Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1573 (30.6.1923)
- Date
- 1923-06-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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' > ’ r . f,,;,;;r \ t!l «r.tK» MeÄ, Mntstch Wkmrr MseMkKMMU. 36. IM 1923 Seil« 7 A«MaK. «e Meisterschaft- Das letzte Aufflackern. .Das M-eisterschaftMir 1922—23 acht seinem EM en't-- .'fw™. Gleich Mem Dahirlschei-deniden rafft es sich noch «mmal .mf, mn seine Leber-skr^st zu beweisen. Ms ltztzte AnfflErn ft«r Lelbensenergie tritt in der idiessähri-aen Meister-schast lnorgen Sonntag ein, da mit Ansnahme der Amateure noch «mmal all« Vereine zum 'Kampf antreten. Wacker. Haw-ch, iSpor-Mub und W. A. ft. erledigen ihre letzten Spiele. Da vercniAich nrorgen auch die noch ausstehenide Entscheidung, -dre f>cu dritten AWiegÄand'idaten bringen soll, fallen durfte, so ist der morgige Sonntag als der letzte Großkaimpftaa des lvrvistersckMsiiahreS 1928—23 m bMlchnen. Um den Platz im Bordsrireffen Lampft morgen die Hcckocch, wenn sie das Spiel (teftett R-udo.l>fs- Wgel auf dem Platz des letzteren Vereines bestreitet. Die Kavoritener haben nichts mehr m hoffen, da sie im günstmsten Mll vom letzten cmf den vorletzten Platz in der Tabelle gelangen können. Zmn Absttea sird sie aber verurteilt, selbst Üvemr sie alle mMtänidigen TreiKn siegreich aestaltMftür die HaÄah stht msofern mchr auf dem Spick, da sie im Falle Mn er Niderlaae weit ins HiMevt-reffen aslanpen würde. Siegt die Hcckoah, dann ist ilhr MmindG die sMte Stelle - in der Tabelle sicher. Trotz der überaus ungünstigen Placierung'der Mldoffshügler sind die Erfolgsaussichten des jüdischen Ber« <kms nicht die besten'. Die HaEoah-Stürmer sind -leicht und. die VerdindungÄenie sind überdies keine Kämpfer. Der enerlgi- Acheiste des Innentriios, Grünwaild? ist noch da^u disguafffit, so daß man nicht recht weiß, wer Tore erzielen soll, beiden bärenistWÄw Verteidiger von RndblfshügÄ bilden Gepenpaar, mit dom die Kvioauer Angreifer Mcht so leicht ^rtig werden dürften. Ein Erfolg ist nur dann möglich, wenn me Hakoahner sehr schnell und genau kombinieren, um die koenig ausdauernde ftavoritener Hintermannschaift außer Atem Ku bringen. Gbeniso wichtig ist eS auch, daß die Stürmer ihre Gchußscheu alblegen. Wenn die Kvieaner - morgen energisch und einträchtig Spielen, dann ist ihr Sieg wahrscheinlicher. Es erscheint aber kncht ausgeschlossen, daß Nudoffshiigol Mmindest einen Punkt ^lach Hwusv bringt. Die Halkoah könnte rnorgen durch einem Gieg unter Umständen auf den dritten Platz gelangen. Eine IMederlage birgt die Gefahr, daß sie die fünfte mit der siebenter.' ( stelle in «der Tabelle vertauschen muß. Das letzte Spiel brachte (er Hakoah einen 4t1-Sisg. Schiedsrichter Kienzl. Die reellsten Chancen auf den dritten Platz Mt die Vienna, die nwrgen in Hütteküdorf gegen Rapid an-- sviit. Beide Mannschaiften halben allem Grund, das morMe ».Äpiel eMst zu' nchmen. Die 'HüttÄdorfer, denen der MeÄter- {itek nach menschlicher Voraussicht gewiß ist, befinden sich froch iiMner in uyangenehmer Nachbarischalst der, Amatoilre. \ Die BoschMffe des ftuWallvevtzandes sind wöffe und unfövsch- {ich. Wer weiß, ob er das Spiel ft. A. C.—Amateure nicht Annulliert, wodurch' die Ober-iSd Beiter thsorebisch noch Aussicht haben, dem Meistertitel zu erringen. Das wäre aber nur kann ntöglich. wenn die Amateure das Spiel gegen ft. A. C. i ew'muen und trenn R-apid den Ober-St. Vettern den Gefallen erlweisen würde, die beiden noch ansständigen Spiele i u verlieren. Im Treffen gegen die Döblinger könnte nun s tapid ganz gut ' eine NieloeÄage Mühen. Evsterer Verein hat . äs Bestreben, seine günstige Position in der Tabelle zu er-! Men. Unterliegt er nrorgen, so kann er zumindest vovüber- (ichenld -von der dritten auf die sechste Stelle zurückfallen.! Zeide Vereine dürften sich also morgen bemühen» den Sieg zu 'rvingen. Ein unentschiedener Ansgang des Treffens würde .' <ftt Erwartungen am ehesten entsprechen. Das letzte Spiel ' «ewann^a^d^Mt^w^^rem^^iedsvichter^Wan^uva^^^ Das Doppelspiel auf dein Svnnneringer-Platz dürfte viele Besucher anlocken.' Den ersten Kampf bestwrt-en Hertl>a und Admira. Letzterer Verein welist eine sprunghafte ftormvevbessernng arrf. so daß man auch mit seinem morgigen Sieg rechnen kann. Gin Erfolg tvürde den ftloridSdorfern unter. Umständen' den stinften Platz in der Tabelle sintvagen. Unterzogt die Adinira. dann muß sie ,,die siebente Stelle an Hertha albgebem. Weiter nach vorne -können die ftavoqritmer nwrgen nicht gegangen, hingegen besteht die MoAichkeit, daß sie 'durch eine NiÄ>erkvge von Simmering ülbechollt . werden. Das letzte Treffen.' endete 2L unentschieden. Schiedsrichter Reichsfekd. Einen Kampf auf Lelben und Tod dürften einander ft.' A. C. und Simmering im zjweiten^ Treslfen aufdom Simm erliilger-Platz liefern. Beide Vereine sind noch Albftiegskandidateu. Während ckber Simmering, nur einen Punkt benötigt, Mn sich zu retten, braucht ft. A- C. deren vier.- Der dritte dlbstiegskandidat dürste aber doch nur unter ft. A. E. oder W. A. ft,, zu suchensein. Unterliegen morgen die Woridsdorfer, währenid der W. A. ft. aus MöMmg nn,r einen Punkt nach Hanse bringt, dann ist ft. A. "E. ,Mn Abstieg verurteilt. VeÄi-ert morgender W. A. ft., wobei Michzeitig der ft. Ä- C. siegt, dann sind die «Hütteldorfer nicht mehr zu retten. . Die Simmeri-nger, für die ,wM theoretisch noch MstregLgefahr besteht, werden wohl inr Oberhaus Milben. Es müßte schon verdammt heiß zugehen, wobei W. Ä. ft. und ft. A. C. die aiusständigen Spiele gÄwinuen, wäihvvr.d Simmering bei noch ausMtragenden Spielen verliert, wenn letzterer Vereiin -in die zweite «Masse absteigm soll. Morgen werden Re Ginrmevinger gegen ft. A. C. kauinr etwas anfftecken Nonnen. IM Treffen gegen Amateure hat er derart Mt gefallen, daß man chm gegen Simmering die besseren Chancen Mbilligsn kann. Im HerbWiel Wirb der ft. A. C. mit 4:1 Toren siegreich. Sch'Msrichtev Braun. Zwei Monate ohne Sieg steht der W. A. ft. da. Er gewann» ßesn letztes Spiel am 1.,Mai gegen Wiener-Neustadt, seit damckls setzte esnur Niederlagen oder im günstigsten.ftall uner.-tschiLdene Ergebnisse ab. In derart schlechter Verfassung stellen sich in M-vidling Re Hütteldochsr dem SporMab Wacksr. Diester Kampf dürste für den W. A. ft., der bedouInngsvoUtL sÄt seinem Bestand sein. Unterliegt tzr. dann düvfte er der ZwöMaffi>cKeit r.-icht entgehen. Selbst ein Sisg bringt ihn nicht außer «Getfahr, da ft. A. C. beide ausständigen SpiÄe gewinnen kann und sich durch die größere Zähl der Siege vor ihn schieiben würde, ftür/Wacker stcht WM wenige>r auf dem <JpiÄ: dieser Verein Mrjste trotzdem Mit aller Macht, den Sieg anstvelben, da er im ftalle Äner NicdÄage von, Hakaah. SporMub und Admioa überholt werden .könnte. Nach den letzten Leistungen gewertet, geht , der W.- Aft. nicht^chaneMos in den Kampf. Die Me-idlmger sind aber M M ftWe als die ftavsvits anMfehsn. Im letzten Spiel stegse - Wacker 6:0. Schiedsrichter Komar. Ein kimes Gastspiel in der ersten Klasse, das nur ein Jahr dauerte, gab der W. A. C.. der mvMn in Dörnbach dem Mener- SpoEub entgeigentvitt. Jur Vorsahrr - stegte der Pvate-Hub mit 6Ä- Tvvsn. DKZmal- Mrd er/" das Kuir.Mückkaum > zuwegebrffrgen, -da' Äle VortbedinMngen dafür gegeben sind, daß der SPorMüb . morgm Revanche UÄmnt. Die Do-rnbacher pendeln Mischen dem dritten -und dem siebenten. Platz. Vom Ausgang, des morgigen Treffens WM die Gndpl«aciisvnng. dieses Vereines abhängen. Der W. A. C. ist vorläufig a>m vorletzten Platz ssstgenagest. Schiedsrichter Wagner. . Rapid-M. T.M 5 r 4 (S r 1). <Nu spannender Kampf» Rapiid-Watz. 20.000 Zujschaner. Schiedsrichter Kienzl. Rapid: Drller; Dietrich,- Popovich;- Metsch, BraWstatter. MachÄ; WeMH. Bauer» Kuthan, KiÄes <MWer), Bvndvakk. ". . M. T. K.: Kro-pac^k: Senkay. Mandl/ Nynl. Nadler. Kertesz; Opata, SiAossy, Oöth. Molnar, LäsM. , Wie schon MS dem Wappen Resultat hevoorgoht. tvaM ^wei Aeichiwertige Gegner aufeinander, dennoch kann aber dae Erfolg des Mener Mvisters richt als unveMwt^jbezeiMet werden» da die HüttÄdorfer die Härteren waren. Dre Busva« pester brachten eine technisch und taktliifch ausgezeichnete Mannschaft nach Wie», der es jedoch an der nMgen DurchschlagSkvcK mangelte, ein Manko, das wn so merikwürdiger berührt«, aw sich die Stürnler als ausgezeichnete Schützen evwiesien nnd wahre Boimbttlschüsse von Stapel ließen. Da sie ckber gewöhnlich vor dein Tor roch einen gänOich übevMstigen -Kombinationszug e-inlstochten. gaben sie darr Gegnern häufig Gelegenheit. im letzten Moment eirvzugveiifen. Blondere Süßkraft bewiesen MÄnar und SWossh. Der beste Teil der GÄfteqW war die Deckung, in der der Ävine, unscheinbare Nadler eine ganz außerordentliche Leistung vollbrachte. Schwächer war dre Bertidigung/die in Mandl ihre HmMtirtze hatte. Rapid körnte seine ftähWeiten gegen den wvicheveu» Gegner voll Mr Geltung bvirdgän. Im Sturm waren WeMp -und BondvaL. die tveibenden Kräfte, in der Deckung besorgte Nietsch die Hauptarbeit. Die ÄerteidiMugsarbviten verrichtete Popovich zmn größten Teil. Dietrich kam erst nach der Pcnn« in Schwung. Diller spielte sehr sicher. Das fatve Spiel erläubte beiden Mmusschotsten. chr ganzes Könmn Wr Schau zu stellen-, m.d man sah in Men schon lange keinen so schönen und hochstehenden Kampf. Weich der erste Vorstoß Rapibs führt zu Änsm Treffer« Bauer spielt Wessely frei u-tdbdieser landet einen seiner bekannten Bo'mlbonfchüsse. Schon. Me«! Minuten später erfcklgt der Ausgleich. -Popovich berührt im StrafrvMN den Ball mÄ der Harrd und Molnar verwertet den „Wer" zmn. Ausgleich. Rapid gewinnt i ach und nach die Oberhand mÄ> in' der 20. Minute feuert Bauer einen von Wessely zugeisPi-Äten Ball ut.hMbar in die .. Torecke.. ftünf Miirvutän später gcht Wesselv allsin durch -und rollt dm Ball neben döm herauslausenden Tormann ins Goal. Nach der Panse kommen die Ungarn stark Mf. Bereit! tn der drrtteir Minute seridet Molnar ans schwieriger Stellung mit einem herrlichen Schuß ein. Bald darauf überspielt Vondrak Nhnl und Senkay und gibt von der Komerfahne au? halbhoch zur Mitte, wo Kuthan den Ball aus der Luft in? Netz feuert (12. Minute').' ftünf Minuten später HM Siklossh ein Tor auf und unmittelbar darauf gleicht Molnar aus. Eim Viertelstunde vor Schluß erzielt Brandstätter aus einen» "Elfer" das siegbringende Tor. Bar Kochba (Leipzig) bösi-egte in Wrch die einheimischen Amaterwe ss:8. , Chrishiania—Dresden 2:1 <3:v). Meises StM-eMel fand am verganyeNen Sonntag in Christiania ffkcktt. * Die schwedischen Kampfspiele 1923. Daß die schwedischen «Kampfspiele 1823 in GöÄborg. die, wie bekannt, morgen den 1. Juli beginMN. wirNich die Aufmerksamkeit der gaiWn Sportwelt auf sich ziehen, bslveist am besten Re große Zahl der 'beim PresiokamMiffariat der Miiele MgemMeten Sport« iournalfftell. NW weniger als 168 Redakteure haben Fisher um PveffÄkarten angesucht. Da der Preffepavillon eine so iwoW Anzahl nicht aufnchlmvn kaun, wurde eine eigene Press-etvibüne erstellt. - Das Opganisatlonskomite!/ der Spiele gibt -heute um 6 «Uhr nachmittags in dem' -Trädgavdsförening-RestaArarrt ein Emt^ngsVankett für die Presse, ftiir Donnerstag' den 6. Iuff ist ein ÄnsUng in die Schären mit LuiVH geplant; wobei der Klub der Mhiwedischeir Iou-rnalisten Wirt sein wird. Am Tage darauf wird «nt 10 >Uhr, vor-mitt-ags in..der Trüdgardsförening eiüe' irWkMmerckunft der -fei' s«n Spielen 'vWpünekken Pvffse- . llenbe abgehalten, wobei die RtzpräsLntanten der verschiede ueü Länder ubitt dire Arbeitsverhältnisse der } Sportsournalisten Mferieven werden. WeWeitig wird man gonreinschcrftlich z-u er« greifende Maßregeln beraten, wodurch die Arbeit der Sport« sournal-isten sowie -ihre Reisen zu intternationalen Arran« gsments ertleichöert werden könntew tirnm. Alt-Blau-Weiß. Morgen Wienerwaldtour, 'ftüthrung: Wilhelm Prester. lÄbmarsch 8 «Uhr. Sievering—Werdlingbach-- Greisenstein. 'ivpri/xUt 1928 r R.Lö wi f. Verlag, Wf«n-Leipaif. Nachdruck vrrbvtrn. (28. Fortsetzung.) Zn Polens Wäldern. - - Roman von I. Opatoschn. lntorisierte Uebertragung aus dem Jüdischen von Si-egfr-ied Schmitz.. . . . Prasne schämte sich und richtete ihre Augert auf die t tasc, u-rn sich zu übe^engerr, daß M-ordechai Lernen Spaß süt ihr trieb; da sah sie ihre'rußigen Hände, streckte sie!'er Herrin hin, gewiss-erumßen um sich damit zu entfchull-igen, nahm den Topf und, lief mit einem sittsamen- LächM ß-narrs. . < . „Nun, -bei all dem UnMck gibt es rvo-ch zu -lachen!" Krgte Divofr-ele wie zu sich seLbst, führ sich über Äie Augen Md trat auf de« Sohn zu: „Hör' zu, M-ordechai. Dev Bat-er K»t gesagt, ich möge dich zu ihm schicken^, er will urit dir Pvechen." „Mo ist er,'wo ist der Vater?" fragte MvrÄechai und" vollte hfttausgehen, . „Wart' noch ein wenig," sagte Dwojrele leise, sah sich E, -ob Leüter zuhörte und schloß die Tür,, die w'die Küche Wrte. „Hör' zu, ich habe an dich eine Bitte ..." ,/Mas gibt's?" Dwojrele faßte den Sohn bei 'der Hcvnd: . „Motele, ich habe ja nur dich, schau, tu' mir Leine schände, an, Hab' Mitleid mit deiner armen Mutter . . ." Sie konnte nicht endigen, ihre Dtppen verzogen sich, sie iüßte M-ovdechai auf die Stirn und schluchzte wie ein Kfttd. Mordechai sichlte Tränen in den -Augen; er setzte die Mutter sanft nieder, küßte ihr die Hand und versprach ihr llles, mu sie nur zu beruhigen. " - ,Hör' zu," Dwpjvebe wischte sich wieder die Augen, /ich habe Wohl dem Bater versprochen, dir gar nichts zu ja^en, aber ich kann mir nicht helfen, das Herz M' mir iveh," wieder füllten sich ihre Augen mit Tränen, „wir Wen beschlossen, daß du mit Rch Itsche nach Kv-k Wvst — so Gott will, werdet Ihr morgen reisen . . ,^Ich will alles für Euch tun," stammelte Mordechai, DW *« »MM WWW Mordechai 4vurde Herlegen und vewned es, der Mutter | -in die Augen zu schauen: / „Ich wünsche, daß Ihr den Pächter nicht wegschicket!" „Aber was Mt dir ein?/ Niemand deM daran, ihn wegzuschicken." , „Sv — dann gehe ich sofort zum Vater!" Dwosvebe lbegleitete ihn bis zur Dur; sie war MÄich, daß das Gespräch, vor dem sie solche Angst. gehM Hatte, so gut abgelau-fen war, und war sicher, an Mordechai noch Freude zu erleben. Daß Gott erbarm', ivenn man unter' Christen wohnt, fern vo-n einer Mischen Gemeinde, da vevbcm-ert selbst-der beste Mensch; uNd es ist ja Car — junges Blut! Das schäumt einmal über! ,Sie hoffte,, auch das Gespvach nrit Mrkcham wüÄe» ruhitz Mausen; %a - sitz' aber ' 'wußte, das - -beide. Hartschädel -wa-vtztt, bat sie den Sohy: ,SchM, Motele, streite nicht mit dem Vater! Wenn er dir etwas sägt, so schweig, er ist doch der Vater! Du weißt ja, er schreit rmd. schreit,, aber, geschieht etwas, dttnn -fchDft' er die ganze Nacht nicht! Was woltte ich sagen? Ir hast du schon gebetet? Also geh' zuerst etwas -essen, du bist woM schon ganz schwach!" 4;. V ,^ch werde gleich.LeteN gehtzn." Gmt gelaunt, öffnete Mordechai/ hastig die Tür; et Wtte, daß jemand zuvückspvcmg, hörte einen Schrei; da wäre er aus eine ftchge Katze getreten - Und, wä^B er hinaMies, rief er der Mutter zu: - ,Mahrhastig, ich habe dort jeWchden umgebv^chi!" Hinter der Mir stcvnd Braj-ne, beschämt die Augen geseM, als wäre sie bei einem erwischt worden und hielt.sich die schmerzende Stirn. - .. ,Habe ich Euch «einen, guten Schlag:'versetzt Bta-jne? 'Mer ich kann wirMch -nichts dafür/ erttschuldigte sich Mordechai,-nahm ein Handtuch von der Wand, befruchtete es und reichte es der Magd, „da, legt das an die Beule, so wird sie vergehen!" ' ,^Laß nur, es wich mir -nichts sein," Bvajne ivurde >nvchMehp. .d«ptegen, da man sich um sie'- bemühte-und 'wandte:sich an- Dwojrele:-' „Es geschieht mit schon recht, Frau! Ich weiß, daß es nicht recht ist, zu horchen, aber was t imt ich We UW We SswichHeft, Aex MM ging lächelnd in -das Zimmer, wo die Dhoravollen standen. Auf der Schwelle staubte er seine Schuhe ab, setzte -den Hut zurecht und öffnete mit ernstem Gesicht die Mr. Immer, trenn er dieses Zimmer betrat, hatte er das GeftM, eine alte leere Schul' zu betreten. - Das Zimmer Mit den Thorarollen, in dem die Sippe durch Gemraiionrn am EhanMah zur Abrechnung zusammeNkam, unaufhörlich stritt und (Hen schloß, war haWdunkel und Whl. Wlordechai schaute sich' um, sah niemanden und blieb bei der Tür stehen. Reb Wvaham, der in feinem Winkel sta>nd und seinen.Tallis Kusamntenlogte, Nies Mordechai, als hätte sich Mschen Vater - und Sohn gar mchts zngeivagen:/ ,M-mm ^-Motdechai!" Mordechai erbebte, als er den- Vater sah und ging mit gesenkten Augenauf ihn.'zu. „Hast du schon gebecheL-?" ,Min." - ,ßo stellltzich zum Beten, farl-.-.. K.ipu. Ta, :.».r:ur meine Tofillim!" Abmhäm legte den Handriemen ad. „Ja/ weißt du? So Gott will, fährst du morgen-früh mit Rch Wsche nach Kozk — ist div's recht? Geld beim Großvater stehlen -wirst du nicht müssen! Abrahams Einziger -Muß dem Bäcker nachgeva-ten, sin-e offene-Hand haben; die Leute sollen wiffett, daß er jemanden hat, dem er nachgevaten kann!" Verwundert blickte Movdecha-i den Vater an. Zum - zweiten Male schon-horte er ihn so sprechen. Abraham löste den Kopfviemen und legte eine Hand auf die Schu-lttzr des Sohnes: ,0? zu, Mordechai; was geschehen ist, ist geschehen, vövgiß! Wer um eines bitte ich dich sich- && Gottes willen zu, daß ich keine Schande durch dich habe! Per du -mir das?" ’ " ' Reb Abraham wartete keine Antwort ab; er reckte sich gerade und strich sich durch den Bart. .Iche seiner Bewegungen war He eines hochmögenden nnd reichen Mannes^ schon seine Haltung flößte Ehrfurcht ein. Er knöpfte den Rock aus, steckte mit weitaMadeuder Bewegung die HcnÄ iy die WWM M/PttWch M-hW-.Wider FoEuwakolst. erspvichst