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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-08 · Heft 1643 (8.9.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1643 (8.9.1923)
Date
1923-09-08
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. KW Mitzn, SamÄasi * Kein Mesfedeluch« oersüume es. in der Rotunde, f. Rittst, die Koje 6198 p besichtigen und sich davon 31t nberzeugen, daß man die besten Tapezierermöbel am billigsten beim Sewsterzeuger M. W e i tz, 2. Dez., Darwingasse 39, kauft. * Das Tanziitstttitt Braun ist nach der Renovierung der Schulräumo wieder eröffnet worden. Modernste Unterrichtsmethode. Täglich Unterricht nnb Uebung unter persönlicher Leitung des Tanzmeisters Hermann Braun. Einschreibungen täglich, 14. Bez., Reindorfgasse 42. Ziese Tevvlchvreise offeriert nur das Teppiächans Weitzner, 6. Bez., Mariabilferstraße 105. Teppich für Billa- und Landwohnung 190 5k., Speisezimmerteppiche, Perserart 590 K., Bettvorleger 15 K., Clothsteppdecken 175 K., Laufteppiche 18 K., Flanettdecken 45 K., Wandteppiche 29 K., Bettgaruituren hübsch gestickt 190 K., Leinentischi»ecken 65 K. Gute Qualitäten. Preise in Tausendern. * Berlin:—Wie«, das Geheimnis der billigen Preise im Tuchhaus ,Lum Hirschen", 2. Beiz., Taborstraße 17 b, und 1. Bez., Adlergasse 6. — Von unserer Berliner Zentrale stoßen wir ab: Prima Reinwoll-Ve l 0 u r 99.000, 160 Zentimeter; Modeanzng 65.000, Gabardin Rahe 115.OOO. _ _ Vereine, Bortrüge und Versammlungen. Z i 0 n i st i s ch e Arbeitsgemeinschaft. Sonntag den 9. d., 6 Uhr nachmittags, im großen Sitzungssaale des Zionistischen Landeskomitees, 2. Bez'., Tabor st ratze 2Oa, dringende Sitzung. Sämtliche Mitglieder werden aufgefördert, pünktlich zu erscheinen. — Gesellschaft der freunde (Quäker). 1. Bez., Burg, Michaelertrakt, Feststiege (Frauenliga). Regelmäßiger, frei zugänglicher Montagvortrag um halb 7 Uhr; am 10. d. spricht Prof. Rudolf Boeck über „George Fox und William Penn, zwei Apostel des praktischen Pazifismus im 17. Jahrhundert". Gäste willkommen! — HebräiyherKln b, 2. Bez., Glockengüsse 80. Heute um 7 Uhr abends cricht M. Ungerfelds über die „Tarbuth"-Konferenz in Karlsbad. Gäste willkommen! — Chaluz-Organisa- 1 i 0 n. Heute um 7 Uhr abends in der Rossanerkalserne, 9. Bez., Türkenstraße 24, Pflichtversammlung. Technisches Musen m. Heute (Feiertag) und morgen (Sonntag) ist das Museum von 9 bis 1 Uhr geöffnet. Heute um 10 Uhr vormittags im großen Hörsaale Lichtbildervortrag der Oestcrreichischen Werke: „Das Arsenal von gestern und heute." Morgen um 10 Uhr vormittags im großen Hörsaale Vorführung von Werkstättcnfilinen der österreichischen Siemens- Schuckert-Werke: „Wie cntstcht eine Diazed-Sicherungspatrone", „Sprengen einer Mole im Kieler Hafen", „Blitzableiterentladungen". Lichtbilder ans dem Gebiete der Elektrotechnik. U 1 nt i a. Heute (Samstag): GroßerSaal: Halb 8 Uhr: Unser Alpeuvolr und seine Lieder. 5 Uhr: Bei den Ureinwohnern Australiens. Halb 8 Uhr: Der Wiener Walzer. Kleiner Saal: Halb 3 Uhr: Eine Rheinfahrt von der Quelle bis zur Mündung. Halb 5 Uhr: Ludwig van Beethoven. Halb 8 Uhr: Direktor Karl Jäger: Eigene mundartliche Dichtungen mtb anderes. Knrssa al: Halb 8 Uhr: Prof. Dr. Leopold B r a n d l: Defoes Robinson. K l u b s a a l: Halb 8 Uhr: Franz Josef Zlatnik: Aus eigenen Schriften. — Morgen (Sonntag): Großer Saal: .Halb 3 Uhr: G'schichten aus ’tt Wienerwald. 5 Uhr: Körpersport. Halb 8 Uhr: Nestrop. Kleiner Saal: Halb 8 Uhr: Aussterbende und eisgestörbene Tiere, von Dr. Ludwig Karell. Halb 6 Uhr: Opernkonzerte. (3.). Musikalische Leitung: Dr. Adolf Günzburg. Hans Heiling. Halb 8 Uhr: Johannes.Brahms. Kurssaal: Halb 8 Uhr: Dr. Ernst Müller: Magische Quadrate. Klu'bsaal: Halb 8 Uhr: Hans Neugebauer: Goethes Faustdichtung. (2.) Bühne und Kunst. Irr liebe Augustin. (Erstausführung im Raimund-Theater.) Weit über die Grenzen Wiens ist das Lied „Q, du lieber Augustin" gedrungen, aber die wenigsten wißen etwas von dem Volkssänger des anskl'ingenden siebzehnten Jahrhunderts, der in den bösen Pesttagetl des Jahres 1679 mit seinen Tänzen und Couplets, als Thaddädl unb Wmschtl seine Landsleute belustigte, ein echtes Wiener Talent, das zwischen zlvei Räuscherln seine G'sangeln und G'stanzeln schuf und schließlich elend zugrunde ging. — Der Held des Volksstückes mit Mllsik von Julius Bittner fiihlt sich unter dem Einfluß Lum Neuen Jahre! Gratulieren Sie Ehren Verwandten, Freunden (Gästen, Kunden) in der am Dienstag den 11. September erscheinenden ROSCH- HASCHANAH Nummer unseres Blattes Sie waren Geld, Zeit und Mühe! Preis ffür das Einheitsinserats für Wien und Deutschösterreich.. , K 50.000 Für die Tschechoslowakei . ... . . Kc 20 - Für Polen.«... poln. Mk 100.000 Für Jugoslawien .. Dinar 50 [Für Rumänien...Lei 75 [Schweiz und das übrige Ausland.Frcs. 2 GpatMBations-Ankttndligungen werden bis Montag den 10. Sootesnber mittags antsenonmen MkkMv MoWenzeMM. 8. SepiewHep 1923 Selbe 9 einer Schönen zn etwas Höheren: berufen, er will ein „studierter" Musikus werden, verliert durch seine Absonderlichfcilcti Geliebte und Freunde, Ruhm und Geld und britlgt cs zu einer einzigen Messe, die ihm in beu Todesvisioncn vom Senseinuann vorgeführt wird. Vieles hat Bittner in das Buch hineingeheimnist; vom 'terbenden Barock, das gemeinsam mit Messe und Altöstcrreichertum in Augustin dahinstirbt, von Gevatter Tod, der in vielen Gestalten die „Krankheit des Lebens" überwindet. Er versucht in diesem Wiener Stück, das eine Anzahl Szenen ohne rechtetl Konfliktstoff alleinanderreiht, durch Vermischung von Hanswurstkomödie lind Zauber-Posse, von Märchenstück und komischer Oper das alte Volksstück neu zu gestalten, cr logt schließlich in biefem ewig suchenden Eigenbrötler eine Art Selbstbekenntnis ab: Auch cr will ja in Kunstsachen nicht llüchtorn werdell, er hält eine gewisse Distanz zu beit Fesseln des Kontrapunktes wie zu der „Tabulatur der Zünftler", auch ihm ist „cm guter Jodler lieber als eine schlechte Messe" und er möchte von keiner Musik etwas wissen, die man nicht Lied nennen könne. In seiner Schubortisch-Lorhingischen Singseligkeit pulsiert das Blut des lieben AugusUn, jene österreichische Unbeständigkeit lind Mischung ungleicher künstlerischer Werte, anch in ihn: lebt ein Schuß harmloser Bosheit und parodistischcn Hall-ges und die Liebe zur ungehobelt primitiven Volkssprache. Sein „Augustin" führt uns neben einenl gespreizten Adel ein gutmütig beschränktes Bürgertum und eine derb sinnliche tiefere Volksschicht vor, die sich in der ungeschminkten Grobheit ihrer Dialektspässe, irr gesucht schlechten Heurigenreimen und ihrer naiven Freude am Wein und Hanswurst nicht genug tun kann. Es wird mit starken Farben aufgetragen — etwa die widerliche Sz-elle der Pestknechte, die durch die Aufführung gelnildert wird — und manches wirkt forciert theatermäßig. Die Gefühlsduselei ist kräftig, die ätzende Lauge des Witzes arg verdünnt, die künstlerische Idee ist stärker als die technische Durchführullg. Die Musik, die sich zu bescheiden weiß, bringt im reizenden Augustinwalzer und im stinrlnungsvollelr „Lied vom Sterben" gemütvolle Nummern, auch der Schluß mit der Messemusik ist von warnrer Enlpsindung durchflutet, die Heurigsn-gesäuge, derb und bänkelsängermäßig, sind in Ton und Farbe ihrem Milieu glücklich abgelanscht. Sehr lieb sind einige eingestreutc Volks- und Kindermelodien, konventioneller gehalten sind die höfischen Mozart nachempfundenen Prunktänze. Der liebe Augustin, der schon vor einigen Jahren ein Einta-gsdasein auf der Bühne fristete, dürfte in der von Direktor Beer besorgten Inszenierung, die seinem gesunden Optimismus und seiner ungekünstelten Volkstümlichkeit durchaus gerecht wird, mehr Aussicht auf Erfolg haben. Herr E d t h o f e r in der Titelrolle, wienerisch weich, bald aufbrausend, bald gemütvoll, ein prächtiger Volkssänger- Philosoph und Verwandlungskünstler, weiß seine kleine Stimme gleich Frau S e r v a e s, die als Tun sinnlich und heißblütig, die Männer berückt, anMchm zu nutzen. Recht sympathisch Fräulein W i tz m a n n als Resi, sehr drollig Herr E h m a n n als Schmied!, weniger charakteristisch Herr Dusch insky als Schwarzkünstler, in kleineren Rollen bewährten sich die Herren Neugebauer, Rosenthal und Engel. Das lebensvolle Zustunmenspiel gewann durch die von Ballettmeister T r o j a n o w s k y mit Geschmack einstudierten Tänze, Kapellmeister Witt leitete das Orchester. Es gab stürmischen Beifall für alle Darsteller und den Dichterkomponisten, slb. Die jüdische Theaterkonferem in Warschau. Fünfte Konferenz der jüdischen Schauspieler. Llüs Warschau wird uns gemeldet: Am 5. d. wurde die fünfte Konferenz der jüdischen Bühnenkünstler eröffnet. Der Präsident der provisorischen Zentralleitung Kälter cröffnete in einer längeren Ansprache die Konferenz, in der er das traurige Bild der Lage der jüdischen Bühnenkünstler und die Gleichgültigkeit d e r jüdischen Gesellschaft dem jüdischen Theater gegenüber schilderte. An der Konferenz nimmt auch der Vertreter des Ministeriums ßür Unterricht teil. In das Präsidium wurden Dr. Weicher, Landau, Zelazo, Fischer und Lipmcmn gÄvohlt. Do. keine Begrüßungsreden folgten, berichtete der Sekretär des Jüdischen Bnhnenveribandes über die verflossene Tätigkeit! Die Zahl der Mitglieder vor-- imiinfoertc sich im letzten Jahre von 500 ans 200. Sümtlnh« Lasten des Verbandes trugen nur die Schauspieler des Warschauer Zentraltheaters. Im letzten Jahre wurde auch eine Mische dramatische Schule gegründet, die sich gut entwickelt. Die VerbandsbiAiothek wurde ebenfalls um ein ibedeutendes vergrößert. Ermäßigtes Abonnement in der Volksoper. Die Direktion der Volksoper hat die Neueinrichtung getroffen, daß A b o n n ements für zehn beliebige Vorstellungen der Saison zu ermäßigten Preisen aufgelegt werden. Es werden Blocks zu 10 Karten ausgegeben werden, gültig für Logen. Parkett-, Parterremrd Sitze im ersten Ranch die gegenüber den normalen Preisen um 26 Prozent ermäßigt sind. Gegen die Abonnenientskarten werden an dem Tage! des Theaterbesuches, aber anch schon Montag fiir die frei gewählten Vorstellungen der laufenden Woche an den Kaffen Billets der betreffenden Kategorie ausgefolgt. Eine Ausnähme bilden die Vorstellungen von Samstag und Sonst tag, für die nur am selben Tage nach Maßgabe der verfügbaren Plätze Moimementskavten honoriert werden. Die Ausgabe dieser Blocks erfolgt vom Mittwoch den 12. d. angefangen von 9 bis 1 Uhr mittags und von 4 bis 7 Uhr abends. Vormerkungen von heute ab im Sekretariat der Volksoper. Gastspiel „Der goldene Hahn" in den Kammrrspielen. In den Kammerspielen eröffntet Mittwoch den 12. September im Rahmen der Nachtvorstellung das Deutsch-russische Theater „Der goldene Hahn" unter der Direktion Professor A. Dolinofss ein kurzes Gastspiel. Dem Ensemble gehört unter anderem die Tochter des berühmten russischen Bassisten Schaljapin, Frau Schaljcchina an. Das Programm umfaßt: 1. v2>ic Kosaken". 2. Jsic ßittc alte Zeit". 3. .Russische Lieder", 4. „Trio Straßensöngcr", 0. „Russischer Foxtrott", 7. „Doktor Univcrsitatis", 8. „In Strelna". 9. „Beim tfnfeut", 10. „Blätterrcmschcn". Eine Bezalel-Ansstellung tu Brünn. Im Brunner Knuste lerliaus wurde vor einigen Tagen unter großer Beteiligung die Ausstellung des Bezalcl eröffnet. Prof. Boris, Schatz hielt die hebräische Festrede. Die Ausstellung enthält auch Originale des in Palästina tätigen Malers Mel Paniu „Von der Wiege bis m Ehupe." Unter diesem Titel ist, wie .uns aus Ncw-?)ork berichtet wird, vor kurzem eine von!tanze und Henry Gideon herausgegebone Sammlung von 'üdiischen Volksliedern in jüdischer und englischer Sprache er- ,'chmmt. Diese Samml'mia ist nicht nur wogen ihres Inhaltes, Zandern vielleicht mehr noch wegen der PevsönliMeüt dev Hevausge-ber interessant. Constan>ze Gideon ist englischer Ge- Ibn.rt und Abstammung, war uriprünglich Christin n>nd trat erst zum Judentum über, als sie mit Henry Gideon, einem amerikanischen Juden sülddeui scher Herkun'jt, die ^Ehe schloß. Constanze und Henry Gideon sind ein bekanntes Sängerpaar, das aus Tourneen durch Amerika und einen Teil^ Europas mit LiederLorrzerten einen guten Namen erwarb. Allntählich nahmen sie auch Mische BMslieder in ihr Repertoire aus, mit denen iie besonders großen Beifall ernteten. Sie scWst haben,,, diese Lieder von Hans aus nicht „gekannt und auch. die Mische Sprache erlernten sie erst später. Aber die anheimelnden jüdischen Volksweisen fesselten sie so sehr, daß sie sie zu sammeln ibegan-uen, ins EnMijche üb ent rügen urid. nun in ein ent hübschen Band Herausgaben. Mr. Henry Gideon hat auch sonst als Komponist Anerke-nnulna Kunden, bekleidete viele Jahve hindurch die Stelle eines C'hovmeisters und Organisten stn Tempte Israel in Boston und ist gleichzeitig Lektor für populäre Musik an der staatlichen Volkstmivevsitüt des Staates Massachusetts. Dr. Emil Geher kchrt nach Wien zutück. Er hat «05 Direktor der Neuen Wiener Bühne ausgezeichnete A'uffühvungon hera-usigebracht, eine EnsenMc er-zogen, e>ine ganze Schar tvertvoller .Mnstter um sich gesantmelt (Jcnsen, Legen, Stärk, Elisabeth Berglter, Frau Förster) und bis in die schwersten! Zeiten ohne Stütze, aus eigener Kraft das Theater gehalten. Als es nicht mehr weitergittg, verabschiedete sich Dr., Geyev mit einer bemerkenswerie>l Kundgebung von seinen Künstlern und ging als Regisseur ngch Bevlin. — Nun kommt die erfreuliche Nachricht, daß Dr. Geyer als Wiener Vertreter deS Direktors Robert Werlin), der eine Anzahl Wiener Theater gepachtet hat, die Leibung der Neuen Wiener Bühne und der Rena ifsa nee bühne übernimmt. Seine Rückkehr wird von den Theatevsreunden mit Freude begrüßt. Aus den Theatern. Volksoper: Heute wird Direktor Felix Weingartner znm ersten Male nach seiner Rückkehr aus Italien „Die Meistersinger von Nürnberg" dirigieren. — Morgen gelangen um halb 3 Uhr nachmittags zu bedeutendermäßigten Preisen „Hosfntanns Erzählungen" zur', Ausführung; um halb 8 Uhr abends Gastspiel Sigis^ mondo Zaleschis als Scarpia in „Tosca". Deutsches Volkstheater: Heute spielt Alexander M o i s s i den Hantlet, den Horatio Herr I w a l d und den Fortinbraß zum ersten Male das neuettgagierte Mitglied Hans R o d e n b e r g. — In der zweiten Halste September wird das Ehrettm'itglied Dr. Rudolf T y r o l t ein kurzes Gastspiel absolvieren. — Das neuengagierte Mitglied Hans M a r r tritt in Oktober in den Verband dieser Bühne. Raimuno-Theater: Morgen um 3 Uhr nachmittags „Die Erwachsenen". Um 7 Uhr abends „Der liebe Augustin (Dagny Servaes) mit Anton E dt Hofer. Neues Wiener Stadttheater: Morgen findet die letzte Aufführung der Operette „Ein Jahr ohne Liebe" statt. , .Wochenspielplan der Staatsoper: Sonntag (zu erhöhten Preisen): „Die Boheme". „Rudolf" Herr Fritz Krauß von der Staatsoper in München als Gast. — Montag (zu erhöhten Preisen): „Die Z'auberflöte".!— Dienstag (zu erhöhten Preisen): „Der Rosenkavalier". Mittwoch: „Der Barbier von Bagdad", „5blein JdaS Blumen". — Donnerstag (zu erhöhten Preisen): „Violetta" (La Traviata). „Alfred" Herr Kämmers. Fritz Krauß von der Staatsoper in München als Gast. — Freitag (zu ev» höhten Preisen): „Margarete" (Faust). — Samstag (zu erhöhten Preisen): „Der Maskenball". „Graf Richard" Herr Kammersänger Fritz Krauß von der Staats^ oper in Müncherr als Gast. — Im Redoutensaal: Samstag beu 8. d. bis einschließlich Freitag den 14. d.: Gastspiel des Berliner Nesidenztheaters: Constanze von Linden und Eugen Iensen in „Die Frenndin Seiner Exzellenz". Wochenspielplan des Bnrgtheaters: Sonn^ tag (zn erhöhten Preisen): „Hamlet". Montag: „Einenl I u x w i l l e r s i ch mache n". — Dienstag: „A l t - H e i d e U ber g". — Mittwoch: „Geschäft ist Geschäft". — Donnerstag: „Weh' dem der lügt". — Freitag: „CS leb« das Leben". — Samstag (zu erhöhten Preisen): „Wilhelm Tell". — Wochenspielplan des Aka^ demietheaters: Sonntag (zu erhöhten Preisen): „Bnn* bury". — Abontag: „Der Kreis". — Dienstag: „Der gute König". — Mittwoch: „Die Frau von vierzig Jahren". — Donnerstag: „Die Schmetterlingssch lacht". — Freitag: „Quality Street". — Samstag (zu erhöhten Preisen, zum ersten Mate): „Tageszeiten 'der Liebe". DOROTHEUM Versteigerungs - Einteilung Ä-7 TfijlicNPretioson; Jeden Di Silber und Chinasilber; jeden Ml Brillanten und Perlen im Franz-Saal. TägilchGebrauohrf ogenstSndo im Ludwigstorff-. Röseleru. Kolowrat-Saal; Mi 12. u. 19. IX. Photoapparate, Ferngläser, Reisszeuge, Schreibmaschinen im Ludwigstorff-Saal; Do 13. u. 20. IX. Schöne Möbel, Luiter, Peraerteppiohe, Gemälde, Rcpraduktionen, Kunstgevrerbe im Franz loief-Saal; jeden Di u. Fr im Oloshof: Möbel, Kassen, Luster, Bilder, Bücher, Hausgeräte, jeden Fr ausserdem Di 18. IX. im Hoch- Saal: Kunstgewerbe, Gemälde, Teppiche, AntiquttKte». Fr 14. IX. Husikauktlon u. Fr 21. IX. Wairenauktlan, Sportausrüstung, Fahrräder, Pelze im Ludwlgstorff-Saal. Do 13. bis Sa 15., bezw. 20. bis 22. IX. Biiohör im Eminger-Saal. IM 11. u. 18., bezw. Fr 14. u.2I. IX. Briefmarken VI.,Mariahilfcrstr.73. Mi 19. IX. XVI. Teohnischo Auktion: Autos, Maschinen, Werkzeuge, Messapparate, Armaturen, VIII., Feldgasse 6 bis 8. Mi 12. IX., IO Uhr vorm., auf Grund Art. 343, HGB. öffentlicher Verkauf von Porzellanoeschlrr, partienweise, Wien, IV.. Schelleingasse 39, im Hofe links. Besichtigung : Mo 10. u. Di 11. IX. von 10 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr. Voranzeige: Woinauktion in Wiener-Heustadt in der zweiten SeptemberhSlfte. 18 Fässer Weiss¬ und Rotwein, ungarischer Herkunftjahrgang 1921. Interessenten wollen Adresse der Generaldirektion ehestens bekanntgeben. Täglich Schaustellungen ah 1 Uhr Beginn der Versteigerungen ab 3 Uhr Näheres durch die „Mitteilungen“ und „Nachriclitenblättcr“.

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