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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-27 · Heft 1570 (27.6.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1570 (27.6.1923)
Date
1923-06-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Mk. MV Mett, MiWvo'chi Der GeschäftsLevicht der deutschen überseeischen Bank, DÄche in diesen Ländern ein ausgeidchntes Tätigkeitsgebiet besitzt, macht darüber folgende Angaben: Argentinien. Das MirffchaMeben wurde von der KrisiS, unter der die an wichtiger Stelle sichende Mchtzucht nach wie vor in rmpfindkicher Weise zu leiden hatte, ungünstige beeinflußt. BorcheMhasieve Bedingungen bestanden dagegen für die Verwertung von Getreide und Wolle. Die WeizenauZfuhr war lebhaft. Sie erreichte mit 3,75 Millionen Tonnen mchr als das Doppelte der vorjährigen Ausfuhr und räumte mit den verfügbaren Beständen des Landes, einschließlich der aus dem Bovjicchre übernommenen rund 9(0.000 Donnen, bis ans wenige tausend Donnen auf. Die MckiSanHchr bliieb hinter der des Vorjahres nicht Kivvück; von Lein wurden rund 400.000 Donnen, von Hafer rund IIOjOOO Tonnen weniger ausgöführt. Im gangen belief sich die Ausfuhr der genannten Getvöidosorten auf 7,8 Millionen Tonnen gegen 6,2 MAlionen in 1921. Die Wollcmsfuhr überstieg Are des Vorjahres um inehr als 60 Prozent, die Häuteausfuhr erzielte günstige Zahlen. Die Preise für Wolle übertvasen die der Vorjahre um ein echebliches, diejenigen für Getreide waren das ganze Jahr hindurch stetig. Dagegen gestaltete sich die Lage für die ausschließlich auf die Erzeugung von Schlachtvieh eingestellten landwirtschaftlichen Betriebe immer kritischer. Die seit zwei Jahren im Weichen begriffenen Preise sind we'rter auf einen govadezu Vevnichtenldlen Stand gefunden. Der deutsche Handel mit Argentinien hat, gestützt auf die sich rasch wieder entwickelnde deutsche Schiffahrt nach dem La Pliata, einen bedeutenden Aufschwung genommen. Unter den AusfuhvartEeln nach Deutschland nimmtWolle einen hervorragenden Platz ein, ging doch von der Ausfuhr des vergangenen Jahres nicht weniger als ein Drittel nach Deutschland. Ebenso nahm Deutschland erhebliche Getreidemengen und HäuteseNdungen auf. Die deutsche Ausfuhr nach ArgeMnien M insbesondere Unter der Unsicherheit der WechseWurfe, hat sich jedoch gegen die Ungunst der BerMtnisse drwchzusetzen Mwußt und namentlich in Leder-, Metall- und WMoaren sowie chemischen Artikeln ihren Mfatz zu steigern vermocht. Eine Este Gefahr liegt für den deutschen Handel in der zunehmenden Kap'rtalsknappheit DeutMands und in der Notwendigkeit für die deutschm Ausfuhrhäuser, sich für ihre Lieferungen die erforderlichen Kredite zu verschaffen. Brasilien. Die 'wiriffchäftliche Lage ließ. auf verschiedenen Gebieter, noch zu wünschen übrig. Der andauernde Rückgang des WechseMrfes beeinträchtigte nameEch den Einfuhrhandel, der in: übrigen die Schwierigkeiten der letzten Jahre, verursacht durch den großen Preissturz bei teuer eingekauften Maren, im großen und ganzen überlvmtden hat.' l§ine günstigere Entwicklung zeigte der Ausfuhrhandel. Alle am Kaffeebau. und -Handel beteiligten Kreise blicken auf ein gutes Jahr zurück. Die Kaffeepreise erreichten eine ansehnliche Höhe. Die Kaffeernte betrug vom 1. Juli 1921 bis 30. Juni 1922 12,862.000 Sack ' und wird für 1922—23 auf 10,8 Millionen Sack geschützt. Die Regierung kaufte zur Stützung des Marktes im ganzen etwa 4,5 Millionen .Sack, wovon ungefähr die .Hälfte nach Europa verschifft wurde; die bis Ende Jänner 1928 getätigten Verkäufe werden auf etwa ein' Drittel der Gesamtmenge geschätzt. Zur Durchführung der Valorffation nahm die Bundesregierung im Mai 1922 eine Anleihe in Höhe von 9 Mlliontzn Pftrnd Sterling in London, beziehungsweise New-Iork auf. Me Kaffeeausfuhr belief sich 1922 auf 12,673.000 Sack im Werte von 44,242.000 Pfund Sterling (1921: 12,869.000 Sack im Werte wm 34,694.000 Pfund Sterling). Dem Gummi kam die Erzeugungseinifchränkung im Osten zustatten. Es wurden aNsgefuhrt in 1922 19.856 Tonnen im Werte von 1,408.000 Pfund Sterling (im Vorjahre 17.439 Donnen im Werbe von 1,231.000 Pfund Sterling). Die Preise stiegen in Para, in erster Linie wohl entsprechend dem fallenden Mlveisckurse, von Anfang bis Ende des Jahres von Milreiis 2 Dollar 900 auf Milreis 3 Dollar 500 per Kilogramm, bei in New-Aovk gleichbleibender NotieMng, die anfangs' und Ende des Jahves 22,75 Cents Pw amerikanisches Pfund betrug. Gleichwohl ist die Lage in den Gummi erzeugenden Staaten immer noch als recht schlecht anzufehen. Der Außenhandel weist nachstehende Zahlen auf: Ausfuhr im Jahre 1922 68,578.000 Pfund Sterling (Einfuhr 49,192.000 Pfund Sterl'ing), im Jahre 1921 68,587.000 Pfund Sterling (60,468.000 Pfund Sterling). Die Handelsbilanz ist somit zum ersten Male feit 1919 wieder aktiv geworden. Ausländische Katzitakbeteillgung bei der Fntermtionalen Handelsvaul. Die Verhandlungen vor dem Abschlüsse. Wie wir erfahren, . verhandelt ein großes ausländisches -tousMtium, das sich sowohl aus Interessenten der ausländischen Industrie als auch der Finanz zusammensetzt, mit der Internationalen Handelsbank ivegen' Ueberncchme eines großen Aktienpaketes -und intensiverer Intevessenahnre an diesem Bankinstitute. Die Verhandlungen nehmen einen sehr Mnstigen Verlaus rmd stehen vor dem Abschlusse. Zu diesem Behuf« ist'auch eine Vermehrung des Aktienkapiitals in Aussicht genommen. Der Gem-rälrat der Anglobank, Direktor Hugo Schwarz, der besonders den Jndustriekonzevn der Anglobank ausbaute, tritt als leitendes Mitglied ln den Berwaldungsrat der Internationalen Handelsbank ein und Wird sich einer weiteren Aus>dehrmng des Geschästskrei>ses dieses Institutes 'besonders auf industriellem Gebiete durch den Ausbau!dcs Industriekonzernes der Handelsbank cmgelegen' fein Lall»». Dasl DäOMüisgeMejt. der! Internaiivoinailen! HMdeWxmlk Mene-: Morgenreitnn-. 27. Juni 1923 Sette7 soll nach den Intentionen des'n«uen Konsortiums eine ErweitevMg erfahren und sollen auch die Beziehungen zum Auslande intensiver ausgestaltet werden, Durch dies« Maßnahmen wird die Handelsbank m die vorderste MM der Wiener Mittelbanken vorrücken. Re polnische voldvaluta. Marsch«!, W. Ami. WI. der ,Mr. Margertzeirlmg" ) In; der letzten Sitzung der Finanzkommisfion des Seijm referierte Abg. Mianowski über das Projekt der für die Schaffung der Molyvaluta zu treffenden" Vorbereitungen. Der Gesetzentwurf besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil regelt die Ausgabe von Goldmünzen, Der Referent beantragt die Streichung dieses Teiles mit Ausnahme des. Punktes, welcher''bestimmt, daß der künftige polnische Zloty 3100 Münzeinheiten auf ein Kilogramm 90übeiliges Gold enthalte. Dieser Antrag wurde angenommen. Ueber,Äen.zweiten Dell des Entwurfes, die Einführung,foe§ „theoretischen Zloty" entspann sich eine lebhafte Debatte» .in welcher für dest Jüdischen Klub Abg, Frostig daraus hinwies, daß die Einführungdestheovetischen Zloty die Kaufmannschaft von den Gefahren 'befreien würche, - die jetzt für sie im Zusammenhang mit der Pflicht der Preisbestimmung bestehen würde. Den von sozialdemokratischer Seist« eingebrachten Antrag auf Zahlung der Löhne' in Goldvcllnta, welcher vom Plchvim des Sejin an' die' Kömmission verwiesen worden war, h«i diese ans Unbestimmte Zeit zurückgestellt. Der Gesetzentwurf über die Einführung der theoretischen Goldvaluta wird bereits demnächst das Plenum beschäftigen.. Zer Außenhandel Palästina« pw Kaps der Aevällemng in den Fahren 1320, 1921 und 1922. Pro Kopf der Bevölkerung betrug der Wert des palästinensischen Außenhandels: Jahr Import *) Export . Insgesamt engl. Pfund Will. engl. Pfund MM. engl. Pfund . Mill. ' 1920 6 749 1 741 8 ' 490 1921 .7 359 1 870 - 9 223 1923 > 6 974 1 . 787 8 761 Summarische AuffkeNring -er Importe »ach und öer Exporte aus Palästina im ersten Viertel -er Jahre 1922; , «yd 1923. am 31. März 1923 am 31. März 1923 endendes Viertel endendes Viertel ... engl. Pfund engl. Pfund Import . . . . 1,399.667 1,246.681 detto im Transitverkehr nach Syrien . 74.619 66.022 Export , . . . . . 365.994 ' 889.275 ■ detto im Transitverkehr aus Syrien . 16.698! 14.065 Reexport . , 41.920 €0.220 Zunahme (+) oder Abnahme (—) engl. Pfund — 182.986' — 8.597. + 2?.28l — : 1.633 + 38.330 foiutcu, das Methangas und die Wasserkräfte hingegen würdest der rumänischen Industrie einen großen Auffchwung geben Dle Bedingungen für die Mitarbeit des frenrden Privatkapi« tals sind folgende: 20 Prozent Apport des Staates in natura, 40 Prozent Apport des rumänischen' Privätkapitals in Bar« aeld und die restlichen 40 Prozent bleiben für das fremde Privatkapital zur Beteiligung. Dieses Referat wurde vom rumänischen. Ministerrate angenommen und demgemäß der höhere Wirtschaftsrat (C. E. S.) beauftragt, sich mit der Abfassung des diesbezüglichen Gesetzes zu beschäftlgen. Mit diesem Programnr ist der rumänische Finanzminister ins Ausl^r 'gefahren, um es den Regierungen der Großmächte sowie ven finanziellen und wirtschaftlichen Institutwnen vorzulegen, welche vielfach dem Wunlsche Raum gegeben haben, an der Ausbeutung der rumänischen Reichtümer teilnehmen zu wollen. - Donaü-Dmnpfschiffährt-A.-G. Am Samstag den 80. d. findet die GenerailvertsviMullüttg mit folgender Taaesordmurg statt: 1.. VvrLaige: des > GeischÄftsberichtes und der RechnuMsabjschlUsse sowie Gericht über die Prüfung der Bücher m.d Rechnnnlgen des Geschäftsljalhres 1922. 2. Besschl>uHrssun>g über die Verwendung des Reingewinnes. 3. BeschluUässnng über den Beitrag z>um SchiffMssMraMonds 17 e der Statuten). 4. BeischllinMssilMg. ülber^ die EvmächtiMNg der Mmmistratiost zur Erhöhung des .Aktiemkavitals darrch AuUtemipellnng der. Aktien oder durch Msgalbe neuer Aktien, evewinell aus beide Arten, aagebenensalls auch zur Ausnahme erres Ansehens. ErmächtMMg der Admmiftvcvtion zur Vornahme und Durch-, sührung-der hierdurch: notwendig werdenden Äendemngen der Statuten und des Geischästsregelments. 5. Wähl der Revisoren' und Ersatzmänner zur Prüfung der Bücher Mid Rechnungen^ des Geischälftsiiahres 1923. ■. ' Gvfia A.M. Alms 28: findet' die" GerevallversammLung' mit folgender TagesordNurtg. statt: 1.' Bericht des Verwailtnngsjrates und Vorllaige .des. RechnungsMchlusses Kr das Geschäftsjahr 1632. 2. .Bericht der. Revilsoren -und BelschlnUafsung Mer die Anträge derseüben. 3. BeffchllnUassnng über die Verwendung des Römgewinnes. ,4. Aenderung des 8 9. Absatz 6, und., des § 10. der Statuten. 5. Festsetzung der Bezüge Kr die Mitglieder des. EMkutivkomitees und der Ertllohnung der RechnuugsrMsoven. 6. Wahl in den Berwaltungsrat. 7. Wahl der Relvfforen Kr das GeschWssahr 1W3. Wiener Börse. . Die bevorstehende dreitägige Berkehrsnnterbrechung und die herannähender Proiongation, bei welche man eine BersteiKng des Reportsatzes beKrchtet, veranlaßt die Spekulation cm der gestrigen Börse zur weitestgehenden Reserve, wobei die führenden Kulissenwertemst niedrigeren Kursen eröffneten. - E8 fanden auf den meisten'Gehieten Realisationen stütt, wobei. in. erster Reihe die in letzter Zeit stark favorisiert gewesenen Bankenwerte stärker in Mtleidenschäft gezogen wurden. Es verloren Oesterreichische Kredit 12.000 K., Länderbank 18.000 K., Zivnostenska Lanka 22.000' K. Lediglich die Aktien der Ungarischen KreditbMk verkehrten in steigender Richtung und gewannen 40.000 K., ferner zeichneten sich.Depositenbank durch Festigkeit aus, die mit einer Steigerung von. 5000 K. den Markt verließen. Stark vernachlässigt waren Älpine-Wien, die um 24.000 K.' niedriger gehallen waren^ ferner büßten Skoda-Aktien '63.000 K. im Kurs ein. Vorübergehend machte sich zwar eine leichte Bessenmg geltend, doch erfolgtebe?. Schluß für die Kuttssewerte in retograder Richtung. Auch Im Sch ranken war mit. geringen Ausnahmen eine Essektenhausse und Volkerbuutzanleihe. In den vevgäWencu Wochen war an der Börse eine starke Auftvävtsibeweqnnig der Esifektenkurse zu b>eoibachten. Zuerst zogen die Bankenwerte an, ihnen folgten die' InbufftviePMiere. Die Zähl der ' getätigten Schlüsse-war zuseheMs im Steigen begrDm, ■ da das Pubkisum die eirgelnen' Phasen der Kurssteigerungen dazu benützte, rnu seine Papiere mit Gewänn zu veräußern. Diche Veräußerungsgewinne sind nun vom Staate e-tn«r nanchasten. Steuer uwterMgen. Die Steuer fällt um so mähr ins Gewicht, als der Staat der Besteuerung des VeräußerungAgewinnes die DWereuiz zwischen de>m seinerzeirtigen Anschaffungspreis ' urd ' dem Verkaufspreis zugvuudeilegt, ohne BerlücksichtMmg - des Verlustes, 'der durch die' sein-erzeÄige Entwertung der Währung entstanden ist. Wer also zum Beilspi-ek eine BodenkrM-t- Mie Mn 20.000 K. gebanst hat und sie jetzt um 500.000 -K. verkauft hat. untevlliegt Kr jedes verkaufte Stück in diesem Beislpieil der Besteuerung von etnein Betrog von 480.000 K. Von dieser Besteuerung befreit der Staat disjeniger^ Oesterreicher, die während der Zeichnungsisrist. das ist noch bis 30. d., Kr den eMMen Gewinn VWerbundaBeihe zeichnend 'Und zwar sind unter dieser Voraussetzung alle Veräusseruu.gsgewiüne besreit, die in der Zeit vom 1. April bis 15, September d. I., Mo sogar vor Beginn uck) nach Schluß der Zeichmmgsfrist, erzielt Werder». In gleicher Welise tvie die Gewinne, die aus der Berauße'vung von GMten entstandest sind, sind auch Gewinne, die aus der. Veräußerung von' Valuten, Devisen, Gdelnvetalken uffv. resultieren, von der Steuer befreit. Für zur öfsent'licher.» Rechnungslegung verpflichteten Unternehmungen, die VeräußerungHgewinne erzielt. Wben, gelkten die bekannten Bestimimungen der .Devoridming -vom 23. Mai d. I. Die Majoritätskäufe der KreditMien beendet. Die Kreditanstalit versendet folgendes Courmuniglne: Nachdem die- Kapitalsvermelhrung mit vollem Erfolg dnrchgestührt ist, wurde das Garautiiesyndikat für die Beaebung der Aktien aufgelöst, i Die Beteiliguug ftemben Privatkapitals in Rumänien. Die Oesterreichisch-rumänjsche Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie veröffentlicht folgende Nachricht: Der rumänische Finanzmim'ster hat im Ministerrate ein Referat über die Beteiligung der fremden Privatkäpitalien beim Aufbaue Rumäniens vorgelegt. Dadurch wird das erstemal amtlich klargelegt, wo und in welcher Weise , die Regierung die Mitarbeit der fremden Privatkapltalien bewilligt. Durch dieses Projekt e soll sich'das fremde Privatkapital, insoferne die Rede von muen Betätigungsfeldern ist, beteiligen können. Dieses Projekt hat zwei wirtschaftliche Momente zur Folge a) die Verwertung der Staatsgüter, welche als .Reserve der. Zukunft Vorbehalten waren, und b) die Zulassung' der fremden Privatkapitalien 'zur Verwertung jener' Güter: Zu den Gütern, welche das neue Betätigungsfeld bilden sollen, gehören die Petroleumgebiete, die Wasserfälle, und .das Methangas. Eine intensivere Und gleichtzeitiig rästonelbe MulsbentiUing / d>ie,fer PvobnWionsmi>tte!l würde beträchtliche Mengen an flüssigen urtb gasförmigen Brennmittel - sowie große Reserven an Elektrizitä'tskraft produzieren, wodurch die. Eisenbahnen elektrifiziert werden könnten; d-as Petroleum Md seine Derivate würden exportiert und dadurch die Staatseinkünfte bedeutend gesteigert werden *) Außer den nach Trcirisjordaitien bestinnntew Importen M-rtmv 80Ü.000 einal. Pfund. (Ziko.) schwächere Haltungvorherrschend, da die Spekulation Abgaben vornahnl-. -Auf dem Holzmartte büßten Mimdus 60.000 K., Slavia 207000 K.'ein.'Auch einzelne Kohlenpapiere wurden billiger abgegeben. Hingegen verkehrten einzelne Petroleumwerte in besserer Hqlttmg.. FMo gewannen 300.000 K., Galizia 325.000 K. Das Gesmntgeschäst hielt sich bis zum Schlüsse, eng begrenzt. . Bezugsrecht e:. Bosnische Bmk 2000, Ungar, türeditbank 40.000, nngar, -Eisenbahnverkehr 140.000. Auf dem Anlage markte erzielten österreichische Renten Bessemngen. . Von den E x o t e n notierten: Änzeigen-Gesellschast 95.000 bis 105.000, Erdöl 56.000 bis 59.000, Jriäg 263.000 bis 276.000, Epple n. Buxbaum 64.000 bis 58.000,- Mraznica 201.000 bis 216.000, Schubert u. Eo. 16.600 bis 18.000, Universale 30.000 bis 31.Y00, Steirische Kohle 84.000 bis 89.000.. . Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Mener MorgenMttunig".) Der Beginn des gestrigen Verkehrs an der Warenbörse war noch ruhig, erst im späteren Verlaufe wurde es etwas lebhaftes und einige Abschlüsse erfolgten zu den letzten Preisen sowie überhaupt die Tendenz im allgemeinen behauptet blieb. Abschlüsse wurden bekannt in .Glaubersalz kalz. zu 1800 K. ab Wien und' in Harz W. W. zu i.32 ftanz. Franken traufit Wien. Ausgeboten w n r d e n r Antichlor krist. zu-3300 K._ Wien, Bleiglätte B. B. U. zu 10.000 K., Dextrin blond zu 8000 K., Gummi cord, zu 132'Schilling Wien, Kupfervitriol 98/99 zu . 23 engl. Pfund, ab Passau,' Paraffin 52/54 in Tafeln transp. zu 6500 K., Salzsäme 19/21 techn. rein zu 1200 K., Schellack T. N. or. zu 118.000 K. transit Wien, Soda Ammoniak 96/98 zu 3600 K., Japanwachs zu 27.000 K., Weinsteinsäure zu 48.000 K. Wien. O e l e u n d Fett e, Das Geschäft war mäßig, der Preisstand blieb gegen Vorwoche, nur Schweinefett pure lard FaßpackuNg ermäßigte den Preisstand um 70 Punkte auf 29.65 Dollar nno Kistenpackung um 200 K. auf 22.000 K. Sonst waren noch offeriert Sesamöl erste Pressung zu 21.500 K., Agmispeiseöl zu 18:000 K. und Kokdsspeisefett M Fässern zu 18.500 K. ab Wien. N ä h r-, L »b e uiilVi tel u n d Kolonialw a r e n verzeichneten mäßiges Geschäft zü größtenteils behmrpteten Preisen. 'Kaffee Rio VII Johnston schwächte sich um 600 K. auf 32.800 K. und Sul de Minas um 500 K. auf 35.000 K. ab. Tee tendierte um 500 K. fester. Es notierten: Panhong-Suchong 77.000 K., Ehina-Moning 74.800 K. ab Wien. Zucker prompt erhöhte.sich um Knf Punkte, Kristall notiert 5 tschech. K., Würfel 6.16 tschech. K. ab 'Grenze, Würfel ab Lager Wien ist um 100 K. höher und notiert 13.600 K. K o n d e n s m i l ch ist um 200 K. schwächer, gez. pro 14 llnzen- Dosen I. Marke notiert 7900 K., ungez.. pro Dose (16 Unzen- Dosen) 7800 K. Weinessig war zu 6400 K. offeriert. Zum - öffentlichen Verkauf gelangten laut. Art. 343 des H.-G.-B. 488 Kilogramm Elektro carbornndum-Schleiffcheiben zu 3,000.000 K. nnd ein Lastauto, dreitonntg, Anskro-Daimler zu 5,000.000 K. - MehmäMe i» A. MM. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) B o r st e n v i eh m a r k t. Der -Auftrieb belief sich auf 2292 Schweine, darunter 909 Fleisch- und 1393 Fettschweine. Der.Provenienz nach waren 427 inländische, 413 ungarische,-1080 jugoslawische, 120 dänische nnd 262 holländische. Anßerdenr wurden noch 331 Stück angemeldet) die erst am Donnerstag einlangeN - dürften.- Außer Marktwmden 1Ä5 Schweine si^ogen. Bei leb-

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