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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-19 · Heft 1623 (19.8.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1623 (19.8.1923)
Date
1923-08-19
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Serie 8 Dien, Sonntag nicht von der PoKttk). Ist der Heimgekehrte wieder glücklich in Jfehten vier Wänden gelandet, dann kann er nicht umhin, festzustellen, daß die eUf Arbeitsmonate eine sehr unangenehme Unterbrechung der Ferien sind. K. M. zum Wiener Polizeikongreß. Die Arbeit der Polizei durch die Paßvorschristen gehemmt. Zwischen Polizei und Polizei ist ein Unterschied. Man muß sich nur m der nächsten Nachbarschaft Oesterreichs umsehen, um Einrichtungen dieses Namens zu finden, die man mit dem gelindesten Ausdruck als unsvmpathisch bezeichnen darf. Dort entwickelte sich die Polizei zu einer im Dienste der jeweiligen Regierungspolitik stehenden Terrorgruppe, in derem Machtbereich das Gaunertum floriert und die Freiheit der Bürger dahinwclkt. Anderswo entstand eine Fremdenpolizei, die ihren Daseinszweck in der gewissenhaften Schikanierung ehrlicher Menschen erblickt, die zufällig daS Unglück haben, nicht ortsansässig zu sein. Es gibt ausgesprochene Polizeistädte, wie München, und auch Polizeistaaten, wie die S ch w e i z, die in dieser Eigenschaft nicht eben rühmlich bekannt sind. Der Wiener aber hat mit seiner Polizei Glück. Die ist eine gute Polizei. Und daß dem so ist, beweist — daß die Bevölkerung wenig von ihr weiß. Denn die Wiener Polizei hat es nicht darauf abgesehen, bei der normalerweise anständigen Bevölkerung einen SRitf zu haben, sondern bescheidet sich damit, bei den Schädlingen der Gesellschaft bekannt uird gefürchtet zu fein. Daß aber diese wichtige Institution bei uns eine gesunde Entwicklung durchmachte, ist in erster Reche das Verdienst des Polizeipräsidenten Schober. Er tvar es auch, von dem die Initiative ausging, einen internationalen Polizeikongreß nach Wien sür den 3. September cinzuberusen, um den auf gegenseitige Hilfe angewiesenen Polizeibehörden zu einer Aussprache, die höchst bedeutend zu werden verspricht, Gelegenheit zu bieten. Wohl werden auch die fernsten Länder an diesem Kongreß vertreten sein,;« sogar der berühmte Chef der New-Porker Polizei, E nright, kündigte das Erscheinen seines Vertreters an, aber das weitaus größte Gewicht legt die Wiener Polizei auf die Vertreter aus den Nachfolgestaaten, deren Tätigkeit sie naturgemäß am nächsten interessiert. Im Augenblick befindet sich die Wiener Polizei in der mißlichen Lage, mit den meisten Sicherheitsbehörden der Welt Vereinbarungen zu staben, nur nicht mit denen der Nachfolgestaaten. Bloß in dem L a n a e r Vertrag mit der Tsckrecho-Slowakei wurde eine Art kümmerliche Konvention erzielt. Bei den neuen, wenige Stunden von Wien entfernt gezogenen Staatsgrenzen aber ist die Polizei bei der Verfolgung von Verbrechern beiden gegenwärtigen Paßvors ch r i f t e n in schwerem Nachteil. Es ergibt sich der groteske Zustand, daß' der flüchtige Verbrecher mit iseinen ordnungsgemäß vorbereiteten oder gut gefälschten Dokumenten die Grenze anstandslos passiert, der ihn verfolgende Kriminalbeamte hingegen von der Grenze z u r ü ck g e s ch i ck t wird, weil ihm Paß und Visum fehlen. In vielen Fällen entkam aus diese Art der Verfolgte, zum größeren Ruhme der unheilvollen Patzwirtschaft. Der Berufsverbrecher fühlt sich bereits aus dem Wiener Bahnhof in Sicherheit, wenn sich sein Schnellzug in Bewegung setzt, der dann bis Lundenbnrg oder Hegheshalom nicht mehr hält, wenn nicht eine Zwischenstation gesperrt werden kann, was immer eine umständliche Dache ist. Um diesem unhaltbaren Zustand ein Ende zu bereiten, ist an dem Polizeikongreß die Organisierung der u n m i t t c lbaren Hilfe durch gegenseitige Vereinbarung zwischen den Behörden selbst geplant. In jedem Staat sollen die internationalen Berufsverbrecher in EvBenz gehakten wurden durch gegenseitige Verständigung, Avisierung der Verbrecher usw. Die Herren Verbrecher werden Wohl lächeln, wenn sie hören, daß bei den heutigen zerfahrenen Verhällnisien in Europa von einem internationalen Polizeibureau mit einem eigenen Polizeiblatt gesprochen werden soll. Solange sich jeder politisch angehauchte Mörder aus Deutschland in Ungarn oder umgekehrt und beide itt Oesterreich sehr Wohl fühlen können, sind derartige Utopien unausführbar. Dennoch gelang es dem unlängst in Nürnberg stattgefundenen Kongreß des Polizei-Weltbundes, einer nichtofsiziellcn Vereinigung der Polizisten, durch Einführung einer internationalen Verkehrssprache der Polizei einen wichtigen Schritt vorwärts zu tun. Als solche wurde in Nürnberg das Esperanto erklärt und in einzelnen Ländern erscheinen bereits die Blätter der Polizei — welche die Steckbriefe usw. veröffentlichen — irr dieser Sprache. Diese Idee soll auch in Wien erörtert werden. Von großem Interesse ist auch dr Vorschlag einer einheitlichen Beikämpfung des Alkoholislmus, Morphinismus und Kokainismus, welche einer unglaublich hohen Progentzahl aller Strasfälle zugrunde liegen. Seit Jahrzehnten dauert schon der internationale Kampf gegen das Laster, das dreise Gifte besonders in der Großstadt erzeugen, bisher jedoch ohne den kleinsten Erfolg. Nicht viel besser liegt es mit der ebenfalls zu erörternden Frage der Bekämpfung des Mädchenhandels. Offenbar übersteigen diese Probleme die Kraft auch der besten Polizei. PH. H. Sie ßmopamvden. Auswanderung aus Oesterreich im Jahre 1923. Die Auswanderung weist im Juli 1923 nur eine geringfügige Verminderung von 62 Personen gegenüber jener deS Juni 1923 auf und beträgt 1495 Personen. Von diesen wandten sich: nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika 1201, nach Brasilien 147, nach Argentinien 111, nach Kanada 10, nach den übrigen Ueberseeländern 26. An der Spitze aller Bundesländer bleibt, auch dieSmÄ das B u r g e u l a n d mit 774 Personen: ihm _gQfettct Morgenzeitung._ Letzte Koygreßrmchrichten. Die A'bstmMung über das Organisationsstatut dauert mrter heftigen Szenen fort. Im großen und ganzen werden' die Beschlüsse der Kommission verworfen. Im Znumer der Exekutive hält Weizmcnm imd Sokolow mit den übrigen Herren der kommenden Exekutive eine Beratung alb; der Permanenzausschuß berät über die Zusammensetzung des Aktionskomitees. folgt nach Wien mit 214, Niederösterreich mit 170, Steiermark mit 160, Kärnten mit 67, Oberösterreich mit 45, Tirol mit 26, Vorarlberg mit 15 und Salzburg mit 4 Auswanderern. Nach Berufen gehörten an: der Land- und Forstwirtschaft sowie Gärtnerei 292, dem Stande der Hilfsarbeiter, TaglLhner 175, dem Haushaltungspersonal 145, den metallverarbeitenden Judustrien 80, der Industrie in Maschinen, Apparaten, Instrumenten sowie der Bekleidung?- und Hutwarenindustrie je 63, dem Baugewerbe 67, dem kaufmännischen Personale 46, der Industrie in Holz- und Schnitzwaren 40. Der Rest verteilt sich auf die anderen Berufe. Als Angehörige der Auswanderer (Frauen und Kinder) sind 354 nachgewiesen. Von den Ausgewanderten waren 919 Personen männlichen, 576 Personen weiblichen Geschlechtes. Ledig waren 1012, verheiratet 483 Auswanderer. Ganze Familien sind auSgewandert 157 mit 408 Personen. Schachwetttampf Holland-Hakoah. Dem Vorstand der Schachsektion des Sportklubs Hakoah ist cs gelungen, eine Mannschaft des Holländischen S ch a ch v e r b a n d e s zu einem Wettkampfe zu verpflichten, der im Laufe der nächsten Woche in Wien ausgetragen wird. Die Nachricht ist um so interessanter, als hiermit zum ersten Male auswärtige Schachamatenre nach Oesterreich konunen, um gegen einen österreichischen Verein einen Schachwettkampf zu spielen. Daß dies «sine so junge Sektion, wie cs die der Hakoah ist — diese besteht erst seit zwei Jahren —, bewerkstelligt hat, ist gewiß bemerkenswert. Die holländischen Amateure zählen zu den stärksten Schachspielern der Welt. Beweis hierfür sind die Niederlagen, welche die spielstarke englische Mannschaft aus Hastings aus ihrer holländischen Tournee erlitten. Die junge Mannschaft der Hakoah wird gewiß alle Kräfte ausbieten, um gegen ihre berühmten Gegner ein ehrenvolles Resultat zu erzielen. Kn mysteriöser Selbstmord am KoLenzl. Geplanter Doppelselbstmord eines Ehepaares. SOtit der Aufklärung einer seltsamen Selbstmordaffärc, die sich vorgestern abends am K o b e n z li abgespielt hat, hat sich gegenwärtig das Kommissariat Döbling eingehend zu befassen. Wir erfahren darüber: Gestern gegen halb 11 Uhr vormittags erschien im Kommissariat Döbling die Kaufmannsgattin Helene S z a b o, Hernalsergürtel 9, in Begleitung ihrer Schwägerin, in stark erschöpftem Zustande, mit den Zeichen starker Erregung und erstattete folgende Anzeige: Vorgestern, in den Abendstunden, habe sie mit ihrem Gatten, dem Kaufmanne Giuseppe Szabo aus Fiume, eine kleine Landpartie gegen den H e r m a n n s k o g c l unternommen. Als es bereits stark dunkelte, drängte die Frau ihren Gatten zum .Heimwege, und dieser erhob sich auch endlich, trat mit dem Worte: „Lebwöhl!" einige Schritte von der Frau gegen den Rand des Waldes und die Frau hörte wenige Sekunden darauf einen Schuß fallen. Sie eilte zu ihrem Manne und sah zu ihrem Entsetzen, baß sich dieser eine Kugel in den Kopf gejagt und bereits das Bewußtsein verloren hatte. Die unglückiche Frau setzte sich zu dem Sterbenden und weilte so die ganze Nacht bis zum Morgen bei ihm, bis der Gatte g e ft o r b e n war. Die sofort eingeleiteten Erhebungen ergaben, das; das Ehepaar seit dem 3. April d. I. in dem Hause Hernalsergürtel Nr. 9 ein möbliertes Zimmer bewohnte. Es heißt, daß Giuseppe Szabo früher in Fiume ein angesehener und wohlhabender Kaufmann war, bevor er nach Wien kam. Hier sollen jedoch in der letzten Zeit seine Geschäft« sehr schlecht gegangen sein und er hat auch in den letzten Wochen einen P r o z e s; verlören, so daß er ganz verstört war. Vorgestern vormittags war er mit seiner Gattin fortge» gangen. Gestern vormittags kehrte Frau Szabo allein in ihr Wohnzimmer zurück. Frau Szabo hatte ganz blutige Hände und auch der Mantel wies Spuren frischen Blutes auf. In ein Taschentuch eingehüllt trug sie einen Revolver. Auf die Frage der Quartiergeberin, was denn eigentlich geschehen sei, erzählte sie, ihr Gatte habe sich erschossen und auch sie hätte sich vereinbarungsgemäß erschießen 19. August 192S Nr. 16A - Sie Se&ensmtttelDtelfe steigen. Die Erwartung, daß sich das F l e i s ch in dieser Woch verbilligen werde, hat sich nicht erfüllt, im Gegenteil, einzeln Gattungen sind im Presse sogar gestiegen. Rindfleisch ist in Vergleiche zum vorigen Samstag ün Großhandel um 1 0 0 v K pro Kilogramm teuerer geworden, bei einzelnen Verkaufs« ständen trat diese Erhöhung auch im Kleinhandel in ErscheMmg Kalbfleisch hat sich um 2 0 0 0 K. pro Kilogramnr v teuert. Auf den Grü«Warenmärkten sind die Preist noch immer viel zu hoch. Kartoffeln sind in großer Mengen wieder vorrätig und da groß« Sendungen angekündigj sind, ist mit einem weiteren Rückgang der Preise zu rechnen. O b st ist gleichfalls in großen Mengen auf den Marktet angeboten, augenblicklich sind besonders Birnen stark vertreten. ^Butter und Eier zeigen steigendeTendens der Heise, mit Rücksicht darauf geht der Konsum auffallend staü zurück. Wahrscheinlich schlechtes Wetter. Das Wetter war in Oesterreich wechselnd bvwiM, zeit« weise trüb. Die Temperatur stieg vereinzelt bis 36 Grad (JimSdruck, Wien). Voraussage: Windiges Wetter, veränderliche Be wölkung, N i c d c r s ch l ä ge unsicher. Unwetter und Hagelschlage. Aus Innsbruck wird berichtet: Infolge eines Unwetters sind, wie die hiesigen Blätter -melden, im «Kann-serial einige Muren ni-e.dcrgcgau.gen, wodurch mehrere Bauern« Häuser teilweise verschüttet wurden. Die Einwohner konnten nur das uackte Leben retten. Der Feld- und Holzschaden if sehr g r o Die Kannsertalstraßc ist an mehreren Stellen zerstört und kaum für Fußgänger passierbar. Auch das Elektrizitätswerk Feucht hat gelitten, — Aus Steiuach-Ivdn'mi wird uns gemeldet: Letzter Tage gingen über Alt-Jrdning Jrdmug und A'-gen fürchterliche Hagel>wetter nieder welche großen Schaden anrichteten. Auch in Rat-teubcrg fiele« iinßgroße Hagelkörner, welche die Ernte vernichteten und <ri den Häusern und Straßen enorme Schäden anrichtoten. Ebenst werden aus -Dürnberg uu-d Deckau furchtbare Hagelwetter gv meldet. Kleine Lokalchromk. Gestern früh ist der R ayons Inspektor der Bahn-gett-darmerß in Penzing aus dem dritten Stockwerk« seines Wohnhauses gestürzt und bald darauf seinen Verletzungen «erlegen. Der leicht alkoholisierte Chauffeur Friedrich PIlesch es fuhr gestern -mit feinem Wagen aus dem Gehsteig und veü letzte ein kleines Kind leicht. Infolge eines Ehelichen Zwistes «getraute dl« Gastwirts Karckline B chri ngcr sich nicht, von ihrem Manne den WM imngsschlüssel zu verlangen. Sie versuchte, über ein Dach in dtz Wohnung ,M gelangen, stürzte aber ab und verletzte sich lebe ns gefährlich. Der IZjährige «Bürgerschüler Ernst «Kreiser hantiert; nlit einem Spirituskocher. Infolge einer Explosion erlitt des Knabe am ganzen Körper schwere Brandwunden. * Der Skckettsuud bei Alt-Aussee. Ueber den Sketeiffuill bei Alt-Aussee liegen nun mehrere nähere Nachrichten vor, dil es als zweifellos erscheinen lassen, daß es sich tatsächlick nur die Leiche des vor zwei Jahren verschwundenen Wien« Juristen Otto Alexander handelt. Das Skelett wurde an Fuße der 50 Meter hohen Trosselwand gefunden. Es ist uw zweifelhaft, daß der Tod infolge Absturzes erfolgt ist. Bei den! Skelett fand inan noch die Reste der Kleidung und Schuhe, eins Uhr. ein Zigarettenetui, Manschettenknöpse und eine Geld lasche. Im Gebiß sind fünf Zähne plombiert. Nach dieser Bv schreibung ist es als sicher anzunehmen, daß der Verunglückst Otto Alexander ist. * Der Zehnjährige ans Reisen. Aus Baden bei Wiek wird uns gemeldet: Großes Aufsehen erregte hier das Plötzlich/ Verschwinden des lyjährigen Hermann Friedmann. Dm Knabe war schon acht Tage abgängig, als am 16. d. bes der Polizeidirektion in Graz die Nachricht eintraf, daß det Knabe an: dortigen Bahnhof in dem Momente, als er den Zus nach K l a g c n f n r t besteigen wollte, angehalten worden fei Bei seiner Anhaltung war der 10jährige Knabe im Besitze vm> 180.000 Kronen. Wieso er in den Besitz dieses Betrages gv langt ist, ist bisher nicht aufgeklärt. * Eine Fluglinie quer durch Amerika. Aus Washiujgto-v wird gemeldet: Am 31. d. wird versuchsweise eine Lu f t v er« bindnng quer durch Amerika zwischen San Francisco und Washington hergestellt werden. Die Fahrt wird 38 S t n n -d e n dauern. Es find sechs Zwffchenstationev vorgesehen, in denen ein je 20 Minuten langer Aufenthalt statt- -finden soll. * Faszismns -auch in Japan. In Tokio ist von einem Unbekannteic der Vorsitzende der f a p a n i «s ch e n f a s z i st i> s ch «c n Organisation zum .Kämpft gegen «den .Kommunis« mus, Rechtsanwalt I o n e m n r a, der vor kurzen: von der japanischen Regierung die Entfernung der solvsetrussischeu Mission mit Joffe ans Japan gefordert hatte, ermordet -worden. * Freie Aerztestellen bei der israelitischen Kultusgememd Wien. Auskunft int Sekretariat, 1. Be».. Seirteustetteugaift 4. 3. Stock, von 0 bis 2 Uhr. sollen, doch habe sie nicht den Mut ausbringen können. Sic habe sich nur -mit einem Messer die Pulsadern ausgeschnitten. Auch an den Knien hatte sie sich Schnittverletzungen beigebracht. In den Abendstunden wurde von Kriminalbeamten die Leiche des Mannes in der Nähe des Kobenzl aufgefunden. Ueber den Grund befragt, warum Frau Szabo nicht sofort nach der Tat Hilfe aus einem nahegelegenen Gasthause herbeigeholt habe, gab sie unklare Antworten, aus welchen hervorgeht, daß es sich um einen geplanten Doppelfe l b st nt ord gehandelt hat. Die Erhebungen werden fortgesetzt. * Verband der Kriegsschwermvaliden und Hilflosen Oesterreichs. MÄgl'iüdemnfn-astme bis j/ax Durchjühr'iiig der demnächst staltfindenden Geimralveü><unm>!nng für Wte«n gesperrt. - ^ie nagjite «sonnensinsternts. Am 10. September finde eine totale Sonnenfinsternis statt, die am besten ff Mexiko zu sehen ist. Etwa zehn Expeditionen, die in de: Hauptsache von Amerika ausgerüstet wenden, sind bereits ii Mexiko eingetroffen, um das Beobachtnugsseld vor;«!bereiten Es handelt sich auch diesmal dämm, die E i n st e i n s ch« Theorie in ans -die Abl-enknug des Lichtes nachznprufen. In der Nahe der Sonne werden sich während de: Finsternis etwa achtzig Sterne befinden, deren «Wlenkuugs , ur loden omzelnen van Professor Emauuelli v,m vatSanitichen Objervatovlum in Rwn bereits bevechmt sin-d

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