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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-25 · Heft 1657 (25.9.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1657 (25.9.1923)
Date
1923-09-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Men, Wrenstag * Frviplätz« der Gemeinde an der Hochschule für Wett« Handel. Für «das Studio,rjahr 1923—22 werden an Hörer der ersten s/lvei Semester der Hochschule für Welthandel m Wien fünf Freiplätze vergeben. Bewerber um diese Fvoiplätze müssen in Men heimatberechiigt und bedürftig Absolventen der Gpnmasien. Realschulen und Stacktsgcwerbeschnlen sein, die Reffeprüfuna mit Erfolg abgelegt haben und ein tadelloses sittliches Betragen aarfweisen. Den Gesuchen sind Geburts- und Heimatschcin, Armuts- oder MrttÄ-losrgkeits-;eugrris, die letzten Stuldi«>n.zeugmflv und das Zeugnis über die Reiseprüßuna beizulegen. Aus dom Mittellofigkeitszonanis müssen auch die Erwerbs-, Vermögens- und Familicnvechältniffe des Bewerber-- und seiner unterhaltspflichtigen Ange- ^»vrgen,sotvie ein allfälliger ©emtfc von Stipeivdien older Freiprflftcn TUT ftd) öibCT Witter Ötafdtöünter sit <*viViTwmi Wiener Morgenzeitung. 25. September 1928 Nr. 1667 Plätzen für sich oder seiner Geschwister zu ersehen sein. Ptachsolgeude Notizen bis zu der Rubrik Vereine" sind entgeltlich..) . * Tanzjnflttnl Äerman» Broun, 14. Dez^ Aein- »orfgasfe 42. Vereine. BorttSge und Berfammlnngen. Z ionistische Sektion Zwischenbrücken veranstaltet wahrend Sukoth einen Gottesdienst im Hause, E- Eez., ^eystraße <9. An, Sinchath-Thora großes Simchath- Thora-Fest. Leopoldstädi er V o l k s h e i m. 2. Be;., Zirkus- L^ne H^utc: 7 Uhr: Französisch 1. Französisch 2. 8 Uhr: Z. rluskünfle, Einschreibungen und Programme täglich von 6 bis 9 Uhr abends in den Kanzleien. ~ Jlr,atnia' H^'ute: Großer Saal: 6 Uhr: Aus dem Familienleben der Tiere. — Kalif Storch. Halb 8 Uhr (zum ersten Male): N a n u k. der E S k i m o. Kleiner Saal: >Halb 6 Uhr: Unw.-Prof. Tr. F. E. Sueß: Japan als Erd- ^benland. Halb 8 Uhr: Prof. W. A. Hammer: Robert Blum. K u r s s a a l: 6 Uhr: Direktor Pius Fürst: Das u*. 0Vuvj“Ui- -'-uill o ui,r: ^r. ^50,es .Z u t ti: Etnznhrung rn. das Gitarrenspiel. Halb 8 Uhr: Dr. Josef Z uth: Lied und Gitarre. 4. Lehrsaal 2: 6 Uhr: Hofrat Prot. Ina. 5vüi«T R er l»?' .(WtTtft-firfui e>ör+a cm; * * „. Bühne und Kunst. Die Liebesgeschichte, welche die Operetrenfirma Emmerkch G atti und Bela I e n b a ch in der „B a l l k ö n i g i n" ersonnen har, spielt zwischen einem Grafen und seiner Cousine, Dr. jur. Hella Grosby, die ihm in einem Erbschaftsstreit! als Gegner gegenübertritt und als Anwalt in eigener Sache den. Prozeß gewinnt. Man ahnt schon zu Beginn, daß die beiden einander kriegen, doch vorher muß der Graf mit seiner Cousine, deren Sekretär er incognito rvird, auf Reisen gehen, da sich die Verlegung des Schauplatzes nach Kölnmit seinem Fasching und schließlich nach der Krieau nicht anders rechtfertigen läßt. Man läßt diesen Szenenwechsel gerne geschehen, da man ihm den hübschen Abschiedswalzer und das wienerische Lied von der Krieau verdankt. Der Komponist Karl S t i g l e r baut im ^Hauptberuf nicht Mcl obren, die übrigens wohl gefügt sind, sondern Hauser, und bei einem Baumeister wäre es omiltös, von Einfall zu sprechen, immerhin versteht er sich aus das Operettenhaudwerk, aus angenehm leichten Unterhaltungston und aus seiche, moderne Tänze. Die geschmackvolle Inszenierung des ^emt. Karl Staud und die umsichtige Orchesterführung durch Direktor Hellmann sorgten ebenso für gehobene Stimmung wie die oft erprobte, unwiderstehlich kräftige Komik des Herrn Waldemar. Neben ihm bewährte sich Fräulein Mary K i e n b u r g, eine tüchtige Sängerin mit lebhaftem Temperament, Fräulein Hilmar, eine lustige Witwe, und Herr Herold in der passiven Rolle des gräflichen, Liebhabers. j[& Premiere eines jüdischen Stückes in Amsterdam. Aus A inst erdam wird uns geschrieben: Im Plantage-Theater fand Die Uraufführung des Schauspieles „Der Sedera bend" des holländischen Dramatikers Jan Fabricius statt, das bei Publikum und Presse überaus großen Erfolg erzielte. In der holländischen Presse wird das Werk als ein Zugstück bezeichnet, dem eine große Zahl von Aufführungen gesichert wird. Fabricius hat in seinem Schauspiel einen Teil des in deutscher Sprache erschienenen Romans „Tohuwabohu" des bekannten Berliner Rechtsanwalts und Schriftstellers Samy Gronemann bearbeitet. (Der Roman unseres ausgezeichneten Gesinnungsgenoffen und huiHprvollen Schriftstellers ist unseren Lesern durch Abdruck eines Teiles im Romanteil unseres Blattes bekannt. Anm. der Red.) Gronemann und Fabricius wurden vom Publikum enthusiastisch gefeiert und mußten mehrmals für den reichen Beifall danken. Dos Stück wurde auch von einer Reibe anderer Bühnen zur Aufführung erworben. Ans den Theatern. Burgtheater. Morgen. 7 Nhr. „Gyges und fein Ring". Akademietheater. Morgen, halb 8 Uhr, zum ersten Male „Die deutschen Kleinstädter" von August v. Kotzebue. Regie: Herr Zeska. Volksoper. Heute Charpentiers „Louise". Morgen Mittwoch „Margarete" (Faust). Samstag den 29. d. weiten nach mchrjähriger Pause unter der Leitung der Direktion Felix Weingartners „Die Hugenotten" wieder aufgeführt. Im Raimund-Theater gelangt heute zum ersten Male Shakespeares Lustz'piel „D i e K 0 m 0 d i e der Irrung e n" und Nestrohs Posse .Zeitvertreib" neu einstudiert zur Darstellung. Im Deutschen Volkstheater tritt Herr Feldhammer nach seinem Gastspielurlaub morgen Mittwoch in Lengyels Schauspiel „Taifun" als Dr. Tockeramo wieder auf. Dr. Rudolf T h r 0 l 1 setzt sein Gastspiel heute Dienstag in dem Schwank .Großstadtluft" und Donnerstag den 27. d. in,Zolos Vater" fort. Die Aufführungen des phantastischen Melodrams „D i e wunderliche« Geschichten des Kapellmeisters Kreisler" im Neuen Wiener Stadttheater begrüne» ob heute um präzise viertel 8 Uhr- Gerichtssaal. Me Helrat wider Willen. Ein merkwürdiger Eheungültigkeitsprozeß beschäftigte gestern in zweiter Instanz das Oberlandesgericht. Die Jngenieursgattin Anna Kasak brachte gegen ihren Gatten beim Zivillandesgerichtc eine Klage auf Ungültigkeitserklärung ihrer mit ihm im Jahre 1914 vor dem evangelischen Pfarrer in Wien geschlossenen Kriegsehe wegen deS Ehehindernisses der Religionsverschiedenheit ein. Er habe sich nämlich bei dieser Trauung als evangelisch ausgegeben, während er, wir sie erst später erfahren habe, mosaischer Religion sei. Sie selbst gehöre der evangelischen Religion an und hätte ihn, wenn sie gewußt hätte, daß er Jude sei, nicht geheiratet. Der Geklagte erwiderte, er wisse nichts davon, daß er mit der Klägerin verheiratet sei. Er sei Zeit seines Lebens ledig geblieben und sei es auch jetzt noch. Die Sache lasse sich nur so erklären, daß die Klägerin, deren Bekanntschaft er in Stuttgart gemacht, diese Bekanntschaft dazu ausnützte, einen anderen Mann unter seinem Namen als Bräutigam vorzuschieben. Der vom Zivillandesgericht einvernommene Pfarrer, der die Trauung vorgeuommen, erklärte, sich nach so vielen Jahren an die Personen der Brautleute nicht mehr erinnern zu können. So viel aber könne er sagen, daß das Statthaltereidskret, mit welchem der Braut die Dispens von der Beibringung verschiedener Dokumente erteilt wurde, in seiner Gegenwart von dem Bräutigam und von der Braut unterschrieben wurde. Der Geklagte erklärt nun, diese Unterschrift aus dein Dekret sei nicht die seine, sie fei gefälscht. Bon einer deshalb erhobenen Betrugsanklage gegen Anna Kasak wurde diese sreigesprochen. Dies hatte zur Folge, daß die Ehe aus alleinigem Verschulden des Gatten für ungültig erklärt wurde. Durch die Zuschrift der Wiener israelitischen Kultusgemeinde sei nämlich erwiesen, daß der Geklagte nicht den Austritt aus der mosaischen Religionsgemeinschaft angemeldet habe. Gegen dieses Urteil brachte der Ghebandsverteidiger die Berufung an das Oberlandesgericht «in, welcher bei der gestrigen Verhandlung ausführte, es sei nicht ausgeschlossen, daß der Geklagte tatsächlich seinen Austritt aus der jüdischen Religion angemeldet und das Bezirksamt es verabsäumt habe, diese Austrittserklärung der israelitischen Kultusgememde bekanntzugeben. Hierüber wären erst Erhebungen zu pflegen. Der Berufungssenat gab bekannt, daß das Urteil dem schriftlichen Wege Vorbehalten bleibe. Kuno Hoynigg vor den Seschwornen. Die Verhandlung, in welcher sich der Herausgeber der „Monarchie", Kuno H 0 h n i g g, gestern zu verantworten hatte und über deren Anklagegrundlage wir bereits berichtet haben,, gestaltete sich dadurch interessant, daß Hohnigg, nachdem er sich früher immer sehr mutig in die Brust geworfen und erklärt hatte, die volle Verantwortung für die in seiner Zeitung erschienenen Artikel zu übernehmen, bei seiner Vernehmung diese seine Verantwortung sofort dahin ein schränkte, daß er behauptete, wegen Erkrankung seiner Mutter sie nicht gelesen und auch chre Aufnahme nicht verfügt zu haben. Der Staatsanwalt machte den .Hoynigg darauf aufmerksam, daß er sich, in einer anderen Weise als bisher verantworte, und sich dadurch der preßgesetzlichen Verantwortung entziehen wolle. Um chm Gelegenheit zu geben, den Beweis für seine Behauptungen zu erbringen, stellte der Staatsanwalt den Antrag aus Vertagung der Verhandlung und Rückleitung der Akten an den Untersuchungsrichter. Der Gerichtshof beschloß, diesem Anträge Aolge zu geben. Volkswirt. Die Karriere eines Baterlauders. Am Samstag stand der „Apostel aus dem Burgenlande", Walter Grandenz. vor dem Bezirksgericht, und damit endete eine Karriere, die vor vielen Jahren sehr vielversprechend begonnen hatte: Im. Jahre 1912 gründete Walter Graudenz. der sich ohne besondere Zeremonien zum Doktor machte, einen Verlag, der den stolzen Namen „Publizität" führte. Seine Aufgabe bestand darin, Propaganda in Wort und Schrift für Nrederosterreich und stine Bewohirer zu machen. Und um dieser großen Aufgabe gerecht zu werden, brauchte Herr Graudenz Geld. Daß schließlich ein Erzherzog ein klebriges für Niederösterreich. und seine Bewohner (in Wort und Bild) tat, ist kein so großes Unglück, wie das, daß eine Menge armer Teufel dem gründungslustigen Graudenz ihre Sparpfennige anvertrauten. Herr Graudenz förderte aber Niederösterreich und seine Bewohner weder in Wort, noch in Bild, sondern verschwand eines Tages, nicht ohne das Betriebskapital des Verlages „Publizität^ mitzunehmen. Nach einigen Irrfahrten tauchte Graudenz als Dr. Mayer in Oedenburg auf, und hier erwies er sich als unschätzbarer Retter des Deutschtums gegenüber dem „vordrrngenden" Magyarentum. Sein Verteidiger behauptete am Samstag sogar, daß ohne Graudenz das Burgenland nie an Oesterreich gekommen wäre. „Er hat aus Magyaren Deutsche gemacht!" rief sein ^Verteidiger aus. Ob das sein besonderer Vorzug ist, können wir nicht entscheiden. Jedenfalls hatte der Richter"für die nationalen und politischen Verdienste des Walter Graudenz kein Verständnis und verurteilte ihn wegen Betruges zu der — übrigens in Anbetracht des hohen Alters des Graudenz — ziemlich harten Strafe von fünf Monaten Arrest mit wöchentlich einem harten Lager. Abonnementsgebühren für Polen und Seutfchland! Ad 1. Oktober r Stttffftftttft . ..österr. «. 28.008 Pole».pol«. Mark 100.000 Gestempelte Krone — Auszahlung Wien --- 0.0079% Centimes. 0.0079 Centimes. 3tt Zürich notierte 24./9. 22 .(9, die österreichische Krone 0.0079 0.007S1, die österr. gestempelte Krone ... 0.0079«,, 0.0080 die tschechische Krone ....... 16.82*4 16.90 die Mark.. 0.000003 0.0006034 Holland ............. 220.75 222.- New-Aork. B60.~ 563.— Sotibott •»•«•••«•to** 25.54 25.61 Paris . .. 83.90 33.65 Sftrilottb 25.45 25.82 ««»»», ei?',. 6.10 •»«•••#••••• 2.60 2.55 Sofia ............. 5.321/, 5.37 Budapest .... ........ 0.0302 0.08 0.0018 0.0018 Der SMahnaNord. Im Finanzausschuß des Nattonalvates würbe gestern Öt# Debatte über das Südbahnübereinkomme» fortgefetzt. Abg. Dr. Ellenbogen betont, es wäre ungerecht, für den Ausgang der Verhandlungen die Unterhändler allein vrramivortiich zu machen, man müsse vielmehr ftststellen, daß es ihnen g."lungrn ist, das Schlechte, das in den letzten drei Jahren geschaffen wurde, wenigstens zum Teil abz u b aue n. Italien will das Abkommen auch dazu benütze«, Triest, das es aus eigener Kraft nicht wieder beleben kann, mit einom Hinterlande auszustatten. Durch das Abkommen soll der schwächst, unter den Nachfolgestaaten, der auch die größten Opfer für die Südbahn gebracht hat, Oesterreich, jetzt wieder dir schwersten L a st e n übernehmen. Der Finanzminister hat kürzlich van einer Q«asi-Berstaatlichung der Südbahu gesprochen. Der Unterschied zwischen einer Verstaatlichung nn» dem, was 'u - vorgesehen ist, ist, daß m normalen Fällen einer Berstaatlichiung der Staat die Bahn übernimmt, während wir bis zum Jahre 1968 Rentenzahler bleiben, ohne dir Bahn zu bekommen. Die Berechnung der Rente ist im Gegensatz zu allen je in der Welt erfolgten Verstaatlichungen erfolgt. Während die Rente gewöhnlich aus dem Ertrage gerechnet wird, wurde hier das Anlagekapital und die Krlometerilänge zur Grundlage der Berechnung genommen. Di>e Südbcchn aber ist ein klastisches Beispiel dafür, daß das Anlagekapital nicht zur Grundlage der Berechnung genommen werden Dann. Denn der ganze Prozeß der Bevcmlagung der Südbahn enthält eine ettttbfe Kette von Betrügereien. Das Nominal« des Anla>gekapitals betrug vor w» Kriege etwa drei Milliarden Franken, das wirklich - eingezahlt« Anlagekapital aber nur 1590 Millionen, das heißt ungefähr 60 Pwzent des nominellen Anlagekapitals sind wirklich ungezählt worden. Diese enorme Ueiberkapitällisierung drückt sich darin aus, daß die Südbaha nie einen Gewinn hatte. Nach dem Mord haben wir zunächst die 6,76 Millionen Gold franken zu bezahlen, ferner das BstriebsdeWt, wenn wir die Südbahn quasi verstaatlichen; wir haben ferner die enormen Pensionslasten zu bezahlen. Endlich kommt die -eventuelle Leistung für die Mimentation von Triest hinzu. Aus diesen Leistungen ersieht man, m welch grausamer Weis« wir, dieser schwache leistungsunfähige Staat gegenüber dem Rief-en Italien.und dem wirtschaftlich viel stärkeren Jugchlawren bsnachtoiligt sind. Was gegenüber dieser UebevvovtsAung an DerbeffeMngen erzielt wurde, kommt gar nicht in Betracht. Es ist wahr, daß die Prioritätenbesitzer ein kleines Opfer bringen. Aber gar sehr leid zu turr brauche» -uns die Pviovitäve wicht, denn die Prioritäten sind nur mit etwa 50 Prozent ihres Nominales emgezahlt worden, das heißt, nicht fünfhundert, sondern nur zweihundertfünfzig Franken sind auf neunzig herabgesetzt worden. Der Redner erklärte schließlich, daß die Sozialdemokraten gegen das Abkommen stimmen werden. ALg. Haider (christlichsozial): Der Bund hatte -bischet der Südbahn gegenüber wohl eine Reihe von Wichten zu erfüllen, seine Rechte aber waren sehr enge ^begrenzt. Durch den Mord wird der ösderreichische Staatssäckel sicherlich stark belastet. Für den Großteil des Südbahnpersonals kann das Abkommen, soweit es sich um das österreichische Netz handelt, begrüßt tr-erden trotz aller ihm anhaftenden Mängel, da der Bund dem Personal sicher ein willkommenerer BMlge'ber sein wird als die Südbahngesellschaft. Sektionsches Dr. P 0 l l a k dankte zunächst dem Abgeordneten Tr. Ellenbogen für die Anerkennung der Tätigkett der Unterhändler. Wenn Dr. Ellenbogen meinte, daß Oesterroich durch die hohem Vorschüsse auf.Grund des Regimes proviwirr am meisten belastet wurde nnt nun diese Zahlungen vollständig verliere, fo könne dagegen sestm stellt werden, daß es gelungen lst, im Art. 2.' de» Alton'mens die Rückzahlung dieser Vorschüsse, wenn auch auf eine lange Zeit verieilr, festzusetzen. Oesterreich knnesfalls darauf der zich^et, sondern pacflj'picr: rni: seiner Forderung an gewissen Ueberschüssen zusammen mir den Aktionären. Es ist zu hoffen, daß wenigstens der größte Teil unserer Regir^ Provisoire-Borschüsse, wenn auch erst in späterem Zeit, zm Rückzahlung gelangen wird. Was di« Anfrage der Dr. Ellenbogen über di« Höhe des Betriebsdesisits anlrngt, so ist dieics ni':i 21 M i I' ° * n n G 0 D!; V

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