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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-23 · Heft 1627 (23.8.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1627 (23.8.1923)
Date
1923-08-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1627 Wktt, DonmrMg Wiener Morgenzeikung. Volkswirt. Esftenchelte Krone Auszahlnng Me» -- - 0.0078 Centime». 0.0077V* Centimes. In Zürich notierte L2./8. 21./8. ole österreichische Krone . . , 0.0077»/, die österr. gestempelte Krone . . . . 0.0078 0.0078 die tschechische Krone . . . . . . . 16.17'/, 16.17'/, die Mark. 0.000090 Holland. 217.50 New-Dork. 563.— London ........ 25.18 Paris . ... , 30.85 Mailand.. . , . 28.75 Belgrad.. . 6.80 Bukarest ....... V. 2.50 Sofia 4.76 Budapest. .... .... 0.03'/, Warschau . .*.. 0.0023 Korfanty der Wiener Financier C a st i g l i o n i als Wiener Vertreter Stinnes' und der GeneMdrvektor der Banca Commereiale in Mailand, Josef Teplitz. Die Heranziehung der Mailänder Bankengruppe zu diesem Konsortial-' Verhandlungen vermittelte der Warschauer Unternehmer Jerzh Meher. Stmnes' separate Bemühungen, von der Polnischen Negierung Kreditgewährung für die ihm nahestehenden schlesischen Kohlengruben zu erlangen, soll, wie ,Gazeta Warszawska" berichtet, über Vorschlag Korfantys von der Polnischen Regierung abgelehnt worden sein. Geringe Crholnng -er Reichsmark. Stützungsaktion für den französische« und belgischen Franke». Die deutsche Regierung scheint im letzten Momente eingegriffen zu haben und beabsichtigt, eine weitere Atomisierung der Mark nicht mehr zulassen zu wollen. Diesen Erwägungen zufolge ist auf den internationalen Plätzen eine größere Stützungsaktion für die Reichsmark eingeleitet worden. Dies bewirkte, daß dieselbe eine kleine Erhöhung von 0.000690 auf 0.000110 erfuhr. Auch in Berlin haben die Devisen im Einklänge damit eine Abbröckelung erfahren. Es senkten sich der Dollar von 5,486.250 auf 5,268.750, das Pfund von 24,987.500 ans 24,139.600, der französische Franken von 311.220 auf 301.246. In Zürich ist noch ccks Ereignis die merkliche Erholung des französischen und belgischen Franken festznstellen. Die ftanzösische Regierung scheint jetzt mit ihrer Stützungsaktion kräftig eingesetzt zu haben. Dies bewirkte, daß Paris von 80,85 auf 31,55 und Brüssel von 24,50 aus 25 stieg. Es ist fraglich, ob diese Besserung lange anhalten wird. In der französischen Jndustrrellenpresse wird das Schicksal des französischen Franken mit einem gewissen Pessimismus betrachtet, und es werden auch unangenehme Konsequenzen für diese Währungen befurchtet, wenn nicht eine Lösung der Reparationskrise bald erfolgen würde. Olearingknrse der Österreichischen Nationalhank. vom 22. August 1923. Devisen (Schecks und Aus- ZJns. Zahlungen) 4 Amsterdam t. 1 holl. Gulden Agram 1 Jug. Kronen . . . , 6 Belgrad 1 Dinar ...... 6 Berlin 1 deutsche Reichsmark , B Brüssel 1 belgische Francs . . 4'/, 3144. Budapest 1 ungarische Kronen . 6 3.85 Bukarest 1 Lei .... . Clirlstlania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . > Madrid 1 Pesetas . » , , Mailand 1 Lire . . . , . New York 1 Dollar. . , , Paris 1 Francs. Prag 1 tsclieclio-slow, Kronen Sofia 1 Lewa ..... Stockholm 1 schwedlscheKronc Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Noten Amerikan, Notcn'v. 5 Dollar aufw, „ » kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . , . „ 100 „ , „ „ kleinere. . Dänische Noten 100 Kronor . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . , „ ff 100 , . . * » kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. „ yt kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. * „ kleinere . . . Jugosl. Noten ungcst. zu 1000 Dinar , . . * 100 . „ „ „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kfoner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ » kleinere .... Rumänische Noten zulOOOu. 509Le! „ „ kleinere . . . Russ, Noten (Roman.) zu 500 Rubel , , „ „ 100 . „ „ kleinere . . Schwedische Noten. 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tsclieclio-slow. Not. v.lOOOnufw. .. „ kleinere Uflgar. Noten (neue Ent.) zu lOOOKr. „ . zu 10.000 Kr. , . . „ » kleinere ..... 27070.- 28070,— 28000.- 28100.- 733.- 737.- 743.- 747.- 733.- 737.- 743.- 747.- 0.012 0.014 0.0115 0.0135 3156.- 3004.- 3106.- ^.95 3.85 3.95 . 6 334.- 336.- 319.- 321.- . 5 11530,- 11570.- 1163').- 11670.- ' . 5 13260,— 13300.- 13280.— 13320.— . 3 3230(Vi.— 324000.-323000.- 324000.- 9389.- 9420.- D5U0,— 9540.- . 6 3054.- 3066.- 3054.- 3066.- . 4 70935.- 71185,- 70935.- 71185.- . 5 4017.- 4033.- 3942.- 3958.- . 5 2077.- 2087.- 2080.- 2090.— . 7'/, 608.- 612.- 613.- 617.— . 4'/, 18770.— 18830.- 18870.- 18030.- . 6 0.29 0.30V, 0.29»/. 0.3 VI. 12875.- 12835.- 12885.- 70560.- 70960.- 70560.- 70960.- 70460.- 70860.- 70460.- 70860.- 3105.- 3135.- 3055.- 3085.- 586.- 594.- 591.- 599.- 866'.- 574*.— 571!—- 579*.- 13110.- 13190.- 13120.- 13200.— 0.012 0.014 0.0115 0.0135 321200.— 322800*.- 32120o!— 322800*.- 321000.— 321000.- 322600.- 3970,— 3895.- 3925.- 27770.- 27970.- 27800,— 28000.- 3030.— 3050.- 3040.— 3010.- 3030.- 3020.- 3040.- 724.- 730.- 731.- 740.'- 71G?— 722'.- 727!— 73Ü- 11370.— 11490.- 11490.— 11570.— 0.29 0.31 0.29 0.3! 0.24 n.26 0.24 0.26 223.- 227.- 303.- 312.- 303.- 307.- 288.- 292.- 185'5o!- iseiii 1856Ö!- I8760i- 12710.— 12720.— 12800,- 9260.- 9340.- 9390.- 9470.- 2059.- 2075.- 2062.- 2078.- 2054.- 2070.- 2057.- 2073.- 2.10 2,30 2,10 2.30 Üo5 ^25 l!Ö5 2.25 - Stinnes — ftfsl nnd bie polnische Raphlhaindnftrie. Warschau, 22. August. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung^ZWiv bekannt, hat der nationaldcuwkratische Deputierte K o r f a u tl) mit beut Direktor der Wiener Union- Hank, Basel, Berhandlnngen über Transaktionen großen Stiles auf polnischem Gebiete geführt. Die Verhandlungen gingen von der Festsetzung des Tätigkeitsgebietes der Naphthagesellschaft „D a b r o w a" aus, in der die von Bösel geleitete Unionbank starken Einfluß besitzt. Die Gesellschaft „Dabrowa" umfaßt 17 Naphthaunternehmiingen, unter anderem die „Karpathia", „Schodnica", „Apollo" (Prehbnrg), ,^)arai" (Budapest) sowie eine Reihe Äembevger, Wiener und Prager Naphthagefellschaften. In der Folge wurden, wir „Kurjcr Polski" berichtet, die Unterhandlungen jedoch auf weitere Kreise des internationalen Finanzkapitals ausgedehnt. Ihr Zweck war die Schaffung eines K o n s o r t i n m 8 für die' Lieferung o b e r s ch l e s is ch e r K o h l e n a ch O e st e r r e i ch u n d I t a l i e n. Hu deu KeMM-urMi beteiligten sich außer Bosel und. Erweiterung des Wiener Börsenverkehrs. Wie wir erfuhren, dürfte die Börsekammer sich in ihrer nächsten Sitzung mit der Frage der Vermehrung der Börsentage beschäftigen. Es ist geplant, daß bereits im Monate September die Börse an jedem Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag abgehalten wird. . 1 Mark ist gleich 25 Sotvjetrubel. Aus Petersburg wird gemeldet: An der Petersburger Fondsbörse macht sich m diesem Monat eine rege Nachfrage nach den mit Gold gedeckten Noten der russischen Staatsbank, Tscherwonezen. bemerkbar, was eine bedeutende Kurssteigerung derselben zur Folge hat. So werden die Tscherwoneznoten, die am 1. August mit 1175 Sowjetrubeln der Ausgabe 1923 notiert wurden, bereits mit 1325 gehandelt. An den „wilden" Börsen werden jedoch-noch bedeutend höhere Kurse genannt. Die Nachfrage nach den Tscherwoneznoten crklgrt sich unter anderem dadurch, daß m einer ganzen Reihe von Petersburger Trusts neuerdings auf Wunsch der Arbeiter die Lohnauszahlungen bis 76 Prozent Ib, Tscherwoneznoten erfolgen. Während die Kurse für ausländische Valuten seit Beginn dieses Monats gestiegen sind — pur einen Dollar, der jetzt mit 302 notiert wird, wurden am 1. August 251 Sowjetrubel der Ausgabe 1923 gezahlt —, weist die Reichsmark, die jetzt gern Havenstein-Rubel genannt wird> einen sehr bedeutenden sprunghaften Kursrückgang auf. So erreichte die Reichsmark einen tiefsten Stand von 1,000.000 Reichsmark gleich 25 Sowjetrubel 1923, das heißt, eine Reichsmark entspricht nur noch 25 alten Sowjetrubeln. Die Massenklagen der ,^chutzaktion für Kronenwerte". Dretieniigen Beisitzer von Kwnendverten, welche sich 'unisever MasseMage.auMießen wollen und bei den einzelnen magiistvatffchen BezirlsÄmtern wegen AuMbgung von Armntsftengmssen vl-iMischwiten beMiMigen, werden davauff aulfmerAsam gemacht, daß die Leitung der „SHutz-aMon. für Koonenwerte" beim Magistrate der Stadt Wien wegen Vereinsachnnq und Bielschlenurguna des Verfahrens bei Ausstellung von ArmutsMWlisscn Schritte zu unternehmen gedenkt, so daß vorläufig von einem individnellen Anifuchen um Ausfolgnngvvn ArmiutMugnissen Abstand genö-menen werden möge. Es wird serners aus mehrere Anfragen bMnnt'gvmacht, daß die Interessenten sämtlichin ihrem Besitze befindliche Kroncniwerte gleichpitig zur LlnmeDung bringen können. Die Ernte Polens. Aus Warschau wird uns gemeldet: Die diesjährige Ernte in Polen wird günstiger' als die vorjährige eingeschätzt. Dem polnischen statistischen Amt zufolge werden die Aussichten für Brotgetreide als über mittel, für Wintersaaten fast gut bezeichnet. Gründung eines russischen landwirtschaftlichen Kreditinstituts. Aus Berlin wird uns gemeldet: Wie „Ost-Expreß" aus Moskau meldet, wurde dort eine Gesellschaft für landwirtschaftliche Kredite gegründet. Die Gesellschaft hat die Förderung des landwirtschaftlichen Kreditwesens zum Zweck: Ihr Grundkapital ist ans 1,2 Millionen Goldrubel festgesetzt, die von der Staatsbank und den Genossenschaften der einzelnen Gouvernements aufgebracht werden. Eine Währuugsanleihe für Danzig. Wie „D a i ly T c l cgraph" meldet, wird bei der nächsten Session des Völkerbundes, die im September beginnt, der Antrag gestellt werden, 'Danzig eine Bölkerbuiidanleihe zu gewähren, damit die Frei- Sadt in der Lage sei, au Stelle der deutschen Mark eine nette alnta einzusühren, um auf diese Weise dem deutschen Währungschaos zu euiriunen.. Wie bekannt, hat die Freistadt schon aus eigene Faust die Einführung einer eigenen Währung (der Guldenwährung) versucht, konnte jedoch, da für die Währung keine. Deckung vorhanden war, damit auf dem internationalen Markt nicht durchdringen. Wiener Börse. . Die gestrige Börse wies ein durchaus flaues Gepräge auf. Die wechselnden Nachrichten, welche aus Berlin einiangien, bewirkten eine gewisse. Verstimmung, die aus' der Ungewißheit .über die M'msÄge Gestaltung der deutschen Ver- HÄtnisfe entsprang. Die cinzeluen SpoMÄtionsele-mente. suchten sich durch Vevkäuife ihrer Engegaments zu entledigen. Andererseits hat aber auch das Ausland einzelne Verkäufe getätigt. Do verlautete, daß die ReparatioiisÄninnission aus Paris cinzelne. Berkaufsaulsträge anvf von ihr beschlagnahmte Effelteii gegeben hat, um sich auf diesem Woge .Kronen zu StützuugGvccken des französischeu Franken zu verschaffen. NamLilllich Lombarden ilvnvden auf Pariser Rechivuu'g fvilgeboten. Es machten sich auch Gerüchte breit, daß der Kanzler an seinem Zuckerletden schlver laboriere und daß ein Konztti-um stattgefunden habe. Dies bewirkte etuen getvisfen Pessimtsntus auf der Börse, der das Niveau der eiuzeluen Kuvse weiter sinken ließ. Im großen uud ganzen war das Geschäft aber gering. Die Kauflust lvar nrini- - uial. Die Folge davon lvar, daß in der Kulisse mit Ausnahure von llu-garischen Kredit und Britisch-uugavischen Banlk und Angloban-k fast sämtliche Bantiwerte itiedviger notierten. Es büßten Baulvereiu 15.000 K-, Oesterr. Medit 14.000 K., Depositenbank 3000 K., Läudevbauk 18.000' K-, .Unwubauk 31.000 K. ein, während Uug. Kredit 229.000 K. auf Grund von Ilrhitragekäufen aus Budapest gewannen. Außerdem stiegen auch Britisch-uugariische mn 51.000 K. aus Grund von Nachrichten über ansgedchirte Trausaiktsouen dieses Institutes. Anglobank gewannen 29.000 K. Bon den ^östevveichi'schen Iudnstrüewerten büßten Alpine 34.000 K., Feilten 33.000 K., KDnpp 30.000 K., Waaguer 16.000 K., Union 15.000 K., Siemens 9700 K. und Oest. Hasiherr 6000 K. ein. Mit Riicksicht auf die feste Halturig der Prager Börse waren böhmische 'ZSerte etwas höher, Polidi gewannen 16.000 K., Skoda 39.000 K. Die stste Prager Stimmung gründete sich auf den Umstand daß die baldige Beilegung des Kohlenarbeit-erstroikes erwartet wird. Im Schranken machte sich ebenfalls eher LZ-crkaussnoign.ng geltend. Nur die tschechijschen Werde haben aus .Prager Käufe eine festere Hatdnng an den Dag gelegt. Bei den meisten anderen Papieren war üm Abbröckeln ststzustellen. So büßten > von den Petrollenmwevten Apollo 30.000 K., Fanto 200.000 K., Kavpathen 91.000 K-, Galista 200.000 K., Lumen 4000 K., Naphcha 60.000 K. und Wien-Flovidsdorlfer 80.000 K. ein. Von den Maschinenwerten gewarmen die tschechischen Werte Danegg 60.000 K., hingegen waren Simmevmger uni 19.000 K., Schember um 3000. K., Sigl um 16.000 K. niedriger. Von den Pap'ierwerten büßten Bviggl 70.000 K-, Lonsmger 40.000 K. und NeusiMler 116.000 K. ein. Von den MoiMnwerten erhöhten sich Westböhen. Kohle um 100.000 K., Brüxer Kohle um 140.000 K-, ObeMng. .Mten büßten 90.000 K-, Trifailler 13.000 K. ein. Beziugsrechte: Oester. Industrie- und Haudelsbcmk 1000 K-, Koribstemfaibrilk 7200 K-, Wienerberger Ziegel 325.000 K., Mothi'lde 40.000 K., Solo Gold, Eisenbahnibedarf 7000 K., Wiower Gas 100.000 K-, Gog 800 K. Auf dom Anlagsmarkte war die GefamthMung schwach. Sämtl-rche Renten ^und Obligationen waren Niedriger, Von den Exoten notierten: Erdöl 56.000 bis 60.000 K.» Hvltzveriband 26.000 bis 271000 K., -Mmznioa 265.000 bis 278.000 K-, Umiversiale 28.000 K., ErM-GeHüge 1800 M 2800 K. Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der Wiener Morgenzsitiung".) Der gestrige Verkehr an der Holzbörse war ruhig nnv besondere Veränderungen sind keine zu verzeichnen. Zum öffenttichen- Verkaufe gemäß Art. 343 H.-G.-B. gelangten 6 Waggons Spreifel und Schwarten 1 Meter lang m' 130 K. pro Kilogramm prompt ab niederösterreichischer Landesbahnstation. Gesucht waren Rundholz 20 Zentimeter aufwärts, Staffeln 75/75 75/100, Tischlerware 20 bis 26 Millimeter von 20 Zentimeter aufwärts, 4 bis 6 Meter, Birnpfosten 40 bis 100 Millimeter und Erlenbretter. Ausgeboten wurden von Nadelholz R u n d h o'l z Blochholz 4 bis 6 Meter lang zu 200.000 K. ab niederösterreichischer Station (für Langholz war 200.000 K. Geld am Markte ab niederösterreichischer Station), Lärche Langholz 9 bis 11 Meter 13 bis 18 Zentimeter zu 245.000 K. ab niederösterreichischer Station, von N a d e l h o l z - Schnittmaterial Schiffböden 24 Millimeter pro Kubikrneter zu 22.600 K. ab niederösterreichischer Station, Kisienware, 13 Millimeter 8 bis 17 Zentimeter zu 370.000 K. ab niederösterreichischer Station, Kantholz 10/10 Zentimeter 13/15 zu 480.000 K. ab niederösterreichischer Station, sägefallend, faul- und bruchfrei 8 bis 7 Millimeter Spaltivare von 16 Zentimeter aufwärts zu 950.000 K. ab niederösterreichischer Station, Lärche Pfosten 52 Millimeter zu 520.000 K. ab niederösterreichischer Station, Staffel (Fensterholz) 46/46 60/92 zu 530.000 K. ab niederösterreichischer Station, von Laubholz -Rundholz Esche 10 bis 20 Zentimeter, Wagnerholz 3 bis 7 Meter zu 420.000 K. ab Wien, von LauÜholz-Schnittmaterinl inländische Eiche zu 900.000 K. ab niederösterreichischer Station, Eschenpfosten 26 bis 80 Millimeter zu 1.200.000 K. ab niederösterreichischer Station, Buche Scheiter trocken rumänische zu 3,200.000 K. ab Wien. Börse kör lmdwWchaWche Produtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeituna".) Der Wettergang in allen mitteleuropäischen Erzeugungs* gebieten entspricht voll aus den Wünschen der LaMvirtschaft. an den Märkten zeigt das Offert eine Zunahme und verfolgen Preise weiter abwärts strebende Richinng. Auch aus dem Wiener Platze herrschen die gleichen Derhä'ltnisse. doch ist insoferne eine Besserung zu verzeichnen, als sich der Absatz in feinsten doppelgrlsiigeu Weizenmehlen gebessert hat. Die Preise zeigen denn auch kleinere Erhöhungen, wogegen griffige Rtchle und auch doppelgrlffigc nichterstrlassiger „Erzeugungsstättci-, zu unveränderten Preisen erhältlich sind. Oesterreichische Mehle haben neuerlich kleinere Preiseiubußen erfahren. Das Gctreidegeschäft hielt sich gestern wieder im allerbescheidensten Rahmen, die 'n Dhcißweizen geführten Unterhandlungen führten zu Abschlüssen in der Preislage von 3300 bis 3400 K.. bahnfrei Wien. Mich Niederüsterreichifcher Weizen fand in kleineren Mengen Zu wenig veränderten Preisen Aufnahme. In Roggen wird das heimische Erzeugnis bevorzugt, da die Bvschasfenhe'lt der heurigen Frucht eine sehr günstige ist. Für böhmisches und tschechisches Korn legt man wesentlich billigere Preise als für das österreichische Korn au. Der Verkehr in Aiais ist ungemein beengt, das Ansgebot keineswegs reichlich, der Bedarf indes so gerMMgig, daß die Preise stetig abbröcketn. Gehandelt wurde ALa-is zu 2600 K., Wien wagengelegt. Hafer liegt weiter sehr flau, es konkurriert hier das böhmische und rumänische Produkt, das in beiden Fällen über Bedarf offeriert ist/Vielleicht im Gegensätze zur Slowakei liegt hier Braugerste eine Nuance freundlicher, ohne daß dies 'in den Preisen gunt Ausdruck gelangt, da sich der Konsum auf kleinere Anschaffungen beschränkt. In warten noch immer Begehr, die in dem vochandenen Qfsert leicht Befriedigung findet. Auch in neuer Ernte konnten schon Abschlüsse PerfMuiert werden. , Die Preise stellen sich für Kisten, etuviert 95-100. aus 5 bis 5.10 Dinar er Schlepp Wien. Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwareuumsatzsteuer): Weizen nlländischer 2900 bis 8000 K., Roggen inländischer 2050 bis 2150 K., Gerste inländische 2150 bis 2250 K., tschecho-slowakische 2200 bis 2550 «st,, Mais 2650 bis 2700 K., Hafer 2150 bis 2250 K., Reis italienischer 7050 bis 7250 K., Burma 5000 bis 5100 K.. Siam 6950. bis 7150 K., Bruchreis 4200 bis 4300 K., Hirse neu 2460 bis 2560 K„ Mohnsaat 11.500 bis 12.000 K., Weißbohnen inländische 3800 bis 4100 K., ungarische 4900 bis 5100 5k., Linsen inländische klein 7600 bis 8000 K., groß 10.000 bis 11.000 K., Kartoffeln inländische gelb 800 bis 900 K., weiß 500 bis 600 K., rosen 400 bis 500 K., Zwiebeln Aiakkoer 1250 bis 1350 K., Pflaumen bosnische und serbische in Säcken 80/85 4600 K., 95/100 4400 K.. 110/120 4200 K., etuviert in Kisten a 25 Kilogramm 80/85 5200 K., 95/100 5000 K., Legnar 4800 K., Rollgeeste grob, mtttelfein 3100 bis 4100 K., Numänmalz 4300 bis 4400 5k., Biertreber 1450 bis 1560 K., Reps 4900 bis 5000 K., Wicke 2800 bis 3100 K., Zuckerrübenschnitten entlaugt 1300 bis 1400 K., Leinsaat 5600 bis 6000 5?., Hanfsaat ungarische neu 4000 bis 4200 K., Repskuchen 2400 bis 2500 5k., Preßheu österreichisches 1350 bis 1450 K., lose 1000 K. bis 1200 St., Bnndstroh gepreßt 1100 bis 1150 K. ab Stationen, Weizengrieß inländischer 5700 bis 5800 K., Weizenmehl inländisches 5100 bis 5200 K., ungarisches 4600 bis 4900 K., Brotmehl inländisches la 4100 bis 4200 K., Fnttermehl Ia 2000 bis 2050 K., Roggenmehl inländisches Ia 3400 bis 3500 St., slowakisches 70°/.ig 1.60 tmt-, iMchGt 1200,M1M^S.

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