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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-14 · Heft 1618 (14.8.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1618 (14.8.1923)
Date
1923-08-14
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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€Mfe8 Wmr, Dienstag Wiener: Morgenzeitung. 14. August 1923 Verrme, Vorträge und Versammlungen. .Lhug Iwri, Brigittenau. Heute, halb 8 llhr abmds, Mitgliederversammlung im Vereinslokal, Karl Meißle stütze 5. Thema: Zionistenkongretz, Sichah. Gäst-e willkommen. Urania. Heute. 6 Uhr (Großer Saal): Tiergeschichte«. 3. Kalif Storch. 8 Uhr (Großer Saal): Körpersport. Technisches Museum. Morgen, 10 Uhr vormittags. ok großen Hörsaal: Filmvorführung: „Glühlanwcnerzcugung", „Filvterzeugung". „Steingelvinnung". „Aus der chemischen Kwustric". Erläuterungen von Dr. Ing. F. Scdlacek. Nach dam Bortrage nm 11 Uhr Führungen. Bühne und Kunst. Jüdische Operettenspiele. Im Saale des Hotel Stephanie gibt jetzt eine jüdische Operettc-^uppe einige V^cstellunaeii. Sonntag gab man die Operette „Das ist die Bsilc". Das Stück fand, dank der vorzüglichen Darstellung der Herren Jungwirth. R e i tz m a n n, Streng, der Damen B e rson. Dreiblatt und Markow, den lebhaftesten Beifall des vollbesetzten Saales. Das Stück hat einige sehr hübsche Musiknummern und mancherlei guten öitntov. Sogarata.ppla.us holte sich das Künstlcvpaar Jungwirth-Berson mit einigen vorzüglich gebrachten Gesanasnnmmcrn. welche unedcibolt werden mußten. e. k. „Die Reise gegen Gott", das neueste Drama von Rolf Lauckner, wurde von Max Reinhardt für die Aufführung am Josefstädter Theat-er erworben. Holle. Unter neuer artistischer Leitung wird dieses erste und älteste Kabarett Wiens am 1. Septmber wieder eröffnet. Generaldirektor Artur Spitz, künstlerischer Leiter einiger der ersten Kabaretts und Varietes Deutschlands, hat auch die Leitung der „Hölle" übernommen und eine Anzahl bedeutender österreichischer und deutscher Kabarettstars bereits für das Septemberprogramm^dcr „Hölle" engagiert. Auch das äußere Bild der „Hölle" hat sich gänzlich verändert, da während der Sammeriferien durchgreifende Rcnovierrmgsarbeiten vorgcnommwr wurden. Salzburger Festspiele. Wie die Salzburger Festspielhausgemeinde mitteilt, finden vom 21. bis 2-1. d? im Stadttheater zu Salzburg Musterausführungen von Molie res „Der eingebildete Kranke" unter der künstlerischen Leitung Max Reinhardts statt. Den Ausführungen geht eine Generalprobe vor geladenen Gästen voraus, die in dem Reinhardt gehörigen Schloß Leopoldskron stattfindet. Bei dieser Molievc- Aufführnng wird Hansi N i e s e zum erstenmal zusammen mit Max Pallenberg auftreten. Die übrigen Rollen sind mit ersten Wiener und Berliner Künstlern beseht. Ein Aesthetikerkongreß m Halle. Der Kongreß für Aeslbcikk und allgsmckne Kiunftwissenschcfft, der vom 11. bis 1:1. Oktober Jn Halle tagt, kündigt eine ganze Reihe von Eonraasgegenstär.den allge-metmen Interesses rmter Beteiligung von bedMtenben PttsÄMchTviten aus der Künstlernr-d Gelchrtcnwelt an. Pro-s. Emil U t r tz wird über das Schaffen des Künstlers sprechen. Mitiberichterstarter sind Dusosir, Walter Gropius, WÄhchm von Schohz. Hans Pvm,chovn wird den künstlerischen GestalttmgÄw-vaang in pfychratvischer Beleuchtung behandeln, unter MüHerichrerstattarng G. Gsnse-inanr>s und A. Kronfelds. Film und Kunst ist das THema von Julins Bab und seiner Mirberichrerstatter F. Murmru und' B. E Pordes. Leopold Feßner wird über Regie als Kunst sprechen, Milbwichterftatter sind hier Paul BÄker und ÄuÄwsig Moreuse. Rudolf von Laban kündigt einen Vortrag .Mer T<n.g als Eigenkunst" mit Demonstrationen an. Müberichterskatter sind ' Fritz Böhme und Ehr. Hervrwmm. Hermamr Abret spricht über „Geistlich und Weltlich in der Musik", wobei ihn Bufoni und 2t. Schering ergänzen werden. Georg Schüneananr« wird die Beziehungen neuer Musik zu exotischer und fvühmüttelalteplicher Tonkunst bchandelu. MiPbevichterstatter sind Oswald Spengler und E. Wellet. Ein jüdischer Dichter-Komponist. Aus Berlin wird gemeldet: Salomon Golub, jüdischer D:cht-er-Koinp.mist und Sänger aus Amerika, gab im Meistevsaal eigene Werke zum Besten. Diese Dreiheit vor- Talent ist künstlerisch nicht belangreich. aber vom Standpunkt geselliger, volkstümlicher Kunstfreuden zu ^werten. Herr Golulb selbst verwahrt sich, übrigens ohne Unbescheidenheit, sondern mit Hevvorhobung des wirklich vorhandenen Unterschieds —. gegen die Verwechslung wirklicher Volkslieder mit künstlerischer volkstümlicher Prägung. Volksliedhaft ist auch nicht, was er ''besitzt. sondern er macht Anspruch aus jene bescheiden.', aber breite Popularität klerr-b ärgerlicher Familienkreise, wo es auf Gemüt an kommt und eine bestimmte Art von Humor. Was -er als Kontponift zu sagen ha:, ble-ib^ int Rahmen des Volkssängers, flüssige, ist wi-i-verholtc, einprägsame Melodie, rhythmische Unterstreichungen, m der Begleitung malende Pausen. Wo er künstlich zu '-ein versuch:, verliert er. Ein jüdischer Liederabend in Bechen. Ans Baden schreibt man uns: Die bekannte Liedersängerin Hilde Dulitzkaja gab vor kurzem einen jüdisch-hebräischen Liederabend,' welcher der ausgezeichneten Jnterpreün des jüdischen Volksliedes rasch die Sympathien des Badener Publikums erwarb. Der volle Klang der schönen, gut durchgebildeten Sopraustimm-e und die vornehm-diskrete Mimik, mit der die Sängerin die vorgetrageneu Volkslieder belebte, rissen die Zuhörer zu stürmischem Beifall hin, beu Frau Dulitzkaja mit immer neuen Liedern quittieren mußte. Die .Künstlerin wurde überaus geschmackvoll von Mars G o l d i n am Klavier begleitet, der auch die Volksli-cdparaphrasen von Julius Wolfsson meisterhaft zum Vorrrag brachte. Starken Beifall fand auch Fräulein Berger gur die Rezitation einiger Gedichte von Morris Rosenfeld. Ein Pilichowski-Bild in französischem Staatsbesitz. Wie uns aus Paris berichtet wird, hat das Ministerium für die schönen Künste das Gemälde „Jom Kipur" des bekannten jüdischen Malers Leopold P i I ichowski für das Luxembourg-Museum käuflich erworben. I?e llinftlgett Novitäten des Nainmnd- Theaterr. Das Raimund-Theater eröffiret seine dritte W i u t e r f p i e l z e i t als Schauspielhaus unter der Leitung Rudolf B e er s Donnerstag den'6. September mit der Erstaufführung des Wiener Stückes „Der liebe Augustin" von Julius Bittner. Altton Edthofer, der durch einen mehrjährigen Vertrag für das Raimund-Theater verpflichtet wurde, w-ivd als Augustin fein Engagement antreten, Dagney Servaes vom Stäatscheater in Berlin spielt die weibliche Hauptrolle. Noch iiit Laufe des -Lcptember erfolgt ldre Aufführung von Georg Kaisers „Gas", zweiter Teil; zur Aufführung sind ferner erworben: „Die Freie r" von Ei ch edarf, frömmeln in der Nacht" von Bert Brecht, „Tobias Buntschuh" von Karl Hauptmann, „Die Soltoo*t Ztni, *3)ex 14. Julr" v«n Kolland. n/IX RUDOLF riEISELS WIEN, JUBENFLflTZ 6 TELEPHON 65-4-56 * liCBCRNIMMT 5ÄWU01E BAWK- 0. BÖRSENTRANS¬ AKTIONEN?NR KULANTESTEN DURCtirÖHRUNO - -* Als neue Kräfte treten die Damen Nora Gregor, Hertha Hambach von: Deutschen Theater in Berlin, Grete Ko iser vom Schaw'pielhaus in Frankfurt und Erika Deu 1 l - moser von den Grazer Bühnen, ferner die Herren Friedrich R o s e ir t h a l von den Schausvielbühnen in Breslau und der von seiner Wirksamkeit am Volkstheater her bekannte Eharakterkomiker .Hans Ziegler dauernd in den Verband der Buhne. Ferner wurde für eine siirrfmonatige Tätigkeit Willy T h a l l e r verpflichtet. Für einen Zeitraun: von je zwei bis drei Monaten wurden Tilla D u r i e n x, Leopoldine K o n st a n t i n, Eugen Klopfer und Max Pallen b e r g gewonnen. Aus den Theatern. Volksoper.. Honte ..Der E v a n g eli rn a n n". Morgen „Die Fled erm au s". Deutsches V o 'l k § t •{) c <i t c t:: Heur-e gelang: m Aend.'rung des Spielplar.es wegen Erkrankuna des Frl. Busch statr' „Die Frau mit dem weißen Haar" das Lustspiel „Endstation" zur Aufführu-ng. Die Korrespondenzkarte mit dem Hakenkreuz. Landcsgerichtrat Tr. F'ry da lStrafbezirksg-'-nch: N hat:-.' gestern über eine beinerkcnswer.e EhranbeleidiauaasKaee zu verhandele, welche der Ka-usmann Zy\miou Rapvaport gegen den Privatlbeamten Anton L-ukas einge-'bracht hatte. Der Kläger war a-m 6. April d. I. als Zeuge in einer Ehrenbe.'eidigungssache, in welcher Anton Lukas von seinem Bruder angcklagi war. vorgeladen worden. Lisch am selben Tage erhielt Herr Rappaport eine Korr-espondeuzkarte, welch-: eine offenbar verstellte Handschrift auswies und die an Stelle einer Unterfchrisl ein großes Hak.enkreu,; trug. Am Schluffe der Karte, die eine Reibe Beschimpfungen und Schmähungen enthwl-t. hieß es: „Inzwischen bete für dein Seelrvthril, denn bak> würdet ihr dort sitzen, wohin Air gehört". Nach der ttckbenzsuaung des Herrn Rappaport konnte die Karte nur von dem ihm feindselig gesinnten Anton Lukas geschrieben worden sein. In der Klage die er dKhäl'b gsgen Lukas erhob, und ldie durch Dr. Schwamm vertreten wuride, heißt es unter anderem: Der BeschnWigte, »velcher sich 'beim Schreiben der Karbe nach der letzten Mode mit dem Hakestkrciutz zu schmücken glaubt und der meint, daß er m-it diesem Hakenkreuz fede UnflätzWeit decken kann, hat nicht den Mut gezeigt, mit feiner regulären Schrift zu schreiben, vielmehr die Schr-sst gc'flissent'lich zu verstellen aefucht und auch nicht den Mut aufgebracht, die Karte mit seiuem Noamen zu fertigen. In der gestern durch ge führten VevhaMlur«g b e st r i t t der Angeklagte «nlfchiedrn. die iNkrirninierte Karte geschrieben m häben. lieber feine posttssche Gisinnuing bsfwgt, erklärte der Angeklagte, daß er keiner politischen Partei angehöre, besonders iricht der Nationalsozialistifchen und daß er niemals ein Hakenkreuz getragen habe. Der Angeklagte erklärte Werbers, daß er Wohl vermute, wer die Karte geschrieben habe, daß er aber den Namen des Betreffenden nicht nennen wolle, um ihn keiner UnannichnMchkLit auszwsetzen. Der Schristfachverständi-ge erklärt, -ein Pelveis dafür, daß die inkri-mliniertc Karte und die Bergleichsschriftstücke von derselben Hand hervühren, sei einwandfrei nicht zu erbringen. Der Richter lohnte alle weiteren Beweisanträste ab und sprach den Angeklagten frei. Der KlagevertretLr metzdebc gegen das Urteil die Berufung an. Der patriotische Denkmalzerst'örer. Wegen der Beschädigung des preisgekrönten Tenkmalmodells des Professor Lichtblau hat die Staatsanwaltschaft gegen den Architekten Otto Aufhauser die Anklage wegen Ueberttetung der boshaften SachöcschÄigung nach tz 468 St.-G. erhoben. Die Verhandlung wurde für den 1. Oktober bei dem Strafbezirksgericht 1 angeordnet. Architekt Aushairser, der Mitglieder der Oesterreichischen Staatspartei ist, motiviert die. Beschädigung des Modelles damit, daß durch dasselbe sowie die an dem Modelle befestigte Legende, welche heftige Ausfälle gegen das Haus Habsburg enthält, seine patriotischen Gefühle empfindlich verletzt tvurden. Ein Kavalier mit Strupfen. Es csibt Leute, denen es einen besonderen Spaß zu maü)en scheint, alle Wände mit Inschriften zu.verzieren. Belsorwers beliebt sind zu diesem Zwecke die Wände lener^ Orte, die man gewöhnlich nicht ohne dringende Notwendigkeit aufsucht. Es hat sich eine ganze Poesie entwickelt, die der Volksmnnd kurzerhand „Häusstwesie" nennt. Auch kann man auf diesen Orten sehr häufig die mit einem Hakenkreuz geschmückte Aufforderung „Juden hinaus!" lesen, was von der Gegenseite mit der treffenden Bemerkung „Na. da bleiben werden wir!" beantwortet wird. So lange sich diese Aeußerunaen in gewissen Grenzen halten, ist es lediglich eine Sache des Geschmacks, wenn jemaird die Wände solcher Oertlichleiten mit seinen Geiftesprodusten verficht. Anders sicht die Sache ans, wenn jemand Inschriften verfertigt, die andere Personen in ihrer Ehre verletzen, wie es der gewesene Offfzier Johann I e l l i n e k getan hat. Diej'er besondere Kavalier schrieb nämlrch auf die Wand des Anstandsortes des Gerichtsgebäudes in der Riemergasse eine Unflätigkeit, die feine gewesene Braut tief beleidigte. Deshalb war der Lump vor einiger Zeit zu vierzehn Tagen Arrest verurteilt worden. Er berief gegen das Urteil, das mit Rücksicht auf. die Unbescholtenheit Jellinüks ohnehin mrlder ausgefallen war. Gestern wurde über die Berufung verhandelt und es kamen merkwürdige Dinge zutage. Der gegnerische Anwalt hatte nämlich erhoben, daß Jellinek nicht unbescholten, sondern zweimal vorbestraft war, daß er verschiedene falsche Angab>en gemacht hatte, indem er behauptete, er sei Generalstabsoffizier gewesen, elfmal dekoriert, habe für besondere Verdienste das Maria Theresien- Krenz und die ungarische Baronie erhalten.?luf Grund dieser Tatsacheu wurde die Strafe des Jellinek gestern auf sechs Wochen Arrest erhöht, wobei bei der Strafbemessung die besondere Niedertracht Mner .Ha-ndlungs-wsvse erwogen j-Mtze. Nr. 1611 Bolkswitt, Gestempelte Krone — 0.0077’/s kentimes. AusMlung Wien » 0.0077% ßentimes. In Zürich notierte 13./8. 11./8. die österreichische Krone . . # . 0.0077V* 0.0076V, die österr. gestempelte Krone . 0.0077*/« 0.0077'i, die tschechische Krone . . . 16.20 16.07 die Mark. . . 0.000145 0.0001» Holland . 217.60 216.75 New-Vork . 552.50 651.- London . . . * 25.25 25.18 Paris . . 30.75 31.16 Mailand . 23.46 23.50 Belgrad . . . 5.85 5.90 Bukarest . 2.50 2.70 Sosia . . 4.80 4.95 Budapest. ...... . . . 0.03*/, 0.03 Warschau ...... . . . 0.0025 0.0025 Der internationale Valutenmarkt. Befestigung der Devise Berlin. — Mbröckelung des Schweizer Frauken. ' In Zürich ist die Devise Berlin von 0.000125 auf 0.000145 gestiegen, was eine merkbare Besserung auf den internationalen Märkten bedeutet. Es scheint, daß das Ausbleiben der französischen Markanbotc rmd das Vertrauen in die neue Regierung Stresvmann diese Besserung verursacht hat. In Berlin selbst sind die Devisen ein wenig abgebröckelt. So senkte sich New-Aork von 3,890.25g auf 3,600.750, London von 17,055.000 auf 16*957.500, Wien von 55.86 auf 62.8650. In Zürich sind die westlichen Valuten etwas gestiegen, was eine Abschwächung des Schweizer Franken bedeutet. So besserte sich New-Nork von 551 auf 552.50, London von 26.18 auf Hervorhebung verdient die weitere Abschwächung von Paris von 31.15 auf 30.75, was auf eine schwächere Beurteilung der französischen Position' in der Ruhrfragae hinzuweisen scheint. Im Wiener Cearing sind nur unwesentliche Aenderungen zu verzeichnen. Nachstchend die offiziellen Kurse: Clearingkurse der Österreichischen Mionalbank vom 13. August 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam i. I holl. Gulden Agram 1 jue. Kronen .... Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest I ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei ....... Chrlstlania 1 norweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar ...... Paris I Francs ....... Prag 1 tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa ....... Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau i polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerlkan. Note» v. 5 Dollar aufw, . , kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » » ioo ■ , » „ kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . » a » WO » . . „ , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. auiw. „ a kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, „ » kleinere . . . Jugosi, Noten ungest, zu 1000 Dinar » a s a 100 a * , * kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. , H kleinere.... Rumänische Noten zu 1000». 500Lei , * kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel , a . a IOO . * - a kleinere , . Schwedirc'ie Noten 100 Kronor . Schweizei Ische Noten IOO Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. , a kleinere Ungar.Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . «zu 10.000 Kr, ... . „ kleinere. Geld Zinsfuß 4 27975.- 6 743.— 6 743.- 8 0.018 4'/, 3104.- fi 3.75 6 325.- 5 11430.— 5 13030.- 3 324oOh.- 5V* 9680.- 6 2999.- 4 70935.- 5 3932.- 5 2077.- 7‘/, 618.- 4*1, 18750.- 6 0.29 3 12835.- Kurs vom Ware Geld 28075.- 28025.- 747.- 768.— 747.- 763.-7- 0.020 0.017 3116.- 3044.- 3.85 3.75 327.— 341.- 11470.- I!45<>,- 13070.- 12930.— 325000.-323800.- 9720.— 9800.- 3011.- 3014.- 71185.- 70935.- 3918,- 4022.— 2087.— 2080.— 622.— 638.- 18810,— 18870.— 0.30 O.30V- 12885.— 12935.- 10. Aug, Ware 28125.- 772.- 772.- 0.019 3056.- 3.85 343.- 11500.- 12970.— 324800.— 9840.— 3026.- 71185.- 4038.— 2090.— 642.— 18930.- 0.31V, 12985.- 70560.— 70960.- 7C50O.- 70960.- 70460.— 70860.- 70460,— 70860.— 3065.— 3C95.— 3L05.— 3035.- 596.- 604.- 616.— 624.- 576.- 584.- 596.- 604.- 12880. - 12960.- 12780.- 12860.— 0.025 0.027 0.C24 0.926 322200.- 323600*.- 322000*— 32360o!— 322000.— 323800.- 321800.- 323400.— 3865.— 3915.— 3975.- 4001^- 27775.- 27975.- 27825.— 28025.- 2975.- 2995.- 2990.- 3010.— 2955.- 2975.- 2970.- 2990.- 734.- 740.- 759.- 765.- 726.- 732*.- 7521— 758.— 11290.— 11370.- 11320.- 11400.- 0.28 0.30 0.30 0.32 0.23 0.25 0.25 0.27 314.— 318.- 332.- 336.- 294.- 298.- 312a— 316.— 1855o!- 18650*.- 18660!— 1876o!— 12720.- 12800.- 12820.- 12900.-— 9560.- 9540.- 9680.— 9760.- 2059.- 2075.— 2062.— 2u78>— 2054.- 207«.- 2057.- 2073— 2.10 2.30 2.10 2.30 2*05 2.25 2JQ5 8.25 Ae Ursachen der letzten Berliner Nevlsenhanffe. Frankreich im Spiele? Aus Berlin wird uns geschrieben: Die letzte Kala» strophenhausse ist keineswegs in der Nachfrage des iwländischen Bedarfs allein begründet, denn diese war weit geringer, als an den Tagen der Devisenzentralisierung, so daß es fast zur Gewißheit wird, daß nebenher feindliche Kräfte am Werke sind, nm der.deutschen Währung den Todesstoß zu geben und dadurch ein allgemeines zu erzeugen. Die Reich sbank hat nach ihren Kräften gestützt, wo sie konnte, aber diese Kräfte scheinen nur noch begrenzt zu sein. Das Institut mußte auch weiter an den bisherigen dürftigeir Zuteilungen von 5 bis 16 Prozent festhalten, weil in offiziellen Kreisen der gleiche Pessimismus herrscht, wie in der Geschäftswelt und in Verbraucherkreisen. Eine Besserung in der Devisenlage wäre vielleicht von der zunehmenden Kapitalknappheit zu erwarten, doch steht ihrer Verschärfung das Anschwellen der Notenflut und der Schatzanweisungen einstweilen noch entgegen. So haben sich' die Schwierigkeiten, die infolge der Aufhebung des Einheitstittfea entstanden sink durchaus mcht Lemiudett. Das j5&*

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