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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-18 · Heft 1651 (18.9.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1651 (18.9.1923)
Date
1923-09-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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m 465i Men, ©feit* faß Wiener Mprgrnzeiivng. 5jejt Iwgt meines Erachtens hauptsächlich darin, daß durch den Gebrauch von Münzen im Verkehr die Achtung vor dem «-rhVungsge>mäß gehoben wird. In dieser Beziehung VMite gerade in Oesterreich ein erfreulicher moralischer Erfolg geMärtigt wenden, va wir hier ja im täglichen Leben be- Machten tonnen, wie es gea>dezu zum Sport geworden ist, durch eine geringschätzige Behandlung der kleineren Noten zu demonstrieren. Durch die Wiedereinführung der Münze wird zweifellos die Achtung vor dem Geldc gestärkt und der Sparsamkeitssinn 'gefördert. Ein weiterer Schritt ans dem Wege zur Gesundung. Siidbühn. Gestern fand unter Vorsitz des Präsidenten des Ver- * waltu ngsrat cs, Dr. W e e der, eine Berwalttingsratvisitzuug statt, an welcher die Vertreter aller beteiligten Staaten und der Association Rationale teilnahmen. Der Präsident der Generaldirektion, Dr. Fall, berichtete, dag seitens des Königreiches Italien und des Königreiches der Serben, Kragten und Slowenen die Urkunden über die Ratifikation des Mords von Rom und des Transitnbercinkpnnnons bereits in Rom hinterlegt wurden. Auch in Ungarn ist die Ratifikation des Akkords sowie des Transitüberemlomniens schon erfolgt und die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden im Zuge. Alle drei Staaten haben sich dafür entschieden, von dem im Mord vor gesehen n Recht der Bezahlung einer Pauschalqnuuität Gebrauch zu machen. Was Oesterreich betrifft, so haben in der letzten Zeit Verhandlungen wegen gewisser Erleichterungen in der Durchführung des Akkords statt ge fanden. In diesen Verhandlungen wurde völlige Uebereinstimmung erzielt, so daß der Generalkommissär Dr. Zimmer man die Erklärung abgab, gegen die Ratifikation des Akkords durch Oesterreich keine Einwendungen mehr zu erheben. Desgleichen hat das KontroUfpmitcc des Völkerbundes für Oesterreich einstimmig beschlossen, keine Einwendungen gegen die Ratifikation des Akkords vom Standpunkt der garantierenden Mächte zu erhöben. Hierauf hat die österreichische Bundesregierung den Akkord und das Transit Ü bereinkommen dem Nationalrat vorgelegt, der sich damit iit der noch diese Woche beginnenden Tagung befasseil wird. Endlich wurde noch über die mit 1. Septentlber erfolgte Uebernahme der jugoslawischen Südbähnlinien in beit Staatsbetrieb berichtet. Die übrigen Gegenstände der Tagesordnung bezogen sich auf die laufende Geschäflsgebarung. Budapester Wirtschaftrberlcht. Mitte September 1923. Die abgclaufene Monatshälfte verfloß im Zeichen der in Zürich mit 0.03 notierten Krone. Wenngleich der Kurs stabil erscheint, ist es der innere Wert der Krone nicht, In den letzten Tagen machte sich wohl eine — wenn auch ganz geringe — Abschwächung der Teuerung bemerkbar, im ganzen und großen aber sind die Verhältnisse nach wie vor geradezu erdrückend. Wie immer, gehen die Behörden auch jetzt im Preissteigern voran. So zum Beispiel sind die Preise von argentinischem Kühlsleisch, das an den kommunalen Stauden zum Verschleiß komnit, auf 5800, bezw. 7400 K. erhöht worden. Der Staat sicht ebenfalls nicht zu, ohne mitzuhalten, sondern verteuert ab 1. Oktober sämtliche Gebühren, die jetzt dqs 1000- bis 2000fache der Friedenstarife kosten werden; außerdem wurde die ärarische Beteiligung für Zucker um 600 K. pro Kilogramm erhöht, und für Zündhölzchen ist dies ebenfalls zu erwarten. Der Magistrat verlangt für Verpflegung der Kranken in den öffentlichen Spitälern 11.642 K. pro Tag, der Volkswohlsahrtsminister genehmigte jedoch bloß 6000 K. Gestiegen sind ferner die Preise von Milch (860 K. pro Liter), Evern, Holz und Kohlen. Die allgemeine Teuerung macht das Leben der Arbeiter und Privatangcstelltcn fast unmöglich, viele können sich nur in der Weise erhalten, das; sie ihre wenigen Habseligkeiten verkaufen und den Erlös „in die Kost" geben. Eitlen Trost aber hat nian: Es kommen tu Bälde aus der Schweiz neue Tausendkroilenuoten. Ailßerdent hat die Regierung der Canadian Pacific Railway Konzession zur Beförderung der Auswanderer erteilt. Die Hauseigentümer niöchten auch gerne im Trüben fischen tmd fordern von der Regpernug die Hälfte der Wohnungcn mit 1. Mai, die andere Hälfte per 1. November frei zu geben und die Mietbeträgc mit 60 Prozent der Friedensparität sestzusehett. Es heißt, der Volkswohlfahrtsminister verhalle sich diesen Wüllschen gegenüber nicht ablehnend. Die D e v i s e n z e n t r a l e läßt einstweilen, solange der Export ilicht in§ rechte Fahrwasser kommt und die Stabilität des inneren Kanfwertcs der Krone nicht erreicht wird, in ihrer Deschäftsgebarxmg keine. Acnderung eintreten. Wie es heißt, wird Mitte Oktober die Inwesenbörso eröffnet, wodurch ein alter Wunsch der Juweliere in Erfüllung ßoHJsJte# mehrtägigen Verhandlungen zwischen den Kohlen- und Bergleuten kam ein Abkommen zu stüiroc, wonach bnt Arbeitern der Kleidungsbeitrag auf 64.000 bis 172.000 K. (neun- bis zehnmal so hoch als bisher) erhöht wurde. Export u lt b I nt por i. Wie bekannt, hat der VolkscrnähruugSnnuistcr — nach seiner Behauptung unter Aus schaltnng jedweder kaufmännischer Mitwirkung — mit der schweizerischen Negierung eilt Geschäft auf 7000 Waggons Weizen ztl je 27 bis 27,60 Schweizer Franken abgeschlossen Ilirgarn soll dieses Quantum bis Dezember d. I. zu liefern haben tmd als Angeld 20 Millionen Schweizer Frauken gegen eine sünfprozentige Zinsenvergütung bekommen. Mit der Liefe rung wurde die „Futura" betraut. Diese Transaktion war in der N a t i o n a l v e r s a m nt l lt n g Gegenstand einer lebhaften Diskussion, die fast eine Regierungskrist zur Folge renoviert)! (Ctusiusbed) fXy Chisiusga$se 12 Mau renpvlertü Anläßlich des Langen Tagen bleiben die Stein? fchwitzbäder sowie die Wannenbäder zur Begneiglichk-it des P. T. PublstWs feewfa ßM»tt8tag den 18. und morgen MISSwoch den IS- SepSemfrer den »etiseti Tss geöffnet rss hatte. Die Ausfuhr von Roggen will nicht recht in Schwung kommen und viele Landwirte sehen sich getätigt, ihre Vorräte als Futter zu verwenden. Gemäß einom Waffe des Ffimnzministers ist pom 6. d. ab zur Einfuhr von rohem und geschältem Reis, Nüssen, Schuhoberteilen, Sohlen, Mineralwasserflaschen und noch einer Anzahl verschiedener „Luxus"- gegenstände eine besondere Bewilligung nötig. Banken und Aktiengesellschaften. Stammkapitalerhöhungen: Solo Handels A.-G. von 1 Million auf 100 Millionen, Innerst. Sparkasse pon 200 auf 800 Millionen, Wechselstuben A.-G. Mercur von 200 aus 500 Millionen, Fischzucht und Fischhandels A.-G. von 40 auf 120 Millionen, Bischöfl. Herrschafts-Kellerei A.-G. Waitzen auf 400 Millionen und Pannvnia Brauerei A.-G. Jünfkirchen auf 660 Millionen. Bilanzen: Die in den Interessenkreis der Agrarbank gehörende Ung. Seidenspinnereien Nutzpächter A.-G. hatte bei einem Aktienkapitale van 5 Millionen 68,8 Millionen Betriebsnutzen, die Erste Ung. Versicherungs A.-G. an dem Lebensversicherungsgeschäftszweige ein Defizit von 33 Millionen, die „Union" Lebensversicherungs A.-G. 2,17 Millionen, die Ration. Creditanstalt Allg. Theaterbetrieb A.-G- (Aktienkapital 24 Millionen) 1,21 Millionen zu verzeichnen. Neu gründun gen: Die Wiener Eisen- und Stahl- A.-G., Filiale Budapest, wird unter Mitwirkung der dem Konzern Otto Wolfs, Köln, angehörenden Unternehmungen sowie der Nedessimpo Nedersandsche Wort en Import Matschapplj, Amsterdam, mit einer Milliarde in ein selbständiges Unternehmen umgestaltet werden. In den Räumen der Brit.-Ung. Bank hat sich unter dem Namen Landwirtschaftliche Großbetriebe A.-G. mit 2 Millionen Stammkapital (teilweise englische Beteiligung) eine Gesellschaft konstituiert. Jtl Kecskemet sind verschiedene Unternehmungen, wie Leder-, Kupfervitriol-, Sodafabriken, Weberei und Gerberei im Entstehen begriffen. Budapester und Debrecziner Gesdanstqlten beabsichtigen, in Debreczin eine Brauerei zu errichten. Man hält diese Idee für lebensfähig, nachdem wegen des ungeheuren Bahntarjses das Budapester Bier sich zu teuer stellt. In der Leitrmg der Bodenkreditbank steht eine Aenderngg bevor, indem an die Stelle des bisherigen Präsidenten Kohner, der seine Würde niederlegte, Generaldirektor Ra tionalversatnmlungsabgeordnotev P a u p e r a tritt. Die Landwi-rtebank hat das berühmte Cafe „Magyar Mag" für 300 Millionen käuflich an sich gebracht. Clearingknrse der Osterreichlsehan Natlonalbank vom 17. September Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 holl, Guldep t Agram 1 jux. Kronen , , . , Belgrad I Dinar Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest I ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei.. Chrlstianla 1 norweg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronor , London I Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire New York 1 Dollar. Paris 1 Francs.. Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlsclieKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerikan, Noten v. 5 Dollar autw, * * kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » . „ 100 „ . „ „ kleinere» , . Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten zu 1000 Mark, . » » » 100 y , , „ „ kleinere.... Engl, Noten von 5 Livrest, flwfWt „ * kleinere. Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aüfw. „ „ kleinere . . . Jngosl, Noten ungest, zu 1000 Dinar man 100 , » » « kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark auiw, Rumänische faoten zul00Ou.50QLei „ , kleinere . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rudel » >, » . 100 » , „ » kleinere .. . Schwedische Noten. 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 auiw. „ „ kleinere Ungar, Noten (neue Ein.) zu lOOOKr, , . zu 10,000 Kr, . , . . . kleinere. zfe <m 4 27900— 6 76J.- 6 761.— 8 0.0375 4M, 3394— 1928, Kurs vom H Were Geld Ware 28000,- 27900«- 278CO— 765.- 761— 765— 765— 761«- 765— 0.0425*t) 0,07 0.08 34C6— 3364«- 3376— 3.85 6 314,- 316— 317— 319— 5 11130— 11170— U28o— 11320- 5 12530— 12570— 1258c— 12620— 3 321500— 322500—321508— 322500— 5'/- 928C— 9320— 9280— 0320- 6 3094— 3}06— 3194—! 3116- 4 70935— 71185— 70935— 71185- 5 4102— 4118— 4092— 4W8- 5 2123— 2133— 2121— 2131—?'/, 668— 673— 678— 682- 4,/) 18520— 18580— 18570— 18630— 6 0.28‘/s 0.23V, 0.23'/, 0.24V 3 12525,- 12755— 12555— 12605.- 70560— 70960— 70560— 70460.— 70860— 70460— 3355— 3385— 3325— 64Ö— 654— 656,- 626— 634— 636— 12280— 12360— 12440. - 0.04 0.04'/,*) 0,007 319700— 310500— 321300U, | 32110O— i I197ÖÖ— 319500,— 4055— 4085— 4045— 2770o— 27900— 27700— 3070— 3090— 3080— 3050— 3070.- 3000— 752— 758— I. 1 744!— 750l- 744— 11100— 11080— 11140— 0.21‘/, 0.23V, 0.22V, 0,191/. 0,21 % 0.20V« 308— 312— 310—' 268— 292.- 290— 18310— 184,0— 18360— 12410,— 12490— 12440— 9170— 9250— 0170— 2105— 2121 — 2103— 2100.- 2116— 2098— 2,25 2,45 2.36 2"20 MO 2^30 0.077 3100— 3080 750— 294. 18460— 12520— 9250— 2119— 21)4— 2.55 2.65 *) Spannuiigsänderung. f) Von den Abgaben bloß 20 Proze-ut übernommen. Tschscho-rslowakischr Kchlenproduktion und KoHleyWtze« Handel im 3. Quartal 1038. Vom April bis Auni IMS 333 selbständige MHlenHerOverke (M für SteinMlenbau und 207 Brannkchlenber^verke) in Betrieb. Die MeiMWnpkMik- Hon betrug Wcheitevstand 69.007) 8MA0 Donnen, die Produktion von Braunkohle (Arbssto^tgud 41-660) 3,088,814 Dyl" neu. An Koks wurden 430.709 Tonnen produziert. Die Leistung eines Arbeiters betrug pro Schicht beim Steinkohlenbau 0,767 Tonnen und heim Bvaunkohlenbau 1,7MTonneu> Uoortiert Wurden: 664.863 Wonnen Stesnklchle und 568.776 Han« len Prauukohle, und zwar zirka M.000 Donnen nach Deutsch« Taufe, 210.000 Tonnen nach Oesterreich und der Rest nach Polen. Jugoslawien, Frankreich, Italien, Schwriz. NNMN, Holland und Dänemark. Eingesührt Wurden im Mwitr« Quarjas 10-8.lW Tonnen Steinkchle. Warenproben per Fluspsst, Wm ^t. d. sn W iFlu gpostbeförderung zwischen. GI^N UNb M ü n ch e n auch Warenproben und dringende Paßet« zugelassen. Letztere dürfen nicht über 6 Wogvamm wiegen und in keiner Ausdehnung 60 Zentimeter überschreiten. Der außer den sonstigen Postgebühren zu entrichtende WuWrschl»g ist für Warenproben der gleiche wie fite Geschgstspapiere. somit bis MV Gramm M0 K-, bis 600 Gramm Mo K.. für drin» gende Pakete 25.000 K. für jedes angvfangene Kilogramm. W» zusteilnng und bei Warenproben auch Eiulschreibung kann perlangt werden. Annahmeschluhgmt beim Poistanit Pien l für Warenproben die . gleiche wie fite FlugpGtbrtese. nauÄich 14 Uhr 30 Min., für dringende.Pakete 11 Uhr 1*5 Min, Wareneinfuhr nach Ungarn. Bei der Ausgabe von Postpaketen nach Ungarn, deren Inhalt einer AnfuhrbemimMunterliegt. soll in der Regel der Ausg^er dk CinfuWewistte gnng hemingen« Es ist jedoch auch zulässig, daß der GWtzn«? in Ungarn die lKinsuhrbewilliguna inmrhM 36 Tgtzn U* schafft. Postpakete, deren Inhgst dieser Bewilligung umttlW und zum Wiederaustritt in das Ausland bestimmt ist, können ohne Einfuhrbewilligung nach Ungarn gNigWben werden, wenn sie mit dem Vermerk: ,,Pour l'admissiyn temporaire" versehen sind, lieber solche Pakeio hat der Enchfanger innerhalb 30 Tagen zu verfügen. ' Wiener MO. Dank der glatten Erledigung dep Wach«MrsyWWH, W bei sehr flüssigem und leichterem GMWnd — der AWtsgtz^ ermäßigte sich auf 0,76 bis 0,846 PrMUt — hdvMsftW werben kannte, erösnete die \\m Woche in schr ftstzr HdtWtz, Stimulierend wirkten auch größere KanfWsträW, die WW Privatpublikum emgelauftn find. Zm BaOepgrnOe des Im teresses standsn Pagkenwerte, denen günstige GeMstreWigM- Ischätzuugen zu neuerlichen AufwärtsbewegunM Wchglstn haben. Die Werte erössneten um M0 Ä« bis 60,606 & WGk als sie am Freitag geschlvssen haben. Länderban7, welche Wr. dies auch noch von der Steigerung dys ywWnAOß hesin, slußt waren, setzten mit einer Avance von 76000 &. «fc. Lediglich nng. Kreditaktien waren NM O«M K. billiger er- HWfich, da in diesem Effekt As^a^bM für Bachgprlwr SWchWMtz zur Ausführung gelangten. Auch eiusölne tschechisch» Werte waren im Einklang mit Prag billWr gchäWch, HmgMN wr" mochten Staatsbchnaktten infolge' von DeckungMufen ein« Echöhnng Wfsuweisen. Bevorzugt Waren ferner Kvustp->Mten und vorübergehend auch Alpine Montan. Im ^veiterey Ber« lause verminderten sich die Umsätze ans fast sämtlichen Ge* bi-sten, die Kurst bröcksst-en ab, bloß AaatsbqhuMstn waren rege gefragt und verließen zum höchsten Tageskurse den Dankt. Im Schranken verkehrten Bankenwerte ebenfalls in schr fester Haltung. So stiegen die Wien der Wcherösterreichischen GÄigiWegeselVschstst um 16-000 K.. forntzp profitierten Oestevr. EiseOqhn-Perkchr 2M.000 K., Nordbahn 700.000 K. und Gysser Brau N0-000 K. Auch Pguwerte Uteben anhaltend begehrt und Wer, Dagegen lagen PetrUeumaktsen vepnachläW und teilweise schwacher« Bezugs rechte: Hypothekenbank Lsmbevg MW» Hotel EoiMental 900.000 und «Humanic MV. Auf dem Anlagemarkte waren nur geringe Her< fchiebungen zu verzeichnen, ^m Exoten mar kt waren Vst Petroleumpapiere, namentlich Jriag his 190-000 rege gefragt, vermochten jedoch die Erhöhung nicht voll zu behaupten. Es nytierten: AMigen-Gys. 982.000 bis S6Z.M, WM 774)00 bis 80.000, Holzperbastd 25.000 bis 28.000, Jriag 996.00Q biß 430:000» Mrazniea 205.000 bis 800.000, Schubert u. Eo. 10.000 bis 16.600, Tepege 178-000 bis 183-000. Universale 43-600 bi« 46:000, Wr. Wafstn 25-000 b-is 26.000. Sott den Warenmürttr«. (Ekgenberacht der .Wiener Morg^ntzeAnng*.) Eisen und Mahl. Vom amerikanischen Eisen- und Stahlmarkt verlautet, daß für den Aufbau Japans und anderer östlicher Länder insgesamt 7,6 Millionen Tonnen angesragt ivnvden, darunter hauptsächlich Röhren, Drahtstifte, verzinkte Meche. ^>ie zu er« wartenden weiteren umfangreichen japanischen Käufe werden eine weitere BMtigung des Marktes herbeiführen. Von den amerikanischen Gisenbahnen wurden tveitere 100.000 Tannen Schienenanfträge gemacht. Roheisen, namentlich cnglischß- Eisen mit niedrigem Phosphorgehalt, wird weiter lebhaft ge» fragt. Der Preis stellt sich um 2 Dollar niedriger als der ame* rikanische Inlandspreis. Die Rohblackproduktion betrug im August 3,707.000 Tonnen. Infolge Rückkonss ging der Preis für Ferromangan auf 109 Dollar zurück, während von ettg^ lischen Werken 117-60 Dollar verlangt wurden. Gold, Silber, Münzen. Preise stellen sich wie folgt: Feingolid Einkauf 48,700,003 Kronen. Verkauf 47,000.000 K., der Einkauf von Silber 1,300.000 K., Verkauf 1,400.000 pro Kilogramm, Goldlegierung 14 Karat pro Gramm 24.220 K., 16 Karat 91.140 K.. Silber 800-1000 Teile sein pro Gramm 1040 K., 900-0000 Teile stin 1170 K. MünzeN.-1 Silberkrone 6200 K.. 2 Kranen 10.400 K.» 6 Kronen 27.900 K„ 1 Silbergnlden 14W0 K-, 2 GuMn 28.600 K.. 10 'Kronen in Gold 131.000 K-, 80 GolWonen 263.000 K., 100 Gc-ldkronen 1,311.000 K., 1 Dukaten 1W1MK. vieiml^Luke äesjalires LNLLbäuiten RESTE Matts zum Hirschen kLS DM •mstmssg; #7'-... Hü s-

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