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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-11 · Heft 1673 (11.10.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1673 (11.10.1923)
Date
1923-10-11
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Ntt. 1678 Men, Drmnerstag Wiener MorgenzeiLung. 11. Oktober 1923 Seite 0 Zeichnend ist dabei, daß das Geschäft keinen sonderlich grossen umfang annahm, da das Effektenmaterial immer knapper imrd nnd Verkaufs nur in geringem Umfange erfolgten. Valntapapiere erfuhren gleichfalls Knrserhöhnngen in ähnlichem Ans' Matz, wogegen deutsche, Nonien sich nur wenig' veränderten. Die Devisenpreise Mitten schließlich beinahe auf dem höchsten Stande mit abermaligen scharfen Repartierungen festgesetzt. (Alles in Millionen von Mark.« S ch l u ß k u r s er Türkische Lose 22.000, Otzsten. StaatSbahn —Rordd. Lloyd 6.600. Äer. Abeschiffahrt 3.600, Berliner Handelsgesellschaft 16.600, Kommen. Privatbank 2.000, Darmst. Bant 3.000, Deutsche Bank 4.300, Diskonto- Kommmidit 8.000, Dresdner Bank 3.000, Rationatbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 730, Oesterr. Lünderbank —, Reichsbank —, Wiener Bankverein 130, Air. ttnioubank 600, SMg. Elektrisitäts-Otesettschaft 4.100, Böchttwer Gußstahl 46.000, Daimler Betören 11.000, Deutsch-Luxemburger 44.000, Deutsche Waffen u. Munition - —, Dynamit Nobel 3.400, Felten u. Guilleanms 17.600, Gelsenkirchener Berg. 44.000, Th. Goldschmidt 0.200, Harycner. Bergbau 60.000, Hirsch Kupfer 30.000, Höchst. Farben 7.600, Hohenlohe-Werke 16.000, Laurahiitte 10.500, MaimeSniüttUröhreu 28.500, Phönix Bergbau 34.000, Sckinckert u. Co. 18.000,. Siemens u. Halske 35.000, Telephon Berliner 34.000. Prag« Börse. Prag, 10. Oktober. Tecknngskänfe, die infolge der Steigerungen an der gestrigen Wiener Börse voipenommen lvnrdeu, verliehen dem Markt ein festes Gepräge. Bon der Besserung profitierten sowohl Industrieals auch Bankwerie, speziell jene, die in den letzten Tagen starker rückgängig waren. Im weiteren Verlaufe gaben die Kurse etwas nach, doch war der Schluß ruhig. Von Banken waren Hiviwstenska-, C-kompte- und Industrialbankaktien stark gesteigert. Auch alle Wiener. Banken stellten sich höher. Transportpapierc zogen nur teilweise im Kurse an. Auf dem Jndustricallkumarkt erreichten Zucker-, Eisen-, Maschinen- und teilweise auch Banwerte die größten Besserungen. Dagegen lagen Brauereiaktien schwächer. In der Kulisse war die Stimmung trotz höherer Kurse nicht Znheitlich. Auf dem Anlagemarkt war die Haltung fest. Exoten hatten' sehr lebhaften Verkehr zu anziehenden Kursen. Gesucht waren besonders Bulgaren-, Schonpriesencrnnd Jparaktieu. Schlußknrse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken —, Böhm. Unioubank 451.—, Böhm. Eskomvtebank 467.—, Böhm. Jndustrialbank 493.—, Zivnostenska Banka 448.50. Auglobank 174.—, Oesterr. Kredit 144.—, Wiener ttntvnBan! 164.—, Wiener Bankverein 100.50, Busckstiehradrr. Eisenbahn Lit. A 584.—, Lit. ß 229.—, Ferdinands-NordbahN 10.800.—, Prag-Duxer 222.—, Anssig-Teplitzer Eisenbahn 1240.—, Nestomitzer Zuckerindustrie 1895.—, Vereinigte Elektrizität Wien 186.—, Brosche 1720.—, Koliuer Spiritus 1415.—, Königshofer Zement 1480.—, Breitseld-Dauek 561.—, Ninghosser 855.—, Oimmeringer 186.—, Rotbkosteletzer Textil 305.—, Alvine Montan 334.50, Poldihntte 508.—, Prager Eisen 1175.—, Oesterr. «rg n. Hütten 3250.—, Skoda 588—, Juwald 535 - Aew-Norll» 8. Oktober. Baumwollznfuhren in den atlant. und Golfhäfen 61.000, tm Innern 63.000, Ausfuhr nach Grvßbritauuien 2000, nach -hem Kontinent —. Lokalmarkt wickätme: 28.95 (letzt. Kurs 28.20). Tendenz r gut behauptet. — Termine r Oktober 27.87, November 27.52, Dezember 27.62, Jänner 28.95, Februar — MSy §8.97, April Mai 26.95, Juni Juli 26.35. August 25.76. September 25.10, Die DevtsenkuUe. Berll«. 10. Oktober.*) (Devisenkurse.) Amsterdam 11,620.875.- (473,812.500.), Belgien 1,546.125. (63,840.000.) Ehrtftianio 4,588.500. (189,525.000), Kovcnhagen 5,206.950. (211,490.000.), Stockholm 7,830.375 (319,200.000.), Italienische 1,846.625 (54,463.500.), London 134,662.500 (5486,250.000.), New-Uork 29,675.625. (1197,000.000), Paris 1,815.450. (72.817.500.), Schweiz 5,286.750. (215.460.000.), Spanien 4,029.900. (162,922.500.), Wien 418.95 (17.157), Prag 897.750. (30,800.500.) Budapest 1596, (64.837.), Sofia 289.276. (11/770.500.), Belgrad 355.110..(14,463.750.). *) In Hunderten von Mark. Berlin» 10. Oktober. (Notenkurfe.) — Noten r Dollar 2.967,562.500.- (1197,000.000.-), Pfund 13.46tz.250.000 (54S6,250.000).Ztülienischtzl34,662.500.-(54.4tz3.500.-),Polnische 4400.- (1460.-), LschechoFlowakische 69,775.000.- (36,809.500), Oesterr. gestempelte 41.895 — (17.155.—). Prag» 10. Oktober. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slstvakischeu Finanzministeriums.) — Berlin 13.- (0.01'/,). Orich 618.25 (618.75), Paris 209.75 (208.75), London. 150.75 (156.75), Netv-Uork 34.30 (34.30), . Belgrad 40.90 (40.12), Bukarest —(-.-), Wien 4.60 (4.65Vs). Warschau 44V. (0.34V.), Agram Budapest 17.87 (18.26), Jugoslawische 39.87 (39.76), Oesterreichische gestemvelte Krone 4.59 (4.62). Polnische 29.26 (19.25), Ungarische 10.12 (12.60). Dubapesk, 10. Oktober. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7580 bis 8020, Bukarest 94 — bis 107.- Kotzen» Hagen 3400 bis 3620, Ehristiania 3000 bis 3220, London 88.000 bis 92.400, Berlin 0.06 bis 0.08*), Italien 886.— bis 940-, Paris 1190.-bis 1256.-, Prag 580.-biö 624.-, Stockholm 5120 bis 545ö> Zürich 3440 bis 3660. Wien 0.2740 bis 0.2950. Sofia 187.— bis 198.-, Belgrad 230.- bis 244.-, dtew-Pork 19.300 bis 20.400, Warschau 3.20 bis 4.85P), Briissel 1010.- bis 1066.—. *) Für 10.000 matt 1-) Für 100 poln. Mark. Agram. 10. Oktober. (Devisen.) Wien 0.1205 bl« Berlin 0.000075 bis Budapest 0.37 bis Bukarest bis Italien 389.- bis London 389.- bis New-Uork 86.75 bis Parts 617.50 bis Prag 257.50 bis —. Sofia —bis —, Schweiz 1640 — bis Brüssel 342.- bis —Warschau bis —, Amsterdam 3370.- - bis Stockholm . Belgrad» IO. Oktober. (Devisenkurse.) London 394.* bis Paris 525.- bis NeiteAvrk 66.25 bis Genf 1640.- bisSaloniki-.- bis —Mailand 383.- bis Prag 258.60 biß Berlin O.OOOll BIS Wien 0.1215 bis Bukarest 39.76 bis-.-» Sofia 82— bis —.—, Budapest 0.45 Bis ——, MW ■— bis —, Amsterdam 3400.— bis —, Warschau —bis — —. Warschau» 10. Oktober. (Devisen.) Berlin 0.0002, London 3,120.000, New-Uork 684.W, Prag 20.700.-, Wien, 9.70. New-Aorü» 0. Oktober. (Devisen.) London 465Vi8,JßättS 615.50, Berlin 0.0000057s, Biailand 455.50,Zürich 1792.—» Mett» Hagen 1760.-. Stockholm 2649, CbristiaMa 1556, AtMterdütN 3933.—, Prag 300.25, Wien 0.14'/», Budapest 0.54, Bukarest 48.25, Warschau —, Madrid 1361.—-» Helsingfors 268.— Brüssel 522—, Kanada it. p., Brasilien Argen tinien —, Belgrad 115.75. Wir berichtetet' aestcrn. daß di? Reise in der Zeit 00 m S7. Dezember 1923. biö 22 Jänner 1921 vor sich. gehd Die int gestrigen Blatt angeführten Preise beinhaüen solge»'.- teS: Schiff-- und Bahnfahrt. Wohnung. Be-rpflegUrig «erstlnsive Getränke) für die ganze Dauer der Reise sowohl auf den Dampfern als auch in den Hotels, weiters Bestreitung der Kosten bei sämtlichen Perkchrsmitieln, wie Wagen, An-wmobile. Reittiere nsw.. ferner alle Eintrittsgelder und Trinkgelder bei dem im Programm angeführten Besichtigungen. Be? den Preisen sind weiters inb'grifsen: die Entlohnung der ortskundigen Führer und die BdE-ung Mt-e-'s Sitzplätze be? den Fußbai!kämpfen. Für das Handgepäck wird kein gesonderter Betrag eingehoben, Es wird überdies kostenlos von Bord in die Hotels und zurück dchörtert. Das große Gepäck ist nur am Bord-der Dampfer frei. Etwaige Spesen für ten Ba-iuitransport oder für das Verladen des großen G.cPÜcksuns die Schiffe sind extra zu bezahleu. Di'e Visu werden besorgt, doch müssen diese separat befahlt werden. Die Vcrpstmüng der tlidiseteiinchme^heglUNt mit dem gemeinschaftlichen Mittagmahl. das am 28. Dezeu'ber aus dem „Helougn" eingenommen wird und endet.mir der, Rückkunst dieses Dampfers in Triest. In die Reisekosten ist auch eine Ariscaepäckversi ch-ern ng von der Abfahrt bis .zur Rückkunft eingeschlosien. Die stchdnirigssumme Beträgt «eine Million Kronen. Wer eine Versicherung an «tat l'ö-heren Bet-raa wünscht, kann dies gn günstigen Bodingungeii im Bureau der Reiselei tu ng besorgen. llnborhergesehene Darif-erhölrun-gen auf den Bahnen, gehen .zu Lasten der Teilnehmer, doch werden erster« rechlteitig heran ntgegeben. - — Die Anmeldrtng ist für den Tekknchmer verbiudlich, doch steht der Hak nah das Recht an. sie solange als nicht definitiv i'77» betrachten, bis das Angeld von W Prozent des ReisepreiseS 'Angegangen ist. Tritt iemand -nach erfolgter Änmeldüng von der R-eise gu-rück. dann verfällt die Angabe. Die Anmeldung samt tem Angeld müssen spätestens bis «m»i 6. dcovember im Buredu der 'Rersgleitung der Hakoah, Wien, 1. Äe;., KürNi-nerrina 6. einlanfen. Die ResthMung ist spätestens am 7. Dezember M entrichten. Die Kosten, die durch Qnaramänc, Natlurgewallett oter untere nnvorheraefehene Ereignisse -irgendwelcher.Art entstehen, könnten, geten 4» Pasten jedes einzelnen Passagieres. Iätzer 8tr!sete.ilnMner Hat sich rechtzeitig einen Reisepaß, gültig für Europa, Aegypten und Palästina.-$u besorgen. Die Pässe sind möglichst wasch an das Bureau der - Hokoah per Adresse Llopd T'.ie-si-ipo, Wien. 1. Beg-, Kärnterring 0, pvecks Besorgung des englischen nnd italienischem -Visums;u übermitteln. Den Passagieren steht es frei, ten Aufenthalt in Palästina und in Aegppten «auf eigene Mosten ausptdehnen. Die Rückfahrt muß aber spätestens am 15. Februar von Alch-aüdrien angekreten wertem Es wird Vorsorge getroffen werden, daß, -falls sich ei-ne genügende Anwhl meiden sollte, die nnbedingt uns rituell-er Wevpfkegung besteh«, diesem Wunsch.? Rechnung getragen wird, Diesen Reiseteilnehmern wird eine Kost bcstchcnd ans Milch, Kaffee. Eiern. Butter, Gentüsearten. MeWpeisen, Kompotten, Früchten. Käsesorteu. Sardinen und dergleichen verabreicht werden. Die Passagiere, die diese Verpflegung wüns-cheNj haben bicö bei der Älimekduug aumgeben. Da die Reise im Winter unternommen wird, ist es att- .ge-eigt, sich inst warmer Kleidung untz warmer Wäsche zu versehen. Für den Äusenthalt in Palästina und Aegypten ist ein leichter lleberrock uu empfehlen. Düs Mitnehmer! von Festkleidnna für Damen und Herren ist erwünscht. Wel^e unnötig.) In. Aegypten und Palästina ist die Münzeinheit das' ägpptische Pfund. Das englische Pfund ist um 2,5 Prozent weniger wert, daher bloß 9-7.5 Piaster. Auch das cuglifchc Pfund wird überall als Scheidemün.;e angenomnrcu. Waffen und Tabak dürfen nicht mitgenommen werten. Für gebrauchte Gegenstände bestehen keine Züllvorschrkstew Das Bu-reau der Reiseleitung der Hakoah befindet sich in den Räumen des Llopb Tviestino, Wien. 1. Bgp. Kär-nlne-rring 6 (M'-.^anin). woselbst in der Zeit Von 9 Vis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 7 Uhr nachmittags alle Auskünfte erteilt. Anmeldungen und AnMlungen enigegen.genomüteu werden. Gegner gesucht. U it i i a für Irmgmattnschaft Samstag, halb 8 llhr, auf eigenem Plan. A. W.'instei», 2. Be)., Hammer Purgstall« Gasse 8. Tür 7/ Heß, trr talentierteBerbindun-gsstürnter der Hakoah wurde von eineul schweren Unglücksfall luimgesucht,^ da sein Vatrl am Montag verschieden ist. Heß. wird in der Zeit d?r strengen Trauer, das sind 80 Tage, nicht spielen. Slavia tmb Sparta bestreiten am komineuden Sonntag das Entscheidungsspiel um -den tschechischen -Pokal! . -Rdmira spielt kommeuten Sonntag in Prag gegen D. F. E. Eine Ghrenbeleidigttngsklage. Die sattsam bek-annten Ereignisse, die in Sportkreisen unter dem Titel ,M. A. F.-Aistäre" Mammetlgefaßt find, haben mm auch ein gerichtliches Nachspiel gehabt. Im Anschlnn an das Wettspiel Hakoah—W. A. -F., bei dem sich die Hütteldorfer recht ungebührlich aufgeführt haben, wurden gegen diesen Verein sportliche Untersuchungen eiugeleitet. Am 6. Inlt fand im Gasthaus ptt „Grünen Baum" eine Delegiertentonferenz des W. A. S. statt, Bei der Herr Mühlparzer ans Krems die Tätigkeit tes Sckmtzverbantes einer abfälligen Kritik unterzog, wobei er iin Verlauf Jchi-ei: Rete Pie Aeußerung gemacht haben soll: Die Leider tes SchutzverbanteZ find D.... kerle. Der Präsident Bezirksrichter Dr. Ebersthaler nnd tessen Stellvertreter Richter Dr. Gerb des' Schtttzvevban.tes erhöben deshalb gegen Herrn Mühlparzer die Ehrenb-eleidigun-gsklage, die gestern vor dem Oberlandesgerichtsrat Dr. Weist (Strasbezirksg-ericht 1) zur Verhandlung gelangte. Als Klagedertreter -intervenierte 'Dr. Rest und als Verteidiger Dr. Gvuder. Wer Angeklagte erklärt-e. daß er in der DtzlegiertöMOrrenz eme Mar sehr scharfe, sedoch nur sachliche Milk an dem Bevtzalten der Testung des Schuhverbantes geübt» daß er ater keine persönlichen Angriffe gegen irgendeine Person gerichtet, msvaölMve - nicht die imrdm-mierte Beschrmpfung' gebraucht' HM. M8 Dr. Gvuder dieMGauptnng aufsvelltes daß" ter W. A. F. ten Fußhallsport zugrunde richtet, erfüllen ans dm Audiiorinm, in dem die Fußballspieler zahlreich vertreten waren, lebhafte Pwtestruft. Bor Eingehen in däs Beweisverstchven regte der Richter einen Ausgleich Mj der nach längeren >URtorhcmdlungen auch in der Weise zustante tarn, daß der Ängellagte eine Erklärung des Inhalts äbgab, er 'bäte in feiner Rede mir eine sachliche Kritik geübt nnd daß er, ivenn eine Mnßovmg in seiner Rete als persönliche Beleidigrmg von ten Magern mißverständlich aufge-faßt. -wpvden sei, er eine folche' Amßernng Mit dM MttÄMcke tes GedMernS -zurückziehe.'Die. Kläger zogen hierauf den Strafantrag zurück, so däß der An» geklagte freigesprocheu wurde. Zum VerLandAnrertnig. Das ani veraangenen > Sonntag im Dianabad zur AuS« tras.ing gebrachte Mekting, das ursprünglich ausschließlich der Jugend Vorbehalten ivar, eehielt aus Rncksichtnahme für die stets notlcidente Verbandskasse zlvei zugkräftige Masserballivrtt-fpiele mit schwachen Schiedsrichtern anfgepelzt, wodurch der gute Ciudrtrck. ten die Jugend hiiiterli-eß, völlkommen verlo'.ru ging. In den Ingondwetibeiverben für Mädchen sah man fast ausschließlich Mitglieder der Hakoah nnd in detten für Knaben und Jünglinge stellten 1. W. A. S. C. und Hakoah fast alle Starter bei. Die Jugend erreichte bei diesem Meeting die Besten Resttltate der Nachkriegszeit. Die Leistung der sungen Famesch (Helga) verdient vollste Anerkennung und ihr Pendant bei den Iünglingett, der Hakoahner Lichtenstern. wird, wenn es in diesem Tempo weiter geht, sehr bald zu den Besten Oesterreichs zählen. Alan muß aber mit seinen Kräften Haushalten. Die Mädchen der'Hakoah geivannen überlegen den Jugendwanterpreis, obzwar' sie mit zahlreichem Ersatz, besonders für ihre Beste, Haust Bratnrann, antreten mußten. Besonders ftien die Schwestern Kolm hervorgehoben, von denen die ältere in der Staffel gegen Samesch ans 66.60 Meter nur ganz wenig von dem Vorsprung verlor. Die Jünglinge der Hakoah boten in der Sp'riNterstklsftzl, vom ersten Mann führend, eine vorzügliche Leistung. Die DnvchslHstittszeit ans 66,66 Meter war 0,53, eine Vorzügliche, bisher in Wien nicht gesehene Leistung. Der Wanderpreis für Knaben und Jünglinge wurde von der Hakoah durch einen taktiWn Fehler für dieses Jahr mit 22:20 Punkten verloren. Und nun zu ten Wafferbattspielen. Schon das erste Wettspiel hatte-MM SchrÄsrichter von botenklicher Unsicherheit. Zwei Fehler krassester Art Bedeuteten zwei Tore. Beide zugunsten des W. A. S. Das Unglück war jedoch nicht so groß, da die Ueberlegenheit tes W. B. C. eine zu große war, so daß der Sieg letzterem Verein nicht zu nehmen war. Wem zweiten Wettspiel zwischen W. A. C. NW Hakoah mußte mit Rücksicht auf den nominierten Schiedsrichter schon im vorhinein mit Besorgnis entgegengesehen werten. Bereits die ersten Sekunden brachten durchwegs Fehlentscheidungen, die die Hakoah benachteiligten. Jedes Angehen der jungen Hakoah- Männschaft wurde als Foul abgepfiffen und unter gröhrer Unruhe des Publiktuns erzielte der W. Ä. C. vor Halbzeit unter drei Toren eines innerhalb der Zweimeterlinie und Änes nach einem nicht gegebenen Onteinwnrf» So endete die erste Spielzeit tereits vollkommen irregulär Und alle -in der Pattfe nnterttommenen Versuche, auf ten Schiedsrichter, Herrn Schachtitz (W. A. S.), einznwirken, blieben ergebnislos. So Begann me zweite Spielzeit, die sofort im Zeichen der Hakoah-Angriffe stand. In dieser Periode üterbot sich ter Bis dahm schon sehr schwache Schiedsrichter an unmöglichen Entscheidungen. So wurde Wertheimer nach einem Durchbruch einen Meter vor dem W. A. C.-Tor von Hager an dev Hose zurückgezogen. Die Mae hiervon war nicht etwa ein Viermeterstvß tzMN W. Ä. E.» sondern ein Freistoß gegen Hakoah. Rofenblait nimmt öfters den Backs vollkomnren regelrecht den Ball ab, ter Schiedsrichter diktiert Freiwurf gegen Hakoah. Die W. A. C.»Leute gehen ftlfe vom Platz ohne bestraft zu werten, wodurch dieselben forWöhrend frei sind. Drei StangenfchÜsse und zahlreiche knappe Fchlschüste streifen das W. A. C.-Tor. Plötzlich, bei einem ganz harmlosen Vorgehen, wird Schaffer ausgeschloffen. Dies steigm die Erregung der Zuschauer und Spieler vis zur Siedchitze, da die Hakoah nunmehr trotz klarer Ueberlegenheit ein Tor in Kauf nehmen muß. Als Wertheimer nun von Worel zweimal an der Hose vom Ball weggezogen wurde und einen Schlag in den Rücken erhielt, nimmt er an diesem Spieler, nachdem ihm in ter ersten Halbzeit schon Grünfeld ungesühnt eine Ohrfeige verabreicht hatte, Revanche. Dem-Schiedsrichter war dies ent« gangen. Davau-fhin stürzte der Sektionsleiter des W. A. C., Herr Kjar. zu seinen Spielern und forderte sie auf. das Wasser zu verlassen. Sofort daraus pfiff ter Schiedsrichter das Wettspiel, da ter W. A. C. abgetreten war, ab. Die Rechtslage ist nun die, daß gemäß ten Wettkampfregeln tes V. Oe. S. die Hakoah die Punkte erhallen muß, da das Wettspiel -aus Verschulden tes W. A. C. zirka 130 Sekunden vor Schluß abgebrochen imtete. Merkwürdig mutet es nur an, daß alle Montagblätter diese Tatsache unterschlagen haben, vielleicht ans Unken>tttnider Tatsachen. - Schaffer, -ter Kapitän ter Wasserballmannschaft der Hakoah, belvbt entgegen allen anderen Nachrichten itä-ndig in Wen. ' Sport und Politik. Der Arierparagraph im österreichischen Skiverband. Am Samstag und Sonntag tagte in Ischl die Delegier» -teniversa-mnMNg tes Oeisterreich-ischvn Skiverbantes, bei der dir Annahme des Arierparagvaschen mit 675 gegen 174 MiMuren beschlossen wurde. An ter Schnng nahnwn Mgefahr 50 Delegrerie atts Wien nnd den Bunteslätrdern tzell, die 96 Vereine -mit 10.000 Wstgliotern vertraten. Die »AMMNe tes Arierparaaraphen beantragte der Äentzschvöllische Mwer« band, wobei Dr. Rödlittg (Gpcht) WvoWb. das; die Jochen» die derzeit Mitglieder einzelner Vereine sind, nicht ausgeschlossen, -daß aber keine neuen als Mitglieder ausaenvmmen

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