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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-07 · Heft 1580 (7.7.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1580 (7.7.1923)
Date
1923-07-07
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1580_Wien, Samstag _Wiener Morgen-ettims. derart überr«Ischen könnte, daß sie gar nicht die Gelegenheit und die Möglichkeit hätten, vor der Bef chkußsasisumig deD N atio Nlalrätes' ihre Wünsche vorgulbri-ngew und die Schaden des Gesetzentwurfes dartzustelllen. GremiEvat Adler besprach die W-iMmgen des Hochschntzgoliles für Leder. Mr Sohlenleder sei ein Zoll von 50 GoWkronen pro 100 Ki'lvgMMm, das ist von 7200 Kronen pro Kilogramm vorgeifchlagen worden. Der Zoll Mr einen ,/DoPpler samt Absätze" müßte demnach zirka 3000 Kronen, für «ine drrrch- Laufende Sohle samt Absätzen zirla 46OO Kronen betragen. Dies bedeute eine mchr als öOprozentige Echöhmtz der gegen» ivärtigen Zolle. Wie ungevechtisertiigt dieser Schutz-oll ist, gehe daraus hervor, daß die Lederindustrie züfolge des Ausfuhrverbotes Mr Rvlhhäute ihre RoihstoGe nm zirDa 25 Prozeß Eter dem WeltmaMpreHe eindecke und nunmeihr noch einen lOprozentigen Schutzzoll über den WeWmarktpreis verlange, also insgeisamt mit 95 Prozent gegenMer der Austlandsw a-na M Vorteil sei und die Bevölkerung belasten wolle. Vizepräsident Weil führte Beschwerde darüber, daß die RegiernnN ihr Versprechen gebrochen habe. Man habe dem gesamten Handel, und inslbesondere den: Schühhandel, voriges Jahr ausdrücklich oGtziell zugesagt, daß mit der Reform des Zolltarifes die preisv-erkouerniden Einfuhrverbote fallen, würden. Die Negiemng halbe run in dom neuen Entwurf die Zölle gegenüber dein mit den Interessenten im Vorfahre besprochenen Entwurf zwar inehr als verdoppelt, ihr dem Handel gegebenes Versprechen aber gebrochen, da gemäß einer Mftage an den Bundesminister S ch ü r s f die Einfuhrverbote trotz der Zollechöhnngen weiter bcstö'hen sollen. VorstandÄnitglicd Hitschmann wies nach, daß besonders bei billiger, baumwollhä'ltiger K o mm e rzw a re von Stoffen, welche pro Meter ein Gewicht von zirba 60 DMgramnr halben und zirka 3O.OOO bis 35.000 Kronen kosten, der Zoll den Warenpreis nicht nur erreichen, sondern in vielen Fäll sogar übersteigen würde. Daboi sei die heimische Produktion, selbst bei vollständiger Beschäftigung, nicht einnräl in der Lage, 10 Prozent, des heurigen Koachwms zu decken. Auf diese Weise werde die Bevölkerung gerade-:: systematisch gezwungen, in Lumpen und Fetzen hevunMgchen. Kammerrat Beck erörtert die Preisverteuerung durch den Zolltarif für Wäsche uich' bedruckte Bairmwollware. Der Zoll für gemeine Baunlwollrolhtvare würde von 900 aus 1728 Kronen pro Meter, also um zirka.90 Prozent erhöht. Aehr^- lich sei die Zollechöhrmg Mr DirMstoffe, Zephir und alle Wäschestoffe. Präsident W. W. Wagner legte die schädlichen Folgen des Gesetzentwurfes ülber den Zolltarif Mr Linoleum und Wachstuch dar. Für das gebrauchsMiche Linoleum mit einer Stärke von unter zwei Millimetern würde sich die Zollbelastung auf 56 bis 70 Prozent des Wertes stelleu. Da gerade die ärmeren. Klassen diesen Artikel hauptsächlich kaufen, so müßten diese in Hinkunft darauf gänzlich verzichten. Das Interessanteste ist jedoch, das; wir in Oesterreich eine Linolenmsabrik ü!ö.cxh a up t nich,tbesätzer.', sonldevr: daß durch diesen Prohibitivzoll ein Aionopol Mr euren Ersatzstoff, nämlich Mr die sogenannten ,Machstuchsiußbode>rtapLten" geschaiffen werden soll. Für Wachstuch iväre der Zoll von w auf 70 Prozent des Wertes erhöht. obwohl die inländischen Fabriken den Bedarf weder an Quantität -noch an Qualität zu decken vermögen. Greinialrat Eder beleuchtete die katastrophale Lage dcD BcmgowcrbeZ und die Getfahr -der Zölle Mr Bauwaren. , Zu Bauwareu gehören' vor allen: neben Zeiuent und Ziegeln auch Glas und Arbeitslöhne. Wenn die in Aussicht genommene Zollechsthuiig für Täfellglas in Kraft trete, so werde es rächt einmal stpchr möglich sein, eine zerbrochene F o n st e r s ch c i b c neu cruzuschneiden. Die WiÄuivgeu des Schuh- und MehlzolleZ allein wurden mit einer zirka 2,6prozentigeu Erhöhung des Index errechnet. Die anderen Artikel würden sötlbstverftäudlich ebenfalls an der Preisvevtencrung luitwivk'u, so das; die Löhne im Falle der Genehmigung des Zolltarifs, da man doch den Arbeitern nicht zmnuten kann, diese Verteuerung auf Kosten ihrer Lebenshaltung zu träger:, rnittdcstens eine Erhöhung von 5 Prozent erfahre,: müßten. Namens der Hand!.! rjchafr und Import eure für Petroleum, Benzin und Schmieröle sprachen Jug. Dr. Rose:: st ein und Dr. Karl Sch : mb s (Warenverkehrsstelle A.-G.). ' Sie führten aus, daß Oesterreich nur z w e i^ R a s f i n e r i e n besitze, und diesen würden durch den neuen Zolstarif ungcrechtsevkigteriweise derartige .Konzessionen einaeräumt, daß all? .Händler und Jruporteure schon durch die Preisspannung, welche sich bei normaler Verzollung und der Verzollung der Raffinerie eqM, nnld zirka 1000 bis 1500 Kronen, pro .Kilogramm auSumcht, vom Geschäft ausgeschaltet Wunden. Diese 1000 bis 1500 Kronen hätte der Konsum als neue Belastung zu tragen. Die Antwort der Abgeordneten. Abg. Partik erklärte die Erregung der Kauf- Mauuschast wegen der Ueberrump elung mit dem ZoNtarifeuttvurfe für gerechtfertigt. Er fordert sie auf, ihm wie feinen Parteikollegen unverzüglich die Beschwerden Und Argumente für jede einzelne Zollposition detailliert zu , stbermitte-ln und er werde dieselbe dann dem Nationalratc vorigen. Auf diese Weise wäre es der - Kaufmannschaft möglich, noch immer, wenn auch in .letzter Stunde, ihre Interessen zur Geltung zu bringen, Ev Ivevde jedeivfalls selbst wie auch mit was in seinen Kräften liege, tun, um eine Benachteiligung der Kaufmannschaft zu verhindern. Nationalrätin Emmh Freundlich gab ihrem Befremden Ausdruck, daß auch die Abgeordneten ebenso wie die Jnterefsenvertreter von dem Gesetzentwurf über den Zolltarif überrascht worden feien. Derselbe sei übrigens den Nationalräten auch heute noch nicht von der Rez-ierung übermittelt worden, so daß frühestens am nächsten Sihungstage, das ist Mittwoch, der Zolltarifentwurf im Nationalrate eingebracht werden könnte. Er müßte dann noch dem Finanz- und Budgetausschusse übermittelt werden, in dem sie selber das Referat habe, und bei der. Schwierigkeit der zu erledigenden Details feien zweifelsohne Beratungen von Subkomitees erforderlich. Im Hinblicke auf die besonders seitens der Kaufmannschaft und Konsumentenkreisebestehende scharfe Opposition sei eine eingehende Beratung unerläßlich. Der Mehlzoll allein erfordere eine mehrtägige Diskussion, so daß sie der Ansicht ist, daß schon aus technischen Gründen der Zolltarifentwurs in der jetzigen Session des Nationalrates nicht zur Erledigung gelangen könnte. Im übrigen könne sie die Versicherung geben, daß sie trotz der Art der Einbringung' des Zolltarifentwurfes unter keinen Umständen eine genaue sachliche Erörterung des Zolltarifentwurfes verhindern lassen werde. Im weiteren Verlaufe der Debatte wiesen die Deputationsteilnehmer darauf hin, daß die Kaufleute zufolge ihres engen Verbandes mit der Bevölkerung, falls der Entwurf beschlossen werden würde, Tag für Tag und Stunde für Stunde sowohl in der Presse als auch im persönlichen Verkehr mit der Bevölkerung an jeder einzelnen Ware die preisverteuernde Wirkung der neuen Zölle demonstrieren würden; die Bevölkerung werde dann bei den bevorstehenden Wahlen gegenüber den Parteien, die den Zolltarif Mitbeschlossen und auch gegenüber den Parteien, die ihn zu verhindern unterlassen haben, ihre Konsequenzen ziehen werde. Schließlich wurde von den Deputationsteilnehmern ' noch scharfe Kritik geübt, daß ein derartiges NeLerrnmPelnugsinanöver gegen die Kaufmannschaft in Szene gesetzt wurde, statt daß das Handelmnusterium, dem doch auch der Schutz des Handels obliege, sich vorerst mit dieser ins Einvernehmen gesetzt habe. Eine gesetzliche Barrkerrkontrolle. Dem Natiomlr.ate sind zwei Gesetzentwürfe über die Kontrolle der Banken, über ihre HastpslW, über die Schaffung eines Staudesgerichtes für Boüklleiter zugeganMn. Wir 'werden urorqen ausführlich darüber berichten. , . Neuerliche Vermehrung des Goldschatzes. Nach den: letzten iBevicht der N-ationolbank vom 90. Juni d. I. hat sich der Barschatz der Bank um 282 Airlliavden vcnrnehrt und beträgt somit 2605-Milliarden. Der Bankuotenuinlanf ist um 414 Milliarden gewachsen und beträgt nunmehr 5492 Milliar.den. Hingegen we-rst das Wechselporte-feu-ille'«me Abnahme um 85 Milliarden auf. Gründung einer russisch-österreichischen Import- und Exportgesellschaft. Aus Moskau wird gemeldet: Eine gemischte russisch-österreichische Gesellschaft ist zum Zwecke von Import- und Exportoperationen genehmigt worden. Seitens Oesterreich ist der Gründer dieser Gesellschaft das Austro-russifche Industrieftzndikat, das sich verpflichtet hat,, der Gesellschaft einen Warenkredit zu gewähren. Die Schutzaktion für Kromnwevte. Die Schntzaktion für Kronenwprte hielt gestern abends in den EichensÄen in Favoriten eine große Versammlung ab, in der unter anderen:' über die nächsten Schritte der Aktion beraten wurde. Direktor 'u P. B ra nd nah::: insbesondere gegen die in der „Reichspost" gogen. den Gründer und Führer der Aktion, Rechtsanwalt Dr. Z'as su a n, erhobenen Angriffe Stellung. Ein - Matt, sagte R-cdn-er, -das erst vor wenige:: Tagen in der KaGolikentagsfvstirnnimer auf 80 Seite:: durch Fuserate die jüdischen Banken dem christliche:: Volke empfohlen hat,, warne vor der Schntzaktion,-weil an der Spitze ein Dr. Z a lm a n stehe; dem n:an ah er .zp größten: Dank verpftichte-t sein müsse. Rechtsanwalt Dr. Z-alman näh::: zum Schlüsse selbst das Wort. Er erklärte, daß sich gegen ihn der ganze Haß der politischen Parteien, konzentriere, weil er diesen mit seiner Bewegung vor dci: Wahlen sehr ungelegen sei. So habe man gtiieklich entdeckt, daß er in Czcrnowitz studiert habe. Seine Eltern hätten ':: Rumänier: gelebt und habe er daher als Oesterreicher die uächstgelegene deutsche Universität, in Czernowitz besuchen müssen. Schon 1009 habe er seine Praxis beim Wiener Landesgericht begonnen und sei seit zehn Jahren in Wien als Rechts-anwyls eingetragen. Dr. Z a l::: -a u erklärte, sich' uün mit noch grüß n-en: E.fcr der Schutzacktion ongunehinen. Es sei bereits zu.kon'ftg'.ier?::, das; \m\\ hinter den 'Kulissen zn verhandeln begnme und mit der Aktion Kleiureliiuevschutz;'.n sa»m:enk.rm'mcn will. Bezüglich der Hhpotlhe«kc>:: werde schon VLchanÜeÜ,. aber da§ Gesetz wird noch auf sich warten lasse::. Die Redner Regierungsrat Dr. Brich ta und Handelsschuldirektor Schwe te r nahrnen gegen die politischen Parteien Stellung.' Cs werde sich zeigen, ob sic es bei den Wahle:: a'u'f die Grüudrrng einer eigenen Parlo: der Kleinrcutner ankonrmoi: lassen wevden. Zensurfreiheit von Postsendungen nach Konstaiitinopel. Die Kammer Mr Handel, Gewerbe und Industrie gibt bekannt. daß nach einer Mitteilung der türkischen Postverwaltung an die österreichische Regierung Pries- und Paketsendun- T»Jy iT‘I 'mv\ -> 7. Juli 1923 _tzsotzke t gen für Koustcmlmopel keiner Zensur unterliegen; Briese dorthin können geschlossen anfgegeben werden. Psstverkehr mit Danzig. Die Kanmver Mr Handel, Gewerbe und Industrie gibt bekannt, daß im Postverkehr mit der freien Stadt Danzig ab 1. d. die Weltpostvereinsgebühren eingeführt wurden. Hierdurch treten die bisher in Geltung gestandenen ermäßigten Gebühren außer Kraft. Erfindungen und Neuheiten auf der Wiener Herbstmesse 1923. . Der Oesterrcichische Erfinderverband veranstaltet im Herbst in der Rotunde im Rahmen der Wiener Messe, die vierte Kollektivausstellung seiner Mitglieder. Die bisherigen Ersiuderausstellungen haben das Interesse eines internationalen Publikums zu wecken gewußt. Es liegen schon viele AnmÄduingen vor. Die. besonders zahlreichen praktischen Erfindungen und Neuheiten in Haus- und Küchengeräten haben die AnsstelluügslelrtrMg deränlaßt, diese Abteilung von allgemeinem Interesse als Spezialabterlung auszubauen. Erfinder und Firmen, die noch nicht Mitglieder sind, können durch ihren Beitritt sich mit ihren geschützten und ungeschützten Erfindungen an der Ausstellung beteiligen. Unbemittelte und arbeitslose Erfinder können kostenlos ausstell en. Anmeldungen b.is spätestens 20. d. mündlich oder schriftlich im.Bureau. Wien, 1. Bez.. Pvstgasse 7. Die Börse hat gestern alle Dämme, die sonst eine Einschränkung des Geschäfts verursachen, wie Prolongation, Verschärfung des Geldstandes und Wochenschluß in ihrer Hausse überrannt. Die ausländischen Käufer kümmern sich nicht um diese den inläMschen Markt einschränkenden Momente und bekunden ihr ioarmes Interesse für einzelne Kulisse- und Schrankenwerte. Die Führung hatten A l p i n e a k t i e n, die in der letzten Zeit vernachlässigt waren. Sie stiegen bei enorm lebhaften U:r:sätzen um 114.000 K. Ihnen auf. den: Fuße folgten Staotsbahu, die 116.000 K. profitierten.- Gleich lebhaft waren tschechische Papiere und Elektrische Werte begehrt. Waagner stiegen um 43.000, Siemens um 80.000 und A. E. G- Union ::m 12.900 K. Ans Prager Käufe stiegen Poldihütteu:n 20.000 und Skodü-Aktien um 34.000 K. Hingegen waren sämtliche Bankenwerte vernachlässigt und schwächer. So verloren Bankverein. 18.000, Oesterr. Kredit 18.000, 'Ungar. Kredit 30.080, Anglobc:::! 7000, Unionbank 22.000 K. Daimler waren heute mit einem Minuszeichen aufgezogen. Im Schranken war die Nachfrage wieder enorm. Derselben stand nur geringes Angebot gegenüber. Die Kursfeststellung dauerte den:z::folge bis in die späten Abendstunden. Kronen. Sehr lebhaft war der Verkehr in Textilwerten, Novdbahn schnellten um 0 Millionen Kronen in die Höhet Donau-Danlpschiff ün: 110.000 K. Die Auswärtsbewegrmg der Petroleumw ert e machte weitere Fortschritte. Es stiegen Fanto um 160.000, Karpathen um 110.000, Galicia um 2 Millionen, Lumen n:n 13.000, Schoduica um 269.000 St Von Montanwerten notierten Veitscher Magnesit 40 Millionen Kronen. Sehr lebhaft war der Verkehr ::: Text i (w e r t c n, die namentlich für Prager Rechnung gesucht waren. Es geunnneu Western 20.000, Eosrnanos 198.010. Hans 399.901', Roth-Kosteletz-er 210.000, Schafwolle 250.000, Tarbouches 190.000 K. B e z:: g sre ch te: Depositenbank 6800 bis 7400 K., Steirische Eskoinptebank 3500 K., Verkehrsbank 9000 K.,- Denes u. FrieÜ:::ann 90.000 St Ans dem Anlagemark 1 e waren Renten begehrt. Der ungarische Rentenmarkt war vernachlässigt. Von den Exoten notierten: Apollo-Film 21.000 bis 26.000 K>, . Erdöl 87.000 bis 95.000 K., Mraznica 270.000 bis 318.000 K., Schubert :t. Co. 18.000 bis 20.000 K., Vereinigte Spiritus 802.000 bis 02-->.0flfl Kronen. Wiener WareMrse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Im Ausstriche ist -dir Tendeng für Chenrira-lien eine anhalterch feste und die Erhöhung der Bahnsrachicn in Verbindung mit der KMe:Oreisechö'hung nmß natnrgcmns; eine weitere Steigernnig hcrvorvNsen. DoinMnäß waren die Mävkw, nan:e:r!>lich in Berlin und Hmnbnr.g, fest, und die starke Nachfrage hielt an, da Hauldel und Verlbranchcr bemÄht sind, sich :>ach möOichst günstig einzndecken. Einige Artikel, wie Aetznatro:: und Liihopvr>e. waren besonders gesucht und schwer zu beschämen. A:uf den: Exportnwvkt war das Gasch äst ruhiger, die Preise in ausländischer Währnilg zogen wieder, etwas an, da die GostchungÄosten sich -mehr und rnehr der: WÄtmarkipreisen zn nähern beiginnen. Am HWgen Verkehre trat das SluSgcbo't in .zahlreichere:: Gatltnngen hervor, ohne daß nun: i cd och eine Verbilligung der Preise konstatiere:: kon-nte. Offeriert wurden: Eisenvitriol zu 1580 K., Llpothekerglätte zu 10.300 K., Kalialaun zu 3050 K. verzollt, Salmiaksälz zu 9300 K., Kalisalpeter zu 10.400 K., Alaun in Stücken zu 3580 K. tran'sit Wie::, AMickilor kristaWert zu 3600 K., Chlorkalzimn geschmolzen 70/75 zu 2200 K., -Kali gelbblausaures zu 49.000 K., Minium Bleiberger zu 10.800.K./ Oxalsäure zu 15.100 K. unverzollt, Salzsäure 19/21 technisch' rein zu 1000 K. rollend ab Wim exklusive- Emballage, Schwefelsäure 60° zu 1700 K., französisches Terpentinöl zu 32.500 K., Weinsteinsäure spießig kristaWert zu 47.500 K., Soda Vic. B. zu 4800 5k., M. B. B. zu 5900 K., Schwefelstangen zu 9150 K., Floristello zu 2800 K. Oeleund Fette blieben im allgemeinen unverändert. Nur Schweinefett (pure wrä) F-aßpackung befestigte sich um 16 Punkte und notiert 29.16 Dollar pro 100 Ktlogramn: und Kistenpackung ist um 100 billiger und notiert 21.900 St Von Nähr-, Lebensmitteln und Kolon i a I w a r e n gelangten Schokolade und Teig« w a r e n in einigen Mengen zum Verkauf. Die Stimmung iv allen Artikeln blieb behauptet, nur Zucker tendierte - etwas schwä. cher- Offeriert, wurden Kristall zu 4.85 tfchech. K., Würfel zu 4.9G tschech. K. in Ganzwaggon 'ab -Grenze- Würfel zu-13.400 - K. a* .1>Lager Wie».

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