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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-17 · Heft 1621 (17.8.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1621 (17.8.1923)
Date
1923-08-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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fb. 1621 Men, Freitag ' MoMtrMMs. 17. August 1923 Serie 7 Bollswirt. Gestempelte Krone ----- Anozahlnng Me» — In Zürich notierte die österreichische Krone .... die Ssterr. gestempelte Krone . . die tschechische Krone . . . . . die IDIaiI »»,,»»».»»» sollend New-8)oick London .»»«»»». ... $0tl! Moilanb Belgrad Sttlateft . . . . « « .'. . . » Stofic » Bndapeft, Warschan ,.«.«.»»». 0.00787. Centimes.’ 0.00777, Centimes. 16./8. 15./8. - 0.0077'/, 0.0078 . . 0.0078V, 0.0Q78V, # . 16.15 16.15 . . 0.000180 0.00^225 , , 217.— 217.25 , . 551.80 558.- , , 25.22 25.27 j , ff 80.20 30.45 v ff 23.60 23.90 , ff 5.80 6.85 ff . 2.25 2.45 ff ff 4.40 4.70 . ff O.OBVs 0.03«/» . ff 0.0025 0.0027 Neuerliche Wschwüchnns der Sevise Berlin. Abbröckelung des französischen und deS belgischen Franken. In Zürich hat gestern die Devise Berlin, ixe sich schon in den letzten Taigen ein toefttg erholt hatte, neusvlich eine Keine Abschwächung erfahven und hat sich von 0.000235 aus 0.000180 gesenkt. Ob dies mit «msm Rückgang der ReichSinar! aus sämtlichen Devistnlpkätzen KUsammenhängt, läßt sich momentan noch nicht Morschen. In Berlin selbst hoben die fvemden Dr° vHen Vas vorgestrige relativ nvedrige Niveau auch gestern-berbchülten und gvigtenLöMe vxls-enÄichon BeräNdevungen. Die Kurse Les Pfund, des Dollar' und des französischen Franken wie auch die der arideren westlichen Valuten blieben unverändert. Man muß also den heutigen Verlauf der rntevncrtionalen Baluten- ISrson Mvavten, mn sich ein Bild über die Situation bilden zu können. In ZÜVich hat sich die Devise Paris neuerlich, wenn auch um sine KleinkiBort, von 30^0 auf 30M gesenkt. Ebenso ijat Paris von 30,45 auf 90,20 und Brüssel, in deren Abwärtsbewegung in den letzten Lager.« «in Stillstand emgetretenwar, eine Mbröckelung von 36^7 ans AM erfahren. Die österreichische gestenrpÄte Krone ist ebenfalls um ein (Geringes von 0.007850 aus 0.007805 gewichen. Dies dürfte mit der Besserung des Schweizer Fvanken Mfcmrmenihä-ngen, welche, sich in einer Smkung der Devise Nckv-Aork von 653 auf 6A>60 und London von 35J? auf 35^02 dokumentiert. Auffallend ist der Rückgang der Devise Sofia von 4,70 auf 4,40. In Wien ist die AenderuMg der El-vaointzkurrse äußerst ge» ring. Die Mart hat sich von 0,024 auf 0,036 geb-essert. Auch die Polenmark ist von 0,38 auf 0M gestiegen. Nachstehend die vffizieVen Vscrringliuvse: Clearl&gkarse der Österreichischen Nationalhank vom 16. August 1923. Devisen (Schecks und Aus* Zahlungen) Amsterdam k. 1 holl. Gulden;*! Agram 1 jug, Kronen , .; , Belgrad 1 Dinar . Berlin! deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest l ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei. Christianla 1 norweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid I Pesetas Mailand 1 Lire . . . , k , , New York 1 Dollar...... Paris I Francs ....... Prag 1 tachecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa ....... Stockholm 1 schwedischeKronor , Warschau 1 polnische Mark . , Zürich I schweizerische Francs . Noten zf5? Kurs vom 14. Aoj. Ware Geld Ware 4 27950.- 28050— 27950— 28050— 6 738.- 742— 743— 747— 6 738.- 742— 743— 747— 8 0.026 0.023 0.024 0.026 4V, 3134.- 3146— 3194— 32U6— fi 3.75 3.85 3.78 3.85 6 299.- 301.-*) 319— 321 — S 11580— 11620— 114(W— 11440. — 13200— 130C0-— 13040— 5 13160— 3 323900.-. 32490C—324000— 325000— 9580— 9620— 0580— 9620— 3024— 3036— 3019— 3031— 4 70935— 71185— 70935— 7*185— 5 3872— 3888— 3892— '3908— 5 2075— 2085— 2077— 2037.— W, 578— 582— 598— 602— 41!, 18870— 18930_ 18770— 18830— ß 0.3t1/, 0.32V, 0.m, 0.29 V, 3 12875— 12925— 12825— 12875— Amerikan. Noten v. 5 Dollar aulw, » „ kleinere ... Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , » * » 100 . . „ „ kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten zu 100Q Mark. , » ff ff 10O V . _ » , kleinere.... Engl, Noten von 5 Livre st. aulw. » kleinere. Französische Noten JOO Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aukW, » kleinere . . . Ingos!, Noten ungest. zu 1000 Dinar » » » ->100 » « „ « kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, . „ kleinere. . . . Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel . , kleinere . . . Kuss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » » * 100 , m « - * kleinere . , Schwcdtec ic Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.lOOOauiw, » « kleinere . Ungar, Noten (neue Em.) zulOOOKr, , .zu 10.000 Kr. , . . . kleinere . . . . . *) Aus Auslandsabgaben 70560— 70960— 70860— 70960— 70460— 70860— 70460— 70869— 3095— 3125— 3155— 3185— . 556— 564— 576— 584— 636— 544— 55ö!- 564— 13010— 13090— 12850— 12930— 0.0315 0.0335 O.Q29 0.03t —— —— 322100.- 323700.- 322200.- 323800.-. 321900.- 323500.- 322000.- 323600.— 3825.— 3855,- 3845.- 3875— 27750.- 27950.- 27750.- 27950- 3000.— 3020.- 2995,— 3015— 2980.- 3000.- 2975.- 2995— 729.- 735.- 734,— 740— 721 — 727— 726— 732— 11440— 11320— 11260— 11340— 0.31 0.33 0.28 0.30 0.26 0.28 0.23 0.25 288— 292— 308— 312— 268— 272.- 288— 292— 18660— 18760— 18560— 18660.- 12760— 12840— 12710.- 12790— 9470— 9550— 9470.- 9550— 2057— 2C73— 2059— 2075— 2052— 2C68— 2054— 2070— 2.05 2,25 2.10 2.30 1— "2.20 llÖ5 Ü25 nichts übernommen. Große Berluste Biener Mittelbanken. Wie wir 'erfahren, Ficht die Affäre der gefälschten Dfuud« iioechM snisolfvvtte weitere Kreise, als einrige Mrttelbankeu da« tdurch schwer betroffen wurden. Sie hatten die Wechsel wohl mit der Untvschvilft von Wikener Kauffivu'ten versehen lassen, hatten sich aber nicht genau iusvvimevt, ob auch die Wiener Kaufleute iribenfalls die großen DevMchtTMgen bei der jetzigen tristen Geschäftslage gu leisten imstaM wären. Die Banke-n haben wohl durch einstwettige VeüfüglMger,« sich sicherzustellen verlsiucht. Es fragt sich aiber, ab sie tatsächlich die Summen, die sie aus Gvuud der lPfüoMvechsel verausgabt Hatten', auch der- Ombebammem werden. Es-wiNd >davou gesprochen^ daß einzelne MisrathH«id«ttiilrale.in Montag den 20« d. M. um 7 Uhr abends 1m grossen Saal des Notel Continental, II., Taborstrasse 6 Red fterr Der bekannte Publizist und Schriftsteller CRP AUA BUBLIK, Chefredakteur des „ Jfid, Tagblatt“, New York, über„Miarachi“ Kongressdelegierter ADOLP PIIJKAS Aber den 13. Zionisienkongress Banken Verluste von mchraren Milliarden gu beklagen haben. Zu diesen Banke« ychört auch sine, deren Mttm auf der Börse noch nicht kotiert werden, die aber gerade in den lstztzten drei Jahren einen größeren Umfang augenommen hat und sich bei der Gründung der besonderen Förderung der österreichischen Regierurg erfreute. In kaufmünMschen Kreisen gelten diese Summen für Verloven? . Der Handelsminister an der Wiener Börse. Heute erschien nm die Mittagsstunde der Dundesmiwister für Handel und BerMr Dr. Hans Schüvff an« der Wiener Börse. Cr wurde van dem Präsidenten Povver-Avtbem und den anwesenden Funktionären de-r Bövseikarmner und dem Börsskorumissar Ministeviasvat Dr. Reissemlbevger «nvfauaen und im Börsensaal« mit dvn technischen Emvichtungen des DLaM-es bekannt gemacht. Bei dieser Gebege>icheit wurde eine Reihe von Person- Ilichkeilen vorgestellt. Die Einzahlung der Warenumsatzsteuer. In Stattgeburg eines Vielfach geäußerten Wunsches werden in Hinkunft die sogenannten Ste.nvvemzcchl,ungZscheiue (Erlagschieir.e mit rotem Druck) auch mn Einzahlu ng^für die Warenumsatzsteusr aus die Scheckkorrti der Steuevadonmistrationen in Wien, Linz, SaWuvg, Graz. Jimsbrurck und Klagens-urt und der BesirkssteMckbehördon in FloridZdorsMmgsbung, Hi>'tziug- Umgeibung aind des Patentamtes verwendet werden können. Wiener Börse. An der gestrigen Wiener Börse war deutlich die Beruhigung zu konstatieren, welche die AiMndigung des Programntes Strcfemauns und. die Beschwichtigung der Gemüter in Deutschland' b-eLvirkt hatte. Da der Vortag hauptsächlich -nfolge der ungewissen Verhältnisse in Deütschlond ein düsteres Gvpräge gszeigt hatte, war zu erwarten, daß logischerwetse bei der Mchricht über die Besserung der- Reichsmark, der Senkung der Dovisen -in Berlin und an-dere.n, für den Fortbestand Deutschlands günstigen Mahn>ahmen auch die Wiener Börse gestern ein viel srouMicheres Getzrä-ge aufweisen würde. Daß dom nicht so war, hat in erster Reihe feine Ursache in der bevorstehenden. Prolongation, in der Urrgewiß'he't wie sich die Gobdverhältnisse gestalten würden und endlich im bevorfftchettden W-ochenischlnß. Auch ließ sich eine gvw'sse llf* laubsstimmnn'g nicht verkennen. Gestern ließ der Dörsenbeisuch manches zu wünschen übrig und wies lange nicht das lebhafte Gepräge auf, wie es sonst in den Vorwochen der Fall war. Es scheint, daß die meisten Börsenbvsucher noeh auf Urlaub weilen und daß ein Teil die Entwicklung der BechäAnHe in Deutschland in der Sommerfrische abwarten will. Trotz alledem läßt sich eine gewisse Echolung nicht leugnen. Wenn sich auch das Geschäft im engen Rohmen entwickelte,- so ließen sich doch Kursb-esserungen. feststellen. So erhöhten sich fast' sämtliche Bankenwerte, wie Wiener Bankverein um 14.0V0, Britisch-ungarische Bank um 16.000, Oesterreichische Kredit um 6000, DelPosit-enbaiÄ um '6000, Angli>banE um 18.000 und Unionbank um 20.000 Kronen. Auch bei der Beurteilung der Jndustriöwerte in der Kulisse machte sich eine günstigere Auffassung geltend und bewirke, daß sich Mpine um 18.000, Krupp mn 10.000, Moda um dC.000 ujtb Siemens um.8000 Kronen erholten. Hingegen büßten Waagner 20.000, Poldihütte ^8.000, A. E. G. 5000 -Kronen ein. In den ungarischen Werten war die Stimmung vollkommen uttoipiheMch. Die verworrenen Verhältnisse im Budspester Arrangement und die Einkreisung der VudatpHer Kontermine hat es bcstvivtt, daß sich die Kontermine für ihre Engagements aus dem Wiener Platze eiiMdecken versuchte und infolgedessen das Steigen einzelner Ungarwerte verursachte. So sind Rima um 17.000 und Salgo um 80.000 K. ebenso wie ungarische Kredit aus demselben GMnde um 99.000 K. höher gewesen. In Südbahn zeigte sich nur ein geringes Geschäft, da die Bedenken üb»er die Berzöigevung des Abschliusfes des Mords nicht zerstreut werden konnten. Im Schranken entbehrte die Stnwmnug des einheitlichen Gepräges. -Tschechische Werte iraren auf die Haltung der Präger Börse etwas schtvächer. Mr Petwbmmwerte hi-ngegen zeigte sich ein gewisses Interesse. Es stiegen Apollo.um lO.OOty Fanio um 60.000, Karpathen um 12.000, Naphtha iwit 60.000 K^ Bon den Transportwerten waren Nordbahn um 500.000 K., Ledben-Bordemberger um 25.000 K. niedriger. i Von den Bvnkw^rten des SchränkenZ gewannen' Eskvmiptebank 46.000 K. und VerkchrZdank 4000 K. Hingegen büßtett Bodenkveditättftalt 10.000 K. ein. Bon den Maschinenwerten waren Wiener Brückenbau um 24.000 K., Wiener Lokomottvfabrik um 180.000 K. höher, hingegen büßten. Siegl 16.000, Brunner Maschinen 40.000, Schember 7M0 - und Simimringer 48.000 K. ein. Vonden Papierwerten Mtt« Lehkam wieder um 60-000. K., Lcnffngpr um Ä.000 K.' inid >ReuffMer--Mi 8dE-'K. -niMigir, Steyrex- . mü-hl waren um" 90.000 K. gestiegen. Bezugs rechte: Galizische Hypothekenbank 13.00V Universale 50.000, Wienerberger Ziegel Gsvd, Klothilde 60.000 Geg 800, Gran-Szaszvarer 116.0W K. Im Anlagemarkt herrschte eine feste Tendenz, namentlich tschecho-stowakische Eisenbahnoibligationen waren, tvkeder Gegenstand der Nachfrage. Die österreichischen. Renten hingegen lvaren etwas' Mvächer. Von den Exoten notiesäen: Erdöl 66.000 bis 58.600, Jriag 860.000 bis 946.000, Mra^ica 226.000 bis 247.000, HolMrband 26L0Ü bis 37.000, Universale 30.000 bis 33.000. Sie Wareumörkte. (Eigenbericht der ,Miener MorgenMung".s IM. Der vorlÄufige Ernteibericht der indischen Regierung für die Saison 1023—1904 schätzt die Anbaufläche auf 'zirka 2,097.520 Acres, gegen eine tatsächliche Anbaufläche in den Jahren 1928—1923 von 1,799.600 Acres. Der Ertrag wird nicht geschätzt, doch dünste auf mindestens 8,000.000 Ballen, zu rechnen sein, gegen 6,600.000 Bollen im Vorjahr. Der Welt« vervraiuch wird mit total 8400.000 Ballen angenommen. Da bisher die Ernteschätzungen stets viel niedriger waren als der tatsächliche Ausfall (das Ergebnis der letzten Ernte war §irka 80 Prozent Krößer als die Schätzung), wird eine RühmaterialknMcheit nicht zu befürchten sein, Mmoil die W-itterungsberichte, mit wenigen Ausnahmen, schr günstig lauten. Die Preistendenz, blieb auf der ganzen Linie auch im Juli weichend, und me Preise für Rohfute sind auf einem Stand angelangt, der unter den SMstkosien liegen soll. Trotz, dem war das Geschäft in neuer Ernte bisher von nur geringem Umfange; die Umsätze beschränkten sich zumeW auf Lager- Ware uno bald fällige Partien alter Ernte. Das Warengeschäft in Dundee, welches durch die üblichen Sommerferien unterbrochen wurde, litt sichtlich unter dem flauen Rohsutemarkt. Größere Anfragen aus Rußland führten noch nicht zum Ge. schärft, da man sich in Dundee noch nicht entsWeßen konnte, in die Preise der KaMIta-Konburrenz einzutreten. Industrie und Handel führen Klagen über die deutsche Einfuhr von Jutegeweben in Großbritannien, die schon zu einer Interpellation irn Unterhaus ftchrten. Man verlangte von der englischen Negierung energische Maßnahmen, da es sich aber zur Zeit nur um Durchfuhvgeschäfte' handelt, so würde durch irgendwelche Erschwerungen. nur. .der englische Zwischenhandel getroffen werden. Die Preise für Kalkutta- Ware sind ebenfalls wieder gefallen, wenn wach nicht in dem M-äße wie irr Dundee, doch verlief der' Kalkutta-Markt in den letzten Tagen etwas fester. New-Dork verhält sich bei weichenden Preisen für Kalkutta-Burlans vollständig Mhig, und die UUrsätze bewegen sich in sehr engen Grenzen. Seide. Die Marktlage blieb, wie aus Mailrnld berichtet wird, im allgemeinen unwerän.dert. Mit festen Angeboten ließen sich p>at einige runde Geschäfte pro Septemiber, einzelne AiüMüsse auch pro Oktober-Dezember machen. Bon der Börse in Aoko. hama wurde Hauffe gemeldet, die sofort auf der ganzen Linie einen Aufschlag von 5 Lire Pro Kilogramm heroeMhrte, so daß von vorteiHaften Ldts nicht mehr die Rede sein kann. In Extra'Pour tissage konnte man etliches.zu 380 Lire, dann auch zu 385 Lire haben. Der Hauptinteressent bleibt Lyon, jedoch wird die Lieferzeit nicht aber den Monat September hinaus bÄvilligt. Auch in Ovgansin exqrois ließ sich einiges zu vollen Preisen absetzLn. Die Markengrogen sind nicht unter 400 Lire auch für Lieferung Oltober-Novenrber zu finden' Don Rew-Bork sind bis auf, werteres keine Orders zu erwarten. Von den asiatischen Märkten hält sich mn besten Schanghai. ~ Dohchama hat eben die Preise auch angezogen, während Canton schwächer ist. Diese Provenienzen sind wenig gefragt.! - ‘ ' Britischer Rohetsemnarkt. Der Glasgower Markt blieb ruhig, obiwöhl eine weitere Ermäßigung der Roiheifenpreise dem Ansehen nach etwas mehr Nachfrage bervorgebracht hat. RoheisenfobrÄanten finden die erzielbaren Preise wenig lohnend: Hochöfen sind sowohl in Middlesbovough wie in anderen Gegenden Englands gedämpft worden. Wahrscheinlich wird die Einschränkung im Herstellen von Roheisen so lange dauern, bis Produktion und Konsum ungefähr gleich stehen, worauf möglicherweise die Preisbasis sich etwas haltbarer gestalten dürste. - Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzertung".) Die die dieswöchige Holzbörse wurde, da dorgestern Feiertag war, gestern abgehalten, aber eingeschobene Verkehrstag« heißen in der Regel nicht viel und so verlief die gestrige Holzvörse bedeutungslos Md nennenswerte Abschlüsse waren keine zu verzeichnen. Von den A n 8 g e b o t e n sind erwähnenswert: Brennholz trocken Föhren tschecho-slowakische zu 3,300.000 K. pro Waggon ü 10 Tonnen, von Laubholz -ßiundholz weiße Buche 20 bis 40 Zentimeter zu 650.000 K. ab niederösterreichischer Station, Eiche von 30 Zentimeter aufwärts zu 580.000 K., tappel (Schwarzpappel) zu 280.000 K. ab nieoerösterreichischer tation, von N a d e l h o l z - R u n d h o l z Blochholz 4 bis 6 Meter lang zu 200.000 K. ab steiermärkischer Station, Schleif. Holz pro Raummeter zu 170.000 K. ab niederöfterreichischer Station, Grubenholz 10 bis 20 Zentimeter zu 200.000 K. ab niederösterreichischer Station, von N a d e l h o l z-S ch n i t t m a t e t i a I Bauwarr 20 Millimeter von 16 Zentimeter aufwärts zu 450.000 K. Wien, Kistenware 13 Millimeter 8 bis 17 Zentimeter zu 380.000 K. ab niederösterreichischer Station, Kantholz 7 bis 12 Meter 13/15 bis 16/18 zu 620.000 K. ab niederösterreichischer Station, Madries 4 dis 8 Meter zu 620.000 K. ab niederösterreichischer Station, sägefallend faul- und bruchftei 6 bis 7 Millimeter Spaltware von 10 Zentimeter aufwärts zu 900.000 K. ab niederösterreichischer Station. 8 bis 9 Meter von 18 bis 32 Zentimeter zu 850.000 K. ab Wien, 43 Millimeter-Bretter von 18 bis 32 Zentimeter zu 870.000 K., Lände Wachau 20 Mllimeter von 10 bis 17 Zentimeter zu 380.000 K. ab niederösterreichischer Station, 26 Millimeter-Bretter von 16 bis 32 Zentimeter zu 800.000 K. ab niederösterreichischer Statton, Lärchepfosten 50 Millimeter von 18 Zentimeter aufwärts beschnitten zu 600.000 K. ab fh5<trmärkiscber Station, Kantholz und Staffel 1/13 aufwärts 'zu 580.000 K. ab steiermärkischer Statton. Biehmörtte in St. Marx. (Elgenlbericht der .Mieuer Morgenzeitün^.) Riudermarkt. Der Auftrieb belief' sich auf 85 Stück inländisches, 26 Stück mrgartsches, — Sttick tschecho-slowakische«, 42stück jugoslawisches, — Stuck dänisches;md 276 Stück rumänisches, zusammen 815 Stück Schlachtvieh,, worunter sich 877 Stück Mast- und 238 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren 682 Ochsen, 69 Stiere, 162> Kühe mM 2 Büffel. ES notierten: Ochsert je nach Qualität 11.800 bi» 16.000 K. (18.000 K.), Sttere und Kühe 11.600 bis 15.800 K. -.Beinlvieh 7000, bis 11.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Bei ruhigem Verkehr ftiib die Preise stellenweise um 500 K/pro! Kiloaramm aesenüber Montag gesttegen.

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