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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-23 · Heft 1685 (23.10.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1685 (23.10.1923)
Date
1923-10-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Kr. 1685 Wien, DienStag Wiener Morgenzeit««-. 23. Oktober 1923 Sette 7 mindert. Er beträgt jetzt 6155 Milliarden Kronen. Di« Differenz gegenüber dem vorigen Ausweise beträgt 64 Milliarden Kronen. Das Wechfelportefeuille der Bank weist eine Zunahme um 18 Milliarden Kronen auf und beträgt 969 Milliarden Kronen Die mitteleuropäischen PetroleumkSmPfe. Aus Zürich wird gemeldet: Die „Neue Züricher Zeitung" beschäftigt sich in ihrem Handelsteil mit den mitteleuropäischen Petroleumkämpfen und schreibt: „Die Exponenten des Petroleuminteressenkampfes in Mitteleuropa sind zwei Namen, die nran in den letzten Jahren auf fast allen Gebieten der Wirtschaft gehört hat: die Namen Stinnes und Basel. Stinues hat erst vor wenigen Monaten seinen nicht besonders großen Oelbesitz und seine sehr verzweigten Oelhandelsgesellschaften uinorganisiert und in der^ Ribeck-Montaugesellschaft einen Mittelpunkt für seine sämtlichen Oelunternehmungen geschaffen. Nach Südostcu zu arbeitet für Stinnes sein österreichischer Bundesgenosse Castiglioni. Das Gegenstück dazu bilden die Bemühungen des jungen Wieners Siegmund Bosel, der anscheinend schon von der amerikanischen Petroleumgruppe finanziell unterstützt wurde, als er . im vorigen Jahre seinen Kampf um die Wiener Unionbank führte. Die Beziehungen Bösels zum Nockefeller-Konzern liegen aber erst klar auf der Hand, seitdem er enge Verbindungen mit der Banque de Paris angeknüpft hat, welche fast alle größeren polnischen Erdölgesellschaften beherrscht. Auf dem polnischen Schauplatz scheint Bosel und mit ihm die amerikanische Gruppe der unbestrittene Sieger zu sein." Britisch-österreichische Bank. Au der gestviigen Börse wunden die Wtien der Britjiisch-österrdichischen Barik ftttnt erstenmal int Schranken der Wiener Börse gehandelt. Trotzdem das Jitstitut entsprechend den ve-rffchärften AnordtnmgM des Wiener Bä rsenvor stände s, wonach das om'ittlwvende Institut 16 Prozent der zu emittierenden Mtien dem Börsenverkehr kur Verfügung zu stellen hat, dennoch im Gegensatz zur bisher geübten Praxis anderer Entissionsinstitute, diese verhältnismäßig große Menge tatsächlich auch bereit hielt, war dennoch dir Nachiftaae nach den neuen Wien an der Börse (so groß, daß nur 10 Prozent zngeteiilt werden konnten. Dies ffimi von dem großen Interesse, welches diesem verhältnismäßig jungen. unter bewährten Lcütuitg stehenden Institut entgsgenÄcbracht wird. Der Einfnhvunas>kltrs wuvde mftt 35.000 K. festgesetzt. Unredliche Budapester Börse nkommissionare. Aus Buda- P»M melidet Tel.Eomp.: Gestern lief Lei der hiesigen Polizei eine Artzeige gegen den Bövsenkoutmissiouär Ludwig H a r tm a n n ein, der durch seine Aiachinationen feinten Klienten e'mert Schaden von 300 Millionen Kronen zitfügte. Hautmann wurde verwaistet. — In den Brrreauilokalitätm des insobventcn Bankhauses Josef Ernst u. Co. fand gestern eine Glätibigeroersannulurrg statt, die einen stürmischen Deckaus nahnt. Der Vertreter der insälventen Firma erklärte, daß sich der Aatns von AMenbüick zu Augenblick ändere, weil die zu den Aktiven gehörigen Papiere ang.'nblicklüch großen SchwaatbunAen uintevroorsen sind. Die Geschäidigte-rt verlangten mwer Drohurvgen, ntan rnöge shrten mittellen, wie viele Aktiveat dm 2>5 Milliarden Passiven Mtenüberstelhon. welchen! Wunsche der Gerichtsexperte aber nicht Rechnung tvageat konnte. Es trnrvde jedoch einmütig die A«mg ausgosprochen, daß virt Konkurs vermißen werden müsse, damit wenigstens ettvas für die Gläuibiger gerettet werde: Zur ErmiMimtg des' Bermögensstandes rvurtde öirt Ausschuß güwWt. .Dichtung eirtes Bankhauses B. Fuchs u. Co.. Komman- ^'6kse>lschaft, in Wien. Der bekartnte Prager Bankier. Herr Bodrrch Fuchs, errichtet gemeinsam mit der Allgemeinen Depontenbank rn Wien unter gleichzeitigem Beitritt einer holländischen Flnanzgrnppe ein Bankhaus unter der Firma: B. Fuchs u. Co. Kommanditgesellschaft in Wien. (Entgeltlich.) ''Vita" Filmindustrie A.-G. Auf Grund des Beschlusses der Generalversammlung voni 8. d. werden den Aktionären 1,000.000 Stück neue, aus den Inhaber lautende, bar und voll em,zu,zahlende Aktien zu 200 K. Nominale mit Dividendencoupons ab 1924 im Verhältnis von vier neuen Aktien auf neun alte Aktien zum Preise von 15.000 K. tel guel pro Stück zum Bezüge angeboten. Das Bezugs recht ist bis spätestens 3. November d. I. bei der Allgemeinen Depositenbank. Wien, 1. Bez., Schottengasfe 1. Effektenkasse., Schalter 7 und 8, auszuuben. Nach durchgesührter Kapitalsvermehrung wird das Aktmtkapital der „Btta" Filmindustrie A.-G. 650 Millionen Kronen betragen. (Entgeltlich.) Rakszawa. Aus Bürsenkreisen wird uns geschrieben: An der Wiener Börse wird lebhaft erörtert, daß dieses von der A u st r o - p o l n i s ch e n B a n k eingeführte politische Jndustriepapier, welches erst in der Vorwoche zum ersten Male an der Wiener Börse notiert wurde, ununterbrochen täglich Kurs' rückgänge aufweist. Während es noch am Dienstag 172P00 K. gegett 175.000 K. am Vortage notierte, sank der Kurs am Mittwoch auf 167 000 K., am Donnerstag auf 164.000 K. und am Freitag sogar auf 160.000 K. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, daß ein neu eingeführtes Papier sofort nach seiner Notiermrg rapid zu sinken beginnt. Schon am Tage der Einführtmg selbst >1var es allgemein anfgefallen, daß nicht, wie es sonst bei neu eingeführten Papieren bisher fast regelmäßig der Fall war, de:t Beziehern des neuen Papiereß nur eilt ganz geringer Pro zentsatz zugcteilt wurde, sonderit bei der Rakszawa gleich anfangs die Zuteilung der ganzen Q tt o 1 e erfolgte, was schon an und für sich auf geringes Interesse für dieses Papier schließen ließ. Wie wir erfahren, beruhen diese ständigen Kursabbröckelungen in erster Reihe darauf, daß die am erften Tage erworbenen Aktien von den Inhabern nuttmehr atts Mangel an Interesse abgestoßett werden, wobei auch mancherseits Unzufriedenheit mit der Emissionspraxis des emittierenden Institutes geäußert wird. Auf alle Fälle wird durch solche Vorgänge die Praxis des betreffenden Emissiönsinstitutes nicht in das vorteilhafteste Licht gerückt. Bezugsrechte. Grazer Brau, für fünf alte Aktien eine neue zum Kurse von 1,000.000 K. Warschauer Diskontobank, für 1 alte Aktie 1 neue zum Kurse von 50.000 poln. Mark. Depositenbank. für 6 alte Aktien 1 neue zum Kurse dort 60.000 K. Mta-Film, für 9 alte Aktien 4 neue zum Kurse von je 15.000 K. Aussig Chemische, für 20 alte Aktien drei neue Aktion zum Kurse von je 850 tschech. K. Kroat. Landeshypothckenbank. für drei alte Aktien eine neue zum Kurse von 85 Dinar.' ' Goldabgaben in Polen. Wie aus Warschau gemeldet wird, hat der Finanzmintster der Kammer einett Gesetzentwurf betveffend die Einziehung der Steuern, Gebühren und Geldstrafen in Goldfranken'vorgelegt. Der Japan-Export nach dem Erdbeben. Aus Hamburg, 12. d., wird der „Frankfurter Zeitung" geschrieben: „Die Frage nach der Rückwirkung des japanischen Erdbebens auf den deutschen Export nach Japan läßt sich jetzt bis zu einem gewissen Grade unb wenigstens für entzelne Industriezweige beantworten. Soweit bekannt geworden, bat die «deutsche Wirtschaft katastrophale Schäden durch das furchtbare Unglück in Japan nicht erlitten. Man hatte zunächst befürchtet, es würden sich besonders in finanzieller Hinsicht Schwierigkeiten ergeben, von ispanischer Seite vis dahin zugestandene Erleichterungen wegfallen usw. Dem ist tticht so. Die Banken in Japan gewähren, wie sich nach der ersten Verwirrung herausgestellt hat, dem Export nach wie vor die erforderlichen Kredite und für bestimmte Waren, nach denen infolge des Erdbebens ein gewaltiges Bedürfnis besteht, kann schon jetzt eine entsprechende starke Zunahme der Ausfuhr nach dem Osten festgestellt werden. Der gegenwärtige Japan-Export paßt sich der Entwicklung des Wiederaufbaues deutlich an. Man errichtet in Japan zunächst Notwohnungen und braucht daztt vor allem Drahtstifte (Nägel) in unbegrenzten Mengen. Ferner wird Schauselblech ebenso dringend wie Telegrapyeudrähle benötigt. Die Ausfuhr dieser und ähnlicher Artikel aus Deutschland nach Japan dürfte während der letzten Wochen rtm ein Vielfaches gestiegen sein. Der deutschen Eisenindustrie, die ans Inland kaum noch verkaufen lomttc, zumal seit ftc ihre Rohmaterialien aus der Tschecho-Slotvakei und Oesterreich beziehen mußte, haben diese umfangreichen japanischen Bestellungett über eine bedenkliche Krise zum Teil hinweggehÄfen. Allerdings mutz sie sich, um konkurrieren zu können, auch-zu Exp ort Pro ts e n verstehet!, zu denen sie unter normalen Berhaltmsfen die Ware fairt abgeben würde. Für den wetteren Wiederaufbau scheinen Staboisen und Zement stark verlangt zu werden. Mhrestd beim Erdbeben schwere Steinhauten bekatuttlich meist einaestürzt sind, hat der Eisenbeton verhältnismäßig den besten Widerstand geleistet. Da bis zum März nächsten Jahres die i o i t f r e i e Einfuhr aller Wiederaufbauartckel' in Japan gewährleistet ist, darf man annehmem daß pme vermehrteAusfuhr auch anderer Waren noch das Paivntk der Handelsbilanz um ein weniges mildern helfen wird. Wie«« Börse. Still. Die gestrige Börse war im großen und ganzen lustlos. Das Geschäft spielte sich im engen Rahmen ab. Di« Vorgänge ili Deutschland wirkten äußerst verstimmend uttd veränlaßten die Spekulation zur weitestgehenden Reserve. Gerüchte über eine Verschärfung der Situation m Deutschland -flatterten. aus, wie wameMich die Nachricht über die Erklärung der jSowgetrepublik in Sachsen. Bepsirmmettd wirken auch Vermutungen über eine chMlichfoziale-fozialdetnokrattsche Negicruitgskoalition,. weil davon . ungünstige Wirkung auf, die.künftige Bchandftmg des Kapitals, befürchtet wurde. HewochebunA verdient der Umstand, daß diese schwache während des ganzen Verkehres anhielt, trotzdem , aus Budapest und Prag ein günstiger Verlauf der dovtigen Börsen gemeldet wurde.'In der Kulis.se wiesen die Bankenwvrte emr unwesentliche^ Aeuderungen auf. Bon den ungarischen Batckwevten hingegen Ivaren Brittisch-ilutgarische Bank um 21.000 K. unld ungarische Kredit um 87.000-K. höher. Von den Jndustrieaktien der Kulisse erholten sich Alpine um 13.00p K., Rima um 11.000 K. Im Schranken war die Sti-rmmmg ebeltfalls gedrückt, doch wiesen vereinzelte Wente Echolungen aus, jedoch ergäben sich im Wesen keine großen Vevöudertt-ngem Auch hier war das Geschäft beschränkt. Bon 1>en Petroleumwerten erholten sich Apollo um 20.000 K., Naphtha mn 70.000 K., Schodmea um öO.OOO. K. Hingegen waren Fanto tun 110.000 V.?uud Karpathen um 48^000 K. uWriger. Reger waren einzelne Zuckerwerte. Es besserten sich Schoeller um 50.009 K.-, Schönpriesener mti 25.000 K., Kroatischer Zucker um 185.000 Krotten., llngari-scher Zucker um 320.000 K. Bon den Tmnsportwerten waren Rordbahn mit 800.000 K. hoher. Vita- Mtiett sind ex Gezugsrecht gehandelt worden und -notierten 16.000 K.-. Bezu gsr-echte: Depositenbank 2200bis2600,Kr.-slow. L-attdeshypothekett 5500 K., Gvazer Brau 3M.000 K., Aussiger Chemische' 140.000 K., Pester Spodium 952.000 K., Rima muranyer 38.000 bis 44.000 K., Hotel Krantz 18.100^ Vita 800 K. .; Äuf dem Aulagemarkt behaupteten sich die tschechischen Eisenbahnobligatiotten. Sonst lwar der GeschästsumfEg gering: .Bon den Exoten notierten: Erdöl 60.500 bis 62.500, Jriag' 358.000 bis 364.000, Mrazniea 203.000 bis 2101)00. Schubevt u. Co. 16.000, Universale 68.000 bis 67.500, Wiener Waffen 24.000 bis 35.000. Ae WmenmSrtte. , Eigenbericht der „Wiener Morgenz^ttung".) Baumwollgarne. Bei -eittigen GeschästSabschlüssen ivar die Tendenz um eine Mtance fester und man -bezahlte mix ie einen Pirnkt mehr gegen die. Portvock)^. Es notieren Nr. 540 Bengalkops pro Deyember-Iänner -—,66 Dollar. Nr. 16 Sekurrda Surat —,78 Dollar. Nr. 20 —.82 Dollar. Nr. 16-24 Halb Amerika —.89 Dollar, Nr. 16-30 Rein Amerika —,96 Dollar. Rr. 86-42- Mittel Amerika 1,11 Dollar, Rcr. 42 Amerika 1-18 Dollar pro Kilogramm äb Fabrik exklusive Packung. BaumwoUgvirne. Auch in diesen Gattungen war die Tendenz befestigt. Preise zogen um 1-bis 8 Punkte <m. Es notieren: Äir. 1048 Bengel zwei- und dreifach pro Dezember^änuer —,70 Dollar, Nr. 16-L Sekunda Surat — ,83 Dollar. Nr. 20^2 —-88 Dollar, Nr. 20-2 Anterika 1,06 Dollar. Nr. 30*8 1,12 Dollar, Nr.- 40-2 Pvima IM Dollar pro Kilogramnt ab Fabrik exklusive Packuug. ' Rohe Baumwollgvwebe bsfestigten sich im Läuse der Bvrichtswoche um je einen Punkt, am lZchlnsse dersclbett ging jedoch die Avance wieder verloren, um gegen die Vorwoche unverändert zu nvtieveu, tmd zwar 82 Zentimeter 1644 20-80 pro Adsvember-Dezember —,78 Schweizer Franken. 15-16 60-20 — ,74 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19-19 30-80 —»76 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19-17 36-42 —.53 Schweizer Franken. 87 Zentimeter 19-31 36-42 —.63 Schweizer Franken pro Mater ab Fabrik exklitsive Packung, die letzten drei Posten tranftt Wien. Hopsen. Am Saazer Hopfenntarkt ist die Tendenz andauernd ffeft. Für gute Mittetuttd Primahopfen werden 3950 K. bezahlt. Die Platzeigner erhöhen ihre Forderungen täglich und können dvesk bei der festen Marktlage auch durchsetzen. Käuftr' sind säst ausschließlich Kundschaftshättdler für inländische 'Schlüsse, »vährettd für Exportrechnung seht nur wenig gehandelt wird. Die Nachfrage bann-im allgemeinen ui^t befriedigt werden, da ihr nur ein kleines Ausgebot gegenubersbeht, woraus sich die sortigesetzte Preissteigerung ergibt. Trotzdem wird die Marktlage als gesund ^bezeichnet, weil alles für Bedartf und -bei den hohen Preisen fast nichts auf Meinung gekauft wird. Die Platzlagvr sind sehr beschränkt und das Land kaum sechs Wochen nach der Ernte fast geleert. Auch in Aufcha sind die Vorräte auf einig: hundert Zentner ztffammengeschmo'lzen. Wiener Warenbörse. (Eigeilbericht der .Mientt MyrgenLe-itung".) Zum öffentlichen ^Verkaufe gelangten laut Art. 311 bei H.-G.-B. - 80 Stück große Manikurekaffetten zu 70.000 K. und 20 Stück ovale zu 45.000 K. pro Stück sowie 86 Dutzend Rasierklingen zu 6100 K. pro Dutzend. Zum öffentlichen Verkaufe gelangen heute den 23. d., 11 Nhr, Metallsägebogen und um VS1 Uhr Salmiak subl., Gummi cordofan und Gelbkali. Mes transit. Wiener Schahbörfe. (Eigen'bericht der »Wiener Morgenzertung".) Ter gestrige Verkehr an der Schuhbörse gestaltete sich etwa) lebhafter und einige Abschlüffe erfolgten in Filz sowie in ledergefütterten Artikeln. Die Tendenz blieb gut behauptet. Das Plcch» gefchäst ist mäßig, vielfach wird über Geldmangel geklagt. Es notieren: H e r r e n ft i e f e l: Makah Boxkalf und Chevreau schwarz 190.000 K., Rindsbox 180.000 K Natmleder und schwarzes Kuhleder 170.000 K., Braunleder 195.000 K., Goodyear Welt Boxkalf 230.000 K., Rtndsbox 216.000 K.. Bräunleder 285.000 K., Sportstiefel mit Ledersirtter 290.000 St. D a m e n st i e f e l: Makah Boxkalf 180.000 K., Rindsbor 170.000 K.. Naturleder 170.000 K., Braunleder 300.000 Goodyear Welt Boxkalf 240.000 K., Braunleder 300.000 K., Sportstiefel mit Lederfutter 260.000 K. Damenhalbschuhe und Spangen: Makay Boxkalf und Chevreau schwarz 1 bis 2 Spangen 175.000 K., Goodyear Welt und Spangen, Boxkalf und Chevreau schwarz 1 bis 2 Spangen 210.000 K. K n a b e n s ch u h er Nr. 36bis 39 Makay RindSdox 170.000 K., Braunleder 180.000 K., Goodyear Welt Boxcalf 200.000 K.. Rindsbox 190.000 K. Kinderschuhe: Makat) Boxkalf 88.000 K., Goodyear Welt 110:000 K. M a d ch e n s ch n h e: Makah Boxkalf 104.000 K.. Goodyear Welt 130.000 K, S p o r tstiefelr Herren - Goiserer 225.000 K., Damen - Goiserer 310.000 K. Biehmärtte in St. Marx. R i u d e r m a r k t. Der Austrieb auf dem gestrigen Rinderinarkte deüef sich auf 1357 Stück inländisches, .248 Stück ungarisches, 13 Stück tschecho-slowakisches, 1081 Stück jugoslawisches mtd 873 Stück ntmanisches, zusammen, 3566 Stück Schlachtvieh, worunter sich 2598 Stück Mast- und 973 Stück Beinlvseh befanden. Der Gattung nach wären 3207 Ochsen,! 514 Stiere, 835 Kühe und 10 Büffel. Es notierten: Ochsen je nach Qualität prima 15.000 bis 16.500 K., extrem 18.000 ÄS 20.000 K., sekunda 12.500 bis 14.000 K.. Tertia 10.500 bis 13.000 K., Stiere 10.500 bis 16.000 K., Kühe 3000 bis 14.000 K., Beinlvieh 8000 bis 10.000 K. mtd Büffel 10.500 bis 12.000 K. pro Kilogranwt Lebendgewicht. Angesichts des um 310 Stück gesteigerten Austriebes, an dem jugoslawische Provenienzen partizipierten, und des ungünstigen Rindfleischabsatzes in der Großmarltballe., wickelte sich der Verkehr in flauer Stimmung ab. Hochprimaware tendierte ziemlich unverändert. Alle anderen Qualitäten erlitten gegenüber der Vorwoche einen Preisrückgang bis zu 1000 K. pro Kilogramm. B o r ft e n v i e h m a r k t. Nach den bisherigst Ausladungen und Anmeldungen dürste sich, der Auftrieb auf zirka 4000 Schweine belaufen. Baumwollmaktt. New-Avrll» 20. Oktober. Baumwollzufuhren in kn atlam. und Golfhäfen 39.000, im Smtent 46.000, Ausstchr nach Großbritannien —, nach dem Kontinent —.—. Lokalmarkt middline: 30.30 (letzt. .Kurs 30.20). Tendenz: Kaum stetig. — Termine: Oktober 39.85, November 29.72, Dezember 29.65, Jänner 29.15, Februar —.—, März 29.28. April Mai 29.40, Juni Juli 28.85, August 27.53. September 36.62. Berliner Börse. Berüu, 22. Oktober. Bei - der Verworrenheit der inner» und außenpolitischen Lage machte -die Steigerung der Devisenpreise und in Rückwirkung hiervon auch die der Effektenlurse ganz außerordentliche Fortschritte. Auszahlung New-Aork und London erreichte mit 42 und 190 Milliarden ungefähr den Höchststand tmd wurde bei voller Zuteilung ttitr wenig darunter amtlich notiert. Am Effektenmarkt kam es für Dividendeupapiere und festverzinsliche Werte in der Regel zu Kursverdoppelnngctt, vielfach zu Berdrei- und Vervierfachungen des Kursstandes, wobei die Materialknappheit von Tag zu Tag weiter sich bemerkbar tnachte. Das Geschäft nahm keinen besonders großen Umfang an. da eine Verknappung des Geld Marktes sich stärker fühlbar machte und man sich auch in Börsenkveisen wegen der politischen und sozialen Folgen der fort« schreitenden Währnngszerrüttung Zurückhaltung auserlegte. (Alles in Millionen von Mark.) Dollarschatzanweisuugen 42.00V. Schlußkurse: Türttsche Lose 325.000, ^cücrr Staatsbahn —.— Nordd. Lloyd 85.000, Der. Elbeschiffahrl 33.000, Berliner Handelsgesellschast210.000, Kommerz. Privatbank 36.000, Darmst. Bank 41.000, . Deutsche Bank 76.000, Diskonto- Kommandtt 200.000, Dresdner Pank 38.000, Nattottalbank für Deutschland —Oesterr. Kredit 18.500, Oesterr. Landerbank , Reichsbank —, Wiener Bankverein 9000, Wr. Unioubank 2000, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 53.000, Bochnmer ZurSaiton! 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