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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-25 · Heft 1687 (25.10.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1687 (25.10.1923)
Date
1923-10-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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vse. n*m. Menex Morgenznruns^ VMb'M Sie Stellung Lr. fMbUi erschüttert. - St. SWer mdBreituer als «andidate». Sin Industrieller im Hintergründe. Das Ergebnis 8er NationailraiWachlen wird in fiMNKrelleqtz Kvoffen namentlich unter den: Gesichtspunkt «lngchond erörtert, ob sich daraus ein. Wechsel im osterreichlichen Finanzportefenille ergeben könnte. Das; BmchesSauzler Seipel weiter an der Spitze der Negierung bleiben wird, gilt als selbstverständlich. Dagegen wird die Stellung des Finangministers Dr. Kienböck als erschüttert angesehen. Man wirft ihr:: auch in chrisklichsozialen Kreisen allzu großes Entgegenkommen gegenüber einigen Finanzgrößen vor, was namentlich bei einer Gmisfionsangelogelchoit der letzten Zeit unliebsam in Erscheinung getreten ist und in der Oeffentlichkeit seinerzeit Anlaß zu mannigfachen Erörterungen gegeben hat. Als sicher tbird ein Wechsel im Finanzportefeuille für den Fall angenommen, als die schwarz-rote Koalition zwischen Christlichsozialen und Sozialdemokraten zustande kommen sollte. In diesen: Fall lämen nach der Auffassung unterrichteter Kreise nur zwei P e rs ö n l i ch t e i t e n als Träger des Finanzportesvuilles in Betracht. Es sind dies der Finanzreferent der Gemeinde Wien Stadtrat Breitner und der gewesene Finanzminister Dr. Gürtler. Es wird aber als uniwahrschefttlich angesehen, daß Breitner sein Werk der Sanierung der Gemeindesinantzen verlaffen dürfte, zumal er namentlich in der letzten «UlBB'tftWWlWICKiT’Ji,: Zeit größere Verpflichtungen für die Gemeinde entrrert hat, bei; deren AbNnckluiig sich seinen: eventuellen Nachfolger bei der Regelung dieser Frage Schwierigkeiten ergeben könnten. Es ist auch unUxihrscheiivlich, daß die Sozialdemokraten Stadtrat Breitner jetztfür das FiiMtHMinisterinrn freigeben würden, selbst wenn, w>ie in Börsenkreisen angenommen wird,, eine Koalition zustande kmnimen sollte. .Der. Mite Kandidat Dr. G ü r L l e r ist wegen seiner Einführung der Goldabgabe seiner von ihm, un: init seinen eigenen Worten zu sprechen, geführten „Offensive gegen die Börse" und seiner etwas aggressiven WirtMstspolitik nicht nur in Fmanzkreisen nicht gern gesehen, sondern seine KarMhatur würbe auch bei den auslvärtigen Kreisen infolge gewisier Härten, die ihm im Verkehr mit dem Ausland eigen waren, nicht gern ausgenommen werden. Es darf auch nicht vergessen werde::, daß Dr. Gürtl e r seinerzeit durch eine Palastrevolution in der christlichsozialen Partei aus dem Finangministevium entfernt tvurde. Unter diesen Umstünden scheint das Gerücht - viel für sich zu haben, daß als Finanzminister sowohl bei Aufrechterhaltung der bisherigen Regierung Seipel als auch für den Fall der Koalition ein Mann der Industrie, der auch in FmanAinger: vertraut ist, in das Prinz Eugen-Palais in der HmMelpfovtgasse eiMchen wird. Starke Senkung der Polenwerte an der Wiener Börse. Im Zusammenhänge mit den: Sinken des Kurses der polnischen Mark beginnen auch die an der Wiener Börse gehandelten polnischen Werte immer größere Einbußen zu erleiden. Dies äußert sich besonders bei den Petroleumwerten, wo sehr umfangreiche Engagements bestehen, lvelche nunmehr hastig gelöst werden, trotzdem von objektiver Seite diese Ueberstürzung in der Lösung von Engagements in Petroleumwerten als in den tatsächlichen Verhältnissen ganz und gar nicht begründet angesehen werden,, da doch trotz Geldentwertung des Produktionslandes, der innere Wert des Produktes und seine Weltmarktbewertung dieselbe geblieben ist. Die Weihnachtsansstellung im Messepalast. Kürzlich traten über Einladung der Direktion der Wiener Meile Vertreter des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, des Tetaillistenverbandes der Reichsorganisation der Kaufleute und des. Gewerbeförderungsdienstes der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie zu einer Beratmu; zusammen. deren Gegenstand die von mehreren Personen verlangte Werhnachtsausstellung in den Räumen des Messepalastes war, da der Arbeitsausschuß der Wiener Messe beschlossen hatte, vor Entscheidung in der Frage, ob diese Ausstellung zu bewilligen sei oder nicht, obgenannte Organisation zur Stellunanahrne hierzu cinzuladen. Bei dieser Bevchung, führte ,dsr. Gweraldirektor Mülle ü ber Wiener Wesse' aus., daß die Wiener Messe nicht zu dem Zwecke ans die- Erhöhung der Einnahmen bedacht sei, um etwa den Aktionären der Wiener Messe A.-G. höhere Dividenden zu verschaffen,, sondern sie vor. allem zur Vergrößerung der enorm kostspieligen Propaganda bedürfe. Die Wiener Messeleitung sei der Ansicht, daß eine durch die Einnahmeerhöhung der Messe ermöglichte Ertveiterung und Vertiefung der Propaganda auch größere Massen Fremder nach Wien ziehe, die. wenn sie auch der Wiener Messe halber in Wie:: weilen, doch auch der Detailkanfmannschast erheblichen Verdienst in der mannigfachsten Art bringen. Diesen Ausführungen gegenüber - brachten die Vertreter der Detailkaufmannschaft so gewichtige Bedenken vor, daß die Wiener Messeleitung sich veranlaßt sehen wird, dom Arbeitsausschuß den Antrag vor zu legev o n der Veranstaltung einer Weihnachtsansstellung ab5usehe>n. Bei dieser Beratung haben aber die Vertreter des Gremiums der. Wiener Kaufmannschaft und des Detaillisteuverbandes anerkannt,. daß der Wiener Messe. weitere Einnahmen als die aus den Standinieten erschlossen werden müssen, weil die hohen Propaganda kosten ans diesen allein nicht bestritten werden können und weil an der Propaganda der Wiener Messe nicht allein die Aussteller auf der Ntes.se, sondern auch andere Erwerbszweige und Finnen wesentlichen Vorteil ziehen. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft hat an seine Vertreter die Erklärung abgegeben.. daß es alle Bemühungen der Wiener Messe, welche auf eine Erzielung größerer Einnahme:: aus anderen Quellen zwecks Herabsetzung der Standinieten abzielen, unterstützen werde; insbesondere aber wurde die Notwendigkeit einer wesentlichen Ertveitermdg der Rämue ° der Wiener Messe betont -und die 'Unterstützung des Greiniums bei den diesbezüglichen Beinühuugen der Wiener Messeleitung zugesagt. Neuregelung der ungarischen Exportdevise». Aus Budapest meldet Ung. Tel.-Korr.-Bur.: Nach einer Mitteilung des Vereins der Sparkassen und Banken treten mit dem heutigen Tage die neuen Bestimmungen für die Einführung per Exportvalnta ins Leben. Danach kann die aus der Ausfuhr von Waren stammende Exportvaliuta weiterhin zun: Erwerb inländischer Kronenguthaben verwendet werden, che vor dem 15. d. Eigentum von Ausländern gebildet und sich m: Besitze eines Mitgliedes der Devisenzentrale befunden haben oder schon früher anerkannt waren. Dergestalt wird die Exportvaluta zu Kursen.verwertet werden können, die wesentlich günstiger sind als die amtlichen Kurse und der Bewertung der ungarischen Inlandkrone entsprechen. Ferner 'wurde ver fügt, daß die Exporttätigkeit gegen aus dein'Auslande Zugeführte ungarische Banknoten nicht weiter fortgesetzt werden kann da festgestellt wurde, daß große Meißen ungarischer Banknoten nach dem Auslande geschmuggelt wurden.' Neue Milliarden-Jnsolvenz an der Budapester Börse. Ans Budapest wird uns geschrieben: Beim letzten Kassetag pnd einzelne Schwierigkeiten vorgekommen, doch konnten diese geregelt werden, bloß eine bedeutende Borsenkommissions- /lat ihre Engagements ungefähr im Werte von einer Millmvde Kronen nicht regeln können und müßte insolvent erklärt werden. Bon den tschechischen Petroleumraffinerien. Die Verhandlungen der tschecho-slowakischcn Petrolemnraffinerieu mit der Regrerung betreffend die Deckung der infolge der Preisscnkung erlittenen Verluste wurden bereits abgeschlossen und Deutschland eine:: normalen Verkehr nicht zulassen. Der Expo mit Italien ist unbedeutend, da dieses Land als Käufer nur zi gedrückten Preisen auftritt. Abgeschlossen wurden von Laubholz - Ru ndhok^ Buche von 25 Zentimeter aufwärts zu 250.000 K. und Eiche von 25 Zentimeter aufwärts zu 400.000 K. ab niederösterreichischer Station. A u 8 g e b 0 t e n wurden: Brennholz Buche trocken tschecho-slowakisches zu 8,400.000 K. franko Wien, trocken gemischt zu 2,900.000 K. ab niederösterreichischer Station, weiches zu 3,550.000 K. ab Wien, harte Holzkohle zu 850 K. pro Kilogramm ab niederösterreichischer Station (pro Waggon ä 10 Tonnen), von L a u b b 0 l z - S ch n i t t m a 4 e r i a l gedämpfte Birn zu 1,300.000 K. ab niederösterreichischer Station, gedämpfte Buche von 27 Millimeter aufwärts slawonische (Bettseiten) zu 1,400.000 Kronen ab Wien, slawonische Eiche von 27 Millimeter aufwärts lose Ware II. Klasse zu 1,800.000 K., BouleS Ia zu 250.000 K. pro Meter ab Wien, Nuß von 16 Zentimeter aufwärts, 50 Millimeter aufwärts unbefäumt zu 1,600.000 K. üb steiermärkischer Station, von Nadel holz-Schnittmaterial 13 bis 24 Millimeter-Bretter Durchschnitt 20 zu 480.000 K. ab südsteiermärkischer Station, Exportware sägefallend 24 Millimeter zu 220 bis 225 Lire ab Tarvi» ober Brenner, 8" und 7" zu 16 Pf. St. Standard Bristol Channel, Lärche Bretter 20 und 24 Millimeter stark von 10 .Zentimeter aufwärts zu 650.000 K., Pfosten 80 MMmeter von 18 Zentimeter aufwärts unbefäumt zu 640.000 K. ab niederösterreichischer Station, Pfosten 62 MMmeter 4 Meter lang zu 700.000 K. üb Wien, von Nadelholz-Rundholz Kiefer Blochholz 24 Zentimeter aufwärts zu - 335.000 K. ab steiermärkischer Station. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der ,Mentt MovgonäLiümg".) Zum öffentlichen Verkaufe gelangen am 26. b., 7,1 Uhr. Sojaöl und Kakao. werden dem Ministerrat §ur Genehmigung vorgelegt werden. Zur Deckung dieser. Verluste soll der Fonds verwendet werden, der i aus der eingegebenen Surtaxe auf Petroleum gebildet wurde' und zirka 110, Millionen tschechische Kronen beträgt. Die Verteilung der DeckungLbdträge aus diesem Fonds wird im Verhältnis der erlittenen Verluste erfolgen, so daß auf die einzelnen Raffinerien 11 bis 13 Millionen tschechische Kronen entfallen. . . Wiener Börse. -Das seit einigen Dagen vorherrschende Reakisadioüsbedürfn'is. trat an der gestrigen Börse in verstärktem Maße zum Vorschein und führte zu größeren Kursrückgängen. Do der Markt nur eine ganz geringe AuifnahmÄfähigkert bekundete, genützten . schon ganz geringfügige Abgaben, die einen emPfiMichen Druck auf das Kursnivean ausübten. Verstimmend wirkten die aus DeutManld eingelangten Mchrichten, ferner Gerüchte, wonach sich der Räportsatz zum Ultimo versteifen wü:tde. Letzteres Gerücht wurde durch die Tatsache^ daß Geld in größeren Mengen zum Anbot gelangte, widerlegt. Die Konterrnme war wieder am Werke und tat das chrige zur VerflaU'Ung des Marktes. Infolgedessen; wiesen sowohl die Kulisse als auch der Schrankeu stärkere Rückgänge auf.- iJn der Kulisse waren die meisten Bankwevte niedriger. Doch; auch 'die anderen Werte waren schwächer. Es büßten Alpine .Montan 20.000 K., Staatsbahn 16.000 K., Felten 24.000 K., Krupp 10.000 K>, Siemens -16.000 K. und österreichische Hofherr 5000 K, ein. Die ungarischen Werte notierten schwächer. Es verloren ungarische Hofherr 29.000 K., Salgo 76.000 K. Von den Dschechenwerten büßten Skoda 82.000' K., Ungarische Kredit 46.000 K. ein. - Im Schranken waren die Rückgänge verhältnismäßig noch starker. Beachtung fanden die scharfen Rückgänge auf dem Petroleurnmarkte. Es verloren: Apollo 80.000 K., - Fan-to 230.000 K., Karpathen 20.000 K., Gcrlizia 2,000.000 K., Naphtha 160.000 K., Schoduica 200.000 K., Wien-Flori>dsdorf 20.000 K. Bon >don Maschineuwerten senkten sich: Braud -uu: 80.000 K>, Denes um 75.000 K., Graf und Stift um 166.000 K., Wiener Lok-omotiv um 170.000 K., RinMoser um L10.000 K.?luf den: - Zuckennarkte waren Oiestomitzer um 110.000 K.- Schoeller um 280.000 K., Kroatischer Zucker um 80.000 K., Uugar: Zucker um 470.000 K. schwächer. Es ist kein Gebiet des Schvankens von den scharfen Rückgäirgen verschont gMicben und kann gang tufyig; von 'einer Deroute aus der ganzen Linie gesprochen werden. B e z n' g s r e ch t e: Depositenbank 1800 bis 2300 K., kroatisch-slawonische Lanbeshypotheken 2500 K., Grazer -Brau 920.000 K., Aussig Chemische 110.000 K., Hotel Krantz 14.000 Kronen. . ' Auf dem Anlagemarkte war die Geschäftstätigkeit äußerst gering; österreichische^ Goldrente befestigte sich nm 3000 K. Von Exoten notierten: ' Anzeigen-A.-G. — bis — K., Apollo-Film 55.000 bis 56.000 K., Eos 25.000 bis 27.000 Epiag - bis K., Erdöl. 55.000 bis 58.500 K., Jriag 349.000 bis 365.000 K., Knobloch 31.000 bis 34.000 K., Maznica 186.000 bis 198.000 Kronen, Oleum — bis — K., Schubert u. Eo. 16.500 bis 17.500 Kranen, Spiritus, Verein — bis — K., Tepege 90.000 bis 100.000 K., Universale Ban 52.000 bis 60.000 K.. Wiener Waffen 2 I.0W bis 26.500 K. Börse für landwirtschMiche ProdMe. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der gestrige Markt nahm einen, sehr unbefriedigendsn Verlauf, d:c Umfatzitätigkeit in den einzelnen Artikeln beschränkte sich auf der: Ankauf kleiner Wengen, zur Deckung deS dringendsten Bedarfes. Insbesondere die heimischen Mühlen sind' derzeit im Einkauf zurückhaltend, sie' behaupten, daß bei der geigenlvävtigen Relation zwischen de:: We-izeu- und Mehlpreisen die EMugung von Mehlen nicht konvemert. Einige Ankäufe in heimischen miß» jugoslawischen Weizen erfolgten zu unveränderten Preisen, ebenso konnten einige Waggons des neu eingeDhrten ÄzimaweiMs zum Abschlüsse gelangen. In Roggen sind Angebote und Nachfrage von - allevmäßigstem Umstnrg. In Braugerste fehlte es an Käufern, der Konsum scheint für einige Zeit gedeckt zu seim Die Preise sind nur für Primasorten behauptet. In Mais ist der Absatz weiter schwerfällig, dagegen fand Hafer in ungarischer Ware ebenso wie in heimischen Provenienzen Unterkunist zu unveränderten Preisen. I::: Mehlgeischaft ist noch immer keine Bewegung zu verzeichnen. ungarische Mehle werden in kleinen Mengen aus dem Markte genommen, dagegen ist in heimischen Mahlerzeugnissen nahezu Stagnation/ Der andauernd wrAde Wittemngsverlauf ermW-icht die ungestörte Arbeit , im Freien. Die Anbaufläche dürfte wesentlich größer sein als im Vorjahr. Es notieren pro Wogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwarenumsatzsteuer): Weizen inländischer 8400 bis 3500 K., jugoslawischer 3650 bis 3700 K., Roggen inländischer 2675 bis 2775 K., tschecho-slowakischer 2760 bis 2800. K.. bulgarischer 2850 bis 245g, Gerste inländische 2400 bis 2700 K., tschecho-slowakische 2600 bis 2875 K., Mais 2600 bis 2700 K., Hafer inländischer oder rumänischer 2000 bis 2100 K., Reis italienischer 6700 bis 6900, Burnra 5300 bis 6500 K., Siam 6900 bis 7200 K., Buchweizen 2600 bis 2700 K., Hirse 2350 bis 2460 K., Brei« 4800 bis 5000 K., Weißbohnen ungarische 5050 bis 5200 K., rumänische 4800 bis 5000 K., LangLohnen 6009 LiS 7000 K., Wachtelbohne« 5600 bis 6500 K., Farbebohnen 3200 Bis 3500 K., Futterüohne« 2000 bis 2100 K., inländische Kocherbsen 4200 bis 4.700 K., inländische Feldlinsen 4700 bis 4800 K., Kartoffeln inländische gelb 1050 bis 1100 K., weiß 800 bis 850 K., rosen Woltman» 700 bis 750 K., tschecho-slowakische 650 bis 1000 K., Preßhen österreichisches 1300 bis 1350 K., lose 1150 BIS 1200 K., Roggen- Bundstroh gepreßt 1050 bis 1100 K. ab Station, Reps 2.35 bi? 2.40 tschech. K. ab Marchegg, Weizengrieß inländischer 6400 BIS 6500. K.. Weizenmehl Nuller inländisches 5800 bis 6900 K., ungarisches doppelgriffig 5600 bis 5700 K., 2.60 tschech. K., griffig 5300 bis 5400 K., 2.50 tschech. K., Brotmehl inländisches Ia 4400 bis 4500 K., Futterinehl In 2100 Hi8 2200 K., Roggenmehl inländisches Ia 4100 bis 4200 K., tschecho-slowakisches 1.70 bis bis 1.75 tschech. K., Weizenkleie 1200 bis 1250 K., Roggenkleie 1075 biS 1125 K. Wiener Holzbörse. «Ei^nbericht der ,Miener Mo-rgc::.;eitung".)' ' Der Verkehr an der gestrigen Holzbörse gestaltete sich lebhaft und Interesse war namentlich für Brennhdlz weich, Rundholz, ' Rotbuche und für Pappelrundholz vorhanden. Auch daS hiesige Plqtzgeschäft erfuhr eine Besserung, insbesonders wurden einige Mengen von Hartholz aus dem Markte genonnnen, während Wetchholz vernachlässigt blieb. Die Bautätigkeit bewegt sich nach wie. vor im engen Rahmen. Der Export mit den Weststaaten ist eher etwas lebhafter, wenn auch die unsicheren Verhältnisse in Baumwollmarkt. Aew-Bork» 23. Oktober. Banmwollzusuhren in den atlant. und Golfhäfen 72.000, im'Jnnem 49.000. Ausfuhr nach Großbritannien. 2000, nach dem Kontinent 6000. Lokalmarkt wiääliug: 30.85 (letzt. Kurs 30.80). Tendenz: Fest. — Termine: Oktober 30.35, dtovemder 30.23, Dezember 30.22, Jänner 29.83. Februar —, März 29.88; April -.-. Mai 29.95, Juni Juli 29.42, August 28.20, September 27.05. Berliner Börse. Berlin, 24. Oktober. An der Wertpapievbörise machte die Anpassung des Kursstandes an die GÄidentwertung weii-evö Fortschritte. Der Auftvertungsprozeß wurde durch die a-m Geldmarkt wieder stärker hervorgetretene Flüssigkeit wesentlich begünstigt. In gleicher Richtung wirkte sich der von Tag zu Tag süPbarer werdende Nta-teriallmangel ans. Es kau: daher,für die Mehrzahl der Dividenden und festverzinslichen Papiere wieder;u Kursverdoppelungen, nt-chrsach auch zu Vcrdreifachrmgen und vereinzelt zu Vervierfachungen. Die Bewegung erstreckte sich in zunehmenden: Maße auch aus die in: Freiverkchr gchandolten Kolonial-, Kali- :tnd JndustriÄverte. Besonders großen Umfang nah::: die Geschäftstätigksit aber nicht an. An: Devisenmarkt erfolgte die Festsetzung der amtlichen Mtievungen bei überwiegend voller Zuteilung und gegen gestern bei etwas regerer Nachfrage aus der Grundlage von 285 Milliarden für London und 63 Milliariden für Nem-^ork. (Alles in Millionen von Mark.) Dollarschatzanweisungen 70.000. Schlußkurse: Türkische Lose^ 800.000, Cei'tm. Staatsbahn —.— Nordd. Lloyd 212.000, Ver. Elbeschiffahr: 110.000, Berliner Handelsgesellschaft 500.000, Kommerz. Privatbank 130.000, Darmst. Bank 156.000, Deutsche Bank 270.000, Diskonto- Kommandit 600.000, Dresdner Bank 130.000, Nationalbank für Zur Saison! Reiche Auswahl neuester ^elzmodciie in sttmtil. Pelzarten — Pariser u*Wiener Geschmack vereint - erzeugt nur in eigenen Werkstätten, unter pers. Leitung desheslrkhommierten Inhabers der Firma ,11. •24

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