Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-09-26 · Heft 1658 (26.9.1923) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1658 (26.9.1923)
Date
1923-09-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980739--16238-3003133
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Wien, Mittwoch 26. Gchtembtt 1923 Merrier MmGeWettrm-. Die LohEmpfe. EinigungSvevharrdlungen im Sehriei-evstreik. Im EinrgungsQMte fand gestern die erste Einigungsverihandlung in der Herrenmaßschneidere: statt. Ueber Anregung des Vorsitzenden der Arbeiterschaft, auf die bereits bewilligten 15, begiehungstveise 10 Prozent auf die derzeitigen Löhne plus 3 Prozent noch, 5 Prozent zu bewilligen, so daß die Arbeiter, die bei den Firmen der Tarifklasse 1a beschäftigt sind, einen 20prozentigen und jene Arbeiter, welche wieder bei den Firmen der Tarifklasse 1b bis 4 in Arbeit stehen einen 15prozentigen Lohnzuschlag plus 3 Prozent Index bekommen würden, erklärten die Unternchmervertreter, diesen Vorschlag in Versammlungen ihren Mitgliedern zurDiskussion zu stellen, doch sei die «Annahme sehr fraglich. Auch bei der Arbeiterschaft ist die Annahme dieses Einignngsvorschlages nicht als sicher anzunehmen. Straßerrumzug der Schneiderinnen. Gestern vormittags zogen etwa 400 streikende Schneidergehilfinnen im geschlossenen Zuge durch die Straßen der Inneren Stadt. Wiederholt nahmen sie vor Häusern Ausstellung, worauf stets eine kleine Abordnung sich in diese Häuser begab, um nach einiger Zeit mit mehreren Arbeiterinnen auf die Straße zurückzukehren. Es ivaren dies durchwegs Arbeitswillige, die von den Streikenden aus den Betrieben geholt und in das Streiklokal gebracht wurden. Während dieses Umzuges ereigneten sich keinerlei Zwischenfälle. Die Lohnbewegung der Bankbeamten. Der Reichsverein der Bank- und Sparkassenbeamten überreichte dem Bankenverband gestern seine Forderungen Sie beziehen sich auf folgende Punkte: Rückwirkende Erhöhung der Gehälter um 25 Prozent, ferner eine einmalig? N o t st a n d s z u l a g e in der Höhe eines Monatsgehaltes und Verbesserung der Ueberstundencntlohnung. Die Forderungen sind nicht b e f r i st e t, doch wird der Bargenverband aufgefordert, die Eingabe so rasch wie möglich zu überprüfen. Verschärfung der passiven Resistenz in der Theatern. Die Lage hat sich abermals verschlechtert. Die inoffiziell von Ministerialrat Dr. R e n k i n und Dr. Rundt mit den Funktionären des Bühnenvereines geführten Verhandlungen sind ohn e Ergebnis geblieben, da das vorgesch'lagene ein- bis zweimonatige Provisorium bis zur definitiven Regelung der Gehaltsfragen nicht angenommen wurde. Diese internen Besprechungen sollen morgen fortgesetzt werden. Die passive Resistenz nimmt inzwischen ihren Verlauf, und ihre Auswirkungen beginne:: sich «bereits besonders in den Operettentheatern fühlbar zu machen. Im B>iirgertheater ist die für Freitag angesetzte Premiere bedroht. In der heutigen Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der -Bühnenangestellten soll über eine eventuelle Verschärfung des passiven Widerstandes beraten werden. Ein baldiges Ende des Lohnkampfes ist unter diesen Uurstäuden kaum zu erwarten. v. ÄL _ Tagesbericht. gernsalem vor zweieinhalb Jahrhunderten. Von Hugo Bergmann, Jerusalem. Unter den W!amlfkriptei: der Jüdischen Nationalbrbliothek in Jerusalem befindet sich eilte Handschrift, die eine sonderbare Geschichte hat. Es ist ein Koimnentar zur Bibel, dessen Verfasser lauge Zeit unbekannt lvar. Erst in jüngster Zeit ist es einem Jerusalemer Gelehrten, Elieser Ben Binjamin Ri w l in, gelungen, nachzuweisen, daß der Verfasser der .Handschrift ein Arzt ist: Raphael Mordechai M a l ch i, der, in Italien geboren, anfangs der siebziger Jahre des 17. Jahrhunderts nach Jerusalem kam nn-d hier bis 1704 gewirkt hat. Die Handschrift, *bic keinen Versassernamen enthält, gelangte nach Konstantinopel, und zwar, wir Riwlin nachweisi, mit Ezra Malchi, dem Sohne des gelehrten Arztes. Durch 200 Jahre verblieb die .Handschrift in Europa, «bis Dr. Ehassanowitfch, der Vater der Jüdischen Nationalbibliothek, sie entdeckte und nach Jerusalem sandte, vielleicht ohne zu 'Wissen, «daß «das Manuskript aus Jerusalen: gekommen, war und über Leben und Treiben der heiligen Stadt in der Zeit um 1700 manches Licht zu verbreiten bestimmt: war. Die .Handschrift ist ein Kommentar zur Thora, aber wie.es in jenen Zeiten üblich war, hat sein. Verfasser in die Erklärung der Bibel alles hinein-getragen, was er über seine eigene Zeit zu sagen hatte. Und das Bild, das wir von dem Jeintsalem jener Tage durch Malchi gewinnen Hirt? das jetzt Rilvliu in einem Auszuge aus dem Buche veröffentlicht hat (Likutim miperosch al hatora, ktaw jad me' et R. Rafael Mordcchai Malchi, bijde Elieser Riwlin,, Jerusalem, Shacirc Ehesed, 1923, .68 Pag.), ist weder erfreulich, noch 'den Einwohnern der heiligen Stadt zu jener Zeit schmeichelhaft, aber cs ist kulturhisiorisch von großem Interesse. Die Zahl der Inden in Jerusalem betrug damals gegen 1200 Seelen (heute nahe an die- 10.000!). Das Laich war arm. „Es gibt keinen Handel dort und keine Geschäfte, dafür aber Ausgaben und die Lebenshaltung ist teuer und deswegen nimmt die Zahl der Bevölkerung ab/ Häufig kommt es vor, daß kein einziger vermögender Mensch dort wohnt, denn sie können die Lebenshaltung nicht erschwingen." Desvngen verlangt Match:, daß die Juden. des Exils den Inden Jerusalems die Steuerzahlung abnehmen, sonst wird Jerusalen: ob seiner Armut zun: Gespöttc der Volker werden. „Zu unserer großer: Schuld sei geistanden, daß alle anderen Völker mehr für ihre Angehörigen in Jerusalem tun als lvir, und sic haben reiche Leute unter sich und zahle« f^cste Steuern. alles wird aus dem Vermögen der Gemeinde bezahlt." Malchi verlangt von den Inden, damit die Last, die ans den Einwohnern. Jevusaluns ruht, nicht zu groß wird, daß sie sich über alle Städte zerstreue,:. In ausführlicher Weise erzählt er, wie die anderen Gemein schäften für ihre Angehörigen sorgen, wie jährlich von S p a n i e u zwei Emissäre kömnren und Geld mitbringen, und so ans Venedig und aus Konst a n t i n o p e I, u-nd die A r in e n i e r bringen jährlich 100.000 Realen und i'ic G r i e che n 30.000 nsw., nur die Inden können ihre 5000 Realen, die sie für Steuern brauchen, u i ch t aufbringen. Mit Betrübnis im Herzen erzählt er, wie die Armenier mehr als 100.000 Realen für ein Gebäude a.usgcgeben haben. Größeren Handel treiben können die Juden in Jerusalen: nicht, denn wenn die Herrscher erfahren würden, daß ein reicher Jude da ist, so wird er sofort Verleumdungen gegen ihn erheben und Gründe finden, um ihm sein Vermögen -wegzunehmen. Im kleinen haben die Inden - Wohl Geld für mäßige Zinsen, 10 Prozent, verliehen, und zwar au die geistliche,: Konvente, sie selbst aber mußten, wenn sie, was oft vorkam, von den Nichtjuden Geld liehen,,..das Doppelte an Zinsen zahlen. Zf Die Armut in Jerusalem war so groß, daß Malchi an die jüdischen Gemeinden in der Galnth appelliert, sie möchten nicht gcsiatten. daß Leute von dort nach Jerusalem reisen, wenn sie nicht rin gewisses Vermögen best Heu, um sich erhalten zu können. Wie cs scheint, war der Wunsch, in Palästina zu leben, u-mer den Juden sehr stark, stärker .als die ökonomische Fassungskraft der drei. von Inden damals bewohnten Städte (Jerusalem, Sgffod, Hebron) war. '' ' Wir erfahren ans der durch Riwlin veröffentlichten Handschrift der Rationalbibliothck einige Daten über die Chalukka der damaligen Zeit und es zeigt sich, daß manche Mißbräuche, gegen welche die zionistische Bewegung kämpft, damals schon eingerissen waren. Malchi beklagt sich in scharfen Worten, daß die Gelder nach Protektion uv) nicht nach Bedürfnis verteilt werden und daß frei der Verteilung das Prinzip-der Landsmannschaft und Herkunft Unterschiede zwischen den einzelnen Juden schafft. Denn die Verteilung liegt in den Händen von „leeren und leichtsinnigen Meuchen". Ueberhaupt: Jerusalem ist schlecht. „Ich kündige konttucitden Geschlechtern: das; in diesen Zeiten in dieser heiligen Stadt keine Verpflichtung gilt und kein Wort und keine Bedingung und keine Schrift und kein Schnldfein, daß sie über alles hinweggeheu. Wehe den Augen, die solches sehen« «und loche den Ohren, die solches hören, diese Sache «hat zur Folge, das; Jerusalen: und seine Einwohner verachtet werden in der Galuth. Und besser wäre cs, sie würden Jerusalen: verlassen, wüst und zerstört, als daß sie Unrecht üben in: Gerichte und uns die Tage des Exils verlängern, den«,, es besteht ft':r «uns keine Pflicht, in Jerusalem zu wohnen, ivenn wir nicht können, denn besser ist es, wir wohnen in der Galmh no.a im Ausland, bis sich Gott unser erlxirm-t". In kluger Weife gibt Rkalchi den Grund für diese Diktenverderbuis an: sie lügt darin, daß Jerusalem k e i n e eigene produkkive Wirtschaft 'hat und „immertvährend seine Augen nach den: Ai^land gerichtet, und wenn nicht unsere Brüder in: Ausland 'waren, könnten wir nicht «da wohne::." Mauchnral bricht dann freilich auch «frei diesen: «strengen Akan ne die Liebe zu feinen Landsleuten durch, besonders wenn er Tischa Beab in Jerusalem schildert, wo es „der Mühe wert ist, von: Ende 'der Welt nach Jerusalem zu 'kommen und zu sehen, wie die Trauer sich einstellt bei groß und klein, in «Geschrei und Gebet, als «wäre in ihren Tage» Jerusalem zerstört worden." Uird auch ai: .gewöhnlichen Tagen geschieht das Gebet des Geringsten unter den 'Geringen in großer Andacht und starker Liebe und ihr Herz ist sicher in Gott und sie .hängen an ihm immerdar." Riwlin verspricht, daß er aus .dem umfangreichen Manuskript des Raphael Malchi noch weitere Teile, insbesondere über den Stand der Medizin in jenen Tagen, veröffentlichen wird. Es wird Aufgabe der jüdischen Geschichtsforschung, besonders in Palästina, in der nächsten Zeit fein, die recht dunkle Geschichte der Juden «in Palästina seit 1700 aufzuhellen. Für «diese Aufgabe 'hat Riwlins Buch — nebenbei gesagt die erste Veröffentlichung aus «den Handschriften der Nationalbibliothek — sehr wertvolles «Material beigebracht. zeichen der Leit. Nicht in Romanen und nicht auf der Bühne werden Menschenschicksale geschildert. Das tut der nüchterne, trockene Polizcibcricht, dieser furchtbare Schlußrapport des Großstadtalltages, viel besser. Das Leben schreibt die Aktschlüsse der täglichen kleinen und großen Tragödien viel krasser und läßt Blicke in Abgründe und Tiefen tun, die umso graucnljafter wirken, da sie toahr sind. Da wird in. der G u m p e ndor ferstraße ein sogenannter „Salon" ausgehoben, eine Lasterhöhle schlimmster Art, in der ein Frauenzimmer Mädchen der Prostitution znfnhrt. Die Frau Rosa Schindler ist ei>w so gute Seele! Sie nimmt sich armer, alleinstehender Mädchen — ivenn sie hübsch sind, natürlich — so mütterlich an, setzt sich im Kaffeehaus zu ihnen und läßt sich ihr Leid klagen, llnd dann kommt so von ungefähr die Anffordernttg, doch bei ihr zu wohnen. Was daim folgt, ist der geivöhitliche Weg . - . Allein, ohne Mittel, Hunger — die gute Frau Schindler drängt auf Bezahlung — und dann kommt der Augenblick, ivo man de:: Einflüsterungen uitb dem Zurede» der Kupplerin erliegt... So hat die Frau Schindler vier „Pensioilärinncn" in ihrer Wohnung beherbergt. Zwei von ihnen waren, ehe sie der Schindler in die Hände sielen, anständige Mädchen aus besserem Hanse, eines eine Osfizierswaise. Die Zustände in dieser Lasterhöhle bieten ein Bild geradezu entsetzlicher Verkommenheit und sittlichen Elends. Gewerbsmäßige Unzucht, widerliche Schaustellungen sexueller Verirrungen für ein gut zahlendes Pnblikmn waren die Attraktion des „Salons Schindler". Und die Schindler scheint ihr Geschäft gut verstanden zu haben, dem: sie hatte nur „feine" Kunden: Fast durchwegs Au sländer, die sich sämtlich sehr befriedigt über die „Darbietungen" äußerten. Wien hat also doch noch Anziehungsplrnkte für Fremde, loic man sieht, und wenn die Polizei dem Treiben in. der Gnmpendorferstraße ein jähes Ende gemacht hat, so scheint sic damit eine Attraktion für den Fremdenverkehr vernichtet zu haben. Was ist dann: geschehen, daß dieses eine Lokal von der Sittenpolizei ansgehoben wurde? Nichts. Es ist ein „Erfolg", der für den Umfang des ganzen Probleins nicht in Betracht kommt. Wie viele solcher Stätten des Lasters mag es in dem ungeheuren Sumpf „Großstadt" wohl geben? Not, Elend, «Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Hunger üiit» er folg reiche Zub älter. Sic haben die vaar armen Mädchen in die Hände der Frau Schindler getriebei: und sie in dem Saloi: in der Gumpendorferstraße enden lassen: aber diese furchtbaren Kräfte treiben fortwähreiü) Tausende in die Arme der Prostitution, und stets werden sich solche Rosa Schindlers finden, die die Nutznießerinnen des Lasters und des Elends sein werden. Dazu mußte wohl der große Kampfs um Freiheit und Menschlichkeit geführt werden, damit solche Zeichen der Zeit mahnen, wie herrlich weit wir es gebracht habe:: ... Bor dem Bezirksgerichte steht ein. armer Hilfsarbeiter. Arbeitslos, wie so viele Tausende andere: Fünf Kinder warten jeden Abend ans den Vater, ob es wohl etwas zu essen gibt. In der Familie wird viel gehungert . . . Der Hausbesitzer hat eine Katze undeinen Hund. Eines schönen Tages sind die beiden Tiere verschwunden. „Heute haben wir Fleisch gehabt", sagen die Kinder des Hilfsarbeiters . . . Gestern stand der Mann wegen Diebstahls eines Hundes und einer Katze vor dem Richter, der den Mann wegen unwiderstehlichen Zwanges fr ei sprach. Viel bemerkenswerter aber ist die Feststellung, die der Richter machte, daß die Fälle, wo Leute Hunde und Katzen verzehren, sich in c r s ch r e ck e n d e r Werse mehren. Auch enr Zein,er: der Zeit, em Andenken an eine einstmals große Zeit . . . Großer Brand in Ungarn. Ein Milliardenschaden. Budapest, 25. «September. .In Me zöhegyes brach gestern ein Brand in einer Staatswirtschaft aus, wobei 40 Waggons Z w i e fr e. I und G e t r e i d «e in Fla nu nen aufgingen. Der Schaden beläuft sich aus «mehrere Milliarden ungarische Kronen. Es ^besteht der Berda-Wi. daß B r a n «d si ist «u -ng vMiegt. Alkoholverbot und -Schmuggel in Amerika. Die bekannten Whiskyschmnggler auf den Bcchama« ruft ln haben eine „Königin", Miß Grace «Lythgoe, die aber einen poetischen Namen führt, den errttoeder die 'Schn:uggl«e>r erfunden «haben oder der Redakteur der „Daily Mail", der gegerüvärtig die Gewohnheiten der Schm-nggler zu fernem Studium gemacht hat. Man nennt «si«c, ohne daß man fick über den Ursprung im klaren wäre, kurzweg Eleopa-tra. Jur Gegensätze zn den Bildern, tvelchc die «Zeitungen von ibr veröffentlicht haben, scheint Cleopatra eine sehr schöne Frau;n sein, die den Verivöhntesien Gewohnheiten unterworfen ist mrd einen erstrangigen guten Geschnrack entwickelt. Sie könnte ohneweiters Königin in einem Londoner Salon sein. Der Zeitungsmann der „Daily Mail" har diese j'.utcn Dame ans einem der letzterr Schmugglerbälle kennen gelernt und bewundert sie vom erstell Augenblick an. Wir erfahren, daß «sie sich «mit erlesenem Geschnrack kleidet und daß sie überraschend gut in der Literatur der Zeitgenossen bewandert ist. In ihren Koffern sind große Vorräte, an Noterr werpackr, deren Auswahl ein entwickeltes Ntusikoersrändnis voraussetzt. Sie hätte wiederholt Gelegenheit gehabt, den einen oder den anderen der reichen Alkoholhändler zu heiraten, doch >bat sic rnnner daraus verzichtet. Sie zieht cs vor, auf der abgeschniitcneu, verlassenen Insel zu «leiben, wo kamn jphtf Prozent der Einwohner so intelligent sind, daß «sie es mit der durchtriebenen Gesellschaft der Schrurrggler aufirehnren «könnten. Die Schmuggler fetzen sich vorwiegend ans Männern zusammen, die alles andere als salonfähig sind. Abenteurer curs aller Herren Lärrder, -zu allen, fähig, nngeMirrte Gesellen, die allen ihren vielen Lei-denschafteu freien Lauf lassen, Trunkenbolde und Spieler. Es ,nag ronrantisch «sein, in ihrer «Mitte zu leb^ doch ist der., Gegensatz groß und scheinbar unülberbrückbaM Cleopatra Kcher fühlt sich in «keiner Güsellschaft so wohl wie gerade in her dieser Hem:atlosen. Cleopatra verbringt oft Wochen an Bord ihres Schoners, um Geschäftsreisen zu unternehmen. «Ne ist keine Sch m n aglerin. vertritt vielmehr zwei große

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.