Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1587 (14.7.1923)
- Date
- 1923-07-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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SLv. 1587 Men, Samstag MWe MrMigkett für die MranleT" Paris, 11. Juli. (I. C. B.) Wie der Vertreter der Mischer: WeUMsLocherenz in der'Mvaine, Dr. Adler, berichiet, werden von der, jüdischen WelchUssko-trserenz 80 Kinderheime, 20 Heilanstalten mtd 20 Jnvalidenhäuser, die verschiedenen loyalen Gesellschasten oder Regieruttgslbchördett gehören, in der Ukraine und Krim. unterhalten. Unter den gc- - neunten Jnistiintiomu/finddie Kinderküchen und die mrdiz-nuschen Anstalten, die von der jüdischen Welt'hilsskonserenz selbst begründet wurden, nicht inbegriffen. Ungefähr 500 Wohlsahrtsanftaltet: «in der Ukraine erhalten von der jüdischen Welthilfskonserenz von Zeit zu Zeit größere Subventionen. 'Jnsgesarnt wurden von der Müschen Welchilfskonferonz über 100.000 Personen in der Ukraine unterstützt, darunter 75.000 Kinder. Erdbeben in Spanien. Madrid, 12. Juli. Gestern wurden in La Victoria, Lori- >a, Logrono und San Sebastian Erdstöße verspürt. Gleichzeitig gingen schwere Gewitter nieder/ In der Umgebung von Saragossa ist das Land in einen See verwandelt. In einer Vorstadt von Saragossa sind ungefähr 30 Häuser, in den Dörfern San Juan und Muzaroza ungefähr 60 e i n g est ü r z r. Die Bevölkerung hat sich in die Berge geflüchtet. Zertrmgssetzerstrmk in Linz. Wie aus Linz berichtet wird, dauert der Lohnkampf der ZeitungSsetzer unvemrinldert fort. Mit Ausnahme des soziald-nndkratischen Tagblatt-es, das nornl-alen Umfang hat, mußten die bürgerl-ichMt Blätter ihre Seitenzahl auf vier bis sechs reduzieren. Die „Linzer Morgenpost" kann seit gestern überhaupt nicht erscheinen. Anspriignns von österreichischem Hartgeld. 'Oesterreich bekanntst, und zwar in Kürze, wieder Hartgeld. Die Regierung hat gestern im Nationalrat eine Borlage eingebracht, die sich auf die Ausprägung vor: kleinen Münzen bezieht. Unser Kleingeld wird künftig auf 50, 100, 1000 und 5000 Kronen lauten. Wie wir Hörens ist noch vor Genehmigung der Vorlage durch den Nationalrat mit der Prägung der neuen Nünzeu im Hauptmünzamt bereits begonnen worden. Sie sind aus einer Legierung, ähnlich der jetzt in Deutschland verwendeten, hergestellt, ober von besserem Material. Die Mmrzen werden nur nach Maßgabe des Verkehrsbedürfnisses und gegen Einziehung des gleichen Betrages kleiner Noten in Umlauf gebracht werden. Der Betrag, der ruf Grund dieses Gesetzes auszugebenden Münzen darf höchstens 20.000 Kronelt auf den Kopf der Bevölkerung betragen. Die Münzen sind Lei allen Bundes- und den übrigen öffentlichen Kassen nach ihrem Nennwert in Zahlung cmzunehrnen, und zwar die Münzen zu 1000 und 5000 Kronen bis zum Betrage von 200.000 Kronen, die kleineren Münzen bis zum Be-. trage von 20.000 Kronen. Hinsichtlich des Privatverkehrs wird festgesetzt, daß alle Zahlungeil, die in österreichischen Kronen geleistet werden können, auch in diesen Münzen geleistet werden können; doch ist niemand verpflichtet, Münzen zu 6000 und 1000 Kronen im Betrage von mehr als 100.000 Kronen und kleinere Münzen im Betrage von mehr als 10.000 Kronen in Zahlung zu nehmen. Das Gesetz wurde gestern vom Budgetansschusse a ng e n o m m c it. Sie AMe Blumauer. o>t der Angelegenheit der vom Kanzleidirektor der Wiener Universität Dr. Josts Blmrmuer gegen den ProrMor Prof. Dr. Niehl erhobenen Ehrenbeleidigungsklage, bei der es infolge des gegenseitigen Ausgleiches zu keiner Verhandlung kam, teilt uns Rechtsanwalt Dr. Steger in Ventretuna des' Prorektors Prozessor Dr. Richl folgendes mit: „Bereits einige Tage vor dem Verhandlungstermin hatte Regierungsrat Dr. Blumauer einen P:n:kt seiner Ehrenbeleidigungsklage ausdrücklich und vorbehaltlos zurückgezogen. Die Basis des über , den zweiten Punkt der Klage getroffenen Ausgleiches bildeten die gegenseitigen Erklärungen des folgenden Wortlautes: In deur Besicht eines Wiener Wattes über der/ vom Kaufmann Hugo Gerstl gegen Herr:» Hoftat Prof. Dr. Gustav Riehl geführten Schadetuersatzprozeß war die Behaupturrg citthalten, Hoftat Richl hätte angegeben, daß die bei ihn: im Rektorat der Universität eingel-aufenen Beschwerden, daß Beamte der Universität bei den dort abgehaltenen Stöfsakionen Tantiemen und Rcmunerationen. erhielten, sich gegen den Kanzleidirektor Herrn Regierungsrat Dr. Jstef Blumauer gerichtet haben. Demgegenüber erklärt Herr Hafrvt Richl, daß diese Darstellung unrichtig ist, daß er eine solche. Angabe niemals gemacht, überhaupt keinen Namen genannt hat un-b alle aus der gegenteiligen Behauptung gezogenen Dedulationen insolgsdesseu falsch sind.' Hoftat Richl hat'keinen Anlaß gehabt, Herrn Regierungsrat Blumauer der Annahme einer Tantieme oder Remuneration zu beschuldigen. Dagegen erklärt Herr Regierungsrat Blumauer, daß die von ihn: dem betreffettden Blatte zugespndte Berichtigung von ihm tmr im Zustande der Ehren not wehr verfaßt tvande. Er bedatwre daher, durch diese'.Berichtigung den Schein des Zweifels an der Wcchcheitsliebe des Herrn Hofrates erweckt zu haben und zieht, nachdem er sich von dem wahren Sachverhalt jiberzatrgt hat, die von ihm gegen Herrn Hoftat Dr. Riehl.erhobene Ehrenbeleidigungsklage als grnnd- und gegenstandslos zurück. Erhöhmg des Reiuigmrgsgelder t Voraussichtlich ab 1. August , «m 60 Prozent. . ''t.'v gestern abgehal-tenett BersannMutg des All ge-. •IHM,., •; iv und P-or!-icte'.'. eines :c"!.' der f?'cfevciti Wiener Morgenzeitung. _14. Juli 1923_^ ' Seite 8 Milliardeichetrug eines. itofr industriellen. 8« Wie« verhaftet. Gestern vocutittagS erschien im Wiener Sichecheitsbureau ein. Kriminalbeamter der Prager Polizeidirektion und ersuchte auf Grund eines Haftbefehles des Kreisgerichtes in Reichende r g um die Verhaftung des Großindustriellen Felix Czizek, der aus der Tschecho-Slowakei seit einigen Tagen verschwmrden ivar und vom Kreisgerichte Reichenberg wegen Betruges mit einer Schadenshöhe von 36 Millionen tschechisch«: Krone», ■ ‘ das sind zirka 70 Milliarden österreichische Kronen gesucht wird. Czizek war seinerzeit Alleininhaber der Webwarenfirma Fritsch u. Co. in Haindorf in Böhmen und schuldete der Reichercherger Bank ans einer einjährigen Geschäftsverbindung den Betrag von mehr als drei Millionen tschechischen Kronen. Ende März 1923 wandelte er diese Firma in eine Aktiengesellschaft um und die neue A. G. übernahm die Fabriken in Haindorf, Weißbach, Brünn und Hnssowitz in der Form, daß er die Schulden des Porbesitzers mitübernahm. Czizek übertrug seine Aktiven an die Gesellschaft, ohne für bcc. Deckung der Passiven Sorge zu tragen. Als Gegenwert für die Objekte erhielt er 10.000 Aktien a 1000 tschechischen Kronen Nominale der neugegründeten Aktiengesellschaft. Am. 16. v. M. erschien nun bei der ReichemrgerBank der Vertreter des Fabrikanten aus Prag und teilte mit, daß sein Klient nicht, in der Lage sei, seine. Schuldet: voll zu zahlen und schlug einen Ausgleich mit. 50 Prozent vor.. Gleichzeitig wies .er eine' Aufstellung vor, aus der. zu entuehinen war, daß einer Aktivpost von rund 35 Millionen tschechischen Kronen eilte Passivpost von rü«d 61 Millionen tschechischen Kronen gegeiiüberstand. Die Reichenberger BatÄ ließ nun Erhebungen einleiten, die ergaben, daß diese Aufstellung unrichtig war. Herr Fzizek hatte nämlich in der Aufstellung angegeben,' daß e* für den Verkauf der 10.600 Aktien der neuen Gesellschaft an dve A. G. für Dextilunterne'hmungen in Vaduz einen Betrag von mir drei Millionen Schweizer Franken erhalten habe, während er tatsächlich das doppelte, also sechs Millionen Schweizer Franken erhaltet: hat. Er bezahlte wohl einen Teil seiner Gläubiger, ohne jedoch -auf die Bankglättbiger zu achten, der Zentrale, Fries, mit, daß nach vierwöchiger Dauer die Verhandlungen über die Erhöhung des R-eitvigungsgeldes dieser.Tage abgeschlossen wurd-eu. Die Neuregelung des Reinigungsgeldes unterliegt■ nur mehr der Bestätii-gü ng des Landeshauptmannes von Men. und dürfte das. neue ReinigvngsgÄd, welches.gegetmber.den: jetzigen um 60 Pro- . zerrt er höht wurde', bereits mit >1. August in Kraft tveterr. R««d «m die Hmserlacke. ' Heilijgsnstadt hat jetzt täglich seine Sensation. Zuerst war es nur der bloße Gestank, der von der Hauserlacke ansging, der Langsam, äber beharrlich die Luft -erfüllte. Daun kamen die Begikeitumstande dieses übler: .Geruches. Eines Tages erschien eine Konmnssion, besichtigte, begutachtete, nahn: die Nasen voll von dem mMrWchten Schwefelgeruch und stellte fest: „Es stinkt in HMgenstadt" Dann kanten Arbeitsleute, stellten eit: Gerüst auf. Darauf wurde ein Motor mit einer Pumpe placiert, eine lange Rohrleitung wr:vde von der Hauserlacke bis.zum Satn- - mMmal gelegt urtd feit vier Tagen surrt der Motor, saugt die Pumpe ibfe rote Flüssigkeit in dio RohvleititiW, von wo sie netter Verbreitung von infernalischen Düften in den..Samnrelk.inal. fließt. Ükud am »Ufer ftcht gan-z-Heiligenstadt und schaut, zu und . ergeht' sich.it: Vermutungen, -vas Wohl Ms dem Grunde dcs Deiches fein mag. „A Schwöseilguellen is HM. -Passens auf, in a paar Monat is HeiligeUftM a Kurort, wia Baden oder Karlsbad.. Passens auf, i lMs g sagt.. ." „Gehn's, redens do net-so daher! Tote Viecher liegen dvm^ und dö stinken a so." Di-e Meimmget: -wogen hm und her. Die Gelehrten, rund um die Hauserlacke, sind sich noch nicht im Klaren. Welche Geheimnisse bergen sich wohl -auf -dem Grunde des' Tümpels . .. Gestern hat es dort draußen wieder eine Sensation gegeben: Die aus jahrzehntealt-e-tn Mist ttud Abfall - der Groß» sta-dt'.-böstehenden Ufer .des Tsiches sind infolge des Sm-kyis des . Wasserspiegels eingestürzt. -Die Polizei mußte dm F"hrwerksverkchr dort verbieten. Die fleißiMn Goldsucher — die Koksstierer —sind auf das andere Ufer übersiedelt^ und setzen , dort-unter Nichtachtung.der Gefahr ihr Handwerk fort.. Denn es besteht die Möglichkeit weiterer Erd nt t s ch e. ' Zu etwa zehn Tagen, sagen die SachverstäudiKett, wird man' wissen,- tzvas -es mit dem üblen Geruch, -in den Heiligenstadt geraten ist, für ein Bowandtwis hat. Dann wird es.fich. zeigen, ob die Anhättger der Schwesel^uellcntheorie oder die, die meinen, daß es alter Unrat sei, der da zum Himmvl stinkt, recht halben. Jedenfalls IM Döbling seine. Settjation, wem: auch eine übelriechetche. Die Friseure werde« teurer. Als am 1. April d. I. die Warenumsatzsteuer in Kraft trat, beschloß die Genossenschaft der Wiener Friseure, den lächer-. lichen Steuersatz von ein Prozent, der beim Rasieren 20 K.' und beim Haarschnerden 50 K. betrug/ den Kunden aufzurechnen, obwohl nahezu sämtliche Branchen solche geringi^gige Beträge nicht auf das Publikum übevivalzten, sondern ans Eigenen: trugett. Es kostete -daher nach dem von der Genossen« schaift festgesetzten Tarif das Rasieren 2020, das Haarschneiden 505.0 K. Vor wenigen Taget: hat nun die Genossenschaft be- |. schlossen, die Preise zu „regtilier.-ti", das heißt beim -Rasieren vte leer ausgingen. Ende Juttr ließ er dann seiuetr Wohnsitz . in Haindorf auf und ließ sich auch seine Möbel und das Inventar nach Wien senden. Das:S&tettet SichechMsbuivvau forschte davaufhi-n den I-nduftviellen in fwoem’ Mteitzlsuarbier, w der Hegelgasse 19, aus, wo «er seit zivka zehn Tagen ünaug-emeWet wohnte. C z izek gab bei der Einvernahme zu, daß die Be'haupttm'gen der Reichenberger Wank bezüglich der Aufstellung vichtfg seien und daß er tatsächlich die Aufstellung der AEtiven > und P a f s i v e n u n r i ch t i g gemacht habe und daß er darin einen Betrag von achtzehn Millionen tschechischer: Kronen unterschlagen habe. Er erlklävte .jedoch,' daß er den Betrag von drei Millionen Schweizer Franken süiuem vigenen Vater zediert habe für Schulden, die dieser.für ihn somerzeit gedeckt hatte. Czizek gab'' ferner an, das, er 'infolge des schlechten Geschäftsganges in große.materielle Not, geraten'fei und' sich seine'BankschMet: ümerhälb eines Jahres von .24 Millionen, auf 42 MMoner? tschechische Kronen erhöht haben. Er schuldet nach seiner Angabe . der Äieich-enlbevger Bank 5-5 Milli: o n e n,, dem' AllgLmei nen Böhmischen Bankverein zirka 14 Mi l l i.o ne n,'' der Bö Huris ch er A g r a ru n d I ndustriebattk 10 Millionen-.und der Landwirtschaftlichen Kreditanstalt ..in Brünn etwa 4 Millionen Kronen. Seine-tr Haushalt hat er Ettde J^tmi 1923 aufgelöst und seine Möbel seien» bereits damals schon-an . die A.-'G. für TexGunternehmungen in Vaduz, verkauft gewesen. Sein Wiener. Aufenthalt habe den .Zweck, hier Aerzte zu konsultieren, da er infolge eines im vorigen Jahre erlittenen Sch-laganfalles. ttdend und gelsthmt sei. Gegenwärtig besitzt Czizek angeblich gar. keine Barmittel. Bon dem ÄÄbeiltriansport wurde in Z na im noch vor Verlassen der tschechischen Grenze oin- Waggou und hier bei der ZetriNlÄW-editionsgesellschiaft die drei anderen Waggons sichevgestM und besch'lagtrahnrt. Czizek . wtwde >dcm Landesgericht entgeliösert. wurdet: die 20 K. -dem Pitblikntn großmütig gcschetckt, bei alle:: anderen zirka 20 auf -dem von der Gmossenschast herausgegebenen Preistarif enthaltenen Arbeiten aber -wurden ncm:- hafte Auffchläge nach oben vorgenomitren, so wurde zum Beispiel das Haarschneiden von 5050 auf 6000 K., an Samstage:' gar auf/7000 K. hinausgesetzt. K« RM«»W M der Laubstraße. Gestern.nachmittags hat sich aus der Landstraße ein verwegener Raubanfall abgespielt, bei dem der Täter eine geringe, Beute gemacht hat. It: den: Häufe, Landstraße Hauptstraße 126, hat der RUttneister Karl St. feine Wohnung, die unter der Aufsicht der 65jährigen Wirtschafterin 'Marie St. steht. Die alte Frau weilte gestern allein in der Wohnung, als gegen viertel 6 Uhr jematrd an der Eingangstür lautete. Die alte Frau benwrkte einen Alaun, der ihr Ms ihre Frage' zv.r'ef, er sei vom Ritttneister geschickt worden. Gegen ihre, sottftrge 'Gewohnheit löste sie die SicherlMtskebte aus und ließ dot: Mann emtreietr. Er trat in das Zimmer, blickte sich einige Male un: und warf sich dann plötzlich auf die alte Frau und verlangte Geld oder Sch-muck. Dcn:n würgte ' er sie, doch die Frau vermochte sich aufzuraffen, eilte in die ' «Küche, wo sie eine Brieftasche mit 50.000 K. holte. Sie reichte die Tasche den: Manne, doch war der Räuber mit dem Betrage -nicht zuftiedm. - Er packte neuerdings die Frau, warf sie zu Boden, bis sie haW das BÄvnßtsein verlor. Sie hörte noch schwach an der Eingangstüre läuten, sah m ihren: benommenen Zustande, wie sich der Mann zum Guckloch begab, um hinauchufchen' und sich dann entfemte. Als sie sich etwas erholt hatte, schlug sie Lärnr und Hauspartei-en eilten herbei. 'Die poil-izeilichen Erhelbungen sind eingeleitet. Ser 8»lk-S«der. Entgegen den Gerüchten, daß die paritätische Kommission, die allmonatlich den Jtrdcx festznsetzen hat in diesem Monat nicht mehr zusammen;\ ::ett würde, erfahren wir, daß die Kommission heute zur F^Metzung des Index fiir Juli' tagen wird. Mit Rücksicht auf die Herabsetzung der Preise für verschiedette lebenswichtige Bedarfsartikel, hauptsächlich des Brotes, des Fleisches und anderer Lebensmittel ist fast mit Sicherheit zu erwartett, daß der diesmonatlichc Index negativ sein wird. * Das Schachturnier tu Mährisch-Ostrau. In der ueuntell Runde des itrtert:ational-en Schachturniers verlor Spie lmaun gegen Tartakower, Hromadka gegen Zelezniew, Bogolsuibow -gegen Tarvasch., Reti gegen Lasker. Euwe gewann gegen Rnbinstein. Die Partien Pokorny—Grünfeld und Wolf— Walter wurden uuterbrochen. Stand nach der neunten Runde: Lasker 7^, Reti 6,6, Zelezniew,.Tartakower, 6. Grütsiold 5 (1).- Spvel-manu 6, Enwe, Bogolij-Nbow 4,6. Rubinistem 3-6. Wolf 3 <1), Darrasch 3, Pokornh 2,6 (1), Hromadka 2,5, Walter 1.5 (1). i!i Eröffnung einer Flugpostlitne Wien—Budapest. Die Trcms-Europa-Unon (Oesterreichische Luftverkehrs-Wiengesellschaft in Gründung) evösiwet am 10. d. ihre Flugpostlmie Wien—Bupapeft. Die Linie -wird mit J^unter-Wasserflu<M:rgen betrieben, i * Die Goldparität für die Periode vou: 16. bis 22. st ist nnt 14.400 Krönet'. ftsWst'yt worbe 8642