Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1669 (7.10.1923)
- Date
- 1923-10-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Sonnkrg Wiener Morgenzeitung. 7. Oktober 1983 Seite 7 im Leftament eines jüdischen Philanthropen. Kadoories Schnlstiftung für Palästina. Wie seinerzeit berichtet wurde, hat der in Schanghai verstorbene bekannte jüdische Philanthrop K a d o o r i e testamentarisch ein großes Vermögen in englischen Pfund Sterling für das jüdische Schulwesen in P a l ä st i n a hinterlassen. Wie nunmehr I. C. B. aus I e r u s a l e m meldet, enthielt das Testament stilistische Unklarheiten, so daß nicht unzweifelhaft feststand, daß das Geld nur für jüdische Schulen verwendet werden solle. Während sich die Regierung Palästinas anfänglich auf den Geist des Testaments berief und bereits gewisse Summen zum Aufbau einiger jüdischen Schulen bestimmt hatte, wurde nunmehr beschlossen, aus Kadoories Hinterlassenschaft eine große Mittelschule mit einer technischen Abteilung in Jerusalem zu errichten, an deren Spitze ein nichtjüdifcher Engländer stehen und deren Lehrerkollegium sich ans Juden tmd Arabern zusammensetzen soll. Der Rest der Hinterlassenschaft soll znr dauernden Erhaltung dieser Anstalt verwendet werden, an welcher Kinder aller Religionen Aufnahme finden sollen. im Erdgeschoß befindlichen Dampfbäder eingebaut/ Außerdem 'werden auch Frisierräume für Männer und Frauen errichtet. Im zweiten Stock werden die Brau s e,b.ä derabteilungen für Männer und Frauen untergebracht. Sie enthalten 84 Brausen samt Auskleidezellen, wovon Me Hälfte sür Männer, ine andere Hälfte für Frauen bestimmt ist. Ferner befinden sich im zweiten Stocke die Wannenbäder samt Warteräumen und die erforderlichen Diensträume. Der dritte und vierte Stock enthält 40 Brausezellen siir Männer, 20 für Knaben, 22 für Frauen und 16 für Mädchen, ferner noch 18' Wannenbäder und die entsprechenden Warteräume, je ein Kaltwasferbad für Männer und Frauen, einen Kältwassersaal mit anschließendem Massageraum, Ruheräume, einen Raum für den Arzt mit anschließendem Unterfitchungszimmer imd ein Sonnenbad für Frauen. Für Männer wird oberhalb des vierten Stockeswerkes das terrassenförmig ausgestaltete Dach als Sonnenbad eingerichtet.' lieber dieser Terrasse wird sich an der Front der Favoritenstrahe ein Turm zur Aufnahme des sechsten, siebenten und achten Stockwerkes, die je einen großen Warm- und einen kleineren Kaltwafserbchälter enthalten, erheben. Vorbereitungen der österreichischen Hakenlrenrler. Das gestern erschienene Organ der Wiener Nationalsozialisten enthält in großer Aufmachung einen Aufruf an die nationalsozialistischen Eisenbahner. Unter Zitierung eines Aufrufes Hitlers wird an die Eisenbahner die Aufforderung gerichtet, in eine Eisenbahn-Sturmkompagnie einzutreten. Das Kommando befindet sich in Wien, 1. Bez., Elisabethstraße 9. — An einer anderen Stelle des Blattes wird mitgeteilt, daß die Sturmabteilung der Partei organisiert wird, weshalb alle Parteigenossen aufgefordert werden, aus allen fremden militärischen Verbänden sofort auszutreten und sich der eigenen Sturmabteilung auzuschließen. Dieser Befehl ist für das Kommando Wien von einem Herrn Ziegler, für die Landesleitung Wien von einem Herrn H o f m a n n gefertigt. Der Autobusverkehr durch die Fuuere Stadt. Von morgen ab wird nach langer Ruhepause wieder der Autobusverkehr auch während der Tagesstunden durch die Innere Stadt fahren und damit wird ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung erfüllt. Die Innere Stadt wird von morgen ab wieder ein volkstümliches Maffenvervchrsmiitel besitzen, das hier biß nun geschlt hat. Ans diesem Anlaß sieht sich die Stvaßenbähndirektwn genötigt, dem Pnb-likmn eine Anzahl von Belehrungen, wie es sich bei der Benützung der Kraftstellwagen zu Verhalten habe, zu «vteÄen. Denn bevanntAch sind die Wiener an großstädtische Derkchrsverhältnisse nicht gewöhnt, und so beschämend eS ist, daß man den Leuten kel^werstLnVliche Dinge sagen muß — eS ist notwendig.. > - - -Der neuaufgenommene AntckbuSverkehr wird übrigens .m Novum Ausweisen: Die Wagen werden keinen Schaffner haben, der Chauffeur wird die Ausgabe der Fahrtausweise und das Einkassieren besorgen, daher empfiehlt, die Gtraßenbahndirektion dem PuWrkum, möglichst von den im Vorverkauf aul-gegebenen Fahrscheinen Gebrauch gu machen, mn die umstänWche Kartenausgabe im Wagen -u vermeiden. Diese Fahrscheine sind übrigens auch billiger. Eine zweite wichtige Mahnung: Das ab ge zählte Fahrgeld bereit halten! Jedes unnötige Wechseln und Herumsuchen in den Taschen nach der passenden Geldnöte verursacht Verzögerungen. " Das Ein- und An 8 st eigen mutz rasch erfolgen! Erst ausstiigen lassen, dann ein-steägeir! Zur Zeit des stärksten Verkehrs stehen an den Endpunkten der Linien Platz schaffner, die die Fahrkartena.usgabe besorgen. Es hat daher keinen Zweck, in diesem Fall den Chauffeur zu belästigen. Werden alle diese für einen großstädtischen Autobusberkehr unbedingt notwendigen WerhaltungSmaßregÄn eingehalten, so wird sich der Verkehr auch in einer einer Großstadt würdigen Weise abwickeln. Ei« Riesenbad in Favorite«. In 'einer der letzten Sitzungen des Genre indem tes beachtete Stadtrat Siegel über den geplanten Bau einer neuen Badeanlage, welche auf einem Teil der Gartenanlage des Bürgerplatzes in Favoriten errichtet werden soll. Das Bad wird Braute- und Wannenbäder enthalten, ein großes Hallenschwimmbad, das mit einem verfchiebbarcu Glasdach überdeckt ist und bei günstiger Witterung als Freibad benützt werden kann. Ferner werden Heißluft und H c: ßda m pfbäde r, Sonnenbäder, Kalttv a s s e r b ä d e", Heilbäder, wie Moorbäder, Solebäder, Gas- und Lichtbäder, eingerichtet. Das.^Schwimmbassin wird 83 Meter lang und 12,5> Meter breit sein sowie ein größte iLiefe von 4,8 Meter aufweisen. Außer diesem großen Schwimmraum wird noch ein.kleinerer für Kinder vorhanden sein. Da dieses Schwimmbad auch. für sportliche Veranstalt u n g c n, wie Wettschwimmen usw., benützt werden soll, werden an den beiden Längsseiten zwei stufenartig aufgebaute Etagen angeordnet, aus denen für ungefähr 400 Zrischauer Bänke angebracht werden. Im Erdgeschoß des neuen Bades Werden die Dienfträume, ein Erfrischungsraum, die beiden Abteilungen des Danrpfbades für Männer und Frauen, die Räume für Massage, Hand- und Fußpflege, verschiedene Brausen und ein. Kalt- und Warmwasserbassin nntergebracht. Im ersten Stock wer'den die Warte-, AuSkleide- und Rnheräum« für d>e X 250,00«.»«» kann jeder gewinnen, der ein Österreichisches Bau-Los kauft PREIS EINES LOSES K 50.000 MS JEDES LOS GEWINNT WS Sämtliche Gewinste vollkommen abzugs- und EINKOMMENSTEUERFREI 10332 Neuerliche Verschärfung der Lohukampfes der Schauspieler. Wir haben berichtet, daß die Bühnenangestellten die passive Resistenz.eingssteA hcchen, um» eihtc, Basis für Verhandlungen mit den Direktoren zu schaffen. Diese Vechandlungen mußten abgebrochen werden. Der Verband der österreichiischen Theaterdirektoren macht in einer Zuschrift an uns die Bühnangestellten für diese ungünstige Wendung verantwortlich. In dieser Zuschrift heißt eS: J&k Bühnenangestellten sollten außer dem allmonatlichen Index vom 1. September bis 10. Oktober einen Zuschlag von fünf Prozent, vom 18. Oktober bis 81. Jänner einen solchen von sieben Prozent und von da an bis zum Schlüsse der Spielzeit einen solchen von zehn. Prozent erhalten. Für den Abschluß der neuen Kollektivverträge sollte in Strmtfällen die Schlichtungsstelle des Ministeriums für soziale Verwaltung angerufen werden. Die Organisationen sollten zusichevn, bis 31. Jänner Störungen tut den Betrieben zu unterlassen." Der Direktorenvevband gibt in seiner Zuschrift ferner der Vermutung Ausdruck, daß die Bühnenangestellten durch ihre Stellungnahme die Betriebe unter dem ständigen Druck einer Streikgefahr zu halten und die Frage der Kollektivverträge nicht in einer ruhigen Verhandlung, sondern unter der seit Jahren üblichen Drvhung mit dem WeihnachtSstreik zu regeln beabsichtigen. Eine Gegenäußerung der Organisationen der Bühnenangestellten liegt zur Stunde nicht vor. Festgchalten muß aber werden, daß die Einkonimeriverhältuisse der Bühnenanaestellten aller Kategorien bis auf die der wenigen „Prominenten" einfach trostlos sind. ßin Robert Blum-Park. Vor einigen Tagen erst wurde die erste Parkanlage aus der Fläche des ausgelassenen Pötzleinsdorfer Friedhofes, der Waldmüller-Pavk, eröffnet. Im Lause dieser Woche wird aus dem Gebiete des alten Währinger Friedhofes die zweite öffentliche Parkanlage der Benützung übergeben werden. Atls diesem Friedhof sind bekanntlich die Freiheitskämpfer des Jahres 1848 Robert Blum und Karl Messenhauser begraben. Die Gräber dieser beiden Freiheitskämpfer bleiben erhalten, und die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, im neuen Park ein Denkmal für Blum und Messenhcmser zu errichten. Der neue Park soll den Namen Robert Blum- Park führen. Die Lebensmittelmörkte. Kalb- und Rindfleisch ettvas billiger. Der Besuch ‘bei: Märkte war gestern wohl durchwegs besser, die Nachfrage nach Fleisch und Fettstoffen aber verhältnismäßig gering. Für Kalbfleisch ist int Kleinhandel der Großmavkthälle ein Preisrückgang um 2000 K. pro Kilogramm emgetreteu. Auch -Rindfleisch war im Vergleiche zur Vorwoche um 1000 bis 2000 K. pro Kilogramm billiger erhältlich. doch reichen diase Preisnachlässe nicht aus, um den stark eingeschränkten Verbrauch wesentlich zu vergrößern. Die Grünwarenmärkte waren mehr äls ausreichend bS schickt. Trotzdem haben die Gärtner die Preise für alle Salat, arten und für Kohlrüben wieder erhöht. Etwas billiger wurden nur Spinat und runde Kartoffel, die sich um 100 K. im Preist ermäßigt haben. Sehr gesucht sind Kipflerkartoffel, die in ver hältnismäßig kleinen Mengen auf die Märkte kommen. Buttei und Eier notierten bei reichlichem Angebot vollkommen unverändert. _ Unsicheres Wetter. Das Wetter ist in Mitteleuropa nördlich der Alpen trüb regnerisch, kühl und windig. Eine tiefe Depression liegt über Island. Voraussage: Veränderlich. Kleine Lokalchrontt. Der Kaufmann Robert Erdmann, Kahlenbergerstraßi Nr. 59, ist seit 2. September abgängig. Im zweiten Bezirke wurde vor einigen Tagen ei» Taendieb verhaftet, der als der berüchtigte internationale Taendieb Julius Laszlo erkannt wurde. „Wien — die Abin Preßburgg." Ab heute werden die langentbehrten echten Preßburger Mohn- und Nußbeugel in garantierter Originalqualität unter der gesetzlich geschützten Wortmarke ,O- Beugel" (echt nur in hygientscher Packung mit der Schlchmarke „Sv") in Wien erzeugt. Für die Echtheit bürgt, daß der alleinige Verfertiger, Herr A. Buchmann, von 1911 bis 1923 selbständiger Betriebsleiter der allbekannten, im Jahre 1824 gegründeten „Ersten Preßburger Nuß- und Mohnbeugelbäckerei" in Preßburg war und als Mitglied der Inhaber- und Gründerfamine im Besitze des hundertjährigen, weltberühmten, als strenges Familien« aoheimms gehüteten Preßburger Beugel- und anderer Preßburger Originalrezepte ist. „Buchmann u. Co., Gef. m. v. H., Erzeugung von Preßburger Nuß- und Mohnbeugel und Feingebäck" in Wien, 1. Bez., Bartensteingasse 19, Fernsprecher Nr. 13-1-50. _ (Entgeltlich.) * Hebräische Schuleröffnung. Die zionistische Sektion Prater teilt mtt, daß die Eröfftmng der hebräischen Schule heute, präzise 10 Uhr, im Lokale des Tseloth Jeschurm, 2. Bez., Sebastian Kneippgasse 14, stattfindet. Es werden hiermit die Schüler und Schülerinnen sowie die Eltern um pünktliches Erscheinen gebeten. * Klage der Polizeidirektion gegen „Die Stunde". In dem Wiener Nachmittagsblatte „Die Stunde" erschienen, wie die Korrespondenz Wilhelm mitteilt, wiederholt Mitteilungen über Amtshandlungen des Sittenamtes der Polizeidirektion, die heftige und unbegründete Angriffe gegen die Tätigkeit dieses Amtes und seiner Organe enthielten. Die Polizeidirektion wird wegen dieser Angriffe, die geeignet sind, die Polizeibehörde verächtlich oder lächerlich zu machen, die Strafanzeige erstatten. Auch die zu Unrecht des Mißbrauches der Amtsgewalt beschuldigten Beamten des Sittenamtes haben beim Präsidium der Polizeidirektion die Bitte gestellt? zum Schutze chrer verletzten Ehre den Privatklageweg betreten zu dürfen. * Ranbanfall auf der Landststratze. Gestern nachmittags wurde im Hause Kegelgasse 6 ein verwegener Ranbanfall ansgeführt. Der 63sübrige Jakob Ring ging sestern nachmittags von der Markthalle nach Hause. Er hatte eine Tasche mit etwa vierzig Millionen bei sich. Schon auf dem Wege hatte er das Gefühl, als ob ihm jemand folge. Als er das Haus schon erreicht und eben die Stiege hmaufgehen wollte, hörte er hinter sich eilige Schritte, und ehe er sich noch umwenden konnte, bekam er mtt einem Stemmeisen einen wuchtigen Hieb gegen den Nacken. Zu gleicher Zeit griff der Räuber nach seiner Tasche. Ring, der unverletzt geblieben war, rief um Hilfe. Der Mann ließ darauf von ihm ab und lief davon. Es gelang ihm, ohne Beute zu entkommen. * Telephonandernng. Die neue Delephonnummer des Wiener medizinischen Doktorenküllegiums uns seiner Institute, 1. Bez., Fra-nz Josef-Kai 66, ist ab 12. d. 11.478. * Vorübergehende Kürzung der Ladefrist. Mit Wirksamkeit vom 8. d. wird wegen großer Ueberfüllung der Stationen Hernals und Ottakring mit Abgabegütern in Wagenladungen die Ladefrist für Guter aller Art bei der Auf- und Abgabe bis auf weiteres auf sechs Tagesstunden gekürzt. Als Tagesstunden haben die Sttmden von 8 bis 18 Uhr, die Mittagsstunde inbegriffen, zu gelten. Diese Kürzung dex Ladefrist gilt auch für alle von den genannten Stationen bedienten Schleppbahnanlagen. * Vortragszyklus über Palästina. Die Zionistische Be- Airkssektion 12-16 veranstaltet einen Vortragszyklus über Palästina, innerhalb dessen die wichtigsten Tatsachen uno Problente des Wiederaufbaues von Palästina in einzelnen abgeschlossenen Vorträgen behandelt werden. Es sind folgende Vorträge vorgesehen: 11. d., haD 8 Uhr abends: Herr Rabbiner Dr. I. Ta glicht, Eröffnungsvortrag. 25. d.: Herr^ Adolf Böhm über Einwanderung und Kolonisation Palästinas: ferner: Herr Dr. Chaim Tartakower (Natttmalfonds) über Schulwesen «ttd Sozialfragen, Herr Dr. Nahum Blauer (Palästina-Amt) über Industrie und Wirtschaft Palästinas. Die Vortrage finden im Indischen Bereinshaus, 15. Bez., Herklotzgasse 21, statt. * Vortrag des Pädagogen Professor Dr. Fffchl-Scheersohn Der bekannte jüdische Pädagoge, der an der Kiewer Universität die neue Fakultät für Heilpädagogik begründet hat, wird Dienstag den 9. d., halb 8 Uhr abends, im Saale des Jüdischen Nationalfonds, 2. Zirkusgasse 33. ciuen Bortrag über „Die neuen Strvmurvgen im Geistesleben des jüdischen Volkes der Gegenwart" halten. Vortragssprache: Hebräisch. Regicbeitrag 3000 K. * Zur Geschichte der Inden. Im R. Löwit Verlage. Wien, ist vor einigen Tagen eine neue größere historische Arbeit von Dr. N. M. Gelber unter dem Titel „Aus zwei Jahrhunderten" erschienen, die Beiträge zur neuen Geschichte der Juden enthält. * Das Ergebnis der Kleingartenausstellung. Gestern hielt das Komitee der Kleingarten-, SieNüngs- und Wohnbauausstellung eine Sitzung ab, in welcher über das Ergebnis dteser Veranstaltung Bericht erstattet wurde. Mehr als 400.000 Personen haben die Ausstellung besucht. 1.080,642.000 K. wurden eingenommen, wovon 488,387.000 K. Reingewinn sind. Dieser Ueberschutz wird ausschließlich Siedlungs- und Kleingartenzwecken zugeführt. * Eröffnung des „Reuen Saales" in der Hofburg. Die Fesffäle der Hofburg sind nach und nach der :Oeffcutlichkeit für Veranstaltungen freigegeben worden. Nun ist der „Neue Saal" in der Hofburg für festliche Veranstaltungen und Aufführungen hergeri^tet worden. Mittwoch den 10. d. um 7 Uhr abends findet mit einer großen Festakademie die feierliche Eröffnung des Saales statt. Wie immer die Billigsten! Orig, ffanz. Velour . .... . K 99.000 Orig. engl. Doublt, 150 cm breit K 95.0JO Orig, engl. Anzug, 150 cm breit K68.000 Sutfiiiotts ntm Ii. Taborstr. 17 a I. Adlergasse 5