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Wiener Morgenzeitung · 1923-08-11 · Heft 1615 (11.8.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1615 (11.8.1923)
Date
1923-08-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Samstag ' sehr ernst zu antworten. Herr Grünbaum basierte einen großen Teil seiner Rede biimuf, das; ich D c f« t1 i s-»i ns verbreitet bade und auf Defaitismus folgt lGisthertveise Kapitulation und Abdankung. Er htt diese Anschuldigung noch verstärkt durch die Bchanptuug, man kapituliere um einer I l i n s i o n tvilt'eu. Ich weis; nicht, wo er den Defaitismus und wo er die Kapitulation heransgelesen hat, ich weis; nicht, worauf er seine Behauptungen gründet. Er hat nichts dort den Verhandlungen gehört, die ich.geführt habe, itnd lv e i s; u i ch t, tvas in diesen Verhandlungen vorgegangen ist. Er hat also oiixiö gesagt, was nicht ans Tatsachen beruht, utld seine überhitzte Phantasie malt etwas aus, was in Wirklichkeit nie st a t t g e f u n d e n l)at. Ebensowenig beruhen die Borwürfe in einem großetr Teil der Presse, die mir vorschußweise zuteil geworden sind, auf Tatsachen. Alles dass ist überhitzte Phantasie, ohne die geringste wirkliche Unterlage. In meineu Verhandlungen mit beit Personen, die Sie alle hier als Plutokraten oder als weiß Gott tvas bezeichnet haben, ist nicht ein Iota von den fundamentalen Prinzipien des Zionismus verschachert oder verschenkt worden. (Starker Beifall.) Als Zionist, welcher vielleicht auch etwas in der zionistischen Bewegung geleistet hat, schlendere ich diese unwürdigen V o r w ü r s e mit Entrü st u it g in das Gesicht derer zurück, die sie mir gemacht haben. (Beifall.) Euere Führer sind dazu da, um gerechte Kritik .anzuhören, aber sie sind nicht der Schuhwisch für alle Leidenschaften von Politikern und Politikastern. (Beifall.) Wenn Ihr alle in Eurer noblen Entrüstung glaubt, der Sache dadurch gedient zu haben, so irrt Ihr Euch tief und bitter. Euer Führer ist bereit, der erste Diener der Organisation zu sein, aber nicht der letzte Hausknecht. Die desaitistrsche Stimmung ist nicht von nur herdorgerufen worden. (Zwischenruf: Was war in Baltimore?) Was ich in -Baltimore gesagt habe — und das schärfen Sie sich ein —, das ist das eine, daß wir eine solche Krise, wie im Vor jahre, niemals wi eder ausha I i c u werden. Man kann nicht systematisch eine Politik des Gleichmutes bewahren, wenn man tagtäglich von hungernden Lehrern und hungernden Chaluzim mit Depeschen bombardiert wird. Ich war in Palästina und bin durch die Kolonien gegangen, ich sprach mit Lehrern und Arbeitern und hatte das Gefühl, daß dieser ungeheure Idealismus, der dort aufgespeichert ist, nicht erhalten lverdcu kann, tvenn der Hunger noch drei Monate dauert und unsere Position nicht erleichtert wird. Keine Partei der Welt, und sei sie noch so stark, kann das auf die Dauer aushalten. Packen Sie mich nicht bei einem Wort, das ich vielleicht aus der Bitterkeit heraus in Baltimore gesagt habe. Das hält man nicht auf die Tauer ans. Der Zustand muß anfhoren, wenn wir überhaupt einmal Vortvärts kommen wollen. Natürlich, Herr Grünbau-m kann tvarten. Ich habe auch andere Juden gesehen, die warten können, ich glaube aber, daß wir nicht warten können, daß wir jeden Dag, den wir nicht vorwärts gehen zurückschreiten, lveil die anderen Kräfte vorwärts kommen. Das ist nicht Defaitismus oder Mchtdefaitismus, das ist eine Wertung der Lage, wie sie wirklich ist. Es ist lächerlich und kindisch, die Angen zu schließen und sich mit ettvas zu vertrösten, was nicht eintreten kann. (Zwischenrufe aus der Mitte des Saales: Wir sind keine Mameluken! Unruhe und großer Lärm. Ein Teil der durch das stundeeulauge Verweilen in der Hitze des überfüllten Saales nervös gewordenen Delegierten stürzt sich ans den Zwffchrustr und will ihn ans denn Saale entfernen. Von allen Seiten eilen Ordner herbei. Abg. Grünbaum und Dr. Emil M a rg n l i c s stellen sich schützend vor den angegriffenen Delegierten. Schließlich bilden die Ordner ein Spalier, durch das sich der Delegierte aus dom Saale entfernt und Präsident Lipsky stellt die Ordnung wieder her.) Präsident Weizmann fortfahrend: Vielleicht irre ich mich in meiner Auffassung. Ich glaube, daß die Verhältnisse im Zionismus sich nach dem Kriege-so gestaltet haben, daß die Probleme größer und stärker wurden als die Organ isation. Mit anderen Worten, während die Probleme von Tag zu. Tag an Intensität wuchsen, wuchsen unsere Kräfte in der Bewegung nicht im gleichen Verhältnis. Das zu sagen ist kein Bevbrechen und kein Defaitismus. Das ist meiner tiefen Ueberzeugng nach eine wissenschaftliche .Konstatierung der Tatsachen. Es ist niemand daran schuld, daß mit einem Schlage sich die Welt geändert hat und daß wir diese Aenderung nicht in gleicher Proportion mitgemacht haben, sondern es ist vielleicht so, daß die Aenderrmgeu, die mit uns vorgegangen sind, viel eher dazu beigetragen haben, unsere Kräfte zu schwächen als sie zu stärken. Es genügt daran zu erinnern, daß die Hälfte des Judentums organisatorisch und politisch tahmgelegt ist oder sich erst laiP-- sam wieder empor arbeitet. Die Probleme des Zionismus aber stehen nicht still, sondern wachsen immer fort und infolgedessen sind wir ohne uns etwas vergeben zu haben, zu den Beschluß gekommen, daß wir a llein dieses große Problem nicht mit der Geschwindigkeit werden lösen können, mit der man sie lösen muß. Im Keren Hajeffod-Prinzip ist eigentlich bereits das neue Programm gegeben. Ich glaube nicht, daß unter allen, die hier sitzen, sich nicht so viel Weisheit änfbvingen lassen wird, um die banale Wahrheit einzusähen, daß man Leute nicht dazu zwingen kann, (4eib zu geben oben Geldsammler zu werden, ohne daß sie fragen, wie das Geld ausgegeben wird. Sie können zum Beispiel nicht Direktor Wassermann ans Berlin na ch .Leipzig oder Posen sammeln schicken, Sie können es ihm nicht verwehren, daß er einmal Einsicht nrnmtt, wie das GM eigentlich verwaltet wird. Im Gegenteil, damit diese Wiener MyrgenzettttM.' ' '11. August 1023 Nr. 1613 Herren und die andereü Herren die Sache so büreiben, wie wir cs wollen, möchten wir, daß sie einen Teil der Verantwortung auf sich nehmen. Wir stutz doch Demokraten mtb mau wirst auch bei uns mit großer Generosität mit demokratischen Formen herum. Es gibt eilt demokratisches Prinzip, das lautet: keine Vertretung ohne Verantwortung. Ein demokratisches Prinzip ist, daß der Steuerzahler auch erfahren soll, wie die Steuern verwaltet werden. Kommt man aber znden logischen Folgerungen ans dieseit Tatsachen, so entsteht ein Geheul im zionistischen Lager: Philister über Dir! Und es entsteht ebne Panik, nicht vor den Arabern, sondern vor den Juden, die einen Anschlag machen aus die heiligsten Güter, die Herr Grün- Jktitm beschützen muß — gegen mich. (Bewegung.). Ich habe für den Keren Hajeffod nicht nur in Amerika, sondern auch in einigen -Städten Westeuropas gearbeitet, und ich sah, wie man selbstveriftändlich dazu kommt, die Herren, die nicht in die Zionistische Organisation eingereiht sind, in die Verwaltung des Keren Hajeffod hereiuzuuehmeu. Auf demselben Wege wird es auch dazu kommen, daß Sie eine Kontrolle des zionistischen Budgets erhalten müssen. Das ist nicht durch Sophismen zu umgehen. Aus diesem Grunde müssen wir diesen Zustand legalisieren und ihm eine würdige Form geben. Es ist immer die Weisheit der Staatsmänner gewesen, vorauszusehen mb Tatsachen zu schaffen, abgesehen davon, daß auch andere, sehr triftige Gründe vorhanden sind, diese Frage der Jewish Agency in dieser Form durchzuführen, wie ich nrir erlauben werde, in zwei Zügen darzulegen. Herr Sokolow wird mit mir voll und ganz übereinstimmen, daß diejenigen, die Sie mit einer fchiveren politischen Aufgabe bettaut haben, eine Rückendeckung haben müssen. So stark die Jewish Agency auch gemacht wird, wird sie doch schwach bleiben für den Anprall, den unsere Position auszuhalten haben wird. Herr Dr. Ringel hat uns gesagt: „Ihr habt die diplomatische Offensive aus der Hand gegeben!" Herr Dr. Ringel, ich bitte Sie, wir sind n i ch t i m st a u b c, eine Offensive zu machen. Die Terminologie, die Sie aus den Staatsbüchern der anderen nehmeir, können wir aus unsere Situation nicht anwenden. Es genügt, daß wir die Position, die wir rechtlich erworben, auch halten können. Ich schäme mich nicht, zu sagen: „Ich habe keine Erfolge auszuweisen." Nach dent Mandat werden jahrelang keine politischen Erfolge k o m nte it. Die politischen Erfolge, die Sie haben wollen, werden Sie sich 'im Emek, in den Sümpfen und auf den Hügeln erarbeiten müffen und nicht in den äkanzleien der Dowumg-Street. Es genügt, tvenn Ihre diplomatische Vertretung die Position halten kann. Auf die- Offensive werde ichmich-wicht einlassenauch auf die Gefahr hin, vielleicht von manchen von Ihnen als nicht mutig' genug angesehen zu werden.-Sie operieren heute den ganzen Tach tv-st wenn Sie Bersammlmcgen in Warschau oder auch in New-Nork veranstalten. (Delegierter Dr. Klumel: Es ivaren Zeiten, wo Sie das selbst getan haben.) Ich /weine, das kann man einmal machen oder auch zwei- oder dreimal. Aber dann haben Sie Ihr Pulver verschossen! (Zwischenrufe links: Die Araber machen es taufeiifrmal!) Ja, wenn Sie in Jerusalem 200.000 Inden auf die Straße führen könnten, dann brauchen Sie mich nicht. Zur Erhaltung unserer Position brauchen wir Menschen und Geld, aber hei allem Respekt vor der Zionistischen Organisation, zn der auef) ich gehöre, wir haben nicht geu u ,g Me u s cheu u nd n i cht genug Geld. Und ich, ich werde alles tun, um Menschen und Geld zu schassen. (Stürmischer Beifall.) Es ist eiuc Legende, dos; wir zu einzelnen Personen gegangen sind, und sie umt Vermittlung gebeten haben. Wir haben mit denjenigen Organisationen verhandelt, die int Mittelpunkt des öffentlichen jüdischen Lebens, sagen wir, in Amerika stehen nutz ich stellte mir die Jewish -Agency vor, zusaumtengesetzt aus Vertretern derjenigen Organisationen, denen es Ernst ist mit denr Aufbau von Erez Israel und die ihren Ernst dadurch beweisen können, daß sie die Last und die Verantwortung mit uns tragen wollen. Ich glaube tticht, daß man alle Organisationen sofort gewinnen wird. Ich Miß aber, das; es in Amerika Kreise gibt, die heute zu gewinnen sind, und ich ivorne Sie davor, diese Leute vor den Kopf zu stoßen ans einem Hochmut, den ich mir einfach nicht erklären kann. Ans der einen Seite wollen Sie eine unbegrenzte Einwanderung, keine Aübeitslosigkeit, einen schnellen Aufbau, auf der änderet: Seite kommen Sie daher und neunen Leute, denen Sie bis heute abends doch ein gewisses Vertrauen geschenkt haben,. V erröte r, Faszrsten, Diktatoren. Und morgen wird das Budget festgestellt werden müssen, nach einem Monat werden wir es bezahlen müssen und dann wird Deputation um Depu- - tation kommen, die Avbeit ivird stocken, die Arbeiter werden entmutigt sein, die Alijah ivird stehen bleiben — tvo hier die Logik ist, verstehe ich nicht. Ich will Ihnen ein Beispiel dafür geben, das; ich nicht mit Illusionen operiere. Ich war in E h i c a g o, Dort haben wir einen großen Erfolg erzielt. Wir haben in einer Stadt von 300.000 Juden, sage und schreibe z iv e ill)u nd e r t fü n fz i g tausend 'Dollar für .den .Keren Hajess.od bekommen. Für arme Schlucker, wie wir es sind, .war das viel. Denn im. Vorjahre, hatten wir mür-hunderttausend Dollarbekomnren und ' zur selben Zei:. als ich mich verzchnsachte, um diese 250.000 Dollar zu Bekommen, machte die Gemeinde Chicago eine AkttoX für irgend ettvas, ein Spital oder eine Synagoge und sammelte z w e i e i n halb M i l l i o n e n in e \ n c m T o g. Ich sagte nur, wenn cs mir gelänge, diese Geme nd.- zu gewinnen, und werm sie u-uv die Hälfte dieser zrvoicinhalk Millionen sür^Palästina hergäbc, habe ich doch auf outen Schlag das, wofür ich vier Monate lang meine ganz» Seele und -.Kraft hingegoben habe. So ist es i n N c tür?) o v k, in 'P histad e l ph i a und in jeder Stadt gcwescu.. Wenn wir aber einen Fonds von einer oder zwei Millionen sichern können — und es ist möglich —, dann hebt sich unsere.Politische Sittmtion. Tann ist unser Rücken gedeckt, dann atmen wir auf, tonnt können wir viellei ch i auch eine Offensive unteruchmen. Das hat mich geleitet, und tticht ein Wille zur Macht.- Ich habe in meinem Leben nie die Knie gebeugt, nicht vor einem jüdischert Magnatett und tticht vor einen» christlichetr Machthaber. Ich habe Sie in Ehren vertreten aber ich bleibe dabei, daß die Konzession zu machett ist, unter Wahrung unserer fundamentalen Grundsätze, und unter Herstellung einer Veratttwortnng, um die Möglichkeit für eilte dreifache tmd vierfache Ein w o n-- der u n g nach Palästina zu schaffen. Ich glaube tticht daß es noch n-otlveniditz ist, Worte ztt verlierett über „vulgäre Koalition" oder über „versteckte Tcttdettzett", die hinter diesen kvistaMlaren, einfachett Plänen- -stecken. Ich lasse auch die Argumente über natiotrale Politik ans dem Spiel, tveil ich mich nicht für kompetettt halte, über diesctr - Punkt zu sprechen. ' ' Nur noch einige Worte über die politische Lage. Herr Färb stein war derjenige, der heute nochmals das Weiß, buch und das gauze Sündeltregister der palästinenstschcti und englischen Regierung und natürlich auch der E-tettitive vor uns austischte. Er weinte bittere Tränelt ülbcr den Rücktritt Ja b o t i n sk y s und über die Zurückdrängung No r da tt s. Die Tränen rührten mich nicht und ich begreife übevhanpt nicht, weshalb sich bei ttus die Idee ein» gewurzelt hat, daß jomand, der aus der Exekutive ausgcschiedert ist, weil er mit ihwnt Systent nicht einvevstanden war, atts der Exektttive verjagt wurde. Die Politische Lage ist ernst. Es ist zuzugelben, daß wir mit der derzeitigett Eittwattdcrmtg nicht zuftiedert sind. Sie habett eine Politische Kommission gewählt, der alle Dotttmente, Briest und Beweise vorgclcgt.; werden. Es ivird sich zeigen-, daß mir unter den bestehenden , Umständen alles getan haben, um die Pofitiott ztt paltett. Noch eütes will ich.sagen nutz das ist mein politisches Vermächtnis au die nächste Exekutive. . _ Sie haben eine Man-datarmacht, Sic iv erden mit dieser Mcmdatarmcicht noch lange zu arbeiten -haben. Diese Ai acht ist E u g l a n d. Es gibt ein England der M o r tt i it gp o st und ein England B a l s o u r s. (Beifall.) Es gibt ein England der Dieha rds und ein Euglaud der L.abo ur Party. Es wird das größte Unglück sein, wenn Sie vorausisetzett, das; utatt nicht t-nt gttten Glaubett mit ihttett verhandelt. Datnt sittd feilte Verhaudlttugen möglich. Mit ivem iinnter Sie verhandeln, so müssen Sie vorattsscbcu, daß mau es ehrlich meint. Ich behaupte, trotz der Sch-Wierigketteu, die wir so bekämpft haben, wie siecs ivmffcheu, daß mir bei der britischen Regierung den treuen ttud chrltcheu Willeu gesunden halten. (Mit --erhobener Stimme und Ausschlägen! aus das- Pitlt): Ich werde nicht erlauben, daß mau den guten Glauben der Regiernng unserer Atandatarmacht verdacht i g t. (Lew lMter Beifall.) Meine Herren! Ich habe Sie vielleicht länger atifgchalten, als ich wümsche nud als Sie es wünschen. Ich habe das Meine gesagt: Es gibt hier zwei Systeme, die gegeneinantzerstchcn! Das eine besteht in einem vagen Kamps gegen die Ataudatarmacht und.in einem geivisseu Chanv i u i 8 tu u 8 ge-getr unsere eigenen Juden, das andere ts! ein Versuch, die schwer erworbene Posiilvo-n ztt halten durch einen Platt, der vielleicht lücketchast ist. Wir haben zu tvählen zwischetr den Platt und dem anderen, mir haben auch gtt wähleu Mischen den Männern, die an diesen oder jenen Plan glauben. Ztvingen Sie nicht Ihren- Führer, das tzurchzusühren, tvoran er nicht glaubt, und glauben Sie nicht, das Sie ihm das Leben verbittern können und zum Schluß au seine Loyalität nnd an seinen Patriotismus appeliereu kömteu, daß er doch niittue. Das wird diesmal nicht gehen. Sie haben zu wählen Mischen dom einen oder dem anderen System. Daun imtbeit Sie sich Ihre Entscheid!mg in Ruhe überle-gen, Sie werden in Ihrer Weisheit Ihre Beschlüsse fassen und ich werde mtd) Ihren Beschlüssen beugen. (Lattgandanernder, stürmischer Beifall. Die Delegierten erheben sich von den Sitzen nutz bringen Hochrust aus.) Schluß der Sitzung um 2 Uhr nachts. Nächste Sitzuuig Freitag nachmittags. Kundgebungen für Meizmann. Nach Schluß der Sitzung sammelte sich eine grrsg Anzahl von Delegierten nutz Galeriegästen vor dem Schützcnl)ause. Als Weizmauu heraustrat, wurde er mit stü r-m ische u Ovatioue tt. empfangen, die sich daun im Ne-stauratiousrau-m des Schützeühauscs, wohin cr sich begab, sortsttzteu. Die Kündgebu-ngen dauerten, übeeine halbe Stunde. Die Freitag-Sitzung verschoben. Gemäß der Tagesordunug sollte heute die Debatte über die Jewish Ageuey begiuuen. Das eiuleitende Referat sollte Dr. So low e its ch i k halten. Da Dr. - S o l o w e-i ts ch i k nicht anwesend -war, wurde sie für einige - Muuttu mtterbvdchLn. Dr. Soloweitschik. erschien daun und sagte von feinem 'Platze aus: Da die 'meisten Delegierten sich 'bei der Generalverlatumluua der I. E. B. -beLmben.

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