Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-10-11 · Heft 1673 (11.10.1923) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1673 (11.10.1923)
Date
1923-10-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980754--16395-3003305
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

■wr. ltrra MM, Wiener Morgenzeitung 11. OLlober 192V> ieitc •“ Tagesbericht. Heman» Schapira. der Ardaer. Ae österreichische Berkehrsmisere. Sin Srlaß der neue» BnadesbahMreMon. — Pünktlichkeit im Lngsveriehr. Eine Erinnerung an -en SchIpfer des Jüdischen Nationalfonds. Bon Alfred Mah. Bor kurzem j ährte sich zum 25. Male der Tag, an dem der Tod einen der besten den wir hatten, den Heidelberger Universitätsprofessor Dr. Hermann Schapira, in verhall ntS- »näßig jungen Jahren — er erreichte nur ein Alter von 58 Jahrcn — unseren Reihen entriß. Obwohl jedem Zionisten der Na,ne Hermann Schapira, des Schöpfers unseres Keren Kajeincih, geläufig ist, haben dock) nur sehr wenige Gesinnungsgenossen den Träger dieses Namens Persönlich gekannt, geschweige denn Um öffentlich sprechen gehört, weshalb es dem Schreiber dieser Zeilen gestattet sein möge, eine Erinnerung an diesen berrlichcn Menschen aufzuftischen, um ihn als Versammlungs- >edner einer größeren Oeffentlichkcit vorführeu zu können. Es war nach dein crsten Kongreß, als mir freunde und Gejiu»,ungsge»»asseu licucC) ihrer Heimkehr ans Basel von der mächtigen Wirkung, von der auch Sokolow in seiner „Geschichte des Zionismus" spricht, «zahlten, die Schapira durch die Aufforderung an die Teilnehmer des Kongresses hervorries, zu schwören, Jernsasem nicht zu vergessen. Man kann sich daher leicht vorstellen, wie begierig ich war, dieser, hervorragenden Mann, der es vom orthodoxen litauischer, Rabbiner zun, Heidelberger llmversitätsprofessor gebracht harte, kennen zr, lernen „nd sprechen zn hören. Und diese? Glück sollte sich mir gar bald erfüllen. Es war in, Spätherbst 181)7, als die kleine, aber sehr rührige Zionistenschar Berlins, ans der die später bekannt gewordenen Namen Fried.'rnann, Hiutke. Loewe imd Motzkin hernerragten, als Gegendemonstration gegen eine,, vom Rabbiner Tr. Bogelstcin ans Stettin in, Saale des nicht mehr bestehenden Hotel Arnim Unter den Minden gegen den Zionismus gehaltenen Vortrag im selben Saale eine Versammlung veranstalteten, für die sie Schapira als Referenten gewannen. Man kann jich heute die freudige Erwartung der Berliner Zionisten nicht vofftcllen, mit der sic dem 24. November entgogensahen, an dem die erste große zionistische Versammlung Berlins nach den, Kongreß stattfinden sollte, und noch dazu mit einen, Heidelberger llniversitätsprosessor als Redner. Der Besuch war auch dementsprechend. Biele, viele Hunderte, Freund und Gegner, waren gekommen, um Schapira zu hören, und sie iU'wanncn einen für ihr ganzes Leben unvergeßlichen Eindruck. Ganz kurz will ich, bevor ich Schapira als Referenten und Redner schildere, erwähnen, daß in der dem Referat folgenden Diskussion nebst anderen die verstorbenen Willy Bambus „nd T?k- :or Hirsch-Hildesheimer sowie Tr. Heinrich Loewe und der jetzige Prager Oberrabbiner Tr. Brody als Proredner sprachen, während von der Gegenseite nur der Potsdamer Reformrablüner Dr. Rieger hervorgehoben sein möge, dem es beschreden )var, sich dadurch snsznzeichnen, daß er in Ermanglung treffender Gege»»rgulncnte dem ehrwürdigen Prof. Schapira, seinem ehemaligen Berufskollegen, persönliche J'nvektiven an den Kopf schleuderte, llnn rinn zu Schapira. Als ihm der Vorsitzende, Bankier Kalmus, das Wort erteilte, waren aller Augen auf die Rednertribüne gerichtet. EZ erscheint ein mittelgroßer, eher kleiner Mann, der in seinem ganzen Wesen sofort den Gelehrten verrät. Die hohe Stirne, die durch das lange, nach hinten gelammte schlichte Haar noch vergrößert wird und auf liefe Denkarbeit schließen läßt, krönt einen mächtigen, von einem angegranten Bart murahnlien Kopf, ans dm, zwei sehr kluge und ebenso schwermütige Augen durch starke Brillengläser blicken. Und „nn beginnt er zn sprechen. Gleich die einleitenden Worte: „Ich bin der Mann, der das Elend meines Volkes gesehen," die <r hebräisch sprach, ergreifen den Zuhörer. Und je länger er spricht, desto ergri-sfener wird man, so daß beim Schlußsatz: ..ulcha l'Zion goel" den „reisten Anweseschen die Tränen in den Augen stehen. Ich habe fast -alle großen Redner unserer Bewegung gehör:, ebenso die großen deutschen Redner Ranmann, Bebel, beugen Richter, den Gründer der Heilsarmee, General Booth, und viele andere hervorragende Männer, es waren dar-unter stimmgewaltigere, oratorisch 'bedeutendere Rhetoren als Schapira, aber keiner hat mich so ergriffen, keiner so mein Innerstes aufgewühlt und keiner so dem Zuhöver ans dem .Herzen geredet wie er, trotzdem er in cinsachen. schlichten Veortcn, ohne Phrasen und Epigramme, das Elend unseres Volkes zeichnete. Nie werde ich diesen Eindruck vergessen, so lauge ich l^de, nie vergessen den nwdernen Jeremias, als der mir an diesem Abend Hermann Schapira erschien. Sa sei diese Erinnerung dem Angedenken des großen Mannes geweiht. Mdedumncheiten. Daß die Mode von gestern dumm war, braucht nicht umsiaiidUch bewiesen zu werden Jeder — und sogar jede — sieht cv auf den ersten Blick. Man nehme, da wir ja glücklich schon bei der Tamenmode angekommvn sind, bcispiclslpchje die Kl'eidcrärmiel der vergangenen Saison. Sir fielen entweder bis über dre Fingerspitze,, herab und endeten in einem majestätischen Schweis, dessen Aufgabe, darin bestand, die Sauce von, Deller aufzunehmen, in das Hvnigglas zu tauchen und Nippes von, Ständer zu fegen — oder sie reichen bis zur Schulder. .In beiden Fällen waren sic den winterlichen Temperaturen vortrefflich angepaßt, denn cs blies bei den langen Aermcln durchaus nicht mehr „herein" wie bei iden abwesenden. Den Acrmcln der heurigen Saison hingegen kann nur das Beste nachgefagt werden, denn sie sind beim Handgelenk geschlossen, zeigen sogar schon die Tendenz, im Hochsommer zn awliegeuden Röhren zu Mit Eintritt in die neu. geschaffenen Verhältnisse hat die .Generaldirektion der Bundesbahnen in einer besonderen .Dienstanweisung Verfügungen zur Schaffung eines pünktlichen, regelmäßigen und geordneter, Betriebsdienstes getroffen. Die Erreichung dieses Zieles erfordert jedoch auch die entsprechende Mitwirkung der Reisende',. Viele Reisende »verden in der abgelaufenen Sommerceisezeit Gelegenheit gehabt haben, zu beobachten, wie durch die verspätete Wahl der Mätze, durch Einnahme von Erfrischungen in den Bahnhoftoirtschaftcn bei überschrittener Abfahrtszeit des Zuges, durch verspätete Ausgabe des Gepäcks und durch andere Besorgungen unpünktlicher Reisender die fahrplannräßige Abfertigung der Züge gehindert und die Einbringung von Verspätungen durch Kürzung der Aufenthalte tatsächlich unmöglich gemacht wurde. Ans diesen Gründen wendet sich die Generaldirektion der Oefterrcichischen Nnndesbahnen mir nachstehenden, Aufruf an alle Reisende»! Jeder erscheine rechtzeitig zu seinem Zuge in, Bahnhof, löse sogleich seine Fahrkarte, besorge unverzüglich sein (Gepäck und wähle nnverweilt seinen Platz im Zuge. Die.' Wagentüren lverden knapp vor der Abfahrt geschlossen und die Züge pünktlich ab gefertigt! Wer diese Antveisnngen nicht beachtet, und zögert, lvird zur Mitreise n ich t m e h r z n g e l a s s e n. Alle Betriebsorgane werden angewiesen, über die genaue Einhaltnllg der pünktlichen Abfertigung der Züge zu wachen. Alle Reisenden lverden ersucht, diese zur Schaffung eines regelmäßigen und betriebssicheren Verkehres notivendigcn Maßnahmen durch verständnisvolle Mitwirkung zu unterstütze u. Es lvehl also, wie mai, sieht, ein neuer Wind in den Räumen der Bunhcsbahicknrektion. Ter neue Herr über das österreichische Berkehrslvcsen geht die Sache scharf an, und hoffentlich lvird es mit ihm nicht fo fein, wie mit allen neue!, Besen, die nur im Ai,fange gut kehre/.,. Tief Notwendigkeit eil,er gründlichen Reform unserer Bundesbahnen steht natürlich außer jeden, Zlveifel, uitb wenn der neue Generaldirektor sich in feiner ersten Verlautbarung an das Publikum waibet und feine Mitwirkung bei der Wiederherstellung geordneter Zustände auf unseren Bahnen fordert, so hat er damit znm Teil gewiß recht. Tenn nicht zmn lvcnigstcn ist auch das Rcisepubliknn, an der grenzenlosen Verrottung unserer Berlehrszustände mitschuldig. Daß es mit den österreichischen Bahnen so lveit kommen mußte, daß in einen, Erlaß das pünktliche A b g e h c n werden'und nähren sich nicht ausschließlich von Bratensast. lieberdies sind sie modern. Für die „Luftigkeit" der Wintcrkleiduug ist aber auch Heuer ausreichend gesorgt. Abendkleider werden aus Crepe oder leichtester Seide verfertigt und sind auch 1923 vortrefflich durch den Ausspruch gekennzeichnet: Nichts, mit einer Rose gerafft. Auch der richtige Abendschuh trägt dem Klima nuferer Stadt entprechend Rechnung. Er unterscheidet sich vom Sandalen eigentlich nur durch Material N'.ld Preis. Der letzte Unterschied ist allerdings wesentlich. Was die Linie von 1823-- 1924 anbelangt, so scheint sie mit der vorjährigen so ziemlich überein zu stimmen. Der Oberkörper reicht bis zn den Knien, auch sonst bleibt manches gleich. An der Jumperbluse muß noch iunuer unonfhörlich herunigezupft lverden und die Gürtel an Mänteln und Jacken können noch genau so gut. verdreht werden tvle im Vorjahr. Daraus ergibt sich ein Ehrenamt für den Gatten oder Freund der Dame, denn er hat dafür zu sorgen, daß der Gürtel gerade, liegt. Schleppklcider sind vorderhand merkwürdigerlveije noch ansgeblieben, da man aber immer noch bleistiftschlank sein mutz und wir noch beim Sack Hallen, ist vocherzuschen, daß die Krinvliue in greifbare Nähe gerückt ist. Man sage nicht: unmöglich. Nichts ist aus diesen, Gebiet unmöglich und Mode hat lveder mit Logik noch mit Vernunft auch nur das Allermindeste zu schaffen. Sie gchoccht einem einzigen Gesetz, den, Gesetz der Mwcchsluug, die, möglichst sprunghaft vor sich gehen muß, damit die Kleider vom Vorjahr nicht mehr verwendbar sind. Natürlich tritt die Unvernunft und Geschmacklosigkeit einer Mode klar zutage, wem, sie Passee ist und die Frauen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen bei dem Gedanken, daß nran diese Tracht akzeptiert hat. Aber vorläufig machen sie alles mit, die Bügelbrett-Mode, die schiefen Kleider, die spitzhackigen Schulw, die Hüte, die bis über die i Ohren fallen, lind sie tragen das Modebranu und Kanarienj gelb, auch wenn sie quittengelb darin anssehen oder nilgrüne Wangen haben. Keine schließt sich bei diesen Modednminheitcn aus, nicht einmal die „Mittelstandsfran", von der man im allgemeinen doch glauben müßte, daß sie andere Fragen und ' andere Sorgen beschäftigen. Uebrige.us muß man sich durchaus nicht auf die Frauen- „rode beschränken, wenn inan Modedmmnhmtcn fcststellcn will. Auch die Männer haben allerhand auf dem Kerbholz. Zum Beispiel den Wurstel. Er guckt dem wahrhaft eleganten Manne aus der oberen Rocktasche und vertritt so in geffchmackvollstcr Weise den bisher unerläßlichen Taschentuchzipfel. Das tragen nicht nur Buben an der Schwelleder Burschsuherrlichkeit, sondern auch junge Mämrer, die imnrerhin in dem Alter sind, in dem man sich bemühen sollte, absolute Lächerlichkeit zu vermeiden. Außerdem muß unbedingt von bert drei Rockknöpfcn der Züge als eine besondere E r r u „ ge nscha{t in , Aussicht gestellt lverden muß, ist ein deutlicher Beweis dafür, auf lvelch tiefes Niveau die österreichischen Berkehrsvorhält nisse gesunken sind. Das, was in allen zivilisierten Staaten, auf allei, mitteleuropäischen Bahnen als eine unbedingte SelbstverstnlMchke.it gilt, ist in Oesterreich Ausnahme geworden. Wenn mal, den Erlaß des Generaldirektors liest, so rnacht cs unwillkürlich den Eindruck, als ob ein normal abgchcndcr Zug in Oesterreich ein außerordentliches ^Naturwunder wäre, und es »nutet einer, fast so an, »vie die An kündig,mgci, in der Zeit der bitterste», Not, wo Kaffeehäuser, . Theater und andere öffentliche Stättci, es besonders hervor- . hoben, daß die Räume auch geheizt seien. Ueberäll gilt es .als selbstverständlich, daß ei», Eisenbahnzrrg zur festgesetzten Zeit pünktlich abgeht und daß Reisende, die zu dieser Zeit ihre Plätze nicht eingenommen haben, eben zurüctbleiben. An all diesen Dingen ist, tvie gesagt, das reisende Publik,rn, znm große», Teile »uitschnldig. Es ist aber nicht, wie der Herr Generaldirektor meint, der allein Schnl- .digc. Wenn ruan schon dabei ist, mit den Uebclständeu auf unseren Bahnen aufzuräunren, so muß man auch im! eigenen Hause Ordnung nrache»,. So erinnern »vir daran, daß die Abschaffung der Platzkarten in d iesem Sommer zu mancherlei Mißständen geführt und sich als eine verunglückte Maßnahme erwiesen hat. Die Praxis der Fahrkartenausgabe in de», Bahnhöfe», war ebenfalls der Gegenstand lebhafter Klage»,. Die Zustände, die sich an den Kassenschaltern der Wiener Bahnhöfe in diesem Sommer, besonders im Sonntagsverkehrc, zeigten, tvaren ei», europäischer Verkehrsskandal. Mit der Gepflogenheit, nur einer, einzigen Kassenschalter offen zu halten, müßte daher urlbediugt gebrochen »verden. Die Szenen die sich infolge dieser Methode an der, Zügen abspielten, waren der geregelten Abwicklung eines europäischen Zugsverkehres gewiß nicht förderlich. Das alles sind Dinge, die noch in lebhafter Errmicrung stehen, und wenn »nau schon Üeinr Ordrmngmachen ist, so möge die neue Generaldirektion, deren Absichten gewiß die besten sind, auch diese Uebelständc beseitigen. Jetzt, iu der Zeit des schrvachen Reffevcrkehres, müßte man die notwendigen Reformen durchführen, damit die alter». Mißstände zur Zeit des We ih nachts v erkehres bereits restlos beseitigt sind. Das reifende Publikum wirdsich gewiß gerne den Anordnungen und Ratschlägen der Bundcsbahndircktio», füge», »mb die Reformbestrebungen unterstützen, werur es die Ueberzengung haben wird, daß auch, von feite», der Buudesbahnverwaltnttg alles zu seiner Bequemlichkeit Notwendige geta», »vird. der mittler,- vor, innen geknöpft »verden, während die beiden anderen offenstehen. Warum? Weil man sonst ein alter Zopf ist. Ans dernsclben triftige», Grunde trägt der Kavalier die Hosen anfgekrernpclt, auch beim strahlendsten Sonnenschein, und ■jetne KrcNvatle ist ein dünner, grell geftreffter Strick. Aber man kann auch ruhig die Kleidung ganz beWsi lasse»,, we»nr u,a», Mv-dednmucheiten sucht. Da gibt es Mode- »vörter. Seit zwei Jahren sagt jede Telephoimraid statt: bitte einen AngeMick zu warten, „Aton,enteil!" ein Vorschlag ist „lachhaft" (beileibe »licht lächerlich) und „cmsgchhl-osser,!" (Ton auf den, o) »vird durch alle Gebiete abgewandelt. Auch Knustnwden »vülen bei »ms. Bor. ein paar Jahren stolperte man auf Schritt und Tritt über Goethe, darr», kam eine DLcriwiren- Epideutü, schließlich die Ostasien-Welle. In der M»fik geht es ähnlich. Da Bach ein „Paar" Jahre in Mode war—jetzt ist er schon er», bischen übertrage», —, liefen die Leute in Bach-Konzerte, die F»,gc nnt Sonate oder Canon mit Mmvuett ver- »vechselteu. Nicht die Andacht des Ungebildeten, der instinktiv die Größe des Kunstwerkes fühlt, fthrte sie in die Konzerffäle, sonderm die verdammte Pflicht — man trug damals Bach. Er harmonierte M»ffcheme»,d ausgezeichnet mit den dmMuste», Operetten und geradezu »uwnständig primitiver Hmrigenmusik. Dabei ist es ganz aussichtslos, sich gegen diese oder irgendeine andere Mode zu stemme»,. Man bekehrt niemarüivn und wird n»,r einfach aus de»», Kreis, der „gilt" ausgsschLofsen. Es gelingt auch nicht ohne »vciteres, sich vo», km Barm der geltenden Mode frei zn machen, denn einen Vorteil hat das allgeinein Anerkannte ja trotz alledc»», an sich: man erspart sich das Denken, ttud >'cje Bequemlichkeit besieg, r die gescheitesten K. M. dsm Abgeordnete» rum KksareRer. Aus P.acis wird gemeldet: Der als Witzbold sehr bekarurte Abgeordnete des Pariser Bezirkes Montma r trc hat mit km bekannten Korizert-Eafe Pataclan einen Vertrag abgeschlossen, »vonach er sich verpflichtete, in bem Cafe mehrere Vorträge über das „p a r l a m c n t a x i»i; c Kulis senk eben" zu halten. Er hat bereits »,».?!, re re Vorträge .»ehalten, die großes Aufsehen erregten. Japan »ach dem Erdbeben. Tokio »st jetzt »vicder von 250.000 Me»,scheu 'u wohnt, die in 50.000 Baracken untergebracht sind. In Jokohanra ist der Ausfuhrhandel in starke»,, Aufschwung begriffen. In, Monat September »vurden bereits für drei Millionen Mn Waren ausgeführt. Wie immer die Billigsten! Orig, franz. Velour.K 99.000 Orig. engl. Double, 150 cm breit K 95.000 Orig. encL Anzuar, 160 cm breit K 68.000 II. Taborstr. 17 a AflSergasse S

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.