; Meißner. Linzmeier, Knisz, Hofbauer 1. Schissmann. Der Sieg der Hütteldorfcr war keineswegs so leicht errungen, als es dem Ergebnisse nach den Anschein haben könnte, da der Kampf fast immer offen war und in seinem Verlause ben Unterlegenen sogar mehr reelle Schußgelegenhciten bot, als deren glücklichen Bezwingern. Es zeigte sich wieder einmal, daß auch die stärksten Vereine gegen den Allerletzten der Tabelle schwer zu kämpfen haben und Rapid^ hat beit gestrigen Sieg zu gleichen Teilen ebenso seineut Glück, wie der Eutschlosscuhcit Uridils zu danken. In der ersten Hälfte ließ Rapüd nur in ganz lvenigcn Aktionen den Meister erkenucn, die Mannschaft konnte gegen den mit ungeheurem Eifer kämpfenden Getter nur schwer anfkommen, und mußte froh sein, sich ohne Tresferverlust in die Pause zu retten. Später zeigte sich aber das bessere Ehstein und die größere "Ausdauer der Hütteldorfer, weshalb ihr Sieg, tvenn auch nicht in 'diesem Ausmaße, als durchatts verdient zn bezeichnet ist. Int Tore stand diesntal Tiller der zwar nicht allzu schwer beschäftigt wurde, aber in beit meisten seiner Aktionen beruhigende Sicherheit erkennen ließ. Regnart und Schlosser ergänzten einander gut uub waren sehr stoßsicher. Brandstätter war etwas schwächer als sonst, er schwamm ziemlich oft und ausgiebig nud unterlag auch in vielen Einzelkämpfen gegen Biber. Richter konnte bank seiner Schnelligkeit den gcggnertschen Flügel stets sicher halten und auch Klär bot eine ganz gute Leistung. Der Angriff war im Felde gut, zeigte aber vor dem Tore geradezu erschreckende Unsicherheit und war derart langsam, daß fast immer ein Verteidiger die Aktionen stören konnte. Am besten gefielen Kuthau, Uridil und Wesseln. Ostin-ark bol eine i'ehr gute Leistung und dürfte cs bald zu Punktgewinn bringen.'Im Angriff machte sich allerdings noch imm-er das Fehlen Hchbauers 2 bemerkbar, der von den vielen Schußigelegenheiten. die sich den Stürmern boten, sicherlich einige ausgeuützt hätte. Knisz ist keill 'schlechter MMstüvtner, litt aber sehr unter der Unzuläuglichkeit seines rechten Ne'bemniannes. Hoßbauer 1 vergab ein sicheres Tor. Bon den Flügeln war Meißner der Bessere. Biber war die Stütze seiner Mannschaft und überragte zeittveise sein Gegenüber Brandstetter. Ebenso gut lvie er war der linke Half Iarvsch. Das Bcrtejtigungstrio kirbcitete bis zum eisten Tora sehr sicher, verlor aber dann seine ganze Ruhe und besiegelte das Schicksal seiner Maimschaft. Qstntavk greift gleich zu Beginn an, einer der Borstoße ävivd foul a'U'fgchalteu. der Freistoßschafft eine - kritische Situation vor dorn Rapid-Tore, die Tiller nur mit Glück klärt. Bald darauf wird Kmsz in aussichtsreicher Situation aut Schuß.Run-,greift Rapid au. eitt Korner gegen Ostmark wird gerade noch abgowehri, ein aM'rmak vorschießt KirHan nur Länz knappe dasseWe KunWück bringt bald darauf auch Hofbaner zusammen. Nun kommt Hofbauer ganz frei vor das Tor der Hütteldorfer/ rollt aber den Ball Tiller in die Häuide. 2 Nlinuteu vor der Pause geht ein Feruschuß Bibers an die Stange. Nach Wiederbeginn macht Papid einen viel besseren Eindruck Äs vorch'r und Ostinark wird langsam zuriickgedrängt. In der 11. Minute paßt Bauer zu Uridil, dieser läuft einige Schritte vor und sendet daun unhaltbar ein. Jetzt ist cs mit der Sicherheit der Hintcrulamtschast Ostmarks vorbei und sie betzcht ntchrcre schwerwiegende Fehler, die ihr auch in der 24. Minute wieder durch Uridil den zweiten Berlustpunkt eintra-gen. Gleich daraus bietet sich Ostntavk die letz!« prächtige SchnsNelagenheit. doch streicht der Volleyball von Knisz knapp über die Stange. Das dritte Goal schießt wieder Uridil 10 Acin-uten vor Schluß. Simmering—Vienna 2:2 (1:0). Aigner hält einen Elfmeterstoß. Simmeringer-Platz. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter S ch ö u e cf c r. Kurz; Fischer, Höß, Fischers, Bulla. Seidl. Tie Vienna hatte mit großem Pech zu käntpfem und verder Kerleidigung, in der Aigner und Musil hervorragten. In -der D ' '' ..' ' " ' '' . ZI Hög. Einen sehr guten Tag Haiti' der Schiedsrichier Schinwcker, ider das Spiel jederzeit in der Hand hatte. Tie ersteil Minuten sind mit Angriffell der Sinuuer'inger Gcigucr und schließt diese schöne Leistung einem crifolgreichen Torschluß ab. Die Vienna kommt n-un stark auf. Eine Viertelstunde vor Schluß schießt Bulla scharf a-uss Tor, der Ball wird abgewehrt, kommt zu Seidl und dieser holt eiu^Gaas «ans. Fülts Minuten vor Schluß wird eilt rascher Vorstoß Seidls unfair an'fgehalten und Bulla köpfest den hierfür diktier'cn Freistoß unhaltbar ins Netz. Amateure—Hertha 2; 1 (1:0). Ober-St. Beit. 44000 Zusch-eirr. Schirdseichter K ' Amateure: Lohomaun; Tandler, Poppovich; Hil.l, Ieuö Kouvad, Pri-p; Clitti, Kalman Konrad, Schaffer, Wieser, Hans!./ Hertha: Ostric.z'ak; Sckinmder, Solrl; Bsolek, Lokwenc, Kren'n: K-raiochlM, Ke-bada, Kalisch, Listopad 2, Listopad 1. Eine sZjwar kieine. aber recht stmvmkrästige Zuschauerme nige wohnte de'm Trofifen mj dem Am'atüirr-Vlalz. iu welchem bloß ein mäßiges sportliches Scheu'sp'icl geboten wurde, b:'i. Die Am-at-ntre, welche iu der Borilvoche die Hakeah leicht absertiyen kennten, fpiciicn dies-m-al wieder einmÄ nt'.-: solcher EnergirÄoMe-it, daß ihr Sieg bis zum Schluß in Fraige staud. Nur der U-N'forti'Mt der geiguerischeu Sür-ncr Haliten sie es *it verd'amen, daß sie ohne Bunktroerl-ust därc-n, ksmen. Die See.b der iNannschast war Kalman Konra-d. der die ineisten Airgriffe selbst cinleitete und seine Ot.benlenik. -msibrisvnders den cibenfalls gut disponierten C-ut-ti Zimmer wieder ins Trossen schickvr. Die Größen Wicstr und Scharr waren scheinbar nicht in Stimmung. Hansl ist, wie oft -festgestellt wurde, kein Flügelstnriner. Ter grsämten P-tüvMt-rrei'he fehlte der richtig^ Schimrnig und MeiKtes war das jstgen die in glänzender Versasfnng bsfstDt'iche. HeMa-VeptertdA-u^ betriebene cngnrai'chrgc Treliiunenspiet ganz und gar nicht am Platze. Auch ntaniftilic cs sei-iens ldw. Läufer.au gut -Ugespielten Bällen. In dilbser Hinsicht kon-nite nur Konrad 4 befriedigen, mährend Hiltl 'nehr Berwibiigmigssvbvit voll, brachte. T-ie Oleucrwerbung Briza gefiel nur zeitweise. Eine Leistung, die alt seine bestell Zeiten cvkmcriie, lieferte Po-pp-ovich. Lohrnlann erhielt nur einen 'einizilgen richtigen Schuß, den m-ußtc er pass-ieren lassen. Int übbiigen stand er vor keiner schweren ibnsgabe. da die' Herlha--Stürnier von e''.>ner gerÄdzn linglatzblich-en Ulib.holseuheit waren. Bloß Kabada und L'stopad 2 konnten in dicscnt Olcintett bcsritdiigen. Kalisch als Miittolstnr-mer war schwach, die be'den FlAel z-n lanssain. Ganze Arbeit verrichtete bloß das Verteidignugstrio lind der rechte Läufer Vis-vle>k. Die Vertci-dige>r durch!!chanten bald d:e Spielwstse der Gegner -und uuterd'rilckten die inciste« Konibumtimtsansätze bereits im Entstellen. Ostriezek rellete cmiqe-- nmle iu äußerst kritischen Si'buabionen. Otbben Bsolek sielen die bdiden anidaren Lmllfer stark ab. Lvkiwenc fehlte di? Ucbersicht und Kreim mdchte sich bloß durch scharfes Sprel bemenbar. Schiedsrichter Komar kon-nite mit se-ineli Eullsche-idninpen -nichk restlos bc-stüMigen. hat-te äber das Spiil stets in der Hand. .. . Bald nach Tpiellbeginn ntacht sich enle leichte u-vbeg' lagenheit der HansilM-ren bemsMar N'Nd Ostriezik hat trucdeg'- HM Gelegeitheilt sich an§>zu,zei-chneu. Emen -Frorstoß von der StwlfPgli'nngrell^e vevschreßi Schailier, k-u-vz darauf vvMven die Anrateinre Äne>i Eckstöße. Aniarisfeder Herltza-istnrnttr Warden durch v-ff side zn'm St'iMa>nd gckbrächt. Elni.^längere BelMeviliniades Her-lh-a-Tores schließ; Wirser nw; rEWsmtz ab Eirr Lauf Entlis ende; an; äußeren ücetz. Wreber nberni-m.mc Hertha für kurze Zeit das Koumwnds. ihre Dtnrmer kämme,i jedoch nur selten über Po-ppomch oinwcig. Rach sm.m Fne'Wß gogrn He-v'-ha ilbern-imnu 'Kalntau Konr-ad den Bau, läuft noch eimge Schritte und jagt '.hn mir icharse-nt. kw» pbaeier-tMt Schluß ins Ödest. Kll. Mnrnie.) Kma.pp vor de; Panse firngt Lchrnta-nn einen reit getreteneri Korner pv- Kunz mch W-ieiderboginu ü>ber.MMN-t HaalÄs wö schießt den Ball kreapp über die R clillwm Eckstoß Kr Hertha befördert LPyrm-anu den Ball ^n Eut'li. dicher gi'-bt ihn nach prachlt-gÄN Lam zn <or ' ha'l ibar eiuseudel. Anratenre bleiben werter hm ' FavorÄnern pellinigert n-nr ücwwiiÄ ÄMwizc L^t Mwm solchen soll Poppovich den BE m 1 «Öj lier-lchrt ha>bem und der «chiEtchtvr dÄ-iet, w 4J«- biiknm stark aligezweiselte,rrG!scr. Den von Psolek a,b»r schwach getretenen Ball^-irf m W* Tie Amalciuve schonten des -- - ,r..llr.» nlyWM Hertha gewltmt die Oberhand. In m So. .-“.W Wg* Kdlba'dr au§ einem Zuspiel. Mopa-ds' M SüMMt »tWeP.-M die Gäste, die ainck weiterhin im AmE Mwen. rm ÄMW aber mickts mehr ändiew könmn.

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