Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1673 (11.10.1923)
- Date
- 1923-10-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 1Ö73 WNen, Donn-Mag Austritte ans dem gudentum. .. B arda ch Adolf, M. 17. Mas 1900, Gxqz, Bankbeamter. H' Äi>"Fb^lercheufelder,traße 18. & o U e x ft e D p c r Josef, 9^'21, 3h»ner 1870, Iwan, 2. Be».. Darwingass? 17. G r» nf e l d Arnold, geh. 8. März 1865, Hlrnitz, L.Bez., Lamvigasse 9. K o h l D!axtm., geb. 7. März 1899, Grodei. HaderSdors-Metdlina- ««/ ^^^achstkaße 89. Dr. Abraha m o u i c z Jakob, klkv- 17. Avril 1899 Pozppita, Arzt, 16. Be?., Lorenz Mandlyas e 62. B a n d Maria, aeb. C s a n i c ged. 9. Anaust 1879, .vetfalu, 13. Be».. Waidtzansenstraste 1«. B and Simon, och. 29. Juni 1871, Wien, Lokomotivführer, 19, Pxz., Waid- .fJ. 16. B ob nt t) Otto, ßeb. 21. Jtznne'r 1891. Nansenstraßk Kaufmann, 7. Bez., Zieglergasse 67. B o ff Albert, geh. 29. September 1872, Sviettt, Schlosiergelsilfe, 9. Pez., Hagenmülleraasse 7. Peck Johanna, geb. 29. Jänner 10.00, Ajen, Private, 18. Bez., Lacknergasse 84. Boskovijs Siegfried Friehrich, Meister, geb. 31. Juli 1865, Stefanqn, 15. Bez., Ättiogaffe 9. Orig. Pariser Modelle ii KLEIDER KOSTÜME MÄNTEL zeigt ||FrSfsHarfey§’,i.*l |; l.,0|»ernring Nr« i Wp Pcfamoden+WeiiistäTte Heinrich Wiinirxger Sühne und Kunst. Sezession. »OK MhSl bis Klimt. Unter diesem Motto hat Karl M o t l in der ersten DnsslellüNE des neugegründeten. „Vereines der Museumsscemche in Wien" eine Uebersicht über die Wiener Malerei des neunzehnten Jahrhunderts gegeben. Mit kaleidoskopartiger Raschheit ziehen die großen Wiener Maler des vorigen Jahrhunderts vorüber, ungleich und ungleichwertig au Zahl und Gewicht vertreten, so gut oder so schlecht es eben durch die vorhandenen Kunstschütze und das Entgegenkommen der privaten Kunstsammler möglich wurde. — Von Füger selbst, der zu Beginn des vorigen Jahrhunderts als Wiener Akademiedicektor richtunggebend für den Wiener Knnstgeschmack war, sind außer seinem Selbstporträt weniger charakteristische Bilder ansgestellt, es wäre denn das Bildnis einer adeligeil Tante als „Muse der Malerei" oder die „Geburt der Athene", ans welchen feilt Streben nach der Antike kenntlich wird. Sehr gut und orientierend ist der Maler Roma ko (1834—1869) vertreten, dessen Landschaften, Porträts „Zweikampf" und „Tauben fütterndes Mädchen" ebenso seine dunkle Malweise wie seilten Hang zur Phantastik teunzeichnen. Pon Waldmttller finden wir traute Krmilienbilder, die liebe „Maus in dex Schürze" und die präch-4 lig frischen „Weintrauben", von Schwind romantische Mäxchenbilder wie „Rübezahl" und „St. Georg", von Gancrmann den „erlegten Hirsch", von Danhauser „die vereitelte Pfändung", weiters eine kleine Auswahl von Fendiferner von Epbl, Ranftl, Pettenkofen innd Kupelwieser. Natürlich fehlt nicht der Wiener Meistermaler Rudolf A l t, auch voll seinem Bruder Jakob ist, ein Bildchen ausgestellt. Relativ gut ist Schindler vertreten, während irr den wenigen Makartbildern des Malers Vorliebe für das Große, Dekorative, nicht anschaulich wird, lind schließlich K l i m t, der sich von den Fesseln des Herkommens frei geinacht hat, her alles in Licht und Farbe nuflöst, das magische, orientalische Gold des Hintergrundes uild das Ornamentale des Knnstgewerbes seinen leuchtenden und flimmernden Bildern einverleibt. Nur drei Generationen menschlichen Lebens und doch eine schier endlose Entloicklungsreihe der Wiener Kunst in Form und Inhalt, Material uitb Technik, vom Klassizismus bis zilill Expressionismus wird hier ilt kamn 200 Bildern sichtbar. Diese erste knappe Revue über die Wiener Kunst zeigt noch Spureil voll Kinderkrankheiten, doch eiu erster Anfailg ist gemacht, dem es hoffeutlich au Forbsetzurlgcil ilicht fehlen wird. ' e. f „Die rote Mühle," das neueste Stück Frau,', Moluars, holte ili Budapest einen SensatiouAersolg. In 27 Phautast'ischcn Bildern wich gezeigt, w-le es 'dein Teufel durch eine Maschinerie gelingt, die Gesinnung der Menschen zu verderbell. Das Stück ist inlt Überalls rassinierter Technik ausMaut und gibt ibem Theater was des Aieaters ist. Die Urteile über deil Wert des ilenen Stückes sind jedoch geteilt. Die einen behaupten, das neue .TenstMtück sei seit ..Liliom" dvr beste Mvlnar, während von vielen anderen die Sache bloß als dberMDiches, wenn auch brillantes AnsstattnngMck amckannt Wird, daß allerdings __Wiener Morgenzeitung.__ dem Publikum außerordentlich mundet, so daß ein WM-ersolg vorauszusehen ist. Bek-Mtlich hat dex Direktor des Bnvgcheaters, .Herr H e r t e r i ch, dex Premiere beigesivoh-nt. „Dre rote Muhle" dürste auch in Wien ehestens über die Bretter achcn. Ein Theaterstandal in Leipzig. Wie uns berichtet wich, ka»l es anläßlich der-AuWhrung eiiles wWen Krim'lnaUuckes, „Das ungelebte Leben", von Eugen Qrtner, dem Verfasser des Krieasroumues „Französinnen ohn^ Geschlecht", 1» ciwem argeil DheaterskandÄ. Ein Kasseugehklse, der. pon LebenAjilex bestsseu. 4m Kassenraum her Bank eiubricht, bet welcher er qngestellt ist, ermordet ^nächst den OtbeMssier, der sich zu gleichen Zwecken bef nachtschlafender Zeit tut Tresor ckushielt, schasst die Leiche )vea. waichelil sich in lderr Oberkassier, crnWpdet den Pankdlrektor.' schafft die Leiche iveg. wandelt sich ili den Bankdirektor, jagt sodann die Herren des Ausjichtsrates fajut lhxen Weibern sn die eiende Stube des KasseNW'hllserr und cnthiiilt hier bekennend sein dreifaches Gesicht..., Der Autor des krassen Kri-min^Istück-es operiert allnr sehr mit Swnbolen und Bisior>s,l. Ais gar arn Schluß die gäine AmÄegenheit als „Halitzination des Dichters Fidnciuö" an-fgelheltt wuche, entstand ein Heideulcirm, wie er jtur.felitin hgi PraiMreu loWvicht. Paul Baratow in New-Uor?. Pans Baratpw (Ben Zivi) von der Wiener „Frei-n iüdischeu Volksbühne" aast-^rt gegLnWcirtig am Arch Street-Theater sin Rew-Uork und hat gleich bei seinem erstell Anstreten bei Presse llnd Pub'lcknm einen dnrchschlagertden Erfolg erzielt. Buratow trat in einer Novijiit von Bramion- „Das Glück", vor das amepllanische Blt-likunr. Nacl, den uns vorsti-aend?« Plflttewti-.n-nm, hat der Eindruck, den Baratows Kunst auf daß amdr'lkau>tche Publikum machte, alle Erwarinngeu übertrofsen. Aus den Matern. B n r g t h e a t e x, Akorgen, 7 Uhr, Kleists Trauerspiel „P e n t h e s i l e a". Dicustag drn 16. d., 7 Uhr, „N a t h a n der Weise". A k ade m i eth e a t e r. Aioraen, Halb 8 Uhr, die Komödie „Die Lokalbahn" von Ludwig Thoma. Bolksoper. Heute EharpeüUers „Louise". I o h an» S t r a u ß - T h a a t e r. Sonutag .als Nachmitiagsvorstettung bei ermäßigten Preisen „Die Es arda sif ii r ft i n". Apollotbeater. Das ,.u'.!>sikalisch<! Lustspiel" ^der Herreit Grüllbaum und Stärk „Dortne lind der :) u f a i r ist vonl Bürgertheater ins Apollotheater ü bergesiedelt. Die Rolle des jungen Mannes, der ebenso vortresislich tan'?« wie stotterll muß. spielt sttzt Herr R ä st e-lbe rg e r denl Publikum' pc Gefallen, das auch hier di? neuartige Operette mit MlOkhinter der Szene (./Vertonung" von Gilbert! sehr veisällig aufgenommell hat. Die Premrere würde kurch eine Absprache Fritz G rü ubau in1^ bereichert, der dein Publik,M nahelegte, st'o lange reichliche Eintrittsgelder zu ,.Darine und der Zufall" zu -erlegen, bis er sich von den Tantiemen eine Villa in Hiehing kaufen könne. Hoffentlich br-psstet ihnl das Publikum keine Entiäuschuug. Gerichtssaal. Ohrfeigen nach dem Freispruch/ Eine verheiratete Augestellte des Hauses'Zwieback, Frau P., hatte'den .Direkror S. beim Strafbezirksgericht 1 wegen Ehrenbelndigung durch ein« grlmdkose DiebstaWanzeige oeKaot,. dex Geklagte war? jedoch fre i gesp rochen worden, weck er. wenn auch die Anzeige gegen Frau P. grundlos war, 4m Hinblick' auf die im Hause vorgekommenen. nach Millionen gehenden Diebstähle, sich im gnteit Glauben befunden habe. Nach dem Urteil eilte der Gatte der Mägerin, LuÄvig P., dem Freigesprocheiren nach und versetzte. ihn, vor dem BerhaMungssaale auf de-nr Gange zwei Ohrfe!>gen mit der Bemerkung: „Wir werden uns noch treffen." Direktor S. klagte nun P. bei demselben Gericht üvegen tätlicher Beleidigung an einem besonderen Alsistand erfordernden Orte und wegen Androhung weiterer MischaMuugen. Bei der gestrigen Bevhandlnug rechsifertigte sich der Angeklalgt-e mit seiner * hochgradigen Aufregung wegen der schwerwiegenden, grundlosen Beschuldigung gegen seine Frau. Der Klagevertreter beantragte die strenge Bestrafung des Geklagten. Der Richter, Laichesgerichtsrat Dr. Fuchsig verurteilte*den Angsklagteu unter Anwendung des außerordentlichen MMeruugsrechtes zu einer GMtrafe von 10 0.000 Kronen. In der Begründung hob der Richter hervor, man dürfe die Sache nicht lediglich mit den Augen des Juristen betrachten, und müsse berücksichtigen, daß die Ausreglung des Angeklagten eine derartig» war, daß sie säst an Ginnesverwirrung herameichte. Die Gattin angeschossen. Die Kellnersgattin Anna Hhtba wurde von ihrem Mann mi-t Eifersucht gequält und oft mißhandelt. Deshalb kam es schon im Jahre 1910 zur einverständlichen Scheidung. Rach dem Kriegsausbruch söhnten sich die Gatten wieder aus. Als Anton Hytha ans dem Felde heimkchrtc, fingen die Zwistiglkeiten bald wieder an, da Hytha keiner Arbeit nachging und seine^ Gattin auch bestahl. Sie verlangte daher, daß er die ans thrvn Namen genri-etete Wohn-ung verlasse. Dazu verpflichtete sich Hvtha auch, hielt aber dieses Versprechen nicht. In den letzten Monaten machte er seiner Frau wieder Eifersuchtsszenen. So auch am 26. Juli nach chrer Heimkehr um 10 Uhr abends. Sie legte sich, zu Bette, seine Vorwürfe ignorierend, und schlummerte ein. Plötzlich bemerkte sie, wie ihr Mann dicht vor ihr stand und die Bettdecke wegzog. Sie griff mit der Hand danach. In diesem Augenblick krachte ein Schuß, der sie an der linken Hand und an der Schläse verletzte. Sie wälzte sich auf das Nebenbett, worauf Hhtha ihr noch drei Schüsse nachseuerte, die sie im rechten Oberarm u,ch an der Schulter trafen. Sie fiel aus dein Bette und rief hierbei laut um Hilfe. Ihr int selben Hause wohnender Schivager Leopold Ludwa und dessen Gattin eilten herbei, drangen durch das Gangfenster in. die Wohnung und betraten in dem Augenblick das Znnnrer. da Anton Hhtha den Revolver gegen sich richtete und ausrief: „Jetzt ist es aus, die letzte Kugel gilt nrir," Inzwischen war aber ein Sichebheitswachmann geholt worden, der den Mann entwasfnete. Anton Hhtha hatte sich beinl Landesgericht 2 vor einem Schösifensenat unter Vorsitz des Oberlandesaerichtsrates Wilhelm lvegen Berlbrechens der schwerett Körperverletzung zu verantworten, wobei Dr. Robert Klein verteidigte. Der Angeklagte 'behauptete, daß er wegen der Untreue seiner Frau sich das Leben nehmen wollte. Ms er den ersten Schuß gegen sich Meuerte, hohe ihm die Fran die Waffe entüvi-nden wollen, die Kugel sei daneben gMNge-n, ebenso die folgenden vonihnt -abgefenerten Schüsse. Aus dem Beweisversahren ergab sich, daß Anton Hytha tatsächlich alle Vorbereitungen zum SMstmovd getroffen'und auch Mbs-chiedsbriefe geschrieben ha-tte. Der GerichtHof trug diesen Beweisergebnissen Rechnung, erkannte Hhtha nur wogen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens schnDlg, und verurteilte ihn zu fünf Mona tcu Arrest. wolbei dm zweieinIhaGmonatige Untersuchungshaft eingerechnet wurde. 11. Oktober 1928 Seite 7 Boüswirt. SefteWeits Krone -- 0.0079 öentime». Aurzchlung Wien - -- 0.0878% Geiitime«. In Zürich notierte 10./10. 9./10. die österreichische Krone . . . ( « « 0.0078'/, 0.0078s/a die österr. gestempelte Krone « » « 0.0079 0.0079 die tschechische Krone ...» 16.80 16.75 die Mark . , » 0.OO0QQO3 0.0000806 Holland . ... . . . 219.60 019.70 Neio-Uork .. IM.- 558.50 London.. . « . . 85.42 25.43 Paris . 34.80 33.60 Mailand .. . . .. 25.50 25.40 Belgrad. , . . 6.55 6.55 Bukarest.. . . . . . 2.60 2.60 Sofia . . . 5.45 5.40 Budapest.. , , . » . . 0.0305 0.0302 Warschau ........ . . . 0.0005 0.00074 Sußoflattiens Wirtschaft. Die Geldlnappheit. — Die Verkehrsnot. — Der Wrntes ertrag. — AllmMche Entwicklung. Ans Belgrad wird gemeldet: Die wirtschaftliche Erholung Jngoslgtpiens vollzieht sich mrr lmtgsam, weil sie vor allem durch zwei Schwierigkeiten behindert Durch Kapitals m a n g e l' und urizureichende Verkehrsmittel. Seit der Gründnttg des jugoslawischen Staates hat sich die Jndtsttrie ejitwickelt, was natürlich bedeutende Gum-- meit beansprucht,-die aber immer weniger zu beschaffen sind, rvodurch eilt künstlicher Stillstand eintritt. Der Staat sucht ntöglichst ohne der Noterrpresse auszukommen, dadurch aber fehlt es ait asten Mitteln, um der Industrie für Erweitemn-j gen und Neugründungen Kredite zu geben. Die Narvdna Banka hatte int ganzen eine Milliarde Dinar den Privaten znr Verfügung zu stellen, wovon 400 Millionen für die Industrie bestimmt waren, eine ofseirbar unzureichende Summe. Dabei ist der Staat selbst mit der BßKghlrmg für Bestellungen bei der Industrie noch im Rückstand. Bisher ist es nicht gelungess, ausländisches Kapital heranMjchen. Nenerdirtgs wird vyrgeschlagen, Attieitpakete ins Arksstvch zu verkaufen, um fremdes .Geld hereiuzubvingen. An sich würdert sich üt denk sehr reichert iuchausbaufähigen Auch gewiß für das Kapital lockende Aussichten bieten; doch das Vertrauen in die Standfestigkeit des. jungen Staate^ ist noch nicht gefestigt rmd die andauernde Fiumekrise, das gespannte Verhältnis zu Bulgarien und Ungarn und die Spannung in Kroatierl schrecken von einem Kapitalsek^ Port nach dem S. H. S.-Königreich ab. Dennoch ist d ie innere Hebung nicht zu verkennen. Sie wird sich deutlicher ausdrücken, rvenn es gelingen sollch, die Verkehrsmittel besser auszugestalteu. Gegenwärtig hat Jugoslawiert bei einer Bahnstrecke von rund 10.000 Kiloinetern, davon etwa 6M0 no-rmalspurige, nur etwa ' 40.000 Eisenbahnwaggons, von denen jedoch, ein Mverhältnismäßig großer Teil reparaturbedürftig ist. Zum Abtransport der diesjährigen Emte hat die Regierung 3000 Eiseitbahnwaggons sich ausgeliehen. Der Wagenpark und die Bahnleistungen steigen von Jahr zu Jahr, aber doch^ viel zu langsam im Verhältnis zu den Notwendigkeiten der Wirtschaft. Jugoslawien brauchte einen Wagenpark von etwa 100.000 Waggons. Noch hsute Wkt ganz Jugoftawiett welliger aus als Serbien allein .(das nur den dritten Teil urnfaßte) vor dem Kriege. Seit dem Bo*, stehen des Staates war die Handelsbilanz mit 8 Milliarden tDinar passiv, was beit tiefen Stand der Devise erklärt. Mv sich ist der Dinar im Verhältnis zur kleinen Umlaufsmenge der Noten und zur- Golddeckung auffalleltd niedrig, was vielleicht nebst politischen Gründen auch durch das geringe Interesse der WeltsPSkulation für ihn sich, erklären läßt. Die bebaute Fläche nimmt nur sehr langsam zu, m den letzten vier Jahren durchschnittlich unt etwa ein Prozent. Der Weinbau hat bisher Enttäuschungen gebracht, tveil der Ueberschuß ilt den ebenfalls Wein produzierenden Nachbarländern nicht anzubringen ist. Man will sich dadurch! Helsen, daß man nur besondere Qualitätsweine produziert. Auch die ortsübliche Pslaumenprodusktion kämpft mit Schwierigkeiten, weil Deutschland, der frühere Hauptabnchmer, nicht inehr aufnahmefähig ist. Hingegelt ist der Ernleertrag diesmal dank denr giinstigen Weiter wesentlich höher; 36.000 Waggvtls können ausgeführt werdetr. Vieh wird im nächsten Jahre für etwa 800 Millionen ausftchrfrei sei»; der Viehstand hat sich gehoben. Aber es fehlt an einer Organisation des Exportes durch die jugoslawischen Bauern; jetzt sind es meistens fremde Aufkäufer,, welche den Hauptnutzen haben. Alles iit allcnt kann der Aufschwung Jugoslawiens erst dann ein rascheres Tempo annehmeu, wenn das Bahnnetz zwischeit Donait und Adria ansgebaut, die Fiumefrage gelöst, und die .Hafenbauteu vollendet sind, und wenn es gelingt, die südscrbischen und mazedonischen Teile das Landes, die noch fast iveglos sind uitb einer ehrlichen Beamtenschaft und aller Knlturmittel entbehren, zit hebeik. Ohne bedeutende Kapitälzufnhreu aus dem Auslände wird die Entlvickliing nur schrittweise sich vollziehen. ParlBOf ii'WlJtftNIftf«ilitliflt VWSM « erzeugt nur in eigenen Werkstätten« unter pers. des bestrenommierten Inhabers der Firma ftMMg.1I ör.Mohreng. 2-6 i«