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Wiener Morgenzeitung · 1923-10-01 · Heft 1663 (1.10.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1663 (1.10.1923)
Date
1923-10-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Men, Montag Wiener Morgenzeitung. 1. LRove« im eakt Rapid an der Spitze.! W. A. F. erleidet eine lataftrophale Niederlage. — Me unliebsame Szene beim Spiel koah—Admira. — Sie überschätzte Slovan-Mannichaft wird von de» Amateuren glatt geschlagen. — Hertha neuerlich besiegt. — Sporttlub und Wacker teilen die Pnntte. St, Beiter vor dem gegneriDen Tor, trotzdem dauerte es sehr lange, ms sie zum ersten Treffer gelangten. Das Innentrio Die ychrigen Meisterschastskämpfe brachten im allge- Minen guten Sport, wobei auch die Anteilnahme des Pu- Mtzmß wieder zufriedenstellend war. Alle Sportplätze wiesen nämlich einen schr guten Besuch aus. Nachstehend die Bericht«; HaEoah—Admira 1:1 (1:1). Lke Admira verschuldet acht Minuten vor Spielende den Abbruch des Meisterschaftskampfes. — Das Treffen wird als Freundschaftsspiel zu Ende geführt.' Admira-Platz. 12.000 Zuschauer,, Schiedsrichter Wagner. Mmira; Weser; Bozi, Czihqk: Fürlingex, Koch, Kingall 1; Sregl, Runge, Klima, Schterl. Figla. Hakoah: Halpern; Scheuer, Gold; Ing. Sludsky, Guttmonn>, Pollak; Nemes. Häusler, Grünwald, Heß, Katz. Das gestrige Meisterschaftsspiel/ das interessanten und Mten Sport brachte, endete mit einem Mißtcm. Acht Minuten vyr Spielende stürmte Neufeld dem gegnerischen Tor« zu, wurde dabei zweimal regelwidrig angegangen, ohne daß der vakoahner das Leder verlor. Als letzterer aber znm Schuh aushotte, wurde «r von Czi-Hak dech zu Boden geschlendert. Schiedsrichter Wagner diktierte daraufhin einen Elfmeterstoß, gegen welche Entscheidung die Admira-Spieler und ihre Anhängerschaft in der heftigsten Weise protestierten. Herr Wagner ließ sich emschüch« tem und fugte sich dem Wunsche der Floridsdorfer, me vre Durchführung des Elfmeterstoßes verhinderten. Scheuer, der Kapitän der Hakoah protestierte und erklärte, daß die Hakoah Die Nachri^^ sicht ve, .. „ _ . , . entspricht ...... ... Tatsachen. Das Spiel wurde dann zu Ende geführt, ohne daß der Elfmeterstoß zur Ausführung gelangt wäre. Nach Schluß des Treffens wurde Herr Wagner von Funktionären der Hakoah und den Pressevertretern über seine Entscheidung befragt. Er gab folgende Auskunft: „Die letzten acht Minuten des Spieles zählen nicht zur Meisterschaft, da die Admira die Ausführung des Elfmeterstoßes verhinderte. Ich war um meine geraden Glieder besorgt, weshalb ich mich dem Terror der Floridsdorfer fügte. Ich werde aber im Verband die Anzeige erstatten, daß das Spiel aus Verschulden der Admira vorzeitig abgebrochen wurde. Ueberdies werde ich über das Betragen von Schiert Klage führen, der mich bei dieser Gelegenheit beleidigte." Ans dieser Aeußerung geht klar hervor, daß die Hakoah b#n Regeln entsprechend das Spiel mit 3: l) Toren zugesprochen erhält. Was das Treffen selbst anbelangt, kann festgestellt werden, daß es sehr scharf war, ohne aber im wesentlichen die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. Die Hakoah bekundete im Felde ein merkliches Uebergewicht, das ailsgereicht hätte, um den Sieg zu erringen. Je näher die Stürmer aber dem gtzgnerischn Tor kamen, desto mehr schwand ihre Energie. In diHer Hinsicht ließ das Innentrio alles zu wünschen übrig. Was Grünwald und Heß an günstigen Torchancen vergaben, hätte genügt, um ein halbes Dutzend Meisterschaftsspiele zu gewinnen, Gvünwald kann als Entschuldigung den Umstand anfuhren, daß er von seinen Verbindungsleuten nie unterstützt wurde. Häusler und Heß spielen vollkommen nach der Schablone. Jeder Ball wandert an den Flügelstürmer. Ein anderer Einfall kommt diesen beiden Spielern auch dann nicht, wenn Grünwalp vollkommen fveisteht und die beiden Flügelstürmer von mehreren Gegnern bewacht werden. In ganz hervoragendcr Form befand sich wieder Neufeld der unzählige Skoregelegenheiten schuf, die aber die Innenstürmer in der jämmerlichsten Weise verklopften. Auch Katz war besser wie in den letzten Spielen. In der Deckung überragte ~ ~ ’ v c_ v auch bei Sludsky der 40. Minute vor ftützung. Anerkennenswert ist, daß Sludsky trotz der schmerzhaften Verletzung bis zum Schlüsse durchhielt. Pollak war sehr schwach und inan gewann den Eindruck, daß ihm jegliches Training abgeht. Im Hintertreffen genügten Scheuer und Halvern allen Anforderungen. Auch der Haroah-Verteidiger wurde wenige Minuten vor Spielende erheblich verletzt und mußte seinen Platz mit Neufeld tauschen. Letzterer erwies sich auch als ein Back von hoher Klasse. Eine gewaltige Enttäuschung bereitete Gold, der sich vlit Pollak nicht verständigen konnte und auch in Einzelkämpfen immer den Kürzeren zog. Die Admira kämpfte mit größter Aufopferung. Die Hintermannschaft war gut, wobei sich insbesondere der Törmayn Wieser auszeichnete. In der Deckung spar Koch der eriolgreichste. seine wuchtig getretenen Freistöße bildeten die chwerste Gefahr fiir das Hakoah-Tor. Der Angriff, der sehr chußfreudig war, hatte in Klima seinen besten Mann. Die Hakoah ist-sofort im Angriff, wobei Wieser einigemal rettend eingveifen muß. In der 18. Minute wird dem Wischen Verein ein Eckstoß zugesprochen, der von Vozi, im Tor stehend, mit der Hand gewehrt wird. Den Elfmeterstoß verwandelt Häusler. Die Admira greift nun mächtig an, so daß das Spiel ausgeglichen wird. Nach guter Kombination stellt Schierl in der 30, Minute den Ausgleich her. Grünwald überspielt nun zweimal alles, was sich ihm in den Weg stellt, doch landet sein Schuß jedesmal neben dem Tor. ' Nach Seitenwechsel wird der Admira ein Freistoß zugesprochen. wobei Koch die Stange bombardiert. Bald darauf > nach men. Scheuer wird perletzt und tauscht nnt Häusler " Platz, . ischt bald darauf verläßt Häusler, der einen Tritt bat. das Spielfeld, abbekommen Amateure—Glyvan 3 r 0 (v r 0). Di« Oher-St.-Beiter vergeben einen Elfmeterstotz. Hertha,Platz, MO Zuschauer/ Schiedsrichter Werner. . Amateure: Lchrmann; Povvovich, Tandler; Geyer, Ienö Kvnrad, Hiltl; Cntti. Wieser, Schaffer, Kalman Konrad, Becera. Slovan: HloW; Bojar 1, Becher; Platsche^ Kuzl, Popel; Ianosowitsch, Thalupka, Hanel, Listopad Eckll. Im Zusthauerraum ging es geistern viel lebhafter zu wie aus dem Spielfeld. Die Amateure kultivierten wieder ihre überaus langweilige Methode, bei der der Angriff sehr langsam nach vorne kam. Bicrfünftcl der Spielzeit lagen die Ober* geigte prächtige KoMnätip.nSzüge" und" bedeutendes Schußvermögen, doch wurden sämtliche Aktionen viel zu schwerfällig durchgeführt, Demgemäß verdankten die Amateure ihren Sieg in erster Hinte der Initiative eines einzigen Mannes, und zwä? Kalman Konrads. Dieser Stürmer zeigte großen Arbeitseifer und vollendetes Können. Er war gestern der beste Mann auf dem Felde, Schaffer, der mit Recht als Ballkünstler bezeichnet wird, ist sehr behäbig geworden. Wieser hatte mit seinen Schüssen viel Pech. Eutti, der diesmal am linken Flügel stürmte, kam erst in beit letzten zehn Minuten in Schwung. Der rechte Flügellstürmer Becera war eine Niete. In der Deckung füllte Ienö Konrad seinen Posten voll und ganz aus. Seine Partner waren gute Zerstörer, ohne aber für die Aufbauarbeit etwas übrig zu haben. Die beidett Bert-ewiger hatten eine überaus leichte Aufgabe zu lösen, mtb der Tormann Lohrmann bewies her einigen hohen Wellen seine Meisterschaft. Slovan wird unserer Meinung nach überschätzt. Wären seine Gegner nicht derart langweilig gewesen und hatten seine Stürmer nicht so viel Schußpech gehabt, dann würden wir honte von einer katastrophalen NiedeÄage berichten müssen. Die Wiener Tschechen haben eine sehr schwache Deckung und Verteidigung. so daß der vorzügliche Tormann Hloschek ununterbrochen rettend eingreifen mußte. Der sicherlich recht gute Angriff konnte sich dadurch nie entfalten, so daß von einem regulären Znsammenshiel nichts zu sehen war. Demgemäß vermochte sich auch kein Stürmer auszuzelchmn. Knapp nach Spielbeginn meistert Hloschek eine „Bombe" Wiefers. Die Amateure setzen sich im Slovan-Lager fest. In der 27. Minute erhalten die Amateure einen „Elser" zngesprochen. Schaffer schießt den herauslaufenden Hloschek an. Seinen Protest weist der Schiedsrichter ab. Hloschek macht Schüsse von Kalman» Wieser und Schaffer unschädlich. Nach Seitenwechsel dringt Eutti vor. Der Ball kommt zu Ienö, der ihn an den fteistehenden Kalman abgibt, und dieser erzielt mit placiertem Schuß das elfte Tor. (1. Minute.) Wieser kommt einige Male durch, verschießt aber. Lohrmann wehrt einen Eckstoß und einen Pvachtschuß Hanels sicher ab. In der 16. Minute legt Schaffer den Ball nach einem Freistoß mit dem Kopf durch und Kalman Korund erzielt den zweiten Treffer. Wieder verschießt Wieser einige Male. Dann fallen die Slovan-Leute merklich zurück. In der 42. Minute verwertet Schaffer eine Flanke Beeeras zum dritten Treffer. Sportklub—Wacker 0 r v. Plank ausgeschlossen. Sportklub-Matz. 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Alb recht. Sportklub: Edi; Beer, Teufel; Plank, Wiedemann, ZaM; Bauer, Budin, Hafts, Powolny, Gielbisch. Wacker: Feigl; Kollndorfer, Iellinek; Stach, Resch. Pellet; Liebhard. Wana, Kowanda, Röscher, Huber. In Dornbach wurde gestern zwar kein einziges Tor geschossen. trotzdem war aber der Kämpf nie« inals langweilig. Der Feinschmecker kam allerdings kaum aus seine Rechnung, am wenigsten dann, wenn er ldi« beiden Angriffsreihen in Aktion sah. Hüben und drüben wurde elendes Stürmerspiel demonstriert und wenn die Dornbacher Forwards auch im Felde etwas besser waren als die -ihres Gegners, so leisteten sie sich dafür umso unAaublichere Dinge im Verschießen der „todsichersten" Chancen. Einige Bälle fanden mtmurhin den Weg zum gegnerischen -Tor, diese -aber wurden eine Beut« Feigls, der seine oute. in Berlin gezeigte Form bestätigte. In der Verteidigung Wackers spielte neben Kollndorfer der he malige Stürmer Jellinsk, der im allgemeinen keine schlechte Figur machte. Glänzend war Resch. Bei den Stürmern sah es sehr traurig aus. da die drei Innenleute, jeder für sich ein glänzender Techniker, sich niemals verständigen konnten. . Bei Sportklub war Beer der beste Mann. Mit . seinem Partner bildete er eine taktische Einheit, die auch stärkeren Angriffsreihen, als es gestern die der Meidlinger war, Kopfzerbrechen verursacht hätten. Die Seiten-läufer 'befriedigten, ebenso Wiedemann, der aber au sein Gegenüber Resch nicht heranreichte. Die Stürmer- Waren bis auf den flinken -und durchschlagskräftigen Giebisch sehr schlecht. In der ersten Hälfte ist Macker im Felde zwar überlegen, arbeitet aber nur ganz wenig Torcha-ncen a-us, die daun auch nicht verwertet werden. Gleich nach der Paus-.- verläßt Feigl sein Tor und Kollndorfer kann gerade noch aus der Linie retten. Ein Freistoß Kowandas wird -von Edi gut gehalten. In der 80, Minute wird Plank wegen eines groben Fo-uls an Huber ausgeschlossen. In der Folge werden Zankl und Pellet verletzt, erhoben sich aber bald wieder. Fünf Minuten vor Schluß schießt Powolny einen Elfer, wegen eines Hauds, der Wacker-VerteidMug gn die Stange.' Rapid-W. F. 7 :1 (2:1). Unverdient hoher Sieg. Rapjd-Platz, 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Kienzl. Rapid; Pauler; Dittrich. Schlosser; Klär, Brandstätter. Nietsch; Richter, ttridil, 5kuthap Bauer, Wessely. W. A. F.: Saft; Mattauschek, Wind; Bückling. Roi, Bar-- bak; Schinied, Straßer, Klein, Menzel, Herzka. Ohne besondere Leistungen bieten zu müssen, errang Rapid einen mehr als billigen Sieg, der lediglich ein Erfolg der Ürößren Routine und als solcher zlvar verdient war, in dem gegebenen Ausmaß aber keineswegs dem Spielverlauf entsprach. Die holie Tordifferenz ist neben der Verletzung dos einen und dem Versagen des anderen Seitenhalfs des W. A. F., tvo- Berlehung des ihm gegenüberstehenden Hu... ___ hatte, kcnn stark zur Geltung. Dte Bgcks^ der Grünen arbeiteten unsicher, die Seitenhalves, auch Nietsche, ebenfalls herzlich schwach. Dasselbe gilt von Richter und Kuthan, während Pauler recht out oewordcn ist. WL HAKOAH-SPORTPLATZ mmmmmmmmmmmmmmm fltben der M«ler*i Krieau KRIEAU Sonntag den 7. Oktober, 1/%4 Uhr: Meiferfchaft Vorher: Vormittags 10 Uhr: Slovan-Reserven — Hakoah-Res. * Aohtung! Btraasenbahn Ak bis ium ®poiipl«U Vorverkauf; Hotel Post, Hakoah, AÜaahof, Stadion, II. Frantoni; brückcnstraj5e 24. Häusler, II. Taboratrasse 59 10841 mm Der W. A. F. spielte keineswegs schlechter als in den bis. herigen Meisterschaftskämpfen und arbeitete trotz widriger Umstände bis zum Schlußpfiff mit gewohntem Eifer. Der best, Mann der Roten war wieder Klein, der freilich bei seiner Partnern im Sturm wenig Verständnis fand. Roi stand infolge des schon erwähnten Versagens seiner Nebenleute voi einer unlösbaren Aufgabe. Das Berteidignngstrio bging emtg« Fchler. zog sich aber relativ gut ans der Affäre. Der Spielverlauf brachte anfangs eine leichte Feldüberlegenheit. Rapid kam aber durch Bauer zur Führttng. Kleir glich bald daraus im Alleingang ans. Ein Elser ergab der zweiten Erfolg Rapids. Halbzeit: 2:1. In der zweiten Halft, führen eine Reihe Einzelvorstöße, denen die nachlazsendi Deckung des W. A. F. keinen Widerstand mehr entgegensetzetkann, zu Goals. Wessely und Uridil erreichen je zwei Treffer Kuthan erzielt den letzten Erfolg. T-er rechte Half des M. F wurde in der ersten Halbzeit zeitweise außer Gcsecht gesetzt, Das« knapp vor Schluß bei einem Zusantmenstoß nüt dem Tan> verletzt. Simmering—Hertha 1:v (Ir0). Ein glücklicher Sieg. Simmeringerplatz. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun Hertha: Ostriczck; Schneider, Solil: Wsolek, Reiterer, Nowak; Holy, Listopad 2, Kalisch, Rosendorfer, Schramseis. Simmering: Aigner; Jra, Musil; Ehrlich. Roscher Baumgartner; Hauswirt, Danis, Horvath, Mrkvicka, Kliwtt;ch. Simmering konnte einen glücklichen, aber verdienten Sieg erringen. Dem Spielverläufe nach waren di« Simmeringe'r die besseren, ihr einziger Erfolg war aber ein Zufallstreffer. Das Spiel bot nichts Besonderes, denn durch das Einbacksystem beider Verteidigungen wurde der Kampf fort, tvährend unterbrochen. Bon Technik und Kombinaiton sah man bei beiden Mannschaften fast gar nichts. Bei'Simmermg war Aigner der beste Spieler; er hielt unter anderem einen Elfer von Solil bravourös. Die Verteidigung entsprach, dt« Halvesreihe war besser als die der Gegner. In der Stittmer. reihe wäre nur Horvach zu erwähnen, der dett schönsten Schutz des Tages vom Stapel ließ und damit den Sieg für seinen Klub errang. Hertha hatte drei Ersatzleute eingestellt. Ostriczek war der beste Mann der Favoritener. Die Verteidigung war äußerst sicher. In der Läuferreihe gefielen nur,Reiterer und Wsolek. In der Stürmerreihe - waren einige Ersatzleute tätig. Der Unke Flügel versagte gäirzlich und nur der rechte Flügelstürmer bot annehmbare Leistungen. Sofort nach dem Abstoß überrennen die Simmeringer d.e gegnerischen Rethen und Ostriczek bekonnnt, sofort zwei schwierige Bälle zu halten. Bei einem Angriff verliert Mrkwtc* ka den Ball und Horvath jagt ihn' mit Vehetnen; an die ober« Torstange, von wo der Ball ins Netz springt. (4. Minute.) Im weiteren Verlaus ds Spieles verschulden Hertha und Simmering mehrere Eckstöße. Nach der Pause greift Hertha energisch an und erreicht eine Ecke, die aber crbgew-ehrt wird. Jy der 21. Minute bekommt Hertha die schönste Chance des Spieles, aber Rosendorfer schießt Mi Slliritte vor dem leeren Tor darüber.. In der 24. Minute verschuldet Simmering bei einem Gedränge einen Elfer. Solils Schuß wird aber von Aigner ab gewehrt. Nun setzt Hertha zum Generalsturm ein, planloses Spiel verhinderte aber scd-m Erfolg. Schiedsrichter Braun b-r.'-rragend. L e r e i:: e Rapid . . Vienna . . Slovan . . Hakoah . . Amateure . Simmering Sportklub. Wacker . . Admira , . Hertha . . W. A. F. . Ostmark <0 s 3 1 3 — 3 — 2 1 2 1 2 1 - 16 7 - 11 4 1 5 5 5 5 8 11 12 17 Punkts Vienna—Sparta 2:2« (2 r 1). Ein gerechtes Resultat. Hohe Warte. Schiedsrichter Grunbaum. 18.000 Zuschauer. Sparta; Hpchmanu; Hoscr, Steiner; Stepan, Kata, Cherveny; Sedlacek, Hainy. Kozelu-h. Tvorazck. Simon-ek. Vienna: Kol-ar (Pa.seistg>! Reiner, Bl'um. Ho ress (Bramberger), Ehrenka, Ludwig; Seidl. Bulla, Heß, Fischero, Fischer. Das Spiel der -beiden Vereine trug einen zeitweise sehr derben Charakter, wobei aber zttgeftanden wevdett muß. daß die Wiener, besonders Ludwig uttd Fischer«, diesen unevs-reulichen Ton in das Spiel brachten. Die Sparta spielte wM fchr gut, gefiel aber bei ihrem früheren Kämpfen in Wien -bedeutend besser. Wahrscheinlich lag ihr -das schwere Spiel, daß sie Freitag gegen Rapid austrug, noch in dett Knochen. Der, beste Man'nschas'tsteil der Prager war die ausgezeichnet arbeitende Deckung. Kada als Mittcllätlfer bot eine überragende Leistung. Sein Stellnngsverntögen wirkte manchmal verblüffend; auch sein genaues Zuspiel ist bewundcruslvert. Stepan war für Kolenaty ein vollwertiger Ersatz, spielte aber, .besonders im

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