Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1594 (21.7.1923)
- Date
- 1923-07-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. ,J694 '_SW», S-mSt-s_ Wiener Morse«,ett«««. Der Zusammenbruch der deutsche« Jevifen- Bor der Aushebung der Jevisenzentrale. Gleichzeitig mit idem ZulstMmenbrvch der deutschen Mark machen sich auf allen Gelten Zeichen bemerkbar, daß die von der deutschen Reichsbank inaugurierte Devisenpvaxis nicht mehr aufrecht erhalten werden könne. Bayern ist gegen die Zentvalisievlmg der deutschen Wirtschaft m Berlin, Industrie und Wirtschaft sind E der geringen Zuteilung unzufrieden. Die Reichsbank hingegen beschwert sich über allzu große Inanspruchnahme der deutschen Banken. MMMoeile fallt ^ie deutsche Mark immer weiter.- Sie naimrte gestern in - 0,0020 gegen OMM am Vortage. In Berlin notierten samt-. liche Valuten höher. Der Dollar wurde von 217.458 auf 230.290, das Pfund von 997.500 auf 1,296.750, der französische Franken von 12.768 auf '16.359 Mark hinauf gesetzt. 1 Die Vorgänge auf dem Berliner Devisenmarkt. Berlin. 20. Juli. Die „83. Z. am Mittag" schreibt: Die Vorgänge auf dem Devisenmarkt reichen in ihrer WirLung weit hinaus über die umnitielibar davon bMlvgten Kreise. Nicht nur wird unser ganzes Wivtischaftsleben davon berührt, sondern die in ihrem Gefolge ern^tretMe PrmsstöigeviMg und die drohende Jndustrieikrise werden auch schwere imverpoliitffche Gefahren Hervorrufen, die auf unsere avßenpMifche Situation HBBBRHHBHBIS zurÄckwncken müssen. Es ist höchste Zeit, daß die ganze DeviseNsvalge nicht der ausschließlichen Kompetenz der Reichsbank überlassen bleibe, sonders daß die Reichsregierung'entscheidend eingreife. Wie wir Höven, fwtibcu auch bereits Beratungen im ReichAwiMchastsministermm statt, denen sich zweifellos soforteine Erörterung im R-eichAabinett anschließen wird. Die Banken beim Reichspräfibenten. Berlin, 20. IM. Die Dovgange auf dem Devisenmarkt bildeiten heute das HaupiMPrächStheana der Börse..Die Banken hatten eine Mordnmi-g zum RÄchÄbanLPlvDd^^ Hovenstoi» entsendet, um über die gestrigen Vorgänge Rücksprache zu nehmen. Es ist in dieser Besprechung eine- Einigung zustande gekommen. Der Reichspräsident hat zugestanden, seine Drohung, die WechMrMte zu sperren, nicht in Kraft zu setzen, während die Banken verpflichtet werden, r.nr solche DeVifewaufträge entgsgenzmrehmen, bei welchen vorher die 1 volle Deckung vorhanden ist. Die Reich shanl war jedoch auch heute genötigt, wieder starke Reparbievungen vortzunehnven. Obwohl die AnmMungen ziemlich groß waren, konr.ten doch immevhm 4 bis 5 Prozent zugeteAt werden. ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ wenn die letzte vorliegende ErwevLsteuorvorschveibung sich auf das Jahr 192V bezieht, daS 45fache dieser Borschreibungt wenn sie sich auf ein noch früheres Jahr bezieht, das 135sache der Steuer; die für die Berechnung als Grundlage dienende Erwerbsteuer versteht sich in allen Fällen ohne alle Zuschläge und Umlagen; begann die Steuevpflicht nach der besonderen Erwerbsteuer lim Jahre 1920 oder in einem früheren Jahre, und ist noch keine Bemessung erftlgt, so sind 27 Prozent des Gesellschaftskapitales pro Ende 1920 zu bezahlen; unterlag die Unternehmung das erste Mal im Jahre 1921 der besonderen Erwerbsteuer, so hat sie 9 Prozent ihres Anlagekapitals pro Ende 1921 zu zahlen; begann der steuerpflichtige Betrieb erst im Jahre 1922, so ist die Anleihe im Betrage von 3 Präsent des Anlagekapitals pro,30. Juni 1922 zu zeichnen. Aktiengesellschaften haben Anleihe im Betrage von 7 Prozent ihres Aktienkapitales pro 30. Juni 1922 zu übernehmen, wobei der Kurswert der einzelnen Aktie durch amtliche Schätzung bestimmt wird. Wer die Zahlungstermine versäumt hat, hat einen Aufschlag von 44 Prozent des Rückstandes zu gewärtigen. Weicht die Vorschreibung der Anleihe von dem eingezahlten Betrage ab, so ist dev Rest binnen 30 Tagen nach Zustellung der Vorschreibung einzuzahlen. Stundung ist nur in besonderen Fällen möglich und muß bei der zuständigen Steueradnriniftration, in gewissen Fällen bei der Finauzlandesdirektion oder beim Finanzniinstevimn angesucht werden, Rückstände können' zwangsweise eingetrieben werden, außerdem sind sie verzugszinsenpflichtig. .Bei Mehrzahlnngen kann um Rückvergütung der Differenz angesucht werden. eiearlngfcvrse der Österreichischen Nationalbanfe vom 20. Juli 1923. Devisen (Schecks und Aus- 7,n. Zahlungen) Sb Geld Kure vom 19. Juli Ware Geld Ware M. L. Aedemmm & ko.. BmkaM«lgM- («oft. Der Benwabtinngsvat dieser Bank hat die Bilanz pro 1922 sgstgestellt. Nach «WMg der Beiwaltuingskosten und Stemm veisMiert ein Reingewinn von 6.535,194^166 lK. Das G ew4nn- und Werlust k o n t o zeigt folgende Ziffern: Vom Brntt-agewitm per 8.791419..388 IK. entfallen auf Sm 1.609M1/174 K., ans Provisionen 1.948^370.460 K., auf mn an DÄüsen-, Effekten- und Konisortia^lgeschasten 5L27,66H.490 . K. Dissen Gewinnen ste>hen folgende Ausgaben gegeniübM: Personallasten 2^68,694.627 K.. Spesen 799,668.966 Kronen. Stenern und Gebühren ILM,144.111 K.. Adaptierimg 'de§ AnistaltsiMbäudes und Mbfchveilbungen 691,417^47 K. Die Bilanzsumme fcefonß Ende 1928 42.620,635.647 Kronen.. Düs Mbienkapitäl wunde im Bevichtsjahre von Rom. 240,000.900. K. auf Nom. 1.000,000.000!K. erhöht, von denen jedoch nur 600 Millionen iKrvnen divideudeNbevechtigt sind. Die Pelservekonti sind infolge der in der vorjährigen GeneralversanmBung beschloffsMen Dotierungen und durch die im Berichtsjahre durchgoführten . Kapitalserhöhungen - auf 947,0094)00 K. gestiegen. Das AktiLnkapit^al ist seither aus 2500 Millionen evhöht 'worden, die Agiores-enve um. nnnd 30 Milliarden nngedoachseu? Die Barbestände sind Guthabungen llai Banken und Bankiers betrugen 12.716,065.435 K, Der Effekteivbeisitz der Ban»! ist mit 3.0QO;043.i846 K. ausgewiesen. Konsorticilbesttz, Goschästseinlagen und Debitoren betrugen 26.904,426.864 K. Das AnstaltsgebaNde mit allen Einrichtungen sowie das Mobiliar und Inventar ist mit je 1 lK. ausgewieseii. Der Verwaltungsvat wird der für den 4. August einberusenen ordentlichen Geuerabversarnimlung die Verteilung einer ISOprozenbiige Dividende, d. i. 600 K. pro Aktie, Vorschlägen. Die Reilervefonds sollen mit 1.600,000.000 K. dotiert» dem Unterstützungsfonds der Beamten 200,000.000 iK. zugewendet nnd der nach Bezahlung der statutenmäßigen Tantieme erübrigende Rost von 675,174.723 K. auf n-ouc Rechnung vorgetra-gen - werden. - - (Entgeltlich.) Die Emissionstatigkeit -er russischen Staatsbank. Die BankniotenemWon der musischen Staatsbank erreichte die 'Höhe von 6.Ä20.000 Tfcherwonei. die Emission der SowjetgelLtzeichen den Gegenwert von 12,110.000 Tscherlwonci. Somit beträgt die Emission 'der mit Gold und fremder Valuta gedeckten Banknoten »mchr als die Hälfte der staatlichen Emission. - Amsterdam t. 1 holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen ... Belgrad l Dinar ..... Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christianja 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar ..... Paris 1 Francs ...... Prag 1 tschecho-slow, Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedisclieKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs . 4 27750.- 27850,- 27800,*— 27900.— . 6 750.- 754,- 750.— 754.— . 8 750.- 754.- 750.— 754.— . 8 0.17»/» 0,19V**) 0.195/* 0.21*/.*) . 4*|» 3374.- 3386.— 3394.- 3406.- . R 5.65 5.75*) 6.05 6.15*) . 6 363.- 365.- 363.- 365.- . 5 11280,- 11320.— 11280.— 11320.— . 5 12180,— 12220.— 12180.— 12220,— . 3 324901).- 325900.-324900.—325900,— . 5Vj 9930.— 9970.- 9930.— 9970.- . 6 3019.— 3031.- 3014.— 3026.- . 4 70935.- 71185,- 70935.- 71185*- . 5 4132.— 4148,- 4132.— 4148.- . 5 2131.- 2141.- 2127.— 2137.— . 7V, 658.— 662,— 641,—' 645.— . 4V, 18470.— 18530.— 18470.— 18530.— . 6 0.47 0.49 0.51 0.53 . 3 12575.- 12625.- 12385.- 12435,- Noten Amerikan, Noten v. 5 Dollar atifw, „ . .» » kleinere . . , Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1C00 Leva , » . » 100 . . » » kleinere, . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . » » n 100 » » , , „ kleinere.... Engl, Noten von 5 Livrest. aufw, , * kleinere. Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 1QO Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, » „ kleinere ..... . JugosI, Noten ungest. zu 1000 Dinar » * » » 100 , » , » kleinere .. . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. Rumänische Noten zulOOOu.öOOLei „ » ■ kleinere . . . Kuss. Noten<Roman.) zu 500 Rubel i» » » n 100 a „ » . „ n . .kleinere,.. . Schwedische Noten lOOKropor. , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas .. . Tschecho-slow. Not* v.1000 aufw. „ ■ , kleinere Un gar. Noten<neueEni,) zu lOOOKr, . .za 10.000 Kr, . . . - , kleinere '*) Aus AnslanbSckbtzäben - nichts übernonnuen- 70560.- 70960.- 70660.- 70960.- 70460.— 70860.— 70460.- 70860.- 3335.- 3865.— 3355.- 3385,- 636.- 644.- 619.- 627.- 616.- 624*.- 599*.- 607*.- 12040.- 12120.- 12040.- 12120.- 0.16 0.22 0.18V, 0.24«/, 323100* — 324700*.- 3231(55!- 324700*.- 322900.- 324500.- 322900.- 324500.— 4085.- 4115.- 4085.- 4115.- 27550.- 27750,- 27600.— 27800.— 2995.- 3015,- 2980.— 3000.— 2975.- 2995,- ■ 2960,-. 2980.— 74t.- 747,- 741.- 747.- 733!- 789*,— 733!- 739*.— 11140.- 11220.- 11140.- 11220.- 0.44 0.50 0.48 0.54 0.39 0.45 0.43 0.49 372.- 376.- 372.- 376.- 352.- 356.- 352.- 356.- 18270*.- 18370*.- 1827Ö!- 18360!- 12460.- 12540__ 12270.- 12350,-. 9810.- 9890,- 9810.- 9890.- 2113.— . 2129.- 2109.- 2125.- 2108.- . 2124.- 2104.- 2120.- 3.70 3.90 ' 4.15 4.35 3*65 3.85 *!iq 4!30- Oesterreich und Maghavien. Aus Prag. 16. d.. Wird gemeldet: Wie wir ^bereits vor einiger iZeit berichteten, bestehen zwischen. Ossterreich und Magvavien BerlMrdln-ngen bet-reflenld die Äics-MdieMn?g der gemeinsamen Angeleigeniheiten. Diese. Berhandlungen. die unter Fühvuuig des gewefemn magyarischen FmcmMinisters Szterienhi stehen, wurden jedoch erfolglos aibgevrochen. Laut dom Friedensvertvag soll Äe Frage nun einom Schiedsgericht unterbreitet werden. Die diesbezüglichen BerhaMuMen werden im Laufe des kommenden Monats stattfindeiu . Als Sachverständiger soll der ma,gyarischen Delegatiion auch der gewesene ungarische Außenminister Dr. Gratz - bergegeben werden. Französische Forderungen a» die Oesterreichisch-ungarische Bank. Das französische Amt für private Güter und Jntevefsen veröffentlicht ein Rundschreiben, worin seue Franzosen» die an die Oesterreichisch-ungarische. Bank Fordevu-ngen haben, aufgefordert werden, diese vor dem 31. Anigust 1623 dem Amt bekanntzmsben. . Russische Gründungen. In Moskmi wurde mit - dem Kapitchl von 7,5 Millionen Goldrnbeln «iue MtiengeseUchaft für Erzeugung und Handel mit Automobilen und Traktoren gegründet. Die Gesellschaft führt den Ranien Autopromtorg. -Der tuffische Import und Export im Monat Mai. Rach Angaben des BblkskoMmiMriats für Außenhamdol >b,e!lie>f sich die rusiische Wsfuhr im Mai auf 2100 Tonnen, im. Werte von 11 MMionen Goldrubel, die Einfuhr auf Ml Tonnen im Werte von 16 Millionen Goldvnbe-l. Teilnahme Sowjetrußlands an der Donauausstellung in Bratislava. Aus Moskcm wird gemeldet, das das VolkskomwWaviat für Anßenhüindel eine Einladung zur Don.i'.MsstelluWg in Bratislava echalten habe. Äretallgeldprägung in, Sowjetrußlaud. „Rakannne" meldet: Der Wolkskommissär für. FinoWeu. Gvkolnikow, teilt'mit, daß die Gowietrsgieruna Borbevoitinngen zur Prägung von Metallgeld lim Jahre. 1934 treffe, . Vorräte an Exportgetreide in der Ukraine. In einirr der Getreidsex-portfrage Wvwmetien iKanfersnz teilte Rakowskij mit, daß Liach approximativer Schätzung die ll-kraine iniMestens 5,880.000 Pud Exportgetvoide liefern werd-e. Dadurch sei die Möglichkeit gelgeben, den früheren Exportplan zrl erweitern. 21. IllLi LSS3 Seite 7 Wiener Börse. Die gestrige Börse zeigte in ihrem Gesamtchavakter «inii durchwegs feste Ten!den>z, wobei besonders einze-bwe BmMveÄE und vereinzelte JNduftriewevte im Bordepgrund des Interesses Mr.den. In der Kulisse gestaltete sich für di« bebovWgten Jndustriewerte der Verkehr so stürmisch, daß. er zvwvöife Nicht zu übersehen war. Hofherr-Mien waren das Ziel der wer-« testen Kreise. Während sich vor emigvn Monaten das Gesamtinteresie den ungarischen Hofherr^AVtien, in welchen.ein Majovitätskampf auSgefochten wurde, zuwendete, ftanideN jetzt die österwichischen Hofherr im' Bordevgrund des Interesses. Ununterbrochen wurde nach diesen Papieren gefragt. Die Spekulation wendete sich mit Elan deusolben. zu und dies bewirkte, daß sie mit.einem um 38.000 K. höheren Kurs als am Vortage aus dem Verkehr genommen wurden. Gbertso stark war das Interesie für die DepositenbaMMiie, die. ununterbrochen ans dem Markt genommen wurde. Wohl war zeitweise durch ernyeilne größere Abgaben eine Abschwächnng zu verzsichnen, doch schloß sie trotzdem mit einem um 16.000 K. höheren Kurs als am Vortatze..Als Ursache für die Steigerung dieses^Palpieres wird das. Interesse des Auslandes ins Feld geführt. Auch andere BauSwert« der Kulisse waren rege begehrt. Oesterwichische Kredit profitierten 18.000 K., Anglobank 14.000 K., ÄitdeMnlk 20.000 St. und Zivnobank 45.000 K. Bon den Jndsestrie'werten waren besonders auch Alpine ge- ^fvagt und erreichten' eine - Kursavanee von 16.000 K. Ruhiger . war das Goschoft m den ungarischen Werten mit Rücksicht auf die Senkung der ungarischen Krone. Rinia büßten 6000 K. und Salgo 73.000 K. ein. Von den El-ektriAMsweriken waren Siemens um 11.000 K. schtvächer. Zur lebhaften Stimmung in der Kulisie trug auch der «Uimstand bei, daß GÄd^ verlMtnismäßig Mssig und zu oinhaN bis drei Achtel zir erhalten war. Im SchpanEeu tyar in der Gesamtheit die Stimmung etwas abgeschwächt, Petroleumaltien tvarcn mit Rücksicht auf die schwächere Halbung der PolenmaÄ weniger bsgchrt. Nur Galizia konnten einen Borsprung von. 50.100 K.. ausweisen. Bon den Popierwerten standen neuerlich Heinrichtstaler -4W$ Leyikam im Vordergrund des Interesses. Eksteve gowannen 200.000 m.d letztere 55.000 K. Von den Petroleumwerten verloren Naphtha 96.000 K., Kartpathen 46.000 K. Von den Tran sportwerten büßten Lemberg-Cizernoioitzer 9000 K^ iKafchau-Dderlberger 10.000 K. und Buschtichvader B 10.000 K. ein, während Buschtichrader A und Nordbahnaktien 200.000 K. gewannen. Bon den Maschilnenwerten stie>MN Sigl um 66.000 K. Sie Waren von einer Großbank, gesucht. Bezugs rechte: Blcckmann 31.600, Schoeller-iStahl Geld, Tavbouches 160.000. Ans dem Anlage markt waren die Renten schwächer. Von de-n Exoten not'iertc>u: Apollo-iFilm 211)00 bis 22.000, Jriag 306.000 bis 915.000,^ Mrasnica 300.000 biß 813.000, Schubert 20.000-bis 21.500, Waffen 32.000 bis 38.000. Wiener Warenbörse. An der gestrigen Warenbörse war der Verkehr gleiche wie im Wochenlauf schwach und nur in Biittevsalz kamen einige Mengen zum Abschlns;. Die Teitdenz war teils schwächer, teils tourdeihöhere Preise gesondert. In Ehemikalien gelangten zum Abschluß: AetzSali 88-6i2 zu 12.000 K., Mann m Stücken zü 9800 K. tranlsit Wien. Ameisensäure 85 Prozent zu 16.700 K., krist. Antlichlor zu 2600 K. tranlsit Wien; Bittersalz deutsche Syndikaiware zu 490 K., chem>i!sch reines Bleiweiß zu 16.000 K., krist. B'leizucker zu 16.000 - K., krist. Ehlorbarium zu 4900 K., Chlorkalk 110-116 zu 2770 K., Ghromalaun zu 9600 K. tranlsit W>ien, Chrvmkali zü i 31.000 K. ab Wien, Glyzerin 38 Be. chem. rein zu 27.800 IK. cib Wim ir.kl. Emb., Kupfervitriol 98-69 zu 7600 K., Bleiberger Minium zu 11.000 K., Naphthalin Schuppen weiß, zu,7400 K., Schwesäsäure 66 Grad Be. zu 1850 K. exkl. Em'b., Woinsteiusäure zu 48.000 K., Milchsäure 50 Prozent techn. zu 11.200- K., Salalkali in Stücken zu 12.800 K., Wafserst0sfsüperoxhd techn. zu 6.80 Schweizer Franken tra.nisit. Oele und Fette blieben in den meisten Gattungen» presAhaltend, nur Schweinefett pure lard iFaßPackung ist um 6 Punkte höher und notiert 29.30 Dollar, dagegen'schwächte sich Kistenpackung um 100 K. ab und notierte 31.M0-K. Kolonialwaren vevzeichneden ruhiges Geschäft bei zumeist Preishaltender Tendenz. Kaisfee Sortos superior schwächte sich um 500 K. auf 38.500 K. ab. Burma-Reis, Sekunda, neue Ernte,, ist um 200 K. billiger und notiert 6000 K., Bruchreis schwächte sich um 60 K. ab und notiert 4300 K. Kr iftallzncker ist um 100 K..und Würfelzucker ■um 160 K. billiger, die Notierungen lauten 16.550 K-. resveik- , tive 12.600 K. - Zum öffentlichen Verkauf gelangten laut Art. 343 des H. G. B. 263 Meter Palata Lincoln Treibriemen zu 44.900 K. -pro Meter. Zum öffentlichen Verkauf gelangen heute um 10 Uhr Damenhüte, anr 34. d. um halb 1 Uhr Magermilch und um dreiviertel 1 Uhr Kognak. BaamwoAmarkt. New-Borli, 19. Juli. Bamnwollzufuhren in den atlant. und Golfhäfen 1000, im Junern Ausfuhr nach Großbritannien —, nach dem Kontinmr 3000. Lokalmarkt miäätine: 27.35 (gestern 27.85). Tendenz, unregelmäßig. Termine: Juli 26.58, August —.—, September 24.60, Oktober 23.86, November 23.58, Dezeniber 23.40, Jänner 23.12, Februar —.— März 23.15, April —. , Mai 23.09. Prager Börse. Prag, 20. Juli. Die letzte Börse dieseri Woche hatte einen sehr lebhaften Verlauf, -besonders auf dem Markte der heimischen Bankwerte. Die Aktien der Großbanken erzielten beträchtliche Kurssteigerungen und erhöhten sich im weiterem Verlaufe noch ganz beträchtlich. Auch die Wiener Banken verkehrten ziemlich fest.. Von Jndustriepapieren erfreuten sich Maschinenfabriks-- Aktien, ferner Textil- und Alpine-Aktien reger Nachfrage. In den übrigen war die Tendenz nicht einheitlich; Wochenrealiiationen bewirkten' eher eine Abschwächung. Brauerei- und Zuckerwerte lagen gut behauptet. In der Kulisse vermochten Skoda- und Danek-Wien ihren Kurs -zu verbessern. Auf. dem Anlagemarkte blieb die Tendenz bei wenig veränderten Kursen fest. Groß war die Nachfrage nach fremden Losen. In Eroten setzten Balkanpapiere sowie Schönpriesener- und Ausiiger Raffinerien ihre steigende Tendenz fort. Die Schlußtendenz ' war ieff.