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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-15 · Heft 1677 (15.10.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1677 (15.10.1923)
Date
1923-10-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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N». 1677 Wien, Montag 8 «4, ») L dS verbietet sich we 10. 8äx«4 äxei.11. Li zen äxc4, während auf 9. L e2 - ax«4 oxe». ii. l,i4—e5 folgt (Partie Grünfeld— iuüow, Mährisch-Ostran, 1V23). Der Abtausch^ auf 16 nimmt dem Schwarzen die Chance mit 06—v5 den L c8 in bas Spiel zu bringen. 2) Schwarz bereitet den Borstoß c6~-c5 vor. ») Schwarz sollte sich hier nicht an die zwei Läufer klammern, sondern auf öS tauschen. 4) Mauert die Läufer ein. 8) Schwarz plant, die weiße Umklammmmg vermittels 17—16 und «6—«5 zu durchbrechen. «) Auf 16. 16 folgt nicht 17. L x g6 Wegen 15, sondern wie in der Partie K8 und g4. *) Bringt den Punkt o5 endgültig in den Besitz der Weißen. ®) Es drohte bereits 23. 8xs6 ÜxoK 24. Lxkö usw. Schwarz sucht auf der b-Reihe für seine Türme - einige Wirksamkeit zu erlangen, übersieht aber wahrscheinlich den 26. Zug von Weiß. ,0) Verhindert jede Aktion aus-dem Damenflügel und gestattet dem Weißen, jeden Aufmarschplan gegen die schwachen Punkte c6 e6 und g6 durchzuführen. ") Der furchtbare Läufer ist nur durch v ä7—e7—a5 zu vertreibe«, aber nun wird g6 so schwach, daß Weiß den Angriff ans den Damenflügel abbricht und alleauf den Durchbruch auf der g-Linie konzentriert. «) Auf 31. -gXK würde 82. TXe? «Xg7. 38. Tglf K16, 34. v g2-L 17° 85. D g7f, K e7, 36. S e5 zum Matt führen. ") Vermeidet hier, wie im vorigen Zuge, die Feffelung der Dame auf d2 nach 8xg6, Lxg8, Txg6. u) Beginn der Schlvßkombination. Schwarz hat lauter Da4 ift wegen 44. Tc6f „Äst 45. Td6f aussichtslos. Aus der Schllchfektlon Hakoah. Lokalwechsel. Da» neue Klublokal befindet sich im r a f e R a b l, l., W a l l n e r st r a ß e 4. Klubturnier. Zu dem Turnier um die Klubmeistorschaff, das bereits am 3. d. seinen Anfang genommen hat, waren so zahlreiche Nennungen vingelaufen, daß es in acht Gruppen staüfindet. Die zwei Ersten einer jeden Gruppe gelangen in das Siegerturnier. Zuschriften find an die Schachsektiml Haköah r CafS Rabl, I., Wallnerstraße 4, zu richten. Ser Hausarzt. Redigiert von Dr. Scmel Beer. UnWe durch Gektri-iiSt. SÄbst dem Gebildeten sind die Gefahren des im gewöhnlichen Haushalle verwendeten niedergespannten elektrischen Stromes viel zu wenig bekannt. Man hält meist nur die der Industrie zur Verfügung stehende, hochgespannte Elektrizität für geWrlich und schätzt so die Gefährdungs- Möglichkeit einer Anlage von 110 bis 250 Volt sehr gering, wie sie im Hause beim Gebrauch von Bügeleisen, Köchern, Tischlampwr zur Verwendung kommt. Wohl ein jeder Mensch hat schon einmal beim Berühren einer Glühlampe einen elektrischen Schlag erhalten, ohne diesem Vorhalle eine besondere Bedeutung beizulegen. Und doch hätte ein solches Ereignis, das vielleicht nur einen lleknen Schmerz oder Schreck verursachte, viel schlimmer ausgehen können. Es hätte sogar den Tod des Betroffenen zur Folge gehabt, wenn dieser in guter, leitender Verbindung mit dem Erdboden gestanden wäre. Vor dem Uebergehen des Stromes kann man sich durch entsprechende Isolierung schützen, als welche Holz, Teppiche, Decken oder KleidungKstücke überhaupt gelten, während Stehen auf der Erde, auf Stein, wie es im Keller, Waschküche, Badezimmer, der der Fall ist, sehr gefährlich wird. Es kommt bei elektrischen Unfällen nicht ans die Höhe der Spannung an, sondern die äußeren Unfallbedingungen und die persönliche Einstellung sind von bedeutendem Einfluß auf die Unfallfolge. Es kommt vor, daß selbst 1000 Volt in den menschlichen Körper eindringen und fast ohne Schaden durch die Füße den Weg zur Erde nehmen, wobei der Betroffene durch, trockenes Schuhwerk und trockene Holzdielen des Fußbodens geschützt war, während die Berührung einer nur 110-Volt- Jnstallation iufolge nasser: Schuhwerkes oder gar barfuß tödlich verläuft. Besonders gefährlich können Raume sein, wo elektrische Anilagen in der Nähe von Gas- und Wasserröhren sich befinden, die mit den, Erdreich in leitender Verbindung stehen. Es kann sich hier ein elektrischer Unfall in der Weise ereignen, daß eine Hand etwa eine schlecht isolierte Glühlampe ersaßt, während die andere auf den Hahn der Wasserleitung zu liegen kömmt. Ms diese oder ähnliche Weise kommen Todesfälle in Badezimmern zustande, die zur Aufklärung des Unfalles, besondere Vertrautheit mit den elektrischen Einrichtungen und gewisse Kenntnisse in der Unfallpraxis bedingen. Ter Schutzwiderstand, den insbesondere die menschliche Haut bietet, ist individuell. Während die schwielige Arbeiterhand hohe Widerstandswerte aufweist, findet man bei der weichen Haut der Frau oder der Kinder nur geringe Werte. Die medizinische Praxis lehrt, daß einige Milliampere von jedem Menschen ohne Gefahr ertragen werden, indes 100 Milliampere schon den Tod zur Folge haben können. Nebeu den äußeren Umständen und der Leibesbeschafsenheit, die beim elektrischen Unfälle eine Rolle spielen, kommt es auch auf individuelle Anpassung des Menschen zur elektrischen Energie an. Die Wirkung eines Schlages von bestimmter Stärke ist eine andere, wenn der Stromcinbruch ein plötzlicher, unerwarteter, und eine andere, wenn nian auf den Schlag vorbereitet war. Ter mit dem plötzlichen Stromeinbruch auftretende Schreck führt zu Bewußtseinsverlust' und Gchirnstörungen und verläuft meist tödlich, während der etwa bei der amerikanischen Hinrichtung von dem Opfer erwartete Chock selten so rasch den Tod örinÄfc» Wiener Morgenzeitung. 1 Zieht ein elektrischer Unfall nicht den Tod des Opfers nach sich, so finden sich meist ganz eigenartige Hantveränderungen, die im Gegensatz zu Brandwunden eine grauweiße Verfärbung answeisen und schmerzlos sind. Hat sich ein Unfall ereignet, ist das Wichtigste, den Verletzten so rasch als möglich ans dem Stromkreis auszuschalten. ES genügt dann einfach, die Steckkontakte herauszu ziehen. Wo dies nicht möglich ist, sucht man sich selbst durch Isolierung (durch Stellen auf einen Sessel oder Teppich) zu schützen, und umwickelt die eigenen Hände und den Körper des Verletzten mit Tüchern und macht diesen langsam frei, denn jede unbekleidete Stelle des Verunglückten ist stromführend. Man lockert rasch die Kleider des Verletzten, sorgt für Zutritt von frischer Lust und beginne, falls der Verunglückte bewußtlos ist, mit Wiederbelebungsversuchen. Da heißt es vor allem, durch künstliche Atmung die HeH- und Atemtätigkeit anzuregen. Die künstliche Atmung mutz stundenlang fortgesetzt, und nicht nach ein paar Bemühungen abgebrochen werden. Aus beit obigen Darlegungen ergibt sich die Notwendigkeit, daß jeder Mensch die Pflicht hat, den elektrischen Einrichtungen im Haushalte besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Fehler in den Installationen sollten rasch, und zwar 1ü. Oktober 1923 Sette 9 nur von Fachleuten ansgebeffcrt lverden, nie soll ntOtt ftH auf die elektrischen Kenntnisse von Laien verlassen. Bei den Leitungsschnüren achte man auf gute Isolierung, Steckt kontakte sollten vor dem Zugriffe der Kinder gesichert sein, daher sie itt entsprechender Höhe angebracht werden, Reinigung der Beleuchtungskörper darf nur bei doppelpvliger Abschaltung erfolgen. Die Kenntnis der Ratnr der elektrischen Kraft mtfc der daraus entspringenden Gefahren sollte, worauf der Wiener Elektropathvlog Professor Jcllinck stets hinweift, ischon den Schulkindern vermittelt werden, um sie vor Gefahren zu bewahren. AerMcher Fragekaftea. Karl A. Wenn die Schilddrüsenvergrößerung schon Schluckbeschwerden macht, muß sie operiert werden. Im höhere« Älter muß man immer an Bösartigkeit der Geschwulst btttfatl — Besorgt. Die Fontanelle, die große Knochenlücke am Borderhaupte schließt sich bei Kindern nicht vor dem beginnenden zweiten Lebensjahre. Allzulanges offenbleiben kommt bei Rachitis vor. — Angeboren. Sattelnase allein ist noch kein Zeichen einer syphilitischen Infektion, sie gilt ja auch als nationale» Stigma. Kaubers. Mit der Behaarung der Hände werden Sie sich schon absinden müffen. — Platkfuheinlagen sollten nur nach Abdruck von Orthopäden verfertigt werden. WWW Regen rieselt die Straßen herab. Der gestrige Sonntag wies ein sehr schönes Programm aus. Fünf erstklassige ^Meisterschaftsspiele standen auf dem Programm und überdies ivar ein Gastspiel des Budapester F. T. C. vorgesehen. Dem Fnßhallfveunde, dem die Wahl, welches Spiel er besuchen soll, große Qual bereitete, wurde nun alle Freude vergällt. Unermüdlich siel der Regen vom Himmel hernieder, so daß sämtliche Meisterschaftsspiele nicht zur Austragung gelangen konnten. Nur das internationale Treffe,! trotzte den Wetternnbilden. doch hatten sich in Ober- Si. Veit die Zuschauer nur spärlich eingefunden. Nachstehend der Bericht über dieses Spiel: Amateure—F. T. C. 1:1 (0: 0). Ein Triumpf ungarischer Fußballkunst. Amiatonr-Gsiatz, 1300 Zuschauer, Schiedsrichter Brauch Amateure: Lohrmann; Tandler. Pövovich; Hiltl, Briza, Geyer; Wecera, Kalman, Schaffer, Wieser, Cutti. F. T. C.: Weiß; Dakars. Hunäler; Fuhrmann, Hahn, Blnm; Toth, Kelemen, Pataky, Eisenhoffer, Meszaros. Der F. T. C. gefiel bei seinem gestrigen Gastspiel bedeutend besser als in, Kamps gegen die Hakoah, die ihn vor Jahresfrist mit zwei Toren Differenz sicher olstfertigte. Schade, daß das regnerische Wetter es bewirkte, daß nur 1000 Zuschauer dioi'em hochstehenden Kamps beiwohnten. Trotz des nassen rutschigen Bodens spielten, nachdem die anfängliche llusichcvhei't überwunden war, beide Mannschaften sehr gut. Es wurde flach und genau kombiniert und auch viel und gut geschaffen. Daß die Treffe musbeute eine so magere blieb, ist ein Verdienst der beiden vorstiglichen Torhüter, die ans den, rutschigen Dermin mit größter Sicherheit arbeiteten. Dabei stand der Ersatzniann im Tor der Ungarn fernem berühmten Gegenüber in nichts nach. Die beiden Verteidiger des F. T. E. setzen die großen Traditionen eines Payer und Rininböld würdig fort. In der Decken na war der alte Internationale Bliun der Baste. Der Ersatzmann Hahn spielte auf dem schwierigen Posten des MitteUäirlfers rech! zufriedenstellend., In, Angriff ioar der rechte Flügel Toth-Kelamen ausgeze'ichN.'t. Pataky bewies sehr viel UMcht, Eisenhoffer machte sich nur durch einige Foulls unliebsam bemerkbar. Bei den Ainateuren vervichtet>e der Anariff und in diesen, wieder die beiden Ungarn Kalman und Schaffer die Hauptarbeit. Eine derartige imposante Stürn,erl>eistnng wie die von Konrad war in Wien schon lange nicht #u sehen. Außer den b.'>ide„ Genannte!, fiel noch Cutti in angenehrnein Sinne aus. Wieser hatte einen seiner schwächsten Tage und war überdies von großem Schnßpoch verfolgt. Dutzende ferner scharfen Bälle gingen entweder knapp neben das Tor oder wurde-,, ein?- Beute des sicher spielenden gegnerischen Goalhüters. Die Deckung hatte durch das vollständige Verlagen 'des Neulings Bv'rza, der Iettö keinen Moment ersetzen konnte, stark m leiden. Die Flügelläufer mußten jeden Moment in der Mitte aushelfen, wodurch die Anßeustiirnrer der Gäste gewöhnlich freie Bahn fanden. Iu der Verteidigung spielte Popovich von der ersten bis ,;„r letzten Sekunde mit größter Aufopferung und ( mit gutem Erfolg. Dcn,dler war anfangs sehr imsicher, gewöhnte sich a>ber >becld an den glitschigen Boden. Leider hat er sich eine äußerst rücksichtslose Spielweise ^rrechtgeleigt, die in gleicher Weise für ihn wie für die Gegner gefährlich ist und der auch Kelemen zum Opfer fiel. Das Spiel beginnt mit einen, Vorstoß der Ungarn, die sich aus dem nassen Boden schnell« ,„recht finden als die An,ateure. Ihr linker Flügel, der bei Tandler wenig Wi'derstand findet, kommt bis in den Eirafmnm, doch wird die aussichtsreiche Schußgelegervheir vergaben. Einen schönen, in, vollen Laus von Toth abgegebenen Schuß macht Lohr,nanu durch eine effektvolle Parade unschMich. Cutti entlastet die Verteidigung 'ber Wollet,tei, durch einen schnellen Vorstoß; feine ideal vor das Tor gegeibene Flanke trägt Wecera mit der Hand über die Torlinie. Der auf diese Art «stelle Treffer wird natürlich nicht anerkannt. Einige Angriffe der Wiener werden durch Wieser, der konstant off side steht, unterbrochen. Eine sehr gefährliche Situation «gibt sich vor dem Tor bei Amateure, als Toth Lohrmann lveit ins Spielfeld lockt und den Ball da,,,, an den froiftdhsnben Eisenhoffer abaibt, der einen Höhen Schuß gegen das verlassene Goal ab feuert. Lohr manu springt in die Höhe u,id scheint in diesem Moinent förin'lich noch größer zu werden. Wirkilich erreicht er auch mit den Fingerspitzen der, Ball und verhindert auf diese Art ein sicheres Goal. Gegen Schluß der ersten Spielhälfte erringen die Amateure eine 'wicht« lleberlcgenlieik. doch verhindert Weiß, der einige schöne Schüsse von Köln,an, Schaffer und Wecera hält, seiden Erfolg. Bald nach Wiederbeginn konrnu Toth freistehend ännr Schuß, doch ertveist sich Lohrinam, .als nniibernstndlich. Bei offenein Spiel täuscht Kalman beide Verteidiger und koinint n»gehindert vor das Tor der Gäste, doch beseitig! Weiß durch rechtzeitiges Hemuslaufen die Gefahr. Iu der 15 Minute verläßt Lohrinam, l'ein Goal und kommt dabei aus den, glatten Boden au Fall. ÄLlomen nützt die,« günstige Gelea-enbait geistesgsgenwärtig aus und schießt den Ball, bevor Lohrmann wieder ans die Füße kommt, ins leeve Tor. In, selben Moment wird er von dem in vollem Lauf sinherftürn^eMn Tandl« uw,gerannt und muß vom Platz getragen werden. Egrh vervollständigt die Mannschaft des F. T. C. Die Men« nchrnen nun Umstellungen vor, die sich Mt bewahren. Briza tauscht, mit Geher und Wieser mit Cutti den Platz. In dör R. Minute kommt Schaffer rum Schuß. Blum fährt dazwischen Mw vtw seinem Fuß springt der Ball unhaltbar in die Torecke. Die restllichen Mmnten verlaufen t,wtz der Austreuepm-gen der Gagner, den Sieg au erringen, ergebnislos. Czermowitzer SporLbrief. Leichtathletisches Meeting des Bnkowiner Regionattomiters. —Die letzten Wettspiele. — Städteteam Czernowitz—Kischinew in Anwesenheit des Königs. — Antisemitismus im Spurt. Am 29. und 30. September fand hier das vom Bukowiner Regionalkomitee veranstaltete leichtathletische Meeting unter zahlreicher Beteiligung statt. Diese Veränstaltu,«; war neuerdings ein guter Beweis für die geschichtliche Entwicklung des Bukowiner 'Sportes! Mit Genugtuung nimmt Man es wieder wahr, daß unsere jüdische Jugend auch an diese,,, Wettkampfe erfolgreichen Anteil nahm. So siegten im Weitsprunge Schächter (Makkabi) 6,55, als Dritter, im 5000 Meter-Laufen als Erster Klein (Makkabi), fm 100 - Meter - Lausen die Makkabi-Damen Frl. Engter und Willig, desglerchen letztere im Weit- und Hochsprung; auch im Speerwerfen war H. Schächter (Makkabi) an dritter Stelle. Im Straßenlaufen über 4000 Meter hotten sich drei Makkabi-Läufer, die Herren Klein, Schiffer und Fried> mann, den Sieg. In sämtlichen Disziplinen zeigte der Aiakkab, hervorragendes Training und ideales Höherwolten. Am 29. September fand an, Makkabi-Platz dös Wettspiel Poale Zion—Wolia statt, wobei ersterer mit 3:0-Treffern siegte; beide Klubs gehören der zlveiten Klasse an. An, selben Tage siegte Makkabi über den ukrainischen Klub Dowbusch mit 2:1-Tore,,.' An, Sonntag den 30. September spielte die Hakoah gtgen Jask „„entschiede,,. Schiedsrichter Gansl. Am 5. Oktober trat das Czcrnvüvitzer Städteicam bei d,„ in. Anwesenheit des Königs stattgefundenen Mettkämpfen in Jassy gegen das Kischinewer Repräsentationsteam ans und erzielte einen glänzenden Sieg 5:1. Gansl sind vier Tore zu verdanken. Das fiinfte schoß Strugarin (Drägos Boda). Ter Sieg ist un, so höher zu werten, als die Ezernowitzer Mannschaft in, letzten Moment zusammengesiellt und auf den Weg gebracht wurde. Am 7. November findet hier das erste Hazena-Match statt, da, nach den, bewährten Beispiele des Atakkäbi. der Klub Gwiazdia eine D"kliou diesen Genres schuf und treten!"ch die Genannten an diese.,, Tag« gegenüber. Auch der Klub Pölonia folgte dem Vorbilde des Makkabi in dieser Hinsicht. In letzterer Zeit hat sich bedauerlicherweise auch bei uns auf dem Gebiete des Sportes der Antisemitisnnis bemerkbar^ gemacht und ist es der Klub Polonia, der in diesem Falle „tonange^bend" ist. Es ist jedoch zu hoffen, daß das Regionalkourite, mit der ihn, eigenen Energie diese schädigenden Auswüchse rechltgeitig beseitigen wird, da sonst der Sport in der Bukowina in seiner Entwicklung unsagchür gohiudert tverden würde. Mü— Zweite Klasse Süd. L ere ii» £ OS g Tore L ä w Z Z L § S F. A. C. . 7 6 1 — 21 5 13 Sturm 07. . 6 3 2 1 17 13 8 Red Star. 3 1 2 9 6 7 Jedlersdorf .... . 6 8 1 2 16 12 7 Donau. . 6 2 3 1 10 8 ' 7 Straßenbahn .... . 6 3 1 2 9 10 7 W. A. C. -. 6 3 — 3 18 9 6 Sturm 14 .... . . 7 1 3 8 7 13 5 Donaustadt ..... . 6 2 — 4 3 12 4 Nußdorf . . 6 1 2 3 7 9 4 Gersthof.. . C- — 4 2 7 11 4 Meidl. Sportfreunde . 6 1 — 5 10 26 O Auswärtige Resultate. Dänemark -Schweden 3:1. Dieses Länderspiel fand in Stock, hol», statt. Die Dänen waren die längste Zeit überlegen erzielten ihre Tore durch Törgennseu, Nisson und Wilhelms«, Das IKjvenfiOrtl für Schweden schoß Sundberg. Dem Kamp st wohnten r'5.090 Zuschauer bei. Sparta gewinnt den Prager Cup. Slavia 1:3 geschlagen. Das Prager Eupsinale ging vor 25.000 Zuschauern vor sich und wurde vom Schiedsrichter Zadah aelettkN..Dtt Kampf war schnell

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