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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-18 · Heft 1561 (18.6.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1561 (18.6.1923)
Date
1923-06-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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--- —*-1 - - wKBf Wiung Wiener Morgenzeitimg. 18. Jiumi 1988 Ml 1561 de- Moskauer Brillantenfomdssoll etwa zehn vto DetWgMt. Die Beraniwortuntz füs diese Angaben müssen Wir unserem Berichterstatter Aerlasstn. Hie klingen geradezu märchenhalft» sind sie wahr, so wich sich, wenn die bolschewistische SdeGlttung genötigt sein sollte, ihren BrillarüenifondS zu veräußern, jedenfalls eil.« ungahmrer Preissturz m BrillMten antf dem Ede'lsteimmarkt Lsmeröbar machen müssen, denn eine Menge von zehn Pud Brillanten, noch daizn erlesene Steine, würde imsta-M sein, eine dollkmnmene Deroute <rnf dem Brillcmtemnarkt hovvorzmufen. Mir die ÄetttmssgesellMaft. D4e Not der Zent und die llMmst der Verhältnisse hat es mit sich gebracht, daß unsere Netlungsab Heilung aus die Straße gehen muß, um die Mittel zur Führung des Betriebes auszubrmgen. Gestem war Sammeltag für die fre>itwillige>n Retter. Dar Wetter war -ihm wenig günstig und so dürfte die Straßenso.mmlnng, besonders im Prater, nicht den erwarteten Erfolg gehabt haben. Dafür aber waren die Kaffeehäuser voll besetzt und viele, die bei schönem Wetter hinausgewandert wären, waren gestern in Wien. Wie immer, ivenn es sich um die RettungSgesellschaft handelt, hatte jedermann sein Scherflein -übrig. DaS Ergebnis des gestrigen TageS läßt sich heute natürlich noch nicht feftsiellen. Cs wird erst im Latvfe der Woche beka nnt gegeben werden. Ämrige Suhlen. Von Ja» Grmela, Prag. Sekretär der tschecho-stwakischen Friedensgesellschaft. Dem soeben erschienen Heft 4 bis 5 der „Friedenswarte" entnehmen wir den folgenden Aufsatz: ES ist nicht überflüssig in dieser bewegten Zeit, in der überall die Gefahr neuer Kriege und neuen Blutvergießens droht, auf einige Ziffern aus der Statistik der Kriegsschrecken hrnzuweiisen. Das ehemalige Kriegsministerium in Wien gab eine Liste der Verluste Ocherreich-Ungarns heraus, die folgende Ziffern aufweist: 40.000 Gagisten, 4,000.000 Mannschaften. Die tatsächlichen Verluste sind: an Gefallenen: 19.000 Gagisten, 485.000 Mannschaften. In den Spitälern starben: 5000 Gagisten und etwa 336.000 Mannschaften. Im ganzen fielen daher 24.000 Gagisten und 810.000 Soldaten. Verletzt wurden etwa 40=000 Offiziere und 1,900.000 Mann. Verschollen und gefangen 22.000 Gagisten, 1,100.000 Mann. Gemäß den statistischen Berichten Dr. V. Winklers kamen in Oesterreich auf 1000 Einwohner 33,3 Prozent Verluste, kn Ungarn 25 Prozent, in Bosnien 23,9 Prozent. Die Deutschen verloren an Toten 29,1 Prozent, Slowenen 27,5 Prozent, Tschechen in Mähren 26,7 Prozent, Tschechen in Böhmen 22,5 Prozent, Ruthenen 21,5 Prozent, Rumänen 19,2 Prozent, Serbokroaten 17 Prozent und die Polen 16,2 Prozent. In Böhmen kommen von 1000 Toten auf rein deutsches Gebiet 34,5 Prozent, auf deutsch-tschechisches 82,4 Prozent, auf tschechisch-deutsches 27,3 Prozent und auf rein tschechisches 22,5 Prozent. Bis Ende 1918 verlor Böhmen 189.015 Tote, Mähren 80.048 Tote, Schlesien 19.018 und die Slowakei 40.613 Tote. Die größten Verluste hatten die Jahrgänge 1895, 1696, 1897, also junge Leute, die sich mit einem der Jugend» eigenen Leichtsinn schlugen. Deutschland verlor durch den Wahnsinn Wilhelms 1,600.000 Tote, 4,060.000 Verletzte und 472.000 Verschollene, im ganzen über 6,000.000. Nach Berichten des Unterftaatssekretörs Abrami erlitt Frankreich bis 1. Novembn 1918 folgende Verluste: Die Gesamtzahl der gefallenen, verletzten und vermißten Offiziere betragt 42.000, und 1,789.000 Mann, davon sind Tote 31.300 Offiziere und 1,040.000 Mann, vermißt 3000 Offiziere und 311.000 Mann. Gegen Ende des Jahres fanden sich in Frankreich statt der 39 Millionen Einwohner, die Frankreich vor dem Kriege hatte, etwa 34 bis 35 Millionen. Es verlor etwa 4,000.000 Einwohner. Vom Jahre 1918 bis 1917 verlor Frankreich durch Sterben der Einwohner 883.160 Seelen, eine sehr schmerzliche Zahl Ein karger Trost ist es, daß während des .Krieges die Zahl der Geburten überall zurückgegangen ist. An Geld kostete der Krieg dem „Matin" zufolge Frankreich 316 Milliarden. — Serbien verlor über 50 Prozent der Einwohner. Die ^Gesamtbilanz des Weltkrieges ist gegen 8,000.000 Tote. Die Schlachtenverluste der 13 Staaten, die sich am Weltkrieg beteiligt haben, betragen nach Feststellung des amerikanischen Generalstabchefs, General Marche, insgesamt 7,354.000 Mann. In dieser Ziffer sind nur die Soldaten eingerechnet, die getötet wurden oder ihren Verletzungen erlegen sind. Die Verluste der einzelnen Staaten: Rußland 1,700.000 Mann, Deutschland 1,660.000, Frankreich 1,305.000, Oesterreich- Ungarn an 800.000, England 700.000, Italien 460.000, die Türkei 250.000, Belgien 102.000, Bulgarien 100.000, Rumänien ebensoviel, Serbien und Montenegro 100.000 und Amerika 50.000 Mann. Bedenken wir: 8,000.000 Männer getötet, über 12,000.000 verletzt. Man kann sich diese Ziffern nicht einmal recht vorstellen. Wenn alle Toten in Doppelreihen Tag und Nacht in gewöhnlichem Schritt an uns vorbeimarschierten, würde dieser Zug Tag und. stricht — drei Wochen dauern. Mit den Verletzten brauchten sie dazu neun Wochen. Die Ausgaben aller kriegführenden Staaten betrugen mehr als 800 Milliarden Kronen. Wenn diese Riesensumme Geldes in Gold weggeführt werden sollte, benötigte man dazu 460 Eisenbahnzüge zu Jö Waggons und in jedem Waggon müßten 100 Meterzentner Gold verladen sein. Welch blutige Ernte stellen diese traurigen Ziffern dar! Welche Folgen der Krieg, hinterlassen hat, sehen wir aus dem Referate des belgischen Delegierten Lafontaine im Völkerbund. Dieses direkt Schauerliche Bild der Wirtschaftskrise und Weltlage schildert auch die Schrecken künftiger Kriege, welche die Schulde» EuropgS, die hetzte 1000 bis. 1100 Milliarden betragen, stoch vergrößern würbe. Traurig aber wahr, sind diese Zahlen. Bei allen sollte» sie Abscheu vor dem Kriege erregen, die gesamte Menschheit vereinigen zum Bau eines gigantischen Werkes, zur- Verwirklichung eines ewigen Friedens! Kleine Lokalchronik. In der Küche der Beamttn Marie Handel explodierte ein Spirituskocher. Die Frau und ihr Töchterchen erlitten schwere Brandwunden. Der Chauffeur Bezdeka geriet gestern mit seiner Gattin irr Streit, zertrümmerte die Wohnungseinrichtung und ging schließlich mit einem Äüchenmesser auf oie Frau los. Cr wurde unter großem Aufsehen perhaftet. Felix Koller lauerte gestern nachts seinem Schwiegervater Friedrich Scheu ringer aus und verletzte chn durch Messerstiche schwel. Während einer Probefahrt auf der Fischamender Straße stürzte ein Feuerwehrauto um. Zwei Personen wurden schwer, mehrere leicht verletzt. Bon der Mutter ermordet. Therese Lackner war Dienstmagd bei einem Wirtschaftsbesitzer Kogler in Grafendorf im Burgenland. Am 10. August 1920 begab sich die damals Achtzehnjährige, die Mutter werden sollte, zu ihren Verwandten nach Leupersdorf, wo sie ein Mädchen gebar. Der Schwager wollte den Namen des Kindesvaters wissen, sie verriet diesen nicht. Während der ganzen Zeit bis zum heurigen Frühjahr blieb die kleine Marie bei der Schwester der Mutter, eben bei dem Schwager Eduard Zijsser. in Pflege. Der Schwager drang wiederholt in sie, doch zu veranlasse::, daß der Vater des Kindes zur Erhaltung etwas beitrage, und er drohte ihr im März, er könne jetzt, wo das Mädchen immer größer werbe, es nicht länger in Pflege halten. Am 11. März b. I. kam nun die Therese Lackner zu ihrer Schwester Ziffer, nahm, ohne viel mit ihr zu sprechen, die kleine Marie, und K ihr noch, sie soll chr die Sachen des Kindes ausfolgen, . e es mitnehmen wolle. Am Abend kam sie mit dem Kind zurück, aber das Kind war tot. Sie fügte dann später hinzu, das Kind sei erstickt. Bei der Gendarmerie gestand sie bann, sie habe ans Zorn und in der Absicht, das Kind zu töten, ihm Mund und Nase zugehalten. Ms man sie nach dem Beweggrund dieser schrecklichen Tat fragte, sagte sie nur trotzig, sie sei vom Schwager unb von der Mutter wegen des Kindes sekkiert worden. Heute hat sich Therese Lackner vor einem Schwurgericht des Landesgerichtes für Strßfsachen 2 unter dem Vorsitze des Oberlandesgerichtsrates D» Vockner wegen der Ermordung ihres Kinbs zu verantworten. * Eröffnung des Betriebes auf der Zahnradstrecke Puchberg a. Sch.—HochschneHerg. Der diesjährige Betrieb auf der ZahnraMrecke Puchilnra a. Sch.—Hochffchneelbom wird Samstag den 16. d. mit Zug 611 (an Hochschneeberg 11 Uhr 20, Anschluß an den um 6 Uhr 40 von Wien-Asspangbahnhof abgchendrn Zug 11-211) nchgenomlmer. Die ZÄae 611 und 513 (ab Hochswneeberg 17 Uhr 35, an Wien 22 Uhr 20 verkehren täWch. An Cvmstagen wird im Anschluß an den um 16 Uhr 45 Min. von Wis'n-Aspangbahnhof abgehenden Zug 17, Zug 617 bis Hochschneeberg (an 20 Uhr 10) geführt. Vom 30. d. bis 15. September wird auch der an Samstagen verkehrende Schnellzug 5 (ab Wien 15 Uhr 35) Anschluß an Zug 205-505 nach Hochschneeberg (an 19 Uhr 20) vermitteln. An Sonntagen verkehren außer den Zügen 611 und 612 noch die Züge 513 und 514 in Anschluß an die um 12 Uhr von Wien-Aspangbahnhof abgehenden, bezw. um 16 Uhr 33 dortselbst eintreffenden Züge 13 und 14. Ab 1. Juli bis 16. September wird an Sonntagen überdies Zug 501 (an» Hochichneebe-ra 12 Uhr 12)) im AnWuß an den um 8 Uhr 40 von Wim abgehenden Schnellzug 1 verkehren. Im gleichen Zeitabschnitte ist an Sonntaaen lei Benützung des Zuges 512 falb HrMchneeberg 17 Uhr *35) die Rückfahrt nach Wtzn mit Idem Schnellzug 202-2 (an Wien 21 Uhr 10) statt 22 Uhr 20) ermöglicht. Von WenM-vanglbahnhof und Wiener-Neulstaldt-Schneelbevgbalhn nach Hochischnesberg und zurück gelangen ermäßigte AusflugsrÄcks'ahÄarten Weiter und dritter Masse mr Ausgabe, derm Preise Wier.'-O-oÄchneelberg und.zurück zweiter Klasse 134.000 K. und dritter Klasse 77.000 K.. be^chungsweis-e Wener-yreustadt-SchneeLerglbahn—Hochschneeberg und zurück zweiter Klasse 100.400 K. und dritte Klasse 60200 K. betragen. Diese Karten sind zwei Tage gültig und berechtigen zur Hinfahrt an Sonn- oder Feiertagen, oder deren Vortagen, zur Rückfahrt nur an Sonn- oder Feiertagen, wobei Doppeltertage als einen Dag gelten. Sie gelangen an den Fahrllartenschaltern in Wen-Wvanigbahnhof. beOchungÄlvMe Wiener- NeMiadt-Schneeöerigbahr? zur Ausgabe. Außerdem können die Karten Wien—Hoch,schneederglbahn und zurück beim Oesterreichsichen Berkehrsbureau, Men, 1. Beg.. Kärntnervim. beim VeÄeihrsbuiroau der Eisenbahn Wien—Alsiparig (Gottlieb Kantor, Men, 1. Bei;., Heliferstorferstvaße 4). beim Oesterrsichischen MvenNnd, beim Deutlichen und Oesterrerchijschen Alpend er ein. beim OesterreichWen DouristenTlulb, beim Oester« reichifchen Geibivgsverein. beim Touristeniverein Naturfreunde, im Sporthaus LuAwig LaM, Wien, 9. Beiz., Kolingasse 13, und die Karten Miener-NeustM-iSchnee'bsrKchnlhoif nach Hochschneeberg und zurück bei der SMion Wiener-NeufiM des Österreichischen TourüstenMbs bezogen werden. Aerztticher Fmgekasten. RumLnrfcher Abonnent. 1. Zur Entfernung der Schuvpen empfehle mehrmals gründliches Waschen des Kopfes mit Kaltseifengeist. Eintrocknen lassen V« Stunde und nachher gründliches Abwaschen mit warmem Wasser. 2. Jeden Morgen einreiben mit l^igemSalizylsvirituS, dem etwas Rizinusöl Leigemengt ist. — mm. Gegen Sommersprossen werden Sie nicht viel ausrichten. Entweder das Gesicht durch die Sonne bräunen oder die Sommersprossen durch Betupfen mit Wasserstoffsuperoxid bleichen. — Großjährig. Der Arzt tarnt nicht 14 Tage vor der Heirat feststellen, ob sie frei von Geschlechtskrankheiten sind und heiraten dürfen. Deren bedarf es bei Gewissenhaftigkeit des Arztes mindestens 3 bis 4 Monate. Solange Zeit braucht man zu den verschiedenen Untersuchungen. Briefkaste« der RedaMo«. Wachmann. Nichts gezogen. Wegen einer Bewertung, die nicht immer gleich ist, fragen Sie in einer Bank nach. — M. A. Der Auffatz ist leider unverständlich und daher nicht verwendbar. — Johanna Spül XVI. Jenes Mittel wird von der staatlichen Heilmittelstelle vertrieben: fragen Sie in einer Apotheke unter Angabe des Namens des Erfinders tuT Mitteilunge« der tzchachsektion Hakoah. et sich bettelet? luitt, wird tot Wem solch- Pot! tim bevorzugen d e ihn durch, alle Phasen eine- Kampfes auf dem Bretts, also, bon der Eröffnung bis tief in das Mittel- oder Endspiel.htndurchführen. Den zahlreichen kurzen, sogenannten „Mmaturpartien" der Schachliteraiur ist er in Kr Regel nicht geneigt, Beachtung zu schenken. Mit Unrecht! Bor allem lehren gerade diese Miniaturpartien den Anfänger, die Eröffnung mit besonderer Sorgfalt zu behandeln, da sie-in ge ^er. .drastischer Art zeigen, wie oft eilt anscheinend rroffnungsfehler htnreichi, um ... ..gein einigen Zügen über euer den Haufen geworfen zu werden. Ferner übertreffen sie an Witz, Geist, und KombinattonSröichtum nicht selten viele zugreiche Partien und enthalten vor allem das. was der Franzose mit dem Worte „esprit" bezeichnet. Und nicht nur dies. Wie ivir Balladen kennen, die in Ausbau, Verwicklung und Stimmung ganzen Tragödien gleichen. Lieder, die in der Durchführung wahre Symphonien oder Opern bilden. Novellen, die an Inhalt große Romane übertreffen, sso gibt es kurze Var **♦» v VVIV^vn IWkV tut folgenden unseren Lesern zwei Partien. Ausführliche Glossierung ist bei ihrer leichten Verständlichkeit nicht vonnöten. Weißt A. A. — Schwarz: Ward. 1. e2—e4 e7—eö 10. Kfl—e2 Dd8-M 2. Sgl-fS 8 h8—c6 11. T hl—fl 8s4-12I 8. Lfl—c4 Lf8*-c6 12. Sf7Xe5f K F8-b8 4. c2—c8 Sg8-f6 18. d2-d4 Lbex« 5. dg-b4 t cB—h0 14. Sbl-dS Ld4XcSt 6. D dl-bB 0-0 15. DbBXcS S c6—d4 f 7. SI3—g5 LbÖXßtl 18. K «2—el Sf2-d8tt 8. K el—llx) Lf2-b6 17. K el—dl D M—el f 9. Sg5Xi7 9{6Xe4!s) 18. TflXel Sd3-f2# Stellung nach dem 9. Zuge von Schwarz Schwarz *) Natürlich nicht KXf2, bo Sg4f und DXgB folgt. *) Die Pointe des Läuferschachs auf <2. Nunmehr ist eftt'e1 ganz (^sonderliche Stellung entstanden. Beide Teile stehen unter Abzugschach, beide unter einem anscheinend starken Angriff, beide „miserabel^. Wer wird znerst matt? Schwarz scheint besonders gefährdet. Die Art mn, wie er der Todesgefahr, in der er fchwüt, entrinnt, die geistvollen Drohungen, die er mit jedem Zug ersinnt, die dramatische Spannung, welche den Wechsel der Stellungen begleitet, gestalteten die kleine Partie bis zu ihrcr.i problemartig schönen Schluß außerordentlich interessant. eiß: A. M. - Schwarz: Vlatk. 1. e2—e4 c7—eö 9. L cl—gö? x) h7—b6 2. L fl—c4 Sg8-f6 10. b2-hS b6Xh51 S. d2-d3 c7—c6 11. h8Xg4 H5-g4 4. 8 gl-f8 87—d5 12. 8!8XcB*> Sc6-d4t 5. e4Xd5 c6Xd5 18. D e2—1 Sf6-e4! 6. Lo4-b8 8 b8—c8 14. L 85X48 8 e4—gö 7. Ddl-e2 L c8—g4 IS. SgB-gÖf 8 84-sS! 8. 0-0 L f8—eB 16. D 0IX924 8gSXo2H: *) Dieser Zug ist, wenn man bereits klein rochiert hat, ohne daß dies Gegner getan, in der Regel gefährlich, da dieser mi d. 6 einen Angriff gegen den Vochadeflügel einleiten kann. *) Bei oberflächlicher Betrachtung hat eS den Anschein. alSt ob Schwarz dem Verlöschen nähe wäre. Aber er '«fine. Lebensfreude durch eine Reihe witziger Züge. Wohlfeile Woche! Regenmäntel . . EC 125.000 g Lelnenwaren, Wasehwaoren, f Stoffe, Wäsche — sahf hllEig 0 Das Mristeriurnier in Mährisch-Ostrau. n\.\m bereits in der vorigen Nummer berichteten, mmi ,wm 1. bis 16. ftuli dauern. Zwölf Meister sotten daran teiinchitwu. Von den Wienern sind die Meister Grünfeld. Reti, Tartakower und Wolf eingeladen, die auch sämtlich teilnehmen dürften. Hauptturnier des deutschöfterreichischcn SchachverdandeS. Das dieSjähvige Lauptturnier mußte wegen der starken Beteiligung in drei Gruppen abgehalten werden, von denen zwei ihre Kampfe bereits zu Ende geführt haben. In der ersten Gruppe errang Eisenberg (Hakoah) mit 7,8 Punkten den ersten Preis. Dieser junge, ialentierte Spieler, ein Schüler des Herrn Hermann Weiß, trat vor zwei Jahren der Schachsektio:: bei, als er noch nicht Schachspieler war. Er erlernte das Schachspiel erst in der Sektion. Im Winterturnier der Hakoah gelang es ihm noch nicht, einen Preis zu erhalten. Sein jetztger. Erfolg bedeutet eine starke Talentprobe und läßt noch Schönes für die Zukunft erhoffen. Zweiter wurde KorineL (Donaustadt) mit 6,5, dritter Bourqui (Süd-Ost) mit 6 und vierter Schlesinger (Hakoah) mit 5,5 Punkten. Knapp hinter den Preisträgern endete Rosenbaum und Ing. Wahle (5 Punkte. Hakoah). Von ihnen, namentlich von Jngeitieur Wahle, hatte man mehr erwartet. Aber im Versagen scheineu vre Amateure es ruhig Mit den Großmeistern aufnehuteni zu können. - In der zweiten Gruppe teilten Draxler (Arbetterschachklub) und Scharf (Sud-Ost) nüt 7 Punkten dm ersten Preis. Sie sind den Wiener Schachkretsett als starke Amateure bekannt und befestigten so mtl Erfolg ihren Ruf. * ' Zuschriften sind an die Schachsektton Hakoah, Cafe Arlon, Wien. 1. Bez.. zu richten. II., TaborstraBe 48 Telephon 47-1-78 En groa En 4ita(l Schiffmann

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