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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-08 · Heft 1581 (8.7.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1581 (8.7.1923)
Date
1923-07-08
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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- Geste 12 P Wien, Sonntag Wiener MorgenzeirsM. Hamsterer auf fremde Zahlungsmittel bemerkbar. Dieser Amistrwnr kommt nicht so sehr in der Steigerung der Devisenkurse zum Ausdruck als darin, daß die Reichsbank nur unter, den stärksten Drosselungen den Anforderungen genügen kann. Nach Mitteilungen der Reichsbank wurde dir Nachfrage nach fremden Devisen am gestrigen Tage ach 85 bis 90 Millionen Goldmark geschätzt, ein Betrag, der weit über den tatsächlichen Bedarf der Wirtschaft hinausgeht. Die Reichsbank hat nur wenige Prozente der Nachfrage durch Zuteilungen befriedigt, um ihren Goldbestand zu schonen. Erhöhung des Banknotenumlaufes. Berlin, 7. Juli. Der Reichstag hat heute ein Gesetz über die Erhöhung des Notenumlaufes der Privatnoienbank in allen drei Lesungen angenommen. Ununterbrochene Bahntariftrh'öhungen. Berlin, 7. Juli. (Tel.-Komp.) Nachdem zum 1. Juli die Personellrrnd Frachttarife ach den deutschen Eisenbahnen durchschnittlich verdreifacht würben, wird nun bereits eine neue Tariferhöhung zum 4. August angekündigt. Das Ausmaß der Erhöhung stcht noch nicht fest, doch sollen dresmals die Perfonentarife besonders stark hera-ngezogen werden. Auch die Kohlenpreise werden eine neuerliche Hinachsetzung erfahren. Heute sollen auf einer Konftrenz in Bochum die Löhne der Bergarbester des besetzten Gebietes festgesetzt werden, worauf daun Montag der Ausschuß des Reichskohlenrates über die Steigerung der Kchlenpvei.se beschließen durfte. BeUscher Msuesitwerte. BÄcmntlich hat die Nnionbcmk von der deutschen Firma Karl Spaether, Basel-Hannover, 4200 Aktien durch Kauf erworben. Bisher hat sie 3500 Stück besessen. Mit dem Privatbesitze ihres Präsidenten Basel besitzt nunmehr die Unionbank die knappe Majorität. Zu erwähnen wäre, daß auch Schneider-Creuz-o-t 6000 Aktien besitzen. Der gesamte Aktienbestand der Veitscher Magnesit beträgt 29.000 Aktien. Die Warenmärkte. (Eigenbericht der ,Mieuer MopgentzMtNg".) EhemKÄien. Das ChemMMengeischäist bswe^ts sich auch in« der Berichtswoche in ziemlich ruhigen Bahnen. Besondere ^Anregungen sind nicht M verzeichnen. Nur in Artikebu douffcher Provenienz find vewinMÄ fchr günstige EinlkmHe zu tätigen, die mit Rücksicht auf die MarTentwertung als weit unter dem WeltmmMprsrs liegend M bezeichnen siÄd. Die Preise in österveichHchen Kronen liegen in den meisten ÄrtikÄn ziemlich «uüverärchert, doch wird der EinAuß der reuen Zollverordnung» so weit er Chemikailien betrifft, bereits in Betracht gezogen. Je länger die StaLMüt der österreichischen Krone andauert .und jo «tchr dadurch abnormÄe P^MchlwanPungen vermieden werden können, um so wichtiger werden mit der Zeit der Transportweg und die Frachtspeßen, die beim Import, beffiehiSlgsiweüse EAwrt. von Rohprodukten. k die Kalkulation gezogen werden müssen. Gerade für das mwslawiische Absatzgckiet wird der Weg Wer Wien.setzt vielfach unrentabel, und Triest der Vorzug gegeben. Das ParoFftuaesäMt liegt ziemlich ruhig, wiekvotzl bereits große Abschlüsse Kr spätere LicheMngen bei den Raffinerien getätigt worden sind. Der reue Zolltarif sieht Kr Parasfm einen bedeariend höheren Zoll vor. Montanwachs * ist nach wie - vor bedeutenden Preis-') schwan'tungen unterwovseu, da je nach der Markabdeckung die Ware m den verschiedensten Preisen kursiert. - CarnauibcSvachs lieht ruhig. Japanwachs bei. geringen, Beständen sehr fest. Der TerPentiNölmarkt hat sich noch immer nicht sta'bilisiert. Einheitliche Preisbildungen treten noch nicht in Erscheinurg. Im allgemeinen herrscht reges Angebot bei schwacher Kawflust. In einzelnen TerpeMinöfforten ist der Markt üiber- Mt. A'la UH in Stücken weist eine Erhöhung um 1OO K. aus und notiert 3550 K., trmtsit Wien, Aut ichl o r befestigte sich um M K. auf 3600 K.. dagegen schwächte sich CWoÄaHiimn, achchmolzön, 70—75, um 2OO K. cvuff 22OO K. ab. Wein steinsaure behauptete den Preisstand und irotiert 47J500 bis 48.000 K. Zu Markte kamen noch Soda bic. B. m 4800 K-, M. B. B. m 5900 K., rollend ab Wien. Zu Bugimr der Woche war sür Soda kr ist. etwas Frage vorhanden, am Schlüsselag dieser Artikel wieder vernachlässigt. RoWlprerse. Im Zusammenhänge. nrit dem Stürz der pol-r.-i scheu Mo r k ist eine namhccht-e Steigerung der Rohölpreise ei-ngetreten. Der für Mai mit 725 Poln. Mark festgesetzte Preis für Rohöl ist in den letzten Monaten aus 1800 polu. M. Pro Kilogramm, lvlko Scvmünelstelle. hinausigeisetzt wordm. Die Verteuerung des Erdöls und der Erdölprodukte im letzten Jahre ist nicht bloß aus die Entwertung der Polenmark Kurückßuführen, was bei Berechnung einer Jndexzilffer aus Grund der in Dollar -rmgerechneten Preise ersichtlich ist. Setzt man den Preis Kr Erdöl im Februar IW gleich 1, so ergeben sich in> den folgenden Monaten des Jahres die Ziffern 1, IM, 1,W, 1,80, 1,M, IM, 1,63, 1,76, 2, IM, in den ersten Monaten des Jahres 1928 die Ziffern 1,85, 1,70, 1,50. Mir aus Erdöl gewonnene Produkte betragen die anÄogen Ziffern Kr die gleichen Monate 1. 2,28, 2,46, 2M. 2M, 2M, 1.87, 2,72, 2M, 2,16, 2/38. LM), 2>62, 3M. Während sich die ErüMpveffe m der angejgelbenen Zeitspanne. um 50 Prozent, die EMlproduLte um rund 3OO Prozent verteuert haben, ist der Bruttogewinn bei der Bevavbeivnng nicht gelegen, sondern Um eir'ige Protzrente gchaWen. Börsan-Kommisslonsgeschfift und WecSnseistube MAG ID & Co. Wien, l.y Hohenstaufengasse 11 4027 Zucker. .' In der BerichtÄvoche sind unKeiseMche Bsvänhevungen eingetreten, nur prompte tschechische Ware schwächte sich um 6 bis 10 Punkte ab. Es notierten: Kristall 4,85 tschech. K., Würfel 4,80 tschech. K., pvovtpte Lieffevung, sowie 3,30 rchp. 3,55 tschech. K. pro Oftbber—Dezember, im GcmOvaiggon ab Grenze, unverzollt, unversteuert. M Lager Wien notierte: Kristall 16,MO K., Würfel 16,400 K. Der Verkehr am deutschen RohizuckermaMe ruht, weil es immer noch rächt feststeht, in welcher Weise die Regelung des Berkchrs in Zucker vom nächsten Betrichsjahre an stattffmden wird. Die ReichsvegievMg will mit der enWMigen näheren Entscheidung anscheinend erst tvarten, bis es sich mit einiger Sicherheit üiberschen läßt, wie die Zuckerrülbenevnte in diesem Jahre mlSfalben wird. Seron eine gute Mbenornte kommt, dann werden wohl keir.e Beschränkungen des freien Verkehres mehr bestehen AMen: im anderen Falls wird mau wohl doch mit der Auisrechterhäktung von Sicherungen' rechnen müssen. Jedenfalls lähmt die uneroffchiedem Loge die freie Enffäktiung des Geschäftes, wodurch wieder die Ausbreitung des Rülbenanlbaues im naWen Jahre gehemmt wirh. Die Entwicklung der Zuckerrüben ist nicht nnbeffriedigerod gellveisen, der Mntritt sommerlichen Wetters wird dringend gewünscht. Der augen- Mckliche Zuckerpveis, Frachtgleache Magdeburg, stellt sich auf 195.000 M. pro Zentner. Diese bedeutends Steigevung mag zunächst^ auch dazu beigetragen haben, es einom Teil der Inter-' essenten geraten erscheinen zu lassen, sich ZivrückhMmng anifzuerlegen, MM abgesehen davon, daß es gegenwärtig keiweswögs leicht ist, die notwendigen Summen für die Erwerbung größerer ZnckermetMn aMchringen. Tabak. Die DWMnärk-te i n Hamburg, Bremer: und am Rhein waren fest. Die sehr hohen Guldenkurse eÄschwevten die Einfuhr von AEandsware und die deutschen Großhändler waren wenig verkarofsbustig. Die Jnlandslbestände an Zigarrentabak sind nicht erhMtch, es sird aber Sendungen von den Ursprungsländem rmterwegs, die noch rm Laufe des Monates erwartet werden. Bessernde an ZigarettenrwhtMir sind in ausreichendem Maße vorhanden, in den meist bogchrten billigen Sorten gelber Bchchaffenheit stößt man aber anff.große Knappheit. In selteroeren Fällen gäben die deutschen Firmen Angebote in- Ansla-ndstäbak Zn Markwährung heraus, und darm auch Mr aus der GrAmdliage eines gewGen Güldenkurlses. bei dessen Aendovung sich auch die Preise enMrechend verändem. Bei einigen hwndrt Zerotnem 1822er Tabccken. die von Mannheimer Händlern an FabvAcmten überM.gen, wurden sür den -Zentner 1.6 bis 2 MMionen gezahlt. Hopfen. Der Sa-Mr Markt liegt ruhig, wenn auch nicht geleugnet werden kann.' daß die Tendenz fest * blieb, man' notiert 1080 vis lll«0 K. Dagegen herrschte am Nürnberger Markte anhMende Nachfrage. Eigner holten, stark zurück, so daß es an geeigneter Ware mangÄt und die Käulser daher die höchsten Fordevurogen bewilligen müssen. Es < ist eine Erhähuna um durchschnittlich 2 Millionen Mark pro Zentner zu verzeichnen. Umgesetzt ' wurden Markt- und 'Gebirgshop-en,- Mirttemberver und Hallertauer - im /PreiSrahmen von 5ß) bis 7.60 Millionen Mark. Für die Wsitewrotwickkiung der HopfenMlcmM läßt auch fetzt noch das Weiter sehr m wünschen übrig. . Börse M landwirtschaftliche Produkte. (Ligenibericht der „Wiener MovgmMung".) Infolge des bevorstehenden Emtebeginnss. ist allgemein Materialknappheit zu beobachten. In Oesterreich hat'der Roggenschnitt bereits begonnen und erwartet man aus der Marchfelder- und Kremsergegend bereits, in den ersten Tagen der. kommenden Woche greifbare Offerte, in neuem Roggen.. Aus der; Umgebung von Amsteiien liegen Meldungen vor, daß dort Wintergerste bereits, eingefahren wurde und haß die Qualitäten der neuen Frucht günstig sind, nirt Ausnahme von . kleinen Mängeln durch' .Beregnung. An der. heütjgem'Börse war Weizen nur spärlich offeriert und erzielte unveränderte Preist. Roggen'tendierte etwas fester, alte Ware Mi. Mais verzeichnete reges Geschäft zu etwas höheren Preisen. Sehr fest tendiert Hafer, der seitens des Lokalkonsums ständig gekauft wird und wegen des knappen.Ausgebotes fortgesetzt höhere Preist erzielt. Bon Hülfenfrüchten werden weiterhin Bohnen seitens . des Auslandes gesucht, . gute, gesunde Ware wird naturgemäß bevorzugt und Mchrforderungen glatt bewilligt. Weißbohnen erzielten angeblich 7 Dollar, für Rechnung der Uebersee, ferner fanden Abschlüsse statt zu 1,60 Lire ab Triest. In Rauhfutter ist weiter wenig Verkehr, die Preise sind unverändert. Das Mehlgeschäft zeigt' noch immer keineswegs lebhaften Umfang. Wohl werden hier und da Nachrichten kolportiert, daß. höhere Preise bezahlt'würden, es dürfte sich indes in diesen Fällen nur um.waggonweise Anschaffungen handeln, ein güitzes. GeschHt er s t k 1 siger Qualität vmd Am&iftfmmg bei MWMll, WMMNAiMMM» W16B m M , Beatrixgmsa 26 Id. 965 111., Heumarkt 7 iöer Exporteare k-aufen am vorteilhaftesten 8. Jick 19S8 Nr. KM ist nicht zu beobachten und zeigen die Preise so ziemlich uitbm änderten Stand. Allerdings muß betont werden, d^ß das Offert der zweiten Hand sich ganz merklich verringert hat. ES notieren pro Kilogramm ab Wien («llusive der Pauschalwarenumsatzsteuer); Weizen inländischer 3850 bis 3760 K., Roggen inländischer 2660 biS 2760 K., Gerste Miwdffche 2700 bi» 8800 K., Futtergerste 2360 bis 2460 K., Mck» jugoslawischer 2775 bis 2875 K., Cincpmuttn 3350 bis 3450 K., Hafer ungarischer oder rumänischer 3000 bis 3100 K., Reis itakenischer 7700 bis 7900 K., Burma 6260 RS 5350 K., Siam 7400 bis 7700 K., Bruchreis 4200 bis 4300 K., Hirse 2760 biS 2850 K., Hiffebbrein 6000 bis 6700 K., Mohn 14.600 . RS 18.200 K., Weißbohnen' ungarische 4400 bis 4606 K., Kocherbseu mgarifche 3000 LiS 4000 K., Großlinsen rumänische oder Mische 41.000 RS 12.000 K., Kartoffeln inländische 420 biS 66V K., tschechoslowakische 370 biS 420 K., Futterkattoffeln 300 LiS 320 K., neue ägypttfche Zwiebeln 2900 bis 3000 K., Rollgerste 3600 Bis 4600 K., Malz rumänisches 4300 bis 4400 K., Malzkeime 1900 biS 2000 K., Biertrebern 1360 bis 1400 K., Wicke 2800 bis 3100 K., Zuckerrübenschnitten entlaubt 1700 bis 1800 K., Heu österreichisches lose neu loOO LiS 1100 K., oberösterreichisches, gepreßt alt 1700 bis 1800 K. ab Station, Preßheu ungarifcheSllOO bis 1200 K. ab Grenze, Schaubstroh 1200 bis 1350 K. ab Station, Leinsaat 4200 bis 4500 K., Hanffaat 6300 bis 6600 K., Weizengrieß inländischer 6400 bis 6500 K., MaiSgrieß 4000 bis 4160 K., Weizenmehl Rnller inländisches 5900 bis 6000 K., MgarischeS 6300 bis 6500 K. (2.46 AS 2.65 tfchech. K.). Kochmehl hündisches II» 5200 bis 5300 K., Brotmehl In 4700 K., Futtermehl la 2300 K., Rogaenmchl inländisches I» 4400 K., tschechostowEsches 1.60 bis 1.70 tfchech. K., Weizenkleie inländische 1300 bis 1360 K., MSläNdische 1250 bis 1300 K., Röggenkleie 1300 biS 1360 K. BaumwMmartt. Aew-Borh» 6. Juli. BaumwollzuKhren in den atlant und Golfhäfen 6000, im Innern 1000, AuSftchr nach Großbritannien , nach vem Kontinent 2000. Lokalmarkt middling: 27.59 (gestern 27.65). Tendenz: kaum stetig. Termine: Juli 26.82, August 25.60, September 24.46, Oktober 23.97, November 23.70, Dezember. 23.48, Jänner 23.17, Februar —.—, März 2317, April —, Mai 23.04. Die Devisenpreise. In Zürich ist gesterm die Re ich 8m ark wieder zurückgegangen und notiert 0.0028 geen 0.0030 am Bortage. Auch der französische Franken erfuhr eine Abschwächung von 3410 ans 33.85 und die polnische Mark eine solche von 0.0095 ans 0.0050. Hingegen wies die tschechische Krone eine ganz kräftige Steigung von 17.5760 auf 17.80 auf. Die österreichische gestempelte Krone blieb unverändert 0.0083. In Berlin erhöhte sich die tschechische Krone von 5386.60 auf 6411.25 und die osterreichische Kro ne von 249.35 auf 259L5. DaKr büßte die polnische Mark von 190 ans 112.50 im Preise ein. Der Dollar und das Pfund Kelten sich auf dem letztgemoldeten Niveau. Die Stimmung in Mnarizkreifen war gestem ausgesprochen fest. Bösondors gefragt urod höher waren Staatsbahnaltien, die Aktien der Elektrizitätswerke, Bautpapiere sowie Ersen- und Maschinenf-abrUsaktien.. Die Versorgung gestMete sich verhälftnSmäßig leicht. Geld war zu 1 bis 1J5 Prozent erhältlich. Tschechische Arbitragewerte waren in Kost gesucht. Drei BSrsentage in der Woche. In der MtÄgen Plenmsitzung der Wiener- Bövsekammer wurde beschlossen, vorläufig an der bisherigen Einteilung festzuhMen. wonach nur M o nt Lg, Mittwoch und Freitag Börstvers>amrMM'gen der Effekterosektion stattfinden. „Geld ohne Ware". In den nachstehenden Werben konnte gestern eine Kursstststellmrg nicht zustande kommen, da der stürmischen Nachfrage roitt verschwindendes Angebot gegenüberstand, vehement Geld gelogt wurde, Ware aber nicht vorhanden i war. Banken: Bank Malapolski, Steiermärkische Eskomptebaick, Internationale Handelsbank. Versicherungswerte: Phönix Leben/ Phönix Elementar. BraMroiwerte: Hauser u. Sobotka, Lemberger Brauerei, Liesinger Brauerei. Eisen- und Metalle: Ditmar Lampen. Elektrizitätswerke: DynamowerVe, Oberösterretchische Mafferkvaft 'Borgabeaktien. Kohlenwevbe: Rossitzer Bergbau. Leder'und Schuhe: Loona. Maschinen: Grazer Waggon. Textil: Troppauer Tuchfabrik. Unionbank. Die iilnionibank hat iernen Wößsren Posten von Wtien der Abad-ie-P-apiergesellschaft-A.-G., Wien, erhvovben, uw dem Unterrvchmen dauerndes Jnt-sresse zuznwenden. Die Bank wird auch in der^ Verwaltung der Gesellschaft , entsprechend vertreten sein. Die M^die-Papiergesellschaft--A.-G. ist eine Gründung der Saeiete Anonyme >des Papiers Madie, : Paris, und besitzt Fabriken in Wien und Dresden. Ihre Erzeug- Msfe in Zigavettenpapier und -Hüffen ' genießen Weltruf. NeLeridies betreibt das Wiener EtMiffement eine eigene lithogvaphrsche Anstalt. Mit einem nanchaffen Aktienbesitze ist die Wiener Gesellschaft auch an -der BudapOer Gvündung des Porffer Stzmmchaus'Ss bieteKilgt. (Entgeltlich.) Scheidemandel ^A.-G. Dem Bankenkonsortimn. welches im März d. I. einen gvoheir DtziE der Werwertuugsaktien der Sche-idemaudel-A.-iG. übernommen hat, hat sich nunmehr auch die Anro mba nk in Wien, die alte, -intime BankenveMndnng der zmu Konsern gehörigen östervoWschen Gesellschastim. mit den gleichen Kietzen wie «ta' Banken au- ' güMopftNr I; Brttifttz-ung. Äanki»A.-G. Ws B u^aP-eft Mrd nnS be« richtet: In 'der geistern abgehaltenen GMierMwrsaMmliung der BMßch-M«. BMck-A.-G. wurde be-Waffen. das ^AWenkcchital

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