Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1563 (20.6.1923)
- Date
- 1923-06-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980644--15149-3001949- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
m MS Wim, Mwv öch Wiener Morgrnzetku««._20, Jmü MS__Seite 7 jtyce ausländischen Rohstoff- oder Kolonialwarenlieferanten iit fremben Valuten bezahlen müssen, erhalten kaum ein Zehntel des Bedarfes. Darunter leidet insbesondere die Industrie stark und die Teuerung schreitet rasch voÄvLrtS. Wie aus verschiedenen BlLttermeldungen hervorgeht, beabsichtigt die Regierung eine Stützungsaktion der Valuta in der Form, daß sie in größerem Maßstabe fremde Valuten einkauft, um ihre Vervkndlichkeiten zu decken und den Überschuß auf den Markt zu werfen, damit der Kurs der fremden Valuten gedrückt werde. Dieses Mttel scheint jedoch angesichts des Umstandes, daß die polnische Regierung sich erst die fremden Valuten beschaffen mußte, sehr problematisch. La« F«fion»begii»ftiguiigrjesetz. Die Rogiermtg hat Heskem im NattvMwt eine Vorlage Aer ÄeMvbegülrrstiymigen bei Fusionen eingebvacht. We Vorlage lbestvmmt unter anderem: EchvW in den Fahren 1923 und 1924 die Auflösimg einer Mi-LMftllschaft (Gesellschaft mit beschrankter Hastrung) durch deren Beveinrgmag mit einer ihr nach den: GchchäftWveiHe ver- «Hjn&ten Mtiengefellschüft, die Hven Sitz im Jttkmde hat, und entspricht diese BeveiniWUtz wichtigen voMwlrtschastlichen JÄeressen, so hat die Nachbesteuerung gang oder teWveise zu entfallen. Die EntscheidUiU-g hierüber trifft der BundesnMffter Kr MumiM im Einvernehmen mit den nach der Art der KU veveinigenden Geftllfchaffen beteiligten BundeSminiftern nach freiem Ermessen. Das Archtchen um die StErbegünsttguintz kann M jenem mn GeneihMlgunvg der Vereinigung verbunden werden; ist dies der Fall, so sollen auch die Attscheidmtgen Mr beide Ansuchen vereint werden. Wurde diese Begünstigung gewahrt, so unterliegt späterhin bei der aufrechtbleibenden Gesellschaft außer den nach der Fusion etwa erfolgten Kapitals Vermehrungen und Hinterlegungen in Ausgelv- oder versteuerten Rücklagen jener Betrag nicht der Besteuemug nach 8 96 P. St. G., der der Summe an Stammkapitalien mid derlei Rücklagen entspricht, die vor der Bersinigung der beiden Gesellschaften vorhanden waren; ebensowenig ttntarliegt einer solchen Beswurung der nach dem ersten Absätze allenfalls bei der Bereinigung versteuerte Mcklagenbetratz. Die BeMOltznuig nach dem ersten Msatze zieht folgende weitere Begünstigungen nach sich: 1. Die Hingabe von Aktien (GeschäftsünMen) der zur AttMuaxg gekansenden Gesellschaft (alte Aktien, alte An-- belle) gegen Aktien der nach der Veveinigung ausvechtbleibeMn Gesellschaft (neue Aktien) stillt nicht unter die Bestimmung des ß 159a Persvnalsteuergesetz. Gewinne aus der Mieren DeMßernng der neuen Aktien nnterliegen der Besteuerung nach ß 189 a; bei der Bevechnnng des Veraußerungsgewinnes ist vom WiifchvAingslwerte der alten Aktien (Anteile) auSHUgehen; der Laus der zchnjahvigen Büsitzdauer im ÄMe des §169 a, erster Absatz, des Personalsteuevgesetzes beginnt mit dem Erwerbe der alten Aktien (Anteile). 2. Eine nachträgliche Richtigstellung der GtMerbSMssung trach Artikel 5, vierter Absatz, Vorletzter Satz findet hinsichtlich der Gewinmntells aus dem Aktien(GeschLftsantÄIs)bLsitze nicht statt, mit dem die eine der deveknigten GefeMchaftett an der andevön beteiligt war. Der llebergang der sonstigen im Eigentum der aufgelösten Gesellschaft besmdlichen Aktien (Geschäftsantelle) aus die aufvechMeibende ist nicht als Verletzung der Verpflichtung der ersteven Geisellschast, die MiM (Gefchästsanteile) im Eigentstme zu behalten, angufeheN; die Besitzdauer der aufgelösten Gesellschaft ist der aufrechtbleibMdett aus den fAchMgen Zeitraum anzurechnw." ' Artikels. 1. Würde die oben erwähnte Begünstigung gewährt, fo Armen von den Stempel- und Rechtsgebühren ganz oder teilweise befreit werden: Der Gefellschaflsdertrag (Kusionsdertrag), soweit, er die Einbringung des BeMögens der M Auflösung gelangenden Gesellschaft in die aufvechtMibendö Mtiengesellschaft gegen GewillMM von Mim dev letzteren KM GegMiMwe hat; - Die Urkunden, welche Kur grundbücherlichen Durchführung der bszeichmten Vevmögenseinbriuguug erforderlich sind sowie die aus diesem Anlässe notwendigen gvundbücherlichen Eintragungen. Unter der gleichen Boraussttzuny kann den auf Grund des Fusionsvertrages zwischen den beiden beteiligten Ge-« ftllMften erfolgenden Uebertragungen vcm Effekten, Valuten und Devisen die Befveinng VM der Effekten- und Valutenumsatzstölwr ganz. öder teilweise gewährt werden. Das Bundesmimstevium Kr Finanzen ist ermächtigt, das Steuer- und GebührenbegünstigunMesttz vom Fchve IM «Ater Berüchichtlgwng der seither eingetvetemn Nsndemngen und ErgauWngen im BundesgsseMatte mit verbindücher Kraft wieder zu verlaMasen. Mffndmrg der ech'öhien und der allarmoinrn Warenumsatzsteuer. Das Gremium der Wenn KaustnWNWaft Mt mit! Km NndLWchtnsn und im Auftrag des AnMMnisteviMns haben in der letzten Zeit VechaMunM über die von der KWmnnschafit und vielen GouMn des Gswsrbes gewünschte Abflindung der erhöhten Warenu-msatzstener OuMSsteuvr) Mamnten mit der einfachen (Mprv-entig»n) iUm- Wisnör staHefundSn. Für eine Reche von Branchen und GÄOpen lder lKaiffmMufchast mb des Mveckes sind Ässe ÄerhmdlMgeN btzMts beendet und die ALEittdunassätze bereits s'e st ge'setzt. D!«S abgesimdemn Steuern Md ans GvMd der den einzelnen ttpirnn und MmröströGeuden Ws schon MMmrmenen. M- M nächsten Mit ^uge'heNden AvftndungSH'eschHide an die Amsatzsteuerabt'e'ilung des Gremiums der.Wteuer Kaufmann-« schaft anSzuzahlen, dirsuch -die weitere Gestion bezüglich der abgeliaiuifenen Steuern übernimmt. Für die abgefnndrnen iKauflonte und Gewerbetreibenden t u >tfällt d i e Bcrpfit chtu ng zur Führung -der im vorgeschrlübemn Auszeichnungen und Bücher, mit Ausnahme der Feststellung 'des monatlichen Gefamtnünfatzes, auf welchem die Abfindung aufgebaut ist. Die MfindungsaMiten über diele ivesentltch Vereinfachte und die KaufmaMschaft von mt kostspmigen und kaum dnMÜHMren manipulativen Arbsiten befreiende Art der Entrichtung der U-mfatzsteuer sind Kr etwa 10.000 Betriebe in Wien bereits durchgefüyrt, insbesondere auf dem Gebiete Gailanterie-, Varfümeviewaren-, Drogen-, Schneidernnd MoWenzugchAWranche, des SchNÄdernnd VdndermachergeMrbeS, deS SpedittonsWwerbes, des SchuhdetaiHcmde'ls, AntignitätenhandÄs und Glashandels. Die Abfindung einer Reihe anderer Branchen, wie Juweliere, Photo artikeln, Mustkinsmunenten, PoWellan-, H-aus- und iKüchengeräte, Schirme, ist im Zuge. In Branchen, in denen dre Abfindung dnrchgesührt lvurde oder im Klge ist, «mpfichl't es sich, den Abfindungsbescheid abzuwarten, dann aber unmittelbar die ZMung an das Gremium der Wiener Kaufmannschaft .dnrchMfüyMl. Eine Zchlung an die betveffsnde StEttldministration entfallt in diesen Fällen. Me befreit man MrSgewinne von Ver Steuer- Bekaunt- Üich' nntterliegt beim Benkauf von Wertpapiersn, Valuten und Devtitfen die KnrsVWsrem gsgeMber dem fäinmsittgen Auschaffungspreilfe der Steuer, glleichpWiig, ob diese Wert« znm Kapital einer Unternichtnung öder Mm PrivatbÄsitz Mchren und One MÜcksicht darauf, olb etwa die Knrssteimruna Hitler dor» Geldentwertung zMckgMlieben O. Da die GinkomENsteuer ÄS m öO Prozent, dM di« GnweMMM 16 bis 20 Prozent, die Steuer der Mt'iengetseUchatsien und Getselllschaften mit deischränk-ter Hastiumg 05 Äs 70 Prozent des GüwiniMs auSmacht. Wen sich viele von dem Berkatulfe MMen. den sie ms anderen GMnden wtüMchen würden. Run biM die WsiaguM der VMiMlNdanMe wilKommene GMgenßeiit, solche BsÄäuife chne ÄeneWicht vo-rzunchmen. Man muß st« nur bis Mitte Ochtomlbor durchführen und jetzt Mch BMerdundMeihe bis MM M des schon erMten oder vdrauMMichen KursMoiMes zeiMM. Mchnngsweffe die 8prvkent,M Dollaranl-elWe vom DWmber vovijgen Fcchreß in die aarantievte Staaitsantloihe 1933--43 kottvSvMrem Befinden sich di« Wevtlpapiere und Dedifen Mt im PvlvMesttz, sondern gehören st« Mm Gsschästskapitgl. so muß die Kurs- WfereW sessrnie-vt werden, und Ovar entweder durch ein« Rücklag« slür WäihrunaZveÄuste WMutatschullden), Mr Erneuerung der Mchchiinen (lErlsatzanischaGuNg) oder für allgemeine Kursverklste. In Letztovem Falle ist Äi« NDrviövMg M ein Dti-ktSl. bei Sparkassen auf die HW« der KursdWerenz beschränkt, d. h. bis m dieser stGe darf di« OtMeckelhöNde vorläufig lMt untersuchen, vb KnrsVMtste nahe bedoO-chen, außechem a'ber kaM man noch.wHr vetfebvieren. wenn im EinMall« höhere KnrsdUerenzen für die nächste Mit anMnchMen sind. Die^ Rücklage ist in sieben Zdhren MWltösen. Dies gilt nicht bloß für MlieNgesellschaMN, soMrN auch für EmMirmen.. HandelsgefeAchMen Annen WM die Mn oder Devisen auf die vinMnen GeWMfM Mevt-mäen. Wb damr^ entfällt die NotwendigkÄt der ReffeMernnig. EMich Mht «in Verkauf der VöWe>MndaMihe nach MsMviMN Besitz Mn« Ginlommenstouer von Mer evemnellen Mrs,ste!im-MNg drr Papier« nach sich. Äuslandsftimm«« Über die österreichisch« Völkerbundanleihe. Jim gchamiben «urMischen Anssland md auchin der neuen Wellt hat sich die UMemeuigung durchgerungen, daß die. österreichWe VÄ'SeMmdaMHe den sicheren Weg zNr San'ie- M'Ug des österreichlischen OuMsstaatM und im ZulsarNmenhang dmmit die Zeichnung dWr Titres sine sichere nnd grlt« Ver- MögeNsüMge:.MtM GMgchsrMd«Mt. Die;,WlirjiM tun'g vom 29. MM veioM, daß . die BeMWNg>d«s'Hauh'eS Morgan an^ der österreichtiifchen SaNieruaW-snll^iih« vor.» großer BcdeluivuM feir ,M M das. e^tv->-Mcklr-Mß das amePikäMlho GwßLaditaL.in das. WvoipMche MMschWjMeu «mgreM^ Nach. Bericht der ,F!eMAoMk StaatstzeiiMnig^ vom 17. Mai hat der Präsident der interNaltlivMen Handelsikamm-er Mistev Booth bei einer Aulsprach« a>N die .Merchants Associänon" vEant. daß die drchende KatastroM Österreichs jetzt als vermiieden betrachtet werden könne. Die „Neue Zünicher Zeitung" vom 7. IM . widmet den BMMrrgen der, Anleihe einein- HM Spalten Wes Ä"atlt«s und Mt hiNMlt ,/Der östevreichische AnM 'der AMsiße A 'in deMoen Mise stchevMellt und gaMntiim wie die übrigen im Laufe des Monates ftmti zur Ausgabe gslangeuden Delle der V'ökkerlbEduMihe." Dasselbe Bllatt. bringt am 4. Juni einen LellliartM tÜber Oesterreich, in dem..es .Ms das anhaltende Interesse hinwM. wMes-das ausländische KapiM siklit einigen Monaten für österreichische Bank- und Industrieaklien an den Tag lcM. Gll«>ichsam als Ergänzung hierzu spricht das ,^I0NWÄ de Geneve" vom o. Juni den Wunsch ans, daß das Schweizer Kaps lall sich an «iNK so tolhnenlöen nnd sicheren VötzmiögenSüirMge wie die VAkerüUnd- Mlocho botelllM. Der ,/Tom!ps^ vom 6. IM stcht in der Anfls>egMg der VMMundanleihe den DMeis. daß man übemll die Wbeit. die Oeslerreltch fortseU, gchi'chrend WÜNdige «tt© aN den Erfollg MM. Der ,DuWsNtische ZÄNNgsdieNst" Nom 4. Iunli.bewm, daß die BWEunidaMMse eine der sichersten . KapEalsaiNlitiigen davstell«. die dem. österreichischen Publikum ie geboten wurde. V ..^pionbank in Polen. Der Unionbank in Wien und einer PolNli-chey Gruppe wuM die Kvmesswn *ut GrrichMng «y Bar.-kmzt.ituts unter Im Fwnla Bank UitiH w Po'lste G. Ä. Mmonbank iir PMn) «rMt. Düs Neue Institut wird auf Basis, eines Rtienkapitals tat 4 Milliarde Mn. Mark gegründet und wird di«.Geschäfte >der LeMbeMr Ftliaile .der Unionbank Mruchmen. Die Errichtung weiterer Niederlasstmgen, insbesondere, in WarfHau. Krakau, Dvohobtzcz und Kattowltz ist. nt Aussicht genomMn. Die Konstitui'ernn.g der-Neuen Bank wird rat August d.I. eöfoWn; die Mitwirkung ang«-^ rcheNer Mrtwter der polnischen Finanz- und Industrlekreiise ist «schert. (Entgeltlich.) ErMung d«r rmMen StM- und EiFnpreise. Aus Hannover, W H,, wind .WnUdet: Auf Gvimd Knrs-- .und KvkskWM sawi« nifolge der Äerteueonng des SchmeMoks echchensich dve VE EisenwirtzchüftsAtnd WMetztsni Hochstpreise wie folgt: Hämatit. APferarMes Stahleisen.' Demper- und Rohetsm .ttm 577.000 auf LM.000 Mark. Gicherei-Roh- Hlsen 2 um 677.000 auf 2,106.000 Mavk, Gießkvei-Rohchen 3 um 677.000 mrs' 8MW Mark, Gießevei-Rchöllen, LuxusquaMt. NM 577.000 M 2,183.000 Mark. Stegerländer Stchb M. 2/37M Mark. Gpiegeletsen. 6 M 10 Millimeter, um M.VYV auf 3,688.000 Mark. Ferner wurden &$ttWM für RMstn, das mit iMMchen und anslandlfchen Brennstoffen hergestellt wirb, wie folgt Eht: HaMatlt, MP-sevarmes, im 596.000 aatf 3,072.000, Gießerei- Noheisen l um M'M aui 3.ÄL.000, Gießevei-lRoheisM 3 E «SM auf Wßer«qMohetsM. Lnxnsgualität. um 660.000 attf 2M.W Mark. Wiener Mrse. Di« Mrtze Börse hatte ck gögrnüber >tzen Vortagen völlig veräMrtss Ausschsn. Cs hatw dm Anschein, als ob sie die von mehvsrm Gellen M «lutWtzsll angskündigte- Fwnt» Veränderung vornehmen würde. Während sich bisher durch Wochen hindurch Bankpapisve «M Srachfrüge mftenten und toesentliche Kurssteigerungen MMm htzrvorktbfen, di« namentlich vorgestern ihren Höchststa-nd erreichten, war gestern nach ansäuglich ziemlich frermdlicher Haltung eine Ei-a^rtung zu koitstatiercn. Ursache hierfür waren in erster Reihe Gelvinn« sichersvellungen rmd Abgaben der Kcm-tevm.me. Dazu gesellten sich auch eiltzelne Verkarrfsonsträge aus Berlin mit Rücksicht auf die etwas rbesssre Hältnng^ der Reichsmark. So büßten österr. Kredit 59.000 K:, NiGobank 36.000 K., Unionbank 90.000 K., Bankverein 43.000 K. ein. Die rmgünftiige Stimmung Me auch -ihre Wirkung auf Gtaatsbahn aus, welche ebenfalls im Kurse um 11.000 K. abbröckellen. Hingegen wiesen di« nteisten Indnstriepapirrr in der Kulisse wesentliche Beste-- rnttgen auf. In vorderster Reihe standen Glektvizitätswerte, von denen sich .der Preis von Siemens verdoppelte und die Mien der A. E. G. Union um 65.000 K. in die Höhe gingen. Auch Oesterr. Hofherr profitierten 9000 K., Salgo 36.000 K. und Krupp 87.M» K. Im Schranken waren die meisten Gndustriepapirre Gegmstonb regerer Nachfrage. Bon den Glektrizitätswermr besserten sich Elin um 8000 K., Stern u. Hafferl um 35.000 K. Auf dem lPetvoleummarkte avancierten Galizm um 500.000 K., hingegen büßten Apollo 6^.000 K. und Karpathen 40.000 K. ein. DMlpffchtffahrtKMien erholten sich um 55.000 K. Bon den DexAwmsien gewannen Remckirchner und Schastvolle je 10M> K. BezugsriechL«. Bosn. Bank A. H. 3600, Alpine 185.000 bis 197.000 K., LvffÄler 5000 $., Ungar. Ecfenbahnverkchr 6060 K. Fn den Anlag-swerten War das Göschäst ruhig. Bon den Exoten notierten: AMigrn Ges. 76.000 bis 90.000, Jriag 033.000 bis 055.000, Epple und BuKaum 36.000 bis 37.000, Erdöl 35.000 bis 39.800, MraMea 122.000 bis 180.000, Schubert u. Co. 1&6Ö0 bis 17.000, Lepege 96.000 bis 105.000, Sterr. Kchle 71.000 bis 78DOO. Do« den Warenmärkte«. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzellung".). Nohgummi. Di« Lag« auf dem Weltmarkt für Rohgummi erfuhr «in« geringe. Besserung. Nachk-enr der Preis Uv.beste Pflamerwave im Mai bis um die Mitte des Monats um etwa 2 Schilling auf 1 Pfund 13 Schilling 8 Pence gefallen war, gotz er im weiteren Verlauf des Monats bis auf ein Drittel an und. hielt sich seitdem auf -ungöMr diesem Stande. An EnFand rechnet marr mit einem langsamen weiteren AnWgen und Or«ibt den verhälltnismaßig starken Rückgang der Preise im Mai unter anderem oder °m erster Linie der Zunahme der VerlfchiWitNgen Ms ldem Listen im Alprill zu. Eitle verhaÄnis-mäßig ante Nachfrage herrschte in London und in Singapore für Lielfevungen im nächiften Jahre, doch Vitt das Geschäft unter den Forderungen der Verkäufer, die fast durchwegs ein Sechstel nnd darüber betrugen. Aus Siriyapore wird aemeldet, daß die Vorräte auf den oistasiatifchm MärAen sehr gering sius, und zwar infMe der selyvumfangreichen Berschi.ffungen. Zu der letzten Zeit bewegten sich die Preis« in Singapur« auf der Londoner Parität..Die dauernde Verringerung der Vorräte in London, die zu Anfang Februar einfetzte, hielt an; die Stocks nahmen seitdem nnt etwa 20.000 Bonnen auf iMnd. W.000 Tonnen gegen Anfang -Juni a!b. Wenig Unterstützung-fand der Londoner Markt, seitens der Bereinigten Stoäten, die immer mehr auf den - oistasiatffchen Märkten kaufen. Die Nohgummiernfuhr der Vereinigten Stdaton im laufenden Fahre hat den von den Piflanzern auf sie gesetzten Erwartungen doll und ganz enffprochen; die ZnnaiKne beziffert sich auf 100 Prozent. Eisen und Stahl/ Die Mai-MMbilockproduktion st>M einen neuen Rekord dar und entspricht einer Jahreserzeugung von 483. Mll- Aonen. Die Tagesemeugung ist gegenüber Alpvll ein wenig zurückgegantzen. Einzelno Merke in Amerika arbeiten bis zur irgMlwt« erreichbaren LeWngsfLlhWeit. Es befinden sich nur noch wenige Eefen außer Betrieb. Der Neueingana von Aufträgen ist gestiegen, Mt sich - aber unter den Vevsan^iffern. Die Eisenbahn 'bestellte 250.000 Tonnen Schienen» davon M.060 TonNen für die Nelv-Gork Central. Für Oelibebailter wurde Än AM rag auf 20.000 Tonnen, für die Wv.ffeNleitu'Ng San Franvisco auf 25.000 Donnen Bleche erteiA. Dia SchWaMechvreif« liegen 2 bis 3 Dollar unter den Preisen des Stahltrustes. Platinen gaben ans 4L Pfund 10 Schilling nach. Ferromongan hat sich au>f 125 Pfund befesW. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitnng".) In'Deutschland war der Chemikalienniarkt unter dem Einlluß der sartschreitcnden Markeutwertung äußerst lebhaft und fest. Die Verläufer halten die Ware, die' immer knapper wird, zurück und einige Artikel, so besonders Äetznatron, Chromsalze und Ltthopone, sind kaum Noch zu beschaffen. An der gestrigen Warenbörse war das Ausgedot schwach, die Tendenz neigt eher-der Festigkeit zu. A U s g e o p t eit w N t den: Aetzkali 89/92 zu 12.600 K., Äetznatron 126/130 zu 6850 K. verzollt , ab Wien, Antichlor krist. zu 9600 K., Bittersalz au.510 K. transtt Wien, Bleiglätttz B. B. H. zu 10.600 K., Wetweiß chemisch rein zu 12.900 K., Borax zu 10-600, Chorbarium 98/100 zu 4600 K., Chlorkalk 110/115 zu 2400 K., Kalk gelbblausaures zu 63.000 K., Naphthalin-Schuppen weiß Zu 2.60 tschech. K., NatrtUmblsulfit 68/60 zu 6800 K., Schwefelsäure 66* Be zu 1760 K., Soda-Ammoniak 96/98 zu 7.16 Pfund pro Tonne ab Passan, Soda Bie. M. D. B. zu 6000 K., Reisstärke zu 7400 K., Korkmehl zu 0.20 Schweizer Franken ab Villach, Holzmehl zu 700 K.,.ab Villach, Quecksilber z« 110-000 ft. ab Wien, Rohantyrazen zu 0.20 Schweizer Franken, Schlemmkreidö zu 550 K. pro Kilogramm. G esuch t waren: Kriftallsoda, Bariumnytrat und Soda Bie. Mi B. B.' Qe l e und Fett e. Die Tendenz erfuhr keine besondere Veränderung, nur Schweinefett (purs larä) Fahpackung schwächte sich um 26 Punkte auf 30.36 Dollar und Kistenpackung NM 100 ft. auf 23.800 K. ab. Agmt-Speiseöl ist Um 100 K. Ser und notierte 18.300 ft. Alle übrigen Gattungen blieben eränbert. Offeriert wurde Dampfmedizinalleberttan 1928er weiß zu 19.000 K. verzollt ab Wien. Nähr-, LebenSmittel und Kolonialwaren. Au unveränderten Preisen wurden Kaffee, Kakao« Produkte, Gewürze, Nets und Pflaumen ausgebotvn. Ein Offert m Eehlön-Tee lag zu 79.800 K. vor. In Zucker ist die Tendenz etwas schwächer, da aus Java ansehnliche. Mengen eingetroffen sind, die man erst Ende Juli erwattet hat. Pro Full ließen Preise mn fünf Punkte nach und notieren Kristall 6.20 tschech. K., Würfel 6.46 tschech. ft. üb Grenze. Kondensmilch gezuckert pro 14 Unzen- Dosen i. Marke ist um 700 K. billiger uno notiert 8600 K., un- Slckert pro Dose (16 Unzen-Dose^ um 800 K. schwächer Md ttt 8600 ft. PoMgiestsche Sardinen (200 Gramm-Dosen) schwächten sich um 300 K. auf 6600 K. ab. Offeriert wurde noch Gefrierfleisch zu 14.700 K., sechsprozenttger Weinessig zu 6400 St. pro Liter ab Wien und Himbeersaft echt tschechische Ware lO.fion K. ab Wen.