Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1664 (2.10.1923)
- Date
- 1923-10-02
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1664 Men, VienStag Wiener Morgenzeitung. Für und gegen Schönerker. Ile Berelnsleitung will Schönecker wieder gewime«. Die Demission des lanajähr^eu bewährten Sektionsleiters der Hüttelldorfer und seine Abmeldung aus dein Verein haben in der. sportlichen Oeffentlichkeit nachhaltigen Eindruck hervorgemsett. Ein Wiener MontvMatt wühle auch ÄrLinde für das Verhalten Cchöneckers an-zu führen. Da wir zur Ansicht gelangten, das, es sich hier um einen Full dorr prinzipieller Bedeutung handelt, haben wir keine Mühe gescheut, Um den genauen Sachverhalt zu erfahren. Es war wirklich nicht leicht, die Recherchen durchzusühren. da d-ic Funktionäre, Spieler und Mitglieder von Rapid sich sehr verschlossen zeigten. Trotzdem gelang es uns, die Vorkommnisse in Erfahrung zu bringen. Den Anlaß zu den Gegensätzen. flatö ein Verlangen Schöneckers, zu bewillige». der so hoch sei, wie d'e Gcsainlbczüge aller Spieler. Die elf Fußballer der ersten MdnNschast echiclten nämlich ein einmaliges Ehrengeschenk von je Met Millionen Kronen anläßlich der Erlangung des Meistertitels. Die Leitung war nun der Meinung, daß also SchoNecker 22 Ai'illionen Kronen verlangt. Ohne da Spieler zu befragen, bewilligte sie auch dieses Ansuchen. Als Schönecker davon in Kenntnis gesetzt wurde, erkannte man, daß es sich um eilt Mißverständnis handelt. Kuthan und Brandstälter, die Heuer das 15jährige Jubiläum ihrer Tätigkeit für Rapid feierte», wurden durch eine besonders hohe Gabe ausgezeichnet. Die Leitung beschloß nämlich, jedem der beiden Spieler 50 Millionen Kronen zu ü>b«trctichen. Je 30 Millionen Kronen haben die beiden Fußballer bereits erhalten und den Rckst werden sie in den nächsten Wochen ausbezahlt bekommen. Schvnecker gab nun die Erklärung, ab. daß seine Bitte dahin ginn, für seine Existenzgründung so viel zu erhalten, wie Kuthan und Brandstätter zusammen, also 100 Millionen Kronein Die Klubleitnng kam auch dieser Büte nach und holte die Meinung der Spieler wieder nicht ein. Dem Sektiousleiter Schönecker wurden sofort 50 Millionen Kronen gusbezahlt. Bei Rapid haben dis Spieler auf die Geschäftsg-obavun-g des Vereines einen gewissen Einfluß, es iuuri)c ihnen nämlich das Recht eingeräumt, einen Vertrauensmann ,zn wählen, der in die Bücher Einsicht nehmen Lars. Dieise Funktion versteht derart " ... der Sprelerrat Bane r. Bei der Uederprüsung fand nun Bauer eine Eintragung, «che bezeugte, daß Schönecker -eine Remuneration vvtt 100 Millionen Krönen erhalten hat. Bauer berief sofort eine SpielerdersamMuna chn und machte dieser von seiner Entdeckung Mitteilung. Die Vollversammlung erklärte, daß sie nichts dagegen habe, wenn Schönecker für senke Mühe entlohnt ivetN, doch gab sie ihrer Mißstimmung darüber Ausdruck, daß die Kl'wbleitung die Fußballer nicht befragt habe und daß der Schonecker zuaeWwseNr Betrag viel zu hoch sei, Aus diesem Grunde wurde ein,stimmig der Beschluß gefast!. Schönecker Pas Mißtrauen der Spieler auszndrücken. Als Letzterer ans der Schweiz nach Wien zurückkehrte, wurde eine Versammlung ein- 'berufen, in der Schönecker versuchte, sich zu rechtfertigen. Im Verlaufder sehr hitzig gesubrten Debatten erklärte der Redner der Spieler, daß d'e Arbeitsleistung des 'Sektionsleiters in kchnom Einklang -.zu dessen BerNenst stehe. Braudstätte-r ist der Trainer der ersten und Nietsch dar der zweit! u Manuschaft. Für den Sektionsleiter bTciht,demgemäß nur ein eng umgrenztes Arbeitsgebiet übrig. Da Schöneeker überdies schon seit vielen Jahren NnseiNu Gebolt wie die bestbezahlten Spielet erhielt, war es nicht am Platze, daß er plötzlich eine derart exorbiante Forderung erhob. Schvuecker antwortet: -ebenso heitig, wobei er daraus binwies, welche Beträge die Fußballer dem Verein kosten. Er betonte insbesonderr. daß die DeilM'.gskosten für Nietsch, Ufimü und Dietrich viele Millionen verschlungen haben. Zum Schluß seiner Ausführungen Wb Schönecker sein Chret'wori, nie mehr mit Rapid etwas zu tun haben.zu wollen. Darauf verließ er die Ver-famutlung. Der Borwurf, daß die Heilungskosten der drei verletzten Spieler so. enorm waren, führte den Bruch zwischen beit Fußballern und Schönecker herbei. Bvandftätter wies darauf hin, daß ein Spieler, der im Kampfe für den Verein eine derart schwere Verletzung erleidet, daß er dos Spital aufsuchen muß, nicht veranlaßt werden kann, die Kosten für seine Wiederherstellung selbst zu tragen- Diez cckhi Nur. .so weniger an, dg die Spieler ganz einfach uitfH in der Lage sind, diese Beträge ansznbringen. Cr verwies ans Dietrich, der sich im.Interesse seiner S.pieifähig-keit eine Rippe,heraus« nehiUM Geß, was selbstverständlich bedeuteuN Kosten vernrsachle. Vrgudftätte.r betonte, daß diese Acußernug Schöneckers von Lieblosigkeit gegen die Spieler zeugt, und von Interesselosigkeit für den Verein spricht. Was den Verdienst der Spii.cker anbelangt, so 'ist er direkt ' lächerlich .-erlüg. Brandstetter versicherte, daß die Fußballer der elften Mannschaft alsDIxo Befmdüng im Monat Mischen 800.000 und einer Million Krönen erhalten. Er erklärte Znm Schln ß, daß Schönecker für die Spieler erledigt sei- Die KlMeituttg für SchötteÜer. Am vergangenen Sonntag äbeuchs fand neuerli'ch eine Sitzung statt, an der die Leituniasmitalieder und die Spieler des Vereines teilnahmen. Der Ausschuß versuchte, zu vermitteln, um Schönecker für den Verein znrüchngewinnen. Er stellte den Antrag, den zurückgetretenen Sektionsleiter, der in unmittelbarer Nähe ' des .Gitz-ungslokolez wohnt, zur Besprechung zu holen. Die Spieler sprachen sich aber einstimmig gegen diesen Antrag aus. Sie erklärten sich bereit, Schöuccker von, feinem Ehrenwort, das dahin Mg, mit Rapid nichts me'hr zu tunhaben zu wollen, zu entheben, und ihn zu einer innerhalb 14 Tagen einzubernfenden Sitzung beizuzie-hen. Aus Privabgesprächen entnahmen wir, daß die Stimmung unter den Spielern eine sehr gereizte ist. Ein alter Internationaler erklärte, ,chaß die Rückkehr Schöneckers Pie Unangenehmsten Folgen zeitigen würde. Rapid kann seine Wettspiele mit Schönecker bestreiien, da-die echte Mannschaft in diesem Falle Nicht geneigt ist» anzutreten,"!var die Aeußerung dieses Spielers. , ... .. Wir. sind der Ansicht, daß die fähige KlMeitung der Hüiteldorfer einen AuMeg finden wird, weshalb wir auch damit rechnen, daß Schvuecker wieder bald seine Funktion übernehmen kann. Dieser Fall beweist aber deutlich, daß , die Gerüchte, die besagen, daß bei manchen Vereinen der Verdienst der, Funktionäre dem der Spieler weit übersteigt. nicht üüs der Luft gegriffen ist. Wir stehen nun ans dem Standpunkt. daß sviwöhl Spieler als auch bestimmte LeitNNgsmiiglieder, wie Schriftführer, Kassiere, Zeugwarl und Sektionslei!er eine Entlohnung verdienen, da all di-e früher -Augeführien ihre gesamte Kraft dem Vereine zur Verfügung stellen und letzterem zu den großen Einnahmen verhelfen. Es geht aber nicht an. daß die ganze Geschäftsgebarung unserer Vereine unter Ausschluß der öffentlichen Kontrolle vor sich geht, da dadurch alles, was mit , dem Klub zu tun hat, zur Unaufrichtigkeit erzogen wird. Der verkappte Professionalismns, der, wie ans "obigem Fall ersichtlich ist, Nicht, nur bei dktt Spielern, sondern auch bei den Funktionären seine Blüten treibt, droht dem Fnßballsport den Garaus zu macheu. um ans den Fall Schönecker nochmals zurückzUkoMmen, erklären Nachdruck verboten. (4; pHitpftö*) Feiwisch, der FOrmm. Eiste Ätzende VS» Zöltütt Nagh. Einzk^Mchtigte Ueberträgung aus dem UngärischkN von Stephatt I. Klein. ,-OefsM die Augen und geh' vörivärts!" Etz ösfNW die Wetzen ltnd sah sich ans einer urwUblicheN CbMe sieheli. Ddch feiit Grün, keette Bäuntc, keine Saaten gab cs ans Hr, sondemt sie war mit Tischen dicht besät. Aüs jedetn Tisch große Bücher, davor ein Stn-Hl, uild auf fedettt Stuhl saß.ein Mann ntit gebücktem Rücken und hatte die Angett aüf das offdtie Buch gerichtet. Auf dein großen, lveitett Fcfde faßetr lan-ter Nabbirwr und lernten fleißig im Talmud) wie sie dies rille Tage ihres Lebens getan hatten. Die meisten tvareN a!lt> iu.lt langem, weißem Bart, doch gab es unter ihnen aitch jünge-re, mit ivelligchraunem, ftritstpitzschwarze Nr Motz flaN!tn>ig-gelr-ckteni, M'ndettr und roten: Bart. Millionen itwb Millionen dahintzeschiedene Rahhiner lernten den Talmnd iveiter. Bisweilen - stellte der eine laut eine Frage, üipf sich alle zu wiegen 'bogaEN wie Äe Aehren/iNes Weizenfeldes, wenn der Wind über sie hancht; und sie lasen init Mirrnielnder, fingend'er BeitoNNNtz den lheiligetr Text. Es war wie Waldesrauischen int Äbendwiird, das allmählich sich legt, schließlich erstirbt, dann abevNwls in einem nen-en Windstoß ansfährt. Feiwisch strebte zwischen d'eN Tischen Witt. Die Mb-' biner schämten ihn nicht atu sic schauten in die Schriften. Lange schritt er dahin, und Plötzlich eMickte er seinen Großvater, so wie er ihn auch in der großen Stubö mit deNt Lehmboden gesehen, vor dem Buch sitzend. Jetzt aber blickte er aus den: Büch ans (er allein von den MillioMN und MiÜiönett Rabbiner) und richtete die Augen tiMrttz ans Fei wisch, der der: Blick leicht zu ertragen vernrochte und die Lider senkte. Mit gesenkien Lidern setzte er seinen Weg fött, hielt aber mir einem Male, mm: er konnte nicht weiter. Dü wußte Feiwisch' Seele, daß sie jetzt vor Gott stand. Fertvisch senkte den ^ops und lvartete. Dann hob er langsam NN Mick. Er sah eine felsige Landschaft, hie sich well, sehr -weit erstreckte. Und M-Nz in der Fe.rwe, am San-tt: des Horizonts, erblickte er einen Zn einer niedrigen Hochebene sich verfluchenden Bevg, und von dieser Hochebene ebhohön sich ganz seltsam gefoMte Felsen: es war, als wären zwei Mächtige Beine Ms Ebevelnandtztz tzekütz-tniett FcNen anstzeschichtet. Und währhästitz» alünählich sah er §wer sükchts bare Berne bis zu den ^ttien: hoh-bk wützte er. den Mick nicht Zu hebelt. Wäret': Türüte übercvlranNr geschichtet worden, hundert und äbörhMdert, sie würden auch dann Nicht bis ßit diesen KnöchÄN reichen. Die Beim ivaren veM'Ngslos, jedoch Nicht schlechthin reg.ungÄvs, sondern regiungslos mit der Reglosigkeit Nr Gbünitgeibitzg-c, für die das dahittMNnde Schicksal dbn JÄhrtaNseMn ein flüchtiger A-utzMÜlick O-. Eine nie empfundene tiefe Andacht erfüllte. Feiwisch' Seele, doch er empfand keim Furcht. Er betrachtete die ferne'Hochebene, dw chm allmählich bbn sÄcher Form erschien. Me de.r erhöhte Srtz Ns Richters in der Stadt; und hü M ihm seines Lebens letztes tMUtziges Ereignis ein -lind er wurde sich Plötzlich dessen bewußt-. Der Rabbi hat die Wahrheit gesprochen. Ich bin bor einen gerechten Richter ge>komMN! Botz Gott, Nit einzig gerechten Richter. Mit tiefster Andacht sprach er: „Gelobt sei Nr gerechte Richter!" Dü hüb Gott ütst Mit einer Stimrne, die aus Mit Meilen lticht Meßbüretz Weite kütn, aber dennoch so klar verständlich war, als flüsterte sie nahe am Ohr: „Weshalb preisest dn mich mit diesem'' NaMeN völt NteiNen hüttderttaNseNo RüNttzn-' Weshalb sprichst du nicht: Gelobt sei der Barmherzige Und Gnadenvolle?" ,/H e r r, als ich starb, war der. gerechte Richter meines Herzens höchste Sehnsucht. Ich ward Nschnldigt durch falsche Anklage» nur ein gerechter Richter konnte Mich retten. Dein Diener, Herr, Nr Zadik,' sagte mir, ich würde, vor einett gerechten Richter komNte::, und siche: Ich stehe vor deln einzig gerechten Richter! Urteile üNL mm), Herr! Der AllwissertN kentut ineimll Pvchetz." „Ach kenne ihn. Aber du kennst ihn nicht, solange du ihn nicht erzaM hast-" 2. Oktober 1923 __ Gelte wir. doß wir sehr gut begreifen, wem: diestr Funktionldk endlich darü,: gehen will, sich eine Existenz zu grüttzden. Schönecker hat mehr nls ein Jahrzehnt seine ganze Zeit dem Sportklub Räpitz geopfert, wobei er seine Zukunft aufs Spiel gesetzt hat. Daß seine Arbeii gut war, erkennt man an dem kolossalen Aufschwung, den die Hütteldorfer genommen haben. Niemand wird es ihm verübeln, daß er sich eine Stellung, die die Verdienstmoglichk-eit und die linabhängigkeit vom Verein in sich birgt, sucht. Wir finden auch in der Form, in der Schönecker dieses Fiel zu erreichen sich bemühte, nichts Anstößiges. Wir sind einmal schon so weit. PvofessiElvereine. zn besitze::, und der Verband muß sich endlich dag,:: bcaiieu:en, den neuen Verhältnissen dahin Rechnung zu tragen, daß er die eiitsprecheirde Koutrolse anSü'bt. Glosse» zu den Sonntngsspielen. .Bei den Mitgliedern, Funktionären und Anhängern der Adinira ist leider eine Vergröberung der Sitten festzustellen. Die Art und Meise., wie die Spieler und Leitnngsmitglteder der Hakoah vor dem Tressen behandelt wurden, war sicherlich nicht vornehm. Wenn tvir schon bei Ny llebelständen sind, so wollen wir auch aitf die llnauuehmlichkeit Hinweisen, daß bei den lim» kleidekabinen keine Klosette sind. In große Kosten dürste die Behebung dieser Uirterlassimg nicht verursachen. Häusler war am Sonntag nicht in Stimmung, was feinen guten Grund hatte. Dem Hakoahner waren nämlich vor dem Spiele, der lleberrock und die Aktentasche samt wertvollen Inhalt abhanden gekommen. Von dem Vorfall, der sich zehi: Minuten vor Spielende zutrua, haben wir bereits eingehend berichtet. An Neufeld wurden im Strafraum zwei Fouls begangen. Der Schiedsrichter schritt nicht ein, da der Hakoahner den Ball behielt. Als aber Ezihak den gegnerischen Stürmer regelwidrig zu Boden schleuderte, wobei letzterer noch knapp vor dem Fallen in die Presse genommen wurde, pfiff dcr Schiedsrichter ab und diktierte einen Elfmeterstoß. Die Floridsdorser protestierten derart eindringlich, daß das Publikum harangmert wurde. Wie wir später dann erfuhren, mußte sich der Unparteiische, der übrigens ganz vorzüglich seines Amtes waltete, so manches fchmückeude Beiwort gefallen lassen. Es war also kein Wunder. daß sich Herr Wagner einschüchtern ließ, um so mehr, als weit und breit kein Wachmann zu sehen war. Später bemerkten wir. daß sämtliche Sicher'hellsorgaue Ni den Kabinen Aufftellnng genommen hatten. Hätte Adntira nicht,an diesem unrechten Orte gespart, dann wäre es wahrscheinlich nicht zur Unterbrechung des Spieles gekommen. Auf Nr Innenbahn ihren Dienst versehende Wachleute l>ätten Nn Schiedsrichter sicherlich beruhigt. Hunter tvär 14 Tage auf Urlaub und -während dieser Zeit scheirren die Ha-koahner nicht trainiert zn,haben. Zumindest war von der früher so ausgezeichneten Kondition der Mannschaft nichts zn sehen. Die Reservemannschaft ist das Schmerzenskind der Hakoah. Wir stellen dies nicht ans dem Grunde fest, -tveil sie am Sonntag gegen die zweite Garrlitur der Admira mit 0:4 unterlag. Die -oingeholten Informationen klärten uns aber darüber auf, daß bei Nr »Hakoah-Resevve die Disziplinlosigkeit in ihrer krassesten Form eingerissen ist. Die jungen Spieler kommen überhaupt nicht znm-Training und Neiründen ihre Ilnterlassüng dämst daß sie ihre berufliche Tätigkeit daran hinNrt. Wir efimwim daran, daß die erste Mannschaft .zur Zeit, als sie sich Nn Aufstieg in die elfte Klasse erkämpfte, spät abends und zeitlich morgens auf dem entfernten Floridsdorifer-Platz bent Training oblag. Das was die Alle:: konnten, werden.doch hoffentlich die Jungen zuwege bringen!. Die älteren.Spieler Nr Reservemannschaft wieder gehett mif schlechtem Beispiel voran. Einige kommen znm Meisterschaftsspiel zu spät, üüNve tvieder schützen Verletzungen vor, um sich dem Spiel in Nr Reserve zu entziehen. Wie anNrs ist da das Verhakten Grüttselds? Wenn ntan ihn benötigt, ist er zur Stelle, wobei er mit gleicher Treue in der zweiten tvie itt der ersten Mvttitschast kämpft. An ihm. können sich viele Spieler ein Beispiel NGMn, Der HakoahMeserve fehlt Training» überdies Müssen bei Ihr alle Spieler Mitwirken, die in der Ersten nicht benötigt werden. Die Sparta spielte diesmal zwar noch immer sehr scharf, aber doch^ für ihre Verhältnisse fair. Vor der Panse ging 08 zwar einige Zeit sehr wüst zu, wobei Ludwig eiEMs und Stepan andererseits tonangebend waren. In Nn Kabinen scheinen aber die Funktionäre auf die aufgeregten GöMÜtSk besänftigend eiNgewirkt zu haben, und das Spiel konnte aNstüftdSlos beendigt werNn. IMIWiiiiMilliiliiV '... i.illi Feiwisch' Seele begann die Begebenheit zu etßähM. Doch sonderbar, je weiter die Seele in ihrer ErZähkMtz küm, desto seltsamer erschien Feiwisch düs Garrze. Wött stk Wort erzählte seine Seele so, wie er es dem Richtet- HÄte sagen wollen, wie er es sich attf Nr Evdtz MNNÄ8M wiederholt Hütte, und doch war es setzt iMtMNie gfcttj anNks. Und gar. als .Feiwisch' Seele in Nt GNÄhWÜtz ztt NM Wschehnis gelangte» daß die ^Mettschett nicht Hill» gehett wollten, um für die Wahrheit zu Zeugtztt, WÄ! sie ihm zürnten, da verstand er die Sache selbst nicht Mhr. Er verstand nicht, wie dies möglich sei: Nicht zeugen wöllett für die Wahrheit, was es bedeute: Er hübe jeMattNM ge» zürnt, Mr jemand habe ihm gezürnt. Als die Seele getzttdes hatte, HM der Herr an: „Der Richter fragt: Hast du einen Zeuger:?" Feiwisch' Seele sprach abermals: „Ja. Reb Simche, der Metzger, ist Mein Zeuge, und die übriger: alle. Doch sie wollen für mich nicht zeugert kommen." Dcr He rr aber sprach: „Ztt Mir werden sie MgG kommen! So möge denn köMMerr Sirrtche, Sohr: des Salhtett, Söhn Ns StzMr, Söhn des Oser, Sohn des Jükvd, ans dem Wamme IM!" Da stieg der Tödesengel nieder in FeNtsch* Dorf mtb berührte die Hand des Metzgers, Nr geraN voll Nr Schlachtbank heintwärts strebte. Utid der Metzger brach auf der Straße zusammen Utrd war gestörbön. Seine Seele aber fing der T o d e s e u g e l auf und führte sie vor den Herrn. Und dcr Herr sprach Zu ihr: „Ist es wahr, tvas diese Seele sagt?" Und die Seele Ns Metzgers antwortete: „Es ist lvahr, Herr. Er war dckhei-m, ist kein Diev/ „Und toeshalb wolltest du nicht als Zeuge gehen?" „Ich wollte ja, Herr. Es lvar bloß ein Schepz Ich sagte Feiwisch bloß im Scherz, daß ich für ihn 'nicht ztzM» werde." «For:s-etz'n:g iolgl.s 9422