Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1664 (2.10.1923)
- Date
- 1923-10-02
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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m am i-;- Men, Wiener Mortzenzeltung. ' §. «ovrr im Volkswirt. Geftemvelte Krone Aurzahlung Wien 0.0079 V« Sentimes. 0.0078V« Centimes. In Zürich notierte 1./10. 20./9. die österreichische Krone .. 0.0076'/. 0.0078'/, die öftere, gestempelte Krone . . , . 0.0079'/, 0.0079'/« die tschechische Krone. 16.76 16.80 die Mark. 0.0000024 0.0000031 Holland ... . . . . 219.85 220.26 New-York . ... 560.- 68Ö — London ....... . 26.46 25.47 Paris ... 84.17 34.35 1 Mailand.. 35.47 25.64 a9el{jtab . 6.37 V, 6.30 Bukarest ... 2.60 2.60 Sofia . 5.40 5.32 Budapest ... 0.030J 0.03 Warschau.... 0.0017 n.QOtö Betriebsexfolg dy MemWWen SunHes* Im AlMst 1923 stellte sich das finanzielle Ergebnis -cs Betriebes der österreichischen Bundesbahnen auf Grund der vorlönsistcn f§\*iui4tfuuflcu im Perglciche zu d?n unter Bedachtnähme auf die Einuahuu',!- und Ausgabengestalftuig in den verschiedenen Monate,l schätzungsweise ermittelten Anteilen im Iabresvorauschlage wie folgt: taer SotMnfiäe Voranschlags« . ' ***» i ä!Ä in Milliarden Kronen 67*0 665 + 05 143-0 1604 174 S10-0 226-0 169 . 8'6 33 + 3-4 3186 : 332'1 18'5 301’7 334*8 331 68-1 1027 •4* 196 Personen- und Gepäcksverkehr .; Güterverkehr Verkehrseinnahmen (ohne PoflbefördeMg) . .. . Berschiedene Einnahmen . Einnahmensitmme . . . . AuSsiabensumme. .. . . BetriebSabaang. Der Güterverkehr hat sich im August gegenüber hem Juli gebessert und sich von 207 Millionen aiijf Ä Millionen Nutze lasttonuenkilometer erhöht. Die nunmehr vorliegende endgültige Verrechnung der Verkehrseinnahmen des Monats Mai 1923 hat gegenüber der vorläufig ermittelten und seinerzeit verlautbarten Einnahmen-- Mer von 157,5 Milliarden Kronen eine Erhöhung um 20,4 Milliarden ans 177,9 Milliarden Krollen erfahren. »,»„uer Fm- «ud Exporte im Juli 1008. Insgesamt sind im Juli nach Jaffa importiert worden 7.968.500 Tonnen im Werte von 152.891 Pfund, um 94.510 Tonnen mehr, aber um 277 Pfund weniger als im vorigen Monat. Gegen Juli 1022. hat der Import um 897,500 Tonnen z u g e n o m m e n. An Importzöllen kamen im Berichtsmonat 27.287 Pfund ein, um 04 Pfund mehr als im Vorjahre. Exportiert wurden im Bcrichtömonat 1807 Tonnen im Werte von 27.464 Pfund, um 386 Tonneu und um 1939 Pfund mehr als im Vormonat. Gegen Juli 1922 ha! der Export um 30 Tonnen abgenommen. Clearingkurse der Österreichischen Nationalbank vom 1. Oktober 1928, Zahlungen) Amsterdam k. 1 holl. Gulden Agram 1 jux. Kronen . . . Belgrad j Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark BrÜBBel 1 belgische Francs Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christlania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London I Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ... * Mailand 1 Lire. New Yprk 1 Dollar ..... Paris 1 Francs ...... Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKfonor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar auh . r, kleinere , . Belgische Noten 100 Francs . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . 100 . . h * kleinere Dänische Noten 100 Kroner . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . » n kleinere. . . . 0.24’/* 0.299, Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw. 320200— 321800.- .. „ kleinere.32.1000— 321600— Frnnzöslsche Noten 100 Francs . 4275.- 4305— Holländische Noten |00 Gulden . 2770o,— 27900— Italienische Noten v. 100 LI re aufw. 3165.- 3185— . - - kleinere . . . 3145.- 3165— Jugosl. Noten ungest. *u 1000 Dinar 792.— 798.— ' . . . 100 . r v n kleinere . . . Norwegische Note,, 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark nutw. „ „ kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu. 500Lei „ „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500•Rubel » » » »100 » » » „ kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, » , kleinere Ungar, Noten (neu« Em.) zuJOOOKr. » » zn 10.000 Kr, , , , — , . kleinere. 1.95 8.15 *) Für 1000 Mark.!- Zltl8'an.i j luß Oeld Kurs vom 28. Sept, Ware Geld Ware 4 2700t)— 28000— 27900— 28000— fi 803— 807— 808— 812— 8 803— 807— 800— 812— B 0,26'/. 0,31V,') 0.38V, 0.42«/, 4'l, , 3674.-* 2686— 3374— 3686— R 3.71 3,81 3.71 3.81 fl 339,- 341— 334— 336— 5 1108i],— 11J20— 11080— 11120— 5 12480— 12520— 12580— 323000— 3225ÖP— t2620— 3 322000— 323500- 5'/, 9480— Ö520— 0580— 6620— 6 3204— 3216— 3254— 3266— 4 70935— 7J185— 70935— 71185— 5 4322— 4338— 4362— 4378— R 2120— 2130— 2123— 2133— 7 V 676— 680— 633— 067— 4'/. 18520— 18580— 18520.-- 18580— R 0.15 0.18 O,l0»/4 12705— 12625— 0.20»A - 3 12655— 12675— w. 7C560.— 70960— 70560— 70660— 70460.— 70860— 70460— 79860— 3635.- 3665— 3635— 3665— > . 654— 662— 64t— 049— 634!- 642— ä:, 62»!- 12380.- 12460— 12430— I25J9— . 0.25V, 0.30'/. 0.37 0.42 320700— 3223PP. 330500— 3?2IOO. 4325,-« 27700— 8215— 3195— 4355— 27ÖC0— 3235— 3?15— 15.- —— —— 797— §03.— 782— 783— 787— 793— 10950— 11030— 10950— 11Ü30— 0.14 0.16 0.19 0.21 0.12 044 0.17 0.19 339— 334— 323.- 327— 310— 314— 303— 307— T-! — —— —— 18310— J8410— 18310— 18410— 12540— 12620— 12510— 12590— 9360— 9440— 9460— 9540— 2102— 2118— 2105,- 2121 — 2097— 2113— 2100— 2116— 2— 2.20 2.10 2.30 M Aursuhr aus dm besetzte« Gebiete« -eutschlmchr. Wie der Wiener, Handelskammer von unterrichteter Seite mitgeteilt wivd, weisen die französischen Behörden Ausfuhransuchen zurück, die österreichische Firmen um Bewilligung der Ausfuhr aus den deutschen 'besetzten Gebieten einbringey, weil die zur Gmbvingung der Gesuche gesetzte Frist abgelaufenist. Die Wirtschaftslage der Schweiz. Wie bas Leiierr-wnjche Handelsmufeum erfährt, hat sich die. Geschäftslage der Schweiz wesentlich gebessert, da Deutschland jetzt in mancher Hinsicht als Lieferant ausscheidet und die billigen Angebote aus Frankreich ilicht mehr so zahlreich sind. Einzelne Industriezweige sind sogar wieder auf Monate hinaus voll beschäftigt. Diese Besserung dürfte sich auch im Handelsverkehr zwischen Oesterreich und der Schweiz fühlbar machen. — Das amtliche Verzeichnis über die derzeit bestehenden Einfuhrbeschränkungen, ferner die Statistik des auswärtigen Handels der Schweiz im Jahre 1922 sowie im ersten und ztvelten Quartal 1928 liegt im Sekretariat des Oesterreichischen Hqndelsmuftums, Wien, 9, Bez.. Berggasse 16, auf. Eine kleine Börseninsolvenz. An der gestrigen Börse wurde eine Insolvenz deklariert. Es handelt sich um einen kleinen Agenten, namens Juras Horvat, der frühcx als Bankbeamter tätig war. Die Verbindlichkeiten sollen, wie erklärt wird, relativ geringfügige sein. Es wird ein Betrag gk? nannt. der sich sogar erheblich unter 400 Millionen bewegen soll. Infolgedessen Übte die Jnsolyenznachricht keinen Ein-stuß- Die Umsatzsteuer österreichischer Firmen in Ungarin Wie uns die Ailstro-nngarische Handelskammer piitteilt, wich die Verordnung, die berufen sein wird, die Frage der Umsatzsteuer ausländischer Firmen in Ungarn endgültig zn lösen, demnächst erscheinen. Bis zur Veröffentlichung derselben können die Anmeldungen hinsichtlich der Abstattung der allgemeinen Umsatzsteuer seitens der Vertretungen, Filialen, Niederlassungen usw. von ausländischen (österreichischen) Firmen unterbleiben. Die Exekutivorgane der Steuerbehörden wurden bereits angewiesen, biZ dahin alle Verfügungen in Schwebe zu lassen. Steuertag der Aktiengesellschaften. Die zahlreichen Beschwerden her Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung über die gegenwärtige Prwerbsteuer haben den Hauptverband der Industrie veranlagt für heute, 4 Uhr nachmittags ins Jndnstrichaus. 3. Bez., Schwarzenbcrgplatz 4, einen Steuertag der Gesellschaften ein.zubcrusen und - hierzu Vertreter des Finanz- und Handelsministeriums einzuladen. Die Teilnahme an der Versammlung steht allen Jndüstrjegesellschch'teii frei. - ,sD?e Steurr" Zeitschrift für Stkuerwesen. Herausgeber Rechtsanwalt Dr. Emst Koller, bringt in ihrer letzten Folge Aufsätze-über: Steuervertrag .mit dem Deutschen Reich, Ermittlnngsgrundlagtz der Warenumsatzsteuer, Steuerbegünstigungen sü'r die Krsioneii, Neue Erb- und Schenkungsgebühren, Bewertung der Warenlager 1922, Vergütung der Warennmsatzstener an Exporteure, Die Stenereinheit 1923, Praktische. Ecke, Die füngsten Entscheidungen des Verwaltnngsgxrichtshöfts. lOtenerkalender. Neue Stenergesetze. Verwaltung: Wen, t. Bez., Wipplingerstraße ZZ.?.08 2.25 Hervorgerufeu durch das neuerliche Anziehen des G e I d s a tz e s bis 1,76 Prozent, schwächere Elemente zahlten sogar 2 Prozent, vewint mit den Vorgängen in Deutschland eröfsnete die gestrige Börse in l ü st l o s e r Haltung mit teilweise schwächeren Kursen. Da jedoch im Eröffnungsstadium die ans dem Markt gelangte Ware schlanke Aufnahme gestinden, waren die Einbußen nicht einschneidend. Von den Bankenwertein festen Oesterreichische Kredit um 8000 K., Unionbank um 10.000 K., Anglobank um 5000 K. und Länderbank um 3800 K. tiefer ein. Hingegen zeigte sich erhöhtes Interesse für Süvbahnaktien, welche mit einer Avance von 11.000 K. eröffneten, ferner wiesen Timber und die Aktien ungarischer Provenienz Besserungen auf. Auch für beide Hofherr-Aktien bestand Nachfrage. Im weiteren Verlaufe des Verkehrs verminderten sich die. Umsätze auf der ganzen Linie, die Lustlosigkeit nahm derart überhands daß das Geschäft zeitweilig ins stocken kam. Dies benützte die Kontermine, nahm Abgaben in den führenden Kulisienwerten vor, so daß der Schluß zu den tiefsten Tageskursen erfolgte, zumal für eine kleine Insolvenz exekutive Abgaben zur Ausführung gelangten. Gegenüber dem letztgemeldeten Stand verloren Südbahnprioritäten 10.000 K., Bankverein 9000 K., Oefterr. Kredit 22.000 K., Ungar. Kredit 38.000 K., Länderbank 27.300, K., Zivnostenska 64.000 K., Staatsbahn büßten 19.000 K., Alpine 42.0G K., Felten 45.000 K., Rima 14.400 K. und Skoda 63,000 K. im Kurs ein. Auch im S.chranken war eine entschieden schwächere Haltung, bis auf ganz geringe Ausnahmen, vorhanden. Die Spekulation suchte sich zu entlasten, was einen Druck des Kursniveans zur Folge hatte. Es büßten Aussig-Teplitzer 470.000 K., Nprdbahn 880.000 K., Allgemeine Ban 30.000 K., Unionban- ALaterialien 110.000 K., Gösser Brau 400.000 K., Pilsner Brau 110.000 K. ein. Bon den Eisentverten fielen Bechert um 236.000 K., Berg n. Hütten um 610.000 K. Westböhmische Kohlen gaben um 130.000 K. nach. Der Rückgang der Galizia betrug 200.000 K. und Fanto büßten 280.000 K. ein. Hingegen wiesen Krainische Eisen eine Steigerung um 178.000 K. auf, ferner stiegen Heinrichtsthaler um 220.000 K. Fest haben sich auch wieder hie Aktien hex Filmindustrie ausgesprochen, von denen Bita-Filnr abermals eine Besserung von 4600 K. aufznweisen hatten. Erhöhtem Interesse begegneten Statzendorfer, die um 204JOO K. im Kurs hinaufgesetzt wurden. Das Geschäft blieb bis zum Schluß eng begrenzt hei vorherrschender Reserve der Spekulation. Auf dem Anlagenrarkt herrscht Ruhe. Bon den Exoten notierten: Anzeigenges. 310.000 bis 330.000, Erdöl 67.600 biß 69.000, Jriag 343000 bis 349.000, Mraznica 240.000 bis 245.000, Universale 50.000 bis 54.000, ' Knoblocb 40.000 bis 43.000. (Eigenbevicht der „Wiener Morgenzektung".) Wachse. Der ausländische Markt ist ruhig aber fest. Zeresinpreise ^ogen erbeblicb an und dürften infolge der bevorstehendeii weiteren Robstosivrei^erböbunaen ihre steigende Tendenz Anstänei>ftft. gelbes Bienenwachs je nach Provenienz kostet 108 bis 110 SchMltz I» Original Jap an wach 8 erste drei Marken 88 bis 89 Schilld» M Ctyt. netto alles unverzollt ab Laaer München, reines gebleWeS Bienenwachs 246 Goldmark, Zeresin naturaelb 64/66» <L 62 Goldmark, Zeresin l weiß &4/5Ö* E. 56 Goldmark (höhere Grädigkeiten entsprechend) pro 100 Kilogramni bnitto für netto verzollt ab Lager Minchen. Rohöl. Die Evdölproduktion im letzten Jahrzehnt hat beocutend zugenommen und betrug im Jahve 1822 mehr als das Doppelte der Ausbeute 1914. Nur ln den eurodärschen Ländern hat .die Erdölförderung abgenommen. Nach Berichten des amerikanischen Forschungsinstituts für Petroleum wurden 1914 403.746 Millionen Gallonen Erdöl produziert. 1921 765.066, 1922 bc. reits 861.640 Millionen Gallonen. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme der Petrolcumproduktion in Mexiko, wo die Förderung von 26.235 Millionen Gallonen 1914 auf 193,098 Millionen 1922 gestiegen ist. Auch Holländisch-Jndien, die Ver. einigten Staaten und Peru. Aegypten, Argentinien und Trinidad weisen eine Zunahme auf, während in Persien, Venezuela und Frankreich überhaupt erst nach dem Jahre 1914 mit erfolgreichen Bohrungen begonnen wurde. Stark zuvückgegangen ist die Erdölförderung in Rumänien, Rußland, Kanada, usw. Gold, Silber, Münzen. Die Preislage blieb unverändert. Man notiert Feingold Einkauf 43,700.000 K., Verkauf 47.QQ0.00Q K., der Einkauf von Silber 1,800.000 K., Verkauf 1,400.000 K, pro Kilogramm, Goldlegiernng 14 Karat pro Gramm 24.220 K., 18 Karat 31,140 Kronen', Silber 800/1000 Teile fein pro Gramm 1040 K. 900/1000 Teile fein 1170 K. - Münzen: 1 Silberkröne 5200 K., 2 Kronen ** 10.400 K., 6 Kronen -s? 97,900 ü. 1 Silöergulden!-!- 14.900 K„ 2 Gulden ----- 28.000 K„ 10 Kronen in Gold - 131.000 st, 20 Goldkronen - 261000 100 Gold, krönen --- 1,311.000 A., 1 Dukaten --- 148.800 K. Das Finamkommissariat Sowjetrußlands hat beschlossen die Einfuhr ausländischer Gold- und SsthermÜWN ohne Be» schrünkung zn gestatten. Bisher waren derartige Anfuhren aut Beträge im Werte von 660 Goldrubel beschränkt. Der ausländische Silbermarkt war ziemlich lebhaft, wotbei die indischen Basare und China die Hauptfaktoren bildeten Während die ersteren in erheblichem Maße als Käufer für Kgssasilber auftraten, wurden von seiten Chinas Terminkäufe getätigt, wodurch sich eine große Differenz zwischen den beiden Notierungen ergab. So stellte sich Kassafilber auf 325 Pfund 16 Schilling und Silber auf Terminlteserung auf 313 Pfund 4 Schilling; die zwischen beiden Notierungen liegende Differenz ist die größte seit dem 30. Jänner. Am Schluss^ hetz Vormonats wurde yie Tendenz etwas schwächer, da die indischen Basare sich zurückhielten. / Die Vorräte in Schanghai bestanden am' Schsnsie des Vormonats aus ungefähr 26,1 Millionen Unzen Szege, 38 Millionen in Dollaüstücken und 1386 Silberbarren geM ungefähr 27,2 Millionen Unzen Syeee, 35 Millionen in Dollarstücken und 170 Silberbarren am 15. September. (Mgenbericht der „Wiener MovgeMttMg^.) ' R i n d e r m a r k t. Der Auftrieb auf dem gestrigen Rindenmarkte belieft sich auf 1708 Stück inländisches, 119 Stück «ngsrifcheS, 33 Stück tschecho-stowakifcheS, 1371 Stück jugoslawisches und 1819 Stück rumänisches, zusammen 4450 Stück Schlachtvieh, darunter 3406 Stück Mast- und 1044 Stück Beinlvieh. Der Gattung nach waren 8902 Ochsen, 484 Stiere und 1064 Kühe. Unter dem Drucks einer Mehrzufuhr von 440 Stück, an der in» ländische und rumänische Provenienzen parttzipierten, erlitten Primasorten einen Preisrückgang gegenüber der Borwoche von 1000 K., alle anderen Qualitäten von 1500 bis 2000 K. pro Kilogramm. Nur Stiere blieben im Preise fest behauptet. Angesichts des ungünsttgen Rindfleischabsatzes in der Großmarkthalle Wickelt sich der Verkehr in träger Stimmung ab. Es notierten: Ochsen prima 14.000 bis 16.000 K.. sekunda 11.000 bis 13.500 K., tertia 9500 bis 10.800 K., Stiere 11.000 biß 16.000 K., Mhe 9500 bis 13.000 K. nnd Beinlvieh 6000 bis 10.000 K. pro Kstogranun Lebendgewicht. Borstenviehmarkt. Nach den bisherigen Ausladungen dürfte sich der Auftrieb aus zirka 3800 bis 40 0 Schweine belaufen,. Wiener tzchuhbörfe. (Eigenbericht der Miener MorgenKeitung".') Der Verkehr an der gestrigen Schuhhörse gestaltete sich äußerst ruhig und bei äußerst geringen Abschlüssen erfuhren letzte Preise keine Veränderung. Es notierten Herrenstiefel Mgkay Boxkalf schwarz 190.000 K., Rindsbox schwarz 180.000 K., Naturleder und schwarzes Kuhleder 170.000 K., Braunleder 195.000 K., Goodyear Welt Boxkalf 230.000 K., Ntudsbox schwarz 216.000 K., Bxawleder 285.000 K. D amensttefel Makay Boxkalf 180.000 K., Rindsbox 170.000 K., Naturkeder und schwarzes Kuhleder 170.000 K., Braunleder 200M K., Goodyar Welt Boxkalf 249.000 K., Brannleder 300.000 K., Sporistiesel mit Ledechitter schwarz 260.000 K. Wiener WarenbSrse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung^.) Zum öffentlichen Verkauf gelangten laut Art. 343 des H.-G.-B 3 Kettenstühle zu 20,000.000 K. Zum öffentlichen Verkauf gelangen heute den % b., halb 1 Uhr, Seife nnd Waschbürsten, am 4. d., 11 Uhr, Zigarettenpapier. Berliner Börte. .Berlin, 1. Oktober. Die Börse eröffnet« auf die neuerliche getvaltigr Steigerung der Devisenpreise nnd infolge der Gerückte über national-kommunistische Störungen dtzx osfenAchen Ordnung in schr erregter Stimmung. Auf allen Gebieten trat tsehr starker Kqufandrang hervor, während es an Angebot durchaus mangelte. Die Folge war eineHrunghafte Aufwärtsbewogung der Kurse. Ans dem MontamHrkte fand zum Teil eine Verdoppelung des bisherigen Standes statt. Naturgmäß -wurden Valutapapiere entsprechend der Devisensteigerung teurer bezahlt. Die amtliche Mitteilung über die. Vorgänge in Küstrin schwächte die Wirkung der vorher im Umlauf gewesenen übertriebenen Gerüchte ab und daraufhin tviftde die Haltung unsicher und unter dem Drucke von Gewinnrealisationen gaben die Kurse langsam nach, znnral .die amtliche FeststelluiN-g der Dcviisenp reise eine nicht nnechebliche Ermäßigung brachte. Nach der amtlichen Festsetzung zogen die Devisen- ^urse von neuem scharf an. Der Dollar lvuro« mit 340 dir 350 Millionen Mark genannt. Dieser Umstand machte die Bövs^ gegen weitere Rückgänge widerstandsfähig, so daß sich Avschwächungen gegen die Ansangsnotierungen nur in geringem Umfange zeigten. (Alles in Tausenden von Mark.) S ck l n st k n r s eTürkische Lose — .! ^taolc'dodii i‘,r-00 000, Llovd 490.000, Ver. i . ,c