Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1630 (26.8.1923)
- Date
- 1923-08-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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SHfc b - ■ Wien, Sonntag_ Wiener MovgenLeitung. Kulturarbeit in Palästina. (Von unserem Jerusalenter Korrespondenten.) Palästina Hai Ferien. Die Abwesenheit der Führer «Ter Parteien und der Borstände aller zionistischen Bureaus in Karlsbad hat uns einen Stillstand des öffentlichen Lebens gebracht. Alles wartet auf die Ergebnisse des Kongresses. Alle wichtigen Aktionen und Entscheidungen werden hinausgeschoben, „ad sche jaschuwuha anaschim min ha Kongreß". Während so die Politik schweigt, hat d'ic kulturelle Arbeit einen größeren Raum im öffentlichen Leben. Ein Kulturwerk hat sich leicht die -Herzen aller gewonnen: Wir haben eine richtige Oper bekommen., Seit Jahren schon sind Versuche in dieser Richtung unternommen worden und immer wieder gescheitert. Es fehlte der richtige Mann. Nun ist im Sommer dieses Jahres M. G o l i n k i n nach Palästina gekommen, der in Rußland an mehreren Operntheatern Dirigent war, und nach der Revolution zun: Dirigenten der Regierungsoper Marinskaja, der bekannten Oper, an welcher auch Schaljapin wirkte, berufen wurde. Golinkin hat schon vor. mehreren Jahren in Odessa einen Verein „Chisajon" zur Vorbereitung des Repevtoirs für eine hebräische Oper gegründet und nun hat er, kaum in Palästina angekommen, mit aller Energie ein Orchester und ein Ensemble um sich gesammelt. Vor einigen Tagen hat er unter stürmischen Beifallskundgebungen in Jerusalem und Tel-Awiw ,^a Traviata" dirigiert. Don September an soll die Oper regelmäßig spielen. Der Sommer hat uns auch Ferialkurse gebracht. In Jerusalem wurde in Rosch Chodesch Elul unter Leitung halpcrins ein Sommerkurs für Kindergärtnerin n e n aus den: ganzen Lande eröffnet, in welchem einen Monat hindurch Vorlesungen über deutsche und amerikanische Pädagogik, über Psychologie und über Naturgeschichte abgehalten Iverden. Ein Musterkindergarten unter der Leitung von Grete Obernik wird den Kindergärtnerinnen praktisch die neuer: Erziehungsmethoden -vor Augen führen. Auch 'der K u l t u r a u s s ch u ß der Arbeiterschaft veranstaltet für feine Lehrer — das sind die Lehrer der Arbeiterkinder in den verschiedenen Kwuzoth und die Hebräischlehrer für Erivachsene an beit verschiedenen Ierusal c nt, 15. August. Zentren der Einwanderung — Sommerkurse in Jerusalem. Das Programm umfaßt Landeskunde, Pädagogik, Geschichte der Arbeiterbewegung in Palästina und Bibliothekswesen. Der Kulturausschuß der Arbeiterschaft stellt bei dieser Gelegenheit eine Reihe wichtiger Publikationen in Aussicht, die unter seiner Patronanz erscheinen werden. Bor allem sollen die Werke der beider: Männer, die am rncisten die Ideologie des jüdischen Arbeiters in Palästina bestimmt haben, gesanunelt erscheinen: Josef Chain: Brenners und A. D. Gordon s. Des weiteren gibt die Arbeiterschaft für die neu eingewanderten Hebräischschüler ein Lesebuch für Erwachsene heraus, das, lvähreüd es die Einwanderer die Sprache lehrt, sie zugleich in die Geschichte und Landeskunde Palästinas einführen soll. Das Buch ist von mehreren Fachmännern in Zusammenarbeit geschaffen worden, der Teil, der die Geschichte der Arbeiterbelvegung in Palästina darstellt, ist unmittelbar aus den Quellen der hebräischen Presse der letzten dreißig Jahre und den Werken der Dichter geschöpft worden. Auch für die berufliche Erziehung sorgt der Külturausschuß. Ein Buch über Geflügelzucht und ein hebräisches technisches Wörterbuch auf Grund des Wörterbuches von Oldenburg ist in Angriff genommen. Auch in der National b i bliothek in Jerusalem herrscht reges Leben. In diesem Sommer sind in rascher Aufeinanderfolge der Bibliothek größere Büchereien zum Geschenk gemacht worden: Die philosophische Bibliothek von Dr. Igel aus'ZloHow, die juristische Bibliothek von Dr. R osenba cher aus Prag, eine 600 Baude starke Bibliothek, welche der Züricher Verein „Pro Biblio-- theka Judaica" übersendet hat, und die Bibliothek des verstorber^n Vaters von Sir Alfred Mond. Heute erhielt die Nationalbibliothek die Bücherei des verstorbenen Soziologen und Technikers Josef P oppe r -- Ly nkeu s, eines der schönsten Geschenke, welche sie erhalten hat — die erste große Büchergabe aus Wien nach Jerusalem. Die Sammlung gibt in chrer Vielfältigkeit ein lebendiges Bild von Poppers einzigartiger Universalität und ist zugleich ein Denkmal des geistigen Lebens in Mitteleuropa um die Wende des 20. Jahrhunderts. 2le größte Wische Bibliothek der Welt. Aus New-Aor? wird uns berichtet: Das Misch-theokogische Seminar von New-Dork genießt seit kurzem den Ruhm und die Genugtuung, die größte jüdische Bibliothek der Welt, ihr eigen zu nennen und zu verwalten. Zu diesem Ruf ist diese Anstalt durch die Erwerbung der großenjüdischc» Adler- Bibliothek gelangt und das amerikanische Judentum weist hierbei mit berechtigtem Stolz darauf hin, daß diese unschätzbare Bereicherung aus England kam und daß jne englischen Juden entweder nicht in der Lage waren oder nicht das Verständnis aufbrachten, diese Schätze an Büchern, Manuskripten und anderen literarischen Kostbarkeiten auf dem Gebiete jüdischen Wissens für England zu retten. Bis zur Erwerbung der Adler-Bibliothek stand die Bibliothek des jüdisch-theologischen Seminars von Amerika an zweiter Stelle aller jüdischen Bibliotheken der Welt. Als die Bibliothek des New-Horker Rabbinerseminars seinerzeit reorganisiert wurde, besaß sie nicht mehr als fünftausend Bände. Diese stammten zum größten Teile vom bekannten Berliner jüdischen Gelehrten David Kassel und Tr. S. M o r i o s aus Philadelphia. Der verstorbene jüdische Richter Meier Sulzberger aus Philadelphia hatte cs sich zur Lebensaufgabe gemacht, jüdische Bücher und Handschriften zu sammeln. Ihn: schwebte als Ideal die Schaffung einer großen jüdischen Bibliothek in Amerika vor, welche jüdischen Gelehrten und Forschern zur Verfügung stehen soll, die bis dahin gezwungen lvaren, ivenn sie eine ernstere Forschungsarbeit dorhatten, die Bodleianische Bibliothek in Oxford oder das British-Mnseum in London aufzusuchen. Er ivar es, der die Bibliothek des Seminars mit einer großen Sammlung von Menen jüdischen Büchern und .Handschriften bereicherte. Andere große Scmrmlungen wurden dank der Munifizenz des verstorbenen Jakob H. Schiff und anderer reicher amerikanischen Inden erworben. So brachte es die Seminarbibliothek noch vor der Erwerbung der Adler-Bibliothek auf siebzigtaufend Bände und an die zweitausend seltenen .Handschriften. Die Adler-Bibliothek wurde von Elkan Adler, dem jüngsten Sohn des gewesenen Schiefvabbi von England, Nathan Adler, und einem Bruder des spateren Schiefrabbi von England, Hermann Adler, gesammelt. Man Adler blieb Junggeselle und da er materiell gut situiert war, widmete er sein ganzes Leben weiten Studienreffen, auf denen er nach Renten, Persien, dem Kaukasus und nach C h i n a kan:. Ueberall pflegte er eingehende Studien über die Juden der betreffenden Länder und von überall brachte er ungeahnte Schätze an Büchern, .Handschriften und anderen: Material heim. Elkan Adler ist heute sechzig Jahre alt und hatte nur üe eine Sorge, daß seine Bibliothek, die er mit wahrer abgöttischer'Liebe hegte und pflegte, für alle Zeiten an einen Platz gelange, wo sie jüdischen Gelehrten und Forschern zugänglich fein und zur Verbreitung jüdischen Wissens dienen kann. Diese Bibliothek enthält allein zlvanzigtausend Bücher, wovon 80 Prozent hebräisch sind und viertausend seltene Handschriften. Erst ivenn diese Sammlung genau gesichtet und katalogisiert sein wird, wird die breite Oeffentlichkeit sich einen Begriff davon «rachen können, welche Schätze an Urkunden und an-alten, seltenen Drucken diese Bibliothek enthält. Sie ist eine u ne r f chö p Llichc Fundgrube für jüdische Geschichtsforscher, sie enthält zum Beispiel eine große Sammlung von Akten über die Jnquisitio n in Peru mit genauem Nameusregister der Märtyrer und sämtlichen Dekreten, durch welche diese zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt wurden. Ferner eine große Serie von Dokumenten zur spanischen Inquisition. Königliche Dekrete mit den Unterschriften von Ferdinand und Jsabella, durch welche das den ansgewiesenen vertriebenen Juden abgenommene Vermögen den Kirchen oder an Adelige überantwortet wird. Es finden sich hier Dokumente aus den Gerichtshöfen in Spanien, aus denen hervovgcht, daß Juden, französische Bürger, die spanische Regierung wegen Bermögenskonfiskation anklagen. Die Bibliothek enthält auch sonst zahlreiche .Handschriften, deren Inhalt ein ganz neues Licht auf das Leben der Inden in den verschiedenen Ländern wirft. Andere Bücher, Broschüren und Haridschriften haben großen Kuriositätenwert. Es sind viele Briefe, die die Ansichten einzelner über das daum'lige Leben dartun; Heilbücher über Volks-Heilmittel, Schmähschriften und Flugblätter, die sich in der Bibliothek vorfinden, Haber: großen folkloristischen Wert. Eine herrlich illustrierte Ketuba, Ehevertrag, aus Italien zeigt, daß die Juden damals auch ir: Kunstsachen nicht hinter ihrem Zeitalter zurückblieben. Eine ganze Anzahl herrlicher Drucke von Gebetbüchern aus allen Gelegenlhoiten und von Psalmen und noch mehr die wunderschönen Einbände beweisen, welch großes Gewicht die Juden in den verschiedenen Ländern und in den verschiedenen Jahrhunderten auf die äußere Ausstattung der Gebetbücher gelegt haben. Aber geradezu unschätzbar an Wert sind die handgeschriebenen Bücher mit ihren kunstvollen Illustrationen. Sehr interessant und lehrreich sind auch die gvoßen Mappen mit Karikaturen auf Juden aus dem achtzehnten und dem Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Auch diese Neuerwerbung beweist, daß das jüdische Geistesleben sich immer mehr in Amerika konzentriert. Bei solchen Hilfsmitteln und bei der Großzügigkeit, mit welcher -man in Amerika, ganz besonders von feiten der Juden, die Forschungen nicht nur auf technischem, natiorialökoriomifchem und medizinischem Gebiet zu fördern gewohnt ist, ist zu hoffen, daß diese größte jüdische Bibliothek der Welt eine neue jüdische Forschergeuera-tion in Amerika ivird erstehen lassen, die unser Wissen über die Geschichte des jüdischen Volkes und seine Beziehungen zu den anderen Völkern mit grundlegenden Werker: bereichern wird. z«m Schachwettkampf Holland- Hakoah. Der geheimnisvolle Reiz, den das Schachspiel auf so viele Menschen ausübt, wirkt Wohl auf wenige so stark wie auf uns Jude::. Rührt dies etwa daher, daß beide aus Asien nach Europa gekommen sind? Ist es vielleicht der Umstand, daß das „Volk des Geistes" dabei den: „Kampfe des Geistes" huldigen kann, diesem schönsten aller Kämpfe, der geistige Anstrengung um ihrer selbst willen erfordert? Liegt am Ende die Lösung des Rätsels darin, daß im Schachspiele alle dem Menschen angeborenen Vernichtungs. und Zerstörungstriebe, alle grausamen. Instinkte, die Religion und Jahrtausende alte Geschichte beim Juden unterdrückt haben, iüre unschädlickste und daher 20. Anglist 1988 ,_Nr. ISS* schönste Entfaltung finden? Denn das Böse erzeugt hier Giüesks Die zerstörende Leidenschaft wird in: Kampfe selbst zerstört, aber, der Feind, der vernichtet ivird, bleibt an: Leben. Wie dem immer sei, bestehen zwischen Juden und Schach gar innige Be-^ Ziehungen und eine Unzahl, von jüdischen Schachmeistern, die zu den gefeiertsten Größen des Schachs gehören, beweist dies.! Und n:ag das Schach Spiel oder Kampf, Wissenschaft oder Knust oder ei:: Gemisch von allen vieren sein, seine Meister zählen zu den feinsten und schärfsten Denkern der Menschheit. Wenn nun Schachkämpfe zwischen Amateurvereinen ausgetragen, Ländcrkämpfe veranstaltet werden, Amateurturniere stattfinden, so wird das Schachspiel zunr Sport. Dann aber vereinigt cs alle Vorzüge des Sports, ohne jenrals dessen Auswüchse zu zeigen.- Die höchsten geistigen Eigenschaften finden hier Pflege und Entfaltung: Erfindungsgabe und streng logisches Denken, Phantasie und Intuition, Geistesgegenwart und Ausdauer. Es ist bereits des öfteren vorgekommen, daß Schachvereine in das Ausland fuhren, um dort ihre Kräfte im Kampfe zu erproben. So kamen Engländer in die Schweiz und nach, Holland, Holländer und Schweden nach Deutschland. Aber es hat sich bisher noch nicht ereigirct, daß Schachamateure nach Oesterreich kanten. Daß die junge Schachscktion H a k o a h nach kaum zweijährigem Bestände hierin bahnbrechend gewirkt hat, verdient die wärmste Anerkennung. Wie wichtig die Pflege solcher Beziehungen ist, zeigt ja das Beispiel der Fußballscktion desselben Vereines, die sich rühmen kann, der erste Fußballverein zu sein, der nach England, dem Mutterland«: des Sports, eingeladen wurde. Um das Zustandekommen des Wettspieles der Hakoah mit den Holländern haben sich besonders Schachmeister R e t i und der Leiter der Schachsektion, Schuber, verdient gemacht, welcher Meister Reti auffordcrte, seine Verbindungen zu den internationalen Schachkreisen zu benützen und Schachwettkämpfe zwischen Wien und dem Auslände herbcizuführen. Als R e t i kürzlich in Holland - weilte, benützte er diesen Aufenthalt, um den Wettkampf in die Wege zu leiten. Die Gäste kommen Montag den 27. d., 1 Uhr mittags, in Wien-Franz Josefs-Bahnhof an, woselbst sie vom Vorstand der Hakoah empfangen werden. Der-Wettkampf selbst findet Dienstag um 1 Uhr nachmittags in den Klubräumen der Schachsektion, Cafe Arlon, statt. Der holländische Gesandte und Vizebürgermeister Emmerling haben ihr Erscheinen zugesagt. Die Hakoah wird selbswerständlich alles aufbieten, um ihren Gästen den Aufenthalt so angenehm als möglich zu gestalten. 2er Internationale Polizeilongm.. Der internationale Polizeikonigreß, welcher über Initiative des PolHeipräsidenien Schober einberufen lwtrbcj wirb am 3. September im großen Sitzungssaal'e der Polizeidirektiou, 1. Bez., Schottenving, eröffnet. Bisher haben amtliche Funktionäre aus Berlin, Dresden, Stuttgart Kopenhagen, Rotterdam, Stockholm, Rom, ferner verschieb drne Funktionäre aus Jugoslawien, der Dschecho-Slowakes ihre Teilnahme Mgesagt. Auch ein Vertreter des japanischen Innenministeriums wird an dem Kongreß teilnehmen, Weiters wird die Schweiz 'und Griechenland vertreten sein Die Liste dör Anmeldungen ist jedoch noch nicht vollständig' da noch täglich Sbnmeldungen eiulaufen. Für den Kongreß ist bereits eine ganze Reihe von Referaten angemeldet, von denen die Behandlung der Frage des zwifchenstaaD lichen Verkehrs der Sicherheitsbehördeuj der Schaffung eines internationalenPolizeibureaus, internationale Verkehrssprache der Polizei^ der s l ir e g « njd e S t e ck h r i e f, die Frage der Bekämpfung von Ailkoholismus, Morphinismus und Koka inisyius innerhalb des Polizeilichen WiEnngskreists angeführt seien. _ 2a» neue SfterreWsche Hartgeld. Ausgabe spätestens Ende Oktober. Wie wir erfahren, wird das neue österreichische Hart«! gelb, das laut Beschluß des österreichischen NationalrateS geprägt werden soll, Ende Oktober zur Ausgabe gelangen. Es werden Minzen im Nennwerte von 100, 1000 und 5000 Kronen ausgegeben werden. Die Entwurfs sind bereits fertiggestellt und sollen nach dem Urteil der Fachleute gelungen sein. Insgesamt wird von der Wiener Münze für 120 Milliarden Krone n Hartgeld geprägtwerden, womit man das Auslangen zu finden hofft. Damit der Banknotenumlauf durch die Ausgabe des Hartgeldes nicht -vermehrt werde, sollen gleichzeitig Banknoten in wfr^nt Höhe eingezogen lverdeir. klektrisizieruns der Stadtbahn. Betriebsanbot durch die Gemeinde. — 170 Milliarde» Investitionen. .Bürgermeister Reumann hat au die Kommission für die Wiener Verkehrsanlagen eine Zuschrift gerichtet, in der sich die Gemeindeverwaltung bereit erklärt, die obere und die untere W i e u t a l l i n i e sowie die Donankanal- und Gürtellinie in den Betrieb zu nehlnen, alle HeLstellungskosten der Elektrifizierung öhne jeden Bundeszuschuß zu tragen und mit allen hierzu notwendigen Arbeiten unmittelbar nach erfolgter Uebergabe der Anlag'n zu beginnen. Die Gemeinde beansprucht nicht die Uebergabe der Stadtbahn in. ihr Eigentum, sondern will sich ^Kit einer mindestens 'dreißigjährigen Pachtdauer begnügen, "um die außerordentlich hohen Investitionskosten, die aus r:u:d 170 Mil-/ liarden Kronen geschätzt werden, amortisieren znj können. Diese <Virmn:e will die Gemeinde Wien ohne jede! Bundeshilfe ausbringen. Aus einet: Zuschuß zu d^n allfülligen Betvrebsabgang der Stadtbahn verzichtet die G«! meinde ebenfalls» "