Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1613 (9.8.1923)
- Date
- 1923-08-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980694--15724-3002574- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 2 Wien, Donnerstag Ter Lärm dauert fort. Zahlreiche Delegierte der Mis- /achi besetzen den Raum vor dem Präsidiunr und machen unwusgesetzt Zwischenrufe, die voll der Linken heftig erwidert werden« Mchdem die Ruhe eiugotretelt ist, erteilt der Vorsitzende das Wort an Hermann S t r u dt (Misrachr). Dieser protestiert ge-gen die Aeußerttng des Borfitzmden (Beifall rechts) und verlangt, daß der Präsident seine Stellungnahme revidiere oder denPlatz verlasse. Kaplanski (Poale Zion): Der Präsident hat die Zwischenrufe in parlcrmerttarischer Form zurückgewielsett. Wir lassen nicht zu, daß der Vorsitzende vom Präsidium zurücktritt. (Neuer Lävm.) Vorsitzender Ben Zwi: Ich habe die Zwischenrufe Schweigers zurückgewiesen und rufe ihn zur Ordnung. Uebcr die Sache selbst werdell wir später sprechen können. Es handelt sich mn Vorfälle, über die falsche Nachrichten verbreitet wurden. Es handelt sich Mtt vergossenes Blut jüdischer Arbeiter. Die Tatsachen müssen aufgeklärt werden. Ick) bitte Herrn Berlin, jetzt seine Rede fortzusetzen. Berlin: Ich begreife, daß sich die Poale Zion durch die Angriffe verletzt fühlen. Wer sie sollen auch bedenken, wie sehr sie die breiten Schichten durch Mißachtung des Sabbat verletzen. Wenn man Gymnasien baut, muß umn auch ein Veth- Ham i drasch bauen. Er ruft Weiznrann als Zeuge an, daß der größte Teil der Palästina-Spenden von den gesetzcstreuen Juden gegeben wurde. Redner vevlangt schließlich unter dem demonstrativen Beifall der Rechten die restlose Erfüllung der Msvachi-Forderungen in Palästina. Schluß der Sitzung um 'halb 3 Uhr nachmittags. Die fünfte Plenarsitzung begurnt um halb 5 Uhr nachmittags. Die Nachmittagssitzung. Die Nachmittagssitzung brachte die so lange ertvartete Rede des polnischen Oppositionsführers Grün bäum. Vorher halten Hantk e, Fish man und Reich ihre Zustimmung zur Politik WeiManns, wenn auch mit vielen Vetcklansulierungen, ausgesprochen. Grünbaum argumentierte außerordentlich geschickt und irr einer aus den: Wahlkampf erprobten Rhetorik, fand aber wiederholt auch Widerspruch des Kongresses. Weidmann, der hinter dem Redner saß, machte sich ununterbrochen Notizen und es ist daraus auf den Inhalt seiner morgigen Rede zu schließen. Die ganze Debatte verlief außerordentlich vornehm, Saal und Galerien waren dicht gefüllt und alles hielt geduldig aus. Am Schluß der Rede Grünbaums folgte ein stürmischer Applausausbruch, der der Sitzung ein Ende machte. Mit der üblichen Verspätung von rund einer halben Stunde erösnete der Vorsitzende Lipsky die Sitzung, um außerhalb der Debatte dem Sprecher der deutschen Landsmannschaft, Dr. Hantke, das Wort zu erteilen. Der -Redner präzisierte die Stellung der deutschen Landsmannschaft zu den aktuellen Problemen des Zionismus folgendermaßen: Früher betrieben wir eine Politik enthusiastischer Aktivität, eine Politik des Angriffes, während wir heute gezwungen sind, die Verteidigung der eroberten Position .zu betreiben. Darüber wundert man sich und kann die gegebenen Realitäten nicht finden. Eines muß früher betont werden, nämlich unser volles Vertrauen zu den Männern der Exekutive. Wir sind nicht der Ansicht, daß die Balsour-Deklaration eine tönerne Unterlage ist. Wir anerkennen, daß der Völkerbund und die englische Regierung in den vertraglichen Verpflichtungen dem jüdischen Volke gegenüber sich nicht entzogen haben. In der A r a b e r f r a g e kann es unserer Ansicht nach nur die Losung gemeinsamer, friedlicher Aufbau- und Kulturarbeit zwischen beit beiden Völkern geben, den Standpunkt, der im Lause der letzten Jahre wohl das Axiom der Zionisten geworden ist. Zur Kolonisation betont Redner, daß die ..Hauptausgabe der palästinensischen jüdischen Produktivität die landwirtschaftliche Siedel-nng ist. Verstärkung der Einwanderung ist unser vornehmstes Ziel. Wir müssen den jüdischen Menschen zn einer zu allen Opfern bereiten Intensität erziehen, wir müssen Chaluzgedanken durch die Welt tragen. Sicherlich sind wir keine Aktiengesellschaft und das Wirtschaftliche darf uicht rm innersten Antrieb unserer Bewegung den geistig-moralischen Faktor verkümmern lassen. In aller Dringlichkeit fordern wir von der Exekutive, daß sie in anderer Weise als bisher diese Idee zu ihrer Aufgabe macht. Zur Frage der I e w i s h A g e n c y, sagt Redner, daß der Zionismus bei der Heranziehung von Nichtzionisten sich seines Wertes als st ä r k st e r organisatorischer jüdischer Faktor, als die konsegn-enteste Gruppe des jüdischen Volkstums bewußt sein nmß. Wir geben der gesamten jüdischen Welt das T c in P o unserer Bewegung. Der Exekutive aber muß der Vorwurf gemacht werden, daß sie durch die Zerfahrenheit ihrer propagandistischen Politik die klare Bewußtheit und Bestimmtheit der Zionistischen Organisationen und ihrer Idee aus dieser Frage herausgeschält hat. Die jüdische Renaissance muß ans eine unzerbrechliche Basis gestellt werden. Der Geist des Herzlschen Idealismus muß wieder durch unser Parlament wehen. Der Redner wendet sich sodann gegen die Krankheit des Mißtrau e n s, die systematisch den Führern der Volksgemeinschaft die Arbeit verekelt. Man braucht keinen riesigen abministrativen Berwalttingsapparat, die technische Maschinerie kann vereinfacht und das exekutive Verwältungs- Büehaut loschen. Es gM Mut zu Mchen gegen den _Wiener Morgenzeitung. ___ Bnrea ukratis nt tt s, welcher der Tod jeder lebendigen Bewegttilg sei. Int Anschluß daran gibt Fishman (Now-Vovk) in jüdischer Sprache die Ansichten und den Standpuukt der amerikanische« Delegation kund. Er verteidigte deit Standpunkt seiner Delegation, ging aus die B a l t i m ore - Vorschläge ein, die utntt als Attentat gegen die Zionistische Organisation verleumdet habe. Wir wollen die Jewish Agency, den Riesenkontplex linse rer jüdisch nationalen ANlsgahe, auf die breit e st e und s i ch e r st e Basis stellen. Eine Hetz P r o p aganda hat man organisiert, von der Knechtung der H e r z l - I d e e durch die G e l L j u d e n d i k t a t u r in Flugblättern auch in Amerika gesprochen. Es ist Mt* sinnig, daß die amerikant'schen Zionisten die Liquidierung der Zionistischen Organisation vorgeschlagen hätten. Jeder I u d e kan« für die P a l a st i n a - I d e e g cwonncn w erde n. Der Palästina-Aufbau kann nur stufenweise vollzöget: werdctl. Die Jotvifh Agency darf nur Männer von Einflttß, wie Marshcill, Strauß (Heiterkeit und Zwischenrufe links), in ihre Reihet: aufnehutelt und soll bcn Palästina- Gedanken und seine finanzielle Bedeutung in die weitesten Kreise traget:. Achtung itttb Respekt hat man vor Männern wie Weizmann, und selbst Louis Marshall, ein Nichtzionist, hat im New-Aorker Kabinett Betounderung für MeiZmanns Fiihrerqualitäten tmeittgeschränkt ausgesprocheit. Kritisiert und polemisiert tvird bei rms viel. Wir habet: Prinzipiett und Programme, aber es fehlt der homogelte, mächtige, systematische Ausbau. Wir habet: Parteien, wir habet! rechts ttnd links Parteien, und die mannigfaltigsten «Sabbatdesinitionett. Praktisch, real und romantisch muß gearbeitet werden, Unsere Stellung der Mandatsmacht gegenüber ist schlechter und unsicher geworden, Trans jordan i e n ist entgegen bcn Mandatsbeftimmungen von der Besiedlung ausges ch l o s s e n. Es ist eine Koalition notwendig und eine Koalitionsregiernng ist immer eine gesttlide Basis. Unter großer Unruhe kommt Redner zum Schlüsse, und als er von dem Schlagworte der Geldjuden spricht, Mt von seiten der Poale Zion der Zwischenruf „N i ch tg e l d j n d e n"! Nach ihm spricht Abg. Dr. Reich (Lemberg), der scharfe Kritik an der heutigen zionistischen Politik übt und betont, Htß die Verpflichtungen des Mandats von der britischer: Regierung nicht eingehalten werden. Die Ehaluzim himmelt man in mystischen: Romantizismus an, läßt. sie aber; hungern. Es gilt, aus der Passivität endlich herauszukommen, zur Tat zu Eonrmeu, zu kommumsieren, Lebens- Möglichkeiten schaffen. Das Mandat tnuß legalisiert werden. Die Schwierigkeiten der jüdischen Masse müssen votl der Exekutive gefühlt -werden. Zum Schlüsse vevlangt Doktor Reich einet: großzügigen Arbeitsplan. Delegierter Abg. Grünbaum (Warschau) spricht in jüdischer Sprache. Die gegenwärtige Lage im Zionismus ist dadurch charakterisiert, daß sich der Präsident mit der Exekutive in einem k o nst i t n t t ü it c 11 e n Konflikt befindet. Eine ähnliche Lage hat schon auf den: 12. Kongreß bestanden. Der Präsident hat damals auf die Zusantmcnstellung des Kabinetts einen entscheidendett Einfluß gehabt, und ztvar auf jener Plattsornt, aus der das frühere Kabinett gestürzt worden war. Ter jetz i ge K on f l ik t ist dadurch entstanden, daß viele Mitglieder der Exekuti ve dieser Plattform tre u geblieben sind'. Man hat uns in eine defaitistische Stimmung hineingetrieben. Wenn die Führer sagen, wir seiet: schivach und können die große Ausgabe allein nicht erfüllen, dann sagen die Massett, wir feien bankrott. Die Anhänger der Führer gehet: zu beit Massen und sagen: Man muß alles ansgebeu, um nur Hilfe zu finden. (Zwischenrufe: Nicht richtig!) Der Kongreß wird eine abgelebte Form der Bewegung. (Unruhe und Zwischenrufe.) In Palästina fcnut nur ein Komitee aufbanen, welches mit Massenbewegung ttichts zu tun hat, lucnn es nicht unter dem Eiusluß getvcihlter Vertreter steht. Das V r i nz i p der V e r a n t tv o r tn n g, auf tvelcher ltnfcre Bewegung basiert, tvird für Blendwerk erklärt. Präsident W e i.z ma tut hat t:ns bis jetzt nicket gesagt, was er hat, auf w e n er rechnet, mit wem er gehen wird itttb w c r nt i 1 ut: s gehen toird. Das ist doch tvichtig, w i r mns s e tt d o ch w is s e tt, w o f ü r tv i r n ns e r e S o n v e r ä n i t a t aufgebett. (Zwischenrufe: Wir geben sie nicht ans!) Wir ntüssett wissen, ztt wessett gunsten wir kapitulieret:, welche Organisationen mit uns gehen und welche B e d i u g:: t: g e n sie stellen. Wird es eine solidarische Verantwortung geben oder nicht? Wird ment einer einheitlichen Körperschaft verantwortlich sein oder tticht? Stcllctt Sie sich eine Jewish Agettcy vor, in welcher ein Teil der Zionistischett Orgattisation einem Teil einer anderen Körperschaft verantwortlich ist. Was wird daraus entstoheit? Doch nur ein Chaos. (Unruhe.) : Eine solche Körperschaft ist arbeitsunfähig. Jede Koloni-; sationsarbeit kann nur gedeihen, wenn eine gotrieinsame, solidarische Veraniwortuttg besteht, Das tm'tflett wir konstatieret:, sonst geht die Vrantwortlichkeit unserer Führer; vor dem Kongreß verloren. k Wenn wir ptr Schaffutig der Jewish Agency K o ntpagttotts heranziehen, so heißt das vor der englischen Regierung und vor der ganzen Welt, daß wir aUciu . 'd er Apb e it nicht M.en swd.' Gehen' diese . 9. August 1923 _ Nr. 1613 Kompagnons weg, daun «toird ntan erst recht sagen: Jhi seid der Arbeit tiicht gctvachsetr. Und wir tvevde« dann viel s ch w ä ch e r sein. Wir tnüssett die fchwerslLtr Konflikte voraussehen mit Mettsche::, die tticht -im Zentrum unserer Betvc.gm:g sich befittden, sondern an der Peripherie. Haben Sie sich denn vopgestelli, daß dex ZroniSMts ohne Schtvierigkeiten ttnd ohne Opfer verwirklicht werden wird? Wentt tu Palästitta ein paar Tausend arbeitslos sind,, und ent paar Hundert aus Palästina austvandern, entsteht schon eine Pattik. Was wird geschehen, wenn dev Aufbau des Landes wettere Opfer, ja, sogar Blutopfer von uns verlangen wird? Matt hat uns gesagt, wir seien in London bei der Zentralregrerung stark, mtsere Position sei dort fest. Wi-e komuü es nun, daß jetnand, der in Lottdott ttnser Freund ist, in Palästina uns bekämpft? In London sind «wir in so schlechter politischer Situation wie in Jerusalem. Wir haben die ganze Zeit über in einem Irrtum gelebt. Vielleicht war Mtsere Exekutive ttnd das Präsidium vont gl-eichett Irrtum befattgett. Wir durstett uns irren, das Präsidium uttd die Exektttive aber nicht. Wir nrnssen uns selbst treu bleiben, bann werden wir das Volk getvinnen. Die tragifchestctt Worte, die W e i zma u n gesprochen hat, Xanten: .„Jüdisches Volk, was hast btt getan?" Und nun will er dieses jüdische Volk in kn Salons der Großjuden und Gcldjubcit finden, er, der oimnal Führer der „detnokratischet: Fraktion" tvar. Es ist ein Glück für uns, daß H e rz l von Rothschild und Hirsch kein Geld bekommen hat. Hätte er es bekommen, kuttt hätten wir heute «eine Jca aber keinen Kongreß, kein Ausl-eben jüdischer Massen in allen Ländern, keine jüdische Presse, kein ziomstisches Lebet:, keinen ttationalen Kampf, feilten Nationalisierungs- Prozeß. Wir sagen, daß «wir weitergehen werden aats km Wege, den wir bisher begangen haben. Wir werdet: das jüdische Volk tnecken ttnd organisieren zur Selbsthilfe und zur Selbstorganisation. Damit steht und fällt der Zionismus. Wir wollen n i ch t a u s j e d e m W e g e Menschen zu uns bringen. Das ist der U tt t e r s ch i e d zwischen tms uttd dett andern. (Zwischenrufe: Wir wo-llen es auch nicht!) Delegierter L e v i t e: Sie kämpfen gegett W i n d m ü h l c tt! Man muß Klarheit in die Sache bringen und das müssen die tun, die mit diesen Plänen zu uns gekommett sind. Wie groß ist der Preis, den wir für die Hilfe zahlen sollen? Wir werden nicht jeden Preis Kahlen. Weizjmann soll seinen Freunden sagen, vor solchen Freunden behüte mich Gott. (Nttmhe, Lärm und Beifall.) Es muß die Grenz e sichtbar sein, bis zu der wir gchctt. Es gibt kein Attsteben des Volkes ohne nationalett Kampf in den Galnthländern. Wir müssen in das Volk gehen, die Herzen wecken und den Vossen sagen, Euer Schicksal ist iit Eurer Hand. Sammelt Eure Kräfte uttd organisiert Etrch, schasst das W u u d e r des W r e d e r e r w a ch e tt § u tt [ c r c § Volkes t tt Palästina. (Stürmischer Beifall und Händcklalschen) Schluß der Sitzung 7 Uhr. Nächste Sitzttng Donnerstag mit halb 10 Uhr vormittags. Tagung drs Weltverbander zionistischer Studenten. (Spezialkricht der „Wiener Awrgeirteitung.) Dienstag fand in Karlsbad die anläßlich des 13. Zionisten« 7»ngresses einbernsene Tagung des W eltve.rbar-d e s gii o tt i st ische r St n d c n «t k n statt. Tie Sitzung lmuk um 8 Uhr abends von Eowin Schwarz (Wien) eröffnet. Cs waren Vertreter der zionlstiischetr Slttdeuiettlschaf! ans Amerika, Aegypten, i>iorüv«cgen, Däne>tnark, Griechenland, Danzig, Dentschlat'.d, Oesterreich, Holland, kr Tsche cho-Slowakei, Frankreich, E'.'g'land, Rußland, Italien, Palästina, E st l a n d, 1l n g a r n nnd B c l g i e n erschierten. Ter Vorsitzende berichtete über die Arbeiten der vor zwei Jahrelt getMMcn Exektttive, die sich wegen der in. Deutschland herrschenden Verhältnisse veranlaßt gesvhen hatte, ihr Antt dmr österreichischest Lattidesvexbard ztt übertragen. Er betont die Wichtigkeit nnd Nottvendigkeit des Weltverbandes uttd erörterte Äie Pläne für die Nnlfiige Arbeit. Es wurden hierattf das 'Präsidimn grwählt, und Mar Herr Kro ge l (Prag) a'ls Borsitziender, Herr Jean Schrammck (Straßbuvg) als Stellvertreter, Herr Henry Mnller (Straßbttrg) als Schrift« sichrer. Die Tagttng beschloß, dir VerhanÄlmtgen in hebräischer Sprache zu sichren. Es tvure sodann der Bericht der Delegiertet! über die Ziottistifchc Sttwentenorgattisation in dctv leützelnett Ländern erstattet. Die Tagung beischloß, dem österreichischen Landesverbände den Dattk für die geleistete Vorarbeit und für die Einbernsung der Konferenz ausznsprechen. Um halb 12 Uhr nachts ivtlvde di>e VerhaiMmtg geschlossen nnd auf Dottnerst.ag den 9. A'tl^gwt vertagt.- um weitere Berichte cntgegenzunÄMett, den künftigen Arvvri-Nplan sestzu« setzen und die treue Leitung zu wählet!. znsammrniunft der zionistischen gugendbünd» in Karlsbad. Attf Gvtmd verschieidonilticher Anregungett bernsctr tvit für Samstag den 11. Anigust 1923 eine Bchprechnwg der Zionistischen Jugendbünde eilt. Den Mtle'lpuukt kr Tagung soll die Stellt mgtrahme der Zionistischen Jugend zur zion'tstischen Sitatation Wden. Als Tagesorb-ulung schlaget: wir vor: 1. Bericht jeder vertretenen Organisation über ihre ArbeitHntethoidet: mb di« Ersvlge ihrer Aribeit. 2. Die SitMttiou i»t Cr'az Israel nn>d wir- 3. Orgatlisatiottsreiferat. Näher« Zeitttnd Ortsangaben iw >tKo-ngreßgc!bätlde. BniüdeAeitiung des Techoleth-iLavertj m der Dschecho^kMaLrii-