Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1571 (28.6.1923)
- Date
- 1923-06-28
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Ctete l M«, Domerittss ZuMMW. HHiKKwCflfliiQt mÜnlv W Wl 6wl|l|wlttw< Graz, 27. tzaM. Die ^Tagespost* «M>et anS BeLgvad: l Die GKSPsthM« hat m Wer GuMn Sitzung die auch er- ^r^rirtlichen Kredite mit M gegen 61 Stimmen (MgMWWM. _ ' Re LVlslMNer Rlmsereuz. Lsmsamtr, 26. Ium. (Del. b. ,Mr. MorgenzMM".) Die politische Kommission unter Vorsitz von Sir Horace R u mb old hat heute einen großen Teil der noch nicht endgültig erledigten Politischen und territorialen fragen gerchÄt. Das WkoMMött Mer die Maritzavrenze und Karagatsch ist genchmigt. Sodann gab der Delogierte der neuen Wlyarffchm Rögievmg Kr. M ö rsow eine ErKämog zu der Demobilisierung der chrchischen Grenze ab, mit der er viM> erstanden ist. Dagegen eMärte er, zu seinem Bedauern nicht in der Lage zn sein, den Bestimmungen über Sen wirtzfchaftlichen Zugang zum Aegaischen Meere, wie sie im Vertrag von Neuillh festgelegt seiet», zuzustimnren. Sir Hovaee Runibold gab seinem Lebhaften B evane r n Ausdruck, doch Bulgarien seinen StandpuM iir dieser Frage geändert hat. Die Kommission ncchm die enHpreMtdW M| Nttvenändert an. Zu dem turkifch^fronzSsilchettÄSEomcken von Angora über die Grenze Syr-iens, deren Aufnahme in den Friedensverwag SHe TüÄei veMWt Me, Wurde beschlossen, daß die französische Delegation an die -türRsche Delegation ein Schreiben richten MH in dem dieses Abkommen bestätigt wird. Das Schreiben wird dem Friedens- Vertrag als Anhang heigsgeben^ türkische Vereinbarung, daß die Regelung der Mos-sulfrage durch den VölkeMrnd Linnen neun Monaten nach Uarterxeichmmg des Vertrages erfolgt sein soll, wurLe bestätig t. Die Türken erklärten sich damit eruvnstlMden,dah die von bm BesatzungSbchörden in Konh'Lanttnopel getroffenen Maßnahmen (Artikel 52 des Vevtvc^serüwuvses) anerSänu t rvevden. Zu ArtikA 59, der die ursPvmvAiche Zu-kassung Belgiens, Portugals, Polens mü> der Tschecho- Slowalei zu dm WedeÄaffungen mch wirtfchaMchm. Konventionen des FviedensverLvageS Vorsicht, haben die Dürcken insoweit nachgegchen, daß sie sich mit der ZuilassMrg veggiens und Portugals, emvechialnden eEvten. General Pelle sprach den Wunsch aus, daß hie Türkei ihre RachsiebiMit auch noch auf die T-s cho ch o - S l ow a kri erltrecken möchte, die wemgstenS zu den Niederlassungskonventronen zugelaffen werttm sÄl. JSrnrt Pascha erklärte ach damit einvevstMÄen, mit der LschechoMowE auf der Grundlage der gegettwLötigen Kondeutümm ebmfaW über :ine Niedeillasftrngskomvention zu vechcmldÄn. Der fvanzofifche Frnwnzdelegierte Bargoton, der stute aus Paris zürückgekchvt ist, soll Weisungen nrrtge- Svacht haben, die keinerlei NachgiebitzLeäl der 'rantzosischen Delegation in der Coupon frage ermöglichen. Die französische Regierung verlangt die uneingeschränkte Anerkermung des Dekrets Muharwm durch die Türken.- Ser tSMchchMWe Havdekvertrag. Lausanne, 27. Juni. (Tel. ö. „Wr. MorgchKsrtung".) £i* hier verlautet, steht der AbWuß be§ polnisch-tür- 'ischeu Handels- und Niederlafsungsver- : r a g e s unmittelbar bevor. Genug der Mwl Paris, 27. Juni. (Wolfs.) Die Jt schrsÄM Vier Deutsche getötet, drei verhetzt ge- Sug der Tote«. Räumt düs Ruhlkgeibi-t! DaS ftuhvgebiet ist firr Poineare der Katnpf um ein Gut, um einett Wertgegenstand. Man übt den schärfsten Druck auf die Be- Sölkevung des Ruhvgebietes aus, damit das Gebiet einen Ertrag liefere, so wie Mm eineFmcht attspreßt, um Wen fpoft zu erhalten. Man behandelt eme friMiche Bevölkerung wie eine lebLofe Mafse,die kütte Seele hat. lillan kann nicht zugeben, daß eine friedliche Bevölkerung saiffhattdelt und einer SokxrteEa Preisgegeben NürÄ, eine -Bevölkerung, auf die man schießt wie auf Freiwild. Sonntag haben sich in Buer furchtbare Ereignisse abgespielt. Deutsche sind spazieren gsgawgjm, ohne sich um die l Anordnung der Militärbshörde zu kümmern. Äldaten haften auf sie geschossen und drei getötet, drei schwer berfÄ Hie ,Ilberte" hat den Mord unter der ltebeHchrM: ,^D ie Belgier waren er.Lo^ untgelM, und daS bewefft, l-aß die ,Mberte" der Ansicht ist: Ke weniger Deutsche ÄbÄg bleiben, desto bester ist es. Mer diese Barbarei wibd auch gemäßigteren Leuten als es die Kammünistm sind gegen den lötvich gehm. Km Ruhrgebiet hat sich ein wirklicher lk r ie gs zust a nd herausgebWet. Grrd^ die öffentkiche Meinung noch länger stumm Aleften, wem Menschen geltet werden, mr Mmit die Herren der Induskrie und der lSaMvelt ihre Geschäfte'machen?. Amerika mmalliert keiae Kriegrschulden. New-Aork, 27. Juni. (Wolff.) In einer Rede in Salt Lake City sagte Harding, es sei zu viel vom einer Un-Mlliewng der Kriegsschulden geredet worden. Durch ritte Annullierung würde das Geschästsleben einen schweren. Schaden erleide» und das SQettcmxm ersihMert werden, das mau auf inwMationcvle AbmachrMgen setzen müsse. Als tzWWmÄ MKand beschlvssen/Hve VerMchtnügLN At MEÄ MorjMMkmrs. an unser« Am 1. Juli 1923 beginnt ein neue« Abonnement , auf die „Wiener Morgenzeittrag“. Unsere P. T. Abonnenten werden gebeten, dib Emenertmg de« Abonnement« und die Bezahlung der Bezugsgebühren rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. infolge des starken Kursrückganges der Reichsmark und Polenmark sind wir leider genötigt, ln nur teilweiser Anpassung an die hohen Selbstkosten die Bezngsgebühren für Poldn und beutschltin«l »b 1. Juli f923 wie folgt zu erhöhen: D ent sch 1 an djMpnatsabonnement, Reichsmark 25.000 Pole n, Mofiatsabonnement, polnische Mark 2S.000 Die Bezugsgebfihren für all» anderen Länder bleiben unverändert. o ADMINISTRATION „WIENER MORGENZEITUNÖ« HM«, habe man stpstellen Wunen, daß -überall in der Welt eine Erneuerung des Vertrauens grüage getreten sei; so habe dieser Beschluß im Sinne der WiederhersiMtzng der StMlität nntz des Vertrauens gewirkt. rer Proreß gegen die kmnelots. Paris, 27. Juni. Im Prozeß gegen bfc Camelots ötr roh wurde heute das Urteil gefällt. Maurvas wurde zu vier Monaten, seine Mäschuldigen zu drei Monaten .Gefängnis ohne Mffchub der Strafe demrieilt. Kuilling gegen de» Bersailler Vertrag. München, 27. lJM. An-läßliich der Beratung des Haushaltes des SwatsntMterrums des Aeußern hiÄ-t heute der bayrische MnsttoLprästenit Dr. v. Knilling im bayrischen Landtag eine Rede über die Frage der Ruhrbefetzung rwd führte aus, das frcmzösische Ziel fei kein wiäschMiches, sondern ein politiifches: die endliche Verwrvkli chüng der Wovrfchen, traditi onellen Rheinpolitik Frankreichs. Me Rchmationsfrage wäre längst erledigt und könnte jeden Tag erledigt werden, wmn es Irankrerch um ihre EvlÄgUng ernfKich zu tun Ware und Frankreich eMich darauf verachten würdet die Erledigung gevcLezu zu fabotiere-tt. DeuiManV Wnchft am Wein und an der Ruhr nicht büch um seine eigene Existenz, es Eämpft um den Frieden Europas. KnAing behauptet weiter, daß nicht Deutschland, sorÄern Frankreich den Krieg verschtt'ldet hat. Es führt seinen Krieg gegen Deutschland weiter, um auch seine letzten'ZiÄe zu verwirklichen. Alle Kreise des deutschen Volkes erwarten deshalb zuversichMch, daß die Roichsregiemng in der SchnNfoage zm Offensive übergeht. 'Nur uuter dem Drucke der MMenMichm Blockade gegen FwUen und Kinder ist die deutsche UnterWoist unter die sttt Vertrag von Versailles diWtt^ie Schuldlüge erpreßt worden. Diese auf einem uNMrchett Zwange beruhende Unterschrift umß heute jeder gerecht Denkende M null und nichtig erkennen. SÄange das deutsche Volk sich als Nation fühlt, kann und wird es nicht verzichten, einen Nationalstaat zu bilden. Der Passive Widerstand kotmte nicht von der Regierung anbefohlen werden. Er kan» daher auch nicht von der R-egievuing abbefohlen werden, weder ganz noch teilweise. Ueber das MrÄsche Ziel dev Mmzosen ist ein BechcmdÄn unmöglich. Dieses Ziel greift an den Bestand des deutschen MbHes und der deBMtt Nation. Ueber die Memungsveafchiedenherien, die in wirtschaftlicher Beziehung über die Hohe und den Zöktpüntt der von uns auMbrwgettden Leistungen bestchen, sind Berhanbluugen möglich. Der MdrffterpMidmt erklärte Mießlich die Gerüchte bm mm auch nur vovubevgchenden BersÄnummg zwischen der ReichKvsgiemng und der bayrischen LaNdeSvqsievung als haltlose Erfrmdüng. Nach der Rede des MrnffterMMnten v. Knilling ergriff Abg. Held das Wort zu einer kmtzm ErNävung und gab dem Wunsche Ausdruck, daß das ganze bayrische BoA sich hinter den MrchtechrMSenten stelle. Der st^ialdemcckvatische BtzgemÄuete Till wendete sich gegen die Beziehungen des Ministerpräfidenteü zu den vaterländischen DerbÄnden, die ein Soamvelbecken dev Unzufviedenen seien, welche die Heutige StaatSfvrm beseitigen wollten. Die SozialdemoknEe in Bayern einschließlich der Pfalz keune nur zwei Peiniger: die französische brutale Gewaltpolitik und die lbay^che Smats- «giewng unter KnMmg. 8r«rst 8«drt vor de« Seschwornen. P«rkS, S7. J«ü. (TÄ. ,M. M-vgriWiimig''.) Bor dem Schwurgövi chre >bMtttt /Heute der Prozeß gegen den früheren Herausgcher des „Gelair" Gruest Judet. Gr ist augeNagt, mit dem FeiM im GinberstÄdttiK gewesen zu (feilt. Dgs Versähen gegen Fudet ist vom Pariser KriegsgerM im Jahve 1819 auf Mund einer Anzeige einer Frau Bossard eröffnet worden, die aüsfagte, Judet sei mit der deutschen Gesandtschaft in Bern in Bevbtndirng getreten und er habe sich veHftichtet, gegw Bezahlung von 2 Millionen Franken die Stimmung i n Frankretch für einen für Deutschland günstigen Frieden zu beeinflusfen. Diese Aussage der Fvaü Boffard wurde scheinbar durch deutsche Geheimdokumente, die angeblich nach dem Abmarsch der Deutschen aus Brüssel Msiunden 'wmÄen, befM-gt. Am 4. Februar 1923 verurteilte der Variier GeviWhof Fudet in ' 26. Juni 1923 ftg. HU' dessen Abwesenheit zu leb «-«,.&l-Kwg'l iUed Infi. *' ‘ **', ■ Frau Bastard hat durch ihre Ausisagen auch den ihn zwischen gestorbenen Delegievten Paul Meunieur Wch eine Frau Bernais de Ravifi belastet. Da- W« fahren gegen sie wurde jedoch eingestellt, kSme BeWeift voHanden waren. Am 27. Februar stellte Judet sich m französischen Behörden und -ist seicher in UntersirchungKhaft. Den: Prozeß steht Mcm mit großer Spammug entgegen. Für die Verhandlung sind acht Tage vorgesehen Män erwartet, daß Judet, besten Freispruch vielfach für sicher ge. halten wird, in-terefsante MttellMgen dolAWev Natur machen werde. " ■ Patriarch Lhcho«. London, 27. Funk. Der Patriarch' der gMchisch-orthodoxen Kirche Thchon soll mH Moskauer MelduiMt freigelassen worden sein. ~ , Ty chon erkennt die Richtigkeit der gegen ihn erhobenen BefchuMgungen an, bevettt seine HaMungen gegen die * Staatsovdmwg, erklärt, er sei kein Feind der So>w. j e I m a ch t inchr und rücke entschieden von den monarchifti. Mn und weihgarvistischen Gegenr^kMnLvm ab. lagesbericht. Pas iüdffche Ktad und fein Recht. Cim Welle von Antisemitismus geht durch die Welt. Mchr denn je gilt es für jeden bewußten Juden, alle Kräfte zusarwmen zu Ehmen, um einer haßerfiillten Umwelt die Stirne zu bieten und fein Recht zu behaupten. Schon an dm Mttelischulen haben die jüdischen Schüler inmitten deutschMkischer Kollegen und unter ebensolchen Professoren oft einen schweren Stand, und der starke Andrang zum Jüdischen Realgymnasium zeigt, mit wieviel Freude nnd Verständnis die Eltern die Gelegenheit begrüßen, ihren Kindern während ihrer MLittÄfchulzeit eine von Haß und Unverständnis ungetrübte Erzichung zutM werden zu lassen. Denn hat auch der jüdische Hochschüler Kraft gemtg, sich allen Anfeindungen seiner Gegner erügegenzusetzen, so muß der jüdische Mittelschüler erst auS einer echt jüdischen Erziehung heraus diese Kraft zugesi'chrt erhalten. Wie ist es aber nun mit dem Volksschulkmd? Macht der Antisemitismus vor den Loren >der VoKsschule hall oder müssen die so sehr einer Mmosphäre von Liebs bsdürstigen Sechs-^bis Zchnjahrigen schon frühzeitig spüren,-' was es heißt, ein widerwillig Geduldeter im fremden Volke zu sein?' Es gibt ja gewiß gahlveiche Kehrer, die in jedem Kinde d!« ihnen anvertraute Seele sehen und alle ihre Schüler gleich >beha-ndelln, und das ist das Bestie, was dem jüdischen Kind an' der! allgemeinen VEksschule wrdevfcchren kann. Mb«, sogar ein solcher Kehrer kann es oft nicht verhüten, daß andere Kinder ihre jüdische Kameraden quäle«, so'daß diese in ihren noch zarten SeÄen Wunden davontragen, deren Narben ein langes Leben hindurch fühlbar bleiben. Noch trauriger aber steht es dort, wo der Lehrer feflSft nicht unparteiisch bleiben kann, und wie oft schon hat ein höhnisches Wort von diefe.r Seite mehr Schaden! in der Kindevseele gestiftet, als ivgendjemaud sich vorzustellen! vermag. Es gibt ja nichts Zar-tereS und Heiligeres als ein Kind, das allmählich aus sich selbst zuM Erkennen der Umivelt heraustvächst, und höchstes Verantwortungsgefühl muß denjenige empfinden, der dieses Wachstum verstäudnijSvoll zu leiten hat.- Wenn sich die Eltern darüber ganz Aar werden, tritt die Frage gebieterisch an sie lheran, «tö die Erziehung an der äffen!-: lichen SchÄs dem jüdischen Kinde all das gilbt, was zur Entwicklung eines echt jüdischen Löbens nötig sst, eine Frage, die natürlich nicht gut zu bejahen ist. Das jMsche Kind hat aber ein Recht auf eine jüdische Erziehung. Wie soll >das Kind, das noch nicht imstande ist, sich ein eigenes Urteil p -bilden, ein starkes jüdisches Bewußiseinin sich entwickelln, wenn es p HanseEhanuka, ivn.derSchulealxr- Weihnachten feiert; wenn p Haust von Pessach, in «der Schule von Ostern gesprochen wird. Wochen vor diesen Festen -ist in der Schu'lo der lllnterricht auf sie eingestellt. WeihnachtSbäiuna ivedden gszsichnet uud gemalt, mit Chriskbaumkerzen wird gerechnet, Vom Weihnachtsmann wird gelesen und geschrieben. Die ganze Phantasie des Kindes wird ausgeMt mit Bildern und Vorstellungen dieser Art Ach weit m den Hintergrund tritt in seinem Bewußisein das jüdische Fest, das .ungefähr zu gleiche« Zeit gefeiert wird. Dies nur ein Beispiel unter vielen. Denn der gesamte Unterricht an der allgsmÄnen Schule ist naturgemäß aus das christliche Kind eingestellt, und so ist es ganz stlbstverständlich, daß das jüdische Kind auch dort, wo es nicht gerade p leiden! hat, dem Judentum entfremdet wird. Aber gerade in den kommenden Zeiten brauchen wir selbstbewußte Juden. Das Wische Kind hat -daS Recht aiff eine jüdische Erziehung und die jüdische Elternschaft hat die Pflicht, ihm diese Erziehtmg p bieten. Sile hat a'ber auch schon die Mögliche keit dazu. Seit drei Fähren besieht bereits im 20. Bezirk eine jüdische Volksschule, welche in dieser Zeit vollauf bewiesen hat, daß sie imstande ist, >den jüdischen Kindern das zu bieten, tva3 sie brauchen. Der allemwdernste Unterricht, wie er besser an keiner anderen Schule möglich ist, wird dort durchtränkt und'ge. tragen von echt jüdischem -Geiste. Im Kreist toon Ellern und Kehrern feiern dort die Kinder ihre jüdischen Feste, ein gemein^ samer Ausflug läßt sie die Bedeutung des Lagbaomer kennest, das Neujahrsfest der Bäume vereint alle im Geiste in Palästina, und das Verständnis für chrs. Wische Eigenart läßt dst Kinder die Schule als zweites Heim lieben. Keier Mihkliang stört hier die Euttvicklmtg der SchÜber, in vollster Havmon>ie können Mernhaus und Schule sich vvgärye^ imd die offene freie Art der Kinder, d« sich fteudig «ftb Wtz