Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1690 (28.10.1923)
- Date
- 1923-10-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980772--16595-3003523- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
.. vrv. xtJTO totw, «Mmnntz ■ ^datsmännischer Weisheit ist, ntuß jedes Kind erkennen. Es wivd auf diese milde, wenn auch unwiderstehliche Weise der Bevölkerung endlich die lästige Gewohnheit des Briefschreibens ansgeirieben werden. Man bedenke, welche gewaltige Arbestse-rsparnis sich daraus ergibt, daß man es unterläßt, einander gänzlich überflüssige MittzeilnuKen über Vorkommnisse des Familien- und Geschäftslebens zu machen. Briefträger, Postbeamte, Automobile werden dadurch entbehrlich werden und vielleicht kann man aus den Briefkästen ,Molonia"-Behälter machen. Schließlich werden auch noch die Schulen überflüslsig. weil die Kinder das Schreiben nicht brauchen — kein Zweifel, wir nähern uns dem goldenen Zeitalter. Oder doch wenigstens paradiesischen Zuständen. Kater Murr. * Ein rumänischer Erzbischof über Juden und Judentum. Mner unserer Mitarbeiter hatte Gelegenheit, einer sehr inter. essanten Feier, die am 16. d. in Chotin (Nordbeßarabien) stattfand, beizuwohnen. Hierüber berichtet er uns: Für Nordbeßarabten wurde ein neuer Erzbischof, namens Visorion, geitM)lj. Auf der Bereisung seines neuen Dienstbereiches kam Erzbischof Visorion auch nach Chotin. Vor seiner Abreise äußerte Erzbischof Visorion den Wunsch, auck die Judenschaft Chotins zu begrüßen, und bat durch die Behörden den dortigen Oberrabbiner Heß, ihm hierzu die Möglichkeit zu verschaffen. Oberrabbiner Heß kam dieser Bitte gerne nach und die Judenschast fand sich massenhaft im Tempel ein. als Erzbischof Bisorion, begleitet von sämtlichen Behörden, im Tempel der Stadt eintraf. Don Oberrabiner Heß begrüßt, erwiderte Er-bnchof Visorion ungefähr folgendes: „Ich freue mich, in eurer Mitte zu sein, nicht als Fremder komme ich zu euch, sondern als einer, der euch auch versteht. Ich verzeichne es mit Stolz, den ehrwürdigen Rabbi von Adrianopel zu meinem Lehrer gehabt zu haben, dem ich es auch verdanke, daß ich heute in der glücklichen Lage war, die hebräische Ansprache zum größten Teile zu verstehen. Ich schätze die jüdische Wissenschaft und will, daß die Jndenschast Beßaräbiens mit der anderen Bevölkerung in Frieden und Eintracht lebe, daß sie als gleichberechtigte rumänische Staatsbürger am gemeinsamen Aufbau unseres wiedervereinigten Vaterlandes mitavbeite. Als Erzbischof Visorion mir einem Segensspruche seine Ausführungen beendet hatte, stimmten die Kinder der Talmud Thora und der Volksschule die Nationalhymne an, womit die Feier geschlossen wurde. Erzbischof Viforion dankte allen, ganz besonders Rabbiner Heß für dessen formvollendete rumänische Ansprache, und dem Oberkantor, von dessen Gesang er ganz entzückt war. — Angesichts der starken antisemitischen Strömung in Rumänien ist die Aeußerung des Kirchenfürsten von besonderer Bedeutung. * Die Kognakflasche. Das in Christiania erscheinende Blatt „Tidens Tcgn" erzählt in einem Leitartikel die „Geschichte einer Flasche Kognak", die auch jenseits der norwegischen Grenzpsätzle beachtenswert ist. Die Geschichte ist einfach genug. Einem Küstenlotsen wurde int Salon des Dampfers in Gegenwart eines Zollbeamte): ein Gläschen Kognak an geboten, das er dankend ablehnte. Als ihm jedoch eine Weile später, während er sich in seiner Kabine vor dem Verlassen des Dampfers wusch, vom Steward eine Flasche Kognak ü'berbracht wurde, steckte er sie dankend in seine Reisetasche und begab sich an Land. Dort wurde er von dem Zollbeamten, der Zeuge der Szene gewesen war, wegen Zollhinterziehung angehalten.' Ter erschreckte Lotse erklärte sich bereit, die Flasche in die See zu werfen. Aber das durste er — Gott bewahre! — nicht. Es mußte vielmehr geschrieben werden: 1. Der Bericht des Zollwächters an den Zollinspektor. 2. Der schriftliche Auftrag des Zollinspektors auf Schätzung der Flasche. 3. Die Schätzung durch ,zwei Sachverständige (auf 3.73 K.). 4. Aufforderung des Zollinspektors und so weiter bis Nummer 37. So weit war die Sache nach sechs llüochen gediehen. Der Lotse verlangt die Vorladung von vier Zeugen (darunter zwei ausländischen), um zu beweisen, daß die Flasche dieselbe gewesen sei, aus der im Salon eingeschenkt worden war. Der Fall soll vor den Richter kommen und der Akt hat alle Aussicht von 37 ans 100 Beilagen anzuwachsen. Rastlos und unermüdlich kratzen die Federn, beschmieren Pa- > Pier, rastlos und unermüdlich arbeiten die Beamten, rastlos und unermüdlich befördert die Post portofreie Dienstsachen. Um 0,7 Liter Kognak, die aller menschlichen Voraussicht nach doch nur mehr in den 37 Aktenstücken weiter leben. Man möchte gar nicht glauben, daß Norwegen so weit von Oesterreich liegt. * Aus dem Rathause. Am Dienstag den 30 d. findet etuc Sitzung des Stadtsenates statt. * Falsche Huuderttausender. Seit einigen Monaten sind in Wien Falsifikate der österreichischen 100.000- Kronen-Noten aufgetaucht, die zur Täuschung sehr geeignet sind. Die wesentlichen Merkmale der Fälschungen sind: Die Ausführung ist mangelhaft, der gnillochierte Fond der Vorderseite der echten Noten besteht aus kleinen Wellenlinien, bei der Fälschung dagegen aus Zacken Der Kopf der Fälschung er-, jefjeint viel derber und hat auch anderen Ansdruck. Die lichten Töne des Kopfes sind nicht in Linien dargestellt, sondern wurden nachträglich mit dem Pinsel in lichtblauer Farbe gemacht. Die Rückseite fällt besonders durch Unregelmäßigkeit der Parallellinien (Raster) auf. Alle bisher anfgefangenen Falsifikate tragen die Bezeichnung Serie 1210, Nr. 80 738, bezw. Serie 1940, Nr. 30.733. * Blindentage in Wien. Am 11. und 12. November werden in Wien zwei Sammeltage für die Blinden Oesterreichs aogehalten. An diesen beiden Tagen wird sowohl auf den Straßen als auch durch Sammelbögen in den Häusern gesammelt werden. Der Verband der Blindenvereine Oesterreichs wendet sich an alle gutherzigen Menschen wie auch an alle Körperschaften, diese Aktion nach besten Kräften zu unterstützen. Der Reinertrag des Sammeltages ist dazu bestimmt, eine AltersundKrankennnterstn tz u n g für Blinde zu griünden und die bestehenden Arbeitswerkstätten zu fördern. * Lageraelderhöhung für Postpakete. Das Zolloberamt hat mit Wirksamkeit vom 6. November das zollamtliche Lagergeld für die in die öffentlichen Zollager in Wien und Wiener-Neustadt eingelagerten oder zur Einlagerung kommenden WarA auf weiteres wie folgt festgesetzt: Für gewöhnliche Postsendungen mit 1000 K., für Wertpostsendungen mit 2000 K. pro y Paket und Tag. Das dermalige Ausmaß der lager-freien Zeit erfährt keine Veränderung. Für bereits verzollte, beziehungsweise äbgefertigte Ware ist, falls sie nicht am zweiten Tage nach per Zollbehandlung vom Lager weggenommen wird, das fünffache Lagergeld im oben erwähnten Ausmaße zu entrichten. * Schachwettkampf. Zwischen der Schachsektion Hakoah und der Schachsektion des Amateur-Sportklub (früher Schachklub „Schlechter") findet Sonntag den 28. d. in den Klubraumen der Hakoah, Cafe Nabel, 1. Bez., Wallnertraße 4, rin Freundschaftskampf statt. Beginn 6 Uhr abends. Gäste willkommen. -wiener ryrorgenzerrung. 2d. Okoder 1923 'Seite 7 OKKÄSIONS-VERKAUF! Von einer <9Luslandskollektion zurückgebliebene erstklassige ‘Wintermodelle KLEIDER MAKIVTEK, “* werden zu halben Treisen verkauft 1 R. & L ROSENBERG - I. BEZ. - GRABEN 17 Letzte Nachrichten. Mutige Zusammenstöße in Sachsen. Dresden, 27. Oktober. (Wölfs.) In Freiberg kam cs heute zu ernsten Zusamntzenstößen zwischen radikalen Elementen und der R e i ch s w e h r. Als die Truppen Mewschenawsaminl.un>gen zerstreuten und vier von de.r Menge bedrohte Soldaten befreiten, wurden sie mit Steinen beworfen und beschossen, wobei vier Soldaten verwundet wurden. Daraufhin machte die Reichswehr von der Schußwaffe Gebrauch. Nach den bisher vorliegenden Meldungen wurden 12 U n r,u h e st ifter erschossen und gegen 2 0 verwundet. Ende dz« otzerschlesischen Streik«. Benthen, 27. Oktober. Nach Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeberverband und der Streikleitung hat sich letztere bereit erklärt, die Streikenden zur Wiederaufnahme der Arbeit am Montag aufzufordern. 8Ir polnische Sabiuettrrrkonstrnktion. Warschau, 27. Oktober. Nach Abschluß der diesbezüglichen Konferenzen begab sich Ministerpräsident Witos zum Staatspräsidenten und legre ihm den Antrag auf Ernennung von folgenden neuen Kabinettsmitgliedern vor: B i Z e p remterminister — K o r s a n t y, Minister des A e u ß e r it — Roman D ni o w tz k i, Unterstaatssekretär im A n ß e nm ht i st e r i it in — 2 e y d a, U n t e r r i ch s m i n i ft e r — Dr. Grabski und Ack e r b a um i nist e r — Chl.ap o w skr. Kleine Chronik. — Biqlik übersicdelt nach Palästina. Chaim Na hum Bialik erklärte dem Berliner Vertreter des I. C. B., er wolle in etwa sechs Wochen endgültig nach Palästina üversiedeln. Bialiks Plan hängt mit der allgemeinen Lage des hebräischen Verlagswesens zusammen.. .Bialik, der sich zuletzt vornehmlich der verlegerischen Tätigkeit' gewidmet hat, hofft nämlich, daß das hebräische Verlagswesen,'das gegenwärtig in Deutschland eine schwere Krisis durchmacht, in Palästina bessere Entwicklungsmöglichkeiten finden wird. „Wir wollen," sagte Bialik. „in Palästina alles, was für das Verlagswesen notwendig ist, schaffen; von der Schriftgießerei bis zur Buchbinderei." — Die „britischen Israeliten". Unter diesem Namen verbergen sich nicht etwa, wie nach kontinentalen! Muster angenommen werden könnte, Juden, die gern für waschechte Engländer gehalten werden möchten, sondern Engländer, welche Juden sein wollen. „Britische Israeliten" nennen sich diejenigen Engländer, welche die Theorie vertreten, das britische Volk stamme von den verschollenen zehn Stämm e n des Volkes Israel ab. Zur Verbreitung ihrer Theorie haben die ihr anhängendeu Engländer eine Organisation gebildet, welche.alljährlich ihren Kongreß abhält. Gegenwärtig findet wieder die Jahresversammlung des Bundes der britischen Israeliten' statt, deren Dauer mit 14 Tagen angesetzt ist. Aüf dem Jahreskongreß haben mehrere Geistliche die Theorien des Bundes entwickelt. Die Eröffnungsrede hielt Lord Geasbar o w, der Präsident des Bundes. Für die Theorie der britischen Israeliten ist bezeichnend, daß ihre Anhänger glauben, durch England würden die Prophezeiungen der Propheten v c rwirklicht werden. Dabei wird auch betont, das jüdische Volk sei das Volk des Bundes und als solches zur Vervollkommnung der Menschheit prädestiniert, womit natürlich wiederum auf die Engländer, als die Nachkommen des Volkes Israel, hingewiesen wird. — Die Erforschung Palästinas. Die „British School of Archaeology", die das etwa acht Meilen von Cäsarea gelegene Tantnra, das klassische Dor, ansgegraben hat, stieß vor kurzem auf phönizische Wälle und entdeckte ein Seetor und eine Treppe und fand außerdem zahlreiche Spuren einer großen und. alten Stadt, die wie Askalon in die Hyksos- Periode fgllen muß. Es handelt sich um Ueberreste ans dem Bronzezeitalter. Sie weisen Verwandtschaft mit der cypro. Phönizischen Früh-Cisenzeit auf und sind im großen und ganzen Philistäische Arbeit, wenn auch Einzelheiten dem zu widersprechen scheinen. Die „British School" ist nun mit der Ausgrabung von Harbry (östlich vom Toten Meer) — vermutlich das alte Haroscheth — beschäftigt. Weitere interessante Entdeckungen find von der Missionsgesellschaft, die in B e. isan im Auftrag der Universität Philadelphia' Ausgrabungen veranstaltet, gemacht worden. Mr. Fisher^hat ganze ägyptische Gebäude und zwei große Monumentalinschriften Setis des Ersten und Ramfes' des Zweiten bloßgelegr. Diese Inschriften berichten von den militärischen Aufstellungen ägyptischer Trappe» und enthalten Hinwciftntgeu ans die Nachbarstädte zu beiden Seiten des Jordans. (Bcifan, das Bcth Schin oder Berh Schau des Alten Testaments und das Bessan der Kreuzfahrer, liegt mn südöstlichen Ende des Jezreel-Tales nicht weit vom Jordan und 130 Meter unter dem Mikrelmeerspiegel, an der sich bis nach Damaskus hiuziehenden Hanptronte von Aegypren nach Palästina. ' — Statistisches aus Budapest. Das soeben erschienene statistische Jahrbuch 'der Stadt Budapest — das erste seit Ausbruch des. Weltkrieges — enthält die vom Budapcister kommunalstatWchen Amt gesam-m-eiltzen Materialien der Jahre 1913 bis 1933. Die Daten ans der Krieigszeit und den drei Revolntionsperioden, durch welche Ungarn und seine Hauptstadt gegangen sind, bilden heute nur mehr historisches Material, das übrigens — besonders was die Zeit der kommunistischen Herrschaft betrifft.— nicht durchaus verläßlich ist. Wir berücksichtigen deshalb hier nur die Zeit von 1920 bis 1933. Die Gruppe 4 enthält Daten über den Stand der Bevölkerung. Im Jahre 192 0 betrug die Zahl der Bevölkerung von Budapest 9 30.2 47. Davon bekannten sich 846.071 als Magyaren, 64.470 waren Deutsche, 14.963 Tschecho-lSlowaken, 1133 Rumänen, 4839 Polen ufw. Der Konfession nach waren: Katholiken 564.661 Evangelische 42.704, Reformierte 98.336, Unitarier 4836, Juden 212.736 usw. Daß das Budapester statistische Jahrbuch die Juden als „I s r a e,l i t e n" an ’I e tzter Stelle ansührt, obgleich sie numerisch gleich nach dvn' Katholiken die zweitstärkste Gruppe bilden, darf bei der Herrschaft des christlichen Kurses um so weniger wundernehmen, als diese mißachtende Behandlung der Juden in den statistischen Ausweisen und ihre Rangierung neben den Zigeunern auch in bwc l : beraten Aera üblich war. ' — Künstliches Petroleum. Die französische Zeitschrift „Revue Petrolifere" bringt aus der Feder des Toulouser Professors Mailhe einen Artikel, in den: der auch im Ausland bekannte und hochgeschätzte Gelehrte sich über, die Möglichkeit verbreitet, Petroleum, das alle charakteristischen Eigenschaften des natürlichen Erdöls aufweist, künstlich zu erzeugen. Man braucht^ nach dem Verfasser zu diesem Zweck nur verschiedene vegetabilische Oele. rein oder ntiteinander vermischt, unter gewissem Verhältnis mit Ehlorzink zu erwärmen. Dabei erhalt man in einem einfachen Verfahren ein vorzüglich verwendbares Produkt. Angesichts des Namens des Professors Mailhe ist ein Zweifel an der wissenschaftlichen Lösung der Aufgabe kaum gestattet und es bedarf nicht erst der Hervorhebung, welche Bedeutung ein solches Verfahren für die Länder, die über aroße Oelmengen verfügen, haben müßte. Professor Mailhe versichert, daß er bei seinen Laboratoriumsversuchen auf dem angegebenen Wege nicht nur Petroleum zu Leuchtzwecken erzeugte, sondern auch Nebenprodukte erhielt, die als Brennstoff für Automobile den bisher im Gebrauch befindlichen leichten Kohlenwasserstoffen zum mindesten gleichwertig sind. lNachforgende Notizen bis zu der Rubrik „Bereine" sind entgeltlich.) Reelles Angebot guter und billiger Waren. Infolge Vergrößerung der Geschäftsräume gelangen Tm -Kaufhaus B r ü d e r S ch i f f m a n n, 2. B e z., Taborst r a ß e 48, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leinenwaren, Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Herren in enornter Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Verkauf. Nachstehend einige Beispiele: Prima Webe. „ Chiffon .... „ Streifgradl. . . Bettzenge. Bettücher, 140 Zentimeter breit Matratzen gradl. Blaudruck . Etamine in allen Farben . pro Meter 11.000 K. 3.500 St, 12.000 K. 8.800 „ . „ 14.000 12.000 K. 9.800 „ 19.800 „ 28.000 „ 9.800 „ », „ 7.900 „ . 25.000 K. 19.800 Seideniumver ...... Kretonhemden (für Herren). Unterhosen.•. Covercoats. Englische Schafwollstoffe. Regenmäntel ... * Gesinnungsgenossen bestellen ihre 2lnzüge, Winterröcke bei dem bekannt vorzüglichen Schneid 6. Bez., Mariahilferstraße 96. Solide Preise. 59.000 29.800 „ 18.000 „ 39.800 „ 125.000 ‘ Raglans, v Z. Kay. Bedienung. Billige * Brillen, Zwicker und optische Gläser aller Art fen- Sie bestens im Spezialgeschäft A. Kohn. 20. Bn.. straße 38. Fachmännische Behandlung. Mäßige Preise. V ■■■-• turen sofort. * Atte Hau Lira uen rufen im Chor: „Die beste Seife ist Kagor." * Teppichhaus Weitzner, Vl., Mariahilferß'.w - - kommft bei Einkauf von Teppichen, Decken, Vorhängen n u-. in allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Teppiche aus reinem Wollmaterial, Größe 2X3 K. 375, Größe 250X350 K. 475. wanne Fensterschützer K. 38, Seidencloth-Steppdecken K. 175, Bettvorleger K. 19, Flanelldecken K. 38, Doppelbettdecken K.. 90, Madratzvorbänge K. 95, Scheibenvorhäuge K. 5, Bettgarnituren .K. 190, Bounes femmes K. 38 usw. Größtes Lager in achten Massersdorfer Argamanteppichen zu konkurrenzlosen Preisen! Preise in Tanlendern. * Eine vornehme Dame, die jetzt in Wien weilt schreib!: Bei Eintritt des kühlen Wetters beschloß ich, einen Pelzmantel zu kaufen. Mehrere Freundinnen empfahlen mir das Pelzhaus Wieselberg, 8. Bez., Josefstädterstraße 61. Ick) fuhr dorthin und war überrascht, als mir der Kürschnermeister Wieselberg. ein liebenswürdiger Wiener Fachmann, zahlreiche neneste Modelle, wie Biber, Sealbisant, Brettschwanzpersianer u'w.. vorführte. Besondere Aufmerksamkeit schenkte, ich einem Zvbc!- feemodell, jede Dollarprinzessin hätte es trägen können, und ich muß eingestehen, daß der Meister Wieselborg bei allein sehrsolide Preise rechnet. Ich kann daher jeder Dame die Besichtigung' der Modelle empfehlen. Wir locken Sie nicht sondern bieten erstklassige {Jt/T Oua?äSä8srjS©?Se zu wirklich billigen Preisen LAchtzauszMN Hirschen II. Tabfir.tr. 17 a 1. Adien'srsß ä