Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1634 (30.8.1923)
- Date
- 1923-08-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1634 Men, Donnerstag Gerichtssaal. Kutscher und Erzieherin. Vor dem Prager Strafgericht spielte sich folgender interessanter Prozeß ab: Der Kutscher Sobotka äst angeklagt des Verbrechens des Mordversuches an Klara Kejman, weiter der Erpressung, begangen an seinen Verfvl'geril, und der Uebcrtretnng des Waffenpatents. Die Airklagc schildert sein Verbrechen als GaivaltM, begangen an der Frau, die seine Anträge ablchnte. Vor zwei Jahreil wurde Sobotka mit der Evzicherin Klara Kejnran bekannt und bemühte sich um ihre Gunst. Diese wies 'ihn ab und nahm eine Stelle als Verkäuferin an. Sobotka ließ sich jedoch nicht a'bweisen, Pflegte sie anfzu-snchen und verfolgte sic: werter mit Anträgen. Die gespannte Lage führte am 22. März zur Katastrophe. Er laut zur Kejnran und nach kurzer Aussprache verwundete er sie aus der Entfernung einer Schrittlänge durch zwei Redolverschüsse an der Brust und an der rechterr Schulter. Dann ergrisis Svbotka die Geliebte beim Kopf, zielte auf ihren Mund und drückte ein drittes Rial ab. .Diesmal versagte die Waffe urrd ebenso noch ein zweites Mal. Inzwischen gelang es der Kejman, sich derrr Angreifer zu entziehen und aus derrr Laden zu flüchten. Auifregend gestaltete sich die Flucht Sobotkas, der seine Verfolger mit dem Revolver bedrohte und, um sich ihnen zu, entziehen, irr die Moldau sprang. Die Verhaftung des Attentäters geschah unter schwerem Ringen im Wasser, in das ihm ein Polizist nachgesprnngen war. Der dürre Tatbestand erhält aber erst durch die Zeugenaussagen seine psychologische Ergänzung. Aus den Aussagen des Dienstgebers besonders geht zunächst hervor, daß Sobotka mit seinen dreißig Jahrerr nie vorher eine Mädchen'bekanntschaft gepflegt hatte, nun aber, von einer unzähmbaren Leidenschaft entflammt, an eine n cht ganz Würdige sich verschwendete; die Kejman unterhielt intmre Beziehungen auch zu anderen ' Männern, scheute sich aber nicht, gerade von Sobotka, denr ste innerlich fremd war, Geldgeschenke anzunehmen, sie, die Erzieherin, vom Kutlscher, der in ihr nicht nur das Weib, sondern auch den zu ihm aus einer höheren Klasse niedersteigcnden Menschen verehrte. Ms ihm von anderen Leuten die Angcu äufgetan wurden, mag ihm gerade die Erfahrung, daß er, der Nredviggcstellte, dem Fräulein nur als Ausbeutungsobjekt, nicht aber als Gatte genehm war, mn alle Besinnung gebracht haben. Eine Kleinigkeit führte dann die endliche Katastrophe herbei. Als letzte Aufmerksamkeit hatte Sobotka der Geliebten «m Händchen zum Geschenk geinacht, das die Kejman ihrem neuen Verehrer weiter schenkte. Das erfuhr Sobotka und erhob die Waffe gegen das Mädchen. Dieser Sachverhalt und ein glänzendes Leumundszeugnis, das denr Angeklagten Dienstherr und alle Zeugen ausstellte-n, ferner der Umstand, daß die Kejman vollkommen wiederhergestellt ist, entschieden zugunsten ScchotkaS. Die Geßchwornen verneinten emstinnnig die Schuldfrage auf versuchten Mord, 'beziehungsweise schwere körperliche Beschädigung und Erpressung, und bejahten nur d'e Uebertreümg des Waffenpatents. So erfolgte mir eine bedingte Verurteilung zu fünf Tagen Arrest. Ein liebenswürdiger Wirt. Der Gastwirt Josef T u t s chr u, 15. Bez.,Kamillo Sitte-Gasse 1, setzte dom Ehepaar Sturm ein ungenießbares Gulasch vor. Ms die Eheleute es znrückwiesen, erhielten sie ein Kveites, beim Zahlen rechnete der ehrsanre Wirt jedoch zwei Portionen. Als anr nächsten Tage Frau Josefrne Sturm voll ihnr das Geld für eine Portion zurückv erlangte, beschimpfte er sie in ordinärster Weise und warf sie hinan s. Gegen den Gasttollhäusler erhob Frau Sturm die Ghrenbeleidigllugsklage. Noch bei der Verhandlung erklärte sich der Vertreter der Klägerin ibereit, gegen Abbitte und Erlag eines Sühnebetragcs die Klage zurückzuziehen. Der biedere Wirt beailtüvortete. diesen Vorschlag mit den Worten: „Ich' Hab' sie nicht beleidigt, sie soll es mir beweisen." — Der Richter verurteilte den Beschuldigten zu einer Arrest strafe in 'der Dauer von einer Woche. Die gevaidazu unerhörte Roheit und Brutalität des Beschuldigtell, der zu ganz besonderer Höflichkeit seinen Gästen gegenüber verpflichtet tvar. verdient eine bcsonders strenge Bestrafung. Die Beleidigung galt einer Frau, die sich beim Beschuldigten cinfand, um ihr'Recht -zu fordern. Die Beleidigung erfolgte in Geg>enwart mehrerer Gäste in einem öfffentlichen Lokale, was als erschtverend ins Gewicht fällt. — Der Verurteilte hat gegerr das Urteil bcrnferr. Die Frontkämpfer klagen die Gemeinde! Beim Handelsgericht gelangt demnächst ein lSchadenersatzprozeß zur Verhandlung, derr die Frontkämpfervereinignng gegen die Gemeinde Wien-Städtische Straßenbahnen, auf Zahlung eines Betrages von zweieinhalb Millionen Kronerr angestrengt hat. Im Fasching hatten die Front-, Kämpfer im Sophiensaale ein Ballfest veranstaltet, und das Festkomitee hatte strit der Direktion der Städtischen Straßenbahnen wegen Beistcllnng von Wagen nach Schluß des Festes ... eilt Uelbereirrkonunen getroffen, daß die Städtischen Straßenbahnen zur Belfövderung der Festgäste von 2 Uhr nachts an der Frontkämpservereinigung sieben Straßenbahnzüge zu einem Pauschalpreis zur Verfügung stellen. Sache des Festkontitees wäre cs daun gewesen, auf dem Fest die Fahrkarten arr t>ic Gäste, welche die Elektrische zur Heinrfahrt benützen wollterr, zu verkaufen, und zwar zu denr Nachttarif von 4000 Kronerr pro Karte. Denr Festkomitee selbst wäre mit Rücksicht auf den Pauschalpreis eine Fahrkarte auf ungefähr 2500 Kronen zu stehen . gekorrrinerr. Das Fest hatte kaurn begonnen. als ein Kontrollor 'der Städtischen Straßenbahnen inr Festsaale erschien und der Koiui'teeleituug mitteilte, daß die Direktion technischer Hindernisse halber nicht irr der Lage sei, die Straßenbahnzüge ausfahren zu lassen. Irr Wirklichkeit soll das Personal 'der Städtischen Straßenbahnen sich geweigert haben, auszu-fähren. Die Fvonlkärnpsevveremrgung strengte gegen die Gemeinde Wien-Städtische Straßenbahnen eine Schade n c x s atzkl a g e. an. in welcher sie behauptet, daß sie durch die Nichtbcistellung der Straßenbahnzüge einen Verdiensten tgang irr der Weise gehabt habe, daß sie beim Verkauf der Fahrkarten an die Festgäste bei'jeder Karte ungefähr 1600 Kronen verdient hätte. In der Klage wird arrch .uittei* .Beweis gestellt, daß bei denr massenhaften Besuch des Festes die!sieben vereirrbarterr Straßenbahnzüge voll beseht, die Fahrkarten daher ausverkauft.gewesen wären. Irr der bereits über diese Klage stattg-ehaibterr ersterr Tagfährt wurde der Beklagten, die keine proze schinde rüden Einwendungen erhob, eine vierwöchige Frist Lwc Klagebaan lwowtu ng Änspräuint. tz Wienec MmffleWjelftfng. so. A,Mst 1928 &e«t 7 Bollswitt. Gestempelte Krone - 0.0ü78'/t Eentimes. Auszahlung Wien — 0.0078V8 Centimes. In Zürich notierte 29/8. 28./8. die österreichische Krone . . . . 0.0078»/, 0.0078 die österr. gestempelte Krone . 0.0078V* 0.0078 die tschechische Krone . . . . . 16.30 16.22V, die Mark. . .. 0.000083 0.000090 Holland . . 217.80 217.85 New-Aork. . . 554.25 654.— London . . . . 26.20 25.20 •••*« *•••• . . 31.75 31.55 Mailand . . . . 23.97 23.97 Belgrad. 6.82»/, 6.76 Bukarest ........ . . 2.45 2.40 Sofia. 5.50 5.25 Budapest ........ 0.03»/, 0.03»/, Warschau ........ . . 0.0023 0.0024 Die AMengelellschaften l« Bulgarien. Aus Sofia wird uns ge schrieben: Nach einer Darlegung des Sofioter „Slovo" gab es Ende 1032 in Bulgarien 545 Aktiengesellschaften nrit einem Aktienkapital von 1675 Millionen Leva, von denr 1430 Millionen eingezahilt waren. In denr gleichen Jahre wurden 60 Aktiengesellschaften mit einem Kapital von 149 Millionen Leva (eingezahlt 118 Millionen) gegründet, vorr denen 20 Gesellschaften mit 52/4 Millionen Kapital keine neuen Unternehmungen, fordern Z'weiggrün-- dnngcn bestehender Finnen waren. Unter den neuen Gescllschfaten befand sich nur eine Kreditgefcllschast, die mit staatlichem Kapital arbeitende Internationale Bank für Bulgarien. Nicht nur die Tatsache, daß im selben Jahre 46 Aktiengesellschaften Mit 59,2 9Jliüioncit Kapital zur Liquidation angenrcldet wurden, sondern auch der vonr Verband der Aktiengesellschaften ausgegebene Ausweis über die Gewinne ist sehr aufschlußreich. Von 287 Aktiengesellschaften mit 1009 Millionen ei «gezahlten Kapitals, die 1922 ihre Bilanz veröffentlichten, warfen Gewinne ab: Zahl der EingezahlteS Gewinn auf das ein¬ A.-G. Kapital gezahlte Kapital 52 160 Mill. Leva 30'/» 25 66 Mill. Leva 21 bis 29<»/o 35 159 Mill. Leva 16 bis 20»/. 40 190 Mill. Leva 11 bis 16°/» 54 141 Mill. Leva 1 bis 10»/. 35 165 Will. Leva bis 1°A> n. 0. Gew. 46 165 Mll. Leva 20 Mill. Leva Verl. Nicht nrit Unrecht schließt der Verfasser des Artikels, Dr. Gkimov, daraus, daß das.., noch in seinen Anfängen steckende Aktienkapital in Bulgarien eine schwere Krise durch- An nnsere P.T. Abonnenten! Am 1. September 1923 beginnt ein neues Monnement auf die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zn erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unter brechung erleide. rrracht, die er zu einem Teil auf die allgemeine Wirtschaft-- läge zurücksü'hvt. Zurrr anderen Teil schiebt die Schuld der Wirtschafts- und Finanzpolitik der Banernregierung Stambnlisski gu, die unter denr Bövwand, das 'kooperative Kapital -rr schützen, auf die Vernichtung des Aktierrkapitals .auAgegangen sei. Als Beispiel.erwähnt er, daß eine Aktiengesellschaft, die 1921 50 Prozent Gewinn gehabt halbe, davon A4 Prozent Steuer an den Staat habe abführen müssen, also iwicht nur den gesäurten Gewinn, sondern auch noch einen Teil Kapitals! Der Artikel fordert Maßregeln der Gesetzgebung, um dem Aktienkapital wieder auf die Beirre zu helfen. Die deutsche» Frachttarife und der tschecho« slowakische Import. Prag, 29. August. (Tel. fcer „Wiener Morgenzeitung*.) Wie die „T r i b u n a" meldet, beabsichtigen die Importeure der Tschecho-Slowakei infolge der starken Erhöhmtg der deutschen Tarife, Auslandsimporte künftig nicht mehr über Hamburg, sondern überTriestzu leiten, falls ihnen der ermäßigte Tarif auf der Südbckhnstrecke eingeräumt würde. In den nächsten Tagerr sollen die diesbegwglichen Verhandlungen eröffnet werden. Herr Wutte will sich der Lest.-«»». Baak» konzrssto» bemächtigen. Bekanntlich hat die letzte Generalversammlung der Oesterreichisch-nngarischen Bank eine ziemlich geringe Abfindung der Mtivnäre beschlossen, doch wurde ihnen Äafür in Arrssicht gestellt, daß ihnen die Konzession der Oesterrerchisch-'ungarifchen Bank erhalten bliebe und sie dann auf Grund dieser ^Konzession die Aktien des neuen Institutes erlangen könnten. Zur Durchführung all dieser Bestrm-- mungen wurde ein fünfgl redrrges Komitee eingesetzt, dem arrch der bekarrnte deutschnationale Abgeordnete Dr. Wutte angehört. Herr Watte wußte sich dje hierzu rrotwendigen Stimmen Üxrdurch zrr verschaffen, daß er sich die Gefolgschaft der meisten deutschen Sparkaffen zn sichern verstand, welche noch über eine große Anzahl von Aktien verfügen. Nun verlautet, daß Herr Wutte ernstlich bestrebt ist, d re Sa che so einzuri cht en, daß die Konzession daun all mählich einem Konsortium, das aus seinen Strohmännern bestündc, zusallen soll. Aus diese Art soll es .Herrn Wutte ermöglicht werden, sich der Konzeffion zu bemächtigen. Glearingkorse der Österreichischen Nattonalbanlt vom 29. August 1923. Devisen (Schecks und Aus- 7}n.. Kurs vom 28. Au*. Zahlungen) ins Qeld Ware Geld Ware Amsterdam f. 1 holl. Qulden . 4 27900.— 28000.— 27900.— 28000.— Agram 1 jug. Kronen . . . , 6 743.— 747.— 740.— 744,— Be'grid 1 Dinar ...... 6 743.— 747.— 740.- 744.— Berlin 1 deutsche Reichsmark , 8 O.O093 0.0103*) 0.0109 0.0119 Brüssel 1 belgische Francs . . 4*1, 3314.- 3326.- 3284.- 3296.— Budapest 1 ungarische Kronen , 6 3.85 3.95 3.85 3.R Bukarest 1 Lei. 6 324.— 326.- 304.- 306,— Christiania 1 norweg. Kronen , 5 1143«.— 11470,— 11480,— 11520.— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 13230,— 13270,— 13180.- 13220.- London 1 Pfund Sterling ... 3 321700,- 322700.-S2t70Ö.- 322700.— Madrid 1 Pesetas ...... 8'/, 9380,- 9420,- 9380.- 9420.— Mailand 1 Lire ....... 6 3054,- 3056.— 3054.— 3066.- New York 1 Dollar ...... 4 70935.- 71185.- 70935.- 71185,- Parls 1 Francs ....... 8 4o62.— 4068,— 4017.— 4033.— Prag 1 tschecho-slow, Kronen . 5 2080,— 2090,— 2080.— 2090,— Sofia 1 Lewa .7 V, 693.— 697.— 648.- 652.— Stockholm 1 schwedischeKronor . 4‘/, 18720.— 18780.— 18270.— 18880.— Warschau 1 polnische Mark . . 6 0.28'/, 0.29V, 0.29 0.3» Zürich 1 schweizerische Francs , 3 12725.— 12845»— 12275.— 12825.— BezngsgMhre» ab 1. September 1923: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in den Verfchteitzfletten) monatlich . ... Sf. 28.000.— Sonn- und Wochentagsnummer.K. 1.000.— Wonlagsnnmmer.•. K. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Verschleißstelle erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monatlich ..Ä. 28.000.— Tschecho-Slowakei monatlich.... tschech. K. 17.— Polen monatlich ..poln. Mark 70.000.— Jugoslawien monatlich.Dinar 40.— Deulschland monatlich.Mark 500.090»— NumLnien monatlich.Lei 90.— SoNand monatlich . ... holl. fl. 1.50 Italien monatlich.Lire 10,— Schweiz monatlich . . . . Schweizer Franken 3.— Frankreich monatlich ........ Franken 8.— Belgien monatlich.belg. Franken 8»— England monatlich. . . Schilling 3.— Amerika monatlich..Dollar 1.— Aahlstellen: Oesterreichisches Postsparkaffenkonto 180.SSS. Tschecho-stowakisches Postsparkaffenkonto (Prag) 59.351. Polnisches Postsparkaffenkonto (Warschau)190.227. Deutsches Pvstschechkonto (Berlin A 7) 108.722. NumLnien und Bukowina: Ostbank A. G. ung deren Filialen. Schweiz r Schweizer Volksbank in St. Galle». Jugoslawien: Postsparkaffenkonto (Zagreb) 40.085. Italien: Sozieta di Credilv Cvmmereiale Triefte, Via Mazzint 30. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" Wien, II., Taborstraße 1—3 Telephon 44.038, 43.31g. bloten merlkan. Noten v*5 Dollar anfw. ' 70850.— 70960.- 73560— 70960.- ■ , kleinere . » . 70460.— 70860.- 70460.- 70860.— Belgische Noten 100 Francs . . 3275.- 3305.- 3245.- 3275.- Bulgarische Noten zu 1000 Leva , 671.- 679.- 626.- 634.- j, » » 100 » , n » kleinere. , . 651.- 659,- 606.- 614.- Dänische Noten 100 Kroner . . 13080.- 13160.--. 13030.- 13110.- Deutsche Noten zu 1000 Mark. . o.co8g 0.0099 0.0106 0.0116 » » » 100 , » » » . kleinere. . . . Engl, Noten von 5 LIvrest, auiw. 319900.— 321500.- 319900.- 321600.- » » kleinere ..... 319700.- 321300.— 319700.- 321300.— Französische Noten 100 Francs . 4005.— 4035.- 3960.— 4000.- Holländische Noten 100 Gulden . 27700.— 27900.- 27700.- 27900.- Italienische Noten v. 100 Lire auiw. 3030.- 3050.— 303C,— 3050.— » „ kleinere . . . 3010.— 3030.- 3010.- 3030.- Jngosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar 734.— 740.- 731.- 737.- t i i , 100 M „ „ „ kleinere . . 725.- 732.- 723.- 729.— Norwegische Noten 100 Kroner . 11290.— 11370.— M340,— 11420.— Polnische Noten v. 500 Mark auiw. 0^7 0.29 0L8 0.30 » » kleinere.... 0.22 0.24 0.23 0.25 Rumänische Noten zul00Ou.50OLel 303.- 307.- 283.- 287.- » , kleinere . . . 283.- 287,- 263.- 267.— Russ. Nöten (Roman.) zu 5ÖO Rubel —V— — —.— » » » » 100 , —»— „ » „ kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . 18510.- 18610.- 18560.- 18660,— Schweizerische Noten 100 Francs. 12W0.- 12760.- 12660,- 12740.- Spanische Noten 100 Pesetas , . 9260.— 9340.- 9260.- 9340.— Tschecho-slow. Not, v.1000 auiw, 2062.- 2078.- 2062.- 2078.— , , kleinere 2057.- 2073.- 2067.- 2073.— Ungar. Noten (neueEni.) zu tOOOKr. 2,10 230 230 2.50 » .zu 10.000 Kr. , . . kleinere . . . . . ros 2.25 2.28 2.45 •) Kleine Ordres voll, andere Abgaben bis eine Mlliarde voll, darüber hinaus 50% übernommen. Der Geldmarkt. Die Flüssigkeit des Geldes herrscht weiter vor. Gestern wurde Geld zu dreiachtel Prozent in größeren Beträgen angeboten, ohne daß große Nachfrage zu bemerken war. Für die nächste Versorgung sind Angebote gemacht worden, die sich zwischen einem halben und fünfachtel Prozent die Woche bewegten. Der Wiener Finanzmarkt. Die anhaltende Geldflüffigkeii, die sowohl auf dem Wiener als auch auf dem Prager Markt zu beobachten ist. hat im gestrigen Privatverkehr neuerlich stimulierend gelvirkt. Gefragt waren einige im^Schranken gehandelte Bank- und Elektrizitätspapiere. Für^ die Kuliffewerte waren Geldkurse genannt worden, die sich auf dem Niveau der vorgestrigen Schlußnotierungen bewegten. - Veränderungen in der Allgemeinen Depositenbank. Die Herren Direktoren Otto Bellak und Dr. Eduard Nelken scheiden im freundschaftlichsten Einvernehnien aus denr Vorstande und der Direktion der Allgemeinen Depositenbank aus und übernehmen leitende Stellungen im Haufe Castiglioni. . Direktor Dr. Eduard Nelken aeborte dem Verbände «r Mge-