Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1592 (19.7.1923)
- Date
- 1923-07-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sekte 6 Wien. Donnerstag_ Uhne und Kunst. Nie BmgtheateMse. Paulsen vor dem Rücktritt. DK Bnrgcheaterkrise, -- es ist i» diesem Jahre die somidtpivieltc —, die feit mehrercu Wochen die Tossentlichkeit beschFfdigt, hat in einer Unterredung, die Ministerialrat Renk>in gestern mit dem Permter Pan Isens hatte, ihr Emde gefunden. Eigentlich ist es nicht die Purztheatevkrise, dre mit dem Ultimatum, das ma,. Herrn Paulfcn gestellt hat, abgeschlossen wird, sondern nur der Kampf gegen den jetzigen Leiter des B-nrgtheatcrs. ES sei gleich von vornherein gesagt, daß der Sieg, den die Bureaukraten in diesem Spiel gegen Paulsen errungen haben, kein Ruhmesblatt jm den Staat ist, der sich im vollen Abbau der geistigen Kultur befindet. Von allein Anfang an war es klar, daß es hier um andere Tinge ging, als u\u die lünstlerischc Leitung unseres ersten Sprechthoaters, und di-e ganze Art, wie dieser Kamps geführt wurde, zeigt, daß politische Motive eine größere Rolle spielten als Fragen künstlerischer Natur. Herr Paulsen hat sich m diesem -Streit nach Kräften gawehrt. Man mag darüber, ober er gegemvürtig der zur Leitung des Biirgtheaters am meistert befähigte Direktor ist, verschiedener Ansicht sein — in dem Streite, den er nun seit Wochen gegen den österreichischen Bureaulkratismus n-nd Beamtengeist führt, har er sicher mehr Symripachwn oirf seiner Seite als jene, die ihn nun kategorisch vor -das Entweder-Oder stellen. Gestern fai*b -wischen Ministerialrat Tobrer Reutin und -dein Anwalt Direktor Paulsens Herrn Tr. Herzbcrg-Fräittel eine mehrstündige Besprechung statt, in -t-er die endgültigen Forderungen der Theatervettvaloung bekanntgegeben wurden. Diese Forderungen lauten: Entweder v o r b e h alt l o s e A nuahme der T ie n st in stru k t i on oder zrillloeife, eventuell dauert de E n t l a ss u n g P a u l s e n s von/ seinen: Anrte. Für alle Fälle bietet die Regiernr-g Direktor Paulsen die Sicherung seiner vevtragsnmßig sestgesetzen Dozüge. iUÄbeo diese Forderungen der Regierung fand gestern rvachnrittags eine e'mgchende Besprechung zwischen Dr. Herzberg-Fränkel und Direktor Paulsen statt. Wie wir erfahren, dürste Direktor Paulsen die Die n sti nstratLtro n u i ch t an r-ehmen, so daß mit seinen: Rücktritt gerechnet werden muß. Sartumislt ans dem JeMchen Bilhnenverein ansgeschloffen. Berlin. 18. Juli. (Tel. der „Wr. Nlorgenzeitung''.) Der Direktor des Lessing- und des Mnstlertheaters B a r n o w s k i ist aus dem Deutschen Bühnrrwerein ausgeschlossen wor> den. Direktor Barnowskis Ausschluß aus dem Bühnenverejn ist auf seine Haltung zurückzuführen, die er anläßlich des Streiks der Mitglieder der Bühnengenossenschast eingenommen hat. Das antike Theater in Karthago wird nach Meldungen Pariser Blätter von einem amerikanische»: Konsortium wieder hergestellt, das bereits mit den größten tragischen Schauspielern von Paris wegen deren Mitwirkung in Mousteranfführnngen 'handelt. Aus den Theatern. Morgen Freitag findet in der L o l k s o p c r das erste Auftreten des Donkosakenchores (Dirigent: Serge Ja ross) statt. Exl-Bühne (Apollotheater). Heute um leisten Male Karl Schönherrs' „Kinder 1 ragödi e". erichts An Nachspiel zmn Iolumenteuraub in der ungarischen Gesandtschaft. Bor einigen Tagen fand vor dem Emzelrichter Hvfrat F v ä « k l beim Zivillandcsgericht die fortgeselzw Verhandlung über die Klage statt, welche der ungarisch e Staat gegen den seimrzeitigeu wirtschaftlichen Volisbsaustragten Ungarns in Wien, Andor Fenyö, angestrengt hatte. Andor Frnyö hatte als wirtschaftlicher Exponent der Regierung Bela Kun einen Betrag von 200 Millionen Kronen erhalten und in einem Koffer im (-Hesandtschafisgebäude verwahrt, in ivelchem sich auch das Verrechunngsbnch über die aufgelegten Beträge befand. Anläßlich des Umsturzes dränget: A n Hänger de r weißen Regier u n g in das Wiener Gesaichtschaftsgebände und konfiszierten den Koffer samt Inhalt. Fenyö und andere Personen der ungarischen (-Gesandtschaft wurden damals iin Dommikamrkloster von den Weißgardisten gefangen gehalten. Bei der Abrechnung soll nun angeblich ein relativ kleiner Betrag von zwei bis drei Millionen gefehlt habe»:, der: nun der ungarische Staat von Fenyö zurückverlangt. Ter durch Tr. Valentin Rosenseld vertretene Beklagte machte geltend, daß die fehlenden Beträge offenbar von den Weißgardisten beiseite geräumt wurden, weil an: Abend nach dem Raube ein großes (Belage stattgesnnden habe und daß er seinerzeit feiner kompetenten Behörde Rechnung gelegt und das Absolutoruun erhalten habe. Der ungarische Staat, vcrtretell durch Dr. Ernst Löw, berief sich auf die Mitglieder des damaligen Putsches gegen die Wrcn.w Gesandtschaft, insbesondere auf einen gewissen Hajos, als Zeugen, daß bei der KonfisIiemng das Geld im 5koffer b^-reits gefehlt habe. Zurfortgesetzten Verhandlung waren die Zeugen nicht erschienen. W kam zu Vergleichsverhandluugen, üvobei sich henWSstellte, Laß in Ungarn eine lüpudrerende Kornmis- _Wiener Morgenzeituttg._ siou sich eigens mit der Aufklärung dieses Falles befasst, dir ein Interesse an dev Durchführung diestZ Prozesses habe. Schließlich kam ein Vergleich zustande, wonach für drei Monate Ruhen des Verfahrens eintritt. Sollte der ungarische Staat nach Ablauf dieser Frist den Prozeß nicht mehr aufnehmen, so tverde die durch eine einstlveilige Verfügung bei Fenyö beschlagnahmten Gegenstände automatisch frei. . _ Für die ürlaffnng der Lenmnndsfalgen. Die Kriminal-politische Gesellschaft lmt den: Natiolla!- rat eine Denkschrift Zugunsten Erlassung der Leumundssolgen überreicht. In: Sinne der Vorschläde der Krimiiialpoli tisch ei: Gesellschaft soll dern Richter die Befugnis eingeräumt lverdeu, zu erkennen, daß die Strafe kein Hindernis für die Ausstellung eines Sitteuzeugnisses '-bilden und daß die Benachrichtigung der politische:: Behörden erster Instanz von der Verurteilung nnterbleiiben solle. Die richterliche, den: Rechtsmittelzugc unierliegende Entscheidung hat in diesem Falle dahin zu lautet:, daß den Verurteilten die Leumnudssolgen erlassen werden. Die Befugnis , zur Erlassung der Leumundsfolgen soll dern Richter in folgenden Fällen znstehen: Bei Vernrteilrrng unbescholtener Personen. Wenn die strafbare Handlung nicht aus antisozialen Motrren begangen wrw'de. Wenn der Täter im Zeitpunkte der stras'bar-.'n das 20. Lebensjahr nicht erreicht hatte. Verurterluftg von Juden Mördern. Aus ü z y o r o d (Uugvar) wivd uns berichtet: Bor mehreren Monaten ereigneten sich in der Umgebung von Uzhorod wiederholt grauenhafte Mordfälle, deren Opfer Jude:: waren. So wurde der jüdische Gastwirt Salanwn I e n ö in N o k o s z v i bei Hus eines Tages ermordet cnrfgcfunden. Bald darauf wurde der jüdische Kaufmann Josef Adler ans der Landstraße überfallen, schwer mißhandelt und beraubt. 'Dasselbe Schicksal widerfuhr dem Kaufmann Leib Fuchs, der, als er mit feinem Wagen auf der Landstraße fuhr, von Räubern in einen Graben geworfen wuvde, worauf die Wegelagerer mit Roß und Magen und der Barschaft des Fuchs davon fuhren. Als Täter wurde der aus Galizien stammende Soldat des 20. Infanterie- Regiments Josef Krejza und sein Freund Alois Hanner erurirrt, der an der Erinordung des Gastwirtes Icnö mitbeteiligt und der schweren Mßhandlung und lebensgefährlichen. Verletzung der Frau des Gastwirtes beschuldigt ist. Auch Hauner, der erst 18 Jahre zählt, dient als Freiwilliger beim Militär. Das Militärgericht von Uzhorod verurteilte Josef Krejza zum Tode, während Hauner sieben Jahre Kerkerstrafe erhielt. Gestempelte Krone ---- 8.0881 kentimes. Anszahlnng Wien — 8.8888 /, Centimes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0080’/* (0.0081 am 17. Juli) die Sperr, gestempelte Krone 0.0081 (0.0081 lf , am 17. Juli) die tschechische Krone . . . 17.12V2 (17.20 cm: 17. Juli) die Mark . .. 0.0023 ( 0.0024am 17. Juli) Holland . 225.— (224.75 am 17. Juli) New-York .. 572.50 (575.- am 17. Juli) London.. 26.28 ( 26.37 an: 17. Juli) Paris .. 33.45 ( 83.40 am 17. Juli) Mailand :. 24.55 ( 24.60 am 17. Juli) Belgrad . . .'. 6.05 ( 6.20 am 17. Jnli) Bukarest. 2.95 ( 2.95 am 17. Juli) Sofia. 5.15 ( 5.20 am 17. Jnli) Budapest. 0.06 ( 0.061/. an: 17. Juli) Warschau. 0.0045 ( 0.0047 am 17. Juli) üebernahme von Poldiaktien durch Schneid'-r. Das „Prager Tagblatt" meldet: Zwischen der Poldihütte und Schn-eider-Cr-euzot schweben seit einiger Zeit Berhandlnngen, die auf eine Jnteresstnahme Schneiders an der Poldi,Hütte a-bzielen. Die Verhandlungen gchm nunmehr, wie wir -hören, ihren: Ende entgegen und dürsten ein günstiges Ergebnis zeitigen. Schneider-Ereuzot würde ein größeres Palet Poldiaktieu übernehmen, wobei aber an keine Kapitalserhöhung der Poldihüttc gedacht wird, sondern vieknbhr die Aktien dem be-stchenden Unrlanf entnommen werden sollen. Aenßerlich würde die 'Bevbindung darin zmn Ausdruck gelangen, daß Schneider- Creuizot einen Delegierten in den Berioaltungsvat der Poldihütte entsenden tvüvde. Die Transaktion hat zum ^weiteren Ziele, die Interessensphäre der Poldihütte im Ausland zu evlveitern, ündem die Anlehnung an eine belgische Eisengruppe geplant ist, waL für die Ausbreitung der ausländischen B-eziehrmgen der Poldihütte von Bedeutung tväre. Die Poldchütte besitzt bekanntlich nahezu in allen Staaten der Welt Verkaufsstellen und ihrem Konzern gehören die Ungarische Stahlwaren-Fabriks-A.-G. sowie die Erzhütte G. m. b. H. an, die im Jahve 1917 int Bevern mit der Gebr. Böhler u. Co. A.-G. und den Ternitzev Stahlwerken gegründet wurde. > MW . 1 A¥/ ___i ... Fff ..W? - 1„Wie«er Motgevzeituug"; M IM 1983 Nr. 159Q Giearinykurse der Österreichischen Nationalbank vom 18. Juli 1628. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 hell. Gulden . Agram 1 lug. Kronen . . , . Belgrad 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Prancs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei. Christianla 1 nonveg. Kronen -, Kopenhagen 1 dänische Kronor » London 1 Pfund Sterling , . , Madrid 1 Pesetas.. Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar. Paris 1 Francs ....... Prag 1 tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lc\vn . Stockholm 1 schwedUckeKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Prancs . Kura vom 17. lall. l Oeld Ware Geld Ware! 27750— 27850— 27700.— 27100— 730— 754— 752— 756—, 750.- 754— 752— 756.- 0.25V. 0.27'/j 027 0.29 3354— 3376— 3384— 3396— 6.70 6.80«) 6.70 6.80 Zins fufi 4 6 6 8 0 .- , 6 363.- 365.- 369.- 371.- 5 11280,— 11320.— 11280,— 11320.- 5 12180,- 12220.- 12380.— 12420,— 3 324900,— 32590C,—325000,— 326000.— 5»/, 9930,-. 9970.- 9960.- 10020.- 6 3009.- 3021.— 3009.— 3021.— 4 70935.- 71185.- 70935.- 71185,- 5 4097,- 4113.- 4112.— 4128,- 5 2123,- 2133.- 2123— 2133— 77, 636,— 640— 623— 627— 4l/3 18470.- 18530— 18570— 18630— ß 0,53 0.55 0.59 061 3 12315— 12395— 12295— 12345— Noten Amerika». Noten v. 5 Dollar aufw, » „ kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * » „ 100 , , » kleinere» , . Dänische Noten 100 Kroncr . . Deutsche Noten zu 1000 Mark, . » . »100 ... „ » kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw, „ * kleinere. Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » » kleinere . . . lugosl.Noten ungest. zir 1000 Dinar » » * 100 s „ » , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische.Noten v. 500 Mark aufw. kleinere » Rumänische Noten zulOOOu.500Lci » , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . , }00 . , , , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. » , kleinere Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. . . zu 10.000 Kr, ... , . kleinere. *) Aus Auslandsabgaben 70560— 70960— 70560— 70960.- 70460— 70860— 70460— 70860— 3325— 3355— 3345— 3375.- 614— 622— 601— 609.-7- 594— 602!— 581— 5W— 12040.— 12120— 12240.- 12320.- 0.23'/j 0.29»A 0.26 0^2 3231D0— 324700— 32320o!-» 324800!- 322900— 324500— 323000— 324600.- 4050— 4080— 4065— 4095— 27550— 27750— 27500— 27700— 2975— 2995— 2975— 2905— 2955.- 2975— 2955— 2975— 741— . 747— 743— 749— 733— 739*— 735— 741— 11140— 11220— 11140— 11220— 0.50 0.56 0.56 0.62 9.45 031 0.51 0.57 372— 376— 378— 382— 352— 356— 358— 362,- —— —— —»”• IS270— 18370— 18370— 18460— 12230— 12310— 12180— 12260— 9810— 9890— 9860— «940— 2105— 2121— 2105— 2121— 2100— 2116— 2100— 2116— •1,36 4.50 4.40 4.60 4^25 "4.45 4:35 nichts übernommen. Bndopefter Wirtschaftsbericht. Budapest, Mitte Juli 1926. Die Lage hat sich seit dem letzten Berichte nicht gebessert, vielmehr Vevschlinmiert. Alles wird teurer, nicht nur unter behördlicher Assistenz, sondern sozusagen nrit bchördlichcr Hilfe. Die staatliche Beteiligung ist swvohl für Zucker, welcher Artikel jetzt über 2500 K. pro Kilogramm kostet, wie für Zündhölzchen, deren Preis seitens der PreisunterfuchurvgLkonrmission mit 51 K. pro Schachtel sestgosetzt wurde, erhöht worden. Salz ist seit 10. d. tun etwa 200 Prozent, Gas um 75 Prozent, der elektrische Stroin u»ut 83 Prozent, Arzneien um 25 Prozent, der L-eicheu'bestattmngstarif (kommunale Regie) um 50 Prozent teurer; die Kommune hat auch die Bau- 'belwillrgrmgs- und Jugenteurgebührcn erhöht und will inr allgemeinen sämtliche Abgaben sukzessive ans, die G o ld- Parität erhöhen. Die Notenanstalt hat den Zinsfuß auf 18 Prozent erhöht, was natürlich den Banken Anlaß gibt, den Kroditsuchenden gegenüber ebenfalls schwerere Bedingungen zu stellen. Die Devisenzenirale hat den Banken Weisung gegeben, Abreifenden Valuten um 20 Prozent über den: offisiellen Kurse zu verabsolgen. (Die lleincn Diebe...) Die Stnatöbahn berechnet die in ansläudischer Währung zu eutrichtenden- Frachten mit 50 Prozent über den amtlichen Notierungen; Kanfteute und Jndustricll-e lehnen sich dagegen auf, natürlich vergebens, denn Tote werden niemals zurück^ getragen. Daß angesichts solcher Beispiele die übrigen Wirtschastlichen Faktoren vom Obst- und Grünzeugweib äugefangen bis zmn Großhändler (oder un:gekchrt) übermütig werden und einander im Preistreibeu zu überflügeln trachten, ist Wohl als selbsftverstäMich anzuschen. Sohlenleder allem ist, nachdem die -Fleischhauer, da -das Pu'Attum wegen der -zu. hohen Preise sich vom Kaufe nach Atöglichkeit zurückhält, die Rohlederpreise elbenfalls evhöhteu, von 12.000 auf 17.060 K. gestiegen. Die Erhöhung des Attlchpreises von 270 auf 300 K. i sei hier bloß der Bollständigkeit halber erwähnt.!. Hier muß noch ein Druckfehler berichtigt werden, indenr ' die im jüngsten Berichte enthaltene Notiz, die Berkehrsstenev werde von 30 auf 40 Prozent erhöht, richtig von 3 anf 4 Prozent lauten soll. Der Regierung ist für laufende Ausgaben ein Kredit! von weiteren 10 Milliarden 'bewilligt worden. Der Finanzmiulister loill die Einkommensteuer-Rückstände valorisieren; demgegeimber haben die Kriegsanleihe-! scheinbesitzer eine Mtiou einge'teitet, die Kriegsanleihen gleichsalls valori'siert rückgelöst zu bokoimnen. Banken und Aktiengesellschaften. Dividenden: Kürösbanyaer Wabdindustrie. AM 60 K., Phoebus A.-G. 60 K., Hocherr u. Schrantz, Elayton u, Shuttlieworch A.-G. 1>50 K., Steinlb. Bürger-Brauerei uuflT St. Stephans-NahrungsmittelwerLe-A.M. 250 K., Allg. J-ndustrie- und Hawdels-A.-G. 50 K. Nekordbrilangens Sarvarer KunstfeideiMrik A.-G. (2 Millionen St-anvmLaPrtcüs 34^ Millionen RemgÄvinn, Erste Ung. Landw. Maschinen fa!bri!ks-A.°G. (7/5 Millionen StaminVapiital) 96 Millione« Renrgewim:, Atlaniica Trust außer 14)5 Mllioneu Reserven noch 45,04 Mlliouen Remgewmn, GMMnchMisabvikS-Tll-G (Ä2/6 Millionen Stammkapital) 104 Mllione» Reingewinn Herkuteswerke A.-G. <16 Millionen StammikapM, 23^ Brutto) 2pi Millionen Reingewinn, Armin Hertz' SShnl Salamilsa'bviks-A.-G. (16 Mllionen StammLapttal, 86 Brwttoi 1SPK AMiEN Reingewinn. Unterbilanz: Die Platt«! sseregional Elektr. Werke (Unternehmen der Trust A.-G.) Hai bei einen: StammLaPiM von 6 Millionen einen Devlust boC 8 MMowen zu veuzsächnen.