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Wiener Morgenzeitung · 1923-09-01 · Heft 1636 (1.9.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1636 (1.9.1923)
Date
1923-09-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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I Br. 1698 Men, SamStag Bollswiü. Gestempelte Krone Auszahlung Me« ».0078 Centimes. ».»»78 Centimes. In Zürich nottertv 81./8. 80./8; hle österreichische Krone . . . . . 0.0078 0.0078 die österr. gestempelte Krone . . . . 0.0078 0.0078 die tschechische Krone , . . . 16.30 16.327, die Dtark. . 0.000045 0.000060 füllet ttb ••••#*♦• i * . 217.90 218.— New-Nork. ... . 654.— 564.— London.. . . 25.20 25.20 Paris ••••••••* . . . . 31.16 31.25 Mailand. 23.57 28.82 Belgrad. . . .. 6.95 5.877, Bukarest «»«»»»»« . . . 2.50 2.45 Sosia .»«»»,»»» * . 5.25 5.20 Budapest. . , . . 0.03‘/, 0.03% Warschau . . . . . 0.0023 0.0023 Desorganisation der Budapest« Devisenversorgung. Aus B u d a p * ft wird uns geschrieben: Die ungarische DevisenHentraLe ist in den letzten Zügen. Ihre Unfähigkeit ist schon lange kein Geheimnis. Der gestrige Tag brachte sie auch um ihr Scheindasein. In: Clearing konnte sie die Ansprüche der Industrie und des Handels nicht mchr befriedigen. Es wurden zum Beispiel einem Seidenfabrikanten 6, sage sechs Schweizer Franken, einem anderen Fabrikanten 60 französische Franken, einem Farbwarenfabriianten 30 französische Franken, einem Textilgrotzhändler 360.000 österreichische Kronen (patt den angefordevten 31 Millionen Kronen), einer chemischen Fabrik zur Beschaffung von Rohmaterialien 230 tschech. Kronen angewiesen. Von Pfunden wurden höchstens 20 bis 26 Pfunde Kugeteilt, während die größte Dollarzuteilnng bloß 10 Dollar war. Die Devisenansprüche mehren sich von Tag zu Tag. In gesteigertem Maße vergrößern sich die Schwierigkeiten der Besorgung der Valuten und Devisen. Die gestrige Zuteilung hat in allen finanziellen Kreisen den Anschein erweckt, daß diese Zuweisungen schon die Agon ie der Devisen zentrale bedeuten. Die Marl fintt ln- Unendliche. Auf den internationalen Märkten ist die Mark neuerlich stark gesunken. So notierte sic in Zürich 0.000015 gegen 0.000060. Auch in Berlin hat sich das Devisenchaos verstärkt. Der Dollar notierte 10.277.250, was allerdings eine kleine Besserung gegenüber den: Kurse des Vortages von 10,972.500 bedeutet. Doch ist diese Besserung minmal. Für das Pfund. wurden im offiziellen Verkehr 47,882.500 gegen 49.875.000 geboten, was ebenfalls ein äußerst ungünstiges Symptom ist. Es verlautet, daß die deutschen Banken nunmehr cingreifen und das Knrsniveau künstlich drücken wollen. Ob ihnen dies gelingen wird, ist fraglich. Clearingknrse der Österreichischen Nationalbank vom 31. August 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Zins* ({.u fuß üe,fl Kurs vom 30. Aug. Ware Geld Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden . 4 27870.- 27970.- 27900.- 28000.- Agram 1 jujj. Kronen .... 6 766.- 770.- 758.- 762.- Be’grid 1 Dinar . 6 765.- 770.- 758.- 762.- Berlin I deutsche Reichsmark , 8 0.55 0.65 0.55 0.65 Brüssel 1 belgische Francs . . 4'/. 3214... 3226.- 3214.- 3226.— Budapest 1 ungarische Kronen . fi 3.75 3.85 3.75 3.85 Bukarest 1 Lei. 6 317.- 318.- 317.- 319.— Chrlstiania 1 norweg. Kronen 5 N43v.- 11470.- 11430,- 11700.— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 13180.— 13220.- 13180.- 13220.- London 1 Pfund Sterling . . . 3 322000.- 323000.—321700.— 322700.- Madrid 1 Pesetas 5 V, 9380.- 9420.- 9380.- 9420.- Mailand 1 Lire. 6 3C04.- 3CI6.— 3014.- 3026.- New York 1 Dollar ...... 4 70935.- 71185.- 70935.- 71185,- Paris l Francs. 5 7,972.- 3988.- 3967.- 3983.- Prag 1 tschccho-slow. Kronen . 5 2080.- 2090.— 2080.- 2090.- Sofia 1 Lewa ., 7 /, 658.- 652.- 658.- 662,— Stockholm 1 schwedir.cheKronor . 4 /, 18770.- 18830.- 18770.- 18830.— Warschau 1 polnische Mark . . 6 0.27',, 0.28'/, 0.28 0.29 Zürich 1 schweizerische Francs . 3 12805.- 12855.- 12795.- 12845.- Noten Amcrikan. Noten v. 5, Dollar nuiw, 70560.- 70960.- 70560.- 70969.- „ „ kleinere . . . 70460.- 70860.- 70460.- 70860.— Belgische Noten 100 Francs . . 3175.- 3205.- 3175.- 3205.- Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 636.- 644.- 636.- 644.- , . * 100 „ , „ „ kleinere. . . 616.- 624.- 616.- 624.- Dänische Noten 100 Kroner . . 130)0. — 13110.- 13030.- 13110.- Deutsche Noten zu 1000 Mark. . 0.54 0.64 0.55 0.65 ° „ « 100 „ . . „ „ kleinere. . . . Engl, Noten von 5 Livrest. aufw. 320200.- 321800.- 319900.- 321600.*- ft „ kleinere. 32COOO. — 321600.— 319700.- 321300.- Französische Noten 100 Francs , 3930.- 3969.— 3925.— 3955.- Holländische Noten 100 Gulden . 27670.— 27870.- 27700.— 27900.- Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 2980.— 3000.— 2990.— 3010.— „ „ kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 2960.— 2980.— 2970.- 2£90.— 757.— 763.— 749.- 755.- » n „ . 100 . „ „ „ kleinere . . 749.— 755.- 741.- 747.— Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. 11290.- 11370.- 11290.- 11370.- 0.26 0.28. 0.27 0.29 * * kleinere.... 0.23 0.25 0.22 0.24 Rumänische Noten zul000u.500Le! 296.— 300.— 296.— 300.- „ „ - kleinere . . . 276.- 280.— 276.- 280.- Ru^s. Noten (Roman.) zu 500 Rubel .. „ , - 100 . „ „ „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, 18560.— 1866Q.— 18560,— 18660,- 12690.- 12770,— 12680,- 12760.- Spanische Noten 100 Pesetas . . 9260.— 9340.- 9260,- 9340,- Tschecho-slow, Not. v.lOOOaufw, 2062.- 2078.- 2062.- 2078.— „ „ kleinere 2057.- 2073.- 2067.- 2073.- Ungar, Noten (neue Em.) zulOOOKr. 2.— 2.20 2.— 2,20 » „zu 10.000 Kr, . » , » kleinere . . . » . 1.95 8.15 1.95 2.15 Monopolisierung der russischen Cln- und Auswanderung. MuS Petersburg wird gemeldet: Der Rat der Botts- Eommissäre hat die Statuten der „Ocean Reisebnreau-A.-G." genehmigt. Diese Gesellschaft wurde gegründet, um die Monopolisierung der Ein- und Auswanderung innerhalb der Union der Sowjetrepubliken durchzuführen. Gründer der Gesellschaft sind seitens Rußlands die Freiwillige Flotte (Dobroflott) und Mönev MövffenzeMnK. .. ' ' ~~ 1.'September 'IW _ Gcsiie * die Zentralverwaltung der' staatlichen Handelsflotte, seitens des Auslandes die Ocean Dampfschiff Kompany White Star Line, die Aktiengösellschaft Hamburg-Amerika Linie und die Aktiengesellschaft Norddeutscher Lloyd. Ziel der Gesellschaft ist die Organisierung des Ans- und Einwanderungsverkehres ans Rußland und nach Rußland innerhalb des Gebietes der Soiwjet-. Union, einschließlich den Vertrieb von Schiffs» und Eisenbahn» fahrkarten für Emigranten und Immigranten aller Klassen, die ankvmmen oder abreifen nach außereuropäischen Ländern^ Wiener Geldmarkt. Die Prolongation ist gestern nur teilweise vor sich gegangen. Es machte, sich ein. leichtes 2luziehen des Zinsfußes bis auf 0,87 Prozent pro Woche ^bemerkbar. Doch ist Geld immerhin sehr flüUig gewssen, so daß vorausgesetzt^ werden darf, daß der Eslfekteuversorgung morgen keinerlei Schwierigkeiten bereitet -werden. Die Mitarbeit der Wiener Handelskammer an der fünften Wiener Internationalen Messe. Die Wiener Handelskammer macht darauf aufmerksam, daß der, offizelle Messedienst der österreichischen Handelskammern während der Messe sowohl in der Rotunde (Vorhalle des Haupteinganges, linke Serie) als auch in den Hofstallungen (1. Stock, Zimmer 4) für In- und Ausländer zur Erteilung von kommerziellen, insbesondere aber zolltechnifchen Auskünften sowie zu Interventionen in Geschaftsdifferenzon zur Verfügung stcht. Der .Messedienst hat alle ,für das Ausland 'bestimmtet: Messeaufträge zu vidieren, wenn sic dadurch der gesetzten Begünstigunget: teilhaftig werden sollen. Der Messedienst übernimmt auch alle Ein- und Ausfuhransuchen, die je nach der Sachlage im kurzen Wege oder durch die Regierungsstellen erledigt werden, und stellt das Ersuchen den Mchsebefuchern tunlichst binnen 84 Stunden wieder zurück. Die Ausstellung der Messekarten erfolgt im Zimmer 213. Außerdem stcht die Exportabteilung der Wiener Handelskaiminer im KammergebLude, 1. Bez., Stubenring 8-—10, 3. Stock, für die Mefselbesucher vor, während und in derMoche nach der Messe von 8 bis 6 Uhr zur Verfügung. Nachrichten über Postwesen. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie erhält folgende, den Poftverkehr betreffende wichtige Mitteilungen: Der Derschluß emes an den Adressaten gerichteten Briefes ist nur im inländischen Paketverkehr gestattet. Im Pakeiverkehr nach den: Auslände ist die Beilage, vor: Mitteilunien an den Adressaten nur ausnähmstveise gestattet. Hingegen ist die Beilage einer offenen Rechnung. welche keine Mitteilungen enthält, sowie eines Duplikates' der PaketanschM allgemein zulässig. Den Paketen nach Italien muß von nun an keine Rechnung mchr «beigegeben werden, dochmuß der Absender Gattung, Menge, Gewicht -und Wert jches Gegenstandes in den Zolkinhaltserklävnngen sgenau angeben.! Der PostanweisungsveÄchr mit dem Memelgchvete ist eingestellt worden, Postanweisungen dorthin sindnicht mehr zulässig. Südbghn. Die Südbahnverwaltung hat aus Budapest die Verständigung erhalten, daß nunmehr auch die königlich ungarische Regierung den Akkord über das Regime defimtif der Südbahn ratifiziert hat. Geänderte Telephonnummern. Das Bankhaus M. -Rohatyn- 1.- Bez.. Maria Thercsienstraße 10, teilt höflichst mit, daß ab' 1. September d. I. die bisherigen TelePhonnuMmern 15-6-04 und 20-3-63 auf die neuen Nummern 11-4-60-und 11-4-61 abgeändert wurden. (Entgeltlich.) Budapester Bvrsenkalender. Berichten aus Budapest! zufolge lbeschloß der Börsenrat, daß in der kommenden Woche am Dienstag'und'Freitag offizielle Bvrsentage sein werden. Ein rumänisches Petroleummonopol. Aus Budapest wird gemeldet: Die rumänische Regiermrg beaWchdigt' jetzt, das Ausland zu der Verwertung der rumänischen Petroleum- Ifelder heranzuzichen. Die PetrÄeumPvoduktton und die Teilnahme am Nutzen der Investitionen soll getrennt werden. Der Verkauf des Petroleums wird alleiniges Recht des Staates bleiben, und durch Schaffung dieses Monopols sollet: die Staatsfinanzen verbessert werden. Das Gesetz über das Petroleummonopol soll eine Ergänzung der staatlichen VevfaissungSgesetze bilden. Die Arbeitet: ° zur besseren Verwertung der Petroleumfelder will der Staat innerhalb zehn Jahren durchführen und plant eine Investition von insgesamt 20 Millionen englischen Pfund. Erzvuguttg von synthetischen Indiaofarberr iu der Tschech »-Slowakei. Eine der jüngsten Industrien der Tsichecho- Slowakei ist die chemische Industrie. Deutschland war noch bis vor kurzem der nahezu ausschließliche Lieferant der Dschecho- Slowakei, Mein in der letzten Zeit hat in immer weiterem Umfange eine Verselbständigung der chomischet: Produktion in der Cschecho-Slowake: eingesetzt. So erzeugt iber Massiger chemische Verein Mizarinfarben, einige Aqofarben und Sülphogenschwarz. die fich gut bewährt haben. Wie wir hören, werde:: gegeMvärtig Versuche mit der Herstellung von synthetische:: Indigofavber: nnternommen, für die in -der Ostrauer Kohlerttoerproduktion eine gute Grundlage gegeben ist. Diese Produktion hätte eine.große Bedeutung, da sie im Bedarfsfälle leicht in Arznei- und Sprengstoffmittchproduktion umqeüvandelt werden könntet Es verlautet ferner, daß die Fabrik sich auch aujf Produktion von Luftsttckstoff in größerem Maße einzurichten gedenkt. . Eisonbahnbauten in Rumänien. Berichten aus Bukarest zufolge hat die, rumänische Regierung 200 Millionen Lei für Eisenbahnbauzwecke angewiesen Die Staatsbahndirektion beabsichtigt, aus diesem Betrage vier neue Linien ausbanen zu laßen. •_ Wiener Börse. Ruhiges Geschäft. - Tie unheilvollen Vorgänge in Deutschland, die sich in der fortgesetzten Devisenhausse in Berlin äußern, wie auch die Gewitterwolken, die sich auf dem Balkan infolge des italienischgriiechischon Konfliktes anzusammeln beginnen^ haben der Börse jedes" Animo genommen. Der Geldsätz hatte ebenfalls An unsere geehrten Abonnenten in Deutschland! Wir bringen zur Kenntnis, haß wir uns infolge der neuerlichen Entwertung der deutschen Mark genötigt, sehen, die monatliche Bezugsgebühr für Deutschland ab 1. September 1923 auf 1 Million Mark zu erhöhen. Die Verwaltung der MorgeiizeUmig^. ■wraiihimüMMmiHmiM eine kleine Spannung, anfzuwciseu, was die Spekulation zur Zurückhaltung veranlaßt. Doch in: großen und ganzen ließ sich tncht ein fester Grundton verkennen. Besonders ungarische Werte waren neuerlich auf die Kunde von erfolgreichen Verhandlungen wegen einer Anleihe und aus markttechnischen 'Gründen stärker begehrt. Allerdings haben hier auch börsentechnische Momente mitgespielt. Die Budapester Kontermim, welche sich in einzelnen Papieren stärker sestgelegt hatte, suchte sich durch forcierte Käufe wieder von ihren Verpflichtungen zu befreien. Die Festigkeit der ungarischen Werte in dev Kulisse wirkte auch auf die anderen Papiere der Kulisse, die zum Teil ein etwas besseres Gepräge als am Vortage aufwiesen, doch waren die Steigerungen nur gering. Von den ungarischen Werten sind ungarische Hofherr um 66-000, Rima Murany um 10.000 und Salgo um 90.000 K. in die Höhe gegangen. Hingegen haben ungarische Kredit von dem hohen Kurse, den sie vorgestern erlangten, ein wenig abzubröckeln begonnen. Es scheint die Hausse in diesem Papier vorüber zu sein, zumal da es die Friedensparitat überschritten hat. Bemerkenswert war die weitere Steigerung der Koburg-Mtien um 10.900 K., die wieder auf die Gerüchte über die Sanierung zürückgeführt wurden. In diesem Papier zeigt sich regelmäßig in gewissen Zeitabständen eine gewisse Hausse, um auf Nachrichten über das Fallissement des Unternehmens wieder zu weichen. Rege begehrt waren die Südbahnaktien auf Käufe des Inlandes. Sie stiegen um 30.000 K. Es ist die Meinung verbreitet, daß es doch zu einem Arrangement in dieser strittigen Frage kommen werde. Etwas besser notierten Elektrizitätsaktien wie Siemens, welche 5000 K., und Union und Waagner, welche je 2000 K. gewannen Im Schranken war die Stimmung nicht einheitlich. Einzelne Spezialwerte, waren stärker gesucht. Namentlich Spiritusaktien waren Gegenstand regen Interesses, so waren Jungbunzlauer auf die Kunde von angeblichen Fusionsbestrebungen um 900.000 K. in die Höhe gegangen. Ebenso haben die Spiritus A.-G. in Wien 100.000 K. und Brosche 110.000 K. profttiert. Von den Eisenwerten haben auf die feste Prager Haltung Prager Eisen 80.000, Freistädter Stahl 9000 und Enzesfelder 30.000 K. gewonnen. Von den'Petroleumwerten erholten sich Fanto um 50.000, während Galizia um 1,500.000 Kronen niedriger waren. Ebenso waren Naphtha um 106.000 Kronen schwächer. Von den Dextilwevterr gewannen Jute 90,000 K. Bezugsrechte: . Pester Kommerzialhank 8000, Intern. Handelsbank 24.500, Sarajevo Brau 800.000, Wiener Solo 50.000, Afeb 7500, A. E. G. 10.200 bis 11.900, Stern u. Haf- .ferl Geld. Aus dem Anlagemarkt gab es nur geringe Umsätze. Von den Exoten notierten: Anzeigen-Ges. 220.000 bis 235.000» Erdöl 70.000 6:5 74.000, Holzverband 25.000 bis 26.000, Mraznica 305.000 bis 315.000, Knobloch 37.000 bis 40.000, Schubert n. Co. 15.000 bis 16.000, Universale 35.000 bis 40.000, Wiener Waffen 26.500 bis 28.000. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der ,Miener MorgeiMitung".) An der gestrigen Warenbörse zeigte das Ausgebot ein etwas freundlicheres Bild, namentlich in Chemikalien, aber auch Neigung zu Kauflust bestand, nur die Forderungen bildeten so manchmal ein Hemmnis für die Perfektionierung ewiger Abschlüsse. Verkauft wurde Soda bic» M. B. B. zu 4800 K. Ein exettrtiver Verkauf von T a l e u m (1000 Kilogramm) kam nicht zustande. Ausgeboten wurden: Natronbisulfat 60° zu 900 K. ab Lager Kuffstein, Aetzkali 88/92 zu 10.900 K., Ameisensäure 85°/, zu 14.800 K. transit Wien, Bleiweiß chemisch rein zu 13.800 K., Chromkali zu 20.600 K., Minium Bleiberger zu 11.400 K., Paraffin 50/52 zu 7.35 Dollar pro 100 Kilogramm ab Petrovie, Schellak T. N. or. z::104.000 K., Schwefelnatrium zu 5000 K., Soda bic. B. zu 4000 K., inländisches Terpentinöl zu 24.000 K., Soda kristallisiert zu 1450 K., Weinsteinsäwe kristallisiert spießig zu 45.800 K. Gesucht waren Schuppenparaffin und Aetznatron. Oele und Fette. Technische Oele ivaren eher schwacher, eiuige Gattungen bröckelten gegen im Wochenlaufe ab, und zwar Mböl doppelt raffiniert um 2000 K. auf 12.000 K., 'Leinöl um 500 K. auf 17.000 K., Elain sap. 97/98 um 100 K. auf 17.400 K., Rindertalg 42/43° prima um 100 K. auf' 15.000 K. Soja Tafelöl befestigte sich auf 53^/z holl. Gulden (49) ab Rotterdam, Schweinefett pure lard Faßpackung auf 34.40 Dollar (32.75) in Kleinfäffern auf 25.500 K. (24.500 K.), Kokosspeisefett auf 17.900 K. (17,200 K.). . In Kolonialwaren blieb die Tendenz preishaltend, einige Artikeln erfuhren sogar Erhöhungen, so wie zum Beispiel Kaffee Santos superior auf 37.000 K. (4- 500 K.), Kümmel auf 34.000 K. (4- 1000 K.), Pfeffer Singapore schwarz auf 33.000 K. (+ 1000 K.)- Zucker stieg um fünf Püntte auf 4,10 tschech. K. für Kristall und 4.15 tschech. K. für Würfel prontpt in Ganzwaggon ab Grenze. Ab Lager Wiet: sind Preise un: 50 bis 100 K. gestiegen, Kristall auf 11.500 K. uud Würfel auf 11.650 K., Burma Reis II 25% Bruch un: 50 K. auf 5100 K. Ein Offert lag auch vor in Burtna Reis II zu 140 Lire pro 100 Kilogramn: waggongelegt" Fiume. Portugiesische Sardinen schwächten sich um 50 K. auf 5600 K. ab. R o h h ä u t e lagen fester, Kalbfelle ohne Kopf sind uw 1000 K. gestiegen auf 35.000 K., Rindshäute um 200 K. aus 19.000 K. Schaffelle um 1000 K. auf 33.000 K. Die iibrigen Gattungen blieben unverändert, es notieren Kalbfelle mit Kops 32.000 K., Roßhäute 240.000 K., Kitzfelle 20.000 K., Schafblößeu 28.000 K. Zum öffentliche:: Verkaufe gelangte' laut Art. 343 deS H. G. B. eine Kerzengießmaschine zu 20 Pfund und 1 Schilling ab mederösterreichischer Station. - Oeffentlich werden verkauft an: 3. d. (10 Uhr) Schraubstöcke und Sägeschärfscheiben, um 12 Uhr Wollstoffe und am 4. d (halb 1 Uhr) Hartblei. _ Baumwollmartt. Aew-Tjork, 30. August. Bauntwollzufuhren iu den atlant. und Golfhüfeu 30.000, in: Innen: 65.000. Ausfuhr nach Großbritannien 5000, nach dem Kontinent 18.009. - Lokalmarkt s wiäckiwg t 25.60 (gestern 25.65). Tendenz: Stetig. — Termine: Septentber^ 24.26, Oktober 24.38, November 24.30, Dezember 24.27, Zäuuer 28.92, Febnmr —, März 24.03. Avril —.—. Mai 28.05 Juni —* 3nli 23.6L

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