Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1658 (26.9.1923)
- Date
- 1923-09-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1688 Men, MMoch' Wrenev Morgenzettrmg. 26. September 1923 Stite V denken- — unendliche Pein des Mitgefühls mit Wangels Schmerz, den ihm dieser Bericht verursachen mußte, Hinüber» schauen in herrliche, göttliche, geliebte Augensterne "- peinvollste Sorge um den braven, schwergeprüften,/Lebensgefährten". Di« Musik, die Größe dieses Augenblickes bleibt unvergeßlich. O. A. Die Führung der Staatsoper. tzjne Interpellation im Nationalrat. — Staats« und Privat« interessen. der heutigen Sitzung des Rationalmtes hat der Abgeordnete Leuthner an den Unterrichlsmimstcr sollende Anlage eingebracht: .Zur peinlichen Ueberraschung aller Kunstsremide und der gesamten Oeffentilichkeit hot sich lprausgestelli, daß der Tekretär der Gtaatöoper, Direktionsrat Karl Lion, gleichzeitig die Stelle eines B e r w a l t u n g s r a t e s einer Konzert, und Theateragantur (Bukum A.-G.) bekleidet und dort sogar die T h e a t e r ä b t e i l n n g leitet. Diese Verquickung einer öffentlichen Stellung mit privaten Interessen wird doppelt nnzu.lässig, wenn man erwägt, daß der genannte Funktionär der Oper die Direktoren in ihrer Abwesenheit vertritt. Die Frage der Gastspiele und Urlaube spielt in dam Betrieb der Staatsoper eine große Rolle; cs muß zu den unliebsamsten Erörterungen und Be« schuldiHnngen Anlaß geben, wenn nicht alle Angestellten der Staatsaper und auch die gesamte BsvAkevung, die für das Milliachendefizii -der StaatStheater aufkomnren mutz, von der Ueberzeugung durchdrungen sein kann, daß diese Frage ausschließlich nach dem Interesse der Institute und nicht nach privaten Interessen geprüft werde. Daß auch die Staat sthoaterverwaltung keineswegs das Gefühl hat, es mit einer vollkommen einwandfreien Sache zu tun zu haben, erhellt wohl an: basten daraus, daß das Privat« eugagonrent des geuannteu Funktionärs zuerst so geh?, i m gehal ton wurde, daß sie noch anfangs August auf ein«: Anrage ausdrücklich erklärte, von der ganzen Sache nichts zu wissen. In Wahchril aber ist Herr Lion in seiner Doppelstellung schon seit 1. Mai d. I. tätig, und zwar wie er m bisher unwidersprochener Meise angibt, mit ausdrücklicher' Genehm igung soiner Vorgesetzten Bvl)örde. Die Untcrzsichneten richten daher an den Herrn BundeSmiiirstier folgende Fragen: 1. Seit wann ist ihm die Doppelstellung deS geschäftS- Bhrenden S-ekratärZ der Staatsopcr bekannt?! 2. Wer lzat die Zustimmung erteilt und wie-kann diese KevechtsMigt werden? 3. Was gedenkt der Herr Minister zu tun, um diesem Äkandall ein Ende zu bereiten? j Gesellschaft "der Bilder- und Miyiaturenfreunde. Für den Monat Oktober hat diese jinustbercinigung folgende Veranstaltungen festgesetzt: Für Dienstag den 2. Oktober. 7 Uhr abends, im Gesellschaftslokal, Cafe Siller, aegenüber der FerdmantzKbrücke, Vortrag des Herrn Robert Raditz: „Die Methodik deS Miniaturensammelns", verbunden mit Vorführung interessanter Miniaturen und kostenlosen Expertisen für Mitglieder. Sonntag den 7. Oktober, 10 Uhr: Zweite Kunst- Wanderung: „Orientierende Führung durch die L i ech t enstein a alerte". unter Leitung des Obermedizinalrates Dr. Adolf Krön seid. Montag den 1.5. Oktober, 7 Uhr abends, im Wissenschaftlichen Klub, 6. Bez., Dreihufeisengasse 1. Vortrag mit Lichtbildern des Kunsthistorikers Nn'v.-Dozenteu Dr. Leo Grünstein: „Füger und seine Beziehungen zu Ungarn". Kammermusik-Meistchzhttus der Urania. Das Silviug- Duartett wird in dieser Saison in der Urania einen Kainmermusik-Meisterzyklus zur Aufführung bringen und hat sich die Mitwirkung der bekannten Pianistin Therese Neumann gesichert. Die erste Matinee (Beethovens findet Sonntag den 30. d. um halb 11 Uhr vormittags statt. Ci« neuer^Tell. Man schreibt uns aus Zürich: Am 28. d. fand im Schauspielhaus Zürichs die U r a u f f ü h r u n g „eines neuen Teil-Stückes" von Jakob B ü h r e r statt. Der Dichter gibt dein Motiv eine andere als die bekannte Wendung. Tell empfindet die Befreiung des Vaterlandes als zu enge Aufgabe: e i u Vaterland die ganze Welt. Die ersten zwei Akte, das sozialpolitische Sehnen der heutigen Menschheit stach Klassen- und Völkerfrichen zeigend, sind grandios anfgeibaut; sie ermangeln nicht der Spitzen des alten Satirikers Bnhrer gegen eine satte Demokratie und fanden nicht nur deshalib, sondern auch wegen ihrer packende:: bühnentechnische:: Gestaltung enthusiastischen Beifall. Dann aber ging den: Dramatiker die Kraft aus. Er verläßt im dritten und vierten Mt die große Linie des ursprünglichen Wollei:s, das allen anstehende Erlösungsproblem durch Verinnerlichung und Demut wird Fum rein individuellen, an dem Toll scheitert. Geßler stirbt durch seinen Pfeil, Tell selbst aber gehl an seiner Tat zugrunde. Auch theatralische Längen im letzten Akt lassen das Stück ab'flauen, eine Empfindung, die das Publikum teilte. Es schien anfangs, als ob die Dichtung, aus der Zeit geboren, berufen wäre, stark auf die Zeitgenossen zu wirken. Ausgang und Äusklang bringen sic un: diesen Geltuugsanspruch. uw. Der Verlag S, Fischer. Wie uns aus Berlin berichtet wird, soll sich der bekannte S. Fischer-Verlag mit der Deutschen Vevlagsanstalt in Stuttgart liieren. Dieses Unternähmen ist ein Stinnes-Betrieb, so daß eine Fusion der beiden Berlage in der Praxis einem Diktat Hugo StinnoK' über den S. Fischer-Verlag glcichkäme. Damit hätte der unersättliche Zerstörer des deutschen Wirtschaftslebens seine gierige Hand wieder nach einem wertvollen Stück deutschen Geisteslebens ausgestreckt und der Industrialisierung zuqeführt. Für den Geist des S. Fischer-Berlages wird der StinneSsch? Einfluß keinesfalls von Nutzen sein. Aus den Theatern. B u r g i h eai e r. Morgen, 7 Uhr abends: >,T e r K a u sm an n von V e -n e d i g". Akade m i e t h e a t e r. Morgen, halb 8 Uhr: „Die Lokalbahn". Volk So per. Heute: „Margarete" (Faust). Morgen: ,/D:e Boheme". Dienstag den 2. Oktober eröffnet Kammersänger Karl Burian ein Gastspiel als Tannhäuser. In der Neuen Wiener Buhne findet Donnerstag den 27. b. das letzte Gastspiel der Frau Cleonora Düse in der Komödie „La Porta chiusc? („Die verschlossene Tür") von Marco Praga statt. Apollotheatcr. Heute um 7 Uhr abends^zum 2o. Male „2>ic törichte Iungfrau" von Oskar Strauß in PvemievttLefetzung. An «nsere P. T. Abonnenten! Am 1. Oktober 1929 beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die BezugSgebührep rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das TrafikaLonnemrnt rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Bezugrsebühren ab 1. Lttober 1983: «Bonnern«!! für Wtyn (zum ABHole« im Expeöst oder in de» Derschleiftfkdllen) monatlich . Ä* S8.M0.— SonntmB Wochenlagsnvmmer . . . . . .Ä. 1.000.— Montagsnummek . ..... . -. .. . ,- K. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Berschleißstelle erneuert und die BezugSgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monatlich ........... A. 78.000.- Tschechv-Slowallet monatlich .... Nchech. K. 17.— Polen monatlich ........ poln. Mark 100.000— yn-ofkawten monatlich. . . ..Dinar 40— Denlfchlanö monatlich.Ssterr. Si. 28.000— «nmitnien monatlich . ... ..Lei 90— Lolland monatlich ...».hott. fl. 1*80 Italien wonotUd) . . .. , Sire 10— Schweiz monatlich .... Schweizer Franken 3— Frankreich monatlich.Franken 8— Betsie« monatlich ....... Belg. Franken 8.— England monatlich......... Schilling 8— Amerika monatlich.. Dollar 1— Zahlstellen: Oeflerreichifches Poflfparkasfenkonlo ISO.693. Tfchecho-flowakifchss Pvflfporkaffenkvnlo (Prag) 59.351. Polnischer Posisparkassenkonlo (Marschau) 100.227 Deutsches Poflscheckkonlo (Berlin S 7) 104.722. Bumünien und Bukowina: Osthank A« S. ung deren Filiale». Schweiz r Schweizer Bolksbank in Si. Salle«. Jugoslawien: Poflfparkafsenkonlo (Fogreb) 40.035. Statt«« r Soelela di Eredilo Commrreiole Lrieste» Bia Mazztni 30. Die Verwaltung dar „Wiener Morgenzeitung" Wien, tt.. Taborstrafte 1—3 Telephon 44.028, 43.319. Vor zwei Jahren starb in einer Meidliuger Ziuskajerne^ der \jreiji;' Hausbesorger Sebastian Liudne r eines piötz'.ichcu Todes. Da der Mann schwer Inngenscidrud war, siel sein plötzliches Hiuscheideu nicht aus. Zwei Einbrecher, ein Mann und dcsser, Gelie-bic, kamen in gerichtliche Untersuchungshaft. Durch ihre Erzählungen zu MUWtUng' m hervor, daß sie den alten Andner -mit Zyankali vorgifwi hatten. Die Rach-- fakschuugeu führten zur Ansdecknug eines von dem steilenlosen Kutscher W. Schön augezerwUen Kvn:pw':es, neessen Opfer der greise Lin du er gewordn: ist. Lindncr hatte aus dankbaren: Mitleid die 21'jährige Helen-? Kassie <i!8 Pflegerin aufgenmttitten. Sie getvölirta alsbald ihrem Geliebten Schori n'ud dessen Ehegattiu Katharina in der Hausbesorgerwohnnng U-nierstand und später fand auch ihr -Freuud Ferdinand H a e, etneier von Anfnahnre. Eines Aiorgens nnschte Schön in den Morgcukassec Zyankali, Linduer trank ahnungslos und verschied nach werngrn Minuten. Gestern standen das Ehepaar S ch ö n, Helene K a s \ i c nnd Ferdinand Hagemeie r -unter der Ank'.age des Giftnwvdes vor den Geschwareiten. Die Verhandlung leitete Hofrat Dr. R a -m saue r. Katharina Schön hatte in der Vornnt-ersuchung ei» G e-- ständnis abgesogl. In der -gestrigen V-echandlung bekanltie sw sich auf die Frage des Bonsitzeuden schuldig, lieber die BerhMirisse in der Wohn-ung des Linduer erzählt sie, der Greis sei außerordentlich gebrechlich gewesen, kurzsichtig und schwerhörig. Er konnte also aus eigenem überhaupt keine Wahrnehnuing mach?;!. Eirrmal bekani er ein Dollarp.iket. Der Manu habe ganz offen von seinem Plan, dar, alten Lipduer „Ham zud rahn" und daun zu berauben, gesprochen. Die archere-n seien -einverstandei, gewesen. Sie habe einen Teil des ihr von Schöit Mebencn Zyankalis in -dn: sür Ämdm-r bereiteteu Kafsiae goschlittet. Daiur sei sie weggegangeu. Als sie e-twa zehn Minuten später zuruckkam, war Lindn-er schon tot. Er wurde nun aus den: Bett herausgchobett und der Strohsack durchsucht. Bei der Einvernahme -der Angeklagt'M kam es zu verschl>.ide::en Znsamnrenstößeu zwischen der Verleidign-ug und dem Vovsihetr-deir. ^Cn-f eine Bemerkung des Vorsitzenden, daß die Verteidigung die Angeklagte zum Widerruf ihres Gest ä n d n i s} -e s gebracht habe, lehnten Dr. H o ch s i n g e r und Dr. K-r-a,\\ § den Vorsitzenden ab. Nach Wiederaufnahme des Verhörs stürzte die Angeklagte plötzlich ohnmächtig zusammen, woraus die Sitzung aus «me St-unde unt-evbr-ocher: wurde. Bollswiü. veftempeltr Krone - Auszahloug Wie» In Zürich notierte die österreichische Krone . . . diir österr. gestempelte Krön« . - 0.0679 fienOmn. 26./0. 24./*. . . 030070 0.0070 . . 0.0070*/, 0.0070*/, die tschechische Krone , ..«>•* 16.80 16.82V, die Mark . . . , i 0.0000040 0.00008 Holland.. 219.50 280.76 Rew-Nork. 567.25 880.— London •••«•• 25.40 25*4 Paris . t 85.40 88.80 Mailand. 26.85 25.46 Belgrad... . . ....... 6.80 6.17V. Bukarest. ,7. 2.60 9.60 Sofia . 5.35 6.82'/, Budapest. 0,03 0.0302 0.0017 0.0018 Glsarlng&nm der OsterrelGhlichao Hattonalba vom 25# September 1Y28. Devisen (Schecks und Ans* z>, sahlungen) l Ani9ttr(i4m 1, 1 holl. Oitldtn Acwn 1 )ue. Kronen , , , 6el«rsck 1 Dinar . . . . . Berlin 1 Seutaehe Keldtsnuffc Brüssel I belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christian!» I norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London I Pfund Sterling . . Madrid I Peseta» . . . , . Mailand I Lire.. New York I Dollar. Paris l Francs ...... Prag I tschoeho*slow, Kronen Sofia 1 Lewa Stockholm I sehwedlseheKronor Warschiu I.polnische Merk . Ins 0»id 4 27909.- 5 823»— l Kl'H S 3».- 5 IHN— S 12880— 3 323500— B'/t 97W— 8 3299— 4 70935— 5 452?.~ B 2«27— 7V» Ö68— 4*/] 18670— 6 _ 0.19 KurstMs War* Geld 2W00- 27900— 827— 798.— 827— 796— °W-' xgh 3.75 3.65 324— 321.- 11170— 11130— 19820— 125*0— «Mi«»—rmm— 9820— 9780— 3311— 3914— 71185— 76935— 4538— 4342— 2137— 2125— 667— 658— 18730— 11670— 0.20 0.20 24.8*7»' Wi« 28860— MJ- «60- 0.41V; 3686- *3.78 323— ItlTO— 19630.» 71185— 43«— 18730— 0.3t Noten Amerlhan, Noten v. 5 Dollar aulw, , . kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten eu 1000 Lev« , »i » * * . , kleinere. . . DHnlsehe Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten «u 1000 Merk. " * .7 i ^00 m « . . . kleinere. . . , Engl. Noten von 5 LlvrCet. aulw. , » kleinere ..... Franeäsische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aulw, , , kleinere , . . Jugosl. Noten ungest, zu 1000 Dinar . . . * 100 . , , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufW, , „ kleinere.... Rumänische Noten zu 1000u. 500Lei , , kleinere . . . Russ. NolenJRoman.) zu 500 Rubel » » »- » ioo p . . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische»Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Ischecho-slow. Not. v.lOOOautw. , p kleinere Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. . zu 10.000 Kr. ... 70560.-» 76960— 76560— 70960- 704»— 769»— 764»— 766»— 3945— 3975— 3645— 3675— 641— 649— 638— 644,«* 0.18V, 0.16V, 184». 12649. 9630. 91». 2101. 2. — 185»— l64Öa~ l$5»i~ — 12720— 12450— 12630—’ - 2tSi~ SIS— - 2120— 9102— 2.40 2.Ä» ,20 2.15 ».35 2.15 2.35 für 1000 Mark. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten. In ihrom neuesten Monaksbulletin spricht sich die Guaranty Trust Com* panh of New?)ork über die Koaiu,n.ktnÄage der Bereinigten Staaten im Monat September solgeivdermaßen aus: Din Ge» -schäsistätigkei'l läßt darauf schließen, daß sich die Konisunktur nach dein Rückschlag der letzten Monate ober wieder in aufstiüiender Richtung bewogt, was Mmenti-ich durch die Pttisöessrrunacn an der Börse und an »üiMliten Rohstofswärkten belcat wird. Dar Ba.uuiwollpri.is lyai sich von 35,60 Cents da8 Pfund auf 27,68 Cents erhW, .nachdem die «letzte offlAielle Ernteschätz-nua auf 10,7 Niillioneu Ballen kautet, tMch'vd sie vo-chor mit 11,5 Millionen- Ballen a-iMgeben wurde. Svicher hat sich der Bamnwollpre.is auf itbor 26,16 CeiVts gehoben. In der metall-urgischen Industrie ist die Lage güMig. Äm de- .wichnenWen sind die großen Bestellungen für Eiseitbahnschioueu für 19A. In «der Uutonw'biliudustrie hat der BeschäftW/nigSprad stepeuiüber «den: Monat Juli keine Abnahme erstchwn. Im DefailHaudei der iBeroi-niaten Staaten .ist der Geschäftsgang Hnft'ia. Narb den offiziellen StMtÄen «waren im DetaiHandes des Staates New-Aork im Monat Infi 661.000 Personen deschäftifft, aestsuüber 490.000 in: gl-eicheu Monat des VovsahveS; der durchschni-ttliche Wochenlohn der Angestellten detvug 27 Dollars qextsnüber 26 Dollars im gleichen Monat 1632. Abwandernna der Unionbankaktien nach Paris. Win wir erfahren, hat die ilirioubank an den Credit Mybilier Franca-is, Paris, ein Paket ihrer Aktien mit Sp^rrverpftichtuiN begehest. Das franMsche Institnt wird sich in der Benwaltung der Union-bank vertrowu lassen. Herabsetzung der Frachttarife für Wein in Ingostawien. Der P-erbchpsminister hat zwecks Mildeouna der se-it längerer Zeit bestehenden Weinkrisis Frachtbegünstiguihgen für inläirdische Weinsorten zugestawdrn. Bei der Aiusfuhr von WaMvn-! ladungen ins Ausland leiben von nun an die miodvi^ten Witze der Klasse C, bei InlaiWranspovten jene der Klasb'- A tsur Anwendung zu gelangen. Damit tritt trotz der für 1'6. Sep« toniber 1923 beschlosseuen allgemeinen Tariforihäihuirg eme Perbilliguna der bisnun in Gelttma geftanbenen Woiufrachtsätze ein. Di«e bisherwe,:: SouberbegimsttguMN sür den Lokalver. kchr.mit idabmat-inischen Weinen werden Mchzottig aufge« Hobe». Erweiteruna des Börsenverkehrs. Von nächster Woche ak finden die Börsenvcriommmirgeu. mit Ausna'hmL der Soms- -wae. täalich statt.