Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1639 (4.9.1923)
- Date
- 1923-09-04
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980720--16027-3002903- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. ^Cl'« SSfifitfJ ** A. fflSB >!^ nnttJai nntoasnut« WMk, DMMVtz trug 919 Tonnen im Wert« von 26.625 Pfund Sterling, um 2668 Tonnen und um 19.897 Pfund Sterling weniger als im Vormonat. Verglichen mit Juni 1922 zeigt der Export eine Abnahme von 196 Tonnen. Mitteilungen -es Keedttorenvereine» von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleitetr Oe st erreicht Pufchenfagg & Oesterreicher, Kaufleute, Wien, 18. Bez., Schulgaffe 90. Donke Ferdinand, Kaufmann. Linz, Walterstraße 19. Appel Josef, Kaufmann, Wien, 12. Bez., AltmannSnorferstraße 77. Demeny (Drechsler) Ludwig, .Kaufmann, Wien, 2. Bez., Ferdinandstraße 29. „Esbera", Schnabel & Behringer, Inh. Friedrich Behringer, Schuh- und Schneiderzugehöre, Wien, 7. Bez., Burggasse 107. Lustig I., Textilwaren, Wien, 20. Bez., Jägerstraße 28. Newehrt Franz, Kammacher, Wien, 14. Bez., Beckmänngasse 66. Preis; Ludwig, Modewaren, Wels. — Tschecho- Slowakei: Kahane Edmund, BeleuchtungSartikelhandlung, Brünn. Fort Anton, Bäcker, Brüx. Kurka Johann und Cäcilie, Kaufleute, Feldsberg. Eisengießerei und Maschineubangesellschaft, Glaser L Wächter, Hawran. Schmid Adalbert, Kaufmann, Hödnitz. Dostalek Franz, Kaufmann, Jaroschan. Sliva Franz Ph. Mr. Drogeriebesitzer, Mähr.-Ostrau. Havle Bohumil, Tischler, Rachod. Strnad Franz, Selchwareuhandlüng, Neubydschow. Grycz Franz, Gemischtwarenhändler, Neutitschein. Vavrousek & Cech, Inhaber Cyril Cech, Kaufmann Olmtttz. WeiSz Josef, Kaufmann, Perbenik. Drzal Josef, gew. Marktfahrer, Pilsen. Wilhelm Kaufmann, Prag-Weinberge. Rehorovsky Ludwig, Seifenerzeuger, Prerau. Lesovsky Daniel und Galride, Mode- und Schnittwärenhänbler, Prerau. Möbel- und Holzwarenfabrik A.-G.. Preßburg. Pollak Josef, Kaufmann, Presov. Frehar Stanislaus, Marktfahrer, Proßnitz. Kralik Josef, Lederwarenhändler, Nychnau. Schänbacher Musikwarenindustrie Karl Schettler, Ges. m. b. H., Schönbach. Reich .Hermann, Händler, St. Joachimstal. Brüder Finge, Holzgroßhandluug,Trautenau. — Jugoslawien: Winkler Fülöp, Kaufmann, Senec. — D er Konkurs wurde verhängt: Oesterreich: Perthaler Jakob, Viehhändler und Schlächter, Langkampfen. — Tfchecho» Slowakei: DudaS Jstvan, Kaufmann, Parkanh. Matonschek Johann, Kaufmann, Jglau. Kasper Josef E. & Co., Staufleute, Reichenberg. Hlozek & Valek, Gemischtwarenhandlung, Brünn. Vondracek Franz, Gemischtwarenhandlung, Siuneie. Peller Friedrich, Buchhändler, Nvmburg. Lenkert Ferdinand, Kaufmann, Gablonz. Storka Anton, Bäcker, Przibram. Wiener Börse. Trotz der Verschärfung des italieuisch-griechrschen Konfliktes verkehrte die gestrige Börse in fester Haltung. Gefördert wurde die freuudliche Haltung durch die glätte Erledigung der Beriorgnna, bei welcher der Geldstand sehr flüssig war und sich bei 0.6 Prozent und davuuter bewegte. Zur Festigkeit trugen auch vielfach die aus Budapest vorgelegenen, wesentlich höheren Notierungen hei. Im Vordergründe des Interesses standen die ungarischen Werte, namentlich die Aktien der ungarischen Hofherr. In diesem Effekt konnte der «sie Kurs infolge der großen Nachfrage sehr spät festgesetzt werden. Ungarische Hcfherr eröfsneten gegenüber dem letztgemeldeten Stande uni. 54.000 höher und stiegen im weiteren Verlaufe des Verkehres bei lebhafteren Umsätzen um weitere 42.000 his 670.000 K. und verließen den Markt zum Kur» von 996.000 K. Auch die übrigen ungarischen Papiere, wie Salgo-Kohlen, Rima und die Aktien der Ungarischen Kreditbank. wurden mit Avancen bedacht. Parallel mit der Steigerung der ungarischen Hofherr kamen auch die Aktien der österreichischen Hofherr ins Fahrwasser der Besserung, und gegen Schluß zeigte sich gesteigerte Nachfrage nach Alpine- Aktien, die beit Kurs von 820.000 K. überschritten haben. Im ganzen und großen war das Geschäft r u h i g. die Grundstimmung des Marktes jedoch bis zun, Schlüsse -.ndanernd Vvn den Schrankcnwer ten zeichneten sich die ungarischen Kohlenpapiere durch Festigkeit ans. So stiegen Gran-Szaszparer mn 96.000 K., Oberungar. Hütten um 80.000 K., nngar. allgen;. Kohlen um 440.000 K. und Unikanh um 198.000 K. Ans dem Holzmarkte wiesen Home-Mtien eine Steigerung von 7000 $i. auf. Der Banken markt lag ruhig, ebenso waren die Aktien der Elektrizitätswerte nur nnwesentlich verändert. Begehrt und höher waren dagegen einzelne Bauwerte. Bez ugsr echte: Poster Kommerzbank 800.000, A. E. G.-Union 10.600 bis >2.000, Dvnamo 6000. Ekeltrobau 2200. Epple u. Buchsbaum 9700. Auf dem Anlagemarkt zeigte sich wieder nach langer Zeit stärkeres Interesse für ungarische Renten Von den Exoten, wo Mrozuica ex Coupon gehandelt wurden, notierten: 2lilzeigen-Gcsellscha,st 220.000 bis 240.000, Erdöl 70.000 bis 74.000, Holzvevband 24.600 bis 26.000, Wr. Waffen 26.000 bis 26.000, Mraznica 261.000 bis 270.000, Mraznica B. Rt. 45.000 bis 56.000, Oleum 80.000 bis 90.000, Schubert n. Co. 15.000 bis 16.000, Tepcgc 165.000 bis 170.000, Universale 98.000 bis 42.900. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Gerbstoffe. Nach den letzte,; Berichten von den h o l l ä n d i s ch e Markten hat der Berläuf von Qnebrachocxtrakt das schleppeni <.empo betbchalten. Ter^ stille Geschäftsgang hat ein leicht Nachgcben in den Preisen bewirkt, doch kann trotzdem vo einer flauen Tendenz nicht gesprochen werden. Stärker wie i ElchennNi^ war die zweithändige Andienung in Fichtengcrl nnde. ^este Lage zeigte der Eicheiigerbholzinarkt, wo das'crs handrge Angebot vollkomnreu aufhörte. den italienischen Märkten ist die Äeschciftslm mittelmäßig belebt gewesen. Auf dem Markte iil Palermo war dc Kauslntereise für sizilianische Sinnach recht gut, das Angebi aber relativ mäßig, wtts auf die Preise befestigend einwirkt r. ^^^"tschland . ziehen sich die Versteigerungen vo Fichtenlohriiide Heuer längerhin wie sonst, eine Erscheinnn die damit zusamiilenhäiigt, das; man sorstlicherseits wesentli mehr schalt wie in den Vorjahreii. Dringender Bedarf irr die allgemeiil winkendell gnten Erlöse sind die Triebfeder? der verstärkten Nindengewinnung. Nohgummi-Weltmqrkt. Vergleicht man die Lage des Weltmarktes für Rohgnmu nn August unt der im Iuill, so läßt sich eine incht unbeträch whe^ BeßerlNig feststellen, die hauptsächlich als Ergebnis d, t hdnltioilsbeschrällkilug in den eiiglischen Anbanaedieteii ur eine Folge der sich wohl überall bemerkbar malenden Be r'nigerung der sichtbaren Weltvottäte anzusehen ist, wozu natürlich noch die Zunahme des. Verbrauches kommt. Bemerkenswert erscheint btefe Besserung der Rohgummilage noch insyerne, als sie in eine Zeit fällt, wo dev Markt im allgemeinen ehr ruhig liegt. Andererseits wird man nicht in den besonders in England beliebten Fehler verfallen dürfen, mit einem drohenden und baldigen Kautfchukmangel zu rechnen; hierzu liegt vorläufig keine Veranlassung vor. Während im Juli der PreiS für beste Pflanzerware in London (nach einem Kurse von 1 Schilling 1,26 Pence zu Anfang des Monats) erst im letzten Drittel bis auf 1 Schilling 8 Pence kam, hielt er sich, fast den ganzen August über diesem Stande, und zum Teile über i Schilling 3,5 Pence. Während in der ersten Hälfte von 1922 die Einfuhr uach England die Ausfuhr um mehr als 100.000 überstieg, war die letztere im gleichen Zeiträume des laufenden Sres nm nicht ganz 200.000 höher alb die Einfuhr. Die tigsten Bestimmungsländer der Ausfuhr waren: Vereinigte Staaten von Nordamerika 666.276 (309.719), Frankreich 183.940 (146.886). Deutschland 70.132 (103.864), Italien 46.913 (27.166), Kanada 28.801 (6288). Die Rohgummierzengun g von Niederländisch-Jndien wird jetzt auf 80.000 Tonnen geschätzt, davon 32.000 Tonnen für Java, 39.000 Tonnen für Sumatras Ostküste und 9000 Tonnen für die übrigen Besitzungen. Rohjute. Der Rohjutemarkt zeigt das eigentümliche Bild, daß die Käufer von Tag zu Tag auf den Augenblick warten,, in dem die Preise ihren tiefsten Stand erreicht haben. Schwäche, und Festigkeit der Weltmärkte wechseln ununterbrochen. Ein Sinken der Rohjutepreise bringt sofort Nachfrage hervor und diese wiederum versteift die Preise. Unter dem Eindruck dieses unsicheren Rohjutemarktes und der ungewissen politischen Situation befand sich der Markt in Dundee in ein« sehr schlechten Verfassung. Niemand kaufte. sich Vorräte, sondern höchstens gerade das, was er unbedingt brauchte, so daß zwar ununterbrochen kleinere Umsätze stattfanden. im übrigen aber jeder auf eine Klärung der Verhältnisse und in der Politik zuwartet. Auch im deutschen Jutemarkt macht sich die Unsicherheit der Verhältnisse und die Geldknappheit fühlbar. Die Umsätze sind gering und können die deutschen Fabriken auch nicht annähernd beschäftigen, so daß dieselben auf den Export angewiesen sind. Es ist anzunehmen, daß auch dieser sehr bald unterbunden sein wird, wenn die Produktionskosten weiter in dem Maße steigen wie bisher. Trotz der schwachen Haltung des Rohjutemarktes und des Sinkens der Fabrikspreise in Dundee haben in Deutschland die Preise eine üufwärtsgerichtete Tendenz. Zu den bisher hauptsächlich bei der Preisbildung (auf Goldwährung bezogen) maßgebenden Faktoren, dem Rohjutepreis. dem Angebot und der Nachftage, hat sich noch ein weiterer gesellt, der die Juteindustrie zwingt, entweder überhaupt nicht oder zu höheren Preisen zu verkaufen, nämlich die ungeheuren Lohn-, Kohlen- und Frachtensteigerungen, die die Produktionskosten echeolich erhöhen. Kupfer. Gegen Mitte Juli herum ist die Tendenz etwas schwächer geworden, Preise ließen um 600 K.' nach. Es notieren: Original Wire barS, Cakes und Jngots 24.800 ft., Kathodenkuvfer 23.100 K., Schwerkupfer rein über 3 Millimeter Stärke 20.409 -K., Altkupfer unter 3 Millimeter bis 1 Millimeter 19.100 K., Altkupfer unter 1 Millimeter und reine Kupferfpäne 17.900. St. . . Kupferlegierungen. Dagegen sprach sich die Stimmung in diesen Gattungen fester aus. Preise zogen um 200 K. bis 600 K. an (gegen ly. Juli). Es notieren: Messingkartuschhülsen 20.300 K., Messinggewehrpatronenhülsen blank 19.500 K., weiche Messingblechabfälle 19.600 St, harte und gemischte Messingblechabfälle 16.000 St, Gußmessing und Messingstangenabfälle 14.500 St, Leichtmessing und Messingstcmgenspäne 12.600 St, neue Tombakblechabfälle 21.500; S?., die letzte Post blieb unverändert. Zink. Preise zogen um 500 K. bis 1500 K. an. Es notieren: Hüttenzink 12.000 St (+ 1000 St), Feinzink 13.500 K. ( + 1500 St), Zinkblechabfälle 6000 K. (-1- 500 St), Remeltedzink 8000 K. (+ 1000 St). Aluminium behielt den letzten Preisstand aufrecht. Tie Preise sind für Aluminium H. und I. Barren 39.000 St., Aluminimiiblechabfälle 24.000 K., Muminiumdrahlabfälle 23.000 K. Rohseide. Der Crefelder Markt zeigte etwas mehr Nachfrage nach dortliegender und im September ankommende Ware. Insbesondere war nach gezwirnteil Seiden Interesse vorhanden. In Mailand, war das Geschäft durch die Ferien teilweise unterbrochen, trotzdem war eine regelmäßige und selbst lebhafte Nachftage seitens der Verbraucher festzustellen. Man bevorzugt greifbare Ware, beginnt aber auch weitere Lieferzeiten, Novenrber, Dezember, zu bewilligen. Die Tendenz blieb fest. . Aus Z ü r i ch wird gemeldet, daß die Haltung des Rohseidenm'arkleS auf den Ursprungsmärkten einheitlicher und fester geworden ist. und die Anzeichen sprechen dasiir, daß die Nachftage auch während der nächsten Zeit eine gute bleiben wird. — Der Kantonmarkt war gleichfalls fest, und zwar infolge der aus den Seidenbezirken kommenden Ueberschwemmungsnachrichten. . . Weine und Spirituosen. In Budapest hat die LandeS-Spiritusverwertungs A.-G. den, Grundpreis für Spiritus wie folgt festgestellt; Steuerfreier Spiritus zum Denaturieren 2450 St, Spiritus für Essigerzeugung 2700 K., steuerpflichtiger Jndnstriespiritus 3000 K. und Konsumspiritus 3400 K. Alles pro Hektolitergrad. In Deuschland ist seit Beginn dieses Jahres der Konsum französischer Weine und Spirituosen enorm zurückgegangen. Die Einmnd Ausstlhrziffern de8 ersten Halbjahres 1923 und 1922 werden, einander gegenübergestellt. Aus diesem Vergleich ergibt sich ein sehv bedeutender Rückgang fast aller alkoholischer Getränke, der hauptsächlich ans Kosten Frankreichs erfolgt ist. So zum Beispiel Wein in Fässern und Kesselwagen Jänner—Juni 1923 687 (26.592), Trinkbranntwein 14 (2779) in Doppelzentnern. Kaffee. In der avgelaufenen Bertchtswoche trat nur in Santos snperior eine Befestigung von 600 K. auf 37.000 Stein, alle anderen Gattungen wurden zu unveränderten Preisen ausgeboten, wie zmn Beispiel Santos PrimeS zri 39.000 K., Rio VII Johnston zu 32.300 K., Sul de Minas zu 95.000 K. A m H a m L u r g e r Markte fand ein ziemlich regelniäßiges Bedarfsgeschäft in verzollter Ware statt, doch beschränkte sich der Urnsatz durchweg ans kleinere Mengen. Angebot und Nachftage tvaren gleich gering und die Sttmiming im allgemeinen lustlos. Brasilien war mit unveränderten, später mit etwas ermäßigten Preisen anr Markt, es kamen einzelne Abschlüsse mit Santos und Rio zustande. Preise stellen sich unverzollt für ‘/a Kilogramm ungefähr wie folgt r Platzware ab Lager- Hamburg unverzollt Santos good 944.000 Mk. (59 Schilling), snperior 992.000 M. (62 Schilling). Kakao. Die Tendenz erfuhr reine besondere Veränderung, dem hiesigen Markte wurde xugefülirt a'nerikanischa iiu Fänerv m* T inländische Ware 22.000 ft. unb k 100 Kilogramm) zu 28.500 ft. ab Wien. In Hamburg und im übrigen Deutschland hRt Ulkst nach wie vor in engen Grenzen, da die Kauf . Fabrikate der Schokoladenürdustrie zur Zeit erheblich nach» gelassen hat. Auch Halbfabrikate sind nicht im Einklana mit d« Valutaverfchlechterung gestiegen, sondern weisen bei bescheiden« Nachfrage nm geringe PreiSeichohungen auf. Berliner Börse. Berlin, 3. September. Auf die FestipMt de8 Devisen» Marktes setzte die Effektenbörse mit einer stürmischen Auft wärtsbewegung ein. Die gewaltigsten Steigerungen erfuhrt naturgemäß d^ schweren Werte des Montamwrktes, von denen Bochumer-, Deutsch Luxemburger^ Kattowitzer-, Mannesmann-, Phönix-, Rhein. Braunwhlew- und Rhein« stÄhl-Mtien um 40,000.000 bis über 60,000.000 Prozent stiegen Von den anderen Umsatzgebieten wurden besonders Chemische^ Kali- und Maschmenfabriks-Mtien sowie Schiffahrtswerte und Banken von der Haufseströmung ergriffen. Dalntapapien profitierten verhältnismäßig wenig. Als Plötzlich am Devisen, markt eine starke Wfchwächung eintrat, wobei Devise London von 64 auf 44 Millionen zurückging, schritt die Spekulation zu Verkäufen und übte damit auf den erhöhten Kursstand einen scharfen Druck auS. Das Geschäft flaute infolge Zurück« Haltung darm ab. (Alles in DaufendEN von Mark.) Schluß kur fer Türkische Lose 71.000, Oesten Staatsbahn-, Nordd. Lloyd 17.900, Der. Sweschlffahr 19.760, Berliner Handelsgesellschaft 66.000, Kommerz.-Privatban) 7800, Darinstädter Bank 11M)., Deutsche Bank —, Diskonto« Kommandit 26.800, Dresdner Bank 11.000, Nattonalbank füi Deutschland —, OestM Kredit 2000, Oesterr. Länderban' —. Reichsbank —, Wiener Bankverein 16.000, Wiener Union« bank Mg. MektriMts^esellschaft 15.000, Bochum« Gnßstahl 180.000, Daimler Motoren 8900, Deutsch-Luxemburg« 160.000, Deutsche Waffen ». Munition —, Dynamit Robe» 28.000, Felten «. Guilleaume 66.000, Gelsenmchener Berg 176.000, Th. Goldschmidt 44.800, Harpener Bergbau 232.000, Hirsch Kupfer 60.000, Höchster Farben 40.000, Hohenlohe-Werke 87.000, Laurahütte 51.000, Maunesmanmöhren 119.000, Phönix Bergbav 120.600, Schnckert u. Co. 128.000, Siemens «. HÄSkt 138.000 Telephon Berliner 7800. Prager Börse. Prag, 3. September. Die heutige Börse eröfsaete in unentschiedener Haltung, welche aber im weiteren Berlaufe siner Abfchwächuna Platz machte. Eine Ausnahme von dies« machten nur die heimischen Papiere, die kleine KurSbefferungen zu erzielen vermochten. In der Kulisse machte sich nach fester Eröffnung eine Abschwächung bemerkbar. Transportunternehmen lagen ungleichmäßig. Heimische Banken konntm sich etwas bessern, während die Wiener durchwegs medrrger lagen. Der Anlagemarkt war besonders für Staatspapiere feft. In Exoten stellte sich gegen Schluß eine Realisation ein, so daß der größte Teil der anfänglichen Gewinne wieder verloren ging. Die Schlußtendenz war abgeschwächt. Schlußkurser Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franke« —.— Böhm. Unioiibank 459.—, Böhm. ESkomptebank 441.—, Böhm. Jndustrialbank 455.—, ZivnostenSka Banka 449.25, Anglobank —, Oesterr. Kredit 163.—, Wiener Wonhank 179.—, Wiener Bankverein 112.50, Büschtiehrader Eksuchahn Lit. A 573.—, Lit. B 219.—, FerdinandS-Nordbähn 10.180.—, Prag-Duxer 248.—, Aussig-Teplitzer Eisenbahn 1485.—, Nestomitzer Zuckerindustrie 1585.—, Bereinigte ElektriMt SBieit 220.—, Brosche 1655.—, Koliner Spiritus i486.—, KönigShofer Zement 1310.—, Breitfeld-Danek 545.—, Ringhoffer 865.—, Simmeringer 197.—, Rothkosteletzer Textil 425.—, Alpine Montan 395.—, Poldihütte 580.—, Prager Eisen 1375.—, Oesterr. Berg n. Hütten 3480.—, Skoda 671 —, Jnwald 645.—. Re IMsenkmse. Berlin, 3. Septeriiber. (Devisenkurse.) — AmsteÄam 3,790.500.- (4,049.850.-), Belgien 448.875.- (478.800.—). Ehrtstiania 1,596.000.— (1,683.780.—), Kopenhagen 1,790.500.— (1,915.200.-), Stockholm 2.593.500.— (2,753.000.—), Italienische 418.900.- (442.890.-), London 43,890.000.— (46,882.500.—), New-York 9,675.750.- (10,277.250.-), Paris 548,625.— (582.540.—), Schweiz 1,745.625.- (1,865.325.-), Spanien 1,396.700.- (1.396.500.-), Wien 12.665.- (14.763.-), Prag 284.287.- (305.235.-), Budapest 52.867 (57.855), Sofia 91.770.— (97.755.—), Belgrad 104.737.- (109.725.-). Berlin» 3. September. (Notenknrse.) — Noten r .Dollar 9,475.750.- (10,274.260.-), Pftmd 43,890.000.- (46.88T500.-), Italienische 418.950.- (442.890.-), Polnische 4200.- (-.-), Tschecho-slowakische 284.287.- (305.235.-), Oesterr. gestempelte 13.665.- (14.763.-). Prag» 3. September. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte de8 tschecho-flowakischen Finanzministeriums.) — Berlin 0.0305 (0.0270), Zürich 617.50 (617.78), Paris 194.— (192.76), London 165.- (165.12), New-Dork 38.95 (34.-), Belgrad 86.62 (36.87), Bukarest (—.—), Wien 4.65 (4.65V,), Warschau 1.44V, (1.44*/,),, Agram -.- (-.-), Budapest 17.50 (17.75), Jugoslawische 36.37 (86.37), Oesterreichische gestempelte Krone 4.62*/, (4.64), Polnische 1.35*/, (1.44'/.), Ungarische 10.50 (9.25). Ludapesk» 3. September. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7610 bis 7710, Bukarest 88.- bis 95.-, Kopen- Hagen 3510 bis 3630. Christtania 3115 bis 3235, London 87.000 bis 89.400, Berlin 0.0016 bis 0.0028, Italien 810.— bis 845.-, Paris 1078.-bis 1114.-, Prag 565.- bis 589.-, Stockholm 5091 bis 5271. Zürich 3440 bis 3660, Wien 0.2720 bis 0.2860, Sofia 180.- bis 187-, Belgrad 205.-.bis 213.-, New-Aork 19.100 bis 19.700, Warschau 0.0800 bis 0.0900, Brüffel 885.- bis 920.-. Agram, 3. September. (Devisen.) Wien 0.1320 bis Berlin 0.0010 bis Budapest 0.50 bis Bukarest —bis —, Italien 400.— bis —.—, London 428.— bis New-Uork 9350.- bis —.-, Paris 627.60 bis Prag 278.— bis —, Sofia —.— bis —Schweiz 1700.— bis —, Brüssel —.— bis —, Warschau 0.080 bis —, Amsterdam 3740.— bis —, Stockholm —.—. Belgrad, 3. September. (Devisenkurse.) London 427.25 bis Paris 628.- bis , New-York 9360.- bis Genf 1690.- bis Saloniki his Mailand 398.25 bis Prag 275.- bis -r-.-, Berlin 0.0009 bis Wien 0.1312 bis Bukarest 42.- bis -.-, Sofia 86.- bis Budapest 0.53 bis, Brüffel bis —, Amsterdam bis —, Warschau —bis . vjaksiu, «onoon 1,123.000, New-York 246.500.-, Prag 7350.-, Wien 3.48. New-Bork» 1. September. (Devisen.) London 454.75, Paris 562.-, Berlin 0.0009, Ntailand 424.75, Zürich 1804.—, Kopen- Hagen 1837.—, Stockholm 2670.-, Christtania 1681, Amsterdam 3931.—, Prag 296.—, Wien 0.14, Budapest */„, Bukarest 45.50, Warschau 0.04, Madrid 1348.—, HelsingfvrS 277.—, Brüssel 462.— Kanada 2*/8 it. p., Brasilien 109.43, Argen« 3223— —