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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-26 · Heft 1630 (26.8.1923) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1630 (26.8.1923)
Date
1923-08-26
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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I’l 14 Wien, Sonntag Wiener: Mongenzeitung. 26. August 1923 Nr. 1680 ipi i' I v > h(4 *,? -> i, fs -41;v. n -vi'« f xf <4 <■ & &kr Die erste Sitzung der Karlsbader Tagung. 7. Estland. In Estland gibt es Makkabi-Organisationen in Dorpat, Reval, Narva. Dorpat: Der erste Verein zählt 200 Mitglieder. Cr umfaßt folgende Sektionen: Leichtathletik, Tennis, Schwimnrcn, Wandcrir und Scout. Die Tennis- und Schwimmabteilung sind am Ende des Sommers eingerichtet worden. Die Teilnahme der Mitglieder bei der Sommerarbeit tvar verhältnismäßig befriedigend. Im vergangenen Wintersemester hat in der Organisation eine Turnabteilung bestanden, welche in zwei Gruppen turnte; eine jüngere, für Mitglieder von 16 bis 19 Jahren, die aus ungefähr 45 Mitgliedern bestand, und eine ältere Riege, für Mitglieder von 19 bis 40 Jahren, an'welcher ungefähr 25 Mitglieder teilnahmen. Beide Gruppen der Turnabteilungen turnten zweimal in der Woche und leisteten intensive Arbeit. Die Turnabteilung hat zuletzt als Schneeschuhabteilung bestanden. Zur Verfügung der Mitglieder stehen auch einige Rodelschlitten. Von der Organisation «Kettet zweimal in der Woche die Schwerathletikabteilung, an welcher zehn Mitglieder teilnehmen. Es existiert auch eine Bo^- und ^Rechtabteilung, welche einmal in der Woche ihre Arbeü ausübt. Im ganzen nelnnen an aktiven Mitgliedern in Vereinen 80 Mitglieder teil. Es ist noch hinzuzufügen, daß die Turnstunden in der hiesigen jüdischen Elementarschule von ausgebildeten Lehrern des Makkabi abgehalten werden.. Die Organisation stellt auch die nötigen Geräte zur Verfügung. Reval: In der Organ "Ilion Makkabi, Reval, sind ungeifähr 100 Mitglieder, von eenen die meisten an unserer Arbeit teilnehmen. Die wichtigste Abteilung ist die Turnabteilung, die im letzten Winter ihre Arbeit in einem geeigneten Lokal abhielt, jetzt aber, wegen Mangels an eineni geeigneten Lokal aussetzte. Die Organisation wird in der nächsten Zeit das nötige Lokal in dem Gebäude der jüdischen Schule, welche jetzt erbaut wird, finden. Dann wird die provisorische Kreisleitung die nötigen Schritte unternehmen, um die Tätigkeit wieder neu aufzunchmen. Narva: Die Organisation Makkabi, Narva, zählt 74 Mitglieder, von' denen 28 Aktive, 31 Juc^ndliche und 15 Passive sind. Die Arbeit wird gegenwärtig von der Turnabteilnng geführt. Was die finanzielle Lage anbetrifft, so stehen die Organisation Dorpat und Reval in ganz günstigen Verhältnissen. Diese Organisation verfügt nur über die notwendigsten Geräte, doch wird sie im notwendigsten Ialle von der Kreisleitung subsidiert. Was unsere Äoutbewegung anbetrifft. so können wir miiteilen, daß gcgentvärtig in Estland zwei Scoutabteilungen exististeren, die eine in Reval, die andere in Dorpat. Die eine ist selbständig uift» zählt 150 Mitglieder und leistet ganz erstaunliche Arbeit. Die Dorpater Scoutabteilung zählt 27 Mitglieder, welche' sich ganz energisch an unserer Arbeit beteiligen. Im letzten Sommer gingen sie auf Wanderungen, machten Lagerungen und dergleichen. Die Scoutabteilung in Dorpat rechnet sich als Abteilung des Dorpater Makkabi und als solche wird sic von der Organisation unterstützt. Die Revaler Scoutabteilung ist dagegen ein selbständMr Verein. Es fehlt uns nur die nötige Literatur, um die jüdische Scoutabteilung, wie es sich gehört, zu führen, und darum wäre eine Zusendung solcher Literatur sehr wünschenswert gewesen. Deutschland. Schließlich berichtet Kaminsky (Deutschland): „Im deutschen Kreise ist ein erfreulicher Aulfschwung sowohl in technischer als auch in geistiger Beziehung zu verzeichnen. Der Kreis zählt 21 Vereine in 16 Städten mit 3400 Mitgliedern. Vor allem wird Turnen und Leichtathletik betrieben. Dar Kochba (Leipzig) spielt im Schwimmsport eine gute Rolle. Auf dem letzten Chemnitzer Turntag überwog jene von beiden in der deutschen Makkabi-Bewegung herrschenden Richtungen, die neben der technischen vor allem die geLigr Erziehungsarbeit und Einstellung auf Palästina verlangt. Erfreuliche Fortschritte macht die Jugendarbeit. Vor allem in Berlin hat der Bar Kochba vorzügliches Material. Den größten Anteil an den Erfolj^n hat Julius Hirsch." W. F. Copyright 1923 R. Löwit-V erl ag,Wien-Leipzig. Nachdruck verboten« (74. Fortsetzung.) Zn Polens Wäldern. Roman von I. Opatoschu. Autorisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Siegfried Schmitz. Jetzt war es ihn: klar, warum Menschen, die die Welt aufgewühlt und dem Leben einen neuen Inhalt gegeben hatten, keine Schriften hinterließen. Immer war ein Schüler gekommen, manchmal auch mehrere, und sie schrieben sie im Namen des Lehrers. Und es war gut so! Mordcchai nahm das Buch zur Hand. Es war in Saloniki gedruckt. Wie ann^ wie arm! Der Schatten eines Schattens! Welche Verbindung hatte dieses Schriftchen mit der Lichtgestalt eines Diogo Pires? Diogo Pires — Salomo Molcho — Eliahu, der Prophi, der erschienen ist, um der Welt zu künden, daß der Messias Lei den Toren Roms sitzt, der Gottes Wort ertönen läßt, daß der Tiber die sündige Stadt überfluten wird. Sein Wort erschreckt Clemens den Siebenten so, daß er seinen Palast verläßt und flieht . . . Es klonst. K. ap: rcl!.! . Der „Maggid". Mordcchai öffnete. Ein junges DienftmSdcheu brachte chm das Frühstück. Sie streckte ihre noch nicht entwickelten Schultern vor, wollte von Mordechai bemerkt werden nnd verbrachte einige Minuten damit, das Frühstück aus den Tisch zu stellen. Mordechai ging ans und ab als wäre niemand im Zimmer. Als das Dienstmädchen sich zum Gehen wandte, hielt er sie auf: „Freide, hast dar gestern das Fetter gesehen?" „Welches Feuer?" „Du tveißt gar nichts?" „Hat cs beim gebrannt?" Fußball. Der erste Mersterschastssonntag. Große Pläne, tauchten in der sogenannten, toten Saison aus. Das Bemssspiellertumi soll eiugeführt und die Ausländersrage endgültig geregelt werden. Ein Komitee ist -beauftragt, diesbezügliche Anträge auszuarbeiten, die daun der Generalversanrmlung des Wiener Fußballverbandes (W. F. V.) vorgelegt tverden. Es ^besteht somit die Möglichkeit, daß die Geueralversammlung ihre Beschlüsse rückwirkend faßt, wodurch die bereits allsgetragenen Meisterschaftsspiele zu annullieren vxiren. Wir haben bereits einige Male daraus hingewiesen, daß es, manchen Verbesserern keineswegs darum zu tun ist, den unwürdigen Scheinancateurismus iit den ehrlichen Professionalismus hinüberzuleiten. Die Bereinigung des unleidlich gewordenen ScheinamatEismus war nur als Scheinmmröver gedacht, mn ungestört das Ausländergefetz schmieden zu können. Zum Unglück sttzen nun tu dem vorbereitenden Komitee Rtänuer. die es mit der Einführung des Berussspielertums ernst meinen, weshalb die Gefahr besteht, daß man die gerufenen Geister nicht los loevden kann. Nun wird die Verschleppungstaktik cingeschlagen. Das täglich erscheinende SporMatt gibt die Losung und die Masse der Vereinsvertreter befolgt sie gedankenlos. Man faselt davon, daß Schwierigkeiten zu überwinden sind, weshalb der ProWionalismus erst im Meisterschaftsjahr 1924—-1926 eingeführt werden kann. Wir sind nun neugierig, ob das pwponierte Ausländergesetz auch erst in dieser Zeit Geltung haben soll! Wir sind uns darüber Lar, daß die Verschlepp wngsmethode, trotz des guten Willens einiger aufrechter Männer, Erfolg haben wird, so 'daß kein Grund vorhanden sein wird, bereits allsgetragene Meisterschaftsspiele zu anmrllieren. Das Debüt der Hakoah geht heilte auf der Hohen Warte vor sich, wobei sie den neuen Erstklassigen. den SportLub Ostmark. ,>ttm Gegner hat. Der südliche Vereiu wird mit der gleichen Mannschaft antreten wie int Vorjahre. Der Torhüterposten ist oteuerlich dem unverwüstlichen Halpern anvertraut, die Berteidigungsgeschäfte werdeit Scheuer und Trümmer besorgen. Auch die Deckung weist die alte Besetzung Kerr, Guttmann, Pollak auf, und im Angriff finden wir Neusold. Häusler. Grünwald. Heß und Katz. Die Mannschaft, die gut ausgeglichen ist, hat sehr eifrig trainiert, so daß sie sich trotz der frühen Saison in guter Form beftnbeit sollte. Der Sportklub Ostmark hat im vergangenen Jahre die Meisterschaft der zweiten Klasse »gewonnen. Diese Leistung vermag nur der richtig zu würdigen, der die erbitterten Kämpfe im Unterhaus kennt. Diese Konkurrenz verlangt nicht nur technische Kenntnisse, sondern vor allem Kämpfergualitäten. Sportplatz Hohe Warte Linie 37 bis Perntergasse. Linie 36 bis Barawitzkagasse. dann Josef. Friedigasse, Stadtbahnstation Heiligenstadt, dann Schulweg. Heute Sonntag den 26. August 1923 2Uhr: Hakoah-Reserven - Ostmark-Reserven y24 Uhr: Welsse El? — Wien-West 7,6 uhr: Meisterschaft Ostmark-Hakoah „Der Hof des Rabbi . , „Um Gottes Willen" — das Mädchen faßte sich mit den Händen an den Wangen und verzog das Gesicht, als wäre ein Unglück geschehen —, „das kann nicht sein! Wenn, Gott bewahre, etwas gewesen wäre, so hätte doch Dobe, die Semmelfrau, etwas gewußt; sie hat aber gar nichts erzählt. Nein, nein!" — setzte das Mädchen kokett hinzu— „Mordechai macht sicher Spaß!" „Ich mache keinen Spaß!", Mordechai wurde noch ernster, er begann selbst zu zweifeln. „Ich gehe rmr das Geschirr waschen", das Mädchen öffnete die Türe, „dann laufe ich sofort in die Stadt; cs kann nicht sein, es kann nicht sein!" Mordechai begann zu essen. Er schlang die Bissen ungekaut hinunter nnd sann indessen darüber nach, ob er wirklich nicht nur geträumt hatte, daß der Hof brannte. Ja, der Hof hat gebrannt! Der bloßfüßige Israel hat ihn angesteckt! Dessen bin ich sicher! Der Hof hat gebrannt, er mußte brennen . . . wie? Er mußte brennen? Das heißt also, ich ge:be‘ zu, daß ich dessen nicht sicher bin? Sofort, Mordechai schob das Essen weg, stand ans, finfl angestrengt den kleinsten Gedanken auf, der in ihm Blasen warf und ließ sich keinen einzigen entgehen — und dein bloßfüßigen Israel bin ich gestern bei Nacht begegnet? Und Temrele habe ich tanzen gesehen? Und eine verschleierte Dame ist auf meinem Schoß gesessen? Und Duszka iin Heind? Hat der Hof gebrannt oder sollte das alles nur ein Traum gewesen sein? Vielleicht . . . und der „Ataggid"? Und daß Joseph Caro mir in Simon ben Jochais Höhle erschienen ist . . . Ueberhebe dich nicht, Mordechai! Du vergleichst dich mit Joseph Caro, mit Salomo Molcho? Das waren Menschen vom breitesten Forntat, einzigartige Ausnahmen, die der Welt zeigten, daß Israel das Geheimnis der Schöpfung ist, daß Israel und E r, seilt Name sei geheiligt, eins sind, Menschen, die mit Freuden ihr.Leben für die Heiligung -es Namens hingegeben Habelt . . . Und du? Mordechats Hirlt arbeitete schneller und ließ nicht eilte Minute nach, als hielte es ihn an einer Kette. Gedankeit Daß Ostmark das Anrecht ans Erstklassigkeit erworben hat, beweist seinen durch nichts zu brechender KamPfgeistlDie Brigitten«! alter haben wohl einige schlvache Punkte in ihrer Wiamffchcvst; > die große Aufopferung aller Spieler dürfte über diese Mängel nicht hervortreten lassen. Die Hakoah trifft also auf eilten energischen omb harten Gegner, der in Hofbaoter 2 eilten 'gewaltigen Torschützen besitzt. Sie wird -gut tun, die Brigitten«' auer nicht zu unterschätzen. Die indische Mannschaft hat allen Grund, jedes einzelne Spiel ernst zu nehmen. Bor allem hat sie int Vorjahre nicht das gehalten, was matt sich von ihr versprochen hat. Sie erreichte nur den siebenten Platz, was keinent imponierenden Erfolg gleichkontmt. Sie hat demgemäß einiges gut zu machen. Uebevdies Hai die Hakoah heuer große Reisepläne. Estväre überaus peinlich, lve-nn sie nnmittMar vor dem Gastspiel in London gegen Ostmark unterliegen würde. Man darf also erwartelt, daß die Ha wahner alles daran setzen werden, Ulm den Sieg zu erringen. Schiedsrichter Rcichsfeld. Das Vorspiel ibestreitelt die beiden Bezirksvivalen Wien 'West und Weiße Elf. Auch dieser Kampf dürfte sehr interessartz verlausen. Schwer gehandikapt tritt heute der^ Wiener Sportklub aus eigenem Platz gogen die Amateure an. da Karl Kamchä-nser nicht den Angriff führen wird. Die Torubacher .zahltett einst zu uuseren besten Kombntati'Onsmamrschasten. Derzeit vermag aber nur mehr Karl Kannhänser die alte Tradition ztt pflegen, wahrend sich die übrigen Spieler der Kick- und Rttshmolhode verschrieben^ häöett. Wetut mm der geistige Lenker fehlt, dann ist der Angriff zum guten Teil lahmgolegt. Es zväre aber ganz verfehlt, deshalb in fbett Amateuretr die sicheren Sieger ztt^ se'hen. Die Dornbacher besitzen ente eiserne Verteidigung, die befähigt erscheint, selbst den stävkstett Attgriss unter Gefecht zu setzen. Wenn also die Ober->Dt. Beiter auch als Favorits in -beit Kampf gehen, so wäre eilt unentschiedenes Resultat doch keine große Ueberraschuug. Im Vorjahr sicgtett die Ältnalettre 2:0 und 2:1. Schiedsrichter Braun. Ohne -re neu gewonnenen Größen imtß heute die Vieitna in Meidling gegen Wacker einett schweren Waffengang bestreiten. Die Döblinger sind aber attch mit ihrer alten Mannschaft dett Hatisherren gleichwertig, was die beiden Resultate vom Vorjahr,. 1:1 imb 2:2, beweisen. Beide Mannschaften haben ihre tüchtigsten Kräfte >im Hintertreffen^ so daß man wenige Core ztt sehen bekommen wird. Das größere Vertrauen bringett wir dett Döblingern entgegen, lveshalb wir mit ihrent knappen Sieg rechnen. Schiedsrichter Seemann. Mit drei Ersatzleuten in der Deckung tritt heute der W. A. I. aus eigenent Platze den Sintmeringern etttgegett. Bei den Hütteldorsern fehlen nämlich Kreutzer, Achatzi und Re maller, die disgualifiziert wurden. Da überdies Gold und Fifchera nicht mehr tu dett Reihen der Roten zu finden sind, fehlen bei den Hütteldovfent die fünf bestett Spieler des Vovsahrcs. Hotter diesen Umständen kann matt ihnen heute nur sehr geringe 'Aegesaussichten zubilligen. Die Simmeringer haben 'bereits in der vergangenett Metsterschaft aus beiden Spielen nur einen PuM abgegeben. Die Treffen cndetett 0:0 und 3:1. Heute sollte ihtten der Erfolg 'wesentlich leichter fallen. Schiedsrichter Wagner. Zwei Zweitklassige. die Cricketer tmd Belvegung 20, tragen um 10 Uhr vorntittagZ auf dent Platze des letzteren Bereitts ihr Meisterschaftsspiel aus. Int Boviahre waren die Bvigitlenauer in beiden Spielen, und zwar 3:2 und 2:1, siegreich. Wir rechttctt auch heute mit ihrem Erfolg. Schiodsrichter Neübatler. Das zweite Gastspiel des 1. C. S. Bratislava. Die Preßburger tvaren atn vergattgenett Sonntag im Spiel gegett Sportklub, das für sic 2:4 verloren gittg, mit dem Schiedsrichter sehr ttnzttfrieden. Sie behaupten, daß er die Hauptschuld an der Niederlage trägt. Heute haben sie nun Gelegenheit, den Beweis zu erbringen. Sie treten näntlich! auf dem Admira-Plah gegett die Hattsherrett an. Die Floridsdorfer sind aber nicht die Mannschaft, die gewillt ist, ein „Versuchskaninchen" abzugeben. Gattz im Gegenteil werden sie den Preßburger Tschechen ganz gehörig die Zählte zeigen. Wir glcmben nicht, daß der 1. E. S. K. Bratislava auch mts diesem Kampfe ungeschlagen hervorgehett wird. flogen ihm zu lote Schavett vott Vögeln, schwebten hin und ^wieder, verschwanden, ohne eine Spttr ztt hinterlassen, und hinter dieser Leere erklang immer wieder der Widerhall eines Gelächters. Er trat ans Fenster, fein eigenes Herz fühlend, hauchte auf die vereisten Scheiben tute) schaute hinaus. Im Gartett gittg Felicia tmt Komarowski spazieren. Bor Schmettz bcganor Mordechai schwer zu attnett; er konnte nicht durch das Fenster schauett und setzte sich wieder zum Tisch. Ach was, was geht mich Felicia an, sie ist mir doch wildfretM Das Lachen int Garten hörte tticht auf. Mordechai sprang aus, nrn den Mnm zu schließen und zog den Vorhang vor. Er schritt durchs Zimmer, rannte aus und ab, wie eilt Tier int Käfig, und als das Lachet: au>fhörte, blieb er mitten inr Zitnnter stchett und horchte. Er schob die Vorhänge ausetnattder, öffnete einen Flügel und sah das Paar zwischett den schtteebedeckten Bäumen verschwittden und wieder aotftanchen. Ereignisse jagterr in Streifen an Mordechai vorüber und reihtett sich vor ihm an Schnüren aus.'Er lehnte die Stirtt au die vereiste Scheibe und M)lte lotse Trauer in sich. Felicia, Felicia... Deitt Geliebter hat das Alterheiligste betreten, Vorhattg zerrissen und wir vergehen in Blut . . . Felicia, Felicia . . . Selbst wentt btt tausendmal schöner wärest als Kloo« patra, was tväre dann? Mehr als eine Geliebte, eine Esterka, ein KcbÄvcib, ivirst du nie fein! Felicia, Felicia ... Waruttl hast bit betitelt Geliebten in das HeiKgtttM geschickt? Wozu? Durch ^eine Schuld vergehen wir in Blut, durch deine Schuld, Felicia... Weilte, weine... Weine, lveine ... Arute Felicia, meine nnalückliche Schlvester. . . Aiein Blut kocht in mir, das Blut der Propheten fiebei; in mir, denn ich sehe, ivas aus dir geworden ist, zu was sie dich gemacht haben. . . Schwester... tFortfetzuna folgte

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